{"id":121374,"date":"2024-03-06T11:51:39","date_gmt":"2024-03-06T10:51:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=121374"},"modified":"2026-04-11T20:11:59","modified_gmt":"2026-04-11T18:11:59","slug":"lehrer-respekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/lehrer-respekt\/","title":{"rendered":"Lehrer-Respekt"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/\">Lehrer<\/a> &gt;Lehrer-Respekt<\/p>\n<div id=\"attachment_121145\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-121145\" class=\"size-full wp-image-121145\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naturkita2ruhbauernhof-pan240225-180x91.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-121145\" class=\"wp-caption-text\">Naturkita Dietenbach mit Blick zum Hinterwaldkopf 24.2.2024<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schule-gewalt-gegen-den-staat\/\">Schule: Gewalt gegen den Staat<\/a>\u00a0(11.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/intoleranz-gegenueber-lehrern\/\">Intoleranz gegen\u00fcber Lehrern<\/a>\u00a0(22.5.2025)<\/li>\n<li>Die herausgeforderte Schule: &#8222;kann es keinen geordneten Unterricht geben&#8220; (14.4.2025)<\/li>\n<li>\u201eAbsolute H\u00f6lle\u201c: Lehrerin packt \u00fcber t\u00e4gliche Gewalt an Brennpunkt-Schule aus (19.11.2024)<\/li>\n<li>Klagelied einer Lehrerin (die nichts verstanden hat) (2.7.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/taeter-opfer-umkehr-an-schulen\/\">T\u00e4ter-Opfer-Umkehr an Schulen<\/a>\u00a0(24.3.2024)<\/li>\n<li>Gewalt gegen Lehrerinnen steigt (18.3.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-gewalt\/\">Polizei mit zweierlei Ma\u00df bei Schulgewalt<\/a>\u00a0(19.3.2024)<\/li>\n<li>SOS eines Berliner Lehrers (5.3.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/lehrer-freiheit\/\">Lehrer-Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-gewalt\/\">Schulen-Gewalt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die herausgeforderte Schule: &#8222;kann es keinen geordneten Unterricht geben&#8220;<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Die entb\u00fcrgerlichte Gesellschaft<\/strong><br \/>\nDie Probleme im Bildungswesen sind zum gro\u00dfen Teil einer entb\u00fcrgerlichten Gesellschaft geschuldet und lassen sich mit mehr Geld kaum kompensieren. So ist die Organisation des Schulbetriebs an Voraussetzungen gebunden, die nicht monetarisiert werden k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, dass Kinder und Jugendliche ausgeschlafen, angemessen gekleidet, p\u00fcnktlich und mit einem Pausenbrot versehen einigerma\u00dfen motiviert das Klassenzimmer betreten. Eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, die vor drei bis vier Jahrzehnten noch gegeben war.<br \/>\nZum b\u00fcrgerlichen Habitus geh\u00f6ren unter anderem Pflichtbewusstsein, Loyalit\u00e4t, Flei\u00df, Verl\u00e4sslichkeit, Sorgfalt. Diese inzwischen oft als \u201erechts\u201c apostrophierten Zuschreibungen waren der Garant, um das Schulsystem am Laufen zu halten. Nat\u00fcrlich gab es schon vor 40 Jahren faule und renitente Sch\u00fcler, aber ein gewisser Autoritarismus in der Lehrerschaft und die Homogenit\u00e4t der Sch\u00fcler, die sich im wesentlichen an die oben genannten Zuschreibungen hielten, sorgte daf\u00fcr, dass die Schule bis vor wenigen Jahrzehnten als Ort der Wissensbildung galt und zumindest einigerma\u00dfen gebildete Absolventen entlie\u00df.<\/p>\n<p><em><strong>Der Unterrichtsablauf beruht auf den genannten b\u00fcrgerlichen Grundlagen. Sind sie nicht mehr vorhanden,<\/strong><\/em> <em><strong>kann es keinen geordneten Unterricht geben.<\/strong><\/em> F\u00fcr Sch\u00fcler, die nicht stillsitzen und zuh\u00f6ren k\u00f6nnen, die nicht zum Bed\u00fcrfnisaufschub f\u00e4hig sind, das Lernen verweigern, \u00fcber jede Zurechtweisung gekr\u00e4nkt sind, denen der Schlaf fehlt und die daheim einen Gro\u00dfteil ihrer Zeit vor digitalen Endger\u00e4ten sitzen, bringt der klassische Schulbetrieb nichts. Der Verbleib im Klassenzimmer hat dann nur noch Verwahrcharakter, damit Eltern arbeiten k\u00f6nnen und Jugendliche nicht auf der Stra\u00dfe herumlungern.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nLeider fehlt das Personal f\u00fcr kleinere Klassen. B\u00fcrokratiemonster und teils absurde Vorschriften verhindern das Einstellen von qualifiziertem Personal. Dabei ist es l\u00e4ngst ein Gemeinplatz, dass gute Lehrer, die den Kindern p\u00e4dagogisch angemessen Wissen vermitteln k\u00f6nnen, nicht unbedingt ein langes Studium absolviert haben m\u00fcssen.<br \/>\nIdeologie und krude Lehrmethoden verhindern zus\u00e4tzlich Lernerfolge. Man k\u00f6nnte zum Beispiel dazu \u00fcbergehen, den Kindern in der ersten Klasse konsequent das Lesen beizubringen, bevor die Sch\u00fcler schreiben lernen. Kopfrechnen darf auch gerne wieder modern werden. Wer das kleine 1\u00d71 auswendig kann, hat auf der weiterf\u00fchrenden Schule bei den komplizierter werdenden Aufgaben einen Vorteil.<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.4.2025 von Sabine Mosch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dersandwirt.de\/die-herausgeforderte-schule\/\">https:\/\/www.dersandwirt.de\/die-herausgeforderte-schule\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eAbsolute H\u00f6lle\u201c: Lehrerin packt \u00fcber t\u00e4gliche Gewalt an Brennpunkt-Schule aus<\/strong><br \/>\nGewalt und Kriminalit\u00e4t, Beleidigungen und Bedrohungen, Verrohung und Aggressionen, sexuelle \u00dcbergriffe und Polizeieins\u00e4tze \u2013 \u201edas alles ist dort an der Tagesordnung\u201c, berichtet die P\u00e4dagogin, die im Fr\u00fchjahr 2024 auf eine andere Einrichtung in einer weiter entfernten Stadt wechselte.<br \/>\nWas sie an ihrer fr\u00fcheren Schule erlebt hat, erkl\u00e4rt Birgit Ebel mit Worten, die manche drastisch und erschreckend nennen m\u00f6gen, vielleicht auch \u00fcbertrieben. Dabei beschreibt sie nur das, was sie als Realit\u00e4t erlebt hat.<br \/>\nEine bittere Realit\u00e4t, wie sie mittlerweile in vielen St\u00e4dten Deutschlands herrscht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.11.04 von Birgt Ebel bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/panorama\/enthemmt-und-leistungsschwach-absolute-hoelle-lehrerin-packt-ueber-taegliche-gewalt-an-brennpunkt-schule-aus_id_260365478.html\">https:\/\/www.focus.de\/panorama\/enthemmt-und-leistungsschwach-absolute-hoelle-lehrerin-packt-ueber-taegliche-gewalt-an-brennpunkt-schule-aus_id_260365478.html<\/a><br \/>\n19.11.2024<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ansage.org\/wege-aus-der-krise-neuer-experten-blog-beleuchtet-die-situation-des-deutschen-schul-und-bildungssystems\/\">https:\/\/ansage.org\/wege-aus-der-krise-neuer-experten-blog-beleuchtet-die-situation-des-deutschen-schul-und-bildungssystems\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Klagelied einer Lehrerin (die nichts verstanden hat)<\/strong><br \/>\nIch sag\u2019 mal gar nichts dazu, lasse das mal so wirken und f\u00fcr sich stehen: <a href=\"https:\/\/x.com\/RonaiChaker\/status\/1807869416127742034\">https:\/\/x.com\/RonaiChaker\/status\/1807869416127742034<\/a><br \/>\nIch habe immer noch den Eindruck, sie versteht nicht ganz, womit sie es zutun hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.7.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2024\/07\/02\/klagelied-einer-lehrerin\/#google_vignette\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2024\/07\/02\/klagelied-einer-lehrerin\/#google_vignette<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gewalt gegen Lehrerinnen steigt<\/strong><br \/>\n\u201eDu hast mir gar nichts zu sagen, du Fotze. Ruf doch meinen Vater an! Der macht dich so richtig fertig. Wir machen euch alle fertig!\u201c \u2013 so redete Hakim H. mit seiner Lehrerin, holte sein Springmesser aus der Hosentasche und rammte es in den Tisch. Der Sechzehnj\u00e4hrige hat einen Schulverweis bekommen. Noch sitzt er in der Klasse. Sabine F., seine Lehrerin, hat die Klasse gewechselt. Sie ist Deutsch-Lehrerin an einer Hauptschule in Gelsenkirchen. \u201eIch habe Angst\u201c, sagt sie. Seit dem \u00dcberfall der Hamas in Israel habe sich unter ihren Sch\u00fclern im Ruhrpott etwas ver\u00e4ndert. \u201eSie haben alles \u00fcber Social Media verfolgt. Diese bestialische Gewalt hat viele der Jungen schwer beeindruckt. Viele ihrer Eltern haben diesen Tag gefeiert. Die Angriffe in Gaza werten sie als Best\u00e4tigung\u201c, so Sabine F. Eigentlich wollte die Lehrerin mit ihrer sechsten Klasse gerade \u201eAls Hitler das rosa Kaninchen stahl\u201c lesen. \u201eIch lasse das lieber. Ich habe Angst vor einer Eskalation\u201c, sagt sie.<br \/>\n\u201eAutorit\u00e4t, das war einmal. Was wir erleben, das ist die totale Ohnmacht\u201c, sagt auch Bettina W., Lehrerin an einer Dortmunder Gesamtschule. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass der \u00dcberfall der Hamas auf die ohnehin brenzlige Situation in den Klassenzimmern wie ein Brandbeschleuniger wirkt.\u201c Viele ihrer Sch\u00fcler w\u00fcrden die Hamas bewundern, h\u00e4tten die Flagge auf Bl\u00f6cke und Mappen gekritzelt. Und st\u00e4ndig k\u00e4me was Neues auf Tiktok hoch. \u201eMeine Sch\u00fcler folgen Influencern, die nicht nur Falschinformationen, sondern auch Antisemitismus, Frauenhass und regelrechte Terrorpropaganda verbreiten\u201c, sagt sie.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Philologenverband NRW hat nun zu diesem \u201eGef\u00fchl\u201c erstmals Zahlen geliefert. Er startete eine Umfrage unter Lehrkr\u00e4ften an NRW-Gesamtschulen und Gymnasien. Die ergab, dass mehr als jede zweite LehrerIn in den vergangenen drei Jahren bereits pers\u00f6nlich von Gewalt betroffen war. An den Gymnasien waren es 47 Prozent, an den Gesamtschulen mit 76 Prozent sogar mehr als Dreiviertel der Lehrkr\u00e4fte. 1.500 Lehrerinnen und Lehrer hatten bei der Umfrage mitgemacht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAber zur Wahrheit geh\u00f6re auch, dass die Gewalt gegen LehrerInnen an Schulen mit Kindern aus vorwiegend migrantischen Milieus besonders hoch sei. \u201eViele unserer Sch\u00fcler mit muslimischem Migrationshintergrund sehen Frauen nicht als gleichwertige Menschen an. Wenn wir sie ma\u00dfregeln, flippen sie aus und wollen neuerdings Rache. Wir erleben eine migrantische Gewaltkultur. Und die beeinflusst nat\u00fcrlich auch alle anderen\u201c, sagt die Dortmunderin ern\u00fcchtert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIm Januar 2024 wurde publik, dass vier muslimische Sch\u00fcler einer Neusser Gesamtschule eine \u201eScharia-Polizei\u201c forderten. Frauen und M\u00e4dchen sollten sich bedecken, im Unterricht sollte Geschlechtertrennung herrschen, Mitsch\u00fclerInnen sollten zum Islam \u00fcbertreten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSabine F. aus Gelsenkirchen wird deutlicher: \u201eEs wird doch nicht nur geschwiegen, es gibt die konkrete Ansage \u201aMach\u2018 hier keinen \u00c4rger!\u2018 von Schulleitungen an uns LehrerInnen. Mit Auszeichnungen wie \u201aSchule mit Courage\u2018 oder \u201aSchule gegen Rassismus\u2018, damit m\u00f6chte sich jede Schule gern schm\u00fccken und das Blechschild am Eingang aufh\u00e4ngen. Aber wie mit uns LehrerInnen umgegangen wird, daf\u00fcr interessiert sich kein Schwein!\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.3.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/gewalt-gegen-lehrerinnen-steigt-340939#:~:text=Die%20ergab%2C%20dass%20mehr%20als,hatten%20bei%20der%20Umfrage%20mitgemacht\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/gewalt-gegen-lehrerinnen-steigt-340939#:~:text=Die%20ergab%2C%20dass%20mehr%20als,hatten%20bei%20der%20Umfrage%20mitgemacht<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SOS eines Berliner Lehrers<\/strong><br \/>\nHilferuf eines Lehrers, der bereit ist, viele Dem\u00fctigungen zu ertragen, aber nicht jene, sich nicht mehr als P\u00e4dagoge zu betrachten.<\/p>\n<p>Nachdem ich w\u00e4hrend der Ferien Aufs\u00e4tze korrigiert habe und mich mindestens dreimal fragen musste, ob ich ehrliche Noten oder lieber h\u00f6here Noten vergeben soll, um m\u00f6gliche Rechtfertigungen gegen\u00fcber der Schulleitung zu vermeiden, habe ich mich entschlossen, diesen Text zu schreiben. Bitte fassen Sie meine Worte als den dringenden Hilferuf eines Lehrers auf, der bereit ist, viele Dem\u00fctigungen zu ertragen, aber nicht jene, seine Rolle als P\u00e4dagoge nicht wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte Ihnen mein Leid anhand einer kleinen Anekdote verdeutlichen:<\/p>\n<p>Letztes Jahr habe ich im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Dritte Reich behandelt. An einem Montag w\u00e4hrend der letzten Stunde habe ich der Klasse eine 43-min\u00fctige Doku \u00fcber den Porajmos, die Nazi-Vernichtung von \u00fcber 500.000 Sinti und Roma, gezeigt. Ich habe die Klasse informiert, dass die Doku etwas l\u00e4nger als die Unterrichtsstunde dauern w\u00fcrde, und sie gebeten, die Doku dennoch bis zum Ende anzuschauen. Obwohl der Film r\u00fchrend war, habe ich meine Bitte, sitzen zu bleiben, f\u00fcnf Minuten vor Unterrichtsschluss wiederholt. Als die Schulglocke klingelte, sind sofort alle Sch\u00fcler bis auf zwei aufgestanden und gegangen. Diese beiden vorbildlichen Sch\u00fcler haben daraufhin von mir pers\u00f6nlich einen Lobesbrief erhalten, den ich auf Arabisch und T\u00fcrkisch \u00fcbersetzt habe, damit ihre Familien stolz auf ihr Verhalten sein k\u00f6nnen.<br \/>\nAber habe ich damit meine p\u00e4dagogische Pflicht erf\u00fcllt? Nein. Meine Pflicht w\u00e4re es auch gewesen, den anderen Sch\u00fclern, die den Klassenraum sofort verlassen haben, einen Tadel zu erteilen oder sie zu verpflichten, am n\u00e4chsten Montag eine Stunde l\u00e4nger zu bleiben und einen Aufsatz dar\u00fcber zu schreiben, warum ihr Verhalten unanst\u00e4ndig war.<\/p>\n<p>Ich habe jedoch nichts unternommen, da ich bef\u00fcrchtete, mich bei den betroffenen Sch\u00fclern entschuldigen zu m\u00fcssen. Es h\u00e4tte gereicht, dass ein Sch\u00fcler oder ein Elternteil auf einen Artikel des Berliner Schulgesetzes verwiesen h\u00e4tte, wonach niemand einer erzieherischen Ma\u00dfnahme unterzogen werden darf, weil er seine Freizeit nicht opfern will, damit mein \u201eunangemessenes\u201c und \u201ejuristisch anfechtbares\u201c Handeln mich belastet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Ein Schulsystem, in dem ein Lehrer Angst haben muss, Sch\u00fcler zu sanktionieren, weil sie sich weigern, zwei Minuten ihrer Freizeit zu opfern, um das Leid von Menschen zu w\u00fcrdigen, die Auschwitz \u00fcberlebt haben, ist meiner Meinung nach kein demokratisches, progressives oder antifaschistisches Schulsystem. Im besten Fall ist es ein Schulsystem, in dem brav antifaschistische Slogans einstudiert werden.<\/p>\n<p>Ungehinderte Respektlosigkeit<br \/>\nAntifaschismus bedeutet auch, einen respektvollen menschlichen Umgang einzufordern. Dennoch muss ich fast jeden Tag Dem\u00fctigungen von Sch\u00fclern hinnehmen, die diese ihren eigenen Eltern, Verwandten und sogar Haustieren nicht zumuten w\u00fcrden. Mit \u201eDigger\u201c angesprochen zu werden, emp\u00f6rte \u201eWarum!?\u201c-Ausrufe zu vernehmen, wenn Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen darum gebeten werden, zum Abholen korrigierter Tests und Hausaufgaben nach vorne zu kommen, oder ein lautes \u201eIst mir sch-\u00dfegal!\u201c zu h\u00f6ren, falls ich warne, unangebrachtes Verhalten k\u00f6nne sanktioniert werden \u2013 all das geh\u00f6rte nicht zu meinem Schulalltag im 20. Jahrhundert.<br \/>\nWenn es nur um mich und meine Gef\u00fchle ginge, w\u00e4re das alles kein Problem. Letztendlich ist mein Lehrergehalt in Deutschland h\u00f6her als in fast jedem anderen Land der Welt. Meine Kollegen im Ausland werden allerdings nicht von Schuldgef\u00fchlen geplagt, wie ich als Berliner Lehrer.<br \/>\nEin Julius oder Paul aus Dahlem oder Prenzlauer Berg, der in jeder Stunde ungehindert respektlos sein darf und dessen Eltern \u00c4rzte oder Rechtsanw\u00e4lte sind, wird im Leben keine gro\u00dfen Probleme haben und somit auch keine Gewissensbisse bei gewissenhaften Lehrern ausl\u00f6sen.<br \/>\nSelbst wenn Julius oder Paul die Probezeit ihrer Ausbildung oder Anstellung nicht bestehen, weil sie frech sind oder grundlegende Grammatik- und Rechtschreibfehler machen, werden Mama und Papa sicherstellen, dass sie eine zweite, dritte, vierte oder sogar f\u00fcnfte Chance im Leben erhalten.<\/p>\n<p>Weder progressiv noch antirassistisch<br \/>\nEin Mehmet oder Abdallah aus Kreuzberg oder Neuk\u00f6lln hat keine zweite Chance. Sobald die erste Ausbildung oder Anstellung scheitert und sie ein schlechtes Arbeitszeugnis erhalten, weil ihre Schule grundlegende Werte und Wissen nicht vermittelt, ist ihr Leben und ihre Zukunft ruiniert.<br \/>\nEs gibt Kollegen, die sich solchen Problemen und Szenarien \u00fcberhaupt nicht stellen. Mir wurde selbst von einer angesehenen Fachbereichsleiterin gesagt, dass es kein Problem sei, wenn eine Sch\u00fclerin aus Afghanistan gegen\u00fcber Lehrkr\u00e4ften frech und respektlos ist. Diese Respektlosigkeit sei vielmehr als \u201eZeichen der Emanzipation von patriarchalischen Werten\u201c zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Dass dieses M\u00e4dchen sich gegen\u00fcber keinem Vorgesetzten auf feministische Werte berufen kann, um einer K\u00fcndigung wegen Aufm\u00fcpfigkeit zu entgehen, scheint kein Problem zu sein. Dass dieses M\u00e4dchen mit Kopftuch, ausl\u00e4ndischem Namen und einem schlechten Arbeitszeugnis wahrscheinlich keinen zweiten Arbeitgeber finden wird, scheint auch keine Rolle zu spielen. Und dass ein konkretes Risiko besteht, dass die traditionellen Eltern eines M\u00e4dchens, das sich in der Schule ein schlechtes Verhalten angew\u00f6hnt, ihre Tochter in die Heimat schicken und zu einer unfreiwilligen Ehe zwingen k\u00f6nnten, wird komplett ignoriert.<br \/>\nBerlin ist sehr stolz, progressive und antirassistische Werte zu vertreten. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass meine Schule genauso wie die meisten Schulen in Berlin weder progressiv noch antirassistisch ist.<\/p>\n<p>Ich kann kein Vorbild sein, wenn ich Noten verschenke<br \/>\nEine progressive und antirassistische Schule ist mehr als eine Schule, in der Lehrkr\u00e4fte und Sch\u00fcler glauben, dass Demokratie gut und Rassismus schlecht ist. Eine progressive und antirassistische Schule ist auch ein Ort, an dem Absolventen aus \u00e4rmeren Elternh\u00e4usern und mit Migrationshintergrund die n\u00f6tigen Kenntnisse und Verhaltensweisen erwerben, um zu Menschen zu werden, die anhand ihres Beitrags zur Gesellschaft das Ansehen ihrer Mitb\u00fcrger erringen. Es sind diese Kenntnisse und Verhaltensweisen, dieser Beitrag und dieses Ansehen, welche Klischees, Vorurteile und Verleumdungen besiegen \u2013 nicht politisch korrekte Slogans, Parolen oder Demonstrationen.<br \/>\nMeine Arbeit und mein Engagement an einer Integrierten Sekundarschule sind mein Weg, Deutschland meine Dankbarkeit zu erweisen und meine Schulden f\u00fcr alles, was Deutschland mir geschenkt hat, zu begleichen. Dies kann ich nicht besser tun, als ein Vorbild und eine Inspiration f\u00fcr Sch\u00fcler zu sein, die selbst Ausl\u00e4nder sind oder als solche betrachtet werden.<br \/>\nIch m\u00f6chte ein Vorbild sein! Aber ich kann kein Vorbild sein, wenn ich Noten verschenke, respektloses Verhalten toleriere oder gegen\u00fcber L\u00fcgen, Schlampigkeit und Faulheit gleichg\u00fcltig sein muss, weil ich berechtigte Sorgen haben muss, dass meine eigenen Vorgesetzten mich kritisieren werden, falls ich es nicht bin.<\/p>\n<p>Meiner Gewerkschaft und der \u201eExpertenmeinung\u201c zufolge brauchen wir kleinere Klassen, mehr Sozialarbeiter, mehr Digitalisierung und weniger Arbeitsstunden, um als Lehrer richtig arbeiten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch sage Ihnen eindeutig: Das stimmt nicht. Unsere Rahmenbedingungen sind hervorragend. Ich kenne keinen einzigen Lehrer au\u00dferhalb von Deutschland, der nicht davon tr\u00e4umen w\u00fcrde, \u00fcber unser Gehalt, unsere Ausbildung und unsere Ressourcen zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Probleme nicht mit Geld l\u00f6sbar<br \/>\nUnsere Probleme sind nicht mit Geld l\u00f6sbar. Mein sch\u00f6nstes aber ebenso mein bedr\u00fcckendstes Erlebnis als Berliner Lehrer best\u00e4tigen das.<\/p>\n<p>Als Willkommensklassen f\u00fcr ukrainische Fl\u00fcchtlingskinder bei uns er\u00f6ffnet wurden und ich dort unterrichtete, war ich oft den Tr\u00e4nen nahe, wenn ich diese Kinder auf der Flucht flei\u00dfig arbeiten und lernen sah. Trotz des Verlusts ihrer Heimat, trotz der Sorgen um Freunde und Verwandte im Krieg und trotz aller guten Gr\u00fcnde, deprimiert \u00fcber ihr Leben in einem fremden Land und in einer neuen Schule zu sein, haben sie besser gearbeitet als jede Klasse in Berlin, die ich je unterrichtet habe. Ich war ihnen so dankbar, dass ich sie sogar vor den Sommerferien ins Restaurant eingeladen habe.<\/p>\n<p>Mein bedr\u00fcckendstes Erlebnis war es, zu sehen, wie dieselben Sch\u00fcler nach einem Jahr kaum noch mitarbeiten, st\u00e4ndig quatschen, unp\u00fcnktlich zum Unterricht kommen, keine Hausaufgaben erledigen und demonstrativ laut seufzen, wenn ich sie bitte, ihre Hefte und Stifte herauszuholen.<br \/>\nIch kenne keinen ausl\u00e4ndischen Sch\u00fcler in Berlin, der nicht \u00fcberrascht und verwundert ist, wie wenig Arbeit f\u00fcr eine gute Note erforderlich ist und wie wenig Respekt und Aufmerksamkeit Berliner Lehrkr\u00e4fte erwarten. Stammen diese ausl\u00e4ndischen Kinder alle aus Akademikerhaushalten? Waren sie in Beirut, in Kermanschah, in Odessa, oder in Kharkiv alle an Eliteschulen?<\/p>\n<p>Nein, sie besuchten Schulen eines Schulsystems, dessen Hauptanliegen es nicht war, als \u201eSafe Space\u201c zu dienen, sondern junge Menschen auf das Leben vorzubereiten. Ein Leben, in dem unfreundliche Chefs, gemeine Kollegen und monotone sowie schwierige Arbeitsauftr\u00e4ge zum Alltag geh\u00f6ren. Und wo Respekt, Flei\u00df und Anstrengung dennoch selbstverst\u00e4ndlich sind.<\/p>\n<p>P\u00e4dagogische Ideologie mit bescheidenen Ergebnissen<br \/>\nEs erwartet die AfD eine gl\u00e4nzende Zukunft. Nicht weil unsere Schulen rhetorisch nicht genug gegen Rechte tun, sondern weil zu viele Jugendliche mit Migrationshintergrund lediglich auf eine Zukunft als Empf\u00e4nger von Sozialhilfe und B\u00fcrgergeld vorbereitet werden.<br \/>\nF\u00fcr die meisten von ihnen wird es kein B\u00fcrgergeld geben. Aber es wird eine wachsende Zahl von B\u00fcrgern und W\u00e4hlern geben, die sie verachten, beleidigen und denken lassen, dass das Leid und die Tr\u00e4nen ihrer Vorfahren umsonst waren, die Freunde, Familie und Heimat verlassen haben, damit ihre Kinder und Enkelkinder eines Tages in W\u00fcrde und Selbstachtung leben w\u00fcrden.<br \/>\nDie im Buch \u201eWahnsinn Schule\u201c aufgezeichneten Erfahrungen und Errungenschaften des Schulleiters Michael Rudolph belegen eindeutig, dass unsere Probleme weniger mit Herkunft, Religion und Bildung der Elternh\u00e4user zu tun haben, als vielmehr mit einer p\u00e4dagogischen Ideologie, die selbst in Dahlem und Prenzlauer Berg unter idealen Bedingungen vergleichsweise bescheidene Ergebnisse erzielt.<\/p>\n<p>In allen anderen Bezirken werden der Motivation der Lehrkr\u00e4fte, dem Leben der Sch\u00fcler und der Zukunft unserer Stadt durch diese P\u00e4dagogik schwerer Schaden zugef\u00fcgt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.3.2024 von Piotr Kowalski bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/sos_eines_berliner_lehrers\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/sos_eines_berliner_lehrers<\/a><br \/>\n<em>\u00a0.<\/em><br \/>\n<em>Piotr Kowalski unterrichtet an einer Integrierten Sekundarschule in Berlin. Er schreibt hier unter Pseudonym.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nEin \u00f6sterreichischer Freund arbeitete als Lehrer in Wien. Seine Klasse bestand zu einem gro\u00dfen Teil aus t\u00fcrkischen Jugendlichen. Sie respektierten ihn als ihren Lehrer. Er war freundlich, recht unterhaltsam, aufgeschlossen, aber resolut &amp; fordernd. Eines Tages kam das Gespr\u00e4ch auf die Migration. Er erkl\u00e4rte klipp und klar, dass die Migration eine Obergrenze haben m\u00fcsse. Genauso wenig wie die T\u00fcrken kolonialisiert werden wollen, wollen die \u00d6sterreicher kolonialisiert werden. Die T\u00fcrkenkinder verstanden das. Sie sahen es genauso. Es gab keine Verstimmung, keine Beschwerden, keine Konflikte. Er mochte seine T\u00fcrkenkinder und sie mochten ihn. T.S.<br \/>\n.<br \/>\nSch\u00f6n w\u00e4re, wenn der \u201cGeschichtslehrer\u201d ein wenig Kenntnis von Geschichte h\u00e4tte und nicht nur Propaganda nachplappern w\u00fcrde. Tipp: Antirassismus ist antiwei\u00dfer Rassismus. Anti-Faschismus ist auch nur eine Spielart des Faschismus wie NationalSOZIALISMUS eine Spielart des Sozialismus war. \u201cSelbst wenn Julius oder Paul die Probezeit ihrer Ausbildung oder Anstellung nicht bestehen, weil sie frech sind oder grundlegende Grammatik- und Rechtschreibfehler machen, werden Mama und Papa sicherstellen, dass sie eine zweite, dritte, vierte oder sogar f\u00fcnfte Chance im Leben erhalten.\u201d Klingt nach antideutscher Stereotype, die ja auch ein zwei Logikfehler enth\u00e4lt, aber ganz schlimm: \u201cEin Mehmet oder Abdallah aus Kreuzberg oder Neuk\u00f6lln hat keine zweite Chance. \u201d Und das bei allen Integrationsprojekten. Sie k\u00f6nnte ja noch in die Politik gehen. Werden nicht irgendwo ein paar Beauftragte f\u00fcr Deutschenfeindlichkeit ben\u00f6tigt? V.K.<br \/>\n.<br \/>\nEin wahrlich verzweifelter Kollege, der intellektuell kaum das Niveau der ihm anvertrauten Sch\u00fcler \u00fcbertrifft. Dazu gesellt sich eine entwaffnende Naivit\u00e4t und Unbedarftheit gegen\u00fcber der vergangenen und gegenw\u00e4rtigen Entwicklung des deutschen Schulsystems. Gefangen in einer Opferrolle indoktriniert er die Sch\u00fcler, wie die l\u00fcgnerischen Fachleiter es am Lehrerseminar vorgeben. Und wundert sich, wenn kaum jemand der angebotenen ausschlie\u00dflich negativen Identifikation mit Deutschland (\u201cSchuldkult\u201d) folgen mag. Verachtung sowie Geringsch\u00e4tzung den Deutschen gegen\u00fcber sind vielmehr die Ernet, die er einf\u00e4hrt. W\u00e4re das nicht schon genug, um ihn in den Augen der Sch\u00fcler endg\u00fcltig zum \u201cLappen\u201d zu machen, wanzt er sich auch noch an diese mit Schmeicheleien und privaten Gef\u00e4lligkeiten f\u00fcr eigentlich selbstverst\u00e4ndliche Verhaltensweisen heran. Zum Verh\u00e4ngnis wird ihm, dass er seine eigene Schulzeit (in der SU\/Ostblock?) mit heutiger Schulwirklichkeit verwechselt hat und vor diesem Hinzergrund entscheiden hat, den Lehrerberuf zu ergreifen. Th.N.<br \/>\n.<br \/>\nIch habe den Eindruck, dieser Lehrer hat nicht wirklich verstanden, worum es geht. Das ist Schade. Es geht um Sozialismus. Es geht um die Vernichtung des von den Linken verhassten Begriffes Volk indem man das Land mit muslimischen Migranten flutet. So zerst\u00f6rt man die Identit\u00e4t des Volkes und erh\u00e4lt eine Masse, die nicht aufbegehrt. Es geht um das mundtot machen von Andersdenkenden durch Diffamierung, wirtschaftliche und gesellschaftliche Vernichtung von Kritikern und Zersetzung von Regimegegnern. Da kann er gerne weiter auf Justus und Paul losgehen und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Achmed und Mohamed zeigen. F\u00fcr einen Lehrer ein \u00e4u\u00dferst schwaches Bild. Nichts kapiert. J.Sch.<br \/>\n.<br \/>\n\u201cEine progressive und antirassistische Schule ist auch ein Ort, an dem Absolventen aus \u00e4rmeren Elternh\u00e4usern und mit Migrationshintergrund die n\u00f6tigen Kenntnisse und Verhaltensweisen erwerben, um zu Menschen zu werden, die anhand ihres Beitrags zur Gesellschaft das Ansehen ihrer Mitb\u00fcrger erringen.\u201d Das nannte sich dazumal Integration und das w\u00e4re nach wie vor die entscheidende Probleml\u00f6sung sowohl f\u00fcr die migrantischen Sch\u00fcler als auch f\u00fcr die Gesellschaft. Es war auch noch vor 20 Jahren selbstverst\u00e4ndlich, dass es genau das ist, was man erreichen muss, dass die Kinder der Neuank\u00f6mmlinge Teil unserer Gemeinschaft werden, auch im Sinne der Chancengleichheit. Auch damit wir Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund nicht nur als Einzelf\u00e4lle im Gymnasium und an den Hochschulen finden, sondern im Verh\u00e4ltnis zum Anteil der Gesellschaft. Aber mit dem \u00fcbertriebenen Safe Space f\u00fcr diese Sch\u00fcler, die F\u00f6rderung von Mimosendasein und dem \u00fcberall in vorauseilendem Gehorsam angebotenen Rassismusvorwurf gegen jegliche Anforderung, ist Integration in eine Leistungsgesellschaft auf hohem Niveau wie unsere schlicht nicht m\u00f6glich. Die Politik hat den Anspruch an Integration vor Jahren aufgegeben, wof\u00fcr? Sie sind einfach nur zur\u00fcckgewichen vor unversch\u00e4mten Forderungen bestimmter Migrantenkreise in der Politik. Niemand, der grunds\u00e4tzlich arbeitsf\u00e4hig w\u00e4re, hat den Anspruch, in unserem Land ohne Leistung sein Leben auf Kosten anderer zu f\u00fchren, die dadurch immer mehr arbeiten m\u00fcssen. Wo bleibt hier der Gleichheitsgrundsatz? Sind die einen die Sklaven der anderen, strebt das unsere Regierung an? Und auf der anderen Seite &#8211; wie will man als ewiger Leistungsempf\u00e4nger in diesem Land ein gutes und gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren in Selbstachtung? Diese Politik macht schon lange alles falsch, was sie anfasst. Neue Parteien braucht das Land. Neue Politik braucht das Land! K.A.<br \/>\n.<br \/>\nHier muss ich aber vehement Einspruch erheben. Julius und Paul aus Dahlem w\u00e4ren auf einem Gymnasium, daf\u00fcr sorgen schon die Eltern, denn die w\u00fcrden ohne gute eigene Bildung nicht in Dahlem wohnen, legen also sehr viel Wert auf selbige f\u00fcr ihre Kinder. An einem Gymnasium gibt es daher so etwas schlicht nicht (eigene Erfahrung). Dort \u201cfunktionieren\u201d die Sch\u00fcler, weil sie ganz einfach eine gewisse Erziehung mit auf dem Weg bekommen haben. Wenn man jedoch aus einem muslimischen und mit patriarchalischer Gewalt beherrschten Umfeld stammt (der Autor vermeidet bewusst den epischen Elefanten im Raum, man k\u00f6nnte ja islamophob genannt werden), dann kommt man eben mit einem v\u00f6llig anderen Mindset in die Hauptschule oder neuerdings \u201cBrennpunktschule\u201d (diese hatten wir bis vor 2015 schlicht nicht). Wenn man dann noch linkssozialistisch domestizierte Schuldirektoren oder F\u00fchrungskr\u00e4fte an diesen Schulen hat dann sind diese der Brandbeschleuniger um die Situation noch weiter zu versch\u00e4rfen. Dann geben die Sch\u00fcler der Lehrerin nicht die Hand, dann \u00fcberreicht man der Lehrerin eben ein Kopftuch, dann ist der kleine muslimische Prinz eben der Macker. Und ganz ehrlich: ich habe keine Empathie mehr f\u00fcr diese Sch\u00fcler. Sollen sie abrutschen in die Armut oder Kriminalit\u00e4t. Die Mehrheit hat das so gew\u00e4hlt und gewollt. Und ja es gibt auch Ronny und Kevin die auf dem Pfad sind. Aber diese Eiapopeia und K\u00fcmmerer Mentalit\u00e4t hilft nicht mehr weil man das Problem aus Political Correctness nicht klar benennt. Daf\u00fcr verantwortlich ist eine gr\u00fcne Maulkorb-Politik. Wollte die Mehrheit so. W.L.<br \/>\n.<br \/>\nDanke f\u00fcr diese erschreckenden Einsichten. \u201cFrechheit+Respektlosigkeit = Emanzipation von patriarchalischen Werten\u201d&#8230;.Wenn Lehrer v\u00f6llig verbl\u00f6det sind, wird Ausbildung zum H\u00f6llenritt, der uns teuflische Dummk\u00f6pfe beschert, die ein Land schneller zugrunde richten als es z.B. der Islam vermag. Und der ist ultraschnell, um Frauen zu \u00c4ckern umzupfl\u00fcgen. (Buch von Ilhan Arsel: Frauen sind Eure \u00c4cker) Man staunt, wie schnell der Ausverkauf unserer Werte stattfindet und wie linke Lehrer nach dem morschen Sozialismus weiteren ideologischen Dummheiten anh\u00e4ngen, die nur noch w\u00fctend machen. G.W.<br \/>\n.<br \/>\nMohammed und seine afrikanischen Freunde lernen nichts (und arbeiten nicht), egal wie viel Geld der Staat in sie investiert, besser gesagt versenkt. Ganz anders sieht es aus bei Sch\u00fclern aus S\u00fcdostasien, Vietnam usw. Da braucht es keine Investitionen. Sie geh\u00f6ren immer zu den Leistungstr\u00e4gern in der Schule. Das Problem ist also nicht die Schule, nicht die Finanzen und auch nicht die Migration. Sondern die Migranten. Kurz gesagt: Wir holen mit Muslimen und Schwarzafrikanern die falschen Leute ins Land. Wir privilegieren Menschen, die uns verachten und ausnutzen. Vielleicht wird es ja besser, wenn der W\u00e4hler mal ein paar Parteien komplett davonjagt. SPD und Linke mit ihren pauschalisierenden Urteilen \u00fcber \u201cf\u00f6rderungsbed\u00fcrftige Migrantenkinder\u201d steuern auf die 4% zu. Gut so. J.L.<br \/>\n.<br \/>\nOffen gesagt, jammern die meisten Lehrer auf sehr hohem Niveau. Xxx schulfreie Tage, 20 Stunden Woche davon h\u00e4ufig 100 Euro pro Einheit. Klar gibt\u2019s immer mehr bequeme, freche und unerziehbare Sch\u00fcler, aber das sind die Fehleistungen unserer linksglobalistischen Politik. Ich pers\u00f6nlich werde diesbez\u00fcglich zum Nihilisten. Ich schaue einfach, dass ich pers\u00f6nlich keinen \u00c4rger hab und vergebe auch den faulsten R\u00fcpeln positive Noten. Dadurch halte ich mir den \u00c4rger fern und kann mit dem vielen Geld am Konto meine Freizeit gut genie\u00dfen. Schuft? Nein, denn ich bin nicht f\u00fcr die verfehlte Migrationpolitik unserer WEF Linken verantwortlich. Vor Allem. Was bringt das sich dagegen zu stemmen? \u00c4rger, Arbeitsplatzverlust, Belehrungen von linken Apparatschniks? Was verhindere ich damit? Das unsere Gesellschaft einen Tag sp\u00e4ter vor die Hunde geht? Solln sie doch. Notfalls kaufe ich mir ein Haus am Land. Solange es keine regelbasierte Wertegemeinschaft gibt, die vom leistungsf\u00e4higen Leistung fordert und Kriminelle und Sozialschmarotzer bis zur Abschiebung einlagert, die verwahrloste Kinder zur Adoption freigibt und den sozialen F\u00f6deralismus beendet wird das System als solches nicht funktionieren. Und desto l\u00e4nger wir zuwarten, desto schlimmer wird es, bis zur Unumkehrbarkeit, bis nach Kalkutta. Na und dann? Klar dann mache ich mir Sorgen, denn der Staat wird sich das Pensionssystem nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter kommts dann zu \u00dcbergriffe, brutaler Gewalt, Mord, Krieg. Da ist es dann wichtig vorgesorgt zu haben und seine Sch\u00e4fchen schnell ins Trockene zu bringen. Vielleicht kann man dann ja als Gl\u00fccklicher von Petersburg aus entspannt im Ohrensessel das EU Disaster verfolgen und seinen zuk\u00fcnftigen Sch\u00fclerinnen mahnend davon berichten zu was es f\u00fchrt wenn die W\u00e4hler, trotz einer ihnen feindlich gesonnenen Politik, immer die Gleichen w\u00e4hlen. S.R.<br \/>\n.<br \/>\n\u201cEr [Piotr Kowalski] schreibt hier unter Pseudonym.\u201d &#8211; Wer sich im angeblich besten Deutschland, das es je gab, ehrlich zu den Folgen linksgr\u00fcner Politik \u00e4u\u00dfert, macht das besser anonym. Wer will schon Ausgrenzung, Shitstorm, Bedrohungen oder Hausdurchsuchungen riskieren? Fr\u00fcher wurden in dt. Schulen Bildung und Werte wie Flei\u00df, Disziplin und Leistungsbereitschaft vermittelt. Wenn ich den Worten des Autors glaube &#8211; und das tue ich -, dann werden der kunterbunten Jugend heute \u201cWerte\u201d wie L\u00fcgen, Schlampigkeit und Faulheit nahegebracht. Die Folgen dieser \u201cBildungs\u201d-Politik sind schon jetzt un\u00fcbersehbar. Der Bildungsauftrag gilt als erfolgreich erledigt, wenn die Jugend an den Aufm\u00e4rschen \u201cgegen Rechts\u201d teilnimmt. Alles andere ist nicht so wichtig, wird ggf. vom Sozialstaat geregelt. G,W,<br \/>\n.<br \/>\nDas Engagement des Verfassers in allen Ehren, aber was er hier beschreibt ist eine Kapitulation, ein Offenbarungseid gegen\u00fcber den migrantischen Kulturen, prim\u00e4r gegen\u00fcber der muslimischen. Glaube er doch nicht, die armen kleinen Moslems und *Innen w\u00fcrden von Haus aus dahin erzogen, sich nach westlichen Werten gerichtet in unsere Gesellschaft einzubringen. Des Autors Seitentritt in Richtung AfD ist der Logik seiner Ausf\u00fchrungen und wom\u00f6glich auch inneren Einstellung geschuldet und pa\u00dft insofern zu seinem Artikel. Ach so ja, und \u201cbedr\u00fcckende\u201d Erlebnisse mit diesen Migranten hat nicht nur er. C.W.<br \/>\n.<br \/>\nSie lassen sich von einem obsz\u00f6n h\u00f6heren Lehrergehalt korrumpieren, kuschen vor Ihren Sch\u00fclern, nehmen Dem\u00fctigungen hin und beklagen allen Ernstes, dass Sie so kein Vorbild sein k\u00f6nnen? Ja, guter Mann, dann kommen Sie mal in Handlung! Tun Sie was f\u00fcr\u2018s Geld, treten Sie autorit\u00e4r auf und sanktionieren Sie Beleidigungen. Wenn Sie das, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, nicht k\u00f6nnen, erweisen Sie Deutschland (und seinen Kindern) die gr\u00f6\u00dfte Dankbarkeit, wenn Sie mit der Einsicht, f\u00fcr den Lehrerberuf nicht geeignet zu sein, k\u00fcndigen. P.A.<br \/>\n.<br \/>\nEin progressiver und antifaschistischer Lehrer hat also erkannt, dass das die linke Utopie ein Wolkenkuckucksheim ist. Guten Morgen m\u00f6chte man da rufen, aber bitte leiser weine D..<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Bildung\u00a0&gt;Schulen &gt;Lehrer &gt;Lehrer-Respekt Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Schule: Gewalt gegen den Staat\u00a0(11.4.2026) Intoleranz gegen\u00fcber Lehrern\u00a0(22.5.2025) Die herausgeforderte Schule: &#8222;kann es keinen geordneten Unterricht geben&#8220; (14.4.2025) \u201eAbsolute H\u00f6lle\u201c: Lehrerin packt \u00fcber t\u00e4gliche Gewalt an Brennpunkt-Schule aus &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/lehrer-respekt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":19877,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-121374","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/121374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121374"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/121374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147753,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/121374\/revisions\/147753"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}