{"id":138102,"date":"2025-08-21T17:22:00","date_gmt":"2025-08-21T15:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=138102"},"modified":"2026-02-24T12:58:06","modified_gmt":"2026-02-24T11:58:06","slug":"schulbildung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulbildung\/","title":{"rendered":"Schulbildung"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Pisa\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/pisa\/\">Pisa<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Bildungsmisere<\/a> &gt;Schulbildung<\/p>\n<div id=\"attachment_130279\" style=\"width: 645px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/schafe1dreisamta-panl250114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130279\" class=\"size-full wp-image-130279\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/schafe1dreisamta-panl250114.jpg\" alt=\"Schafe zwischen Freiburg und Hochschwarzwald am 12.1.2025 abends\" width=\"635\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/schafe1dreisamta-panl250114.jpg 635w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/schafe1dreisamta-panl250114-180x110.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130279\" class=\"wp-caption-text\">Schafe zwischen Freiburg und Hochschwarzwald am 12.1.2025 abends<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schriftliche-division-an-gs-ade\/\">Schriftliche Division an GS \u2013 ade<\/a>\u00a0(23.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lehrer-in-f-oder-in-d\/\">Lehrer in F oder in D<\/a>\u00a0(6.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichmacherei\/\">Wenn alle alles k\u00f6nnen sollen<\/a>\u00a0(31.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/gymnasium\/\">Das Gymnasium war Qualifikation und keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit<\/a> (31.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/analphabetismus\/\">Gering-Literalisierung statt Analphabetismus<\/a>\u00a0(31.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundschulunterricht-unmoeglich\/\">Grundschulunterricht unm\u00f6glich<\/a>\u00a0(13.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/qualifizieren-statt-zuwanderung\/\">Qualifizieren statt Zuwanderung<\/a>\u00a0(1.12.2025)<\/li>\n<li>Bildungsnation importiert ihren Absturz (21.8.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/analphabetismus\/\">Analphabetismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichmacherei\/\">Gleichmacherei<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grenz\u00f6ffnung \u201e2015\u201c und die Folgen f\u00fcr das Bildungssystem<\/strong><br \/>\n<strong>Bildungsnation importiert ihren Absturz<\/strong><br \/>\nvon Josef Kraus<br \/>\nDie deutsche Bildungsmisere begann weit vor 2015. Viele Probleme sind hausgemacht und haben nicht urs\u00e4chlich mit Migration zu tun. Dennoch werden sie vielfach durch ungesteuerte Einwanderung versch\u00e4rft \u2013 die ihrerseits wiederum zus\u00e4tzliche Probleme schafft.<\/p>\n<p>Der zunehmend miserable Zustand der vormaligen Bildungsnation Deutschland hat auch mit Migration zu tun. Diese Entwicklung begann vor 2015; die Merkelsche Grenz\u00f6ffnung von 2015 hat das Problem freilich drastisch versch\u00e4rft und bis zum heutigen Tag verstetigt.<br \/>\nGewiss gibt es hausgemachte Probleme, die die Bildungsnation zerst\u00f6rten, die hier nur kurz angedeutet seien: die Diskreditierung der Prinzipien Leistung und Anstrengung, der als Gerechtigkeitspolitik verkaufte Egalisierungswahn, die Absenkung von Anspruchsniveaus, die Aufbl\u00e4hung des Gymnasiums, die Inflation an Bestnoten, der Abitur-Vollkasko-Wahn, die Pseudoakademisierung, die Etablierung von \u201ewoken\u201c Studieng\u00e4ngen und Professuren, das Ausbluten der beruflichen Bildung, der Lehrermangel. Aber es bleibt dabei: Ein Kernproblem ist importiert. Und das wiederum korrespondiert qua Niveauabsenkungen wechselseitig mit den hausgemachten Problemen und potenziert letztere.<br \/>\nAber es ist weitgehend tabuisiert, das \u201eKind\u201c beim Namen zu nennen. Man sage blo\u00df nicht, Probleme in den Schulen und auf dem Arbeitsmarkt k\u00f6nnten mit Migration zu tun haben. Wenn man \u00fcberhaupt \u00fcber misslungene Integration von Migranten spricht, dann vor allem im Ton der Selbstbezichtigung: Die deutsche Gesellschaft diskriminiere eben Heranwachsende anderer Herkunft. Aber damit kommt man nicht weiter, denn das Problem mit der nicht gelingenden \u2013 oder von vielen Betreffenden gar nicht gewollten \u2013 Integration wird immer gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Die Probleme begannen schon vor 2015<br \/>\nKinder mit Migrationshintergrund waren in Deutschland schon vor 2015 Risikogruppen in Sachen Bildung. Seit PISA 2000 wissen wir, dass sie in Deutschland in etwa ein PISA-Ergebnis erreichen, wie es der T\u00fcrkei entspricht: Sch\u00fcler dort lagen in allen PISA-Bereichen um bis zu drei Schuljahre hinter Sch\u00fclern in Deutschland. Aus PISA ist zudem bekannt, dass die Leistungen in den Klassen bei einem Anteil von mehr als 20 Prozent Sch\u00fclern mit Migrationshintergrund signifikant sinken. PISA 2003 gab noch differenzierter Auskunft. In der Mathematik erreichten Deutschlands Neuntkl\u00e4ssler mit 503 Punkten einen international mittleren Wert. Deutsche Sch\u00fcler ohne Migrationshintergrund erzielten 527 Punkte, Kinder zugewanderter Familien 454 und Kinder der ersten Migrantengeneration 432. Das bedeutet: Zwischen diesen Gruppen liegt eine Leistungsdifferenz von fast drei Schuljahren.<\/p>\n<p>In anderen L\u00e4ndern stellt sich das anders dar: Dort erzielen Kinder mit Migrationshintergrund in etwa dieselben PISA-Werte wie Kinder ohne Migrationsgeschichte. Allerdings ist das in diesen L\u00e4ndern wohl weniger eine Leistung der Schulen, sondern Ergebnis einer anderen Migrationspolitik und einer anderen Haltung der Migranten zur Integration.<\/p>\n<p>Der renommierte Demografieforscher Gunnar Heinsohn (\u2020 2023) hat die Testleistungen bei PISA 2018 im Hinblick auf den Migrationshintergrund ausgewertet. Danach weisen Migrantenkinder der 2. Generation in Kanada, den USA und Australien gleichgute oder sogar leicht bessere PISA-Ergebnisse aus als \u201eAlteingesessene\u201c. Was ist der Grund? In diesen L\u00e4ndern wandern andere Migrantenkohorten ein: h\u00f6her qualifiziert und mit mehr Bildungsaspiration als in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Probleme sind seit 2015 noch gr\u00f6\u00dfer geworden, wie die im Juli 2022 ver\u00f6ffentlichten Ergebnisse des IQB-Bildungstrend 2021 unter dem Aspekt \u201eSch\u00fcler mit Zuwanderungsgeschichte\u201c zeigen. IQB steht f\u00fcr \u201eInstitut zur Qualit\u00e4tsentwicklung im Bildungswesen\u201c, es ist an die Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin angeschlossen. Getestet wurden Viertkl\u00e4ssler, die n\u00e4chste Testung erfolgt erst 2026.<br \/>\nTabelle siehe Original<\/p>\n<p>In Mitleidenschaft gezogen wird das Gesamtniveau: Signifikant weniger Viertkl\u00e4ssler erreichten 2021 bei der IQB-Testung im Vergleich zu 2011 und 2016 die ohnehin schon niedrig angesetzten Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK). Nachfolgend die Anteile der Viertkl\u00e4ssler, die die Regelstandards erreichten:<br \/>\nTabelle siehe Original<br \/>\n.<br \/>\nAngesichts einer Verdreifachung des Migrantenanteils allein von Viertkl\u00e4sslern binnen eines Jahrzehnts kann man erahnen, wie es mit der \u201eBildungsnation\u201c Deutschland in K\u00fcrze im sekund\u00e4ren und terti\u00e4ren Bildungsbereich weitergeht.<\/p>\n<p><em>Multikulturelle Schulrealit\u00e4ten<\/em><br \/>\nSeit einigen Jahren kommen immer wieder B\u00fccher auf den Markt, in denen Lehrer, meist Lehrerinnen, die Zust\u00e4nde an Deutschlands Schulen mit 80 und 90 Prozent Migrantenanteil beschreiben, so etwa \u201eSchule vor dem Kollaps\u201c (2019) von Ingrid K\u00f6nigs. Sie war Leiterin der Berthold-Otto-Grundschule in Frankfurt-Griesheim. Es ist dies eine Schule mit einem Anteil von 90 bis 100 Prozent Kindern mit Migrationshintergrund. Ingrid K\u00f6nig beschreibt, dass an regul\u00e4ren Unterricht nicht mehr zu denken sei, dass Lernstoff, der noch in den 1990er Jahren in der 2. Klasse bew\u00e4ltigt werden konnte, heute in die 4. Klasse verschoben werden m\u00fcsse. Besonders beklagt sie, dass sich die muslimischen Familien v\u00f6llig abgeschottet und durch den Islam radikalisiert h\u00e4tten. Diese Eltern w\u00fcrden ihre Kinder nicht zum Lernen anhalten und nicht dazu verpflichten, Lehrer zu respektieren.<\/p>\n<p>Was in diesen B\u00fcchern geschildert wird, findet sich nicht in schlauen Studien und Gef\u00e4lligkeitsgutachten wieder. N\u00e4mlich: Multikulti-Schule geht nicht. Sch\u00fcler-V\u00e4ter wollen nicht mit Lehrerinnen reden. Lehrer und zumal Lehrerinnen werden von radikalen muslimischen Eltern und deren Nachwuchs bedroht, wenn sie sich kritisch \u00fcber Kopftuch, Kinderehe, Zwangsbeschneidung, Verwandtenehe, Mehrfachehe und dergleichen \u00e4u\u00dfern. Oder sie sehen sich Beschwerden ausgesetzt, wenn sie die Weltgeschichte der Sklaverei behandeln oder auf den V\u00f6lkermord der Osmanen an den Armeniern eingehen. Sanktionen f\u00fcr rabiate Sch\u00fcler, die schon auch mal in Begleitung von drei starken Br\u00fcdern auftreten, gibt es nicht.<br \/>\nGleichwohl gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang von Testergebnissen der deutschen L\u00e4nder und Migrantenanteil. Wenn dem so w\u00e4re, m\u00fcsste Brandenburg bei einem niedrigen Migrantenanteil Spitzenwerte in Tests haben; hat es aber nicht: Das Land rangiert bei allen Leistungsvergleichen unter den letzten vier der 16 Bundesl\u00e4nder. Der IQB-Bildungstrend 2021 weist f\u00fcr die Grundschulen (hier vierte Jahrgangsstufe) in Prozent folgende Migrantenanteile f\u00fcr 2011 und 2021 in den \u201ealten\u201c L\u00e4ndern aus. (In den \u201eneuen\u201c L\u00e4ndern erh\u00f6hte er sich auf niedrigem Niveau im Schnitt von 7 auf 12 Prozent).<br \/>\nTabelle siehe Original<br \/>\n.<br \/>\n<em>Bereicherung durch Migration \u2013 ein Wunderglaube<\/em><br \/>\nDie These, dass Migration Bereicherung sei, ist in dieser Pauschalit\u00e4t nicht haltbar.<br \/>\nDas ifo-Institut\/Uni M\u00fcnchen war von Anfang an realistisch: \u201eDer R\u00fcckstand der jungen Syrer entspricht vier bis f\u00fcnf Jahren Schulbildung.\u201c Das hei\u00dft: Sie bewegen sich auf Grundschulniveau. Hans-Werner Sinn, ifo-Chef bis Dezember 2015, konkretisierte dies. Bei seiner Abschiedsvorlesung sagte er: \u201e65 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Syrien k\u00f6nnen die Grundrechenarten nicht.\u201c<br \/>\nAuch \u00fcber unterschiedliche kognitive Begabung \u201eZuwandernder\u201c darf man nicht nachdenken. Der Psychologieprofessor Bruno Klauk hatte dies auf empirischer Basis dennoch getan. Im Fachmagazin \u201eWirtschaftspsychologie\u201c hatte er dazu 2020 einen Beitrag ver\u00f6ffentlicht: \u201eIntelligenzdiagnostik bei \u00fcberwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten\u201c. Im Durchschnitt erzielten die 505 Getesteten das Niveau von deutschen Hauptsch\u00fclern. Zusammenh\u00e4nge fanden sich allerdings zwischen der Testleistung und der Weltregion, aus der jemand zugewandert ist, ferner dem Beruf im Heimatland. Vier Mitherausgeber der \u201eWirtschaftspsychologie\u201c traten aus Protest gegen Klauks Beitrag zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Intelligenzforscher Heiner Rindermann von der TU Chemnitz wagte es gar, als Forschungsschwerpunkt anzugeben: kognitive Kompetenzen im Kulturvergleich. Im Oktober 2015 ver\u00f6ffentlichte Rindermann im \u201eFocus\u201c einen Artikel, in dem er zum Ergebnis kam, dass Einwanderer aus S\u00fcdosteuropa, Vorderasien und Afrika mehrheitlich ein niedriges Qualifikationsprofil aufwiesen. Selbst Asylbewerber mit Universit\u00e4tsstudium w\u00fcrden bei mathematischen und figuralen Aufgaben einen Durchschnitts-IQ von lediglich 93 erreichen. Rindermann sagte schwerwiegende k\u00fcnftige Integrationsprobleme dieser Gruppen voraus. Die TU Chemnitz reagierte reflexhaft. Rindermann, so der Vorwurf, habe diskriminierende Schlussfolgerungen gezogen.<\/p>\n<p><em>Seitens der Politik: Ignoranz und Hilflosigkeit pur<\/em><br \/>\nDer Migrantenanteil allein von Viertkl\u00e4sslern hat sich binnen eines Jahrzehnts verdreifacht. Die \u201ehohe\u201c Politik und der Gro\u00dfteil der arrivierten Medien verhalten sich gegen\u00fcber diesen Problemen wie das Schimpansen-Trio in der Karikatur: nichts sehen, nichts h\u00f6ren, nichts sagen! Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, um es mit Christian Morgenstern zu sagen.<br \/>\nDie Politik ist im Grunde ratlos, macht aber auf Aktionismus. Sie bietet lediglich Placebos im Zuge einer Symptomtherapie. Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die als Bundesministerin in Sachen Schule gottlob nichts zu entscheiden hat, meint etwa, die Schulprobleme in Tausenden von Klassen mit hohen Migrantenanteilen mittels 40-Prozent-Quote l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Von \u201eDurchmischung\u201c der Klassen und \u201eUmsiedlung\u201c \u2013 so schwadroniert sie in einer ZDF-Talkshow. Die Schicht der \u201ebesser\u201c Situierten soll offenbar verd\u00fcnnt werden, \u201eBiodeutsche\u201c sollen die dann zur H\u00e4lfte migrantenfreien Klassen auff\u00fcllen. Das Ergebnis wird Nivellierung sein. Motto: Was nicht alle k\u00f6nnen, darf keiner k\u00f6nnen.<br \/>\nSchule, Berufsschule und Ausbildungsbetriebe k\u00f6nnen nicht ausgleichen, was eine ungeregelte Zuwanderungspolitik \u00fcber die \u201eAmpel\u201c-Jahre hinweg mit sich brachte und \u2013 wenn man die relativ wenig wirksame Politik von Klingbeil und Merz betrachtet \u2013 nach wie vor bringt. Es bedarf dringend einer Zuwanderungspolitik, die im nationalen Interesse ist, und es bedarf einer Asylpolitik, die einen Asylstatus oder einen Aufenthaltstitel nicht verramscht bzw. auch konsequent \u201ezur\u00fcckf\u00fchrt\u201c.<\/p>\n<p>Schule allein wird das Problem gescheiterter Integration nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen. Nicht einmal im Ansatz. Es reicht nicht aus, zus\u00e4tzliche F\u00f6rderangebote zu machen. Vielmehr m\u00fcssen diese Angebote verpflichtend angenommen werden. Es gibt hier eine Hol-Schuld. Doch diejenigen, die sich in Parallelgesellschaften zur\u00fcckziehen, nutzen diese Angebote nicht. Das schl\u00e4gt sich dann eben in defizit\u00e4rer Bildung nieder. Wahrscheinlich geht es auch nicht ohne obligatorische Sprachtests \u2013 vor der Einwanderung bzw. zumindest vor der Einschulung. Motto: Kommt das Kind nicht in den Deutschkurs, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.8.2025 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/josef-kraus-lernen-und-bildung\/bildungsnation-importiert-ihren-absturz\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/josef-kraus-lernen-und-bildung\/bildungsnation-importiert-ihren-absturz\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nJosef Kraus<br \/>\nJahrgang 1949 in Kipfenberg\/Kreis Eichst\u00e4tt (Bayern); Gymnasiallehrer (F\u00e4cher Deutsch und Sport) und Diplom-Psychologe, von Februar 1995 bis Juli 2015 Oberstudiendirektor am Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg, Landkreis Landshut; seit 1974 verheiratet (immer mit derselben), ein Sohn, zwei Enkel<br \/>\n1987 bis 2017 ehrenamtlich Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) mit dessen, in vier Bundesfachverb\u00e4nden organisierten 160.000 Mitgliedern<br \/>\n1991 bis 2013 Mitglied im Beirat f\u00fcr Fragen der Inneren F\u00fchrung beim Bundesminister der Verteidigung.<br \/>\nseit Juli 2014 St\u00e4ndiger Externer Experte in der Enquetekommission Bildung des Hessischen Landtages; zur Landtagswahl 1995 im Wahlkampfteam der CDU Hessen \u201eSchattenkultusminister\u201c<br \/>\n2009 Bundesverdienstkreuz am Bande<br \/>\nimmer noch Leichtathlet (Hammerwerfer), Rennradfahrer, mit dem 66. Geburtstag zum Motorradfahren konvertiert (BMW K1300R und Triumph Rocket III)<br \/>\nh\u00e4ufig Gast von Talkshows, wahrgenommen unter anderem als \u201eKraftmeier der Bildungspolitik\u201c (Stuttgarter Zeitung), als \u201eTitan der Bildungspolitik\u201c (Bayerns Kultusminister Spaenle); ferner: \u201eDer Mann hat mit fast allem recht, was er \u00fcber Schule und Erziehung sagt\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung); er \u201enimmt kein Blatt vor den Mund\u201c (FAZ).<br \/>\nB\u00fccher u.a.: \u201eSpa\u00dfp\u00e4dagogik \u2013 Sackgassen deutscher Schulpolitik\u201c (1998 und 2000) \u201eDer PISA-Schwindel\u201c (2005); \u201eIst die Bildung noch zu retten? \u2013 Eine Streitschrift\u201c (2009); ab 2013 in sechs Auflagen und zeitweise auf der Spiegel-Bestsellerliste \u201eHelikopter-Eltern \u2013 Schluss mit F\u00f6rderwahn und Verw\u00f6hnung\u201c. 2014 wurde das Buch ins Koreanische \u00fcbersetzt. Ende M\u00e4rz 2017 \u201eWie man eine Bildungsnation an die Wand f\u00e4hrt\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Bildung\u00a0&gt;Schulen\u00a0&gt;Pisa &gt;Bildungsmisere &gt;Schulbildung &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Schriftliche Division an GS \u2013 ade\u00a0(23.2.2026) Lehrer in F oder in D\u00a0(6.2.2026) Wenn alle alles k\u00f6nnen sollen\u00a0(31.1.2026) Das Gymnasium war Qualifikation und keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit (31.1.2026) Gering-Literalisierung statt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulbildung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":209,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-138102","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/138102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=138102"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/138102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146143,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/138102\/revisions\/146143"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=138102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}