{"id":127329,"date":"2024-10-08T15:33:15","date_gmt":"2024-10-08T13:33:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=127329"},"modified":"2026-07-07T13:52:07","modified_gmt":"2026-07-07T11:52:07","slug":"erderwaermung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/erderwaermung\/","title":{"rendered":"Erderw\u00e4rmung"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Natur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/\">Natur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Klima\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/\">Klima<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/hitze\/\">Hitze<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/menschengemacht\/\">menschengemacht<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/\">CO2<\/a> &gt;Erderw\u00e4rmung<\/p>\n<div id=\"attachment_126981\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feigenernte-pan240924.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126981\" class=\"size-full wp-image-126981\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feigenernte-pan240924.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feigenernte-pan240924.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feigenernte-pan240924-180x99.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126981\" class=\"wp-caption-text\">Feigenernte in Freiburg am 22.9.2024<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/hitze\/uhi\/\">UHI: Menschengemachte Erw\u00e4rmung, kein menschengemachter Klimawandel<\/a> (6.7.2026)<\/li>\n<li>CO2: 97% sind sich einig &#8211; und was sagt der Rest? (21.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wasser\/trockenheit\/\">Fritz Vahrenholt: Temperaturen und Wolken \u2013 Temperaturr\u00fcckgang trotz Panik<\/a>\u00a0(10.7.2025)<\/li>\n<li>Fritz Vahrenholt: Auch wenn wir Deutschland abschaffen, es \u00e4ndert nichts am Klima (26.11.20249<\/li>\n<li>Falscher Alarm f\u00fcr Klima in Baku &#8211; Berechnungen zur Erderw\u00e4rmung fragw\u00fcrdig (22.11.2024)<\/li>\n<li>Messwerte best\u00e4tigen: Erderw\u00e4rmung der letzten Jahre ist Folge der gestiegenen Sonneneinstrahlung (8.10.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimawandel\/\">Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/hitze\/uhi\/\">UHI &#8211; UrbanHeatingIslands<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CO2: 97% sind sich einig &#8211; und was sagt der Rest?<\/strong><br \/>\nVon Hans Hofmann-Reinecke<br \/>\nAngeblich sind sich 97% der Wissenschaft einig, dass das Leben auf der Erde in seiner Existenz bedroht sei, falls die Menge des von Menschen in die Atmosph\u00e4re entlassene Kohlendioxid nicht drastisch reduziert wird. Wieso gibt es da noch 3% die daran zweifeln? Und wer sind die? Und wem sollte man glauben?<br \/>\nEin bisschen Wissenschaft<br \/>\nWir teilen uns den Lebensraum auf diesem Planeten mit unseren gr\u00fcnen Kumpanen, die, \u00e4hnlich wie wir, zu Essen und zu Trinken brauchen. Ihre Nahrung besteht aus Kohlendioxid, CO2, und ihr Getr\u00e4nk ist Wasser, H2O. Aus sechs Molek\u00fclen CO2 und sechs Molek\u00fclen H2O kochen sie sich ein Molek\u00fcl Glukose. Wenn Sie das ausrechnen, dann sehen Sie, dass in den Zutaten insgesamt 2 x 6 Sauerstoffatome vom Kohlendioxid plus 1 x 6 vom Wasser enthalten sind, also insgesamt 18 Sauerstoffatome. Das ist des Guten zu viel. 12 davon werden bei der Zubereitung des Glukosemolek\u00fcls verworfen und in die Umgebung entlassen, und zwar in Form von 6 Sauerstoffmolek\u00fclen O2. Das ist eine gute Nachricht f\u00fcr uns S\u00e4ugetiere.<br \/>\nMan spricht manchmal von gro\u00dfen Pflanzenansammlungen sie seien die \u201egr\u00fcne Lunge\u201c der Erde. Erfreulicherweise sind diese Urw\u00e4lder genau das Gegenteil: Unsere Lungen atmen n\u00e4mlich Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. Die Pflanzen atmen Sauerstoff aus und Kohlendioxid ein. Ohne CO2 w\u00fcrden die Pflanzen ersticken, sie w\u00fcrden dann kein O2 mehr produzieren und dann w\u00fcrden auch wir ersticken. Die niedrigste Dosis an CO2 in der Luft, bei der Pflanzen noch \u00fcberleben k\u00f6nnten, wird auf 150 ppm gesch\u00e4tzt, also auf 150 CO2 Molek\u00fcle je einer Million Luftmolek\u00fcle. Darunter w\u00fcrde jegliches Leben enden. Fazit: Ohne CO2 kein Leben, auch nicht f\u00fcr die Gretas.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Bei der Zubereitung von Speisen f\u00fchren wir ja meist Hitze zu. Wie kochen denn die Pflanzen ihre Suppe? Sie verwenden Energie aus der Sonnenstrahlung, Insbesondere nutzen sie den Blau-violetten Bereich bei 455 nm Wellenl\u00e4nge und den roten um die 670 nm. Das Licht der Wellenl\u00e4ngen dazwischen, so im Bereich der 550 nm benutzen sie nicht, das wird reflektiert. Raten Sie mal welche Farbe das wohl ist? Es ist Gr\u00fcn!<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.12.2025 von Hans Hofmann-Reinecke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/email.t-online.de\/em#f=INBOX&amp;m=113266947310404810&amp;method=showReadmail\">https:\/\/email.t-online.de\/em#f=INBOX&amp;m=113266947310404810&amp;method=showReadmail<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fritz Vahrenholt: Auch wenn wir Deutschland abschaffen, es \u00e4ndert nichts am Klima<\/strong><br \/>\n<em>Er gilt als einer der profiliertesten Umwelt- und Energieexperten Deutschlands: Der Chemiker <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vahrenholt-drei-klima-maerchen\/\">Fritz Vahrenholt<\/a> war von 1991 bis 1997 Umweltsenator der Hansestadt Hamburg und ist Autor des Bestsellers \u201eDie gro\u00dfe Energiekrise\u201c. Er pl\u00e4diert f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, die uns nicht verarmen lassen.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nVahrenholt: Nun soll als Ausweg gr\u00fcner Wasserstoff als Energiespeicher eingesetzt werden. Nur ist der Wasserstoff leider viermal so teuer. Und mit viermal so teuerem Energieeinsatz wird man nicht viele wettbewerbsf\u00e4hige Produkte auf den Weltmarkt bringen. In den USA kriegt man den Strom f\u00fcr ein Drittel und das Gas f\u00fcr ein Viertel. Dass in Amerika jetzt sogar alte Kernkraftwerke, sogar der Pannenreaktor Three Mile Island, reaktiviert werden, hat sich jetzt auch in Deutschland herumgesprochen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nNun will Habeck das \u00fcber die CO2-Steuern finanzieren \u2013 bei der Heizung, bei jedem Produkt. Damit wird ja auch der Verkehr verteuert.<br \/>\nVahrenholt: Man m\u00fcsste tats\u00e4chlich mal eine \u00dcbersicht machen, wo der Staat verdeckt mit CO2-Abgaben die B\u00fcrger und die Betriebe abkassiert. Dieses Abkassieren findet also bei der Gasheizung statt, das findet bei der \u00d6lheizung statt, es findet an der Tankstelle statt \u2013 da sind ungef\u00e4hr 15 Eurocent CO2-Steuer drin beim Benzin. Es findet mittlerweile beim Schiffsverkehr statt. Jede Tonne, die nach Deutschland kommt oder aus Deutschland rausgeht, wird mit zwei Euro pro Tonne CO2-Steuer belegt. Da denkt man sich: Zwei Euro, das ist doch nicht so schlimm. Aber: Thyssenkrupp importiert 20 Millionen Tonnen Erze und Kohle und muss 40 Millionen Euro CO2-Steuer bezahlen, die das Unternehmen gut gebrauchen k\u00f6nnte.<br \/>\nAm Ende wird das Produzieren in Deutschland teurer als in unseren Wettbewerbsl\u00e4ndern. Denn das brasilianische Erz, das nach China geht, das wird nicht mit zwei Euro pro Tonne belastet. Hier wird aus dem Wirtschaftsk\u00f6rper und den B\u00fcrgern das Geld herausgesaugt. Und wo geht das hin? Das geht in den Klimafonds von Herrn Habeck. Und damit kann er dann die oben genannten Wohltaten und die Solar- und Windparkbetreiber subventionieren. Die bekommen in diesem Jahr 20 Milliarden aus dem Klimafonds \u2013 unsere Steuergelder. Das ist wirklich ein unglaubliches Bubenst\u00fcck, das da veranstaltet wird. Aber es kann und wird nicht gut gehen.<br \/>\nNun sind Sie ja selbst Politiker gewesen, Umweltsenator f\u00fcr die SPD in Hamburg. Ist das, was Sie uns hier in einfachen Worten erkl\u00e4ren, eigentlich so schwer zu verstehen?<br \/>\nDas hat ja nun auch Sigmar Gabriel gemerkt. Es hat zwei Ursachen: Die einen glauben wirklich, dass sie mit dieser Politik das Klima retten k\u00f6nnen. Da muss man nat\u00fcrlich einfach mal auf die Statistik schauen. China allein hat im letzten Jahr 660 Millionen Tonnen zus\u00e4tzlich ausgesto\u00dfen. Das ist mehr als das, was Deutschland insgesamt emittiert. Man kann versuchen, Deutschland abzuschaffen, es \u00e4ndert sich nichts am Klima.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/auch-wenn-wir-deutschland-abschaffen-es-aendert-nichts-am-klima\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/auch-wenn-wir-deutschland-abschaffen-es-aendert-nichts-am-klima\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Falscher Alarm f\u00fcr Klima in Baku &#8211; Berechnungen zur Erderw\u00e4rmung fragw\u00fcrdig<\/strong><br \/>\nWarum Berechnungen zur Erderw\u00e4rmung fragw\u00fcrdig sind: Die Bedeutung des Kohlendioxids f\u00fcr den Klimawandel mu\u00df auf den Pr\u00fcfstand. Vermeintlich wissenschaftliche Projektionen entpuppen sich als politisch motivierte \u00dcbertreibungen<\/p>\n<p>In Baku tagt die diesj\u00e4hrige UN-Klimakonferenz vom 11. bis zum 22. November. Zum 29. Mal treffen sich Regierungs\u00adchefs und Delegationen aller Herren L\u00e4nder, um \u00fcber Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel zu beraten. Weitere Milliarden an Geldern sollen aus den reichen L\u00e4ndern Europas und des Westens in die Entwicklungsl\u00e4nder umverteilt werden. Doch die Bedeutung schwindet. Umfragen zeigen, da\u00df das Thema in den Medien totgespielt wurde. Von den G20-Regierungschefs fehlen so gut wie alle. Die F\u00fchrer der wirtschaftsstarken Emittenten klimaaktiver Gase \u2013 China, die USA, Deutschland, Frankreich, Indien, Brasilien oder Ru\u00dfland \u2013 nehmen nicht teil. Es ist Zeit, einmal die fragw\u00fcrdigen Berechnungen der Klimavorhersagen zu durchleuchten. (mp)<\/p>\n<p>Fritz Vahrenholt<br \/>\nKlimamodelle wissen nichts \u00fcber die nat\u00fcrliche Klimaentwicklung ohne CO2-Emissionen. Daher wird die seit 1860 zweifelsohne stattgefundene Erw\u00e4rmung zu 100 Prozent dem CO2 und den anderen Klimagasen zugeschlagen. Dabei wird vernachl\u00e4ssigt, da\u00df es in fr\u00fcheren Zeiten auch ohne menschlichen Kohlenstoffdioxid-Eintrag zu erheblichen Klimaschwankungen gekommen ist, etwa in der mittelalterlichen Warmzeit, in der die Temperaturen in Europa ebenso hoch waren wir heute. Zudem hat man als Ausgangspunkt f\u00fcr die Klimabetrachtung das Jahr 1860 genommen, den Ausgang der letzten Kleinen Eiszeit, einer Zeit, die zu den k\u00e4ltesten Perioden der letzten 2.000 Jahre geh\u00f6rt. Ein nicht zu bestimmender Teil der Erw\u00e4rmung seit 1860 ist aber der Temperaturerholung nach Beendigung der Kleinen Eiszeit geschuldet.<\/p>\n<p>Klimamodelle sind bis heute nicht in der Lage, die Entwicklung der Wolken sicher zu simulieren. Aus Nasa-Satellitenmessungen \u00fcber die direkte Sonneneinstrahlung der letzten 25 Jahre ist aber abzuleiten, da\u00df die direkte Sonneneinstrahlung durch einen R\u00fcckgang der Wolken nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu einem Anstieg der Temperaturen beigetragen hat. 80 Prozent der Erw\u00e4rmung der letzten 25 Jahre (nicht der letzten 150 Jahre) lassen sich auf diesen Wolkenverd\u00fcnnungseffekt zur\u00fcckf\u00fchren. 20 Prozent verbleiben beim Treibhauseffekt des CO2. \u00dcber die Ursachen der in den letzten Dekaden angestiegenen Sonnenscheindauer gibt es unterschiedliche Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze.<\/p>\n<p><em>Modelle k\u00f6nnen Rolle der Wolken\u00a0noch nicht korrekt berechnen<\/em><br \/>\nZum einen wird die zyklische 60j\u00e4hrige Oszillation der Erw\u00e4rmung und Abk\u00fchlung der Meere herangezogen \u2013 wir befinden uns seit 1985 in der starken Warmphase des Atlantiks, die zu einer Verd\u00fcnnung der Wolken f\u00fchren kann. Zum anderen ist der starke R\u00fcckgang der sulfathaltigen Staubteilchen \u2013 Aerosole \u2013 durch weltweite Emissionsminderung anzuf\u00fchren. Aerosole verst\u00e4rken die Wolkenbildung. Nasa-Forscher erkl\u00e4rten die besonders starke Erw\u00e4rmung seit 2021 mit dem Emissionsverbot von stark schwefelhaltigem Diesel\u00f6l bei Schiffen. Der dadurch hervorgerufene R\u00fcckgang von Schwefelemissionen von fast 10 Millionen Tonnen Schwefeldioxid soll 85 Prozent der besonderen Erw\u00e4rmung der letzten Jahre ausmachen. All diese Einfl\u00fcsse werden in den Klimamodellen nicht hinreichend ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Kohlenstoffdioxid f\u00fchrt im Laborversuch zu einer Erw\u00e4rmung von 1,1 Grad Celsius bei Verdoppelung des CO2-Gehalts. 1860 war der CO2-Gehalt 280 ppm (\u201eMillionstel\u201c), heute liegt er bei 422 ppm, also um 50 Prozent h\u00f6her. Das ist unbestritten und w\u00e4re alles andere als eine Katastrophe. Die Modelle gehen aber von einer extrem hohen R\u00fcckkopplung des Kohlenstoffdioxids mit Wasserdampf aus. Durch die von CO2 erzeugte Erw\u00e4rmung \u2013 so die Modelle \u2013 wird mehr Wasserdampf in die Atmosph\u00e4re aus den Ozeanen verdampft, so da\u00df die Modelle eine Erw\u00e4rmungsverst\u00e4rkung um einen Faktor drei annehmen. Wasserdampf ist ein deutlich st\u00e4rkeres Klimagas als Kohlenstoffdioxid. Aber mit zunehmendem Wasserdampf in der Luft ist auch eine Tendenz st\u00e4rkerer Wolkenbildung gegeben, die dem Erw\u00e4rmungstrend entgegenwirkt. Da die Modelle aber die Wolken nicht berechnen k\u00f6nnen, springen sie bei der Berechnung der Klimasensitivit\u00e4t des CO2 zu kurz. Die Unsicherheit ist extrem hoch: in der Literatur werden Klimasensitivit\u00e4ten von 0,6 (also negative R\u00fcckkopplung) bis 4,5 Grad Celsius angegeben. Trotzdem erweckt die Klimapolitik den Eindruck, genau zu wissen, wie man die Erw\u00e4rmung auf 1,5 Grad begrenzen kann.<\/p>\n<p>Die Klimamodelle gehen von einer physikalisch nicht begr\u00fcndeten Lebenszeit des Kohlenstoffdioxids in der Atmosph\u00e4re aus. Alle Klimamodelle legen das Berner Modell des CO2-Abbaus in der Atmosph\u00e4re zugrunde. Das Berner Modell kommt zum Ergebnis, da\u00df 50 Prozent des CO2 innerhalb einer Halbwertszeit von 50 Jahren abgebaut werden, 30 Prozent innerhalb von 1.000 Jahren und 20 Prozent verbleiben auf Tausende von Jahren in der Atmosph\u00e4re. Es wird sich einmal als der schlimmste Fehler der Klimawissenschaft und der Klimapolitik erweisen, da\u00df man eine rein mathematische Modellierung des Berner Modells zur Beschreibung der Wirklichkeit herangezogen hat und somit zu extrem falschen Prognosen des Kohlenstoffdioxid-Verbleibs kommt. Es ist unbestritten, da\u00df heute 55 Prozent der CO2-Emissionen von Pflanzen und von den Weltmeeren aufgenommen werden. Die Aufnahme der Meere, insbesondere der Tiefsee ist unbegrenzt, und Pflanzen lieben CO2, so da\u00df die Erde seit Jahrzehnten gr\u00fcner wird.<\/p>\n<p><em>Klimawirkung des Kohlendioxids ist wohl geringer als angenommen<\/em><br \/>\nDie Pflanzen und die Ozeane wissen nichts von den Emissionen. Sie reagieren nach den Gesetzen der Physik allein auf die sie umgebende Konzentration von heute 422 ppm CO2. Sie werden also weiterhin 10,5 Milliarden Tonnen CO2 und 11,4 Milliarden Tonnen CO2 im Jahr auch dann aufnehmen, wenn es uns gelingt, die Emissionen zu halbieren. Damit w\u00e4re ein Gleichgewichtszustand erreicht und die Klimakatastrophe endg\u00fcltig abgesagt. Netto-Null w\u00e4re also die Halbierung der Emissionen, liebes Bundesverfassungsgericht! Dagegen widersprechen die Klimamodelle mit dem Berner Modell jeden empirischen Untersuchungen. Es ist v\u00f6llig absurd anzunehmen, da\u00df sich 20 Prozent der Emissionen auf Dauer den physikalischen Gesetzen der Absorption und der Photosynthese entziehen. Das Berner Modell geh\u00f6rt auf den M\u00fcll der Wissenschaftsgeschichte. Die Erde hilft uns in der Realit\u00e4t mehr, als mathematische Gleichungen mit zahlreichen Unbekannten suggerieren. Aber Bern pa\u00dft ins politische Narrativ des Katastrophenszenarios und wurde daher niemals von Politik und Wissenschaft hinterfragt.<\/p>\n<p>Die Szenarien des Weltklimarats umspannen verschiedene CO2-Emissionsentwicklungen. Die wahrscheinlichste ist das Szenario 4.5, das einen leichten Emissionsanstieg von heute etwa 40 Milliarden Tonnen Aussto\u00df auf 45 Milliarden Tonnen bis 2050 annimmt, weil China, Indien und die sich entwickelnde Welt weiter fossile Nutzungen ausbauen. Danach sinken die Emissionen auf etwa 25 Milliarden Tonnen bis 2100. Dieses Szenario f\u00fchrt in den Prognosen des Weltklimarats mit den oben beschrieben fehlerhaften Annahmen der Kohlenstoffdioxid-Klimawirkung zu einer Erw\u00e4rmung von etwa 2,5 Grad. Da die Klimawirkung des CO2 wahrscheinlich deutlich geringer ist, als der Weltklimarat annimmt, werden wir wahrscheinlich bei 1,5 bis 2 Grad in 2100 landen, was alles andere als eine Katastrophe ist. Es ist zumindest kein Grund, das eigene Land Deutschland in Armut und massive Wohlstandsverluste durch eine gr\u00fcne Deindustrialisierungspolitik zu f\u00fchren. Wir m\u00fcssen die CO2-Emissionen reduzieren durch Kernenergie, CO2-Abscheidung bei Kohle und Gaskraftwerken (CCS) und auch Erneuerbare Energien, wo sie sich rechnen. Aber eben nicht auf Null, sondern nur die H\u00e4lfte. Und daf\u00fcr haben wir mehr als eine Generation Zeit.<br \/>\nDer Weltklimarat gibt aber den Politikern ein willkommenes Instrument in die Hand, indem er ein Szenario 8.5 auff\u00fchrt, das eine Verdreifachung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2100 bedeutet. Dann gehen die Temperaturen in den fragw\u00fcrdigen Weltklimaratsmodellen auf bis zu 4,5 Gad hoch. Dieses Szenario ist aber v\u00f6llig unrealistisch, da uns auf diesem Pfad die heute bekannten Kohle-, \u00d6l- und Gasvorr\u00e4te ausgehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><em>Mit den Klima-Modellen wird Angst erzeugt, um Politik zu rechtfertigen<\/em><br \/>\nDas ist aber das Szenario, das wir in den Schlagzeilen von FAZ, Spiegel, ARD und ZDF wiederfinden. Damit wird Angst erzeugt, damit eine Politik gegen die Interessen der B\u00fcrger durchgesetzt werden kann. Ein Szenario, das nie eintreten wird, wird benutzt, um gr\u00fcne Politik, um Deindustrialisierung mit Wohlstandsverlust durchzusetzen.<\/p>\n<p>Ja, CO2 ist ein schwaches Klimagas, wir m\u00fcssen es begrenzen und nach M\u00f6glichkeit auch in seinen Emissionen weltweit (!) halbieren. Aber es nutzt niemandem, wenn Deutschland sich abschafft mit seinem Anteil von 1,5 Prozent der Weltemissionen und einem Pro-Kopf-Aussto\u00df von 8,1 Tonnen CO2 gegen\u00fcber China mit einem Anteil von 30 Prozent und einem Pro-Kopf-Aussto\u00df von 8,7 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Solange China sich alle Anforderungen an eine Emissionsminderung verbittet, weil es nach den UN-Kriterien ein Entwicklungsland sei, sollte Deutschland, das seine Emissionen fast halbiert hat, nicht versuchen, die Welt zu retten: der CO2-Anstieg Chinas in einem Jahr (von 2022 auf 2023) ist gr\u00f6\u00dfer als die Gesamt\u00ademissionen Deutschlands.<\/p>\n<p>Der neue Energieminister in den USA Chris Wright hat das Tempo vorgegeben. Er sagt, der Wechsel vom Energietr\u00e4ger Holz zur Kohle hat zwei Generationen ben\u00f6tigt, von Kohle zu Gas, \u00d6l und Kernenergie ebenfalls zwei Generationen. Die Abl\u00f6sung der fossilen Energietr\u00e4ger wird \u00e4hnlich lange ben\u00f6tigen und nicht zwei Legislaturperioden. Eine Regierung eines Landes hat versucht, das in einer Legislaturperiode zu bewerkstelligen und hat damit sich ans Ende der wirtschaftlichen Entwicklung geschleudert. Mal sehen, wie das repariert werden kann.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.11.2024 von Fritz Vahrenholt bitte lesen in der JF 48\/24, Seite 7<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Jahrgang 1949, war von 1993 bis 1997 Hamburgs Umweltsenator, dann bis 2012 in F\u00fchrungspositionen bei der Deutschen Shell und RWE-Tochter Innogy f\u00fcr Erneurbare Energien zust\u00e4ndig. Er publizierte mehrere B\u00fccher darunter \u201eDie Lage der Nation\u201c (1983), den ersten Umweltatlas Deutschlands, \u201eDie kalte Sonne. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet\u201c (2012). Zuletzt ver\u00f6ffentlichte er \u201eDie gro\u00dfe Energiekrise: &#8230; und wie wir sie bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.\u201c (2023)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Messwerte best\u00e4tigen: Erderw\u00e4rmung der letzten Jahre ist Folge der gestiegenen Sonneneinstrahlung<\/strong><br \/>\nObwohl Messdaten daf\u00fcr sprechen, dass die kurzfristig besonders starke Erderw\u00e4rmung auf Sonneneinstrahlung zur\u00fcckgeht \u2013 kurioserweise wom\u00f6glich aufgrund von Umweltschutzma\u00dfnahmen, die die Wolkenbildung verringern \u2013 kennt die Politik nur eine &#8222;L\u00f6sung&#8220;: Den lukrativen Kampf gegen CO2. Dem wird auch die wirtschaftliche Konkurrenzf\u00e4higkeit Europas geopfert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Treibhauseffekt des CO2 hat eine untergeordnete Bedeutung f\u00fcr die Erw\u00e4rmung der letzten 20 Jahre. Der wesentliche Effekt war die zunehmende Durchl\u00e4ssigkeit der Wolken f\u00fcr die Sonnenstrahlung, was sich auch in einer Erh\u00f6hung der Sonnenscheinstunden im Jahr niederschl\u00e4gt. https:\/\/klimanachrichten.de\/2023\/08\/10\/fritz-vahrenholt-das-verschweigen-natuerlicher-erwaermung\/<br \/>\nAllein in Europa sind in den letzten 20 Jahren die Sonnenscheinstunden um 250 Stunden im Jahr angestiegen. Andere Forscher best\u00e4tigten diese \u00fcberraschende Entwicklung, etwa der f\u00fcr die Satellitenmessungen zust\u00e4ndige NASA Forscher Dr. Norman Loeb, Prof.Graeme Stephens (Caltech) und Prof. Thorsten Mauritsen (Universit\u00e4t Stockholm) oder auch der finnische Klimawissenschaftler Prof. Antero Ollila.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEs m\u00fcsste im h\u00f6chsten Interesse von Politik und Wissenschaft liegen, die Ursachen der zunehmenden Sonneneinstrahlung im einzelnen zu kl\u00e4ren. Sicherlich haben die verringerten Wolkenbildner Staub- und Schwefelteilchen eine Rolle gespielt. Inwieweit erw\u00e4rmte Ozeane mitwirken, ist nicht gekl\u00e4rt. So aber tappen wir im Dunkeln \u2013 w\u00e4hrend die Politik ganz gewiss ist, dass aus dem Faktum der Erw\u00e4rmung nur eine radikale Bek\u00e4mpfung des CO2 abgeleitet werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Politik bek\u00e4mpft CO2 \u2013 koste, was es wolle<br \/>\nEs gibt kaum eine T\u00e4tigkeit, die von der Politik nicht mit einer Strafsteuer auf das ausgesto\u00dfene CO2 bedacht wird. Von der Gas- und \u00d6lheizung bis zum Kraftstoff, von der Herstellung von Industrieprodukten bis zur Stromerzeugung, von der CO2-Maut auf LKW-Transporte bis zur Besteuerung des Luftverkehrs werden G\u00fcter und Dienstleistungen teurer und der Staat sch\u00f6pft zweistellige Milliardenbetr\u00e4ge ab. Selbst die M\u00fcllverbrennung wird nun CO2-abgabepflichtig; damit steigen auch die M\u00fcllgeb\u00fchren. Kaum jemand hat noch einen \u00dcberblick, wo der Staat zugreift und das eingenommene Geld in die Subvention von Windturbinen und Solaranlagen umlenkt.<br \/>\nDer neueste Zugriff ist die CO2-Abgabe auf Schiffstransporte. Seit dem 1. Januar 2024 fallen auch sie unter die CO2-Abgabepflicht. Ab 2024 fallen 40 % des CO2-Aussto\u00dfes unter die Zahlungsverpflichtung, ab 2025 70 % und ab 2026 100 %. Etwa 6,4 Milliarden flie\u00dfen in die Kassen der nationalen Regierungen. Innereurop\u00e4ischer Verkehr wird zu 100 % belastet, \u00dcberseeverkehr zu 50 %.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.10.2024 von Fritz Vahrenholt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/klima-durchblick\/messwerte-erderwaermung-ist-folge-der-gestiegenen-sonneneinstrahlung\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/klima-durchblick\/messwerte-erderwaermung-ist-folge-der-gestiegenen-sonneneinstrahlung\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Natur\u00a0&gt;Klima &gt;Hitze &gt;menschengemacht &gt;CO2 &gt;Erderw\u00e4rmung Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen UHI: Menschengemachte Erw\u00e4rmung, kein menschengemachter Klimawandel (6.7.2026) CO2: 97% sind sich einig &#8211; und was sagt der Rest? 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