{"id":137882,"date":"2025-08-15T16:52:11","date_gmt":"2025-08-15T14:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=137882"},"modified":"2026-04-26T09:56:16","modified_gmt":"2026-04-26T07:56:16","slug":"israel-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel-deutschland\/","title":{"rendered":"Israel-Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l &gt;\u00a0<a title=\"Israel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/\">Israel<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/palaestina\/\">Palaestina<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">Judenhass2021<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel-hamas\/\">Israel-Hamas<\/a> &gt;Israel-Deutschland<\/p>\n<div id=\"attachment_132557\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/friedensaktivisten2pan-250405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132557\" class=\"size-full wp-image-132557\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/friedensaktivisten2pan-250405.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/friedensaktivisten2pan-250405.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/friedensaktivisten2pan-250405-180x117.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132557\" class=\"wp-caption-text\">Friedensdemo in Freiburg am 5.4.2025 &#8211; Gegen Nachr\u00fcstung und Kriegshysterie<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-israel\/\">\u201eFeindstaat\u201c Israel \u2013 statt \u00fcberf\u00e4lligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen<\/a>\u00a0(25.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/israel-vernichtung-umzug-krieg\/\">Israel: Vernichtung Umzug Krieg<\/a>\u00a0(11.3.2026)<\/li>\n<li>Arye Sharuz Shalicar: Der \u00dcberlebenskampf dauert an (20.11.2025)<\/li>\n<li>Israel aus erster Hand &#8211; Chaim Nolll auf Schloss Ettersburg (4.9.2025)<\/li>\n<li>Kappt Mossad\/Israel die Kooperation mit SIS\/GBR und BND? (22.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/blick-von-usa-f-und-israel-auf-d\/\">Blick von USA, F und Israel auf D<\/a>\u00a0(15.8.2025)<\/li>\n<li>Israel verteidigt die westliche Zivilisation (15.8.2025)<\/li>\n<li>Chaim Noll: Israel nimmt Europa nicht mehr ernst (15.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-krieg\/\">European Sky Shield Initiative (ESSI): D braucht Israel<\/a>\u00a0(15.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/schweigen\/schweigespirale\/\">Merz MUSSTE Waffenembargo f\u00fcr Israel sagen \u2013 gem\u00e4\u00df Schweigespirale<\/a>\u00a0(11.8.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-israel\/\">Deutschland-Israel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Arye Sharuz Shalicar: Der \u00dcberlebenskampf dauert an<\/strong><br \/>\n<em>Arye Sharuz Shalicar \u00fcber sein neues Buch, Israels <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">Krieg gegen den pal\u00e4stinensischen Terror<\/a> und die verzerrte Nahost-Berichterstattung in den deutschen Medien<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nSie gehen mit internationalen und deutschen Medien hart ins Gericht, sprechen von schlampigem Journalismus, sogar von Antisemitismus. Das klingt nicht sehr diplomatisch f\u00fcr einen Armeesprecher.<br \/>\nShalicar: Ich spreche aus Erfahrung. Viele Journalisten haben mich nicht besucht, um meine Perspektive zu h\u00f6ren, sondern um mich als Zugang nach Gaza zu nutzen. Sie wollten mich nur als Werkzeug, nicht als Gespr\u00e4chspartner. Sie wollten mit der IDF, der israelischen Armee, nach Gaza, um von dort zu berichten. Solche Praktiken f\u00fchren zu verzerrten Darstellungen. Beispiele gibt es zuhauf: So berichteten BBC und andere Medien, dass es bei einem israelischen Angriff auf das Al-Ahli-Krankenhaus Hunderte Tote gegeben habe. Doch die IDF konnte innerhalb weniger Stunden beweisen, dass es eine fehlgeleitete Rakete des Islamischen Dschihad war, die auf dem Parkplatz eingeschlagen war und Dutzende Opfer gefordert hatte. Aber da war die BBC-Meldung bereits um die Welt gegangen. Solche Fehlinformationen wiederholen sich Hunderte Male und f\u00fchren zu Desinformation und zunehmendem Antisemitismus im Westen.<br \/>\nEin Tagebucheintrag tr\u00e4gt die \u00dcberschrift: \u00bbDoppelidentit\u00e4t in Gaza und westliche Medienberichterstattung\u00ab. Jetzt haben wir ganz aktuell diesen ZDF-Skandal. Ist das eine Best\u00e4tigung dessen, was man schon von Anfang an wusste?<br \/>\nShalicar: Absolut. Wer glaubt, es g\u00e4be im Gazastreifen freie Medien, der irrt. Die Vorstellung, dass es dort unabh\u00e4ngige Journalisten g\u00e4be, ist naiv. Medien, die behaupten, vor Ort objektiv berichten zu k\u00f6nnen, ignorieren die Realit\u00e4t einer radikal islamofaschistischen Diktatur. Wer die israelische Perspektive ausblendet, handelt nicht aus Unwissenheit, sondern in vielen F\u00e4llen b\u00f6swillig. Das ist genau das Problem, das ich in meinem Buch dokumentiere.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach dem Angriff auf den Hamas-Terroristen \u00e4u\u00dferte der ZDF-Korrespondent den Verdacht, die IDF nehme Journalisten direkt und gezielt ins Visier. Ist das nicht ein ungeheuerlicher Vorwurf?<br \/>\nShalicar: Ja, das ist ein schwerwiegender Vorwurf. Doch in den vergangenen zwei Jahren haben viele Medien die IDF oft schlechter dargestellt als die Hamas, die eine m\u00f6rderische Terrortruppe ist. Wer unkritisch Informationen der Hamas \u00fcbernimmt, macht sich indirekt mitschuldig an Desinformation. Diese verzerrte Darstellung schadet nicht nur der Israel-Politik, sondern befeuert Antisemitismus in Europa und weltweit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn Ihrem Buch schreiben Sie den Satz: \u00bbEs geht nicht um Fakten, es geht um Emotionen gegen Israel und die Juden.\u00ab Ist das ein Fazit nach diesen knapp 400 Tagen?<br \/>\nShalicar: Leider ja. Emotionen dominieren oft die Wahrnehmung, nicht Fakten. L\u00e4nder wie Irland oder S\u00fcdafrika projizieren ihre eigene Geschichte auf den Nahostkonflikt. In Deutschland spielt der Holocaust eine gro\u00dfe Rolle in der Wahrnehmung. Viele betrachten die Situation durch diese Brille.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u00dcber dem letzten Kapitel Ihres Buches steht die Frage, ob Frieden im Nahen Osten m\u00f6glich ist. Doch Sie meinen, dass der \u00dcberlebenskampf weitergeht?<br \/>\nShalicar: Der \u00dcberlebenskampf geht definitiv weiter. Die j\u00fcdische Geschichte zeigt, dass wir seit 2000 Jahren immer wieder Pogromen, Holocaust und Massakern ausgesetzt sind. Der 7. Oktober reiht sich in diese Geschichte ein. Frieden ist m\u00f6glich, insbesondere durch Kooperation mit arabischen und muslimischen Staaten. Alle reden von den Beziehungen zu Saudi-Arabien, Malaysia und Indonesien. Es gibt nicht wenige, die von einer Normalisierung mit Libanon, Syrien und Tunesien tr\u00e4umen. Da ist sehr viel, was kommen k\u00f6nnte und hoffentlich kommen wird. Das wird das iranische Regime und seine Verb\u00fcndeten nicht von ihrem Ziel abhalten, die Juden und Israel zu vernichten. Deshalb muss Israel jederzeit bereit sein, sich zu verteidigen. Der \u00dcberlebenskampf ist noch lange nicht vorbei.<br \/>\n.<br \/>\nDas Interview mit dem Autor, Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkr\u00e4fte (in Reserve) und Abteilungsleiter im B\u00fcro des israelischen Premierministers sprach David Kauschke.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.11.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/israel\/der-uberlebenskampf-dauert-an\/\">https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/israel\/der-uberlebenskampf-dauert-an\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Arye Sharuz Shalicar: \u00dcberlebenskampf &#8211; Kriegstagebuch aus Nahost<\/em><br \/>\n<em>1.10.2025, 372 Seiten Hentrich Verlag Berlin, 25,90 Euro<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Israel aus erster Hand &#8211; Chaim Noll auf Schloss Ettersburg<\/strong><br \/>\nWer die zunehmende geistige Ver\u00f6dung Deutschlands beklagt, dem sei gesagt, dass es noch ein gallisches Dorf gibt, das Widerstand gegen die anscheinend unaufhaltsame Verbl\u00f6dung leistet: Schlo\u00df Ettersburg bei Weimar. In dieser Woche war Chaim Noll zu Gast.<br \/>\nDirektor Peter Krause hat Schloss Ettersburg, den zauberhaften Ort, Sommersitz der Herzogin Anna Amalia, in dem Goethe ein h\u00e4ufiger Gast war, seit 2011 zu einem Ort f\u00fcr freie Debatte gemacht. Das Programm ist erstaunlich vielf\u00e4ltig und reicht von Jens Bisky (7.9.) \u00fcber Matthias Brodkorb (28.10.) bis G\u00f6tz Aly (11.11.) und noch viel mehr interessante Diskutanten, wie man hier <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/israel_us_erster_hand\">https:\/\/schlossettersburg.de\/kultur\/ettersburger-gespraech\/<\/a> nachlesen kann.<\/p>\n<p>Am 2. September war Chaim Noll da, der auf seiner j\u00e4hrlichen Deutschlandtour auch Schloss Ettersburg besuchte. Hans Noll, der nach eigener Beschreibung in der DDR mit dem goldenen L\u00f6ffel im Mund geboren wurde und inmitten der Kulturfunktion\u00e4rsschickeria aufwuchs, wurde sp\u00e4testens 1980 zum Systemfeind, als er sich der Aufforderung, seinen Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee abzuleisten, entzog und daf\u00fcr den Aufenthalt in der Psychiatrie in Kauf nahm. Er verlie\u00df mit seiner Frau, der Malerin Sabine Kahane, 1984 die DDR und lebt nach einigen Stationen im Westen seit 1995 in Israel. W\u00e4hrend des Zweiten Golfkrieges, als die deutsche Linke 1991 gegen Israel demonstrierte, \u00e4nderte er seinen Vornamen zu Chaim. Er ist einer der besten Kenner und kl\u00fcgsten Analytiker der Lage im Nahen Osten.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWie wird der Krieg ausgehen? Noll ist sehr klar: Mit der Hamas kann nicht verhandelt werden, das hat sie selbst klar kommuniziert. Die Hamas muss ausgeschaltet werden. Das wollen auch mehrere arabische Staaten, sie \u00fcberlassen aber Israel die Drecksarbeit. Was mit Gaza geschehen soll, wenn die Hamas besiegt ist, steht noch in den Sternen. Israel will jedenfalls nicht Okkupationsmacht werden.<br \/>\nVon Trump gibt es den Spruch, dass aus Gaza eine Riviera des Nahen Ostens werden k\u00f6nnte. Dahinter steht der Gedanke, dass aus den Tr\u00fcmmern ein wichtiger Hafen aufgesch\u00fcttet werden k\u00f6nnte. Ob aus einer politisierten Bev\u00f6lkerung eine Aufbaugeneration werden kann, die endlich ihre eigenen Interessen, statt die Ziele einer terroristischen Vereinigung vor Augen hat, wird sich in Zukunft erweisen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em><strong>Israel ist im Gegensatz zu Deutschland ein junges Land<\/strong><\/em><br \/>\nVergessen Sie alles, was Ihnen die deutschen Medien \u00fcber Israel erz\u00e4hlen. Selbst die Demonstranten gegen Netanjahu sind nicht gegen das Ziel, die Hamas auszuschalten. Sie sind, wie Noll, der Meinung, dass Netanjahu, der, um seine Macht zu sichern, ein Kabinett mit den Ultraorthodoxen gebildet hat, sp\u00e4testens nach Beendigung des Krieges abtreten muss.<br \/>\nIsrael ist im Gegensatz zu Deutschland ein junges Land, mit einer Bev\u00f6lkerungsmehrheit unter 40 Jahren. Die Jungend orientiert sich nach Asien und S\u00fcdamerika, Europa wird f\u00fcr sie immer unwichtiger. Ob in Deutschland hunderte \u201eKulturschaffende\u201c in einem \u201eOffenen Brief\u201c glauben, Israel ermahnen zu m\u00fcssen, macht vielleicht in Deutschland Eindruck, in Israel jedoch nicht.<br \/>\nWie wirken sich die von Kanzler Merz verh\u00e4ngten Sanktionen aus? Die sind mehr ein Einknicken vor den israelfeindlichen Kr\u00e4ften, die sich auf den deutschen Stra\u00dfen austoben, als dass sie tats\u00e4chlich wirksam sind. Was die nicht gelieferte Munition betrifft, so kann sie problemlos in anderen L\u00e4ndern beschafft werden. Und die Firma, die wichtige Teile f\u00fcr Panzer liefert, die nun unter den Boykott fallen, hat ihre Produktionslinie ins Ausland verlagert und liefert weiter.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.9.2025 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/israel_us_erster_hand\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/israel_us_erster_hand<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kappt Mossad\/Israel die Kooperation mit SIS\/GBR und BND?<\/strong><br \/>\n\u201eLieber Herr Klonovsky, ich hatte mal von so etwas wie dem Verteilerkappenph\u00e4nomen f\u00fcr Gesellschaft und Politik gesprochen\u201d, schreibt Leser ***. \u201eDamit meinte ich relativ \u201akleine\u2019, unscheinbare Dinge, die gro\u00dfe Wirkungen haben k\u00f6nnen. Wie die M\u00f6glichkeit von Wahlaussch\u00fcssen, missliebige Kandidaten auszuschlie\u00dfen, das Fehlen einer effektiven Gerichtsvollzieherfunktion in China, die anstehende starke Verteuerung von Medikamenten in Deutschland usw.<br \/>\nEine solche weitgehend unter dem Radar laufende Sache ist auch die nachrichtendienstliche Zusammenarbeit Israels mit westlichen L\u00e4ndern. Israel hat gerade Gro\u00dfbritannien gewarnt, einen Pal\u00e4stinenserstaat anzuerkennen; in einem solchen Fall m\u00fcsste die britische Seite auf die bisher \u00fcblichen Terrorwarnungen des Mossad verzichten. Der SIS (meist noch als MI6 bezeichnet) ist zwar nicht die schlechteste Organisation ihrer Art \u2013 dennoch w\u00e4re das ein harter Schlag.<br \/>\nObwohl ich dazu keine harten Fakten habe, muss man davon ausgehen, dass im Falle Frankreichs schon entsprechend gehandelt wurde. Und die franz\u00f6sische DGSE hat unter Fachleuten bei weitem nicht den guten Ruf der Briten.<br \/>\nAber selbst im Vergleich zu den Franzosen gilt der BND als relativ blind und taub. Wenn also aufgrund dieser Aufk\u00fcndigung der Zusammenarbeit massive Sicherheitsprobleme entstehen, k\u00f6nnte das unsere ohnehin labil werdenden Gesellschaften weiter destabilisieren.<br \/>\nMan kann sich auch fragen, was die Trump-Regierung machen wird, sollte es zu weiteren erheblichen Einschr\u00e4nkungen der Demokratie in Deutschland kommen. Ein noch weiteres Beschneiden der Zusammenarbeit zwischen US-Nachrichtendiensten und deutschen Stellen k\u00f6nnte desastr\u00f6se Auswirkungen haben.\u201d<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/08\/22-august-2025\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/08\/22-august-2025\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Israel verteidigt die westliche Zivilisation<\/strong><br \/>\n<strong>Der Existenzkampf Israels geht dem Existenzkampf des Westens voraus<\/strong><br \/>\nNach der verheerenden Entscheidung von Noch-Bundeskanzler Merz, ohne Einverst\u00e4ndnis seiner Partei und vor allem der Bundestagsfraktion, die deutschen Waffenlieferungen nach Israel zu stoppen, habe ich das Bed\u00fcrfnis, noch einmal klarzumachen, worum es im Gaza-Krieg jenseits der Hamas-Propaganda geht. In diesem Krieg wird von Israel die westliche Zivilisation gegen die zur Barbarei verkommene Kultur des Islamismus verteidigt. Der Existenzkampf Israels geht dem Existenzkampf des Westens voraus. Nur: Der Westen, vor allem seine Politiker und die meinungsmachenden Medien, haben dies immer noch nicht begriffen. Diese These wird seit 2024 im Buch von Chaim Noll und Heinz Thei\u00dfen \u201eVerteidigung der Zivilisation \u2013 Israel und Europa in der islamistischen Bedrohung\u201c vertreten und belegt.<\/p>\n<p>Als Samuel Huntington in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Zusammenprall der Kulturen \u201eals \u00dcbergang zum Kulturkrieg\u201c beschwor, setzte er noch voraus, dass sich der Westen diesem Kampf auch stellen w\u00fcrde. Israel tat es, der Westen nicht. \u201eHeute droht Europa weniger ein Clash mit seinen von innen operierenden Zerst\u00f6rern als eine freiwillige Selbstaufl\u00f6sung.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie westliche Politik scheint aber immer noch im Irrtum von Zbigniew Brzezinski, dem Sicherheitsberater von US-Pr\u00e4sident Jimmy Carter, befangen zu sein, der behauptete, es gebe keinen globalen Islamismus und damit keine Notwendigkeit, eine Politik gegen ihn zu entwickeln. Allerdings hatte Brzezinski am Entstehen dieses globalen Islamismus mitgewirkt, indem er im Afghanistan-Krieg die Taliban gegen die Sowjetunion unterst\u00fctzte und aus einer Regionalmacht zum Global Player machte.<br \/>\nBis heute hat die westliche Politik nicht realisiert, dass sich der gesamte Nahe Osten inmitten heftiger Kulturk\u00e4mpfe befindet, \u201enicht nur zwischen Muslimen und Juden, sondern auch im konfessionellen Rahmen zwischen Sunniten und Schiiten, zudem in ethnischen Kategorien, etwa zwischen T\u00fcrken und Kurden.\u201c<br \/>\nAm 7. Oktober 2023 hat die Hamas der Welt unmissverst\u00e4ndlich demonstriert, was Juden zu erwarten haben, die den j\u00fcdischen Staat verteidigen: Verst\u00fcmmelung, Vergewaltigung, Verbrennung.<br \/>\nWobei die Staatsgr\u00fcndung Israels gem\u00e4\u00df des UN-Teilungsplans von 1947 aus georeligi\u00f6sen Gr\u00fcnden immer umk\u00e4mpft war. \u201eEs beginnt damit, dass man die Existenz der modernen arabischen Nationalstaaten im Nahen Osten \u2013 \u00c4gypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Irak, Syrien und Libanon \u2013 f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich und nat\u00fcrlich h\u00e4lt, w\u00e4hrend man Israel bestenfalls ein omin\u00f6ses \u201aExistenzrecht\u2018 zugesteht, mit dem Zusatz, dass es nach wie vor umstritten sei. Dabei sind alle diese Staaten etwa im gleichen Zeitraum entstanden, und wie es vor 1920 keinen neuzeitlichen j\u00fcdischen Staat gab, so gab es auch keinen einzigen arabischen.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFalls Israel als Frontstaat des Westens fallen sollte, bliebe ihm nur der R\u00fcckzug in eine immer kleiner werdende Wagenburg. Die Flammenschrift an der Wand ist \u00fcberdeutlich. Der Westen sollte sie endlich zur Kenntnis nehmen.<br \/>\nChaim Noll \u2013 Heinz Thei\u00dfen: \u201eVerteidigung der Zivilisation \u2013 Israel und Europa in der islamistischen Bedrohung\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2025\/08\/14\/israel-verteidigt-die-westliche-zivilisation\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2025\/08\/14\/israel-verteidigt-die-westliche-zivilisation\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chaim Noll: Israel nimmt Europa nicht mehr ernst<\/strong><br \/>\nEurop\u00e4ische Politiker sind von einem \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl gegen\u00fcber Israel erf\u00fcllt, dessen ignorante Anma\u00dfung ihnen oft nicht einmal bewusst ist. Die junge israelische Generation h\u00e4lt Europa f\u00fcr schwach, auch europ\u00e4ische Medien werden nicht mehr ernst genommen.<br \/>\nSeit dem 7. Oktober 2023, also seit fast zwei Jahren, befindet sich Israel im Krieg. Er musste an mehreren Fronten gef\u00fchrt werden, weil das Land umringt war von Milizen des iranischen Mullah-Regimes, das sich in islamistischem Gr\u00f6\u00dfenwahn zur Hegemonialmacht des Nahen Ostens aufschwingen wollte. Was nun f\u00fcrs Erste verhindert ist: die Raketen verschossen, das Nuklearprogramm um Jahre zur\u00fcckgeworfen, die Milizen weitgehend zerschlagen oder in ihren M\u00f6glichkeiten reduziert, die meisten der israelischen Geiseln befreit. Seit 1948 gab es f\u00fcr Israel keinen so lang andauernden Krieg. Und entgegen den Darstellungen europ\u00e4ischer Medien ist dieser anhaltende Krieg in der israelischen Bev\u00f6lkerung popul\u00e4r. Dabei belastet er die allgemeine Atmosph\u00e4re, ver\u00e4ndert die soziale Struktur des Landes und das Selbstgef\u00fchl der meisten Israelis.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Europ\u00e4er ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Israel zu belehren. Vor allem europ\u00e4ische Politiker und Medienleute glauben zu wissen, wie man hier im Nahen Osten einen \u201edauerhaften Frieden\u201c etablieren und dadurch die Probleme der Region l\u00f6sen k\u00f6nnte. Die Regierungen der f\u00fchrenden westeurop\u00e4ischen Staaten haben eine regelrechte Doktrin daf\u00fcr entwickelt, die sogenannte \u201eZwei-Staaten-L\u00f6sung\u201c, an der sie hartn\u00e4ckig festhalten \u2013 je mehr Milliarden Steuergelder sie in die Fata Morgana \u201ePal\u00e4stinenserstaat\u201c versenkt haben, umso hartn\u00e4ckiger. So ist dieses Konzept \u2013 erstmals 1947 von den Vereinten Nationen vorgeschlagen und seither immer wieder von den \u201ePal\u00e4stinensern\u201c abgelehnt \u2013 zur einer Obsession der Europ\u00e4er geworden, die sich wenig darum k\u00fcmmern, ob die beteiligten V\u00f6lker selbst eine solche L\u00f6sung wollen.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Regierungen treten auf mit der Attit\u00fcde historischer Erfahrung, alter Kultur und eines tiefverwurzelten christlichen Humanismus. Auch wenn heutige europ\u00e4ische Politiker kaum noch die Bibel kennen, wenig von der Geschichte Europas wissen und ihren Mangel an Kultur schon durch ihre immer \u00e4rmer und primitiver werdende Sprache verraten. Sie sind dennoch von einem \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl gegen\u00fcber Israel und den Israelis erf\u00fcllt, dessen ignorante Anma\u00dfung ihnen oft nicht einmal bewusst ist. In L\u00e4ndern, die \u2013 zu ihrem Gl\u00fcck \u2013 seit Jahrzehnten an keinem Krieg mehr beteiligt waren, wimmelt es von Experten f\u00fcr Kriegf\u00fchrung und Friedensschl\u00fcsse, und in Zeiten des Internets und der weltweit agierenden Medien ergie\u00dfen sich gute Ratschl\u00e4ge, \u201efreundschaftliche Kritik\u201c, warnende Hinweise, gelegentlich auch Drohungen hundertfach \u00fcber die B\u00fcrger Israels.<\/p>\n<p>Eine Art Immunit\u00e4t<br \/>\nDie Mehrheit der Israelis, vor allem der j\u00fcngeren, hat dagegen inzwischen eine Art Immunit\u00e4t entwickelt. Traditionell war es vor allem die israelische Linke, die \u00e4ngstlich jede Unmutsbekundung aus dem alten Kontinent zur Kenntnis nahm und in den hiesigen Medien diskutierte. Die israelische Linke war lange Zeit ashkenasisch dominiert, ist es eigentlich bis heute, und vielen aus Europa vertriebenen Juden fiel es trotz traumatisierender Erlebnisse und famili\u00e4rer Verluste in den L\u00e4ndern der oft Jahrhunderte w\u00e4hrenden Diaspora \u2013 Deutschland, Polen, Holland, \u00d6sterreich-Ungarn, Rum\u00e4nien, Russland, Ukraine etc. \u2013 sichtlich schwer, sich vom alten Ashkenas abzunabeln. F\u00fcr sie hatte, was aus Europa kam, immer noch gro\u00dfe Geltung.<\/p>\n<p>Mit dem Schwinden der israelischen Linken ist daher auch die Bedeutung europ\u00e4ischer Vorbilder, \u00fcberhaupt die Europa-Orientierung Israels sp\u00fcrbar zur\u00fcckgegangen. Der unierten Linkspartei HaDemokratim, einem Not-B\u00fcndnis der in der W\u00e4hlergunst abgest\u00fcrzten fr\u00fcheren Regierungsparteien Avodah und Meretz, geben optimistische Sch\u00e4tzungen zehn Sitze im israelischen Parlament, der Knesset, das entspr\u00e4che etwa acht Prozent der Stimmen. F\u00fcr die n\u00e4chste Zeit wird Israel von Mitte-Rechts-Regierungen gelenkt werden.<\/p>\n<p>Dazu kommt eine demographische Revolution, in der die israelische Jugend eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung gewinnt. Und damit hier Geborene und Aufgewachsene, f\u00fcr die Europa nicht mehr Hort der humanistischen Kultur, sondern irgendein Ausland ist. 55 Prozent aller Israelis sind unter 35 Jahre alt \u2013 ein Trend der Verj\u00fcngung, der bei Geburtenraten um 3,1 (dagegen Europa: 1,7) anhalten wird. Die israelische Jugend war es, die den Gaza-Krieg entschied, sich als \u00fcberraschend patriotisch, k\u00e4mpferisch und opferbereit erwies. Sie hat authentischen Einblick genommen in die Wahnwelt des Islamismus. Die meisten jungen Israelis halten Europas Politiker bestenfalls f\u00fcr naiv. Netanyahu ist f\u00fcr sie ein alter Mann, der \u201ezu viel aufs Ausland h\u00f6rt\u201c.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich erfreut sich Europa als eine Art gro\u00dfes Museum, als Freizeitpark f\u00fcr Touristen bei den reiselustigen Israelis noch immer gro\u00dfer Beliebtheit. Unter Israelis geh\u00f6rt es zum guten Ton, dass man in Paris, London, Berlin oder Barcelona gewesen ist, Urlaub auf griechischen Inseln gemacht hat, gelegentlich nach Zypern oder Antalya fliegt. Wobei die Akzente in Bewegung sind. Indem St\u00e4dte wie Berlin, Paris und Amsterdam \u2013 wegen ihres von militanter muslimischer Jugend bestimmten Klimas \u2013 zunehmend als unbehaglich gelten, verschiebt sich der Fokus auf als \u201ejudenfreundlich\u201c bekannte Orte wie Budapest, Prag oder L\u00e4nder wie Bulgarien und Georgien. Die israelische Jugend ist ohnehin eher auf Thailand, Indien, Vietnam oder S\u00fcdamerika orientiert. Durch Indien, wo sich zehntausende Israelis aufhalten, f\u00fchrt der ber\u00fchmte \u201eHummus-Trail\u201c, auf einschl\u00e4gigen Websites beschrieben als \u201eKette entspannter Zufluchtsorte, von denen viele israelischen Kolonien \u00e4hneln, wo Unternehmer ihre Herbergen und Restaurants auf Hebr\u00e4isch bewerben und wo israelisches Essen angeblich 80 Prozent der Speisekarten ausmacht.\u201c Ja, man reist inzwischen sogar lieber nach Abu Dhabi als, sagen wir, nach Irland, wo der Antisemitismus offen zutage tritt. So ist Europa inzwischen auch als Reiseort relativiert, wenngleich immer noch \u2013 zumindest in Teilen \u2013 sehr beliebt.<\/p>\n<p>Das Europa der Ermahnungen und verfehlten politischen Gesten<br \/>\nDas alles hat ohnehin wenig mit dem politischen Europa zu tun, dem Europa der \u201eEurop\u00e4ischen Union\u201c, der Regierungen und der Medien. Dem Europa der Ermahnungen und verfehlten politischen Gesten, der Boykottversuche und Haftbefehle. Wie denken Israelis \u00fcber das politische Europa? Als ich versuchte, eine einigerma\u00dfen klare Antwort auf diese Frage zu finden, las ich in einer f\u00fchrenden israelischen Tageszeitung, Yediot Acheronot, am 15. Juni einen Artikel, der sich mit dem Stimmungsumschwung f\u00fchrender europ\u00e4ischer Politiker in den Tagen der israelischen Milit\u00e4roperation gegen das iranische Regime besch\u00e4ftigte. Ausl\u00f6ser dieser Gedanken war die viel zitierte \u00c4u\u00dferung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, Israel w\u00fcrde \u201ethe dirty work\u201c (Drecksarbeit) auch f\u00fcr Europa erledigen, wenn es das iranische Regime an der Herstellung nuklearer Waffen hindert. Und daf\u00fcr den Beschuss durch iranische Raketen in Kauf nimmt. Merz hatte zuvor mit konfusen Aussagen (wie der, er k\u00f6nne Israels Krieg gegen die Hamas \u201enicht verstehen\u201c) eher ins hier verbreitete Bild europ\u00e4ischer Ignoranz gepasst.<\/p>\n<p>\u201cW\u00e4hrend europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs\u201c, schrieb Yediot Acheronot, \u201eIsrael wegen seines anhaltenden Krieges im Gazastreifen scharf kritisierten, \u00e4u\u00dferten mehrere L\u00e4nder \u00fcberraschend breite \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr den israelischen Angriff auf die iranischen Atomanlagen.\u201c Dann folgte die verbl\u00fcffende Begr\u00fcndung f\u00fcr diese ver\u00e4nderte Haltung: \u201eViele europ\u00e4ische Regierungen unterscheiden klar zwischen der iranischen Bedrohung und der Pal\u00e4stinafrage. Diese Unterscheidung wird oft von der \u00f6ffentlichen Meinung gepr\u00e4gt. In vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stehen arabisch-muslimischen Gemeinschaften Israel stark kritisch gegen\u00fcber. Dagegen ist unter den Exil-Iranern in Europa die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israel besonders hoch.\u201c<\/p>\n<p>Der Artikel geht davon aus, dass, erstens, die \u00f6ffentliche Meinung in den gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, nach der sich die Politiker im Sinne ihrer Wiederwahl richten m\u00fcssen, von \u201emuslimischen Gemeinschaften\u201c (\u201emuslim communities\u201c) bestimmt wird. Zweitens, dass europ\u00e4ische Regierungen zunehmend unter Einfluss dieser muslimischen Minderheiten agieren. Dass die europ\u00e4ischen Nationen wegen ihrer schwachen inneren Sicherheit mehr und mehr durch die muslimischen Gemeinschaften erpressbar sind. Folglich ihre Au\u00dfenpolitik, vor allem ihre Nahost-Politik, nach dem Willen ihrer Muslime profilieren. Deutlicher kann man \u2013 im Ton einer h\u00f6flichen Feststellung \u2013 seine Missachtung des politischen Europa nicht formulieren. Yediot Acheronot ist eine Zeitung der Mitte, der Mehrheit; die hiervertretenen Meinungen geben in etwa die Stimmung der meisten Israelis wieder. Ihre Auflage ist rund f\u00fcnfmal so hoch wie die der in Deutschland viel zitierten HaAretz, dem Blatt der immer noch Europa-h\u00f6rigen israelischen Linken.<br \/>\nViele Israelis halten Deutschland f\u00fcr schwach<br \/>\nNur am Rand erw\u00e4hnt der Artikel einen weiteren wesentlichen Grund f\u00fcr die neue Tonlage des Friedrich Merz: die gef\u00fchlte Bedrohung durch Russland, die neue Aufr\u00fcstung Deutschlands, mit dem Anspruch, das milit\u00e4risch st\u00e4rkste Land der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft zu werden, und die daraus resultierende Notwendigkeit, israelische Raketensysteme zu kaufen. Auch hier haben sich die Akzente verschoben. Drohungen ausbleibender Waffenlieferungen durch deutsche Politiker l\u00f6sen hierzulande nur noch ein Schulterzucken aus. Viele Israelis halten Deutschland f\u00fcr schwach, im Inneren wie im \u00c4u\u00dferen kaum noch verteidigungsf\u00e4hig, den Herausforderungen einer bedrohlichen Zukunft nicht gewachsen.<\/p>\n<p>Daher rufen europ\u00e4isch inspirierte Aktionen in Israel oft paradoxe Reaktionen hervor wie im Fall des Haftbefehls gegen Netanyahu durch den britisch-muslimischen Chefankl\u00e4ger Kemal Khan am International Criminal Court (einer von den USA, Russland, China, Israel und anderen wesentlichen Staaten ohnehin nicht anerkannten Institution). Der theatralische Akt bewirkte das Gegenteil des Beabsichtigten: Netanyahus wankende Position in Israel wurde dadurch eher gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen: Versuchte Einflussnahmen des politischen Europa k\u00f6nnen die Mehrheit der Israelis nicht mehr verunsichern. W\u00e4ren die Macher der linksliberalen europ\u00e4ischen Medien intelligenter, als sie sind, w\u00fcrden sie ihre Propaganda gegen Israel einstellen und ihre Berichterstattung den neuen Gegebenheiten anpassen. Die junge israelische Generation hat ein stabiles Selbstbewusstsein, das auf Israels milit\u00e4rischen Erfolgen, auf dem beispiellosem Hightech-Boom, der selbst in Kriegszeiten starken Wirtschaft und anderen Leistungen beruht, nicht zuletzt auf ihrer eigenen Tapferkeit und Kampfbereitschaft in der Abwehr des militanten Islam.<br \/>\nDieser Text erschien zuerst im aktuellen Heft 5\/2025 der Zeitschrift CATO <a href=\"https:\/\/cato-magazin.de\/\">https:\/\/cato-magazin.de\/<\/a>, Berlin.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.8.2025 von ChaimNoll bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/israel_nimmt_europa_nicht_mehr_ernst\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/israel_nimmt_europa_nicht_mehr_ernst<\/a><\/p>\n<p><em>Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater war der Schrift\u00adsteller Dieter Noll. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ostberlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Wehrdienst in der DDR verweigerte und 1983 nach Westberlin ausreiste, wo er vor allem als Journalist arbeitete. 1991 verlie\u00df er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel, in der W\u00fcste Negev. 1998 erhielt er die israeli\u00adsche Staatsb\u00fcr\u00adgerschaft. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen T\u00e4tigkeit an der Universit\u00e4t Be\u2019er Sheva und reist regelm\u00e4\u00dfig zu Lesungen und Vortr\u00e4gen nach Deutschland.<\/em><\/p>\n<p>In der Achgut-Edition ist von ihm erschienen: Der Rufer aus der W\u00fcste \u2013 Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage aus dem Exil in Israel.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/shop.achgut.com\/products\/der-rufer-aus-der-wueste-wie-16-merkel-jahre-deutschland-ramponiert-haben\">https:\/\/shop.achgut.com\/products\/der-rufer-aus-der-wueste-wie-16-merkel-jahre-deutschland-ramponiert-haben<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nOb dieser Beitrag nicht nach hinten losgehen wird? K\u00f6nnte man nicht sagen, sch\u00f6n, dass wir das Kapitel Israel endlich abschlie\u00dfen k\u00f6nnen? Dann macht was ihr wollt, und wir tun das auch? Soll das heraus kommen? Roland V\u00f6llmer<br \/>\n.<br \/>\nEurop\u00e4ische Politiker sind nicht nur von einem \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl gegen\u00fcber Israel erf\u00fcllt, sondern gegen\u00fcber der ganzen Welt. Kennt man zur Gen\u00fcge aus der Vergangenheit. Der Gr\u00f6\u00dfenwahn hat ein Zuhause. Im Zentrum wiedermal Deutschland. S.Buch<br \/>\n.<br \/>\n\u201dViele Israelis halten T\u00e4uschland f\u00fcr schwach\u2026\u201d&#8230;Das ist wirklich sehr schmeichelhaft ,liebe Israeliten ! Ich lebe in T\u00e4uschland und halte es nicht nur f\u00fcr schwach , nein ,ich halte es f\u00fcr schwachsinnig in vielerlei Hinsicht\u2026.Es gleicht dem Ritter der Kokosnuss , der trotz verlorener Arme und Beine weiter vom Siegen fabuliert &#8230;.Und der sich als Verst\u00e4rkung gedungene &#8230; in sein Haus geholt hatte und die eigenen Leute in den Knast stecken lies , als sie darauf hinwiesen. David Mattas<br \/>\n.<br \/>\nDanke, Chaim Noll, f\u00fcr diesen Blick von au\u00dfen. Hier, im Inneren, die Diskussionen mit meinem bald 30j\u00e4hrigen Sohn, der wohl die Mehrheitsmeinung seiner Generation vertritt und Spr\u00fcche abl\u00e4\u00dft wie: \u201cDas ist kompliziert; das ist wirklich nicht so einfach, wie du dir das vorstellst,\u201d wenn es z.B. um den Konflikt nach dem 07.Okt geht. Dann habe ich M\u00fche, meine Gesichtsz\u00fcge im Griff zu halten. Zeitweise komme ich mir vor wie in einem dieser Psycho-Versuche an den amerik. Universit\u00e4ten der 60er Jahre, in denen der CommonSense der Probanden durch Gruppendruck zerst\u00f6rt werden soll. Es ist nur noch zum Verzweifeln, wenn nicht zum Verr\u00fccktwerden in diesem sterbenden alten Europa, in dem ich festh\u00e4nge. F\u00fcr Leute wie mich gibt es leider kein Israel, in das wir uns fl\u00fcchten k\u00f6nnten. Maximilian Kellner<br \/>\n.<br \/>\nIn meine Bewunderung \u00fcber dieses kleine Land mischt sich ein f\u00fcrchterlicher Verdacht. Wenn es so ist, dass das j\u00fcdische Volk und seine Nation vor Allem deshalb so selbstbewusst, so tapfer, innovativ und vermehrungsfreudig dasteht, WEIL es vor einem Menschenleben buchst\u00e4blich durch die H\u00f6lle gegangen ist, und ein jeder Mensch genau dieses auch unterschwellig ahnt, dann bekommt die momentane deutsche Lust am Untergang einen Sinn. Wenn ein Volk sehenden Auges seine Bildung erodiert, die Industrie vertreibt, sich allt\u00e4glich in einem Klima &#8211; Nazi- Schuldkomplex w\u00e4lzt und den erkl\u00e4rten Feinden seiner gewachsenen Traditionen die T\u00fcren \u00f6ffnet , sie sogar nach Kr\u00e4ften alimentiert, dann will dieses Volk nicht mehr leben und sich nicht behaupten. Der deutsche Idealismus ist zur Todessehnsucht verkommen. Er sehnt den Holocaust an sich selbst herbei. Schon Ernst J\u00fcnger fabulierte seinerzeit vom \u201cStahlbad\u201d. Ob er damit auch den heutigen molekularen B\u00fcrgerkrieg und den \u201cGru\u00df aus Solingen\u201d gemeint hat ? Das erk\u00e4rt auch, warum es f\u00fcr die deutschen Probleme keine politisch &#8211; rationale L\u00f6sung geben kann. 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