{"id":122548,"date":"2024-04-11T19:57:19","date_gmt":"2024-04-11T17:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=122548"},"modified":"2026-07-22T10:09:47","modified_gmt":"2026-07-22T08:09:47","slug":"gundelfingen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/gundelfingen\/","title":{"rendered":"Gundelfingen"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_1224\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/schau8pan-071228.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1224\" class=\"size-full wp-image-1224\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/schau8pan-071228.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/schau8pan-071228.jpg 602w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/schau8pan-071228-180x46.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1224\" class=\"wp-caption-text\">Tele-Blick vom Schauinsland nach Norden am 28.12.2008 \u00fcber Dreisamtal, Glottertal und Elztal zu Kandel (rechts) und Rohrhardsberg (Mitte oben) &#8211; vorne unten Freiburg-Ebnet mit dem SC-Stadion<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Gundelfingens \u00e4ltester Einwohner hat mit 102 Jahren Kronjuwelenhochzeit gefeiert (21.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/rosskopf\/\">Peter H\u00e4ringer ist 84 Jahre alt und wandert zum 1500. Mal auf den Ro\u00dfkopf<\/a> (16.7.2026)<\/li>\n<li>B\u00fcrgermeisteramt Gundelfingen und Pressefreiheit (11.4.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/gundelfingen.htm\">Gundelfingen (Archivseite)\u00a0<\/a><\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/glottertal\/\">Glottertal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/wildtal\/\">Wildtal<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gundelfingens \u00e4ltester Einwohner hat mit 102 Jahren Kronjuwelenhochzeit gefeiert<\/strong><br \/>\n&#8222;Wir haben viele Verbote in unserem Leben umgangen&#8220;<br \/>\nFranz Quitter ist mit 102 Jahren der \u00e4lteste Bewohner Gundelfingens. Im Juni feierte er mit Frau Helene Kronjuwelenhochzeit. Verbote k\u00fcmmerten sie bei ihrer Hochzeit 1951 nicht.<br \/>\n.<br \/>\nZahlen, Daten und Geschichten aus einem langen Leben: In Franz Quitters Kopf ist alles gespeichert und schnell parat. Bis heute ist er mit Scharfsinn gesegnet. Gedichte aus Jugendjahren zitiert er fehlerfrei. Wenn der r\u00fcstige Rentner aus seinem Leben erz\u00e4hlt, dann beeindruckt er mit einem gro\u00dfen Wissensschatz \u00fcber die Geschichte \u2013 auch aus seiner Heimat Temeswar in Rum\u00e4nien.<br \/>\nAn die Zeit, als er seine Helene kennenlernte, erinnert sich Franz Quitter noch sehr gut. &#8222;Dieses h\u00fcbsche M\u00e4dchen hat es mir gleich angetan&#8220;, sagt er mit leicht verschmitztem L\u00e4cheln. Das war kurz nach dem Krieg. Franz hatte sein deutsches Abitur in der Tasche und an der Deutschen Lehrerbildungsanstalt in Temeswar seine Ausbildung abgeschlossen. Nach einem Dienstjahr an der Grund- und Hauptschule wurde er zum Kriegsdienst in die deutsche Wehrmacht eingezogen. Er wurde verwundet, kam ins Lazarett und nach Kriegsende in amerikanische Kriegsgefangenschaft in N\u00fcrnberg. Danach bewarb er sich f\u00fcr eine Lehrerstelle in Deutschland. Er reiste nach Hause, um seine Dokumente zu holen. Kaum angekommen, musste er zum Milit\u00e4rdienst in Rum\u00e4nien. Heil von dort zur\u00fcck, nahm er das Geigenstudium auf, um sich auf die Temeswarer Philharmonie vorzubereiten. Dann jedoch wurden ab 1948 deutsche Schulen wieder zugelassen. &#8222;Ich war 24 Jahre alt, als ich in meinen Lehrerberuf zur\u00fcckkehren konnte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Er kam an unsere deutsche Elementarschule in Freidorf&#8220;, erz\u00e4hlte Helene Quitter weiter. Immer noch rollt sie charmant das R, ein Merkmal ihrer damaligen Heimat. Sie war damals noch Sch\u00fclerin. Ihr Vater war der Schulleiter, doch er war mit v\u00f6llig zerr\u00fctteter Gesundheit aus der sowjetischen Zwangsarbeit heimgekehrt. &#8222;So unterrichtete ich morgens die Sch\u00fcler und abends half ich dem Schulleiter bei der Verwaltungsarbeit&#8220;, erinnert sich Franz Quitter. Nebenbei gab er Helene Klavierunterricht. &#8222;So kamen wir uns immer n\u00e4her und verliebten uns&#8220;, erz\u00e4hlte seine Frau. 1951 beschlossen die Familienr\u00e4te, dass die Kinder heiraten d\u00fcrfen. Helene war 17 Jahre, Franz war 27 Jahre alt. Der 16. Juni 1951 war ein traumhaft sch\u00f6ner Sommertag. Geheiratet wurde in der Josefst\u00e4dter Pfarrkirche. &#8222;Dort wurde ich schon vom gleichen Pfarrer getauft&#8220;, sagte der 102-J\u00e4hrige. Eine kirchliche Hochzeit war zu dieser Zeit strikt untersagt. Das kommunistische Regime hatte etwas gegen Religionsaus\u00fcbung. Die Taufe der Tochter, die 1961 zur Welt kam, war auch inoffiziell.<br \/>\n.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/banat-siebenbuergen-quitter260720.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-151732\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/banat-siebenbuergen-quitter260720-180x146.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/banat-siebenbuergen-quitter260720-180x146.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/banat-siebenbuergen-quitter260720-640x520.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/banat-siebenbuergen-quitter260720.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><br \/>\n1973 reiste Familie Quitter aus Rum\u00e4nien nach Deutschland aus \u2013 mit 100 Kilogramm Gep\u00e4ck. Foto: Andrea Steinhart<br \/>\n.<br \/>\nAber die Quitters lie\u00dfen sich davon nicht aufhalten. &#8222;Wir haben viele Verbote in unserem Leben umgangen&#8220;, sagt Franz Quitter. Das Hochzeitsfest wurde in der Schule gefeiert. &#8222;Es gab Kuchen und belegte Brote \u2013 zum Tanzen schoben wir die Tische zur Seite&#8220;, erz\u00e4hlte Helene Quitter. Auch sie wurde Lehrerin. Franz Quitter nahm neben dem Schulunterricht ein Studium der Mathematik, Physik und Astronomie auf. Nebenbei gab er Musikunterricht und \u00fcbernahm Redaktionsarbeiten bei didaktischen und p\u00e4dagogischen Verlagen f\u00fcr deutsche Schulb\u00fccher. Als Hauptredakteur f\u00fcr die F\u00e4cher Mathematik, Physik und Astronomie war er f\u00fcr die \u00dcbersetzung ins Deutsche der rum\u00e4nischen Schulb\u00fccher verantwortlich. Als der Deutsche Caritasverband in den 1960er-Jahren auf Umwegen Hilfsg\u00fcter f\u00fcr die Kranken und Bed\u00fcrftigen in die Region Banat brachte, half Franz Quitter bei der Organisation und Verteilung.<\/p>\n<p>In den 1970er-Jahren begann die Aussiedlung der Banater Schwaben aus Rum\u00e4nien. 1973 konnte die Familie Quitter nach Deutschland ausreisen. &#8222;Wir durften 100 Kilogramm mitnehmen&#8220;, erz\u00e4hlt der Senior. Die Kiste war voll mit B\u00fcchern und Liebgewordenem, wie die Kristallgl\u00e4ser, die heute noch im Schrank stehen. In Freiburg angekommen, unterrichtete Helene Quitter an einer Grund- und Hauptschule in Freiburg, sp\u00e4ter in Umkirch. Der Naturwissenschaftler Quitter unterrichtete ab 1974 bis zu seinem Ruhestand am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Waldkirch. &#8222;Er hat immer viel gearbeitet \u2013 nur im Haushalt geholfen hat er nie&#8220;, verriet Helene lachend. Seit 1984 wohnt das Ehepaar in Gundelfingen. &#8222;Die kleinen B\u00e4umchen von damals vor unserem Fenster sind heute Baumriesen.&#8220;<br \/>\nNach dem Berufsleben wollte Franz Quitter sich nicht zur Ruhe setzen. Da ihm die Musik nach wie vor am Herzen lag, wirkte er fortan zusammen mit Gleichgesinnten im Kammerorchester Gundelfingen mit und trat als Geiger einem Streichquartett bei. Zudem belegte er an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t einen vierj\u00e4hrigen Kurs in Malen und Zeichnen. Die sch\u00f6nen Ergebnisse seines k\u00fcnstlerischen Schaffens sind in der ganzen Wohnung sichtbar. Keine Wand ist ohne eines der selbstgemalten Kunstwerke. Seine Bilder wurden schon bei mehreren Ausstellungen gezeigt. Besonders das Malen von Gesichtern, Tieren und Blumen hat es ihm angetan. &#8222;Malen kann ich heute nicht mehr, aber ich lese noch B\u00fccher, die ich schon einmal gelesen habe.&#8220; Sein ganzes Leben hat sich Franz Quitter ehrenamtlich eingebracht. So war er unter anderem beim Kreisverband der Banater Schwaben, beim Bund der Vertriebenen oder beim ostdeutschen Akademischen Arbeitskreis t\u00e4tig. F\u00fcr seinen Dienst an der Gemeinschaft erhielt er viele Auszeichnungen, zum Beispiel die Ehrennadel des Landes Baden-W\u00fcrttemberg.<br \/>\nWie er es schaffte, 102 Jahre alt zu werden, wei\u00df er nicht. &#8222;Ich frage mich das oft selbst und kann doch keine gescheite Antwort darauf geben&#8220;, sagt Quitter und feixt. Aber das gemeinsame Leben war erf\u00fcllend, sagte er. &#8222;Ich blicke gern zur\u00fcck auf mein Leben.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.7.2026 von Andrea Steinhart bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/gundelfingens-aeltester-einwohner-hat-mit-102-jahren-kronjuwelenhochzeit-gefeiert-wir-haben-viele-ve\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/gundelfingens-aeltester-einwohner-hat-mit-102-jahren-kronjuwelenhochzeit-gefeiert-wir-haben-viele-ve<\/a><\/p>\n<p><strong>Banater Schwaben<\/strong><br \/>\n1718 eroberten die Habsburger das Banat zur\u00fcck und begannen, das strategisch wichtige Grenzgebiet im Donauraum zu besiedeln. Schon 1718 kamen Handwerker und Ingenieure nach Temeswar, der wichtigsten Stadt des Banat, um vieles aufzubauen. Die Menschen aus den deutschen Gebieten Rheinpfalz, Trier, Hessen, Lothringen und Franken sowie Bayern und W\u00fcrttemberg kamen unter Kaiser Karl VI (1722\u201326), unter Kaiserin Maria Theresia (1763\u20131773) und unter Kaiser Josef II (1780\u201390). Obwohl sie aus unterschiedlichen Regionen kamen, wurden sie von den Einheimischen als &#8222;Schwaben&#8220; bezeichnet. Die historische Region Banat liegt heute in den Staaten Rum\u00e4nien, Serbien und Ungarn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgermeisteramt Gundelfingen und Pressefreiheit<\/strong><br \/>\nEs ist gut, wenn sich eine Zeitung vehement f\u00fcr die Meinungs- bzw. Pressefreiheit einsetzt (1). So geschehen beim Artikel &#8222;hohe Personal-Fluktuation im Gundelfinger Rathaus&#8220; (2), der aufzeigt, wie kr\u00e4ftig es bei der Besetzung der B\u00fcrgermeister\u00e4mter in Gundelfingen und Merzhausen doch menscheln kann. Dieser klare Einsatz f\u00fcr Andersdenkende in der Kommunalverwaltung durch die Zeitungsmacher geh\u00f6rt zur journalistischen Normalit\u00e4t.<br \/>\nZu w\u00fcnschen ist, dass die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/bz\/\">BZ<\/a> diese Normalit\u00e4t auch f\u00fcr andersdenkende B\u00fcrger aus dem politisch rechten (nicht rechtsextremen!) Spektrum gelten lassen m\u00f6ge. Zumal dann, wenn die Zeitung regional als Monopolist auftritt.<\/p>\n<p>Die Badische Zeitung (BZ) verwies in ihrer Berichterstattung zu kommunalpolitischen Problemen auf ihre Freiheitsrechte. Die grundrechtlich gesch\u00fctzten Pressefreiheit der BZ gilt ebenso wie die grundrechtlich gesch\u00fctzte Meinungsfreiheit der B\u00fcrger.<br \/>\n11.4.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;B\u00fcrgermeisteramt Gundelfingen und Pressefreiheit&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Manche B\u00fcrgermeister haben Nachhilfe in Sachen Pressefreiheit dringend n\u00f6tig<\/strong><br \/>\nEs sind juristische Drohgeb\u00e4rden ohne Wirkung, die aber trotzdem erschrecken: Zwei B\u00fcrgermeister versuchen, einen Artikel in der Badischen Zeitung zu verhindern. Wir machen das \u00f6ffentlich \u2013 und weiter.<br \/>\n&#8222;Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew\u00e4hrleistet.&#8220; So steht es in Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Es ist deshalb erschreckend, was sich da am sp\u00e4ten Montagabend rund um unsere geplante Berichterstattung \u00fcber die hohe Fluktuation im Gundelfinger Rathaus abgespielt hat.<br \/>\nDer Vorgang gipfelte darin, dass die Juristin und angehende B\u00fcrgermeisterin von Merzhausen, Melanie Kienle, pers\u00f6nlich vor Ort an unserem Verlagssitz an der L\u00f6rracher Stra\u00dfe in Freiburg den Versuch unternahm, die Ver\u00f6ffentlichung des Beitrages in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung zu verhindern.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.4.2024 von Holger Kn\u00f6ferl bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/manche-buergermeister-haben-nachhilfe-in-sachen-pressefreiheit-dringend-noetig?\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/manche-buergermeister-haben-nachhilfe-in-sachen-pressefreiheit-dringend-noetig<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Warum gibt es eine so hohe Personal-Fluktuation im Gundelfinger Rathaus?<\/strong><br \/>\nSeit Anfang 2023 verlie\u00dfen 25 Angestellte die Gundelfinger Verwaltung. Wo liegt das Problem? Die Berichterstattung der Badischen Zeitung dar\u00fcber l\u00f6ste jetzt eine juristische Auseinandersetzung aus.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nJuristische Auseinandersetzung<br \/>\nB\u00fcrgermeister Raphael Walz wollte die Ver\u00f6ffentlichung dieses Artikels \u00fcber die Fluktuation im Gundelfinger Rathaus am Montag stoppen. Die Onlineversion erschien gegen 17 Uhr auf badische-zeitung.de. Am sp\u00e4ten Montagabend erreichte ein Schreiben der Anwaltssoziet\u00e4t Fehrenbach und Kollegen aus Waldshut die Redaktion. Darin wurde der BZ von Anwalt Tobias Kienle unterstellt, der Artikel w\u00fcrde unwahre Tatsachen\u00e4u\u00dferungen enthalten und den Ruf der Gemeinde Gundelfingen sowie von Walz sch\u00e4digen. Da aufgrund der Uhrzeit keine juristische Abkl\u00e4rung mehr final m\u00f6glich war, entschied sich die Breisgau-Redaktion, die Ver\u00f6ffentlichung des Printartikels zu verschieben und den Onlineartikel gegen 23 Uhr vor\u00fcbergehend offline zu stellen. Am Dienstag konnte die Kanzlei aber der BZ keine unwahren Tatsachen\u00e4u\u00dferungen nachweisen \u2013 weshalb die BZ sich f\u00fcr eine Ver\u00f6ffentlichung entschied. Die Redaktion nahm marginale \u00c4nderungen und formale K\u00fcrzungen vor. Der Kerninhalt blieb identisch. Irritierend war in dieser Sache der Auftritt von der designierten Merzhauser B\u00fcrgermeisterin Melanie Kienle am Montagabend. Sie tauchte unangek\u00fcndigt nach Redaktionsschluss beim Verlagshaus der BZ auf und wollte nachdr\u00fccklich davon abraten, den Artikel zu drucken. Gegen\u00fcber einem diensthabenden Redakteur k\u00fcndigte sie eine Unterlassungserkl\u00e4rung an, die in K\u00fcrze von der Anwaltskanzlei aus Waldshut an die Redaktion versendet werde. Melanie Kienle hatte aber kein Mandat von der Kanzlei, in der ihr Ex-Mann Tobias Kienle t\u00e4tig ist. Auf BZ-Nachfrage, warum sie in dieser Sache \u00fcberhaupt t\u00e4tig wurde, schreibt Kienle am Dienstag: &#8222;Ich war gestern bei Ihnen vor Ort, um klarzustellen, dass etwaige anwaltliche Korrespondenz nicht von meiner Seite veranlasst wurde&#8220;. Sie habe vermeiden wollen, dass aufgrund des gleichen Nachnamens eine Verbindung zu ihr hergestellt werde.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.4.2024 von Sebastian Kr\u00fcger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/warum-gibt-es-eine-so-hohe-personal-fluktuation-im-gundelfinger-rathaus\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/warum-gibt-es-eine-so-hohe-personal-fluktuation-im-gundelfinger-rathaus<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Gundelfingens \u00e4ltester Einwohner hat mit 102 Jahren Kronjuwelenhochzeit gefeiert (21.7.2026) Peter H\u00e4ringer ist 84 Jahre alt und wandert zum 1500. 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