{"id":133764,"date":"2025-05-09T13:01:21","date_gmt":"2025-05-09T11:01:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=133764"},"modified":"2026-04-15T12:53:38","modified_gmt":"2026-04-15T10:53:38","slug":"leo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/leo\/","title":{"rendered":"Leo"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Katholisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">Katholisch<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/papst\/\">Papst<\/a> &gt;Leo<\/p>\n<div id=\"attachment_100200\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ostern5freiburg-ebnet-pan220416.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100200\" class=\"size-full wp-image-100200\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ostern5freiburg-ebnet-pan220416.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ostern5freiburg-ebnet-pan220416.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ostern5freiburg-ebnet-pan220416-180x109.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-100200\" class=\"wp-caption-text\">Karsamstagnacht in Freiburg-Ebnet 16.4.2022: Osterfeuer, Kirche, Gr\u00e4ber und Mond<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religionskriege-afrika-asien-iran\/\">Religionskriege Afrika Asien Iran<\/a> (15.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/papst-meinungsfreiheit-baud\/\">Papst \u2013 Meinungsfreiheit \u2013 Baud<\/a>\u00a0(10.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/catholics-for-catholics-usa-d\/\">Catholics for Catholics: USA!, D?<\/a>\u00a0(5.9.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/katholizismus\/\">Tucker Carlson im Interview mit Bischof Barron<\/a>\u00a0(5.6.2025)<\/li>\n<li>Papst Leo XIV: Br\u00fcckenbauer der Vers\u00f6hnung (16.5.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/papst-leo-xiv-der-brueckenbauer\/\">Papst Leo XIV: der Br\u00fcckenbauer<\/a> (12.5.2025)<\/li>\n<li>David Engels: Krise und Aufbruch der Weltkirche &#8211; Wendezeit des Glaubens (8.5.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">katholisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/katholizismus\/\">Katholizismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/papst\/\">Papst<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h5><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/leo-dublin2025.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-135065\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/leo-dublin2025.jpg\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/leo-dublin2025.jpg 282w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/leo-dublin2025-98x180.jpg 98w\" sizes=\"auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/a><br \/>\nPapst Leo XIV in Dublin (Wachsfigurenkabinett) &#8211; Anfang Juni 2025<\/h5>\n<p>\u201eEs ist schmerzlich zu sehen, wie im Westen der Raum f\u00fcr echte<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/papst-meinungsfreiheit-baud\/\"> Meinungsfreiheit<\/a> rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue Sprache im Orwellschen Stil, die in ihrem Bestreben, immer inklusiver zu sein, letztendlich diejenigen ausschlie\u00dft, die sich nicht den Ideologien anschlie\u00dfen, die sie befeuern.\u201c<br \/>\nPapst Leo XIV., Kirchenoberhaupt, auf vaticannews.va am 9. Januar 2026<br \/>\n=============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Papst Leo XIV: Br\u00fcckenbauer der Vers\u00f6hnung<\/strong><br \/>\n<strong>Katholische Kirche: Mit der Wahl von Leo XIV. ist der Buona-Sera-Populismus vorbei<\/strong><br \/>\nMarco F. Gallina<br \/>\nEs n\u00fctzt nichts, viel zu reisen, wenn sich der Geist nicht bewegt. Das gilt auch f\u00fcr zahlreiche Berichterstatter in Rom. So wollte die Zeit bereits nach wenigen Minuten des Auftritts wissen, da\u00df der neue Papst Leo XIV. so weit \u201elinks\u201c stehe, da\u00df ihn viele gar nicht auf der Liste gef\u00fchrt h\u00e4tten; er gelte als Progressiver. Auch die taz schlo\u00df Leo \u2013 b\u00fcrgerlich: Robert William Prevost \u2013 schnell ins Herz. Traditionelle Katholiken bangten bereits darum, da\u00df doch ein Franziskus II. gew\u00e4hlt worden sei, und malten sich ein Verbot der lateinischen Messe aus.<br \/>\n\u00c4hnlich wie bei der US-Wahl steigerten sich die Kommentatoren in ihre eigenen Phantasien. Einzig die Mozetta weckte Unbehagen \u2013 zu pomp\u00f6s nach dem \u201ebescheidenen\u201c Franziskus. Kurz flackerte der Gedanke auf, da\u00df Leo wom\u00f6glich nicht den Erwartungen entsprechen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dabei ist es dieser \u201eFehler im System\u201c, der die Katholiken weltweit aufmerken lie\u00df. Denn nicht nur das rote Schultergewand fiel auf, sondern auch die Stola mit den vier Evangelisten, das Goldkreuz \u2013 und vor allem der Name. Denn Leo geh\u00f6rt zu den traditionellen Namen der Bisch\u00f6fe von Rom. Da\u00df zudem auf dem Balkonteppich nicht wie \u00fcblich das Wappen des verstorbenen Papstes prangte, sondern lediglich die Tiara mit den Schl\u00fcsseln Petri, h\u00e4tte stutzig machen sollen.<\/p>\n<p>In den Worten Leos war und ist Franziskus lebendig \u2013 au\u00dferhalb davon sucht man vergeblich das bergoglianische Erbe. Auch in der Rhetorik ist der Buona-Sera-Populismus am Ende: In sch\u00f6nem Italienisch kn\u00fcpfte der US-Amerikaner an den Stil der Vor-Franziskus-\u00c4ra an. Von den Schl\u00fcsselworten des letzten Pontifikats blieb nur die Synodalit\u00e4t \u00fcbrig \u2013 wie diese auszulegen sein wird, ist dagegen nun die Angelegenheit von Prevost, nicht von Bergoglio.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Schmusekurs mit dem Zeitgeist hat Leo XIV. wenig \u00fcbrig<br \/>\nDa\u00df diese Auslegung definitiv nicht der entsprechen d\u00fcrfte, die den deutschen Bisch\u00f6fen und Anh\u00e4ngern des \u201eSynodalen Wegs\u201c vorschwebt, zeichnet sich ab. W\u00e4hrend sich die Vertreter in Deutschland darum bem\u00fchten, Leo als Freund dieses Irrwegs darzustellen, reisten die Kardin\u00e4le Marx und Woelki \u00fcberraschend ab. In einer 25-Minuten-Pressekonferenz hielt der M\u00fcnchner Erzbischof eine Rede, die Angela Merkel alle Ehre gemacht h\u00e4tte: Marx bem\u00fchte sich m\u00f6glichst \u00fcber den verstorbenen Franziskus, statt \u00fcber den nun regierenden Leo zu sprechen. Der Essener Bischof Overbeck zeigte sich in einem Interview zerknirscht: Prevost sei bei Reformen \u201ezur\u00fcckhaltend\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Schmusekurs mit dem Zeitgeist, wie ihn das deutsche Episkopat pflegt, hat Leo wenig \u00fcbrig. Das verdeutlichte der Pontifex bei der ersten Messe in der Sixtinischen Kapelle. In seiner Predigt sagte er: \u201eVielfach wird Jesus, obwohl er als Mensch gesch\u00e4tzt wird, auch heute blo\u00df als eine Art charismatischer Anf\u00fchrer oder \u00dcbermensch gesehen, und zwar nicht nur von Nichtgl\u00e4ubigen, sondern auch von vielen Getauften, die so schlie\u00dflich in einen faktischen Atheismus geraten.\u201c<\/p>\n<p>Das ist eine Kritik am Relativismus, wie man sie zuletzt von Benedikt geh\u00f6rt hat. Mit dem vagen Schlingerkurs des direkten Vorg\u00e4ngers hat Prevosts Linie wenig gemein. Der Augustiner steht mit beiden F\u00fc\u00dfen auf der Lehre. Das gilt besonders bei LGBTQ, Transkult, Abtreibung, Frauenpriestertum und Z\u00f6libat. Freilich werden Themen wie Umweltschutz, weltweite Konfliktherde und Massenmigration auch f\u00fcr diesen Papst Thema bleiben. In einem weitverbreiteten Video betonte Prevost jedoch, da\u00df Massenmigration ein Problem sei \u2013 bei dem man nie vergessen d\u00fcrfe, da\u00df jeder Mensch ein Ebenbild Gottes sei. Das ist eine Differenzierung, die man unter dem argentinischen Pontifex vermi\u00dfte. Die augustinische Lehre steht im Kontrast zum Manich\u00e4ismus. Zugleich steht dies im Einklang mit dem Missionsgedanken und der Evangelisierung, die Prevost wieder st\u00e4rker ins Zentrum r\u00fccken will \u2013 was heute weniger auf die Dritte Welt als das s\u00e4kulare Europa zutreffen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Diese spannende Kombination von frommer Tradition und sozialpolitischer Verantwortung hat offenbar schon im Konklave eine Rolle gespielt. Nach italienischen Medienberichten waren es ausgerechnet die Konservativen, die Prevost ins Spiel brachten. Schon am 30. April hatte sich herumgesprochen, da\u00df Prevost Kardinal Burke, die Speerspitze der konservativen Franziskus-Opposition, in dessen r\u00f6mischer Wohnung besucht hatte. Andererseits hatte der Franziskusfreund und progressive Kardinal Maradiaga verbittert das Vorkonklave verlassen, weil man Bergoglio \u201eden R\u00fccken\u201c zugewendet habe. Ein reversement des alliances, bei dem sozialkatholisch Gem\u00e4\u00dfigte und Traditionalisten zusammenarbeiteten \u2013 eine SP\u00d6\/FP\u00d6-Koalition im Konklave.<\/p>\n<p>Damit erkl\u00e4rt sich auch die Mischung aus traditionellen und sozialen Elementen. Denn neben der R\u00fcckkehr der alten Gew\u00e4nder steht offenbar auch die R\u00fcckkehr in den Apostolischen Palast an \u2013 innerkirchliche Konzessionen an die mutma\u00dflichen Mehrheitsbeschaffer? Mit dem \u201esozialen Programm\u201c k\u00f6nnen die \u201eRechten\u201c leben, solange die Progressiven und die Kurialen ausgeschaltet bleiben. Denn das soziale Element ist keineswegs eine Erfindung von Franziskus, auch wenn er diese PR betrieben hat \u2013 da\u00df Pius XII. im vom Krieg gebeutelten Rom seinen Schafen in weit gr\u00f6\u00dferer Not geholfen hat, wird heute leicht verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Damit dringt auch die Gestalt Leos XIII. in den Vordergrund, dessen Enzyklika \u201eRerum Novarum\u201c in den n\u00e4chsten Wochen sorgf\u00e4ltiger denn je gelesen werden d\u00fcrfte. Diese \u201eSozialenzyklika\u201c ist keine Anbiederung an den Sozialismus, sondern dessen Verurteilung. Leo schl\u00e4gt stattdessen mit der katholischen Soziallehre einen dritten Weg zwischen Kommunismus und Kapitalismus vor. Leo XIV. hat angek\u00fcndigt, im Zeitalter von K\u00fcnstlicher Intelligenz und Digitalisierung exakt an dieser Umw\u00e4lzung in der Arbeitswelt anzukn\u00fcpfen. \u00c4hnlich wie Leo XIII. die Kirche ins 20. Jahrhundert f\u00fchrte, k\u00f6nnte Leo XIV. sie endlich im 21. Jahrhundert ankommen lassen \u2013 auch weil die Belastungen des Zweiten Vatikanischen Konzils, wie sie die letzten Generationen zeichneten, f\u00fcr den 69j\u00e4hrigen nicht gelten.<\/p>\n<p>Das Kernthema des neuen Papstes ist deutlich: der Frieden<br \/>\nEs w\u00e4re dabei verfehlt, Leo XIII. einzig auf den Titel des Arbeiterpapstes zu reduzieren. Er verband in seinem Pontifikat Moderne und Mystik, galt als Rosenkranzpapst und ist zugleich Urheber des Gebets an den Erzengel Michael gegen den Teufel \u2013 das bis zum letzten Konzil in jeder Stillen Messe gebetet wurde. Mit dem Ave Maria auf der Loggia und seinem Besuch im Marienheiligtum Genazzano am Samstag hat Leo XIV. diese marianische Dimension gest\u00e4rkt. Auf seinem Wappen stehen eine Lilie und hellblauer Grund f\u00fcr die Verbundenheit mit Maria und ihrem Himmelsmantel.<br \/>\nDas Kernthema des neuen Papstes ist deutlich: der Frieden. Achtmal hat Leo den Begriff bei seiner Rede auf der Loggia verwendet, beginnend mit dem Ostergru\u00df als Er\u00f6ffnungsformel seines Pontifikats. Am darauffolgenden Sonntag betonte er den Frieden als programmatischen Schwerpunkt, indem er den Krieg in der Ukraine anprangerte, ein Ende des Krieges in Gaza und die Freilassung der israelischen Geiseln forderte. In Erinnerung an das Weltkriegsende vor 80 Jahren, das auf den Tag seines Amtsantritts fiel, bediente er sich des Mottos: \u201eNie wieder Krieg!\u201c Auch das ist keine Neuerung als solche, sondern steht bereits in der Tradition Benedikt XV. und Pius XII.<br \/>\nW\u00e4hrend Franziskus auf \u00c4quidistanz zu den geopolitischen Gro\u00dfm\u00e4chten achtete, k\u00f6nnte Leo XIV. eine entschlossenere Akzentverschiebung einleiten. W\u00e4hrend zahlreiche Medien das \u201eAnti-Trump\u201c-Narrativ prominent in Stellung brachten, d\u00fcrfte die Wahl eines US-Amerikaners eher als Anti-China-Signal zu werten sein. Innerhalb der Kirche ist das Abkommen mit der Volksrepublik hochumstritten, eine Revision nicht unwahrscheinlich. Die Papabili Pietro Parolin und Luis Tagle galten als China-Appeaser. Prevost k\u00f6nnte eine deutlich aktivere Rolle im Sinne Johannes Pauls II. annehmen.<br \/>\nDie Zeiten der \u201eOstpolitik\u201c, wie sie unter Franziskus als au\u00dfenpolitische Leitlinie im Bezug auf China und Ru\u00dfland galt, war am Sonntag jedenfalls kaum zu erkennen. Wie sich das angespannte Verh\u00e4ltnis zu Israel entwickelt, nachdem Bergoglio \u00c4hnlichkeiten zu einem Genozid in Gaza ausgemacht hatte, bleibt offen. Bei der Beerdigung am 26. April hatte Israel als einer der wenigen Staaten keinen Regierungsvertreter geschickt und es beim Botschafter belassen. Tage zuvor hatte es ein unw\u00fcrdiges Schauspiel um ein israelisches Kondolenzschreiben auf X gegeben, das sp\u00e4ter gel\u00f6scht wurde.<\/p>\n<p>Leo XIV. steht am Beginn eines Pontifikats, das sich mehr an den 2.000 Jahren der Una Sancta orientiert als an den zw\u00f6lf Jahren Franziskus \u2013 auch wenn die Medien anderes kolportieren. Seine Mission ist die der Vers\u00f6hnung \u2013 nach au\u00dfen wie nach innen. Dies betrifft sowohl die internationale B\u00fchne als auch die tiefen Gr\u00e4ben innerhalb der Weltkirche. Ob der neue Pontifex jenen Gl\u00e4ubigen entgegenkommen wird, die an der Alten Messe festhalten, bleibt vorerst offen. Seine Hinwendung zu einer klassisch gepr\u00e4gten \u00c4sthetik l\u00e4\u00dft sich zumindest als Hoffnungsschimmer deuten.<br \/>\nGleichzeitig steht er vor der Herausforderung, in Deutschland endlich f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse zu sorgen \u2013 dort, wo ein Teil des Episkopats seit Jahren auf der Grenzlinie zwischen staatsfrommer Anpassung und lehramtlicher Erosion balanciert. Eine delikate Aufgabe, zumal die deutsche Kirche \u00fcber finanzielle Mittel verf\u00fcgt, von denen andere Bischofskonferenzen nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen. Leo wird, wie schon sein Vorg\u00e4nger, der den Namen \u201eder Gro\u00dfe\u201c tr\u00e4gt, nicht nur hier br\u00fcllen m\u00fcssen, um seine Gemeinde zu sch\u00fctzen und die W\u00f6lfe zu schrecken.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.5.2025 von Marco Gallina bitte lesen in der JF 21\/25, Seite 14<br \/>\n.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>David Engels: Krise und Aufbruch der Weltkirche &#8211; Wendezeit des Glaubens<\/strong><br \/>\nKaum war die Nachricht vom Tod Papst Franziskus\u2019 in der Welt, und schon begann das gro\u00dfe R\u00e4tselraten um den neuen Nachfolger Petri und gleichzeitig die Zukunft der Kirche \u2013 und mit ihm eine Flut von Stellungnahmen, Kommentaren und Abrechnungen. Das nun anstehende Konklave findet nicht nur im Schatten eines pontifikalen Erbes statt, das zugleich Hoffnung wie Spaltung s\u00e4te, sondern auch im Zeichen eines epochalen Umbruchs: Das Christentum ist im alten Europa auf dem R\u00fcckzug, der Globale S\u00fcden gewinnt an Einflu\u00df, und selbst in den Medien ist der Vatikan kaum mehr als eine Randnotiz zwischen geopolitischen Krisen und Kulturk\u00e4mpfen. Wer in einem solchen Moment den Heiligen Stuhl besteigt, steht nicht nur vor theologischen, sondern auch vor zivilisatorischen Weichenstellungen, die kaum gr\u00f6\u00dfer gedacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber die Toten nichts als Gutes\u201c, formulierten es einst die R\u00f6mer. Es sagt viel \u00fcber unsere Zeit aus, da\u00df selbst (und gerade) aus den Reihen der \u201eKonservativen\u201c dieser alte Grundsatz nicht immer gew\u00fcrdigt wird \u2013 besonders wenn es sich um eine so herausragende Gestalt des sakralen Lebens wie Papst Franziskus handelt: Die Nachricht von seinem Tod war erst wenige Stunden alt, als schon die ersten \u201eAbrechnungen\u201c publiziert wurden. Und selbst wenn beileibe nicht immer alles, was in diesen Texten geschrieben wurde, auch falsch war, handelt es sich hierbei doch um einen Stilbruch, der letzten Endes genaugenommen um so schwerwiegender ist, je mehr er eine gewisse Rechtfertigung f\u00fcr sich in Anspruch nehmen kann. In der Folge wollen wir die gegenw\u00e4rtigen Geschehnisse zum Anla\u00df nehmen, einen eher allgemeinen Blick auf die Weltkirche zu werfen, um dann sine ira et studio die letztlich begrenzten M\u00f6glichkeiten zu beleuchten, die einem heutigen Pontifex zur Mitgestaltung der Ereignisse zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Was die Lage der Weltkirche betrifft, so macht man sich gerade in Europa kaum ein Bild davon, wie komplex, differenziert und letztlich durchwachsen die globale Situation ist. Da\u00df der Katholizismus in Europa \u00fcberall auf dem R\u00fcckzug ist, ist eine Binsenweisheit: Nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern auch in urspr\u00fcnglich tiefkatholischen L\u00e4ndern wie Polen, Irland, Spanien und Italien sinken die Zahlen der Gl\u00e4ubigen wie auch der Geistlichen unerbittlich \u2013 und mit ihnen nicht nur der politische und kulturelle Einflu\u00df Roms sowie wichtige Einkommensquellen. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind altbekannt: die Anbiederung an den Zeitgeist, die das Gegenteil dessen bewirkt hat, was erhofft wurde; die systematische Diffamierung des Christentums in Medien, Politik und Kultur; der mit dem Abgang der Boomer-Generation auch in der Kirche einsetzende demographische Wandel \u2013 all dies und viele andere Faktoren haben eine Dynamik geschaffen, die \u00fcberaus kritisch ist und in einigen Generationen von den Historikern zweifellos als das zentrale geschichtliche Ereignis des sp\u00e4ten 20. und fr\u00fchen 21. Jahrhunderts bewertet werden wird. Denn mit dem Schwinden des Christentums zerf\u00e4llt nicht nur der geistliche, sondern auch der geistige, politische und kulturelle Bezugsrahmen, der das Abendland \u00fcber Jahrhunderte im Innersten zusammenhielt.<\/p>\n<p>Doch nicht alles ist schlecht: Dem Bedeutungsverlust der alternden Massenkirche steht gleichzeitig eine zunehmende St\u00e4rkung der traditionalistischen Str\u00f6mungen gegen\u00fcber, die gerade bei jungen Menschen zunehmend Einflu\u00df gewinnen und im wesentlichen durch die Verbindung von lateinischer Messe, nationalem Patriotismus und ausgepr\u00e4gtem Familiensinn gekennzeichnet sind. Wo man bis vor einigen Jahren mit \u201eTradis\u201c ewiggestrige Senioren verband, sind es heute junge, kinderreiche und politisch ganz klar \u201erechts\u201c verortete Familien, allen voran in Frankreich.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, da\u00df sich in den n\u00e4chsten Jahren die Proportionen innerhalb der europ\u00e4ischen Kirche massiv verschieben werden: In 20 Jahren werden die Konservativen, die heute noch ihre tridentinischen Messen in den Katakomben feiern m\u00fcssen, wohl die wichtigste Kraft innerhalb der Kirche darstellen und diese mehr oder weniger \u00fcbernehmen. Die Frage ist nur, was dann \u00fcberhaupt noch von der \u201eKirche\u201c \u00fcbriggeblieben sein wird, nicht nur, was ihren zu diesem Zeitpunkt wohl weitgehend geschwundenen kulturellen und politischen Einflu\u00df betrifft, sondern auch ihre demographische Bedeutung; ganz zu schweigen von ihrer logistischen Macht, findet doch jetzt schon eine bedr\u00fcckende Verramschung von Kirchengeb\u00e4uden, Krankenh\u00e4usern, Schulen, Sammlungen oder Bibliotheken statt: Wie in so vielen anderen Bereichen des \u00f6ffentlichen Lebens wird die scheidende Generation auch kirchenpolitisch nur verbrannte Erde zur\u00fccklassen.<\/p>\n<p>Doch auch au\u00dferhalb Europas ist die Situation alles andere als rosig. Man erkl\u00e4rt gern, da\u00df die Zukunft des Christentums ohnehin nicht auf dem \u201ealten Kontinent\u201c liege (der ja auch erst zu seiner sekund\u00e4ren Heimstatt nach der Levante geworden ist), sondern in Afrika, Lateinamerika und selbst Asien, und da\u00df viele der auf den ersten Blick kontra-intuitiv wirkenden Entscheidungen des verstorbenen Papstes darauf beruhten, da\u00df er lieber die neuen au\u00dfereurop\u00e4ischen Zentren st\u00e4rken als zu viel Energie in eine ohnehin verlorene Schlacht stecken wollte.<\/p>\n<p>Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht v\u00f6llig richtig. Denn zum einen sehen wir, wenn auch zeitversetzt, selbst in Lateinamerika einen nicht zu leugnenden Niedergang des Katholizismus, zum anderen darf nicht vergessen werden, da\u00df vieles von dem, was formal \u201ekatholisch\u201c scheinen mag, im Innersten durch einen starken Synkretismus mit paganen Vorstellungen gepr\u00e4gt ist; man denke hier nur an den Voodoo in der Karibik, in Brasilien und Westafrika, oder die wieder erstarkenden pr\u00e4kolumbianischen Glaubensvorstellungen in Mittelamerika und im Andenraum.<\/p>\n<p>Das katholische Christentum ist zwar, wie ja auch der Islam oder der Buddhismus, eine universale Religion, trotzdem ist es zutiefst von abendl\u00e4ndischen Zivilisationsformen gepr\u00e4gt, ohne die es sich in eine v\u00f6llig unterschiedliche Richtung entwickeln k\u00f6nnte, ebenso wie ja auch der chinesische Buddhismus eine Richtung eingeschlagen hat, die mit seinen indischen Wurzeln nur noch wenig gemein hat. F\u00e4llt der abendl\u00e4ndische Einflu\u00df auf den Katholizismus aus, wird dieser sich nicht nur in kulturell v\u00f6llig fragmentierte Zonen aufsplittern, sondern d\u00fcrfte sich auch die Rolle Roms auf die eines blo\u00dfen Symbols beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>All dies ist nat\u00fcrlich weder f\u00fcr den verschiedenen Papst noch f\u00fcr die hochrangigen Vertreter des Vatikans ein Geheimnis. Ganz abgesehen davon, da\u00df fast alle W\u00fcrdentr\u00e4ger in der einen oder anderen Weise das Zweite Vatikanum entweder mitzuverantworten haben oder es doch mitgetragen haben und kaum zum Traditionalismus zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, ohne das eigene Gesicht und nat\u00fcrlich ihr Netzwerk zu verlieren, befindet sich die Kirche in einem echten Dilemma: Identifiziert sie sich ganz mit dem Konservatismus abendl\u00e4ndischen Musters, begibt sie sich nicht nur auf einen frontalen Kollisionskurs mit dem Gro\u00dfteil der politischen, medialen und kulturellen Machthaber des Kontinents (und das in einem Zeitalter der Schw\u00e4che und Teilung), sondern riskiert auch einen Konflikt mit au\u00dfereurop\u00e4ischen Kirchenstr\u00f6mungen, die sich aufgrund von Ressentiment und Kolonialismusdiskurs vom europ\u00e4ischen Zentrum emanzipieren wollen. St\u00e4rkt die Kirche aber \u201elinke\u201c Str\u00f6mungen, setzt sie sich einer dogmatischen Zerrei\u00dfprobe aus, die sie langfristig das europ\u00e4ische Zentrum kosten k\u00f6nnte \u2013 mit allen Folgen.<\/p>\n<p>Welcher Handlungsspielraum ist der Kirche also gegeben? Ein \u201eYoung Pope\u201c, wie ihn viele \u201eTradis\u201c erhoffen, w\u00e4re ein Risiko, das eine so alte, vorsichtige und ehrw\u00fcrdige Institution wie die Kirche nur alle paar Generationen eingeht. Wahrscheinlicher sind daher eher kleine, diplomatische Kurskorrekturen und die \u00dcberzeugung, da\u00df der lange Atem gleichzeitig auch am sichersten ans Ziel f\u00fchrt und der Heilige Geist die Kirche schon oft genug \u00fcber den scheinbar unvermeidlichen Untergang hin\u00fcbergerettet hat.<\/p>\n<p>Diesen Unwillen zur Ver\u00e4nderung hat wohl auch Franziskus sp\u00fcren m\u00fcssen, weshalb er seine Reformversuche, die allesamt eher in die linke Richtung zielten, nicht von innen, also aus dem Apparat selbst, sondern von au\u00dfen, durch den Druck der \u00d6ffentlichkeit, hat erzwingen wollen; eine Taktik, die ihm von vielen als machiavellistische Strategie vorgeworfen worden ist, obwohl sie gleichzeitig auch ein gewisses Eingest\u00e4ndnis der Schw\u00e4che war. Bewirkt hat er dadurch vor allem Verwirrung seitens der Gl\u00e4ubigen und Uneinigkeit innerhalb der Institution, w\u00e4hrend die Sympathien, die Franziskus mit seinen \u00c4u\u00dferungen zu Klima, Migration, Covid, LGBTQ oder Populismus in den Massenmedien und seitens jener post-religi\u00f6sen Kulturchristen gewonnen hat, die nur zu Weihnachten oder Begr\u00e4bnissen eine Kirche betreten, f\u00fcr die konkrete Zukunft der Kirche wohl weniger von Belang waren, als er es gehofft haben mag: Die Medien sind ohnehin fundamental anti-christlich eingestellt, und die Kulturchristen an einer echten inneren Auseinandersetzung mit Gott uninteressiert.<\/p>\n<p>Man wird das vergangene Pontifikat also vor allem als Ausdruck einer innerkirchlichen Auseinandersetzung in Erinnerung behalten, in der Franziskus versucht hat, durch Kampf gegen die allzu abendlandpatriotische, angeblich \u201efundamentalistische\u201c oder \u201eformalistische\u201c Rechte sowie durch eine mediale Ann\u00e4herung an einen weitgehend linken Medien- und Machtapparat nicht nur eine St\u00e4rkung des Pontificalamts zu bewirken, sondern auch eine ideologische Verzahnung zwischen Zentrum und Peripherie zu bewirken. Indem Franziskus den Glauben radikal auf die freie und intime Beziehung zwischen Gott und den Einzelnen zur\u00fcckf\u00fchren wollte und somit dem hochdifferenzierten dogmatischen Ger\u00fcst der katholischen Lehre gewisserma\u00dfen den Angelpunkt der theologischen Berechenbarkeit entzogen hat, hat er wohl gehofft, einen neuen Minimalkonsens zu schaffen, der gleichzeitig auch einen Ankn\u00fcpfungspunkt an den modernen linken Zeitgeist erm\u00f6glichen sollte, wenn das Resultat jener Spannung zwischen liberaler Rhetorik und dogmatischer Konstanz auch wohl eher in Verwirrung, Verunsicherung und Spaltung als in Vers\u00f6hnung bestand.<\/p>\n<p>Wie geht es weiter? Rechts wie links scheint im Kardinalskollegium vor allem in einem Punkt Einigkeit zu bestehen: Der n\u00e4chste Papst sollte vor allem Besonnenheit und Stabilit\u00e4t ausstrahlen; es braucht eine Verschnaufpause, um den inneren Frieden wiederherzustellen. Freilich ist ein neuer Unsicherheitsfaktor in dieses Kalk\u00fcl eingetreten: Donald Trump. Denn w\u00e4hrend die beiden letzten Papstwahlen im Klima der weitgehenden kirchenpolitischen Indifferenz der gro\u00dfen Machtbl\u00f6cke stattfanden, findet die jetzige inmitten der v\u00f6llig neuartigen Situation einer amerikanischen Pr\u00e4sidentschaft statt, die nicht nur st\u00e4rker als jede vorherige durch die Bereitschaft zur Disruption und durch den Einflu\u00df traditioneller katholischer Kr\u00e4fte, sondern auch durch ein starkes Ringen um moralisch-ideelle Legitimit\u00e4t gekennzeichnet ist: F\u00fcr Trump k\u00f6nnte die Wahl eines ihm genehmen Papstes mindestens ebenso wichtig sein wie weiland f\u00fcr den Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches. Angesichts der finanziellen N\u00f6te des Vatikans und der historischen Unerfahrenheit vieler Kardin\u00e4le k\u00f6nnten die Machtproben der kommenden Wochen g\u00e4nzlich neue Herausforderungen darstellen und m\u00f6glicherweise ungeahnte Folgen entfalten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.5.2025 von David Engels bitte lesen in der JF 20\/25, Seite 18<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. David Engels, Jahrgang 1979, war Professor f\u00fcr R\u00f6mische Geschichte in Br\u00fcssel und lehrt jetzt am Catholic Institute of Higher Studies ( ICES) in der Vend\u00e9e Weltgeschichte<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Religion\u00a0&gt;Katholisch &gt;Papst &gt;Leo &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Religionskriege Afrika Asien Iran (15.4.2026) Papst \u2013 Meinungsfreiheit \u2013 Baud\u00a0(10.1.2026) Catholics for Catholics: USA!, D?\u00a0(5.9.2025) Tucker Carlson im Interview mit Bischof Barron\u00a0(5.6.2025) Papst Leo XIV: Br\u00fcckenbauer der Vers\u00f6hnung (16.5.2025) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/leo\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":5106,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-133764","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=133764"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133764\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147928,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133764\/revisions\/147928"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5106"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=133764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}