{"id":133391,"date":"2025-04-29T08:50:09","date_gmt":"2025-04-29T06:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=133391"},"modified":"2025-04-29T08:55:22","modified_gmt":"2025-04-29T06:55:22","slug":"regenwald","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/regenwald\/","title":{"rendered":"Regenwald"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Wald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/\">Natur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Wald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/\">Wald<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/baum\/\">Baum<\/a> &gt;Regenwald<\/p>\n<div id=\"attachment_128406\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/stmaergen-kandel-pan241110.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-128406\" class=\"size-full wp-image-128406\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/stmaergen-kandel-pan241110.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/stmaergen-kandel-pan241110.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/stmaergen-kandel-pan241110-180x112.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-128406\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Norden \u00fcber Schweigh\u00f6fe und St. M\u00e4rgen zum Kandel am 10.11.2024<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Regenwald: COP30 in Belem\/Provinz Para &#8211; Von wegen Klimaschutz (25.4.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/agrar-global\/\">Agrar-Global<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Regenwald: COP30 in Belem\/Provinz Para &#8211; Von wegen Klimaschutz<\/strong><br \/>\nBrandrodung f\u00fcr Drogen, illegaler Holzhandel und auch die kommende 30. UN-Klimakonferenz in Brasilien machen es den tropischen H\u00f6lzern schwer<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Zerst\u00f6rung des Amazonasregenwaldes steht in keinem erkennbaren Zusammenhang zur politischen Ausrichtung der jeweils regierenden Politiker, ist also keine Frage von links oder rechts. So war im ersten Amtsjahr von Ex-Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro die Abholzung relativ gering, um dann in den n\u00e4chsten Jahren wieder anzusteigen. Dasselbe gilt f\u00fcr die Amtszeit von Lula. 2023 ging der Raubbau zur\u00fcck, um 2024 wieder steil nach oben zu schnellen.<br \/>\nDas Amazonasbecken umfa\u00dft rund sechs Millionen Quadratkilometer Fl\u00e4che. Davon entfallen gut 60 Prozent auf Brasilien, 13 Prozent auf Peru und zehn Prozent auf Kolumbien. Der Rest verteilt sich auf Venezuela, Ecuador, Bolivien, Guyana, Surinam und Franz\u00f6sisch-Guyana. Grunds\u00e4tzlich ist die Situation dort vergleichbar mit Brasilien. Zudem spielt auch in diesen L\u00e4ndern die politische Ausrichtung der jeweiligen Regierung keine erkennbare Rolle, wenn es um die Zerst\u00f6rung beziehungsweise den Erhalt des Regenwaldes geht.<br \/>\nEin Beispiel ist Kolumbien mit seiner linksgerichteten Regierung. Zun\u00e4chst eine Zahl, um sich eine Vorstellung von den Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnissen machen zu k\u00f6nnen. Obwohl Kolumbien nur zehn Prozent des Amazonasbeckens besitzt, entspricht das trotzdem etwa 600.000 Quadratkilometern \u2013 und damit fast der doppelten Fl\u00e4che der Bundesrepublik. Auch in diesem Land nahm der Umfang der Zerst\u00f6rungen zuletzt wieder zu. Im vergangenen Jahr verlor Kolumbien 107.000 Hektar Wald, eine Fl\u00e4che, die etwas gr\u00f6\u00dfer ist als die von Hongkong. Nach Angaben von Umweltministerin Susana Muhamad bedeutet das einen Anstieg von 35 Prozent gegen\u00fcber 2023 (79.256 Hektar) .<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/regenwald-suedamerika.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-133394\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/regenwald-suedamerika-124x180.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/regenwald-suedamerika-124x180.jpg 124w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/regenwald-suedamerika-440x640.jpg 440w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/regenwald-suedamerika.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/><\/a><br \/>\nIn einer Erkl\u00e4rung benannte die Ministerin zwei wesentliche Gr\u00fcnde f\u00fcr den Wiederanstieg der Waldzerst\u00f6rung. In einigen Regionen sei eine Dissidentengruppe der formell aufgel\u00f6sten linken FARC-Guerilla wieder aktiv geworden, die verhindern w\u00fcrde, da\u00df staatliche Beh\u00f6rden dort gegen Zerst\u00f6rungen vorgehen k\u00f6nnen. Bei den FARC handelt es sich entgegen ihrem politischen Anspruch um eine Organisation, die vorwiegend von Entf\u00fchrungen und dem Anbau und Vertrieb von Drogen, vor allem Coca lebt. Ein zweiter Hauptgrund f\u00fcr die Abholzung sei die \u201eLandkonzentration\u201c, die sich aus \u201egro\u00dfen Operationen mit gro\u00dfem Kapital\u201c ergebe, um Territorien zu erobern, f\u00fcgte die Ministerin hinzu. Gemeint sind Gro\u00dfinvestoren, die ihr Geld mit der Produktion von Palm\u00f6l verdienen.<br \/>\nMit fast 70 Millionen Hektar Urwald nimmt das peruanische Amazonasgebiet mehr als die H\u00e4lfte des Staatsgebiets des Andenlandes ein. Aufgrund seines Reichtums an nat\u00fcrlichen Ressourcen ist die Region Ziel einer beschleunigten Degradierung. Im Jahr 2020 erreichte das Land den h\u00f6chsten Stand der Entwaldung in seiner Geschichte: Insgesamt wurden 203.272 Hektar vernichtet, fast 40 Prozent mehr als 2019.<br \/>\nVon der unkontrollierten Ausdehnung der landwirtschaftlichen Grenzen bis hin zum illegalen Handel mit Wildtieren steht die Korruption im Mittelpunkt s\u00e4mtlicher Umweltverbrechen im peruanischen Amazonasgebiet. Das eher konservativ regierte Peru ist zudem der gr\u00f6\u00dfte Goldproduzent Lateinamerikas. Die Rekordpreise f\u00fcr das Mineral haben zu einem Boom in diesem Bereich gef\u00fchrt und kriminelle Netzwerke bereichert. Sch\u00e4tzungen zufolge werden 28 Prozent des peruanischen Goldes illegal abgebaut.<br \/>\nAuch in Bolivien hat die Entwaldung zwischen 2015 und 2023 um 351 Prozent zugenommen, ein \u201ealarmierender\u201c Trend, der \u201ekeine Anzeichen f\u00fcr ein Nachlassen\u201c zeige. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die Studien von drei\u00dfig Umwelt- und Referenzorganisationen zusammenfa\u00dft, die sich mit der Entwaldung auf unserem Planeten besch\u00e4ftigten. Bolivien, das von der linken Bewegung f\u00fcr den Sozialismus (MAS) regiert wird, schneidet dabei, was die Abholzung betrifft, neben Indonesien weltweit am schlechtesten ab. Und eine Besserung ist nicht in Sicht, wie die Studie warnt: \u201eBolivien befindet sich in einer Wirtschaftskrise (\u2026). Als Reaktion darauf hat die bolivianische Regierung regulatorische Reformen durchgef\u00fchrt, um den agroindustriellen Sektor zu st\u00e4rken, von dem die Wirtschaft des Landes zunehmend abh\u00e4ngt.\u201c<\/p>\n<p>Indigene V\u00f6lker werden hofiert, aber nicht immer einbezogen<br \/>\nDoch auch Umweltministerin Marina Silva ist sich nach eigenen Angaben bereits des Engagements zur Reduzierung der Entwaldung bewu\u00dft und unterstrich am 10. April die Bedeutung der neuen Nationally Determined Contribution (NDC) Brasiliens: \u201eEs werden Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, da\u00df die COP30 in einem Umfeld stattfindet, das mit unserer Verpflichtung vereinbar ist. Pr\u00e4sident Lula hat sich verpflichtet, die Entwaldung bis 2030 auf null zu reduzieren, und er hat sich verpflichtet, da\u00df wir eine NDC von einer 67 prozentigen Reduzierung der CO2-Emissionen f\u00fcr alle Sektoren, Landwirtschaft, Industrie, Verkehr und Energie haben werden. Aber das ist nicht etwas, das von der Regierung getan wird, sondern von der transformierenden Kraft eines Volkes.\u201c<br \/>\n\u201eIch m\u00f6chte den indigenen V\u00f6lkern daf\u00fcr danken, da\u00df sie uns lehren, wie wir mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen umgehen k\u00f6nnen, ohne den Wald, die biologische Vielfalt, die Fl\u00fcsse, die Fische und alles, was die Natur uns bietet, zu zerst\u00f6ren\u201c, f\u00fcgte sie hinzu. Die Ministerin f\u00fcr indigene V\u00f6lker, Sonia Guajajara, betonte parallel, da\u00df die COP30 darauf abziele, \u201edie Rolle der indigenen Gebiete als Hauptbestandteil des Kampfes gegen die Klimakrise aufzuzeigen\u201c.<br \/>\nEine Woche zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters vermeldet, da\u00df fast 2.000 Containerschiffe mit illegal geschlagenem Holz aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas in den vergangenen Jahren Europa und die USA erreicht h\u00e4tten. Der Bericht, der von der in London ans\u00e4ssigen Environmental Investigation Agency (EIA) ver\u00f6ffentlicht wurde, enthielt Satellitenbilder, Aufzeichnungen und Interviews mit Branchenquellen, um etwa 53.000 Kubikmeter Holz zu vier Standorten im Bundesstaat Par\u00e1 zur\u00fcckzuverfolgen, die sanktioniert worden waren, unter Embargo standen oder andere Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten aufwiesen, wie zum Beispiel illegalen Goldabbau, so Reuters.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.4.2025 von Wolfgang Bendel bitte lesen in der JF 18\/25, Seite 12<\/p>\n<p>Brandrodung f\u00fcr Drogen, illegaler Holzhandel und auch die kommende 30. UN-Klimakonferenz in Brasilien machen es den tropischen H\u00f6lzern schwer<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Zerst\u00f6rung des Amazonasregenwaldes steht in keinem erkennbaren Zusammenhang zur politischen Ausrichtung der jeweils regierenden Politiker, ist also keine Frage von links oder rechts. So war im ersten Amtsjahr von Ex-Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro die Abholzung relativ gering, um dann in den n\u00e4chsten Jahren wieder anzusteigen. Dasselbe gilt f\u00fcr die Amtszeit von Lula. 2023 ging der Raubbau zur\u00fcck, um 2024 wieder steil nach oben zu schnellen.<br \/>\nDas Amazonasbecken umfa\u00dft rund sechs Millionen Quadratkilometer Fl\u00e4che. Davon entfallen gut 60 Prozent auf Brasilien, 13 Prozent auf Peru und zehn Prozent auf Kolumbien. Der Rest verteilt sich auf Venezuela, Ecuador, Bolivien, Guyana, Surinam und Franz\u00f6sisch-Guyana. Grunds\u00e4tzlich ist die Situation dort vergleichbar mit Brasilien. Zudem spielt auch in diesen L\u00e4ndern die politische Ausrichtung der jeweiligen Regierung keine erkennbare Rolle, wenn es um die Zerst\u00f6rung beziehungsweise den Erhalt des Regenwaldes geht.<br \/>\nEin Beispiel ist Kolumbien mit seiner linksgerichteten Regierung. Zun\u00e4chst eine Zahl, um sich eine Vorstellung von den Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnissen machen zu k\u00f6nnen. Obwohl Kolumbien nur zehn Prozent des Amazonasbeckens besitzt, entspricht das trotzdem etwa 600.000 Quadratkilometern \u2013 und damit fast der doppelten Fl\u00e4che der Bundesrepublik. Auch in diesem Land nahm der Umfang der Zerst\u00f6rungen zuletzt wieder zu. Im vergangenen Jahr verlor Kolumbien 107.000 Hektar Wald, eine Fl\u00e4che, die etwas gr\u00f6\u00dfer ist als die von Hongkong. Nach Angaben von Umweltministerin Susana Muhamad bedeutet das einen Anstieg von 35 Prozent gegen\u00fcber 2023 (79.256 Hektar) .<br \/>\nBILD regenwald<br \/>\nIn einer Erkl\u00e4rung benannte die Ministerin zwei wesentliche Gr\u00fcnde f\u00fcr den Wiederanstieg der Waldzerst\u00f6rung. In einigen Regionen sei eine Dissidentengruppe der formell aufgel\u00f6sten linken FARC-Guerilla wieder aktiv geworden, die verhindern w\u00fcrde, da\u00df staatliche Beh\u00f6rden dort gegen Zerst\u00f6rungen vorgehen k\u00f6nnen. Bei den FARC handelt es sich entgegen ihrem politischen Anspruch um eine Organisation, die vorwiegend von Entf\u00fchrungen und dem Anbau und Vertrieb von Drogen, vor allem Coca lebt. Ein zweiter Hauptgrund f\u00fcr die Abholzung sei die \u201eLandkonzentration\u201c, die sich aus \u201egro\u00dfen Operationen mit gro\u00dfem Kapital\u201c ergebe, um Territorien zu erobern, f\u00fcgte die Ministerin hinzu. Gemeint sind Gro\u00dfinvestoren, die ihr Geld mit der Produktion von Palm\u00f6l verdienen.<br \/>\nMit fast 70 Millionen Hektar Urwald nimmt das peruanische Amazonasgebiet mehr als die H\u00e4lfte des Staatsgebiets des Andenlandes ein. Aufgrund seines Reichtums an nat\u00fcrlichen Ressourcen ist die Region Ziel einer beschleunigten Degradierung. Im Jahr 2020 erreichte das Land den h\u00f6chsten Stand der Entwaldung in seiner Geschichte: Insgesamt wurden 203.272 Hektar vernichtet, fast 40 Prozent mehr als 2019.<br \/>\nVon der unkontrollierten Ausdehnung der landwirtschaftlichen Grenzen bis hin zum illegalen Handel mit Wildtieren steht die Korruption im Mittelpunkt s\u00e4mtlicher Umweltverbrechen im peruanischen Amazonasgebiet. Das eher konservativ regierte Peru ist zudem der gr\u00f6\u00dfte Goldproduzent Lateinamerikas. Die Rekordpreise f\u00fcr das Mineral haben zu einem Boom in diesem Bereich gef\u00fchrt und kriminelle Netzwerke bereichert. Sch\u00e4tzungen zufolge werden 28 Prozent des peruanischen Goldes illegal abgebaut.<br \/>\nAuch in Bolivien hat die Entwaldung zwischen 2015 und 2023 um 351 Prozent zugenommen, ein \u201ealarmierender\u201c Trend, der \u201ekeine Anzeichen f\u00fcr ein Nachlassen\u201c zeige. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die Studien von drei\u00dfig Umwelt- und Referenzorganisationen zusammenfa\u00dft, die sich mit der Entwaldung auf unserem Planeten besch\u00e4ftigten. Bolivien, das von der linken Bewegung f\u00fcr den Sozialismus (MAS) regiert wird, schneidet dabei, was die Abholzung betrifft, neben Indonesien weltweit am schlechtesten ab. Und eine Besserung ist nicht in Sicht, wie die Studie warnt: \u201eBolivien befindet sich in einer Wirtschaftskrise (\u2026). Als Reaktion darauf hat die bolivianische Regierung regulatorische Reformen durchgef\u00fchrt, um den agroindustriellen Sektor zu st\u00e4rken, von dem die Wirtschaft des Landes zunehmend abh\u00e4ngt.\u201c<\/p>\n<p>Indigene V\u00f6lker werden hofiert, aber nicht immer einbezogen<br \/>\nDoch auch Umweltministerin Marina Silva ist sich nach eigenen Angaben bereits des Engagements zur Reduzierung der Entwaldung bewu\u00dft und unterstrich am 10. April die Bedeutung der neuen Nationally Determined Contribution (NDC) Brasiliens: \u201eEs werden Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, da\u00df die COP30 in einem Umfeld stattfindet, das mit unserer Verpflichtung vereinbar ist. Pr\u00e4sident Lula hat sich verpflichtet, die Entwaldung bis 2030 auf null zu reduzieren, und er hat sich verpflichtet, da\u00df wir eine NDC von einer 67 prozentigen Reduzierung der CO2-Emissionen f\u00fcr alle Sektoren, Landwirtschaft, Industrie, Verkehr und Energie haben werden. Aber das ist nicht etwas, das von der Regierung getan wird, sondern von der transformierenden Kraft eines Volkes.\u201c<br \/>\n\u201eIch m\u00f6chte den indigenen V\u00f6lkern daf\u00fcr danken, da\u00df sie uns lehren, wie wir mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen umgehen k\u00f6nnen, ohne den Wald, die biologische Vielfalt, die Fl\u00fcsse, die Fische und alles, was die Natur uns bietet, zu zerst\u00f6ren\u201c, f\u00fcgte sie hinzu. 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