{"id":122799,"date":"2024-04-19T09:16:28","date_gmt":"2024-04-19T07:16:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=122799"},"modified":"2026-03-17T18:35:41","modified_gmt":"2026-03-17T17:35:41","slug":"wohnungsbau","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsbau\/","title":{"rendered":"Wohnungsbau"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Soziales\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/\">Soziales<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Dienste\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/\">Dienste<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Immobilien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">Immobilien<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Wohnen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/\">Wohnen<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsmangel\/\">Wohnungsmangel<\/a> &gt;Wohnbau<\/p>\n<div id=\"attachment_121145\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-121145\" class=\"size-full wp-image-121145\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225-180x91.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-121145\" class=\"wp-caption-text\">Naturkita Dietenbach mit Blick zum Hinterwaldkopf 24.2.2024 &#8211; auch ein Neubau<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken\u00a0<\/span>oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">\u00d6ffentlich-rechtlicher wirtschaftlicher Analphabetismus: Miete deckt nur laufende Kosten<\/a>\u00a0(15.3.2026)<\/li>\n<li>AfD: Ohne Zuwanderung br\u00e4uchten wir drei Millionen Wohnungen weniger (23.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/nachverdichtung\/\">In Freiburg baut ein Investor Wohnh\u00e4user auf ein Parkhaus<\/a>\u00a0(28.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/der-staat-als-mietkostentreiber\/\">Der Staat als Mietkostentreiber<\/a>\u00a0(18.1.2026)<\/li>\n<li>Deutschlands Mietsozialismus: Das Kuba-Syndrom (31.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsmangel\/\">In Westdeutschland fehlen angeblich 1,2 Millionen Wohnungen<\/a> (10.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/58-wohnen-in-d-zur-miete\/\">58 % wohnen in D zur Miete<\/a>\u00a0(1.5.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">Berlin. Vermieten verbieten gegen den Wohnungsmangel<\/a> (1.7.2024)<\/li>\n<li>Wohnungsbau funktioniert nur durch Privatwirtschaft (19.4.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">Miete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/sozialwohnung\/\">Sozialwohnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsmangel\/\">Wohnungsmangel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AfD: Ohne Zuwanderung br\u00e4uchten wir drei Millionen Wohnungen weniger<\/strong><br \/>\n<em>Schwarz-Rot hat sich auf die Verhinderung des Bauens spezialisiert, agiert mit \u201eBauturbo\u201c usw. weitgehend hilflos. Marc Bernhard w\u00fcrde bei der W\u00e4rmepumpe und aufgebl\u00e4hten Baukosten ansetzen. Daneben k\u00f6nne eine echte Migrationswende einen Beitrag leisten, so der baupolitische Sprecher der AfD-Fraktion.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nTichys Einblick: Herr Bernhard, in Deutschland herrscht seit Jahren Wohnungsnot. Steigende Mieten f\u00fchren dazu, dass Familien und Arbeitnehmer immer schwerer Wohnungen finden. Wir sind in der Mangelwirtschaft angekommen, und keine Bundesregierung hat bisher ein Rezept dagegen gefunden. Wo liegen die Probleme?<\/p>\n<p>Marc Bernhard: Diese Krise ist kein Zufall, sie ist politisch gemacht. Auf der einen Seite eine Massenzuwanderung, die den Wohnungsmarkt systematisch zerst\u00f6rt. Jedes Jahr str\u00f6mt eine Gro\u00dfstadt wie Hannover zus\u00e4tzlich ins Land. Seit 2013 sind \u00fcber 7,5 Millionen sogenannter \u201eFachkr\u00e4fte\u201c in unsere Sozialsysteme und das \u201eStadtbild\u201c eingewandert. Wohnraum w\u00e4chst nicht im selben Tempo wie die Zuwanderung. F\u00fcr die Folgen werden die B\u00fcrger zur Kasse gebeten mit steigenden Mieten, mit wachsender Verdr\u00e4ngung und Verwahrlosung besonders in den Ballungsr\u00e4umen. Auf der anderen Seite l\u00e4hmt eine ideologisch getriebene Baupolitik jeden Neubau. Rund 40 Prozent der Baukosten sind laut ARGE Kiel staatlich verursacht. Immer neue Vorschriften und Auflagen wie das Geb\u00e4udeenergiegesetz treiben Investoren und Bauherren aus dem Markt. Seit 2020 sind die Baukosten um 30 Prozent gestiegen.<br \/>\nDie Folgen: Der soziale Wohnungsbau ist faktisch eingebrochen. Die Mieten steigen j\u00e4hrlich um f\u00fcnf bis zehn Prozent. Studien gehen von rund 1,4 Millionen fehlenden bezahlbaren Wohnungen aus. Bei Neubaukosten von \u00fcber 5.000 Euro pro Quadratmeter sind Kaltmieten von 20 Euro pro Quadratmeter f\u00fcr die Refinanzierung erforderlich. Diese Mieten kann sich keiner leisten. Deshalb wird nicht gebaut. Ohne eine radikale Deregulierung, einen sofortigen Stopp von CO2- und Energiesteuern und ein Ende dieser realit\u00e4tsfernen Klimadiktatur wird sich die Krise weiter zuspitzen.<br \/>\n.<br \/>\nWas sind die konkreten Auswirkungen der Energiewende auf das Bauen?<br \/>\nDie sogenannte Energiewende ist der Hauptgrund f\u00fcr explodierende Baukosten. Vorgaben wie der teure D\u00e4mmwahn und vor allem der W\u00e4rmepumpenzwang, ein faktisches Heizungsverbot f\u00fcr \u00d6l- und Gasheizungen durch die Hintert\u00fcr, und die CO2-Steuer verteuern den Bau um \u00fcber zwanzig Prozent und w\u00fcrgen jeden Neubau ab. Selbst bei Kauf oder Erbe von Familienh\u00e4usern \u00fcber Generationen hinweg werden die B\u00fcrger zur Kasse gebeten und mit Sanierungsauflagen drangsaliert. Das versch\u00e4rft die Wohnungsnot weiter, weil Zusatzkosten entstehen, von denen man vor ein paar Jahren noch eine ganze Wohnung h\u00e4tte kaufen k\u00f6nnen.<br \/>\nDer politisch verordnete Abschied von \u00d6l und Gas belastet Bauherren, Mieter und Kommunen massiv. Statt in bezahlbaren Wohnraum zu investieren, wird eine links-gr\u00fcne Utopie auf dem R\u00fccken der normalen Menschen finanziert. Ohne eine R\u00fcckkehr zur Vernunft statt Ideologie bleibt bezahlbares Wohnen eine Illusion.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 23.2.2026 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/interviews\/marc-bernhard-baupolitik\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/interviews\/marc-bernhard-baupolitik\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutschlands Mietsozialismus: Das Kuba-Syndrom<\/strong><br \/>\n<em>Wer sich klar macht, wie effektiv eine ideologische, wirtschaftlich unsinnige Politik Wohnraum zerst\u00f6rt, indem sie ihn vermeintlich sch\u00fctzen will, erkennt, warum Sozialismus immer gescheitert ist und scheitern muss. Ich nenne es \u201cKuba-Syndrom\u201d, da diese Formulierung einen \u00f6konomisch gut erforschten Effekt ausgezeichnet beschreibt<\/em>.<\/p>\n<p>Wenn Staaten versuchen, Mieten politisch \u2013 mit sozialistischer oder sogar kommunistischer Agenda \u2013 zu deckeln versuchen, um notwendige Renditen zu begrenzen, stoppt der Wohnungsbau fast schlagartig. Gravierender noch: Auch der Bestand wird nicht mehr erhalten. Investitionen lohnen sich nicht mehr, also bleiben sie aus. Geb\u00e4ude werden verbraucht statt gepflegt. Es kommt zum Substanzverfall und am Ende steht der morbide Charm des Ruins. In Kuba kann man dieses Syndrom bis heute besichtigen: In Havanna sind ganze Stra\u00dfenz\u00fcge zerfallen, weil niemand mehr in Wohnraum investiert. Nicht aus Bosheit, sondern aus \u00f6konomischer Logik. Doch Kuba ist kein Einzelfall. Wer sich an die sp\u00e4ten 1980er Jahre erinnert, kennt noch die Bilder aus Ost-Berlin: Br\u00f6ckelnde Fassaden, marode Leitungen, feuchte Wohnungen. Der Staat hatte zwar alles reguliert, aber nichts mehr erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Und genau in diese fatale Richtung bewegt sich Deutschland nun erneut. Es ist eine dieser politischen Ideen, die nur in einem wohlstandsverwahrlosten, dekadenten und leistungsfeindlichen Staat entstehen k\u00f6nnen, in dem man die Gesetze der Marktwirtschaft vergessen hat und Geld f\u00fcr etwas Abstraktes h\u00e4lt, nicht f\u00fcr das Resultat von Wertsch\u00f6pfung aus Arbeit, unternehmerischem Risiko, Kapitalbindung und Zeit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAuch SPD-Bundesjustizministerin Stefanie Hubig m\u00f6chte k\u00fcnftig begrenzen, wie stark Vermieter die Inflation weitergeben d\u00fcrfen: Unabh\u00e4ngig von der durch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatsschulden2025\/\">Schuldenorgie<\/a> k\u00fcnstlich befeuerten Inflation, die logischerweise irgendwann in K\u00fcrze so richtig losgaloppieren wird, will sie einfach die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">Mieten<\/a> \u201cdeckeln\u201d. F\u00fcr den Mieter klingt das erstmal verhei\u00dfungsvoll und f\u00fcrsorglich; in Wahrheit aber bedeutet es einen staatlich verordneten Realwertverlust. Denn <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/banken\/inflation\/\">Inflation<\/a> ist kein Gef\u00fchl, sondern eine Rechengr\u00f6\u00dfe. Wenn Geld real an Kaufkraft verliert, dann ist eine politisch gedeckelte Miete keine Stabilisierung, sondern eine <em><strong>schleichende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/enteignung\/\">Enteignung<\/a><\/strong><\/em>. Elegant verteilt \u00fcber Jahre, m\u00f6glichst ger\u00e4uschlos.<br \/>\n.<br \/>\nMan muss kein Finanzakrobat sein, um das zu verstehen: Ein Immobilieninvestment funktioniert nur, wenn der Kapitalwert erhalten bleibt. Baukosten, Finanzierung, Instandhaltung, R\u00fccklagen, Steuern und Auflagen folgen Marktpreisen, nicht sozialpolitischen Wunschvorstellungen. Wer heute neu baut, bindet Kapital f\u00fcr Jahrzehnte. Ohne realen Inflationsausgleich investiert niemand. Und ausgerechnet in der gegenw\u00e4rtigen Lage ist diese Politik besonders ruin\u00f6s: Denn parallel betreibt der Staat eine Migrationspolitik, die die Wohnungsnachfrage explodieren l\u00e4sst. Jahr f\u00fcr Jahr kommen netto weit mehr Menschen ins Land, als Wohnungen gebaut werden. Die Schere geht immer weiter auseinander.<\/p>\n<p>Logisch w\u00e4re es da, Neubauten zu erleichtern und Investitionen zu f\u00f6rdern. Doch stattdessen w\u00fcrgt man genau jene ab, die Wohnraum schaffen und erhalten k\u00f6nnten. Das Ergebnis ist vorhersehbar: <em><strong>Es ist das besagte Kuba-Syndrom<\/strong><\/em>. Wenn sich Investitionen nicht mehr lohnen, wird nicht nur nicht mehr neu gebaut; es wird auch nichts mehr erneuert und renoviert. Das geschieht nicht aus Gier, sondern aus schierer wirtschaftlicher Vernunft.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKampf gegen das Prinzip <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a><br \/>\nUnd am Ende wird man wieder \u00fcberrascht sein: Warum wird nicht gebaut? Warum verfallen so viele Wohnungen? Warum ziehen sich private Anbieter zur\u00fcck? Dann wird man uns neue Schuldige pr\u00e4sentieren: Die b\u00f6sen Wohnungsbaugesellschaften. Die Miethaie. Die Spekulanten. Die gierigen Anleger.<br \/>\nDass <em><strong>64 Prozent der Mietwohnungen von Privatleuten als vom Staat jahrelang empfohlene und teils gef\u00f6rderte Altersversorgung gehalten<\/strong><\/em> werden, st\u00f6rt nur die Erz\u00e4hlung. Dass viele dieser Wohnungen weniger als 5.000 Euro im Jahr erl\u00f6sen, ebenfalls.<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.12.2025 von Michael M\u00fcnch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ansage.org\/das-kuba-syndrom-der-stefanie-hubig\/\">https:\/\/ansage.org\/das-kuba-syndrom-der-stefanie-hubig\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wohnungsbau funktioniert nur durch Privatwirtschaft<\/strong><br \/>\n<strong>Wer soll bauen? Staat oder privat?<\/strong><br \/>\nIm Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung wird als \u00f6ffentliche Aufgabe ein Neubauziel von 400.000 Wohnungen genannt und die Wohnungsbauministerin sieht dies auch als ihre Aufgabe an. Wohnungsbau ist also Staatsziel und Staatsaufgabe nach Ansicht der heutigen Ampel-Regierung.<br \/>\nDas ist insofern folgerichtig, als die Ampel-Regierung j\u00e4hrlich mehr als eine halbe Million Immigranten nach Deutschland lockt und der Staat sich selbst verpflichtet hat, f\u00fcr diese Unterkunft zu schaffen.<br \/>\nIn anderen Immigrationsl\u00e4ndern \u2013 z. B. den USA \u2013 m\u00fcssen die Immigranten selbst sehen, wo sie unterkommen, ist es private Aufgabe jedes einzelnen B\u00fcrgers, f\u00fcr seine Unterkunft zu sorgen.<\/p>\n<p><em>Einfluss des Staats \u00fcber die Mietgestaltung<\/em><br \/>\nWeil der Staat aber nicht gen\u00fcgend Wohnungen f\u00fcr die von ihm geschaffenen Wohnungsanspruchsberechtigten bauen kann, hat er versucht, durch \u00f6ffentliche Forderung des \u201esozialen Wohnungsbaus\u201c private Bauherrn dazu zu bringen, f\u00fcr die Problemgruppen auf privater Basis dadurch Wohnungen zu schaffen, dass der Staat diese mit Zusch\u00fcssen f\u00f6rdert. Es hat sich dadurch herausgebildet, dass der Staat f\u00fcr 15 Jahre eine Sozialbindung durch F\u00f6rderung des Projekts einkauft, im \u00dcbrigen aber Bau und Verwaltung und Eigentum private Aufgabe ist.<br \/>\nDies hat den Nachteil, dass die \u00f6ffentlichen F\u00f6rderbeitr\u00e4ge nach 15 Jahren endg\u00fcltig weg, die Sozialbindung nach 15 Jahren ebenfalls beendet und damit das Problem der Sozialwohnungen nur vor\u00fcbergehend gemildert, aber auf l\u00e4ngere Sicht versch\u00e4rft ist.<br \/>\nEine zweite Einflussm\u00f6glichkeit hat der Staat \u00fcber die Mietgestaltung. Auch hier hat er mit Mietstopp im Wohnungsmarkt angeblich Sozialgesichtspunkte zu verwirklichen versucht, in Wirklichkeit aber den Markt manipuliert.<\/p>\n<p><em>Beispiel DDR<\/em><br \/>\nDort wurden die Mieten so gesenkt, dass die privaten Eigent\u00fcmer weder eine Rendite aus ihrem Wohnungsbestand hatten noch die notwendigen Reparaturen bezahlen konnten. Der Wohnungsbestand der DDR war deshalb bei der Wiedervereinigung nahezu verfallen.<br \/>\nDer Staat will Wohnungsbau vor allem f\u00fcr zugewanderte Problemgruppen, die zum Teil noch nie eine moderne Wohnung gesehen haben, v\u00f6llig andere zivilisatorische und kulturelle Gebr\u00e4uche haben oder Problemf\u00e4lle aus eigener Lebensf\u00fchrung sind. Solche Mieter sind der Schrecken aller Vermieter, weil sie die Wohnung missbrauchen, verw\u00fcsten und zerst\u00f6ren. Wenn der Staat solche Mieter also mit Wohnungen versorgen will, kann er dies nur mit eigenem Wohnraum tun oder mit marktwirtschaftswidrigem Zwang gegen private Vermieter oder durch entsprechend h\u00f6here Forderungen.<br \/>\nPrivate Eigent\u00fcmer investieren in Wohnungen nur, wenn es sich lohnt, wenn die Miete nicht nur die Kosten deckt, sondern auch eine Mindestrendite bringt \u2013 oder wenn betriebliche Gr\u00fcnde daf\u00fcr sprechen.<\/p>\n<p><em>Wohnungsknappheit durch Massierung der Immigranten in Gro\u00dfst\u00e4dten<\/em><br \/>\nUnabh\u00e4ngig von der Statistik, dass wir bei etwa einer halben Million Immigranten und einem Neubau von nicht einmal 200.000 Wohnungen schon statistisch ein wachsendes Wohnungsdefizit haben, hat die Massierung der Immigranten in den Gro\u00dfst\u00e4dten gerade dort zu einer besonderen Wohnungsknappheit gef\u00fchrt, wo die gro\u00dfen Firmen angesiedelt sind \u2013 wiederum in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Gleicherma\u00dfen ist die Arbeitskr\u00e4fteknappheit zum Teil dadurch verursacht, dass m\u00f6gliche Arbeitskr\u00e4fte nicht in Firmenn\u00e4he zu freien Arbeitspl\u00e4tzen umziehen k\u00f6nnen, weil sie dort keine angemessene Wohnung finden.<br \/>\nDie staatliche Wohnungspolitik hat die Bedarfsgruppe der Arbeitskr\u00e4fte bisher ausgeblendet. Sie w\u00e4re aber die wichtigste Bedarfsgruppe, denn der Fachkr\u00e4ftebedarf ist bereits ein Standortproblem unserer Industrie. Wir brauchten also mehr Wohnungen f\u00fcr Facharbeiter dort, wo unsere Industrie angesiedelt ist.<br \/>\nOder wir m\u00fcssten die industrienahen Wohnungen den Mitarbeitern mehr als den Immigranten und Sozialf\u00e4llen vorbehalten, was die Politik aber weder will noch kann noch schaffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>Zu hohe Steuern f\u00fcr Unternehmen<\/em><br \/>\nUm also die Wohnungsnot nicht auf unsere Industrieproduktion durchschlagen zu lassen, brauchten wir L\u00f6sungen des Wohnungsproblems f\u00fcr die Industriemitarbeiter. Dieses Problem hat es schon vor 100 Jahren gegeben und ist damals marktwirtschaftlich gel\u00f6st worden: Die Industrie hat selbst Wohnungen f\u00fcr ihre Mitarbeiter gebaut, ganze firmeneigene Wohngebiete. So ist damals das Wohnungsproblem f\u00fcr die eigenen Mitarbeiter von Unternehmen selbst gel\u00f6st worden, z.B. die Bergarbeitersiedlungen, Siemensstadt, Wolfsburg u.a.<br \/>\nInzwischen sind aber die Steuern f\u00fcr die Unternehmen so hoch geworden, dass sie eigenen Wohnungsbau davon nicht mehr zus\u00e4tzlich leisten k\u00f6nnen. Dies ginge nur, wenn der Staat den Firmen gestatten w\u00fcrde, den Wohnungsbau f\u00fcr ihre Mitarbeiter steuerlich zu ber\u00fccksichtigen, wie dies vor 100 Jahren selbstverst\u00e4ndlich war.<\/p>\n<p><em>Wohnungsbau der Wirtschaft selbst \u00fcberlassen<\/em><br \/>\nStatt dass also der Staat selbst die Wohnungswirtschaft manipuliert, dirigiert und verpfuscht, sollten wir jedenfalls den wirtschaftsnotwendigen Wohnungsbau der Wirtschaft selbst \u00fcberlassen, also den Firmen steuerlichen Anreiz geben, f\u00fcr ihre Mitarbeiter selbst Wohnungen zu schaffen.<br \/>\n<em><strong>Dass dies geht, hat die Sonderabschreibung beim DDR-Aufbau nach der Wiedervereinigung gezeigt<\/strong><\/em>. Firmen und Privatinvestoren sind zu Massen in die Bauprojekte im Osten gestr\u00f6mt, um dort steuerliche Vorteile mitnehmen zu k\u00f6nnen. W\u00fcrde man also den Firmen diese steuerlichen Vorteile auch f\u00fcr den eigenen Mitarbeiter-Wohnbau gew\u00e4hren, w\u00fcrden damit zehntausende oder sogar hunderttausende Wohnungen privatwirtschaftlich neu geschaffen und zugleich Arbeitspl\u00e4tze gesichert, attraktiver und dauerhafter gemacht.<br \/>\nDas System der Werkswohnungen ist vor 100 Jahren erfolgreich erprobt worden, w\u00e4re auch heute erfolgreich. Nur m\u00fcsste unsere Politik von Staatsgl\u00e4ubigkeit, Staatsh\u00f6rigkeit und Staatsallgewalt marktwirtschaftlich umdenken, die Wohnungsversorgung wieder mehr dem Markt als dem Staatsdirigismus \u00fcberlassen.<\/p>\n<p><em>Marktwirtschaft funktioniert besser als Staatswirtschaft<\/em><br \/>\nAlso: Der Staat sollte sich nur um den Wohnungsbau f\u00fcr die Bev\u00f6lkerungsgruppen k\u00fcmmern, die er selbst durch Immigration angelockt hat oder die er als Sozialpotenzial betreuen und versorgen will. Daf\u00fcr m\u00fcsste es wieder \u00f6ffentlichen Wohnungsbau geben, der allerdings nie rentabel werden wird, immer \u00f6ffentliches Defizit produzieren d\u00fcrfte.<br \/>\nDen Wohnungsbau f\u00fcr die Mitarbeiter der Privatwirtschaft sollte aber der Staat der Privatwirtschaft wieder zuweisen, indem er diesen Wohnungsbau steuerlich anerkennt, also durch Abschreibungen gewinnmindernd ber\u00fccksichtigt und damit den Firmen eine M\u00f6glichkeit schafft, das Wohnungsproblem ihrer Mitarbeiter selbst zu l\u00f6sen.<br \/>\nSeit Ludwig Erhard wissen wir, dass die Marktwirtschaft besser funktioniert als Staatswirtschaft. Dass dies auch f\u00fcr den Wohnungsbau gilt, hat einerseits die DDR-Wirtschaft, andererseits die private Wohnungswirtschaft zu Zeiten Ludwig Erhards oder beim Ostaufbau nach 1989 gezeigt.<br \/>\nUnser Wohnungsproblem ist deshalb ein Problem der Staatsintervention und der Steuerpolitik und ist nicht durch mehr Staat, sondern nur durch mehr Privatwirtschaft l\u00f6sbar.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 19.4.2024 von Eberhard Hamer bitte #esen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pi-news.net\/2024\/04\/wer-soll-bauen-staat-oder-privat\/\">https:\/\/www.pi-news.net\/2024\/04\/wer-soll-bauen-staat-oder-privat\/<\/a><\/p>\n<p>Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Soziales\u00a0&gt;Dienste\u00a0&gt;Immobilien\u00a0&gt;Wohnen &gt;Wohnungsmangel &gt;Wohnbau &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0anklicken\u00a0oder runterscrollen \u00d6ffentlich-rechtlicher wirtschaftlicher Analphabetismus: Miete deckt nur laufende Kosten\u00a0(15.3.2026) AfD: Ohne Zuwanderung br\u00e4uchten wir drei Millionen Wohnungen weniger (23.2.2026) In Freiburg baut ein Investor Wohnh\u00e4user auf ein Parkhaus\u00a0(28.1.2026) Der Staat als Mietkostentreiber\u00a0(18.1.2026) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsbau\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":965,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-122799","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/122799","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122799"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/122799\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146850,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/122799\/revisions\/146850"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}