{"id":140061,"date":"2025-10-10T17:13:24","date_gmt":"2025-10-10T15:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=140061"},"modified":"2026-05-13T15:08:08","modified_gmt":"2026-05-13T13:08:08","slug":"anspruchsgesellschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/","title":{"rendered":"Anspruchsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Gesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">Gesellschaft\u00a0<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/zivilgesellschaft\/\">Zivilgesellschaft<\/a>\u00a0 &gt;Anspruchsgesellschaft<\/p>\n<div id=\"attachment_137698\" style=\"width: 651px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/storch-dreisamtal-breitehof-pan250731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-137698\" class=\"size-full wp-image-137698\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/storch-dreisamtal-breitehof-pan250731.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/storch-dreisamtal-breitehof-pan250731.jpg 641w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/storch-dreisamtal-breitehof-pan250731-180x97.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-137698\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber 60 St\u00f6rche beim Breitehof im Dreisamtal nahe Freiburg am 31.7.2025<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/polen-eltern-in-arbeit-steuerfrei\/\">Polen: Eltern in Arbeit steuerfrei<\/a>\u00a0(6.5.2026)<\/li>\n<li>Anspruch auf angemessene Arbeit &#8211; Anspruchsgesellschaft (18.3.2026)<\/li>\n<li>Eric Gujer: Belohnt werden die Faulen, die Abzocker und die Duckm\u00e4user (13.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/reichtum\/\">IW-Studie: Leistungstr\u00e4ger sind die fiskalischen Packesel der Republik<\/a>\u00a0(2.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/faule-deutsche-fleissige-politiker\/\">Faule Deutsche \u2013 fleissige Politiker<\/a>\u00a0(21.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/steuerzahler\/\">Benjamin Mudlack: 15 Mio Nettosteuerzahler und 45 Mio Nettosteuerempf\u00e4nger bei 60 Mio Wahlb\u00fcrgern<\/a>\u00a0(20.1.2026)<\/li>\n<li>Eberhard Hamer: Gibt es ein Zur\u00fcck aus der Anspruchsgesellschaft? (10.10.2025)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Arbeitsproduktivitaet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/armut\/\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/crash\/\">Crash<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Bargeld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/bargeld\/\">Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">B\u00fcrgergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/digitalgeld\/\">Digitalgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/emigration\/\">Emigration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/eskapismus\/\">Eskapismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Euro\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/euro\/\">Euro<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EZB\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/ezb\/\">EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/gruene-oekonomie\/\">Gruene-Oekonomie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"IWF\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/iwf\/\">IWF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/konjunktur\/\">Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/leistung\/\">Leistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/leistungsgesellschaft\/\">Leistungsgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/nordstream2\/\">Nordstream2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/notverordnungen\/\">Notverordnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politik\/politik-illusionen\/\">Politik-Illusionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/resignation-der-mitte\/\">Resignation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/\">Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/schein-arbeit\/\">Schein-Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/schulden\/\">Schulden<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Sparen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/sparen\/\">Sparen \u2013 Einlagensicherung EU<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Target\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/target\/\">Target<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/verarmung\/\">Verarmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/\">Volkswirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Vollgeld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/vollgeld\/\">Vollgeld \u2013 Vollgeldsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/\">Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstandsverlust\/\">Wohlstandsverlust<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&#8222;Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein&#8220;<\/strong> (B\u00e4rbel Bas, 1.5.2026)<br \/>\n===========================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anspruch auf angemessene Arbeit &#8211; Anspruchsgesellschaft<\/strong><br \/>\nOft sind es kleine und unscheinbare Zeichen, die auf ein gro\u00dfes Problem im Hintergrund hindeuten. Zwei kleine Beispiele zeigen, wie unterschiedlich solche Anzeichen sein k\u00f6nnen und welche Gefahren damit einhergehen<br \/>\n\u201eAnspruch\u201c auf angemessene Arbeit<br \/>\nVor einiger Zeit sprach ich mit einer jungen Frau, die vor kurzem erfolgreich ihr Studium abgeschlossen hatte. Sie beklagte sich dar\u00fcber, kein angemessenes Jobangebot zu bekommen und machte deutlich, nicht bereit zu sein eine Stelle \u201eunter ihrem Niveau\u201c anzunehmen.<br \/>\nDiese Frau ist sicherlich nicht der einzige Mensch, der davon ausgeht, einen \u201eAnspruch\u201c auf einen (aus eigener Perspektive) angemessenen Job zu haben. Solche Menschen begr\u00fcnden die Annahme, ein ad\u00e4quates Jobangebot verdient zu haben, beispielsweise mit der Dauer und Schwierigkeit ihrer Ausbildung. Auch die Ablehnung einer T\u00e4tigkeit in bestimmten Branchen \u2013 beispielsweise in der R\u00fcstungsindustrie oder im Bereich fossiler Energieerzeugung \u2013 k\u00f6nnte hier genannt werden.<br \/>\nAndere sehen \u201eihr Recht\u201c auf eine angemessene Arbeit zum Beispiel verletzt, wenn das Jobangebot spezifische W\u00fcnsche, wie beispielsweise die M\u00f6glichkeit im Homeoffice zu arbeiten oder ein Sabbatical nehmen zu k\u00f6nnen, nicht umfasst.<br \/>\n.<br \/>\nIn jedem der genannten F\u00e4lle sind zwei Punkte zu beachten: Erstens der pers\u00f6nliche Anspruch und zweitens die Annahme, andere Menschen seien verpflichtet, ihren Anspruch zu erf\u00fcllen. Betrachten wir den zweiten Punkt zuerst, so l\u00e4sst sich handlungslogisch argumentieren, dass weder eine lange und schwere Ausbildung noch bestimmte Erwartungen an die k\u00fcnftige Arbeit eine \u201eVerpflichtung\u201c anderer Menschen bewirken. Eine Verpflichtung entsteht nicht durch einseitige Annahmen und W\u00fcnsche, sondern durch gegenseitige freiwillige Vereinbarung.<br \/>\nNur wenn die junge Frau vor ihrem Studium mit ihrem k\u00fcnftigen Arbeitgeber einen Vertrag geschlossen h\u00e4tte, dass dieser den Wunscharbeitsplatz zur Verf\u00fcgung stellt, sofern das Studium erfolgreich abgeschlossen wird, g\u00e4be es tats\u00e4chlich einen Anspruch von ihrer Seite und eine Verpflichtung von der anderen Seite.<br \/>\n.<br \/>\nDie Gefahr, die von diesem Anspruchsdenken ausgeht, hat zwei Facetten, eine individuelle und eine gesellschaftliche.<br \/>\nWer einen eigenen Anspruch und Verpflichtungen anderer annimmt, obwohl diese objektiv nicht vorliegen, d\u00fcrfte sich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ungl\u00fccklich machen. Eine Entt\u00e4uschung folgt der n\u00e4chsten, solange nicht das Bewusstsein da ist, dass es ein \u201eRecht\u201c auf angemessene Arbeit entsprechend der eigenen Definition (ohne Vertrag) nicht gibt.<br \/>\nDie gesellschaftliche Konsequenz solchen Denkens ist, dass in den geschilderten F\u00e4llen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen wird, dass selbstverst\u00e4ndlich Arbeitslosengeld oder andere Formen sozialer Absicherung gezahlt werden m\u00fcssen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.3.2026 von Rainer Fassnacht bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2026\/03\/kleine-anzeichen-grosser-verwirrung\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2026\/03\/kleine-anzeichen-grosser-verwirrung\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eric Gujer: Belohnt werden die Faulen, die Abzocker und die Duckm\u00e4user<\/strong><br \/>\n&#8211; die neuen deutschen Helden<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlle drei Beispiele haben eines gemeinsam. Sie zeigen, wie Selbstbild und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Wer sich nicht gerade in einer rot-gr\u00fcnen Subkultur bewegt, erwartet von Deutschland, dass es sich um einen demokratischen Rechtsstaat mit Weltklasse-Infrastruktur handelt, in dem sich Leistung und nicht Faulheit lohnt. Was sich so selbstverst\u00e4ndlich anh\u00f6rt, ist es jedoch l\u00e4ngst nicht mehr. Jahrzehntelang g\u00fcltige Gewissheiten haben sich schleichend aufgel\u00f6st. Ein fr\u00fcher funktionierendes System ist inzwischen dysfunktional. Niemand hat es willentlich ruiniert, aber zugleich ist niemand den ins Uferlose gewachsenen Anspr\u00fcchen entgegengetreten. Die Massst\u00e4be, was angemessen und anst\u00e4ndig ist, sind erodiert.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/die-krise-in-deutschland-liegt-auch-am-verfall-der-sekundaertugenden-ld.1922248\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/die-krise-in-deutschland-liegt-auch-am-verfall-der-sekundaertugenden-ld.1922248<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Sozialstaat pr\u00e4sentiert sich als Selbstbedienungsladen, den die Dreisten und die Frechen wie der clevere Vater von acht Kindern fast nach Belieben austricksen k\u00f6nnen.<br \/>\nLetzte Woche gestaltete der Bundestag die Sozialhilfe um. Das Arbeitsministerium sprach im Vorfeld von einem \u00abradikalen Umbau des Sozialstaats\u00bb. Die \u00abZeit\u00bb fragte atemlos: \u00abWird das die gr\u00f6sste Sozialstaatsreform seit der Agenda 2010?\u00bb<\/p>\n<p>Besser k\u00f6nnte KI nicht halluzinieren. Das neue Gesetz ersch\u00f6pft sich im Klein-Klein. Das B\u00fcrgergeld heisst k\u00fcnftig Grundsicherung. Das ist schon das Wichtigste. Auch die laschen Regeln f\u00fcr den Umgang mit renitenten Empf\u00e4ngern werden ein bisschen versch\u00e4rft. Doch die W\u00e4hler und Steuerzahler, die den Abzocker von K\u00f6ln durchf\u00fcttern m\u00fcssen, protestieren nicht. Wie auch? Die Allgemeinheit auszunehmen, gilt als normal. Der Ruf nach Sanktionen wird als soziale K\u00e4lte gebrandmarkt.<\/p>\n<p>Das Anspruchsdenken verhindert, dass sich jemand \u00fcber das Kleingedruckte in seinem Arbeitsvertrag hinaus verantwortlich f\u00fchlt. Auf dem Rollfeld warten 600 gestrandete Menschen auf Hilfe? Egal, jetzt ist Feierabend!<br \/>\nDie Linke pflegt die Wiedervereinigung als \u00abAnschluss\u00bb zu denunzieren, bei dem sich der Westen r\u00fccksichtslos \u00fcber den Osten hinweggesetzt habe. Das Gegenteil ist richtig. Die gesamtdeutsche Arbeitsmoral n\u00e4hert sich der DDR an. \u00abPrivat geht vor Katastrophe\u00bb, hiess es dort, wenn es zu begr\u00fcnden galt, warum man nachts um eins keine Busfahrer fand.<br \/>\nDie Verantwortungslosigkeit beschr\u00e4nkt sich nicht auf die Generation Z, Lifestyle-Teilzeitarbeiter, den \u00f6ffentlichen Dienst und wer sonst noch zu den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen der Produktivit\u00e4tsmisere z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt ganz oben an und pflanzt sich bis nach unten fort. Das schlechte Beispiel wird zur Rechtfertigung f\u00fcr den kollektiven Dienst nach Vorschrift. Ausnahmeleistungen sind beinahe verd\u00e4chtig. Sie werden nicht mehr gefordert und eher selten erbracht. Sonst ger\u00e4t die Work-Life-Balance ins Wanken.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlles nur Deutschland-Bashing? Damit macht man es sich zu leicht<br \/>\nDer CEO des \u00abbesten Flughafens in Zentraleuropa\u00bb heisst Jost Lammers. Sein Gehalt l\u00e4sst sich im Beteiligungsbericht der Stadt M\u00fcnchen nachlesen: 827 000 Euro, inklusive 286 000 Euro Bonus. Seine Leistungen sind f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit weniger offensichtlich.<\/p>\n<p>Nachdem am 3. Oktober 2024 am Flughafen das Chaos mit einer zwei Kilometer langen Warteschlange bei der Abfertigung ausgebrochen war, musste Lammers das Versagen vor dem M\u00fcnchner Stadtparlament erkl\u00e4ren. Die \u00abS\u00fcddeutsche Zeitung\u00bb berichtete, der \u00abk\u00fchle Routine-Ton\u00bb habe einen \u00abfast schon schaudern\u00bb lassen.<\/p>\n<p>Im selben Ton waren die ersten Statements des Flughafens zum j\u00fcngsten Debakel gehalten. So klang es auch, als die Bahn wieder einmal die Fertigstellung des Stuttgarter Bahnhofs verschob \u2013 vorsichtshalber ohne Nennung eines neuen Termins.Wenn bei Staatsunternehmen Schlendrian und Wurstigkeit um sich greifen, dann l\u00f6st das ein mildes Schulterzucken aus. Wenn aber ein Rentner den Kanzler mit der trotz allem liebenswerten Hauptfigur aus einem literarischen Klassiker vergleicht, ger\u00e4t die Staatsmacht in Erregung.<\/p>\n<p>Die Kleinen h\u00e4ngt man, die Grossen l\u00e4sst man laufen. Dass der Staatsanwalt diesmal ein Einsehen hatte, \u00e4ndert daran nichts, zumal best\u00e4ndig neue F\u00e4lle von Einsch\u00fcchterungsversuchen durch Polizei und Justiz hinzukommen.<br \/>\nPerception is reality. Dass die Wahrnehmung nur der AfD n\u00fctze, ist ziemlich abgedroschen. Wahr bleibt es trotzdem.<\/p>\n<p>Nicht nur die W\u00e4hler dieser Partei fragen sich, was aus ihrem Land geworden ist. Dazu geh\u00f6rt auch, dass der Chef des zusammen mit Frankfurt wichtigsten Flughafens ein Grundgehalt bezieht, das nur sechsmal so hoch ist wie die Sozialhilfe des Abzockers in K\u00f6ln. Der CEO muss ein Unternehmen f\u00fchren, Steuern bezahlen und sich vor der \u00d6ffentlichkeit rechtfertigen \u2013 das ist nicht wenig. Der Abzocker muss das alles nicht.<br \/>\nK\u00f6ln, Heilbronn, M\u00fcnchen: drei Einzelf\u00e4lle, die man als Deutschland-Bashing abtun kann. Im Besonderen steckt aber immer das Allgemeine. Die F\u00e4lle bilden ein Muster, das zu der Erkl\u00e4rung beitr\u00e4gt, warum Deutschland seit 2019 stagniert und in der Industrie im letzten Jahr 124 000 Arbeitspl\u00e4tze verlorengingen.<br \/>\nWas braucht es, damit es wieder aufw\u00e4rtsgeht? Strukturreformen und mehr Exporte, das auch https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/deutschlands-einflussreichster-oekonom-kritisiert-die-politik-wir-laufen-rueckwaerts-in-die-zukunft-ld.1924498 Aber vor allem: ein anderes geistiges Klima und eine Mentalit\u00e4t, die nicht die Faulen, die B\u00fcrokraten und die Duckm\u00e4user zu deutschen Helden erkl\u00e4rt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.3.2026 von Eric Gujer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/damit-deutschland-aus-der-krise-kommt-braucht-es-mehr-als-nur-reformen-ld.1928356\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/damit-deutschland-aus-der-krise-kommt-braucht-es-mehr-als-nur-reformen-ld.1928356<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eberhard Hamer: Gibt es ein Zur\u00fcck aus der Anspruchsgesellschaft?<\/strong><br \/>\n<strong>Sonst weitere Staatsbevormundung und Auspl\u00fcnderung des Mittelstandes<\/strong><br \/>\n.<br \/>\nIch hatte Besuch von einer mittelalterlichen Dame, die in famili\u00e4ren Schwierigkeiten steckt. Sie hatte nach dem Abitur erst Medizin studiert, dann Kunstgeschichte, dann noch ein oder zwei F\u00e4cher, aber alle nicht abgeschlossen, tr\u00e4umte aber von einer gro\u00dfen Karriere als Filmemacherin, weil sie auf ihrem Handy schon einmal einen Kurzfilm zustande gebracht hatte. Sie war bitter auf ihre Geschwister, dass diese ihr nicht das Geld f\u00fcr ihren Film gaben. Sie lebt von B\u00fcrgergeld, kann aber ihr Geld bis zum Monatsende nicht einteilen, sondern muss dann von guten Gaben leben oder hungern.<br \/>\nAuf den Vorschlag, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, etwa Pflege- oder Hilfsdienste in einem Altenheim zu leisten, wo immer Not am Mann ist, reagierte sie emp\u00f6rt. Dies entspr\u00e4che nun wirklich nicht ihrer Ausbildung und ihren F\u00e4higkeiten. Schlie\u00dflich sei die Gesellschaft daf\u00fcr verantwortlich, dass sie kein Auskommen habe (der Bundesgerichtshof hat wirklich festgestellt, dass ausk\u00f6mmliches Hartz-IV-Einkommen \u201eAusdruck der Menschenw\u00fcrde\u201c sei, auch bei denen, die nicht arbeiten wollen oder k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>Immer mehr B\u00fcrgergeldbezieher<br \/>\nIn einem Dorf, in dem ich meine Jagdh\u00fctte habe, haben wir in der Feuerwehr dar\u00fcber diskutiert, warum inzwischen mehr als acht Familien im Dorf B\u00fcrgergeldbezieher seien. Einige von ihnen sagten ganz offen, dass sie seit der Wiedervereinigung nur untergeordnete T\u00e4tigkeiten h\u00e4tten aus\u00fcben k\u00f6nnen, dabei aber \u201eweniger oder nicht viel mehr\u201c netto verdienen w\u00fcrden als sie an B\u00fcrgergeld insgesamt bek\u00e4men. Vom Bruttogehalt w\u00fcrden nicht nur die Sozialabgaben abzuziehen sein, sondern gegen\u00fcber dem B\u00fcrgergeld auch die Miete, die Heizung, das Auto f\u00fcr die Fahrt zur Arbeit und viele kleinere Vorteile vom Kindergarten \u00fcber den Nahverkehr bis zum Vorteil, bei st\u00e4ndiger Freizeit im eigenen Garten und \u201egelegentlich auch f\u00fcr Fremde\u201c arbeiten zu k\u00f6nnen. Die B\u00fcrgergeldbezieher waren mit ihrer Situation l\u00e4ngst eingerichtet und zufrieden und strebten keinen Wechsel mehr an.<\/p>\n<p>Noch vor 40 Jahren in der DDR gab es nicht nur ein Arbeitsrecht, sondern auch eine Arbeitspflicht. Mein F\u00f6rster hat mir erz\u00e4hlt, dass Langschl\u00e4fer oder Trunkenbolde oder Faulpelze morgens von den \u00fcbrigen Forstarbeitern mit zur Arbeit genommen w\u00fcrden \u2013 sogar im Schlafanzug. Er habe dann daf\u00fcr gesorgt, dass sie bis Dienstschluss besch\u00e4ftigt seien. Deshalb gab es in der DDR auch keine Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>Statt Arbeitspflicht haben wir in Gesamtdeutschland nun mit B\u00fcrgergeld das \u201eRecht auf Faulheit\u201c. \u00dcber sechs Millionen Deutsche und Zuwanderer (letztere in Mehrheit) leben ohne Arbeit von Sozialleistungen, vor allem 80 Prozent der 1,3 Millionen Ukrainer.<\/p>\n<p>Innere K\u00fcndigung bei vielen Mitarbeitern<br \/>\nDie alte Ansicht, dass man \u201esein Brot im Schwei\u00dfe des Angesichts verdienen m\u00fcsse\u201c bzw. dass man arbeiten muss, um zu leben, ist l\u00e4ngst durch immer mehr Sozialanspr\u00fcche gegen Staat und Gesellschaft abgel\u00f6st worden. Nicht mehr der Einzelne ist f\u00fcr sich selbst verantwortlich, sondern der Staat und das Sozialsystem.<br \/>\nIch selbst habe in einem kinderreichen Haus kein Taschengeld bekommen, aber immer Gelegenheiten, mir durch Arbeiten in der Familie oder im Garten oder mit Fahrradreparaturen oder anderem Geld zu verdienen. So habe ich es auch mit meinen Kindern gemacht. Sie wussten, sie k\u00f6nnen sich alles leisten, wenn sie das Geld daf\u00fcr selbst durch Arbeiten verdienten. Das haben sie auch f\u00fcr andere Leute gemacht. Der Kampf um das Taschengeld wie in vielen anderen Familien war deshalb meinen Kindern fremd. Sie konnten sich alle ihre W\u00fcnsche erf\u00fcllen, wenn sie daf\u00fcr arbeiteten, denn ich hatte ihnen rechtzeitig erkl\u00e4rt, dass auch ich f\u00fcr meinen und ihren Unterhalt arbeiten m\u00fcsse, die Arbeit also etwas Selbstverst\u00e4ndliches sei und oft sogar Spa\u00df mache.<\/p>\n<p>Die Wertung der Arbeit von fr\u00fcher einem Vorrecht zu einer Last oder sogar Strafe betrifft nicht nur die B\u00fcrgergeldbezieher und Sozialparasiten, sondern hat sich als \u201einnere K\u00fcndigung\u201c sogar auch bei vielen Mitarbeitern unserer Betriebe eingeschlichen.<\/p>\n<p>Geringste Arbeitslust im \u00f6ffentlichen Dienst<br \/>\nEine Untersuchung des Mittelstandsinstituts \u00fcber die Motivation der Arbeitnehmer hat ergeben, dass die h\u00f6chste Motivation zur Arbeit in den Personalunternehmen besteht, wo der Unternehmer eigentlich t\u00e4glich in Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern im Team Vorbild ist und die Teammitglieder untereinander Mitverantwortung f\u00fcr das gemeinsame Werk f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Bei Gro\u00dfunternehmen dagegen besteht dieses Teamgef\u00fchl nicht, geht es den Arbeitern nur um das verdiente Geld. Je mehr sie aber verdienen, desto weniger kann sie das Geld noch motivieren. Die Arbeiter der Kapitalgesellschaften haben uns mehrheitlich best\u00e4tigt, dass sie zur Arbeit wenig Lust haben, sondern nur arbeiten, weil sie m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am geringsten ist die Arbeitslust im \u00f6ffentlichen Dienst. Die B\u00fcrokraten f\u00fchlen sich mit Recht weithin \u00fcberfl\u00fcssig, Lehrer sind nach Ansicht vom ehemaligen Kanzler Schr\u00f6der \u201efaule S\u00e4cke\u201c, denen die h\u00f6chsten Ferien aller Berufsgruppen nicht reichen, sondern die auch bei Kuren und Krankheiten Spitze sind.<\/p>\n<p>Arbeitnehmer melden sich mindestens einen Tag pro Monat scheinkrank<br \/>\nEine Untersuchung im Mittelstandsinstitut \u00fcber Scheinkrankheiten \u2013 das sind Krankheitstage, die nur zum Schein genommen werden ohne echte Krankheit \u2013 brachte das gleiche Ergebnis: im Schnitt melden sich die Arbeitnehmer mindestens einen Tag pro Monat scheinkrank, also 12 Tage im Jahr. Die h\u00f6chste Scheinkrankheitsquote haben die Beamten, obwohl sie die meisten Ferien aller Berufsgruppen haben.<\/p>\n<p>An zweiter Stelle kommen die Arbeiter der Kapitalgesellschaften, die zu 42 Prozent Scheinkrankheitstage nehmen. \u201eOffensichtlich messen die Arbeiter ihrem Fehlen im Betrieb die geringste Bedeutung bei. Sie sind vielleicht f\u00fcr ihre Arbeit am wenigsten motiviert.\u201c<br \/>\nAm geringsten sind die Scheinkrankheitsquoten bei den Personalunternehmen und vor allem bei den Kleinunternehmen, w\u00e4hrend bei den gr\u00f6\u00dferen Unternehmen die Krankmeldungen wieder zunehmen. Die gegenseitige Teamverantwortung in Kleinbetrieben \u2013 aber auch die Notwendigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters f\u00fcr den Gesamterfolg \u2013 haben die h\u00f6chste Arbeitsmotivation und deshalb die geringsten Scheinkrankmeldungsquoten zufolge.<\/p>\n<p>Unternehmerfamilien ohne Nachfolgern<br \/>\nDie Arbeitsunlust gegen\u00fcber der Arbeit und die \u201einnere K\u00fcndigung\u201c in der Arbeit sind aber nach Untersuchungen des Mittelstandsinstituts Niedersachsen nicht nur generelles Problem von Mitarbeitern, sondern sogar von Unternehmern selbst:<br \/>\nIn etwa 40 Prozent der Unternehmerfamilien graust es den Kindern vor der Arbeitsleistung der Eltern und wollen sie deshalb die Nachfolge nicht antreten. Sie studieren dann Kunstgeschichte, Psychologie, Politik, \u00d6kologie oder andere unn\u00fctze<br \/>\n\u201eWissenschaften\u201c, um sich mit dem \u201eErbe ohne Arbeit\u201c Lebensqualit\u00e4t zu verschaffen.<\/p>\n<p>Die Unternehmer selbst sind durch die Rezession unserer Wirtschaft und durch die Zerst\u00f6rung der Rahmendaten durch unsere Regierungen in eine Schrumpfphase geraten, die schon eine Million Unternehmer zur Aufgabe gezwungen hat und voraussichtlich in den n\u00e4chsten zwei Jahren eine weitere Million freiwillig oder zwangsweise (Insolvenz) zum Ausscheiden zwingt. Die Stimmung in der Unternehmerschaft ist noch nie so schlecht gewesen wie jetzt.<\/p>\n<p>Wirtschaftsaufschwung f\u00e4ngt mit Begeisterung und Leistungswillen an<br \/>\nWenn die \u00f6ffentlichen Rahmendaten mit Energiepreis, B\u00fcrokratie, h\u00f6chsten Steuern und Sozialabgaben der Welt f\u00fcr Unternehmer so schlecht geworden sind, dass es sich nicht mehr lohnt, sich mehr als andere (durchschnittlich 80 Stunden-Woche bei Unternehmern) anzustrengen, vollziehen viele Unternehmer den \u201ePr\u00e4ferenzenwechsel\u201c, das hei\u00dft sie streben statt der ausschlie\u00dflich wirtschaftlichen zunehmend andere Lebensziele an, wie Urlaub, Ehren\u00e4mter, eine neue Freundin und anderes, was zur Reduktion der Unternehmert\u00e4tigkeit im Betrieb und deshalb auch zur Reduktion der Betriebsleistung f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ludwig Erhard wusste, dass Wirtschaftsaufschwung mit Begeisterung und Leistungswillen der Unternehmer anf\u00e4ngt, also eine pers\u00f6nliche Einstellung der Unternehmer ist. Mit seiner \u201eSeelenmassage\u201c hat er versucht, den Unternehmern Optimismus zu vermitteln, ihre Rahmendaten zu verbessern und hat auf diese Weise ein einmaliges \u201eWirtschafswunder\u201c geschaffen. Kohl hat die Wiedervereinigung mit Kapital-Milliarden an die \u2013 meist ausl\u00e4ndischen \u2013 Gro\u00dfkonzern in den neuen Bundesl\u00e4ndern zu erreichen versucht und ist gescheitert. Ein ausreichender Mittelstand ist dort heute noch nicht aufgebaut.<\/p>\n<p>Die neue Bundesregierung unter Merz hat ebenfalls Milliarden Subventionen nur f\u00fcr die Konzerne vorgesehen und glaubt, damit Wirtschaftsaufschwung erreichen zu k\u00f6nnen. Mittelstandsf\u00f6rderung ist im neuen Koalitionsvertrag nicht vorgesehen und f\u00fcr den Mittelstand glaubhafte Politiker noch weniger. Die Rezession wird deshalb weitergehen, weil der Leistungswille aller Bev\u00f6lkerungsgruppen bis zum Unternehmer durch die wie eine Krake in die Gesellschaft gedrungene Staatsmentalit\u00e4t und Staatsverantwortung abgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Die Masse der Menschen glaubt nicht mehr, ihr Gl\u00fcck aus eigener Kraft und durch eigene Leistung erreichen zu k\u00f6nnen, sondern erhofft ihre Existenz vom Staat; entweder ohne Arbeit (B\u00fcrgergeld) oder mit staatsfinanzierter Besch\u00e4ftigung (\u00f6ffentlicher Dienst) oder durch Reduktion von Arbeit (Vier Tage-Woche) und Leistung (innere K\u00fcndigung).<\/p>\n<p>Verschuldung ist Weg in den Abgrund<br \/>\nEin neues Wirtschaftswunder w\u00fcrde einen mentalen Wandel wieder zur Leistungsmentalit\u00e4t voraussetzen, den die Ampel-Regierung zerst\u00f6rt hat und die neue nicht vorsieht, weil auch sie den Staatssozialismus und die Staatsbevormundung in allen Bereichen von den alten sozialistischen Politikversagern fortzusetzen versucht bzw. Merz nur auf die Konzerne setzt.<\/p>\n<p>Die fortbestehende Anspruchsgesellschaft wird zu weiterer Staatsbevormundung und zu weiterer Auspl\u00fcnderung der noch vorhandenen Leistungstr\u00e4ger des Mittelstandes f\u00fchren. Schon jetzt m\u00fcssen ein Drittel produktiver Leistungstr\u00e4ger zwei Drittel unproduktiver oder nur teilproduktiver B\u00fcrger mitfinanzieren. Diese Quote wird sich noch verschlechtern und die Tendenz zur Arbeitsverweigerung einerseits und der Steigerung der Anspr\u00fcche andererseits verst\u00e4rken. Schon andere L\u00e4nder haben in der Geschichte durch solche Mentalit\u00e4tswende ihren Absturz gefunden: Spanien, England, Frankreich, Italien.<\/p>\n<p>Solange uns aber die Sozialisten einreden, unser Wohlstand und unser Wachstum hinge von mehr Staat und mehr Sozialleistungen ab und auf der anderen Seite die Kapitaldiener die internationalen Konzerne mit unseren Steuern immer h\u00f6her subventionieren, gehen die pers\u00f6nliche Leistungsmotivation, die volkswirtschaftliche Leistung und damit der Wohlstand weiter zur\u00fcck. Das l\u00e4sst sich mit Schuldenexplosion (Merz) nicht aufhalten. Auch Verschuldung war n\u00e4mlich nie ein Weg aus dem Abgrund, sondern immer in den Abgrund.<br \/>\n10.10.2025 von Eberhard Hamer bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\/\">https:\/\/mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Deutschland\u00a0&gt;Gesellschaft\u00a0 &gt;Zivilgesellschaft\u00a0 &gt;Anspruchsgesellschaft Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Polen: Eltern in Arbeit steuerfrei\u00a0(6.5.2026) Anspruch auf angemessene Arbeit &#8211; Anspruchsgesellschaft (18.3.2026) Eric Gujer: Belohnt werden die Faulen, die Abzocker und die Duckm\u00e4user (13.3.2026) IW-Studie: Leistungstr\u00e4ger sind die fiskalischen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":66712,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-140061","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140061","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=140061"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140061\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149106,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140061\/revisions\/149106"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66712"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=140061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}