{"id":133377,"date":"2025-04-28T22:09:31","date_gmt":"2025-04-28T20:09:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=133377"},"modified":"2026-05-20T07:15:04","modified_gmt":"2026-05-20T05:15:04","slug":"subventionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/subventionen\/","title":{"rendered":"Subventionen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsquote\/\">Staatsquote<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsapparat\/\">Staatsapparat<\/a> &gt;Subventionen<\/p>\n<div id=\"attachment_132671\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/storch-freiburg-ebnet-dreisamtal-pan250408.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132671\" class=\"size-full wp-image-132671\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/storch-freiburg-ebnet-dreisamtal-pan250408.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/storch-freiburg-ebnet-dreisamtal-pan250408.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/storch-freiburg-ebnet-dreisamtal-pan250408-180x114.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132671\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Westen im Dreisamtal auf Freiburg-Ebnet am 8.4.2025 &#8211; 13 St\u00f6rche<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen\u00a0<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/eeg\/\">Wenn die Windbarone zur\u00fcckschlagen \u2013 \u00fcber den Kampf um die EEG-Milliarden<\/a>\u00a0(7.5.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wettbewerb\/\">Alle reden von Innovation und Technologie, aber keiner will das Neue<\/a>\u00a0(9.11.2025)<\/li>\n<li>Ifo-Sozialleistungsstudie: Im Haus der sozialen Hilfe und F\u00f6rderung verirrt (24.10.2025)<\/li>\n<li>Staat kann Wind\/Solar -Subventionszusage nie einhalten &#8211; Kinder bezahlen (29.9.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/energie-kurskorrektur\/\">Energiewende \u2013 ist der Point of no Return \u00fcberschritten?<\/a>\u00a0(29.9.2025)<\/li>\n<li>Wirtschaftlich gel\u00e4hmt durch Subventionen (16..6.2025)<\/li>\n<li>Subventionsbericht: Hohe Subventionen trotz Haushaltsengp\u00e4ssen (25.4.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-agrar\/\">Agrar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/energie-kurskorrektur\/\">Energie-Kurskorrektur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/forschung\/innovation\/\">Innovation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialausgaben\/\">Sozialausgaben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_137710\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/mais-vermaisung-pan250809.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-137710\" class=\"size-full wp-image-137710\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/mais-vermaisung-pan250809.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/mais-vermaisung-pan250809.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/mais-vermaisung-pan250809-180x108.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-137710\" class=\"wp-caption-text\">Mais links, rechts und hinten im Dreisamtal bei Stegen 9.8.2025 &#8211; dank Subventionen<\/p><\/div>\n<p><strong>.<br \/>\nDas nicht haltbare staatliche Subventionsversprechen<br \/>\n<\/strong>Der Windrad-\/Solarinvestor von 2025 legt sein Kapital im Vertrauen auf die 20-j\u00e4hrige Subventionszusage des Staates an &#8211; in einem Vertrag zu Lasten Dritter, n\u00e4mlich des Steuerb\u00fcrgers und seiner Kinder. Kann dieses von unseren Politikern eingebrockte staatliche Subventionsversprechen bis 2045 bei anhaltender Schrumpfung der Volkswirtschaft und Deindustrialisierung je gehalten werden? Eine grundlegende Frage, auf die Manfred Haferburg immer wieder hinweist &#8211; mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/energie-kurskorrektur\/\">hier<\/a>.<br \/>\n=============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ifo-Sozialleistungsstudie: Im Haus der sozialen Hilfe und F\u00f6rderung verirrt<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0Wegen der vielen Vorschriften lassen sich Inanspruchnahme, Kosten und Verwaltungsaufwand nicht klar berechnen<\/strong><\/p>\n<p>Wie viele Sozialleistungen bietet der deutsche Staat f\u00fcr wen an? Dies wollte das M\u00fcnchner Ifo-Institut herausfinden, um so einen systematischen \u00dcberblick im \u201eHaus der sozialen Hilfe und F\u00f6rderung\u201c anzubieten. Im Juli hatte die \u201eInitiative f\u00fcr einen handlungsf\u00e4higen Staat\u201c der Managerin Julia J\u00e4kel, der Ex-Minister Peer Steinbr\u00fcck (SPD) und Thomas de Maizi\u00e8re (CDU) sowie des fr\u00fcheren Verfassungsrichters Andreas Vo\u00dfkuhle \u201eetwa 170 Leistungen\u201c identifiziert.<\/p>\n<p>Diese w\u00fcrden von f\u00fcnf Bundesministerien verantwortet und von \u201efast 30 Beh\u00f6rden unter Verwendung unterschiedlicher Begrifflichkeiten verwaltet und in 16 L\u00e4ndern mit 400 kommunalen Gebietsk\u00f6rperschaften teils unterschiedlich umgesetzt werden\u201c. Diese sozialen Hilfen und F\u00f6rderungen f\u00fchrten \u201enicht selten zu falschen Anreizwirkungen\u201c. Die KI-gest\u00fctzte Ifo-Untersuchung ergab sogar mehr als 500 Sozialleistungen, die vom B\u00fcrger einzeln beantragt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aktuelle Sozialgesetzb\u00fccher umfassen 3.246 Paragraphen<br \/>\n\u201eZahl und Umfang der Sozialleistungen in Deutschland scheinen au\u00dfer Kontrolle zu sein\u201c, kommentiert Andreas Peichl, Leiter des Ifo-Zentrums f\u00fcr Makro\u00f6konomik und Befragungen, das Ergebnis der Studie, die eigentlich als eine Orientierung f\u00fcr Forschung, Praxis und Politik dienen sollte. Der Konjunktiv ist wichtig, denn die Forscher haben ihre Arbeit erst einmal unterbrochen \u2013 denn sie sind an der Komplexit\u00e4t des Themas vorerst gescheitert. Die Unordnung im \u201eHaus der sozialen Hilfe\u201c, das \u00fcber viele Jahrzehnte mit Steuermitteln errichtet und mit Paragraphen gef\u00fcllt wurde, k\u00f6nnen offenbar nur Entr\u00fcmplungsfirmen beseitigen.<br \/>\n\u201eUrspr\u00fcnglich wollten wir eine Quantifizierung aller Sozialleistungen erstellen\u201c, beschreiben die vier Studienautoren ihr traumatisches Erlebnis: \u201eIn gewisser Weise erging es uns dabei \u00e4hnlich wie Asterix und Obelix auf der Suche nach Passierschein A38 im \u201eHaus, das Verr\u00fcckte macht!\u201c. Die auf 46 Seiten im Ifo-Forschungsbericht 160 (10\/25) aufgelistete Vielzahl an Vorschriften und Leistungen habe die Aufgabe, Ausma\u00df und Wirkung aller Sozialleistungen zu berechnen und Fehlanreize zu erkennen, als \u201ebeinahe unl\u00f6sbar erscheinen\u201c lassen, so Studienleiter Peichl. Das W\u00f6rtchen \u201ebeinahe\u201c impliziert, da\u00df sie einen zweiten Anlauf nehmen wollen, um die dringend erforderlichen Handlungsempfehlungen zur Ausmistung vorlegen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Allein die Sozialgesetzb\u00fccher umfa\u00dften 3.246 Paragraphen, die sowohl die Sozialleistungen selbst als auch die Regeln f\u00fcr die Umsetzung enthalten. Aber das ist nur ein Teil des b\u00fcrokratischen Dschungels, der wohl einzigartig in der Welt ist. Denn es gibt weitere Gesetze, die weitere Leistungen begr\u00fcnden. Beispielhaft werden das Bundesausbildungsf\u00f6rderungsgesetz (BAf\u00f6G) von 1971, das Aufstiegsfortbildungsf\u00f6rderungsgesetz (AFBG\/\u201eMeister-BAf\u00f6G\u201c) von 1996, das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) von 2007 sowie das Gesetz \u00fcber die Familienpflegezeit (FpflZG) von 2012 aufgef\u00fchrt. Dazu kommen noch l\u00e4nderspezifische Extras wie das 2018 eingef\u00fchrte Bayerische Familiengeld. Im Rahmen des Bayerischen Familiengeldgesetzes (BayFamGG) gew\u00e4hrt der Freistaat allen Eltern mit Wohnsitz in Bayern f\u00fcr jedes Kind im zweiten und dritten Lebensjahr monatlich 250 Euro, ab dem dritten Kind sogar 300 Euro. Das von der CDU eingef\u00fchrte Landeserziehungsgeld in Th\u00fcringen wurde hingegen 2015 von der ersten rot-rot-gr\u00fcnen Regierung unter Bodo Ramelow ersatzlos gestrichen. Nur in Sachsen blieb es f\u00fcr jene Eltern erhalten, die ihre Kinder nicht in die Kita abgeben wollen.<\/p>\n<p>Eine Inventarliste aller Leistungen auf Bundesebene erstellt<\/p>\n<p>Die Ifo-\u00d6konomen wollten wissen, wie viele B\u00fcrger Anspruch auf die jeweilige Leistung haben, wie viele sie in Anspruch genommen haben, was es kosten w\u00fcrde, wenn alle Berechtigten sie in Anspruch nehmen w\u00fcrden und wie hoch der Verwaltungsaufwand bei den jeweils angebotenen Sozialleistungen ist. Aber auf keine dieser Fragen gibt es bislang Antworten. Die entsprechenden Daten sind bei den Beh\u00f6rden nicht abrufbar.<\/p>\n<p>Von \u201eerheblichen Defiziten\u201c, spricht Ifo-Doktorandin Lilly Fischer. Aber \u201eunsere Datenbank zu den Sozialleistungen ist ein erster Schritt zu mehr Transparenz im Sozialstaat.\u201c Wer Wohngeld und Kinderzuschlag beantragt und sp\u00e4ter noch B\u00fcrgergeld, m\u00fcsse drei unterschiedliche Stellen aufsuchen, die untereinander keine Daten austauschen d\u00fcrfen \u2013 was die B\u00fcrokratiekosten erh\u00f6ht und zum Mi\u00dfbrauch einl\u00e4dt. Die Ifo-Wissenschaftler k\u00f6nnen nun immerhin eine \u201eInventarliste aller Sozialleistungen auf Bundesebene\u201c zur Verf\u00fcgung stellen. Die Autoren garantieren dabei keine Vollst\u00e4ndigkeit, sondern laden Experten und Interessierte dazu ein, Erg\u00e4nzungen oder Korrekturen mitzuteilen. Die Leistungen f\u00fcr Bergleute oder Witwen seien \u201eunglaublich detailreich\u201c, beklagte Peichl im Focus: \u201eWenn Sie f\u00fcnf, sechs Punkte hintereinander lesen, klingen die erstmal gleich. Nur ein Wort unterscheidet sich. Das ist dann aber jeweils eine andere Leistung, die beantragt werden mu\u00df.\u201c F\u00fcr Kinder mit psychischen Erkrankungen mu\u00df etwa f\u00fcr jede Altersstufe eine andere Leistung beantragt werden.<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahrzehnte sei es zu einer \u201edeutschen Einzelfallgerechtigkeitssuche\u201c gekommen, bei der immer wieder Beamte einen \u201eschlauen Punkt\u201c dazugeschrieben h\u00e4tten. \u201eDer Sozialstaat wird zum b\u00fcrokratischen Labyrinth, das sich selbst im Weg steht und selbst erfahrene Volkswirte ratlos zur\u00fcckl\u00e4\u00dft \u2013 mit unklaren Kosten, Fehlanreizen und dringendem Reformbedarf\u201c, konstatiert das Magazin Markt und Mittelstand.<\/p>\n<p>Die systematische B\u00fcndelung der Leistungen hatte voriges Jahr der Normenkontrollrat (NKR) in seinem Gutachten \u201eWege aus der Komplexit\u00e4tsfalle\u201c gefordert. Auch Peichl empfiehlt, die Sozialleistungen nach britischem Vorbild zu pauschalisieren und zu zentralisieren, anstatt auf unz\u00e4hlige Einzelfallregelungen zu setzen. Oder wie w\u00e4re es mit einer App, die mittels KI und regelm\u00e4\u00dfigen Updates den \u00dcberblick beh\u00e4lt? Im Aktienhandel, bei Flugbuchungen oder im Steuerdickicht geht das doch auch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/DocDL\/ifo_Forschungsbericht_160_Sozialleistungen.pdf\">https:\/\/www.ifo.de\/DocDL\/ifo_Forschungsbericht_160_Sozialleistungen.pdf<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 24.10.2025 von Paul Leonhard bitte lesen in der JF 44\/25, Seite 11<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Staat kann Wind\/Solar -Subventionszusage nie einhalten &#8211; Kinder bezahlen<\/strong><br \/>\n&#8222;Vielen Menschen ist eines nicht klar: Wenn heute, im Jahre 2025, ein Windrad zugelassen wird, dann zahlen Sie bzw. Ihre Kinder die enormen Subventionen im Jahr 2045 immer noch, weil die Subventionszusage 20 Jahre gilt. Das staatliche Subventionsversprechen ist ein Vertrag, der nicht einseitig vom Staat einfach so aufgek\u00fcndigt werden kann. Der Windrad- oder Solarinvestor hat n\u00e4mlich im Vertrauen auf die staatlich garantierte Subvention investiert. Der Staat hat praktisch mit ihm einen Vertrag zu Lasten Dritter geschlossen. Und, liebe Steuerb\u00fcrger \u2013 dieser Dritte sind Sie und Ihre Kinder.&#8220; (Manfred Haferburg)<br \/>\nDer Windrad-\/Solarinvestor von 2025 legt sein Kapital im Vertrauen auf die 20-j\u00e4hrige Subventionszusage des Staates an &#8211; in einem Vertrag zu Lasten Dritter, n\u00e4mlich des Steuerb\u00fcrgers und seiner Kinder. Kann dieses von unseren Politikern eingebrockte staatliche Subventionsversprechen bis 2045 bei anhaltender Schrumpfung der Volkswirtschaft und Deindustrialisierung je gehalten werden? Eine grundlegende Frage, auf die Manfred Haferburg immer wieder hinweist &#8211; mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimabewegung-ende\/\">hier<\/a>.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.9.2025 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/energiewende_ist_der_point_of_no_return_ueberschritten\">\u00a0https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/energiewende_ist_der_point_of_no_return_ueberschritten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftlich gel\u00e4hmt durch Subventionen<br \/>\n<\/strong>Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen ist im Sinkflug. Die Bundesregierung h\u00e4lt mit Subventionen dagegen, was jedoch das zugrundeliegende Problem stagnierender Arbeitsproduktivit\u00e4t versch\u00e4rft.<\/p>\n<div id=\"artikeltext1\" class=\"artikeltext\">\n<p>Die Wettbewerbsposition des deutschen Verarbeitenden Gewerbes hat sich nach<a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2024\/aufsatz-zeitschrift\/wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen-industrie-im-freien-fall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0Analysen des ifo-Instituts<\/a>\u00a0in den vergangenen beiden Jahren \u201eso stark verschlechtert wie noch nie zuvor seit Beginn der Erhebung im Jahr 1994\u201c.\u00a0In den Jahren 2023 und 2024 berichteten jeden Monat mehr als zehn Prozent der Industrieunternehmen, dass sich die eigene Wettbewerbsposition im Vergleich zu Wettbewerbern aus anderen EU-L\u00e4ndern in den vergangenen drei Monaten verschlechtert habe. Noch gravierender ist der Einbruch der Wettbewerbsf\u00e4higkeit im Vergleich zu weltweiten Wettbewerbern. In den Jahren 2023 und 2024 beklagten etwa 20 Prozent der deutschen Unternehmen eine Verschlechterung ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit, bis\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2025-05-12\/wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen-industrie-sinkt-weiter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">April 2025<\/a>\u00a0stieg der Wert auf knapp 25 Prozent.<\/p>\n<p>Besonders auff\u00e4llig sei in den vergangenen beiden Jahren die negative Entwicklung in den energieintensiven Industriebranchen, was das ifo-Institut darauf zur\u00fcckf\u00fchrt, dass die hohen Energiepreise\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2024\/aufsatz-zeitschrift\/wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen-industrie-im-freien-fall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eeinen der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die als schlecht bewertete Wettbewerbsposition\u201c<\/a>\u00a0darstellten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.6.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wirtschaftlich_gelaehmt_durch_subventionen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wirtschaftlich_gelaehmt_durch_subventionen<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Subventionsbericht: Hohe Subventionen trotz Haushaltsengp\u00e4ssen<\/strong><br \/>\n<strong>Bald weniger Sparzwang &#8211; Wir haben\u2019s ja<\/strong><br \/>\nNach den Beschl\u00fcssen des schon aufgel\u00f6sten Bundestags \u00fcber neue \u201eSonderverm\u00f6gen\u201c und zur Schleifung der Schuldenbremsen scheint genug Geld da, um Infrastruktur und Bundeswehr zu sanieren. Leider steht zu bef\u00fcrchten, da\u00df die Billion sinnentleert ausgegeben wird und der Trend zu immer h\u00f6heren Subventionen sich weiter beschleunigt. Allein das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck stellte in dessen Amtszeit 3,2 Millionen Finanzhilfebescheide \u00fcber 71,8 Milliarden Euro aus.<\/p>\n<p>Der \u201eKieler Subventionsbericht 2024: Hohe Subventionen trotz Haushaltsengp\u00e4ssen\u201c (Kiel Subsidy Reports 48\/25) des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) l\u00e4\u00dft Schlimmes erahnen. Denn die Subventionen \u2013 Steuerverg\u00fcnstigungen au\u00dfen vor gelassen \u2013 betragen 127,3 Milliarden Euro, mehr als das Dreifache des Betrags von 2019, der Zeit vor Corona und dem Ukrainekrieg. Nur magere 15,6 Milliarden Euro und damit rund 12,3 Prozent Finanzhilfen flossen in die Infrastruktur; 9,7 Milliarden Euro gingen in die Forschungsf\u00f6rderung (7,6 Prozent) \u2013 102 Milliarden Euro kamen vor allem Klima &amp; Co. zugute. Es ist dabei klar zwischen Subventionen und Investitionen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Selbst Infrastrukturausgaben k\u00f6nnen kontraproduktiv sein, wenn Zusch\u00fcsse an die Bahn in Boni statt in Verbesserungen flie\u00dfen; andererseits k\u00f6nnen Subventionen im privaten Unternehmenssektor Investitionen anregen. Doch gleicht der Steuerzahler vielfach nur die Verluste aus, die den Firmen entstanden w\u00e4ren, w\u00fcrden sie die Investitionen ohne Zusch\u00fcsse durchf\u00fchren. So ist \u201egr\u00fcner\u201c Wasserstoff (H\u2082) neunmal so teuer wie Erdgas, wie Fritz Vahrenholt, einst SPD-Umweltsenator in Hamburg, vorrechnete. Wenn also ein Merz-Kabinett die Pl\u00e4ne von Habeck umsetzt und f\u00fcr 3,5 Milliarden Euro H\u2082 einkauft und aufbereitet, m\u00fc\u00dften 3,1 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) mobilisiert werden, damit der \u201egr\u00fcne\u201c Energietr\u00e4ger konkurrenzf\u00e4hig wird.<\/p>\n<p>Mit Subventionen trickst man den Marktmechanismus aus. Weil unverf\u00e4lschte Preise von Verbrauchern oder Firmen nie bezahlt w\u00fcrden, mu\u00df der Steuerzahler in die Bresche springen. Sture Planwirtschaft wie im fr\u00fcheren Ostblock funktioniert nicht \u2013 also versucht man, das Preissystem so zu manipulieren, da\u00df die von der Politik gew\u00fcnschten Angebots- und Nachfragekonstellationen zustande kommen. Das geht zu Lasten der Wertsch\u00f6pfung. Nicht mehr die G\u00fcter mit dem h\u00f6chsten Nutzen und den geringsten Kosten werden hergestellt und angeboten, sondern solche, die der Politik gefallen. Verluste werden sozialisiert, Gewinne verbleiben im Unternehmenssektor, etwa bei den Windparks: eine Umverteilung von unten nach oben.<\/p>\n<p>Wenn aber k\u00fcnftig das Geld in H\u00fclle und F\u00fclle \u201eda\u201c ist, dann wird es kein Halten mehr geben. Wie unwirtschaftlich Subventionen gehandhabt werden, zeigt der Umweltbonus f\u00fcr E-Autos, wo laut dem Essener Wirtschaftsinstitut RWI jede vermiedene Tonne CO\u2082 mit 1.000 Euro gef\u00f6rdert wurde, w\u00e4hrend CO\u2082-Zertifikate im EU-Emissionshandelssystem ETS in den vergangenen drei Jahren nur 60 bis 100 Euro kosteten. Mithin war die CO\u2082-Vermeidung \u00e0 la EU 90 bis 94 Prozent preiswerter als die deutsche Subventionitis.<\/p>\n<p>Der d\u00e4nische Statistiker Bj\u00f8rn Lomborg bezifferte die Rentabilit\u00e4t von CO\u2082-Vermeidungsemissionen auf minus 89 Prozent: also von 100 Euro bleiben elf Euro \u00fcber. Diese grobe Sch\u00e4tzung d\u00fcrfte einen guten Anhaltspunkt bieten. Da China (34 Prozent der globalen CO\u2082-Emission), die USA (zw\u00f6lf Prozent), Indien (7,6 Prozent) und Ru\u00dfland (5,3 Prozent) bei der versprochenen Klimapolitik praktisch nicht mitmachen, werden die Ausgaben Deutschlands (1,5 Prozent) verpuffen. Man wird regional das CO\u2082 reduzieren, ohne da\u00df die Erderw\u00e4rmung gestoppt werden w\u00fcrde, wenn der postulierte Zusammenhang \u00fcberhaupt stimmt. Das sind schlechte Aussichten f\u00fcr die 100 Milliarden Euro f\u00fcr die \u201eKlimaneutralit\u00e4t bis 2045\u201c. Sie werden nur einen minimalen Ertrag und keine meteorologischen Vorteile erbringen. Die absehbaren Zinslasten werden das Ganze zum Minusgesch\u00e4ft f\u00fcr die kommenden Generationen machen.<br \/>\nSubventionen verursachen Opportunit\u00e4tskosten. Denn statt irgendwelche Verluste auszugleichen, k\u00f6nnte man mehr in Bildung investieren oder das Geld beim Steuerzahler belassen. Aber selbst der eigentliche Zweck wird oftmals nicht erreicht. So werden die Klimaschutzausgaben des Bundes mit der Geltendmachung von positiven externen Effekten begr\u00fcndet, also dem Nutzen f\u00fcr Dritte, etwa zuk\u00fcnftige Generationen.<br \/>\nDies kann nach Auffassung des Bundesrechnungshofs nicht hinreichend belegt werden. Wo Subventionen gezahlt werden, so bem\u00e4ngelt dieser, werden Ausgaben nicht exakt erfa\u00dft oder zugeordnet, noch eine Evaluation der Ergebnisse vorgenommen. Bei insgesamt 85 Programmen allein auf Bundesebene wei\u00df die linke Hand nicht, was die rechte tut. So \u00fcberstiegen die klimasch\u00e4dlichen Subventionen in H\u00f6he von 7,4 Milliarden Euro laut einer Studie von Pl\u00f6tz et al. die klimafreundlichen Zusch\u00fcsse von 6,7 Milliarden Euro deutlich.<br \/>\nMit Geld kann man nicht alle M\u00e4ngel zusch\u00fctten. Die Deutsche Bahn hat mittlerweile 34 Milliarden Euro an Schulden aufgeh\u00e4uft und bekommt \u00f6ffentliche Mittel obendrauf; dennoch hat sich die Leistungsqualit\u00e4t verschlechtert. Bei ihr m\u00fcssten Organisation und Gro\u00dfprojekte wie Stuttgart 21 \u00fcberpr\u00fcft werden; mehr Wettbewerb auf der Schiene durch Trennung von Netz und Betrieb wird schon lange von \u00d6konomen gefordert. Mehr Geld ist keine L\u00f6sung f\u00fcr ein Fa\u00df ohne Boden.<br \/>\nDa\u00df es nicht auf die Menge der verf\u00fcgbaren Gelder ankommt, zeigt ein Blick auf die L\u00e4nder, die auch profitieren sollen. Ein gutes Beispiel ist NRW, dessen Regierung versprochen hat, bis 2034 die Stra\u00dfen im Lande zu sanieren, und daf\u00fcr im Jahr 2023 sage und schreibe 283 Millionen Euro f\u00fcr Erhalt und Neubau ansetzte. Im Klartext: Von den Steuereinnahmen des Landes, immerhin 74 Milliarden Euro, wurden gerade einmal 0,38 Prozent in die Stra\u00dfe gesteckt. Mehr Kredite k\u00f6nnen Politikversagen nicht kompensieren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/publikationen\/kieler-subventionsbericht-2024-hohe-subventionen-trotz-haushaltsengpaessen-33936\">https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/publikationen\/kieler-subventionsbericht-2024-hohe-subventionen-trotz-haushaltsengpaessen-33936<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 25.4.2025 von Reiner Osbild bitte lesen in der JF 18\/25, Seite 10<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Staatsquote\u00a0&gt;Staatsapparat &gt;Subventionen &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen\u00a0 Wenn die Windbarone zur\u00fcckschlagen \u2013 \u00fcber den Kampf um die EEG-Milliarden\u00a0(7.5.2026) Alle reden von Innovation und Technologie, aber keiner will das Neue\u00a0(9.11.2025) Ifo-Sozialleistungsstudie: Im Haus der sozialen Hilfe und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/subventionen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104638,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-133377","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=133377"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149388,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/133377\/revisions\/149388"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=133377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}