{"id":126522,"date":"2024-08-30T15:36:13","date_gmt":"2024-08-30T13:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=126522"},"modified":"2026-07-03T16:48:25","modified_gmt":"2026-07-03T14:48:25","slug":"neutral","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/neutral\/","title":{"rendered":"neutral"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a> &gt;neutral<\/p>\n<div id=\"attachment_125914\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/demoaufzug5freiburg240803pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125914\" class=\"size-full wp-image-125914\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/demoaufzug5freiburg240803pan.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/demoaufzug5freiburg240803pan.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/demoaufzug5freiburg240803pan-180x112.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-125914\" class=\"wp-caption-text\">Demoaufzug f\u00fcr Frieden und Freiheit am 3.8.2024 in Freiburg am Alten Rathaus<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte <span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span> oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-mittelmass-in-sport-wirtschaft\/\">D Mittelma\u00df in Sport Wirtschaft<\/a>\u00a0(3.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/denunziation\/meldewesen\/\">Prof Murswiek zur Aussteigerhilfe rechts: \u201eDer Staat darf es nicht\u201c<\/a>\u00a0(24.6.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staat-neutral\/\">Das Urteil von Helsinki gegen P\u00e4ivi R\u00e4s\u00e4nen und das Ende der neutralen Illusion des Staates<\/a>\u00a0(27.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Birgit Kelle zum Urteil gegen P\u00e4ivi R\u00e4s\u00e4nen: Meinungsfreiheit ade<\/a>\u00a0(26.3.2027)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-neutral-eu-friedensordnung\/\">D neutral \u2013 EU Friedensordnung<\/a> (4.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eu-sanktionen-vs-jacques-baud\/\">EU-Sanktionen vs Jacques Baud<\/a>\u00a0(19.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ngos-ja-aber-politisch-neutral\/\">NGOs ja, aber politisch neutral<\/a>\u00a0(11.6.2025)<\/li>\n<li>RausausderNATO.com (10.4.2025)<\/li>\n<li>Niemand wagt, eine neutrale EU zu fordern (8.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-neutral\/\">Deutschland soll neutral werden<\/a> (1.4.2025)<\/li>\n<li>DeutschlandNEUTRAL.de &#8211; F\u00fcr ein neutrales Deutschland (20.2.2025)<\/li>\n<li>Friedrichs\u2019 Journalismus-Mantra: Warum die \u201eNeutralit\u00e4t\u201c die Meinungsfreiheit erstickt (9.1.2025)<\/li>\n<li>Deutschland als neutraler Staat? (19.8.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2025\/\">Deutschland2025<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-neutral\/\">Deutschland-neutral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/nato\/\">NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staat-neutral\/\">Staat-neutral<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2 mal neutral:<\/strong><br \/>\nInnenpolitik: Der Staat mu\u00df politisch und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">religi\u00f6s<\/a> neutral sein gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern<br \/>\nAussenpolitik: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-neutral\/\">Politische Neutralit\u00e4t<\/a> (wie die Schweiz) in der multipolaren Weltordnung<br \/>\n=============================================================<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Raus aus der Nato<\/strong><br \/>\nIch bin der Meinung, dass Deutschland aus der NATO austreten und, in Erinnerung der eigenen Geschichte, keine Truppen mehr ins Ausland schicken, sondern sich als neutrales Land fu\u0308r das Vo\u0308lkerrecht und friedliche Konfliktlo\u0308sungen einsetzen sollte. Die Bundeswehr sollte als reine Verteidigungsarmee im Inland stationiert sein. Deutschland, \u00d6sterreich und die Schweiz sollten zusammen eine neutrale L\u00e4ndergruppe bilden, ohne Mitgliedschaft in der NATO.<\/p>\n<p>Ich bin der Meinung, dass Deutschland aus der NATO austreten und, in Erinnerung der eigenen Geschichte, keine Truppen mehr ins Ausland schicken, sondern sich als neutrales Land fu\u0308r das Vo\u0308lkerrecht und friedliche Konfliktlo\u0308sungen einsetzen sollte. Die Bundeswehr sollte als reine Verteidigungsarmee im Inland stationiert sein.<\/p>\n<p>Deutschland, \u00d6sterreich und die Schweiz sollten zusammen eine neutrale L\u00e4ndergruppe bilden, ohne Mitgliedschaft in der NATO.<br \/>\n10.4.2025, <a href=\"https:\/\/www.rausausderNATO.com\">https:\/\/www.rausausderNATO.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Niemand wagt, eine neutrale EU zu fordern<\/strong><br \/>\nEs ist doch zu seltsam: Anscheinend spricht niemand mehr vom Friedensprojekt Europ\u00e4ische Union EU, niemand vom gemeinsamen Europ\u00e4ischen Haus. Auff\u00e4llig: Niemand wagt, eine milit\u00e4risch neutrale EU zu fordern oder gar ein neutrales Deutschland. Wirklich niemand? Wo doch \u00d6sterreich nach dem Zweiten Weltkrieg und die Schweiz noch viel l\u00e4nger vorteilhaft neutral sind. Zwar mit Verteidigung, aber ohne den R\u00fcstungswahn, der in Deutschland und in der EU derzeit von politischen Kr\u00e4ften verlangt wird.<br \/>\nVor dem zu m\u00e4chtigen milit\u00e4risch-industriellen Komplex (MIK) warnte 1961 schon Dwight D. Eisenhower, Weltkriegsgeneral und US-Pr\u00e4sident. &#8222;In vielen Analysen gilt der MIK als ein markantes Merkmal des Kalten Krieges, als Bedrohungen \u00fcberbetont wurden, um unsinnig hohe Milit\u00e4rausgaben zu begr\u00fcnden&#8220;, so J. Paul Dunne und Elisabeth Sk\u00f6ns in ihrem Bericht zum MIK in Wissenschaft-und-Frieden.de.<br \/>\n8.4.2025, Georg L\u00f6ser, Gundelfingen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/niemand-wagt-eine-neutrale-eu-zu-fordern\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/niemand-wagt-eine-neutrale-eu-zu-fordern<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DeutschlandNEUTRAL.de &#8211; F\u00fcr ein neutrales Deutschland<\/strong><br \/>\nseit 15.2.2025<br \/>\nWir erkl\u00e4ren: Deutschland soll neutral werden \u2013 nach dem Grundgedanken von Schweiz und \u00d6sterreich.<br \/>\nDann wird sich Deutschland nicht mehr in Kriege im Ausland einmischen.<br \/>\nDann wird Deutschland keinen B\u00fcndnissen mehr angeh\u00f6ren, \u00fcber die es in Kriege hineingezogen werden kann.<br \/>\nDann wird es auf deutschem Boden keine ausl\u00e4ndischen, der Kriegf\u00fchrung dienenden Milit\u00e4reinrichtungen mehr geben.<br \/>\nDann werden in Deutschland keine Atomwaffen und keine Mittel- und Langstreckenraketen stationiert sein.<br \/>\nDann wird Deutschland kein Kriegsmaterial mehr ins Ausland liefern.<br \/>\nDann wird die Bundeswehr nur der Landesverteidigung dienen.<br \/>\nDann wird von deutschem Boden Frieden ausgehen und sich Deutschland als aktiver Friedensvermittler verstehen.<br \/>\nNur so gewinnen wir auf Dauer Sicherheit.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/deutschlandneutral.de\/\">https:\/\/deutschlandneutral.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Friedrichs\u2019 Journalismus-Mantra: Warum die \u201eNeutralit\u00e4t\u201c die Meinungsfreiheit erstickt<\/strong><br \/>\nDie deutsche Medienlandschaft braucht Vielfalt statt verlogener \u201eObjektivit\u00e4t\u201c<br \/>\n\u201eEin guter Journalist macht sich mit nichts gemein, auch nicht mit einer guten Sache.\u201c Dieses oft zitierte Mantra von Hans-Joachim Friedrichs hat Generationen von Journalisten gepr\u00e4gt. Ein Leser schrieb mir heute zu meinem Artikel \u00fcber den Mainstream-Journalisten, der den Aufstand gegen die rot-gr\u00fcne Meinungshegemonie wagte, dass dieser Satz f\u00fcr ihn der Ma\u00dfstab journalistischer Arbeit sei. Ich habe das lange \u00e4hnlich gesehen \u2013 bis ich dank der Lekt\u00fcre von Ben Shapiro <a href=\"https:\/\/www.kopp-verlag.de\/Der-autoritaere-Terror.htm\">https:\/\/www.kopp-verlag.de\/Der-autoritaere-Terror.htm<\/a> erkannte, wie fatal dieses Prinzip in der Praxis wirken kann. Der bekannte US-Kommentator und K\u00e4mpfer gegen die Wokeness h\u00e4lt es f\u00fcr eine der Ursachen der Meinungs-Monokultur. Und ich sehe es inzwischen wie er.<\/p>\n<p>Denn was auf den ersten Blick wie ein Ehrenkodex klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine Sackgasse f\u00fcr Meinungsvielfalt. Statt Vielfalt entsteht Einseitigkeit.<br \/>\nHans-Joachim Friedrichs\u2019 Aussage basiert auf der idealistischen, aber weltfremden Vorstellung, dass ein Journalist neutral sein kann. Aber ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich? Kein Mensch \u2013 und damit auch kein Journalist \u2013 ist wirklich neutral. Unsere Weltbilder, Erfahrungen und \u00dcberzeugungen beeinflussen uns. Unsere Weltsicht, alles, was wir schreiben, ist subjektiv. Wir k\u00f6nnen uns bem\u00fchen, sachlich zu sein, ja. Aber neutral? Das ist bestenfalls ein Ideal, das in der Praxis nie erreicht wird.<\/p>\n<p>Das eigentliche Problem liegt tiefer: Wenn in einer rot-gr\u00fcnen Medienlandschaft alle Journalisten versuchen, \u201eneutral\u201c zu berichten, entsteht kein Pluralismus, sondern eine Hegemonie der dominanten Meinung. Diese Dominanz f\u00fchrt dazu, dass abweichende Perspektiven nicht einmal mehr als m\u00f6glich wahrgenommen werden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBen Shapiro bringt das Problem wunderbar auf den Punkt: \u201eMeinungsvielfalt entsteht nicht dadurch, dass jeder versucht, neutral zu sein, sondern dadurch, dass Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu Wort kommen und auch geh\u00f6rt werden.\u201c Genau das fehlt hierzulande. G\u00e4be es nicht das verlogene Mantra von der \u201eNeutralit\u00e4t\u201c, das die Meinungs-Inzucht verschleiert, w\u00e4re dieser geradezu groteske Zustand viel schwieriger aufrechtzuerhalten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie deutsche Medienlandschaft braucht keinen Journalismus, der vorgibt, neutral zu sein und hinter der Potemkinschen Fassade genau das Gegenteil ist, sondern einen, der sich zu seiner Meinung bekennt \u2013 und zugleich andere Haltungen zul\u00e4sst. Friedrichs\u2019 Mantra mag gut gemeint gewesen sein, doch es hat letztlich die Meinungsmonotonie gef\u00f6rdert.<br \/>\nWer echte Meinungsfreiheit will, braucht keine kastrierte Neutralit\u00e4t, sondern mutige Journalisten mit unterschiedlichen Positionen. Nur so entsteht ein Diskurs, der Vielfalt f\u00f6rdert \u2013 und eine Gesellschaft, in der Freiheit kein Lippenbekenntnis bleibt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.1.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/friedrichs-mantra-warum-die-neutralitaet-die-meinungsfreiheit-erstickt\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/friedrichs-mantra-warum-die-neutralitaet-die-meinungsfreiheit-erstickt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinig Kommentare:<br \/>\nEin Journalist muss nicht neutral sein. Was spricht dagegen, das er eine eigene Meinung hat, die er privat auch gerne vertreten darf und daf\u00fcr auch k\u00e4mpfen darf. Er muss nur neutral berichten k\u00f6nnen. Wenn er das nicht kann, sollte er besser den Beruf wechseln.<br \/>\nDaher glaube ich nicht, das die Aussage von Hans-Joachim Friedrichs falsch war, sondern das sie nur falsch interpretiert wird. Louis<br \/>\n.<br \/>\nIch glaube auch die Aussage ist nicht falsch im eigentlichen Sinne. Die perfekte Neutralit\u00e4t und ultimative Wahrheit gibt es genauso wenig wie die ideale Demokratie. Ich interpretiere es so, dass das Ergebnis des guten Journalismus ein Ringen ist. Mit sich als Mensch, mit der Wahrheit der Realit\u00e4t, der Wahrheit und und. Und selbst bei gr\u00f6\u00dferer objektiver Betrachtung erf\u00e4hrt jeder die Wirklichkeit anders. Ich denke der urspr\u00fcngliche Gedanke von HJF ist eine Negation des Gef\u00e4lligkeitsjournalismuses. frederike<br \/>\n.<br \/>\nIch finde den Satz nach wie vor richtig.<br \/>\nSich gemein machen bedeutet, (sich) anbiedern \u00b7 (sich) einschmeicheln (bei) \u00b7 (jemanden) hofieren \u00b7 &#8230; als w\u00e4ren sie Freunde \u00b7 (sich) anbiedern(d) \u00b7 kumpelhaft \u00b7 .<br \/>\nWer so agiert ist kein Journalist mehr sondern Propagandist.<br \/>\nUnd nichts anderes als pure Propaganda ist &#8222;Haltungsjounalismus&#8220;, welcher die Abw\u00e4gung eines F\u00fcr und Wider total ausblendet und die Menschen mit der eigenen politischen Weltanschauung zu indoktrinieren versucht. &#8230; Gerd<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;Neutral&#8220; bedeutet doch gerade, alle Meinungen zuzulassen und keine zu bevorzugen. Ein Journalist muss nicht neutral sein, sondern er muss neutral berichten. Das ist sein Job &#8211; so wie ein guter Arzt einen kranken Patienten mit der f\u00fcr den Patienten optimalen Behandlung versorgen muss (nicht mit der f\u00fcr sein eigenes Bankkonto optimalen). So wurde es gelehrt und fr\u00fcher auch \u00fcberwiegend praktiziert. Leider ist dieser Berufsethos weitestgehend abhanden gekommen. So wie ja auch Politiker seit Jahrzehnten in den meisten L\u00e4ndern nicht mehr das beste f\u00fcr ihr Volk und ihr Land tun, sondern f\u00fcr ihr Ego und ihr Bankkonto.<br \/>\nEthos, Ehre und R\u00fcckgrat sind ja leider Ausnahmen geworden. Wokwok<br \/>\n.<br \/>\nDer Satz von Friedrichs ist m.E. nach wie vor richtig, und ich denke, da\u00df der Autor hier einem Irrtum aufsitzt: Man mu\u00df als Journalist zwischen privater Meinung und beruflicher T\u00e4tigkeit trennen. Der Autor glaubt offenbar, da\u00df das nicht m\u00f6glich ist. Aber selbstverst\u00e4ndlich ist es das:<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es sowas wie objektiven Journalismus nicht. Was es aber gibt, ist die M\u00f6glichkeit (und in meinen Augen auch Pflicht), als Journalist seine eigene Meinung hintenan zu stellen und somit auch den politischen Gegner zu zitieren &#8211; und zwar korrekt! &#8211; und das Ganze dann in einen Bericht zu packen. So ganz nebenbei ist das auch f\u00fcr den Journalisten eine gute Rezeptur gegen Tunnelblick und Filterblase &#8211; eben weil er sich dazu zwingt, auch dem politischen Gegner eine Stimme zu geben.<br \/>\nAls Folge wird er \u00fcber die Jahre gesehen ein erheblich tragf\u00e4higeres Urteilsverm\u00f6gen bekommen als jemand, der im Grunde nur Propaganda gemacht hat f\u00fcr die Sache, mit der er sich gemein machte. (F\u00fcr mich ist dieser Umstand auch der Grund gewesen, warum ich seit rd. 30 Jahren in keiner politischen Partei mehr engagiert bin. Der Tunnelblick, der dort im Laufe der Zeit zwangsl\u00e4ufig eintritt, tr\u00fcbt das Urteilsverm\u00f6gen immens, wie man an der heutigen Politik leider sehr sch\u00f6n sehen kann.)<br \/>\nW\u00fcrden alle Journalisten so handeln wie der Autor jetzt meint, h\u00e4tten wir einfach nur mehrere nebeneinander existierende Filterblasen, die nicht miteinander kommunizieren. Also mehr oder weniger den jetzigen Zustand, der von &#8222;Haltung&#8220; gepr\u00e4gt ist.<br \/>\nF\u00fcr erstrebenswert halte ich das nicht. Es w\u00e4re ein R\u00fcckschritt, der nur den R\u00fcckschritt der linken Journaille kopiert. Kuchenpolatte<br \/>\n.<br \/>\nEin weitgehend neutraler Journalismus ist m\u00f6glich, wenn faktische Nachrichten (ohne ideologisch vorgegebene Auslassungen) und Meinungs\u00e4u\u00dferungen zu diesen Fakten formal und vor allem inhaltlich voneinander getrennt werden. Gudrun Meer<br \/>\n.<br \/>\nJournalisten nicht neutral berichten k\u00f6nnen? Haben wir nicht eher das Problem, dass eben die &#8222;&#8220;&#8220;Qualit\u00e4tsmedien&#8220;&#8220;&#8220; &#8211; also die Staats- und Konzernmedien &#8211; derzeit komplett von woken Glaubenskriegern durchsetzt sind, insbesondere wohl auch in den Redaktionen, die eben ganz klar eine Meinung vertreten, die sie als Haltung bezeichnen, die sie transportieren wollen und sich noch nicht einmal die M\u00fche geben, neutral zu berichten? Was diese Journalisten in meinen Augen bestenfalls zu Journaillisten macht, man kann aber auch ganz klar von Propagandisten sprechen.<\/p>\n<p>Unter neutralen Journalismus w\u00fcrde ich ja eben verstehen, dass man beide bzw. alle verschiedenen Seiten zu Wort kommen l\u00e4sst, dass man versucht die Sichtweisen und Beweggr\u00fcnde aller Seiten korrekt (ohne Verzerrungen und Verdrehungen) darzustellen: Corona-Ma\u00dfnahmen-Bef\u00fcrworter und -Kritiker; die westliche \/ NATO Sicht und die russische, chinesische, etc. Sicht; die Sicht der Gr\u00fcnen und die Sicht der AfD; etc. pp. Marco Merten<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutschland als neutraler Staat?<\/strong><br \/>\n&#8222;Too big to be neutral&#8220; &#8211; lange galt Deutschland als eine zu starke Wirtschaftsmacht, um politisch als neutrales Land wie etwa die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/\">Schweiz<\/a> zu agieren. Doch die Zeit als Exportweltmeister ist vorbei, denn Deutschland rutscht in den bedeutenden internatonalen Rankings f\u00fcr \u00d6konomie, Bildung, Forschung zunehmend ab: &#8222;Made in Germany&#8220; wird immer weniger gesch\u00e4tzt. das Land verliert f\u00fcr die Welt an Bedeutung. Die Industrie denkt ans Auswandern, 51 % der Gro\u00dfindustrie verlagert die Produktion ins Ausland. Die Deindustrialisierung gewinnt an Fahrt.<br \/>\nWenn Deutschland als Hauptgeldgeber der Europ\u00e4ischen Union ausf\u00e4llt, dann bricht die EU auseinander. Mit dem Zusammenbruch des Target-Saldensystems (D hat Forderungen von \u00fcber einer Billion Euro) ist der Euro nicht mehr zu retten.<br \/>\nAll dies hat auch einen Vorteil: Deutschland kann sich eine politische neutrale Position zwischen den Machtbl\u00f6cken erlauben &#8211; nach dem Vorbild der Schweiz oder \u00d6sterreichs.<br \/>\nDie einseitige Unterwerfung der Geo- und Hegemonialpolitik der USA gegen\u00fcber h\u00e4tte ein Ende.<br \/>\nDeutschland k\u00f6nnte seine eigenen Interessen im Sinne der Entspannungspolitik von Willy Brandt &#8222;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein&#8220; durchsetzen &#8211; Nachbarn zu allererst in Europa.<br \/>\n19.8.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Deutschland als neutraler Staat?&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Absteiger Deutschland? Platz 24 von 67 im IMD Competitiveness Ranking 2024<\/strong><br \/>\n&#8230; Es kommt nicht \u00fcberraschend: In der neuesten Rangliste der Standort-Wettbewerbsf\u00e4higkeit ist Deutschland weiter nach hinten gerutscht &#8211; auf Platz 24 von 67. Damit geh\u00f6rt unser Land nicht mehr der globalen Spitzengruppe, sondern allenfalls dem oberen Mittelfeld der nationalen Standorte in der Welt an. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus252076338\/Standort-Ranking-Deutschlands-Wettbewerbsfaehigkeit-im-freien-Fall.html\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus252076338\/Standort-Ranking-Deutschlands-Wettbewerbsfaehigkeit-im-freien-Fall.html<\/a><br \/>\nIm Jahr 2014 lag Deutschland noch auf Platz 6, ein beispielloser Niedergang &#8211; vor allem, wenn man ihn mit unseren direkten Nachbarn, der Schweiz und D\u00e4nemark vergleicht, die aktuell auf den Pl\u00e4tzen 2 und 3 rangieren &#8211; mit ganz \u00e4hnlicher industrieller Basis und wirtschaftlicher Struktur.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.7.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiheit.org\/de\/wirtschaft-absteiger-deutschland\">https:\/\/www.freiheit.org\/de\/wirtschaft-absteiger-deutschland<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Wirtschaftsstandort Deutschland f\u00e4llt weiter zur\u00fcck<\/strong><br \/>\nIn einer neuen Studie der Schweizer Hochschule IMD verliert die deutsche Wirtschaft bei fast allen Standortfaktoren. &#8230; Deutschland f\u00e4llt in dem Ranking neben der Gesamtwertung auch in den Teilindikatoren zur\u00fcck:<br \/>\n&#8211; Wirtschaftsleistung: Hierunter fallen in der Erhebung Faktoren wie die Besch\u00e4ftigung und die Preise. Deutschland rutscht vom zw\u00f6lften auf den 13. Platz. In diesen Bereich fallen zugleich die einzigen Unterpunkte, in denen sich die deutsche Wirtschaft verbessern konnte: der globale Handel und die internationalen Investitionen.<br \/>\n&#8211; Regierungseffizienz: Der Indikator bildet unter anderem die Steuerpolitik und die \u00f6ffentlichen Finanzen ab. Die Bundesrepublik liegt auf dem 32. Platz, im Vorjahr schaffte sie es noch auf Platz 27.<br \/>\n&#8211; Unternehmenseffizienz: Hierzu geh\u00f6ren etwa die Finanzen der Unternehmen und die Managementpraktiken. Nach dem 29. Platz im Vorjahr liegt Deutschland im aktuellen Ranking auf Platz 35.<br \/>\n&#8211; Infrastruktur: Die \u00d6konominnen und \u00d6konomen betrachteten sowohl die grundlegende als auch die technische und wissenschaftliche Infrastruktur. Deutschland fiel von dem 14. auf den 20. Platz<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.6.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/imd-studie-wirtschaftsstandort-deutschland-faellt-weiter-zurueck\/100046096.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/imd-studie-wirtschaftsstandort-deutschland-faellt-weiter-zurueck\/100046096.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Warum Deutschland nicht neutral geworden ist<\/strong><br \/>\n&#8230; Wer in den deutschlandpolitischen Akten des Bundeskanzleramts der Jahre 1989\/90 liest, dem begegnet h\u00e4ufig ein Schlagwort, das bis dahin schon lange nicht mehr in regierungsoffiziellen Unterlagen auftauchte. Die Rede war da von deutscher Neutralit\u00e4t, Neutralisierung oder gar von Neutralismus. Gleichsam \u00fcber Nacht kehrte die deutsche Frage auf das diplomatische Parkett zur\u00fcck und mit ihr die Idee eines neutralen Gesamtdeutschlands zwischen den Bl\u00f6cken, wie es Stalin 1952 in seinen ber\u00fchmten Noten den Westm\u00e4chten vorgeschlagen hatte. Handelte es sich damals h\u00f6chstwahrscheinlich um reine Propaganda, so drohte der Neutralit\u00e4tsstatus knapp 40 Jahre sp\u00e4ter als sowjetische Bedingung f\u00fcr ein wiedervereinigtes Deutschland zu einem ernst gemeinten Angebot zu werden, das sich nicht leicht w\u00fcrde ausschlagen lassen angesichts des Wunsches der Deutschen nach staatlicher Einheit. Michail Gorbatschews Deutschlandexperte Valentin Falin fasste den Standpunkt des Kreml wenige Monate nach dem Mauerfall in die Worte: \u00abWer daf\u00fcr ist, dass ganz Deutschland an die Nato f\u00e4llt, ist nicht f\u00fcr die deutsche Einheit.\u00bb<br \/>\n&#8230; Alles vom 35.5.2001 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/article7ES1L-ld.173327\">https:\/\/www.nzz.ch\/article7ES1L-ld.173327<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(4) \u201cEin Staat von der Gr\u00f6sse Deutschlands kann nicht neutral sein\u201d<\/strong><br \/>\nDer Fall der Mauer in Berlin am Abend des 9. November 1989 \u00fcberraschte fast alle. Auch die Schweiz tappte im Dunkeln beim Versuch, die k\u00fcnftige Entwicklung Deutschlands vorherzusagen. Doch von einer Sache war man sofort \u00fcberzeugt: Die Neutralit\u00e4t des grossen Nachbarstaats war keine praktikable Option.<br \/>\n.. Alles vom 12.11.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/politik\/schweiz-geschichte-mauerfall-deutschland-diplomatie\/45362852\">https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/politik\/schweiz-geschichte-mauerfall-deutschland-diplomatie\/45362852<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Warum Deutschland nicht neutral geworden ist<\/strong><br \/>\nIn den turbulenten Monaten nach dem 9. November 1989, als sich die Wiedervereinigung Deutschlands abzeichnete, lebten auch alte Ideen von einer deutschen Neutralit\u00e4t wieder auf. Es spricht einiges daf\u00fcr, dass die Vereinigung nicht so reibungslos \u00fcber die B\u00fchne gegangen w\u00e4re, h\u00e4tte Moskau mehr auf eine solche L\u00f6sung gedrungen. Der Autor, Dozent f\u00fcr politische Wissenschaft an der Technischen Universit\u00e4t Chemnitz, zeichnet in diesem Beitrag nicht nur die damaligen Entwicklungen nach, sondern tritt auch auf die Geschichte neutralistischer Tendenzen in den f\u00fcnfziger Jahren ein.<br \/>\n&#8230; Michail Gorbatschews Deutschlandexperte Valentin Falin fasste den Standpunkt des Kreml wenige Monate nach dem Mauerfall in die Worte: \u00abWer daf\u00fcr ist, dass ganz Deutschland an die Nato f\u00e4llt, ist nicht f\u00fcr die deutsche Einheit.\u00bb<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.5.2001 bitte lesen au<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/article7ES1L-ld.173327\">https:\/\/www.nzz.ch\/article7ES1L-ld.173327<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;Deutschland &gt;neutral Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen D Mittelma\u00df in Sport Wirtschaft\u00a0(3.7.2026) Prof Murswiek zur Aussteigerhilfe rechts: \u201eDer Staat darf es nicht\u201c\u00a0(24.6.2026) Das Urteil von Helsinki gegen P\u00e4ivi R\u00e4s\u00e4nen und das Ende der neutralen Illusion des Staates\u00a0(27.3.2026) Birgit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/neutral\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":62490,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-126522","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/126522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126522"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/126522\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151080,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/126522\/revisions\/151080"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/62490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}