{"id":141914,"date":"2025-11-21T18:21:35","date_gmt":"2025-11-21T17:21:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=141914"},"modified":"2026-02-03T21:36:26","modified_gmt":"2026-02-03T20:36:26","slug":"gleichheitswahn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichheitswahn\/","title":{"rendered":"Gleichheitswahn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/\">Gleichheit<\/a> &gt;Gleichheitswahn<\/p>\n<div id=\"attachment_140307\" style=\"width: 645px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-140307\" class=\"size-full wp-image-140307\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg\" alt=\"\" width=\"635\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg 635w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017-180x114.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-140307\" class=\"wp-caption-text\">Esskastanien und Feigen &#8211; Reiche Ernte im Garten bei Freiburg\/Breisgau am 17.102025<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/leistungsgesellschaft\/\">Unterschiedliche Leistungsf\u00e4higkeit wird verpakt in Chancengerechtigkeit<\/a> (31.1.2026)<\/li>\n<li>Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn &#8211; Interview (21.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/\">Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn<\/a>\u00a0 (3.11.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichmacherei\/\">Gleichmacherei<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn &#8211; Interview<\/strong><br \/>\n<strong>\u201eWenn das kein Rassismus ist, was dann?\u201c<\/strong><br \/>\nInterview: Eigentlich z\u00e4hlt Anna-Maria Scherer zur Kernzielgruppe der woken Weltanschauung. Doch in ihrem neuen Buch \u201eDer Gleicheitswahn. Was Ihr Euch nicht zu sagen traut\u201c geht die auf TikTok erfolgreiche schwarze Influencerin mit der Linken hart ins Gericht<br \/>\nMoritz Schwarz<\/p>\n<p>Frau Scherer, um mal ganz \u201erassistisch\u201c einzusteigen: Wo kommen Sie her?<br \/>\nAnna-Maria Scherer: Halb aus Schwaben, halb aus der Karibik.<\/p>\n<p>War das jetzt schlimm?<br \/>\nScherer: Da\u00df Sie das gefragt haben? Nee, gar nicht.<\/p>\n<p>In Ihrem Buch schreiben Sie, \u201efr\u00fcher fand ich die Frage ganz nett\u201c.<br \/>\nScherer: Ja, denn es war eine M\u00f6glichkeit, stolz zu erz\u00e4hlen, da\u00df mein Vater aus Jamaika stammt. Viele erwiderten dann: \u201eAhh, Bob Marley!\u201c Und ich konnte ein wenig damit angeben, da\u00df der jamaikanische Sprinter Usain Bolt eine Zeitlang der schnellste Mensch der Welt war.<\/p>\n<p>Und heute?<br \/>\nScherer: Wagen viele nicht mehr, die Frage zu stellen, weil sie angeblich ein hinterh\u00e4ltiger Versuch ist, mich rassistisch zu diskriminieren.<\/p>\n<p>Und das ist sie nicht?<br \/>\nScherer: Nein, Schwarze stellen sie sich gegenseitig und Wei\u00dfe ebenso, Schwarze stellen sie Wei\u00dfen, etwa in Afrika, und Wei\u00dfe stellen sie in Deutschland eben Menschen wie mir. Gerade eine multikulturelle Gesellschaft mu\u00df doch aushalten, da\u00df die Leute sich gegenseitig fragen, woher sie kommen! Stattdessen aber sind wir zu einem Land geworden, in dem bereits Smalltalk gef\u00e4hrlich sein kann.<\/p>\n<p>Woran liegt das?<br \/>\nScherer: Das erkl\u00e4re ich in meinem Buch \u201eDer Gleichheitswahn\u201c \u2013 der hat n\u00e4mlich dazu gef\u00fchrt, da\u00df hierzulande der gesunde Menschenverstand zu einer verbotenen Zone geworden ist.<\/p>\n<p>Zum Beispiel?<br \/>\nScherer: Warum sollte mir jemand, der sich freundlich mit mir unterh\u00e4lt, mir gegen\u00fcber Interesse zeigt und sich nach mir erkundigt, unterschwellig sagen wollen: \u201eDu geh\u00f6rst nicht hierher!\u201c Mit ein wenig gesundem Menschenverstand merkt man, das ergibt keinen Sinn. Ein alter Mann, den ich immer wieder auf der Stra\u00dfe treffe, fragt mich beinah jedesmal, woher ich komme. Er ist schon so alt, da\u00df er es von Mal zu Mal vergi\u00dft. Er gr\u00fc\u00dft, spricht sehr freundlich mit mir und meinen Kindern. Wir schw\u00e4tzen dann schw\u00e4bisch, und wenn ich ihm mal wieder erkl\u00e4re, woher ich komme, fragt er immer so nett: \u201eSie bleibet dann aber hier, gell!?\u201c Wie absurd, ihm zu unterstellen, er sei Rassist. Ich k\u00e4me mir sch\u00e4big vor, w\u00fcrde ich das tun.<\/p>\n<p>Er meint es vielleicht nicht b\u00f6se, aber aus ihm spricht der \u201estrukturelle Rassismus\u201c.<br \/>\nScherer: Das ist, was der Gleichheitswahn suggerieren will. In Wahrheit ist es aber eine v\u00f6llige Verharmlosung von Rassismus, freundliche Anteilnahme als solchen zu denunzieren. Denn tats\u00e4chlich besteht dieser in Abwertung, Diskriminierung, Mobbing oder Gewalt aufgrund der Hautfarbe.<\/p>\n<p>Ist das nicht das, was Schwarze hierzulande erleben?<br \/>\nScherer: Nat\u00fcrlich gibt es Situationen, in denen man sich fragt, passiert mir das jetzt wegen meiner Hautfarbe? Und vielleicht mag das manchmal auch so sein, aber man wei\u00df es nicht und ebenso k\u00f6nnte etwas anderes der Grund sein. Insgesamt aber haben wir Schwarze in Deutschland alle Rechte und Freiheiten, wie jeder andere auch. Die Wahrheit ist doch, da\u00df der klassische Rassismus hierzulande weitgehend \u00fcberwunden ist. Und es ist bizarr, ja gef\u00e4hrlich, ihn nun mit Dingen wie \u201eWoher kommst du?\u201c wieder heraufziehen zu wollen.<\/p>\n<p>Sie sagen, der eigentliche Rassismus sei heute genau das.<br \/>\nScherer: Ja, denn einige sehen hinter allem, was Wei\u00dfe tun, eine b\u00f6se Absicht \u2013 in Wahrheit ist ihr Rassismusvorwurf also selbst rassistisch. Und wenn das so weitergeht, steuern wir auf eine neue Art Apartheid zu.<\/p>\n<p>Woher kommt Ihre Erkenntnis?<br \/>\nScherer: Mir ist das erstmals bewu\u00dft geworden, als ich vor vier Jahren mit TikTok anfing und es \u201ewagte\u201c, die \u201eBlack Lives Matter\u201c-Bewegung zu kritisieren. Es gibt online eine Black Community, also ein gewisses Milieu von Nutzern mit schwarzer Hautfarbe, die st\u00e4ndig mit dem Thema \u201eRassismus\u201c besch\u00e4ftigt sind. F\u00fcr sie ist einfach alles rassistisch \u2013 damit erkl\u00e4ren sie sich die Welt, und andere Ursachen und Motive scheinen nicht zu existieren. Dabei sagen sie zudem selbst st\u00e4ndig explizit rassistische Sachen, zum Beispiel unterstellen sie mir, mein Denken sei \u201ewei\u00dfgewaschen\u201c oder ich sei ein \u201eBounty\u201c.<\/p>\n<p>Ein \u201eBounty\u201c?<br \/>\nScherer: Na, der Schokoriegel, der au\u00dfen braun ist, aber innen wei\u00df \u2013 wegen der Kokosf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Gilt nicht jede Anspielung auf die Hautfarbe farbiger Menschen heute als zutiefst \u201erassistisch\u201c?<br \/>\nScherer: Eben, aber noch schlimmer: Nach dieser Logik gibt es f\u00fcr Farbige nur eine m\u00f6gliche Art zu denken. Hat man jedoch eine andere Meinung, ist man kein \u201erichtiger\u201c Farbiger, sondern ein \u201einnerer\u201c Wei\u00dfer. Also wenn das kein Rassismus ist, dann wei\u00df ich nicht, was Rassismus sein soll.<\/p>\n<p>Und wie \u00e4u\u00dfert sich dieser Rassismus gegen\u00fcber Wei\u00dfen konkret?<br \/>\nScherer: Da die Wei\u00dfen angeblich b\u00f6se sind, kann man sich nun an ihnen schadlos halten. Denn sie h\u00e4tten den Schwarzen in der Vergangenheit alles geklaut, Stichwort Kolonialismus, weshalb man jetzt das Recht habe, nach Europa zu kommen und alle m\u00f6glichen Forderungen zu stellen. Man kann diese Logik ja schon l\u00e4nger in den USA beobachten, die immer mehr auch zu uns schwappt. Und so wie mir gegen\u00fcber sind diese Leute auch gegen\u00fcber Wei\u00dfen in einer Weise offen rassistisch, die sich ein Wei\u00dfer niemals erlauben k\u00f6nnte, weil es daf\u00fcr bei Wei\u00dfen null Toleranz gibt. Da ist richtig Ha\u00df im Spiel, es ist be\u00e4ngstigend.<\/p>\n<p>Denkt die Mehrheit der Schwarzen in Deutschland so oder ist das nur eine Minderheit?<br \/>\nScherer: Was die \u201eOpfermentalit\u00e4t\u201c angeht, also alles Negative, das einem passiert, bevorzugt auf seine Hautfarbe zu beziehen, sind das wohl schon viele. Ich ertappe mich ja manchmal selbst dabei. Man mu\u00df schon auf sein Denken aufpassen. Aber da das erfahrungsgem\u00e4\u00df viele nicht tun, f\u00fchlen sie sich schnell angegriffen. Allerdings w\u00fcrde ich das noch nicht als Rassismus, sondern als unreflektiert bezeichnen. Wie viele tats\u00e4chlich rassistisch gegen\u00fcber Wei\u00dfen eingestellt sind, kann ich nicht sagen. Wobei nach meiner Beobachtung viele Schwarze auch deshalb glauben, die Wei\u00dfen seien b\u00f6se, weil es ihnen von linken Wei\u00dfen unabl\u00e4ssig erz\u00e4hlt wird.<\/p>\n<p>Warum sind Sie dieser Logik nicht anheimgefallen?<br \/>\nScherer: Eine Rolle hat sicher gespielt, da\u00df meine Mutter mich nicht als Opfer erzogen hat, sondern ganz normal als Deutsche, die eben etwas anders aussieht. Hinzu kommt, da\u00df ich vieles reflektiert habe. Zum Beispiel: Schon als ich noch ein Kind war, verkauften viele Dunkelh\u00e4utige Drogen in Parks. Da\u00df die Polizei dann vermehrt Schwarze kontrolliert, ist ja klar \u2013 doch damals dachte ich nur: die b\u00f6sen Polizisten! Leider scheint ein Teil unserer Gesellschaft aber bis heute nicht zu diesem Erkenntnisproze\u00df in der Lage. Ja, heute \u00fcberlegen Polizisten bestimmt sogar zweimal, ob sie jemanden kontrollieren.<\/p>\n<p>Heute, so kritisieren Sie, wird farbigen Kindern, statt sie aufzukl\u00e4ren, von klein auf eingeredet, sie w\u00fcrden wegen ihrer Hautfarbe unterdr\u00fcckt.<br \/>\nScherer: Richtig, und genau das ist es, was die Gesellschaft spaltet. \u00dcberhaupt sieht man, wenn man genauer hinguckt, da\u00df es st\u00e4ndig die Linke ist, die spaltet \u2013 obwohl sie genau das unentwegt allen anderen vorwirft. Mir ist das in der R\u00fcckschau zum Beispiel als Jugendliche auf unserem Dorffest aufgefallen. Nat\u00fcrlich gab es da auch immer die Dorfnazis. Das war nicht sch\u00f6n, aber sie haben uns in Ruhe gelassen. \u00c4rger gab es erst, als sich einmal ein Linker einmischte und sie gegen uns aufbrachte \u2013 um sich dann sch\u00fctzend vor uns zu stellen. Schlie\u00dflich fuhr mich der Linke nach Hause und war angefressen, als ich mich nicht bedankte. Aber warum h\u00e4tte ich das tun sollen, war er es doch, der die Lage erst provoziert hatte.<\/p>\n<p>Haben Sie denn sonst von Wei\u00dfen Anfeindungen wegen Ihrer Hautfarbe erlebt?<br \/>\nScherer: Ja, ich wurde deswegen sogar in der Schule gemobbt. Aber die wirklich schlimme Form kam nicht von Deutschen. Da war das ein vergleichsweise harmloses gegenseitiges H\u00e4nseln, wie das unter Jugendgruppen eben so ist \u2013 und wir haben genauso zur\u00fcckgeschossen. Nein, der richtig harte Rassismus kam von ausl\u00e4ndischen Kindern: \u201eSchei\u00df Nigger!\u201c und so, und wir seien ja gar keine Deutschen \u2013 das hat mich wirklich fertiggemacht.<\/p>\n<p>Heute erhalten Sie sogar Morddrohungen.<br \/>\nScherer: Die kommen allerdings offensichtlich von der linkswoken Seite \u2013 ich werde auch angezeigt und sogar als Nazi beschimpft. Es ist nicht zu fassen.<\/p>\n<p>Seit 2023 machen Sie auch Videos auf den Social-Media-Kan\u00e4len dieser Zeitung. Wieso haben Sie sich dazu entschieden?<br \/>\nScherer: Weil ich dazu beitragen m\u00f6chte, diese furchtbare Entwicklung zu stoppen. Zudem habe ich schon immer einen Bezug zu Deutschland gehabt. Keine Ahnung warum, wohl weil ich hier aufgewachsen bin. Es ist mein Land und meine Heimat. Heute \u00fcberlegen viele, auszuwandern. Das k\u00e4me f\u00fcr mich nie in Frage. Obwohl es Tage gibt, da finde ich die Entwicklung extrem schlimm und w\u00fcrde am liebsten fliehen. Dann aber m\u00f6chte ich doch unser Land verteidigen, das inzwischen so tief gespalten ist, da\u00df es sich neu finden mu\u00df, weil das Linksgr\u00fcne viel zu tief in die Gesellschaft eingedrungen ist.<\/p>\n<p>Zum Beispiel?<\/p>\n<p>Scherer: Das behandele ich in meinem Buch, etwa die Wokeness, die Migration, LGBTQ oder der \u201eFeminismus\u201c.<\/p>\n<p>Sie schreiben an einer Stelle, \u201eich w\u00fcrde mich nie der Kategorie des Feminismus zuordnen\u201c, an einer anderen \u201eich bin Feministin\u201c. Was gilt denn nun?<br \/>\nScherer: Sie haben nur die H\u00e4lfte zitiert, ich schreibe: \u201eIch bin Feministin \u2013 aber nicht so wie ihr es wollt\u201c und so ist auch die erste Aussage gemeint: Ich bin keine Feministin im Sinne der Linken, denn ich bin zwar nat\u00fcrlich f\u00fcr die Gleichberechtigung der Frau, aber das, wozu sich der Feminismus entwickelt hat, damit habe ich nichts mehr zu tun. Schlie\u00dflich k\u00e4mpft er heute f\u00fcr Dinge, die gar nicht mehr im Interesse der Frauen sind, wie zum Beispiel die Vorstellung, da\u00df wir alles alleine machen m\u00fcssen. Stattdessen sollten wir wieder unseren eigenen Wert als Frauen erkennen und da\u00df wir diesen viel besser gemeinsam mit einem Mann leben k\u00f6nnen. Ich sage keineswegs, da\u00df die Ehe leicht ist, aber dennoch ist das Leben in Ehe und Familie viel, viel besser.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2024 waren Sie Gast in der ZDF-Sendung \u201e13 Fragen\/Unbubble\u201c, ein gesellschaftspolitisches Diskussionsformat f\u00fcr junge Leute. Wurden Sie dort wegen Ihrer Social-Media-Pr\u00e4senz f\u00fcr die JF eingeladen?<br \/>\nScherer: Ich wei\u00df es nicht, aber ich glaube, da\u00df das \u2013 neben meinem eigenen TikTok-Account \u201eannamarinada\u201c \u2013 auch eine Rolle gespielt hat. Vielleicht auch, da\u00df das \u201eRTL Nachtjournal\u201c schon einen Beitrag \u00fcber mich gemacht hat. Jedenfalls suchten sie eine kontroverse Stimme zum Thema \u201eAfD als Partei verbieten?\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Sendung, die auf Youtube und in der ZDF-Mediathek abzurufen ist und in der Sie unter anderem gegen den bekannten Kabarettisten Florian Schr\u00f6der diskutieren mu\u00dften, waren Sie sichtlich zunehmend entsetzt.<br \/>\nScherer: Das kam aber nicht erst w\u00e4hrend, sondern war schon vor der Sendung so. Gek\u00f6dert hatten sie mich, indem sie in den Vorgespr\u00e4chen per Telefon super nett zu mir waren. Als ich dann jedoch im Berliner ZDF-Studio ankam, war da nur noch K\u00e4lte, und ich dachte: \u201eO Gott, in was f\u00fcr ein D\u00e4monenloch bin ich hier geraten!\u201c Eigentlich treten in der Sendung zwei Gruppen von je drei Diskutanten gegeneinander an: die einen pro, die anderen contra. Doch es stellte sich heraus, da\u00df die zwei anderen meiner Gruppe im Grunde auch gegen die AfD waren \u2013 sie wollten sie nur deshalb nicht verbieten, weil sie das nicht f\u00fcr den besten Weg hielten, die Partei zu bek\u00e4mpfen. In Wahrheit stand ich also allein gegen alle. Kurz, ich wurde richtig verarscht \u2013 Pardon \u2013 und eigentlich wollten sie mich nur fertigmachen.<\/p>\n<p>Der Moderator war aber doch vergleichsweise fair.<br \/>\nScherer: Na ja, da\u00df mir zwei \u201eMitstreiter\u201c an die Seite gestellt wurden, die in Wirklichkeit gegen mich waren, zeigt, da\u00df es nichts als ein Schauspiel war \u2013 mit einem vorbestimmten Ende, bei dem ich dumm dastehen sollte. Und als ich mich nach der Sendung dar\u00fcber beim Moderator beschweren wollte, hat er gar nicht richtig darauf reagiert, sondern nur etwas von seinen Moderationskarten abgelesen. Und dann kam auch schon eine Kollegin und meinte, wir m\u00fc\u00dften das Gespr\u00e4ch beenden. F\u00fcr mich war es eine schockierende Erfahrung, aber auch erhellend, weil ich live erlebt habe, wie das ZDF arbeitet.<\/p>\n<p>Spielte diese Erfahrung eine Rolle daf\u00fcr, Ihr Buch zu schreiben?<br \/>\nScherer: Das Buch habe ich geschrieben, weil ich nicht bereit bin, unser Land aufzugeben. Wir Deutschen m\u00fcssen zusammenhalten, egal ob schwarz oder wei\u00df, \u201ebiodeutsch\u201c oder nicht, und d\u00fcrfen nicht zulassen, da\u00df es der Verdummung und Ideologisierung anheimf\u00e4llt, sondern m\u00fcssen mit unserer Liebe zu ihm daf\u00fcr sorgen, da\u00df seine Werte, Kultur, Sprache und Freiheit erhalten bleiben.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 21.11.2025 von Anna Maria Scherer mit Moritz Schwerz bitte lesen in der JF 48\/25, Seite 3<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/anna-scherer-media.de\/\">https:\/\/anna-scherer-media.de\/<\/a><\/p>\n<p><em>Anna-Maria Scherer: Die Stuttgarter Sport- und Gymnastiklehrerin sowie f\u00fcnffache Mutter, geboren 1988 im w\u00fcrttembergischen Bietigheim-Bissingen, ist auf TikTok als \u201eannamarinada\u201c mit \u00fcber 160.000 Followern erfolgreich sowie auf Youtube auf dem Kanal der JUNGEN FREIHEIT.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nDer Gleichheitswahn: Was Ihr Euch nicht zu sagen traut!<br \/>\nAnna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn<br \/>\n&#8211; Was Ihr Euch nicht zu sagen traut!<br \/>\n9\/2025, 192 Seiten, Langen-M\u00fcller, 20 Euro<br \/>\nAnna Scherer ist eine schw\u00e4bische Hausfrau, Mutter von f\u00fcnf Kindern, farbig, ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater Jamaikaner. Sie ist eine bewusst konservative Frau, \u00e4u\u00dfert sich kritisch zur Migration und hinterfragt den politischen Islam. Black Lives Matter ist nicht ihr Kampf. In der Ehe zwischen Mann und Frau sieht sie eine der Grunds\u00e4ulen unserer Gesellschaft, die Bewahrung christlicher Werte ist ihr wichtig, die sie auch an ihre Kinder weitergibt. In diesem Buch beschreibt sie linksgr\u00fcne Heuchelei und Doppelmoral in Reinform, da es ja nur eine \u00bbrichtige\u00ab Meinung geben darf. Jeder Andersdenkende ist automatisch \u00bbNazi\u00ab, den es mit allen Mitteln der \u00bbeigenen\u00ab Demokratie zu bek\u00e4mpfen gilt. Dass es dabei oft die trifft, die noch bei gesundem Menschenverstand sind, ist vollkommen egal. Anna Scherer ertr\u00e4gt es trotzdem mit Humor, und sie bleibt stets ehrlich und geerdet dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie &gt;Gleichheit &gt;Gleichheitswahn Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Unterschiedliche Leistungsf\u00e4higkeit wird verpakt in Chancengerechtigkeit (31.1.2026) Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn &#8211; Interview (21.11.2025) Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn\u00a0 (3.11.2025) Gleichmacherei &nbsp; &nbsp; Anna-Maria Scherer: Der Gleichheitswahn &#8211; Interview \u201eWenn &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichheitswahn\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":64104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-141914","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/141914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=141914"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/141914\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145265,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/141914\/revisions\/145265"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/64104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}