{"id":123385,"date":"2024-05-07T19:05:21","date_gmt":"2024-05-07T17:05:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=123385"},"modified":"2026-05-19T12:36:00","modified_gmt":"2026-05-19T10:36:00","slug":"deutschland-juden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-juden\/","title":{"rendered":"Deutschland-Juden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-israel\/\">Deutschland-Israel<\/a> &gt;Deutschland-Juden<\/p>\n<div id=\"attachment_6648\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/baechle4zwei-pan110326.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6648\" class=\"size-full wp-image-6648\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/baechle4zwei-pan110326.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/baechle4zwei-pan110326.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/baechle4zwei-pan110326-180x95.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6648\" class=\"wp-caption-text\">Baechle in der Innenstadt von Freiburg am 26.3.2011<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/judenhass-ist-antisemitismus\/\">Judenhass ist Antisemitismus<\/a> (19.5.2026)<\/li>\n<li>SC Freiburg gegen Tel Aviv: So ordnet der Vizepr\u00e4sident von Makkabi Deutschland das Spiel ein (17.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heidelberg\/\">Gunter Frank: Antisemitismus im Heidelberger Gemeinderat<\/a>\u00a0(18.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wolffsohn-frieden-in-nahost\/\">Wolffsohn: Frieden in Nahost<\/a>\u00a0(8.10.2025)<\/li>\n<li>Mein Gespr\u00e4ch mit @bundeskanzler Friedrich Merz (17.9.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zentralrat-der-juden-gegen-merz\/\">Zentralrat der Juden gegen Merz<\/a> (11.8.2025)<\/li>\n<li>Juden wandern von Berlin nach Tel Aviv aus &#8211; Sicherheit (28.7.2025)<\/li>\n<li>Bei Pal\u00e4stinenser-Demo in Mannheim: Juden angegriffen und beschimpft (29.7.2025)<\/li>\n<li>Chaim Noll: Zentralrat der Juden 75 Jahre alt &#8211; selbstgerecht und autorit\u00e4r (18.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/juedisches-leben-in-d-bedroht\/\">J\u00fcdisches Leben in D bedroht<\/a>\u00a0(25.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Nur eine anti-islamistische Regierung kann unser Land retten!<\/a>\u00a0(24.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/no-go-area\/\">Henryk M. Broder: No-Go-Bereiche f\u00fcr Juden in Stuttgart<\/a>\u00a0(4.1.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-israel\/\">Haftbefehl gegen Netanjahu \u2013 Eine Schande f\u00fcr Deutschland<\/a> (29.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">Shirel Golans Suizid \u2013 schafft sie es in die Tagesschau?<\/a>\u00a0(22.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamophobie\/\">Antisemitismus und Islamophobie \u2013 eine deutsche Scheinehe<\/a> (4.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/israelische-und-deutsche-nation\/\">Israelische und deutsche Nation<\/a>\u00a0(3.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">Norbert Bolz: Der Todeskult und die Humanit\u00e4t im Krieg<\/a>\u00a0(27.9.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-in-der-afd\/\">Klonovsky: Rede bei \u201eJuden in der AfD\u201c in Mannheim am 20.7.2024<\/a> (22.7.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juedisches-leben\/\">Den Juden wird empfohlen sich zu verstecken<\/a> (7.7.2024)<\/li>\n<li>Die Zukunft des j\u00fcdischen Lebens in Europa (7.7.2024)<\/li>\n<li>Das Land Brandenburg schenkt den Juden eine Synagoge (4.7.2024)<\/li>\n<li>Koscheres Restaurant Bleibergs in Berlin macht zu &#8211; 7.Oktober 2023 (9.6.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">Das Geld und der Hass (gegen Juden) kommen wieder aus Deutschland<\/a>\u00a0(1..6.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/israel-gedenken-12-13mai-in-fr\/\">Israel: Gedenken 12-13Mai in FR<\/a>\u00a0(14.5.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/demo-breisach-am-israel-chai\/\">Demo Breisach: Am Israel Chai<\/a>\u00a0(10.5.2024)<\/li>\n<li>Malca Goldstein-Wolf: Wie ich mich als J\u00fcdin in Deutschland f\u00fchle? (7.5.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-juden\/\">Deutschland-Juden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">Israel7-10-2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juedisches-leben\/\">J\u00fcdisches Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Juden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-in-der-afd\/\">Juden-in-der-AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">Judenhass2021<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SC Freiburg gegen Tel Aviv: So ordnet der Vizepr\u00e4sident von Makkabi Deutschland das Spiel ein<\/strong><br \/>\n<em>Am Donnerstag 22.1.2026 trifft Maccabi Tel Aviv in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sportvereine\/scfreiburg\/\">Freiburg auf den SC<\/a>. Jonathan Ben-Shlomo, Vizepr\u00e4sident von Makkabi Deutschland erkl\u00e4rt, was von den Fans zu erwarten ist und warum ihn eine Sache traurig stimmt.<\/em><\/p>\n<p>BZ: Was f\u00fcr Fans k\u00f6nnen wir bei dem Spiel erwarten?<br \/>\nIch denke, es kommen Anh\u00e4nger aus Tel Aviv und aus ganz Israel. F\u00fcr die j\u00fcdische Community in Deutschland ist es zudem eine tolle Gelegenheit: Aus ganz Deutschland werden j\u00fcdische und israelische Makkabi-Anh\u00e4nger zu dem Spiel anreisen. Wir haben schon Anfragen aus verschiedenen St\u00e4dten bekommen, von Fans, die gerne Tickets h\u00e4tten und sagten, dass sie gerne die Gelegenheit nutzen und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-in-freiburg\/\">nach Freiburg<\/a> kommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>BZ: Den Tel Aviv-Fans wird oft vorgeworfen, rassistisch und gewaltbereit zu sein. Ist das so?<br \/>\nAus meiner Sicht gibt es in jeder Fanszene ein paar Leute, die sich daneben benehmen. Die gibt es bei jedem gr\u00f6\u00dferen Verein. Makkabi Tel Aviv ist der gr\u00f6\u00dfte und bekannteste Fu\u00dfballverein in Israel. Nat\u00fcrlich gibt es dort, wie bei jedem Bundesliga- oder internationalen europ\u00e4ischen Verein, eine Handvoll Leute, die Bl\u00f6dsinn rufen. Aber der Gro\u00dfteil der Fans sind ganz normale Menschen, die ihren Verein unterst\u00fctzen wollen. Bislang hei\u00dft es, dass aus Israel etwa 80 Tickets gebucht wurden. Wir wollen zusammen mit dem Restaurant Jaffa ein Fantreffen organisieren. Wir laden israelische und deutsche Makkabi-Supporter ins Restaurant zu einem Get-together ein. Von dort geht es dann ins Stadion.<\/p>\n<p>BZ: Was ist Makkabi f\u00fcr ein Verein?<br \/>\nDer Name Makkabi geht auf den Makkab\u00e4er-Aufstand im zweiten Jahrhundert vor Christus zur\u00fcck. In der neueren Geschichte ist Makkabi eine Sportbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie wurde um 1895 in Konstantinopel, aber auch in Berlin gegr\u00fcndet. Damals entstanden j\u00fcdische Turnvereine, weil mit dem schleichenden Antisemitismus j\u00fcdische Sportlerinnen und Sportler zunehmend nicht mehr in ihren Sportvereinen mitmachen durften. Also gr\u00fcndeten sie eigene Turn- und sp\u00e4ter Sportvereine.<br \/>\nMakkabi Deutschland hat inzwischen rund 30 Sparten, Tendenz stark wachsend. Dieses Jahr haben wir Padel aufgenommen, und jedes Jahr kommen neue Sportarten dazu. Es ist ein urspr\u00fcnglich j\u00fcdischer Verein. Wir im Vorstand sind j\u00fcdisch, aber die Teilnehmenden \u2013 gerade bei Makkabi Frankfurt als gr\u00f6\u00dftem Ortsverein \u2013 sind zu 70, 80, 90 Prozent nicht j\u00fcdisch. Interessant ist: Wir treten alle unter Makkabi mit dem Davidstern auf und werden als israelisch und j\u00fcdisch gelesen, egal ob die Sportler nun Christen, Muslime oder Juden sind. Die Makkabi-Vereine stehen grunds\u00e4tzlich allen offen. Die Vereine sind dadurch gut funktionierende Begegnungsorte verschiedener Kulturen und Identit\u00e4ten.<\/p>\n<p>BZ: In welchem Verh\u00e4ltnis steht Makkabi Deutschland zu Maccabi Tel Aviv?<br \/>\nMakkabi Deutschland ist Teil der Makkabi-Weltunion, einem zionistischen Verband mit Hauptsitz in Israel. Dort findet auch die Maccabiah statt \u2013 gemessen an der Teilnehmerzahl die drittgr\u00f6\u00dfte Sportveranstaltung der Welt nach den Olympischen Spielen und den Paralympics. Sie musste letztes Jahr wegen des Kriegs verschoben werden und findet dieses Jahr wieder statt. Es werden \u00fcber 10.000 Sportlerinnen und Sportler in Israel erwartet. Wir sind Teil dieser Weltunion, und nat\u00fcrlich geh\u00f6rt Maccabi Tel Aviv ebenfalls zur weltweiten Makkabi-Bewegung.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Zur\u00fcck nach Freiburg: Welche Bedeutung hat das Spiel Freiburg-Tel Aviv f\u00fcr Sie?<br \/>\nF\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist dieses Spiel etwas ganz Besonderes. Neun Verwandte von mir kommen aus Israel \u2013 drei Cousins reisen mit ihren Kindern nach Freiburg, und auch mein Bruder kommt aus Dortmund. Es ist also ein echtes Familientreffen rund um dieses Spiel. Seit \u00fcber 30 Jahren habe ich eine Dauerkarte beim SC-Freiburg, bin eingefleischter SC-Fan und werde nat\u00fcrlich dem Sportclub die Daumen dr\u00fccken und hoffe, dass wir gewinnen und uns direkt f\u00fcr die Hauptrunde qualifizieren. Gleichzeitig fiebere ich bei israelischen Mannschaften immer mit \u2013 das ist ein Teil meiner Identit\u00e4t und meiner Verbindung zu Israel. Deshalb ist dieses Spiel f\u00fcr mich emotional auf mehreren Ebenen besonders.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nBZ: Es d\u00fcrfte das erste Fu\u00dfballspiel hier sein, f\u00fcr das eine Online-Petition und Demonstrationen eine Absage fordern.<br \/>\nDas finde ich schrecklich. Es belastet mich sehr, dass es auch in meiner Herzensstadt Freiburg, in der ich selbst Stadtrat war, Menschen gibt, die Israelis \u2013 meine Familie \u2013 nicht willkommen hei\u00dfen, sondern fordern, dass sie nicht nach Deutschland kommen und dass das Spiel abgesagt wird. Das ist unfassbar traurig.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230;. Alles vom 17.1.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sc-freiburg-gegen-tel-aviv-so-ordnet-der-vizepraesident-von-makkabi-deutschland-das-spiel-ein\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sc-freiburg-gegen-tel-aviv-so-ordnet-der-vizepraesident-von-makkabi-deutschland-das-spiel-ein<\/a><br \/>\n.<br \/>\nJonathan Ben-Shlomo (45) ist Vizepr\u00e4sident von Makkabi Deutschland. Er ist Alt-Stadtrat und arbeitet als Immobiliengutachter in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/juden-in-freiburg\/\">Freiburg<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sc-freiburg-vs-maccabi-tel-aviv-strenge-sicherheitsregeln-im-stadion-ultras-kuendigen-boykott-an\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sc-freiburg-vs-maccabi-tel-aviv-strenge-sicherheitsregeln-im-stadion-ultras-kuendigen-boykott-an<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg-bereitet-sich-auf-sc-spiel-gegen-maccabi-tel-aviv-vor-der-groesste-einsatz-seit-dem-papstbe\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg-bereitet-sich-auf-sc-spiel-gegen-maccabi-tel-aviv-vor-der-groesste-einsatz-seit-dem-papstbe<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mein Gespr\u00e4ch mit @bundeskanzler Friedrich Merz<\/strong><br \/>\nEs ist v\u00f6llig klar, dass man die Festtagsrede zu 75 Jahren @ZentralratJuden in Deutschland von Bundeskanzler Friedrich Merz aus Gr\u00fcnden der H\u00f6flichkeit nicht unterbricht. Es hat aber in mir gebrodelt und es war mir ein gro\u00dfes Bed\u00fcrfnis mit ihm Tacheles zu reden. So bin ich dann nach der Rede tollk\u00fchn zu ihm gegangen, habe mich vorgestellt und ihm gesagt, dass seit Au\u00dfenminister Wadephuls \u201eZwangssolidarit\u00e4t\u201c, seit dem Waffenembargo gegen Israel alle D\u00e4mme gebrochen sind.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eZwangssolidarit\u00e4t\u201c, fand er auch ungl\u00fccklich gew\u00e4hlt. Zum Thema Waffenembargo meinte er mehrfach, dass es kein Waffenembargo gibt. Worauf ich ihm antwortete, dass das bei der Gesellschaft aber genau so angekommen ist . Und Menschen sich nun alle aus ihren L\u00f6chern trauen. Er f\u00fcgte erstaunlich emotional hinzu, dass die Menschen dort ( ich denke, er meinte Gaza) auch leben wollen. Ich entgegnete ihm, dass es ganz einfach w\u00e4re, den Krieg zu beenden, Hamas m\u00fcsse nur die Geiseln freilassen und die Waffen niederlegen. \u201eDas tun die aber nicht\u201c, antwortete er.<\/p>\n<p>Ich habe ihm eindringlich klarzumachen versucht, dass Worte und auch Taten mit Bedacht gew\u00e4hlt werden m\u00fcssen, weil wir Juden das ausbaden m\u00fcssen.<br \/>\nIch habe ihm davon erz\u00e4hlt, dass mich seitdem Hassnachrichten nicht mehr mit Fakenamen, sondern mit Klarnamen erreichen. Ich habe ihm gesagt, dass wir Juden dabei sind unsere Heimat zu verlieren. Mehrfach habe ich ihm gesagt, dass seinen Worten endlich Taten folgen m\u00fcssen. Ganz ehrlich? Ich fand seine Rede wenig gef\u00fchlvoll, wenig beeindruckend. Als Mensch empfand ich ihn als aalglatt. Icb habe ihn nicht um ein Foto mit mir gebeten. Ich konnte es nicht \u00fcber mich bringen. &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.9.2025 von Malca Goldstein-Wolf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/WolfMalca\/status\/1968376606155501786\">https:\/\/x.com\/WolfMalca\/status\/1968376606155501786<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Juden wandern von Berlin nach Tel Aviv aus &#8211; Sicherheit<\/strong><br \/>\n\u201eWir wohnten T\u00fcr an T\u00fcr mit einer Familie aus Israel. Er war fast 20 Jahre in Berlin, sie nicht ganz so lange. Die Kinder sind hier geboren. Jetzt sind sie alle weg, die Wohnung steht leer. Vor der Abreise frage ich: Wohin gehen Sie? \u2018Nach Tel Aviv.\u2019 Warum? \u2018Wir leben nicht mehr unbehelligt in Berlin, wir f\u00fchlen uns nicht sicher\u2019, sagt er. Was ist geschehen? Er: \u2018Ich erz\u00e4hle Ihnen acht von 100 Geschichten, damit Sie wissen, was ich meine.\u2019 (&#8230;)<br \/>\nZum Abschied fragte ich: Aber Tel Aviv ist auch nicht sicher, eben erst hagelte es 12 Tage lang Raketen auf die Stadt. Sie antworten mir: \u2018Doch, dort ist man sicher, denn gegen Raketen hilft der Bunker, aber gegen die Feindschaft, die uns in Berlin entgegenschl\u00e4gt, gibt es keinen Schutz.\u2019\u201c<br \/>\nGunnar Schupelius, Kolumnist, in der \u201eBild\u201c, am 28. Juli 2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bei Pal\u00e4stinenser-Demo in Mannheim: Juden angegriffen und beschimpft<\/strong><br \/>\nBei einer Kundgebung einer radikalen Pal\u00e4stinenser-Organisation in Mannheim ist es am Wochenende offenbar zu Angriffen auf Juden gekommen. Ein Mann wurde zu Boden geworfen und musste im Krankenhaus behandelt werden.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nSalz war gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der J\u00fcdischen Gemeinde sowie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Rhein-Neckar, darunter der Mannheimer Stadtrat und Gr\u00fcnen-Landtagskandidat Chris Rihm, als Beobachter anwesend. Gegen\u00fcber Welt teilte Salz mit, die Stimmung sei zunehmend aggressiv geworden, nachdem eine Rednerin die j\u00fcdischen Anwesenden \u00f6ffentlich als St\u00f6rer bezeichnet hatte.<br \/>\nKurz darauf sei Salz (ehemaliger Vorsitzender der J\u00fcdischen Gemeinde Mannheim)von einem Mann ergriffen und mit voller Wucht auf das Kopfsteinpflaster geworfen worden. Dabei erlitt er Prellungen und eine blutende Fingerverletzung. Anschlie\u00dfend seien die Teilnehmer dazu aufgefordert worden, im Chor \u201eShame on you!\u201c in Richtung des am Boden liegenden Opfers zu rufen. Der DIG zufolge musste Salz anschlie\u00dfend in einem Krankenhaus behandelt werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.7.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/bei-palstinenser-demo-in-mannheim-juden-angegriffen-und-beschimpft\/\">https:\/\/apollo-news.net\/bei-palstinenser-demo-in-mannheim-juden-angegriffen-und-beschimpft\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDas Problem sind nicht nur die Pal\u00e4stinenser selbst. Wer die Bilder vom Wochenende in Berlin genauer angesehen hat muss feststellen, dass in vorderster Front ethnische Deutsche, die Polizei attackiert haben. Selbsthass, Hass auf alles deutsche und auf Juden ist die DNA der Linken. Tom68<br \/>\n.<br \/>\nWillkommen im Kalifat Deutschland. Kein sicherer Ort mehr f\u00fcr j\u00fcdisches Leben. Als ethnischer Deutscher kann man sich nur sch\u00e4men, das zugelassen zu haben. Paul S.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p><strong>Angriff auf j\u00fcdisches Gemeindemitglied bei anti-Israel Kundgebung in Mannheim<\/strong><br \/>\nWas sich gestern auf dem Mannheimer Marktplatz abspielte, war ein Skandal \u2013 ein offener Angriff auf j\u00fcdisches Leben inmitten unserer Stadt, beobachtet von der \u00d6ffentlichkeit, geduldet von den Beh\u00f6rden.<br \/>\nEin Mitglied der J\u00fcdischen Gemeinde Mannheim wurde w\u00e4hrend einer pro-pal\u00e4stinensischen Kundgebung von Zaytouna RNK k\u00f6rperlich angegriffen, w\u00e4hrend er sich die Bilder der Kundgebung ansah. Ohne Provokation. Der Mann wurde zu Boden geworfen, verletzt, sein Hemd zerriss \u2013 er musste im Krankenhaus behandelt werden. Gleichzeitig wurde ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Rhein-&#8218;Neckar beschimpft, als \u201eKinderm\u00f6rder\u201c verunglimpft \u2013 nur weil er da war.<br \/>\nDer Angreifer konnte ungehindert agieren, da die Polizei zu sp\u00e4t eingriff, denn erst als das Opfer bereits am Boden lag, wurde die Polizei aktiv und erfasste und durchsuchte &#8211; das Opfer. Der Angreifer konnte in dieser Zeit bis auf weiteres entkommen. Begleitend durfte ein Redner, der durch Auflagen ein Redeverbot erteilt bekommen hatte, die Menge trotzdem durch hetzerische Parolen aufheizen.<br \/>\nUnd anstatt die Menge nach diesem Zwischenfall zur Ruhe zu bringen, geschah das Gegenteil: Die Organisatoren der Kundgebung unternahmen keinerlei Versuch zur Deeskalation. Im Gegenteil \u2013 sie feuerten die Menge weiter an. Die Stimmung wurde absichtlich aufgeheizt, nicht ged\u00e4mpft. Der Ton wurde aggressiver, nicht gem\u00e4\u00dfigter. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, im Chor: \u201eShame on you!\u201c zu rufen \u2013 und zwar nicht dem Angreifer entgegen, sondern dem am Boden liegenden j\u00fcdischen Opfer. Eine perfide Verdrehung von Schuld und Verantwortung, wie man sie kaum f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt \u2013 und doch spielte sie sich gestern mitten in Mannheim ab.<br \/>\nGestern wurde wie auch schon in der Vergangenheit in aller \u00d6ffentlichkeit lautstark gegen Zionisten gehetzt, unmissverst\u00e4ndlich die Zerst\u00f6rung Israels gefordert und wieder erklang der Ruf nach \u201eIntifada\u201c. Keine Zwei-Staaten-L\u00f6sung, kein Dialog, kein Frieden \u2013 nur eine einzige L\u00f6sung: Gewalt. Aufstand. Vernichtung.<br \/>\nUnd Artikel 1 GG scheint in Mannheim dem Recht auf Meinungsfreiheit untergeordnet zu sein . Zumindest wenn es Menschen betrifft, die sich als Zionisten identifizieren und sich f\u00fcr j\u00fcdische Selbstbestimmung einsetzen. Ihre W\u00fcrde ist antastbar.<br \/>\nWir fordern endlich Konsequenzen.<br \/>\n\u2013 Eine \u00f6ffentliche Stellungnahme der Stadt Mannheim<br \/>\n\u2013 Die konsequente Strafverfolgung der T\u00e4ter<br \/>\n\u2013 Ein Ende der israelfeindlichen und antizionistischen Hetze unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit<br \/>\n&#8211; Die Beachtung des Artikel 1 GG, der auch f\u00fcr Zionisten gilt<br \/>\nDie rote Linie ist \u00fcberschritten.<br \/>\nWas gestern geschah, war kein Ausrutscher \u2013 es war ein Armutszeugnis.<br \/>\nF\u00fcr ganz Mannheim.<br \/>\n27.7.2025, Deutsch-Israelische Gesellschaft Rhein-Neckar,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/DIG.RheinNeckar.Mannheim\/posts\/pfbid03vzNQ9fZk6VsPttj9bGfCwESvFNpsCBhPEJX2jfDtJgAaVKhmLNar3d1GPLf5zghl?locale=de_DE\">https:\/\/www.facebook.com\/DIG.RheinNeckar.Mannheim\/posts\/pfbid03vzNQ9fZk6VsPttj9bGfCwESvFNpsCBhPEJX2jfDtJgAaVKhmLNar3d1GPLf5zghl?locale=de_DE<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/rhein-neckar.deutsch-israelische-gesellschaft.de\">https:\/\/rhein-neckar.deutsch-israelische-gesellschaft.de<\/a>\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chaim Noll: Zentralrat der Juden 75 Jahre alt &#8211; selbstgerecht und autorit\u00e4r<\/strong><br \/>\nVor 75 Jahren gegr\u00fcndet, ist er heute den Realit\u00e4ten nicht mehr gewachsen<br \/>\nAm 19. Juli 2025 j\u00e4hrt sich die Gr\u00fcndung des \u201eZentralrats der Juden in Deutschland\u201c zum 75. Mal. Er war als \u00dcbergangsl\u00f6sung gedacht, um im von der Shoah heimgesuchten, ann\u00e4hernd \u201ejudenreinen\u201c Nachkriegsdeutschland die Revitalisierung j\u00fcdischen Lebens zu organisieren. Ein solcher Schutzverband bedeutete f\u00fcr Tausende heimatlose und entwurzelte Juden, meist \u00dcberlebende der Konzentrationslager, im damaligen Sprachgebrauch \u201eDisplaced Persons\u201c oder DPs, den institutionellen R\u00fcckhalt, um in einer wenig freundlichen Umgebung \u00fcberleben zu k\u00f6nnen und Anspr\u00fcche auf \u201eWiedergutmachung\u201c durchzusetzen.<\/p>\n<p>Etwa 20.000 dieser DPs blieben in Deutschland, dazu kamen etwa 15.000 \u00dcberlebende der deutschen Vorkriegsgemeinden, ferner etwa 5.000 Juden in der DDR, also insgesamt etwa 40.000, Tendenz fallend \u2013 die deutschen Juden blieben in Nachkriegsdeutschland eine winzige, kaum sp\u00fcrbare Minderheit. Das \u00e4nderte sich erst in den neunziger Jahren, als Zehntausende Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einwanderten.<\/p>\n<p>Noch einmal fiel dem Zentralrat eine wichtige Aufgabe zu: die Aufnahme dieser insgesamt 219.000 Menschen zu koordinieren, f\u00fcrs erste ihre finanzielle Sicherung zu \u00fcbernehmen und bei ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft zu assistieren. Doch die Zuwanderer aus dem kommunistischen Osten suchten Selbst\u00e4ndigkeit und westliche Freiheit, nicht neuerliche G\u00e4ngelung. Zu diesem Zeitpunkt h\u00e4tte der Zentralrat Macht abgeben, Zust\u00e4ndigkeiten aufteilen, die Gemeinden zur Emanzipation und Eigenst\u00e4ndigkeit ermutigen m\u00fcssen. Leider geschah das Gegenteil: der Zentralrat beharrte auf seinem Monopol, er wurde zum blockierenden Machtkartell und zur Bedr\u00fcckung f\u00fcr die j\u00fcdischen Gemeinden.<br \/>\nDie Bilanz des Zentralrats in den vergangenen zwei Jahrzehnten ist deprimierend. Trotz der \u00fcber 200.000 Einwanderer aus der fr\u00fcheren Sowjetunion sank die Mitgliederzahl der j\u00fcdischen Gemeinden Deutschlands auf rund 96.000. Die M\u00f6glichkeit, mit den Einwanderern eine vitale, zukunftstr\u00e4chtige j\u00fcdische Gemeinschaft heranwachsen zu lassen, hat der Zentralrat vertan. Die Zahlen sinken weiter: Jahr f\u00fcr Jahr treten Menschen in vierstelliger Zahl aus den ohnehin geschw\u00e4chten Gemeinden aus. Auch die Demographie innerhalb dieser Gemeinden ist hoffnungslos: nach neueren demographischen Untersuchungen (etwa des Londoner Institute f\u00fcr Jewish Policy Research) ist rund die H\u00e4lfte der Mitglieder \u00fcber 65 Jahre alt. Dagegen nur zehn Prozent unter 15 \u2013 es gibt also noch 9.600 j\u00fcdische Kinder in Deutschland. Angesichts von rund zwei Millionen in Deutschland lebender muslimischer Kinder und Jugendlicher kann man die Perspektive dieser wenigen tausend jungen Juden nur d\u00fcster nennen.<\/p>\n<p>\u00dcberall in der Welt wird Judentum aus den Gemeinden heraus organisiert, nicht zentralistisch. Der Zentralrat ist eine deutsche Erfindung. Schon der Terminus \u201eZentralrat der Juden\u201c suggeriert einen Anspruch auf Alleinstellung und Alleinvertretung, der im Judentum seit dem letzten Hohepriester vor fast zweitausend Jahren nicht mehr gegeben ist. Gleichfalls das Recht, f\u00fcr \u201edie Juden in Deutschland\u201c zu sprechen. Josef Schuster und Kompagnons sind nicht die Sprecher der Juden in Deutschland, sondern von der Bundesregierung bezahlte Funktion\u00e4re zum Vort\u00e4uschen eines aktiven j\u00fcdischen Lebens, das sie selbst unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p><em><strong>Antisemitismus geht haupts\u00e4chlich von muslimischer Seite aus<\/strong><\/em><br \/>\nSchon lange hindert der Zentralrat das deutsche Judentum an seiner Entfaltung und Entwicklung, indem er durch seine selbstgerechte und autorit\u00e4re Attit\u00fcde gerade kreative und junge Menschen abschreckt. Kritische Meinungen werden nicht geduldet. Was tr\u00e4gt der Zentralrat, was tragen die von ihm gelenkten Gemeinde-Funktion\u00e4re bei zum \u00f6ffentlichen Diskurs in Deutschland, au\u00dfer brav zu repetieren, was ihnen die Bundesregierung vorgibt?<br \/>\nDie Funktion\u00e4re des Zentralrats berufen sich bei ihrer peinlichen Anschmiegsamkeit an die Bundesregierung auf ein Prinzip des j\u00fcdischen Religionsgesetzes, dina d\u2018malchuta dina, aram\u00e4isch \u201edas Gesetz des Staates ist das (f\u00fcr uns Juden verbindliche) Gesetz\u201c, womit die Rabbiner auf eins der aus antiken Zeiten \u00fcberlieferten antij\u00fcdischen Ressentiments antworteten, das der angeblichen Illoyalit\u00e4t gegen\u00fcber dem Land ihrer jeweiligen Diaspora (erstmals im biblischen Buch Ester, 3,8). Doch Gesetzestreue gegen\u00fcber dem Staat, in dem man lebt, bedeutet nicht sklavische Unterwerfung unter dessen zeitweilige Regierung und ihre fehlerhafte Politik zum Schaden der Juden.<\/p>\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren, anl\u00e4\u00dflich des 70. Jahrestages der Gr\u00fcndung des Zentralrats, habe ich vorgeschlagen, den Zentralrat aufzul\u00f6sen. Die deutschen j\u00fcdischen Gemeinden m\u00fcssen auf eigene Verantwortung handeln lernen. Da die meisten deutschen Gemeinden arm sind und staatlicher Unterst\u00fctzung bed\u00fcrfen (zum Beispiel st\u00e4ndigen Polizeischutzes), m\u00fcssen sie direkt mit den lokalen Beh\u00f6rden kooperieren, mit Stadtr\u00e4ten, B\u00fcrgermeistern und der Regierung ihres jeweiligen Bundeslandes. Die Bundesregierung sollte die Mittel, die sie jetzt dem Zentralrat zur Verf\u00fcgung stellt (rund 15 Millionen Euro j\u00e4hrlich), besser den Gemeinden oder Landesverb\u00e4nden zukommen lassen, die, was ihre N\u00f6te und Notwendigkeiten betrifft, kompetenter und unbestechlicher sind als der mit Intrigen und Machtfragen besch\u00e4ftigte Zentralrat in Berlin.<br \/>\nIn Tagen zunehmenden Judenhasses auf deutschen Schulh\u00f6fen und Stra\u00dfen erhebt sich die Frage nach effektiven Gegenma\u00dfnahmen. Unabh\u00e4ngige Umfragen in den J\u00fcdischen Gemeinden (wie die Studie der Universit\u00e4t Bielefeld 2017) kommen zu dem Ergebnis, da\u00df 81 Prozent der antisemitischen Vorf\u00e4lle von muslimischer Seite ausgehen. In den Statistiken des Bundeskriminalamts wird dieses klare Bild durch Tricks unkenntlich gemacht. Bisher hilft der Zentralrat der Bundesregierung, das f\u00fcr die deutschen Juden gr\u00f6\u00dfte Problem zu verschweigen, die Bedrohung durch islamischen Terror.<br \/>\nAuf der Veranstaltung zum 70. Jahrestag seiner Gr\u00fcndung im Jahr 2020 h\u00e4tten die Funktion\u00e4re Gelegenheit gehabt, im Beisein der Kanzlerin und f\u00fchrender Politiker die Bedrohung der deutschen Juden durch militante Muslime anzusprechen. Statt dessen folgten sie \u2013 wider besseres Wissen \u2013 dem Narrativ der Bundesregierung, Gefahr f\u00fcr die deutschen Juden ginge vor allem von Rechtsextremen aus. Der Zentralrat hatte damit erneut bewiesen, wie wenig er der neuen Realit\u00e4t gewachsen, wie \u00fcberfl\u00fcssig er geworden ist. Jetzt, zum 75. Jahrestag seiner Gr\u00fcndung, angesichts der prek\u00e4ren Lage der deutschen Juden, w\u00e4re nochmals Gelegenheit f\u00fcr ein offenes, klares Wort. Ist der Zentralrat dazu noch imstande?<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.7.2025 von Chaim Noll bitte lesen in der JF 30\/25, Seite 19<\/p>\n<p><em>Chaim Noll, geboren 1954 als Hans Noll in Berlin, ist Journalist und Schriftsteller. Seit 1995 lebt er in Israel und unterrichtet an der Universit\u00e4t in Be\u2019er Scheva.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Zukunft des j\u00fcdischen Lebens in Europa<\/strong><br \/>\nDie Zukunft des j\u00fcdischen Lebens in Europa steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Die zunehmende Bedrohung durch Antisemitismus und die wachsende Unsicherheit machen es vielen Juden schwer, ein normales und sicheres Leben zu f\u00fchren. Viele j\u00fcdische Familien \u00fcberlegen, Europa zu verlassen und in L\u00e4nder auszuwandern, in denen sie sich sicherer f\u00fchlen k\u00f6nnen, wie beispielsweise Israel oder die USA.<br \/>\nW\u00e4hrend Europa noch r\u00e4tselt, wie man Israel im Kampf um seine Existenz mit juristisch abenteuerlichen Mitteln bek\u00e4mpfen k\u00f6nnte, wird in Frankreich j\u00fcdisches Leben abgewickelt. Juden gibt es im Land der Gallier seit dem Krieg Julius Caesars. Jetzt aber hat der Oberrabbiner der Gro\u00dfen Synagoge von Paris Frankreichs Juden aufgerufen, das Land zu verlassen, w\u00e4hrend man kein Problem hat, Hunderttausende muslimische Judenfeinde ins Land zu lassen. Deutschland schaut wie \u00fcblich zu und schweigt, weil die Politiker wissen, dass die Zust\u00e4nde in gro\u00dfen deutschen St\u00e4dten wie Berlin nicht anders sind. Macrons Schweigen, weil er die T\u00e4tergruppe, das sind nahezu ausschlie\u00dflich Muslime, nicht nennen m\u00f6chte, hat System. Die Gefahr f\u00fcr Juden geht eben entgegen der Dauerbeschallung unserer Medien heute in nahezu 100% der F\u00e4lle nicht von rechts aus. Nicht von Le Pen und auch nicht von Alice Weidel. Auch wenn unsere Politik es uns t\u00e4glich glauben lassen m\u00f6chte. Die Gefahr f\u00fcr Juden ist allem anderen voran eine islamische Gefahr \u2013 hierzulande, in Frankreich und in anderen Teilen Westeuropas.<br \/>\nDiese Auswanderung w\u00e4re ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr Europa, das historisch und kulturell stark von der j\u00fcdischen Gemeinschaft gepr\u00e4gt ist. Die Abwanderung j\u00fcdischer B\u00fcrger w\u00e4re nicht nur ein Verlust an kultureller Vielfalt, sondern auch ein Armutszeugnis f\u00fcr die F\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Staaten, ihre B\u00fcrger zu sch\u00fctzen und ein inklusives und sicheres Umfeld zu bieten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.7.2024 von Raphael Korenzecher bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/juedischerundschau.de\/article.2024-07.kolumne-des-herausgebers-dr-r-korenzecher.html\">https:\/\/juedischerundschau.de\/article.2024-07.kolumne-des-herausgebers-dr-r-korenzecher.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Land Brandenburg schenkt den Juden eine Synagoge<\/strong><br \/>\nWas lange w\u00e4hrt, wird nicht immer gut. Potsdam &#8211; bzw. das Land Brandenburg &#8211; bekommt die erste staatseigene Synagoge in der Geschichte des deutschen Judentums. Den Juden f\u00e4llt nur die Aufgabe zu, Statisten in einem St\u00fcck zu sein, das dem Ansehen der Landesregierung nutzen soll.<br \/>\nHeute ist es so weit. In Potsdam wird erstmalig in der \u00fcber 3000-j\u00e4hrigen Geschichte des Judentums eine staatseigene Einheitssynagoge feierlich er\u00f6ffnet. Nicht eine j\u00fcdische Religionsgemeinschaft wird der Hausherr der Synagoge, sondern das Land Brandenburg ist der Eigent\u00fcmer des Grundst\u00fccks und des darauf entstandenen Sakralbaus.<br \/>\nMit der Er\u00f6ffnung der staatseigenen Einheitssynagoge in Potsdam erreicht das deutsche Ersatzjudentum \u2013 eine j\u00fcdische Religionsgemeinschaft ohne Judentum \u2013 eine neue Dimension, in der das Land die vollst\u00e4ndige finanzielle und r\u00e4umliche Kontrolle \u00fcber die Einheitsgemeinde \u00fcbernimmt.<br \/>\nDie Potsdamer Juden kommen bei der Veranstaltung nicht zu Wort. Sie haben andere Sorgen. Wie alle anderen Juden in Deutschland m\u00fcssen sie aufgrund des erstarkten Antisemitismus ihre Ausreise planen. F\u00fcr die Juden ist die Veranstaltung nichts anderes als ein Gelage w\u00e4hrend der Pest.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Gesetzestreue J\u00fcdische Landesgemeinde Brandenburg hat das Vorhaben als lebensfremd und judenfeindlich abgelehnt &#8211; eine sogenannte Einheitssynagoge gab es im Judentum nie und wird es nie geben. Die Frage des Synagogenbaus in Potsdam verz\u00f6gerte sich um weitere 10 Jahre.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie potemkinsche Staatssynagoge soll f\u00fcr alle atheistischen, religi\u00f6sen, gesetzestreuen, reformierten, koscheren und nicht koscheren J\u00fcdinnen und Juden wie auch Nicht-J\u00fcdinnen und Nicht-Juden zur Nutzung offen stehen, \u201eein repr\u00e4sentatives Erscheinungsbild\u201c der Landespolitik schaffen und zugleich ein bl\u00fchendes \u2013 tats\u00e4chlich jedoch nicht existierendes \u2013 j\u00fcdisches Leben vort\u00e4uschen.<br \/>\nDas ganze Vorhaben ist offensichtlich mit dem das im Grundgesetz verankerten Trennungs- und Neutralit\u00e4tsprinzip nicht vereinbar. Der zur Neutralit\u00e4t verpflichtete Staat darf keine Synagogen bauen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.7.2024 von Shimon Nebrat bitte lesen auf<br \/>\nhttps:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_land_brandenburg_schenkt_den_juden_eine_synagoge<br \/>\n.<br \/>\nShimon Nebrat, lebt seit 1994 in Deutschland, er ist Mitbegr\u00fcnder und gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied der im Januar 1999 wiedergegr\u00fcndeten Gesetzestreuen J\u00fcdischen Landesgemeinde Brandenburg<br \/>\nhttps:\/\/toratreu.de\/aktuelles\/<\/p>\n<p>Was lange w\u00e4hrt, wird nicht immer gut. Potsdam &#8211; bzw. das Land Brandenburg &#8211; bekommt die erste staatseigene Synagoge in der Geschichte des deutschen Judentums. Den Juden f\u00e4llt nur die Aufgabe zu, Statisten in einem St\u00fcck zu sein, das dem Ansehen der Landesregierung nutzen soll.<br \/>\nHeute ist es so weit. In Potsdam wird erstmalig in der \u00fcber 3000-j\u00e4hrigen Geschichte des Judentums eine staatseigene Einheitssynagoge feierlich er\u00f6ffnet. Nicht eine j\u00fcdische Religionsgemeinschaft wird der Hausherr der Synagoge, sondern das Land Brandenburg ist der Eigent\u00fcmer des Grundst\u00fccks und des darauf entstandenen Sakralbaus.<br \/>\nMit der Er\u00f6ffnung der staatseigenen Einheitssynagoge in Potsdam erreicht das deutsche Ersatzjudentum \u2013 eine j\u00fcdische Religionsgemeinschaft ohne Judentum \u2013 eine neue Dimension, in der das Land die vollst\u00e4ndige finanzielle und r\u00e4umliche Kontrolle \u00fcber die Einheitsgemeinde \u00fcbernimmt.<br \/>\nDie Potsdamer Juden kommen bei der Veranstaltung nicht zu Wort. Sie haben andere Sorgen. Wie alle anderen Juden in Deutschland m\u00fcssen sie aufgrund des erstarkten Antisemitismus ihre Ausreise planen. F\u00fcr die Juden ist die Veranstaltung nichts anderes als ein Gelage w\u00e4hrend der Pest.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em><strong>Die Gesetzestreue J\u00fcdische Landesgemeinde Brandenburg hat das Vorhaben als lebensfremd und judenfeindlich abgelehnt<\/strong><\/em> &#8211; eine sogenannte Einheitssynagoge gab es im Judentum nie und wird es nie geben. Die Frage des Synagogenbaus in Potsdam verz\u00f6gerte sich um weitere 10 Jahre.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em><strong>Die potemkinsche Staatssynagoge<\/strong><\/em> soll f\u00fcr alle atheistischen, religi\u00f6sen, gesetzestreuen, reformierten, koscheren und nicht koscheren J\u00fcdinnen und Juden wie auch Nicht-J\u00fcdinnen und Nicht-Juden zur Nutzung offen stehen, \u201eein repr\u00e4sentatives Erscheinungsbild\u201c der Landespolitik schaffen und zugleich ein bl\u00fchendes \u2013 tats\u00e4chlich jedoch nicht existierendes \u2013 j\u00fcdisches Leben vort\u00e4uschen.<br \/>\nDas ganze Vorhaben ist offensichtlich mit dem das im Grundgesetz verankerten Trennungs- und Neutralit\u00e4tsprinzip nicht vereinbar. <em><strong>Der zur Neutralit\u00e4t verpflichtete Staat darf keine Synagogen bauen.<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 4.7.2024 von Shimon Nebrat bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_land_brandenburg_schenkt_den_juden_eine_synagoge\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/das_land_brandenburg_schenkt_den_juden_eine_synagoge<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Shimon Nebrat, lebt seit 1994 in Deutschland, er ist Mitbegr\u00fcnder und gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied der im Januar 1999 wiedergegr\u00fcndeten Gesetzestreuen J\u00fcdischen Landesgemeinde Brandenburg<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/toratreu.de\/aktuelles\/\">https:\/\/toratreu.de\/aktuelles\/<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Koscheres Restaurant Bleibergs in Berlin macht zu &#8211; 7.Oktober 2023<\/strong><br \/>\nIm \u201eBleibergs\u201d, dem ersten koscheren Restaurant Berlins, bleiben seit dem 7. Oktober die G\u00e4ste aus. \u201ePl\u00f6tzlich waren die R\u00e4ume einfach leer\u201d, sagt der Betreiber. \u201eDeutschland ist kein sicherer Ort mehr f\u00fcr j\u00fcdische Menschen.\u201c Aber auch Berliner h\u00e4tten seit dem 7. Oktober zum Teil Angst, in ein israelisches Restaurant zu kommen. Es gibt f\u00fcr Antisemiten gute Gr\u00fcnde, die Ampelparteien zu w\u00e4hlen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.6.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/06\/9-juni-2024\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/06\/9-juni-2024\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/charlottenburg-wilmersdorf\/restaurant\">https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/charlottenburg-wilmersdorf\/restaurant<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Malca Goldstein-Wolf: Wie ich mich als J\u00fcdin in Deutschland f\u00fchle?<\/strong><br \/>\n<em>Auf der Hamburger Kundgebung gegen ein Kalifat am 4. Mai hielt Achgut-Autorin Malca Goldstein-Wolf eine Brandrede, die wir hier in voller L\u00e4nge dokumentieren.<\/em><\/p>\n<p>Wie ich mich als J\u00fcdin in Deutschland f\u00fchle, werde ich oft gefragt. Ich antworte meistens, zun\u00e4chst sollte man mich fragen, wie es mir als Frau in Deutschland geht. Denn eines sollte inzwischen jedem klar sein: Das, was wir alle gerade in unserem Land erleben, ist bei weitem kein j\u00fcdisches Problem.<\/p>\n<p>Wir Juden stehen in der Gef\u00e4hrdungsliste ganz oben, aber Frauen, Schwule, liberale Muslime, Christen sind die n\u00e4chsten Opfer. Schon jetzt ist mancherorts ein Besuch im Schwimmbad f\u00fcr M\u00e4dchen nicht ungef\u00e4hrlich; Messerstechereien geh\u00f6ren zu den allt\u00e4glichen Nachrichten. Es findet in ganz Europa ein islamistischer Tsunami statt, der seit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel7-10-2023\/\">7. Oktober<\/a> 2023 au\u00dfer Kontrolle geraten ist. Ganz so, als w\u00e4re die Taktik der Hamas aufgegangen.<br \/>\nKurz nach dem schlimmsten Massaker an Juden seit dem Holocaust hat sich die Welt von dem Land, das so klein ist wie Hessen und als einzige Demokratie im Nahen Osten f\u00fcr westliche Werte k\u00e4mpft, abgewandt. Israel, angegriffen von Barbaren, wurde es zum Verh\u00e4ngnis, dass es wagt, sich zu wehren.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung, vorstehend dem Land der deutschen \u201eStaatsr\u00e4son\u201c (ich kenne \u00fcbrigens keinen Juden, der diesem Lippenbekenntnis noch vertraut), hat in der Not, seit Kriegsbeginn, kaum noch Waffentransporte nach Israel genehmigt. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung zehnmal so viel Unterst\u00fctzung geleistet. \u201eBad times reveal true friends\u201c, kommt einem da in den Sinn.<\/p>\n<p>Islamisten nutzen Stimmungswandel<br \/>\nW\u00e4hrend Israel vom Iran angegriffen wurde, gab Bundestagsvizepr\u00e4sidentin Aydan \u00d6zoguz (SPD) in einem Tweet, den sie sp\u00e4ter gel\u00f6scht hat, allen Ernstes Israel die Schuld am Angriff auf seine B\u00fcrger. Repressalien hatte sie nicht zu bef\u00fcrchten. Bundespr\u00e4sident Steinmeier \u2013 der Bundespr\u00e4sident, der dem M\u00f6rderregime Iran, das Israels Ausl\u00f6schung fordert, zum 40. Jubil\u00e4um gratulierte \u2013 nahm sie mit auf seine Reise in die T\u00fcrkei, dort bezeichnete er den Antisemiten, Terror-Unterst\u00fctzer und Holocaust-Verharmloser Erdogan dann als seinen \u201ewerten Freund\u201c. Und das vier Tage nachdem dieser den islamistischen Hamas-Chef br\u00fcderlich empfing. Wie weit sind wir gekommen?<\/p>\n<p>Eigentlich aber nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Kulturstaatsministerin Roth immer noch fest im Sattel sitzt, obwohl der Antisemitismus-Skandal auf der documenta weltweit f\u00fcr Furore sorgte und nun auch die Berlinale Israelhassern eine B\u00fchne bot. Alles f\u00fcrstlich subventioniert vom deutschen Steuerzahler. Ohne Konsequenzen f\u00fcr die verantwortliche Amtstr\u00e4gerin. Wer kann es uns Juden ver\u00fcbeln, wenn wir auch das Handeln der Regierung f\u00fcr das Sch\u00fcren von Antisemitismus verantwortlich machen?<br \/>\nIslamisten haben den Stimmungswechsel innerhalb der Politik, der Medien selbstverst\u00e4ndlich bemerkt, auch hier in Deutschland, und sich zunutze gemacht. Ohne Angst vor Repressalien richtet sich der Hass, den sie f\u00fcr westliche Werte empfinden, nun gegen uns alle, Juden und Nicht-Juden in einem Boot, und sie lassen ihm freien Lauf, auf deutschen Stra\u00dfen, in deutschen Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Die islamistischen Hass-Kundgebungen und der islamistische Antisemitismus, und das muss man so klar benennen, sind die Folge einer g\u00e4nzlich gescheiterten Migrationspolitik. Zu lange waren wir Intoleranten gegen\u00fcber viel zu tolerant. Die Politik wurde mit legalistischen Islamisten unterwandert, man kuschelte mit Verb\u00e4nden mit N\u00e4he zur Muslimbruderschaft, f\u00f6rderte sie sogar mit Steuergeldern. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-organisationen\/\">Aiman Mazyek<\/a>, als damaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, wurde von Bundespr\u00e4sident Steinmeier auf Schloss Bellevue empfangen, obgleich bekannt sein musste, dass der Zentralrat unter seinem Dachverband auch ATIB beherbergt, eine Organisation, die Experten den rechtsextremen t\u00fcrkischen Grauen W\u00f6lfen zuordnen. Offenbar ist deutscher Rechtsextremismus in den Augen einiger Politiker verachtenswerter als islamistischer.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich also ganz Deutschland auf den \u201eKampf gegen rechts\u201c konzentrierte, Millionen Steuergelder f\u00fcr das neu entstandene Gesch\u00e4ftsmodell aufgewendet wurden, verfolgten Islamisten ungest\u00f6rt ihre Agenda. Alle diejenigen, die das Unheil haben kommen sehen, wurden alsbald gesellschaftlich ge\u00e4chtet, ungerechtfertigterweise in der rechten Ecke verortet. Was nicht sein darf, kann nicht sein. So beschloss es offenbar ein Gro\u00dfteil der politischen Kaste.<\/p>\n<p>Der Mob f\u00fchlt sich sicher<br \/>\nDass sich in bundesdeutschen St\u00e4dten etwas ver\u00e4ndert hat, war derweil nicht mehr zu leugnen. Dennoch beschloss Innenministerin Faeser, den Expertenkreis zum politischen Islam aufzul\u00f6sen \u2013 der Expertenkreis zum anti-muslimischen Rassismus besteht selbstverst\u00e4ndlich weiter. Ob Innenministerin Faeser, die ich als J\u00fcdin und Demokratin f\u00fcr Deutschlands gef\u00e4hrlichste Politikerin halte, in einer Parallelwelt lebt \u2013 ich wei\u00df es wirklich nicht.<br \/>\nJedenfalls erhalten Projekte gegen Rechtextremismus rund 24.400.000 Euro, Projekte gegen islamistischen Extremismus werden lediglich mit 14.800.000 Euro bedacht und Projekte gegen Linksextremismus werden mit knapp 7.000.000 Euro im Gegensatz dazu vernachl\u00e4ssigt. Und das, obwohl klar sein muss, dass es gerade Linksextremisten sind, die Islamisten den R\u00fccken st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Zu allem \u00dcberfluss wurde mit Ferda Ataman auch noch eine Ideologin zur Antidiskriminierungsbeauftragten der Bundesregierung gemacht, die Deutsche ver\u00e4chtlich als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-kaputt\/kartoffeln\/\">Kartoffeln<\/a> bezeichnet und im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks sitzt mit Khola H\u00fcbsch, kein Witz, eine Frau, die das Kalifat verteidigt und als Islamistin gilt.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, das alles hat System: Wie sehr Islamismus in Deutschland bereits erstarkt ist, kann man in un\u00fcbersehbaren Ausma\u00dfen auf bundesdeutschen Stra\u00dfen sehen. Ein gewaltbereiter und hasserf\u00fcllter Mob f\u00fchlt sich so sicher, dass er sich zu Tausenden zusammenschlie\u00dft, um seinen Hass auf Juden, seinen Hass auf Ungl\u00e4ubige auf deutsche Stra\u00dfen zu kotzen. Unverhohlen, hemmungslos, sich dem deutschen Recht, den deutschen Werten nicht verpflichtet f\u00fchlend, greift er sogar Polizisten an. Inzwischen fordern Islamisten sogar ein Kalifat f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n<p>Nun, Israel hat die IDF, was aber setzen wir diesem Hass entgegen? Auf die Innenministerin ist wenig Verlass, die Polizei wurde in den vergangenen Jahren so eingesch\u00fcchtert, als rassistisch diffamiert zu werden, dass sie sich kaum traute, gegen muslimische Gewaltt\u00e4ter vorzugehen.<br \/>\nSo werden H\u00e4user, in denen Juden leben, mit Davidsternen beschmiert, j\u00fcdische Einrichtungen angegriffen, Juden so eingesch\u00fcchtert, dass sie sich nicht mehr trauen, sich als solche erkennbar zu zeigen. An Tagen, an denen israelfeindliche Demonstrationen stattfinden, rufen j\u00fcdische Gemeinden ihre Mitglieder dazu auf, ganze Stra\u00dfenz\u00fcge zu meiden, zu gro\u00df ist die Gefahr. Juden \u00e4ndern ihre j\u00fcdischen Nachnamen, wenn sie ein Taxi bestellen, trauen sich oftmals nicht, ihre Kinder in j\u00fcdische Schulen zu schicken.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t aus Selbsterhaltungstrieb<br \/>\nWer jetzt denkt, dass ihn das alles, weil er kein Jude ist, nichts angeht, der sollte einen Blick auf die Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachen werfen: Die Mehrheit der dort befragten muslimischen Sch\u00fcler, n\u00e4mlich 67,8 Prozent, sagen aus, dass ihnen die Regeln des Korans wichtiger sind als die Gesetze in Deutschland. Was das f\u00fcr die Zukunft unseres Landes bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend sich die muslimischen Nachbarl\u00e4nder aus gutem Grund weigern, Fl\u00fcchtlinge aus Gaza aufzunehmen, l\u00e4dt das Au\u00dfenministerium sie nach Deutschland ein. Wir lernen einfach nicht dazu.<br \/>\nWenn es noch irgendeine Hoffnung f\u00fcr unser Land geben soll, braucht es dringend eine kontrollierte Einwanderungspolitik. Nicht nur dass wir ein Mehr an Fl\u00fcchtlingen auch auf kommunaler Ebene nicht verkraften k\u00f6nnen. Eine Gesellschaft kann nur eine bestimmte Anzahl von Menschen verkraften, deren Gesinnung zu oft mit unseren westlich-demokratischen Werten kollidiert. Die Politik und auch die Justiz m\u00fcssen nun alle Register ziehen, klare Kante zeigen, es ist eine Minute vor zw\u00f6lf, f\u00fcr Juden und f\u00fcr Nicht-Juden.<\/p>\n<p>Alles in allem muss man aus meiner Sicht sagen: Auch wenn man sich selbst nicht sonderlich f\u00fcr Juden interessiert, muss der gesunde Selbsterhaltungstrieb zu einer Solidarit\u00e4t mit Juden, mit Israel f\u00fchren. Denn eines ist klar: <em><strong>Israel k\u00e4mpft einen Stellvertreterkrieg f\u00fcr die westliche Welt, auch f\u00fcr unser Land.<\/strong> <\/em>Und wem es mit \u201enie wieder\u201c ernst ist, der l\u00e4sst nicht zu, dass deutsche Steuergelder weiterhin an eine Organisation, die UNRWA, flie\u00dfen, der nachgewiesen wurde, dass ein Teil von deren Mitarbeitern nicht nur am Hamas-Massaker des 7. Oktober beteiligt war, sondern die auch antisemitische Schulb\u00fccher mit unseren Geldern finanziert. Wem es mit \u201enie wieder\u201c ernst ist, der l\u00e4sst nicht zu, dass mit Deutschland als zweitgr\u00f6\u00dftem bilateralen Geber hunderte Millionen Euros flie\u00dfen, die die pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde nutzt, um die Familien von Judenm\u00f6rdern zu berenten \u2013 Gelder, die mittelbar islamistischen Terror unterst\u00fctzen.<br \/>\nEin fun fact nebenbei: Als der deutsche Botschafter der pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde vor ein paar Tagen eine Universit\u00e4t in Ramallah besuchen wollte, wurde er von militanten Pal\u00e4stinensern attackiert und musste in einem gepanzerten Wagen um sein Leben fl\u00fcchten. So dankbar ist man dort f\u00fcr deutsches Steuergeld.<\/p>\n<p>Ich bin froh, dass diese Kundgebung heute stattfindet und ich hoffe sehr, dass die Akteure der SPD und der Gr\u00fcnen, die heute dieser Kundgebung beiwohnen und die kurz vor dem Islamisten-Aufmarsch den Antrag der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion zu einem Verbot von \u201eMuslim interaktiv\u201c ablehnten, dazugelernt haben und ein Verbot dieser islamistischen Organisation nun unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich Ihnen noch aus einer Nachricht, die mich von einem muslimischen Hater erreichte, vorlesen: \u201eEins wird mit Sicherheit wieder passieren, auch wenn es nicht die n\u00e4chsten Jahre sind, Euch wird man wieder St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck packen und die Chemie erledigt den Rest. Lies den Koran Al Imran Vers 12: \u201aSag zu denjenigen, die ungl\u00e4ubig sind: Ihr werdet besiegt und zur H\u00f6lle zusammengetrieben werden.\u2018\u201c<br \/>\nLassen wir es bitte nicht so weit kommen. Danke!<br \/>\n4.5.2024, Malca Goldstein-Wolf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_ich_mich_als_juedin_in_deutschland_fuehle_\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_ich_mich_als_juedin_in_deutschland_fuehle_<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hamburger-frauenmarsch.de\">https:\/\/www.hamburger-frauenmarsch.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Malca Goldstein-Wolf ist eine deutsch-j\u00fcdische Aktivistin und Publizistin, die sich gegen Judenhass einsetzt. Neben ihrem Aktivismus als ehrenamtliches, gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Mitglied des deutschen Pr\u00e4sidiums von Keren Hayesod, Israels gr\u00f6\u00dfter Spendenorganisation, sammelt sie Gelder f\u00fcr israelische Menschen in Not.<\/em><\/p>\n<p>Sehen Sie hier auch eine Videoaufzeichnung der Rede.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RqerSrIJwSc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RqerSrIJwSc<\/a><br \/>\nNachdem rund 1000 Demonstranten am 27.04. in Hamburg auf die Stra\u00dfe gingen, um einen islamischen Gottesstaat zu fordern, formierte sich eine Woche sp\u00e4ter an gleicher Stelle die Antwort. Bei der Kundgebung sprach unter anderen die j\u00fcdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf, die den radikalen Islam als gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr j\u00fcdisches Leben sieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;Deutschland &gt;Deutschland-Israel &gt;Deutschland-Juden Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Judenhass ist Antisemitismus (19.5.2026) SC Freiburg gegen Tel Aviv: So ordnet der Vizepr\u00e4sident von Makkabi Deutschland das Spiel ein (17.1.2026) Gunter Frank: Antisemitismus im Heidelberger Gemeinderat\u00a0(18.11.2025) Wolffsohn: Frieden in Nahost\u00a0(8.10.2025) Mein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-juden\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":62490,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-123385","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/123385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123385"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/123385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149294,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/123385\/revisions\/149294"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/62490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}