{"id":119881,"date":"2024-01-25T12:28:18","date_gmt":"2024-01-25T11:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=119881"},"modified":"2026-04-13T13:54:15","modified_gmt":"2026-04-13T11:54:15","slug":"selbstaendige","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/selbstaendige\/","title":{"rendered":"Selbst\u00e4ndige"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstand<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a> &gt;Selbst\u00e4ndige<\/p>\n<div id=\"attachment_119504\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-traktoren-buerger-pan240115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-119504\" class=\"size-full wp-image-119504\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-traktoren-buerger-pan240115.jpg\" alt=\"Mittelstand protestiert 2024: Bauern, Handwerk, Dienstleister, ...\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-traktoren-buerger-pan240115.jpg 620w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-traktoren-buerger-pan240115-180x120.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-119504\" class=\"wp-caption-text\">Mittelstand protestiert 2024: Bauern, Handwerk, Dienstleister, &#8230;<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte <span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span> oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Eberhard Hamer: Politische Mittelstandsvernichtung<\/a>\u00a0(11.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wettbewerb\/\">Alle reden von Innovation und Technologie, aber keiner will das Neue<\/a>\u00a0(9.11.2025)<\/li>\n<li>Finanzamt-Staatsb\u00fcrokratie CH &#8211; D: Unternehmensbesteuerung (10.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-mittelstand-pleite-ar-milei\/\">D: Mittelstand pleite \u2013 AR: Milei<\/a>\u00a0(18.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ist-gewinn-unmoralisch-nein\/\">Ist Gewinn unmoralisch? Nein<\/a>\u00a0(12.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeiten-lohnt-nicht\/\">Eberhard Hamer: Arbeiten lohnt sich nicht<\/a>\u00a0(16.8.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gewinn-steuerfrei-fuer-investition\/\">Gewinn steuerfrei f\u00fcr Investition<\/a>\u00a0(1.3.2024)<\/li>\n<li>Die \u00dcberlebensbedingungen f\u00fcr Unternehmer schwinden (18.1.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigtech\/\">BigTech<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-gastro\/\">Corona-Gastro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-planwirtschaft\/\">EU-Planwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/\">Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/ihk\/\">IHK<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/industrie-lobby\/\">Industrie-Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Mittelstandvernichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstand-proteste\/\">Mittelstand-Proteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/personalunternehmen\/\">Personalunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer-ins-ausland\/\">Unternehmer-ins-Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/wirtschaftswachstum\/\">Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstandsverlust\/\">Wohlstandsverlust<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Finanzamt-Staatsb\u00fcrokratie CH &#8211; D: Unternehmensbesteuerung<\/strong><br \/>\nIn der Schweiz k\u00f6nnen Selbst\u00e4ndige (Unternehmer, \u00c4rzte, Handwerker) mit dem Finanzamt eine Pauschale von z.B. 10 % ihres Jahresumsatzes f\u00fcr berufsbedingte Kosten vereinbaren. Vermutet man 14 %, dann sind diese durch Belege nachzuweisen. Fielen nur 8 % an, dann hat man eben 2 % &#8222;gut gemacht&#8220;. In Deutschland hingegen gilt statt des Pauschalsystems das b\u00fcrokratische Einzelbelegssystem.<br \/>\nDas Schweizer System erspart dem B\u00fcrger wie dem Staat viel Arbeit bzw. unn\u00fctzen Aufwand und diese Zeit kann anderweitig produktiv und damit sinnvoller genutzt werden. Was sich deutlich zeigt: Mit einer Staatsquote von 31,6 % gelingt es der Schweiz, eine weitaus bessere Infrastruktur zu unterhalten als Deutschland trotz seiner 53 % Staatsquote. Schlie\u00dflich wollen die 5,4 Millionen Staatsbesch\u00e4ftigte &#8211; davon 1,8 Millionen Beamte &#8211; besch\u00e4ftigt sein. Und das hat seinen Preis: Der steuerpflichtige B\u00fcrger hat von jedem verdienten Euro im Schnitt 52,9 Eurocent an den Staat abzuf\u00fchren.<br \/>\n10.10.2025<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Finanzamt: B\u00fcrokratische Einzelnachweise oder Pauschalsystem<\/strong><br \/>\n<strong>Warum Mr. Cash Money, unser n\u00e4chster Kanzler werden muss <\/strong><br \/>\n<strong>Fr\u00f6hlich, kriminell, locker<\/strong><br \/>\nDeutschland, hei\u00dft es immer wieder, erstickt in der B\u00fcrokratie. In Wirklichkeit erstickt sie nur diejenigen, die schon l\u00e4nger hier leben. Das daf\u00fcr aber gr\u00fcndlich. Mit Antragsformularen und Berichtsfristen lassen sich B\u00fcrger ideal kleinhalten<\/p>\n<p>\u201eMan frage nicht, was all die Zeit ich machte\u201c, schrieb Karl Kraus 1933, um seinem Publikum eine l\u00e4ngere Schreibpause zu begr\u00fcnden. Damals unter sehr viel ernsteren Umst\u00e4nden, als sie der Autor dieses Klagetextes erlebt. Trotzdem bleibt er nicht stumm, sondern sagt, warum. Denn es handelt sich um immerhin nicht ganz unernste Vorg\u00e4nge, die seine Arbeit seit Tagen sabotieren.<\/p>\n<p>Der deutsche Staat besch\u00e4ftigt 5,4 Millionen Menschen in seinen Diensten, davon 1,8 Millionen Beamte und Richter. Das hei\u00dft, er besetzt mit ihnen \u00c4mter und Beh\u00f6rden und zahlt ihnen ein Gehalt aus Steuermitteln. Dar\u00fcber hinaus besch\u00e4ftigt er noch eine statistisch nirgends erfasste Zahl von B\u00fcrgern. Allerdings ohne Bezahlung. Er nimmt den Normalexistenzen also nicht nur laut Bund der Steuerzahler 52,9 Cent von jedem verdienten Euro, sondern auch noch einen erheblichen Teil ihrer Lebenszeit.<\/p>\n<p>William S. Burroughs\u2018 \u201eNaked Lunch\u201c spielt teilweise in einem Staat namens Annexia, in dem ein Dr. Benway im offiziellen, wenn auch geheim gehaltenen Auftrag die T. D. organisiert, die Totale Demoralisierung der Bev\u00f6lkerung. Nicht mit Brutalit\u00e4t, die Benway als ineffektiv ablehnt, sondern durch B\u00fcrokratie. \u201eJeder B\u00fcrger von Annexia war gehalten, sich eine ganze Mappe von Ausweispapieren ausstellen zu lassen und diese jederzeit mit sich zu f\u00fchren\u201c, hei\u00dft es bei Burroughs. St\u00e4ndig verlieren Papiere ihre G\u00fcltigkeit, weil eine Frist ausl\u00e4uft, nur ein Beh\u00f6rdenstempel setzt sie wieder in Kraft. Den bekommt ein Bewohner von Annexia allerdings nur unter gr\u00f6\u00dften M\u00fchen. \u201eDokumente wurden in Geheimtinte ausgestellt und verblassten zu alten Pfandscheinen. St\u00e4ndig wurden neue Dokumente verlangt. Die B\u00fcrger hetzten von einer Dienststelle zur anderen in dem verzweifelten Bem\u00fchen, Fristen zu wahren, die sie unm\u00f6glich einhalten konnten.\u201c Mit dieser Methode auf Trab gehalten, kommen die Untertanen nat\u00fcrlich nicht dazu, sich gegen diesen Staat zusammenzuschlie\u00dfen. Mit seiner These, dass Papier, Stempel und Vorschriften sich als Herrschaftsmittel besser eignen als Gewalt, liegt Benway durchaus richtig.<\/p>\n<p>\u00dcber bestimmte Dinge nicht in Annexia, sondern in Deutschland will man sich lieber nicht laut beschweren. Beispielsweise \u00fcber die Aufforderung an einen kleinen Medienunternehmer und Autor, s\u00e4mtliche Fahrt-, Bewirtungs- und Hotelrechnungen aus drei Jahren vorzulegen. In der Schweiz d\u00fcrfen Selbstst\u00e4ndige mit dem Fiskus eine Pauschale f\u00fcr j\u00e4hrlich wiederkehrende und plausible Kosten dieser Art vereinbaren. Das erspart dem Steuerb\u00fcrger die Anlage eines Archivs mit tausenden Zetteln, und dem Finanzamtsmitarbeiter, sich durch Berge von Restaurantrechnungen und Bahntickets zu w\u00fchlen. Wahrscheinlich wenden 80 Prozent der deutschen Selbstst\u00e4ndigen f\u00fcr berufsbedingte Kosten nicht mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes auf. Dieser Pauschalsatz w\u00fcrde auch hier beiden Seiten sehr viel Arbeit und damit Zeit sparen. Wer mehr als zehn Prozent geltend machen will, k\u00f6nnte einfach wieder in das Prinzip der Einzelbelege wechseln. In Deutschland ginge die Einf\u00fchrung des Pauschalsystems schon deshalb nicht, weil eine B\u00e4rbel Bas beziehungsweise b\u00e4rbelbas\u00e4hnliche Politiker vorher darauf hinweisen w\u00fcrden, dass eine Gerechtigkeitsl\u00fccke aufklafft, wenn jemand nur neun Prozent seines Umsatzes f\u00fcr B\u00fcromaterial, Reisen und \u00c4hnliches aufwendet, aber dann zehn Prozent Kosten absetzt. Zwar schafft es die Schweiz trotz dieser Steuerlaxheit, mit einer Staatsquote von 31,6 Prozent eine bessere Infrastruktur als Deutschland mit seiner Staatsquote von gut 50 Prozent aufrechtzuerhalten, und sie kommt au\u00dferdem mit deutlich weniger Schulden aus. Aber diese Punkte wiegen nun mal nicht den Wert der Einzelbeleggerechtigkeit auf, wie sie in Basland herrscht. F\u00fcr Deutschland gibt es eine Verfassung, die bei vielen im B\u00fccherregal steht, und eine apokryphe, die wirklich gilt. Die Pr\u00e4ambel f\u00fcr diesen eigentlichen Text lautet: \u201eDie Staatsgewalt hat alles zu unterlassen, was das Leben ihrer B\u00fcrger erleichtern k\u00f6nnte oder auch nur von weitem nach praktischer Vernunft riecht.\u201c<br \/>\nUm Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen: Der in Papieren w\u00fchlende Autor m\u00f6chte sich keinesfalls beklagen. Klagen \u00fcber das Finanzamt bringt bekanntlich Ungl\u00fcck in Form von noch mehr Papieranforderungen. Der einzelne Mitarbeiter kann nichts daf\u00fcr. Vermutlich gibt es Vorschriften, in jeder Einkommensgruppe eine bestimmte Zahl von Pr\u00fcfungen vorzunehmen, und wen es trifft, das bestimmt der Zufall.<br \/>\n.<br \/>\nNicht ganz zuf\u00e4llig, sondern durch Mutwillen des Autors landete gleichzeitig noch eine andere Last auf seinem R\u00fccken. Er m\u00f6chte n\u00e4mlich heiraten. Bei Profis liegen die n\u00f6tigen Unterlagen wom\u00f6glich griffbereit, aber nicht bei einem Menschen, der zum ersten Mal im Leben den Ehestand anstrebt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.10.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2025\/10\/froehlich-kriminell-locker-warum-mr-cash-money-unser-naechster-kanzler-werden-muss\/\">https:\/\/www.publicomag.com\/2025\/10\/froehlich-kriminell-locker-warum-mr-cash-money-unser-naechster-kanzler-werden-muss\/<\/a><br \/>\noder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/warum-mr-cash-money-unser-naechster-kanzler-werden-muss\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/warum-mr-cash-money-unser-naechster-kanzler-werden-muss\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die \u00dcberlebensbedingungen f\u00fcr Unternehmer schwinden<\/strong><br \/>\nDeutschland hatte nach dem Ende der Nazi-Diktatur und ihrer Zentralverwaltungswirtschaft 1945 weniger als zwei Millionen Unternehmer (von vor dem Krieg mehr als zehn Millionen). Und nach dem Ende der sozialistischen Diktatur und Zwangsherrschaft im Osten sind dort nur noch 180.000 Unternehmer \u00fcbriggeblieben.<br \/>\nDas Wirtschaftswunder in Westdeutschland ist nicht durch Staat oder Konzerne, sondern durch g\u00fcnstige Rahmenbedingungen f\u00fcr Selbst\u00e4ndigkeit und durch Mittelstandspolitik der b\u00fcrgerlichen Bonner Regierungen entstanden. Der erste Wirtschaftsminister Ludwig Erhard hat mit der Steuerfreiheit des im Unternehmen verbleibenden Gewinns die Selbstfinanzierung der Personalunternehmen erm\u00f6glicht, so dass selbst\u00e4ndig zu wirtschaften rentabler war als auf einen Job zu warten. Und kreative und dynamische Menschen hatten die Chance, sich selbst einen Betrieb aufzubauen. Zehn Millionen t\u00fcchtige Unternehmer haben diese Chance genutzt und konnten sie auch nutzen, weil damals alle Nazi-Gesetze abgeschafft waren und der Bundestag durch Zur\u00fcckhaltung die Freiheit der Unternehmer respektierte.<br \/>\nDie internationalen Banken haben dann Kanzler Adenauer erpresst, die Selbstfinanzierungsm\u00f6glichkeiten der Unternehmen zu begrenzen, weil die Banken durch Kreditvergabe (Fremdfinanzierung) am Aufschwung der Wirtschaft mitverdienen wollten. So wurde statt blo\u00dfer Besteuerung der Entnahmen auch das betriebsinterne Wachstum (betriebsinterner \u00dcberschuss) so hart besteuert, dass die Eigenkapitalquote des Mittelstandes scharf \u2013 in einzelnen Branchen unter zehn Prozent \u2013 zur\u00fcckging, w\u00e4hrend f\u00fcr Kapitalgesellschaften g\u00fcnstigere Steuerbedingungen und Steuers\u00e4tze geschaffen wurden.<\/p>\n<p>Das Ergebnis war eine Halbierung der Unternehmerquote unserer Wirtschaft von zehn Millionen der 1950er Jahre auf f\u00fcnf Millionen 2020.<br \/>\nDabei muss man ber\u00fccksichtigen, dass fr\u00fcher zum Beispiel Sachsen mehr Unternehmer hatte als das Ruhrgebiet. H\u00e4tte nach der Wiedervereinigung die CDU-Bundesregierung in den neuen Bundesl\u00e4ndern wieder gleiche Unternehmerfreiheit geschaffen wie Ludwig Erhard, h\u00e4tten wir dort ebenso bl\u00fchende Landschaften und Unternehmensansiedlungen, Wirtschaftswachstum und gen\u00fcgend Arbeitspl\u00e4tze gehabt wie damals im Westen. Die Regierung Kohl hat aber die 70 Milliarden Investitionen vor allem in Konzernsubventionen f\u00fcr internationale Konzerne und Infrastruktur investiert, statt dezentral mittelst\u00e4ndische Unternehmer und Personalunternehmen zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>So konnte sich in den neuen Bundesl\u00e4ndern nur ein schmaler Mittelstand entwickeln und blieb es beim West-Ost-Gef\u00e4lle von Wirtschaftswachstum und Lebensstandard. Unter Mittelstandspolitik verstand Merkel nur, dass dieser \u201emehr Verantwortung \u00fcbernehmen\u201c m\u00fcsse, also h\u00f6her belastet werden solle. Inzwischen sind wir f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmer das H\u00f6chststeuerland der Erde mit zus\u00e4tzlichen H\u00f6chstbelastungen in den Sozialabgaben, lohnt Selbst\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Unternehmer und Personalunternehmen immer weniger.<\/p>\n<p>The Great Transformation<br \/>\nFinanziert von amerikanischen Milliard\u00e4ren hat sich wieder eine neue politische Ideologie durchgesetzt \u2013 die gr\u00fcne Umweltideologie \u2013, die wie vor 100 Jahren der Nationalsozialismus den Menschen nicht mehr zugesteht, f\u00fcr eigenen Nutzen und Wohlfahrt zu wirtschaften, sondern die Wirtschaft wieder \u201eh\u00f6heren\u201c kollektivistischen Zielen und Zwecken unterordnet: Rettung der Umwelt vor dem angeblichen Klimatod. Seit der Macht\u00fcbernahme der Gr\u00fcnen 2021 beginnt \u201e\u00d6kologie statt \u00d6konomie\u201c und staatliche Lenkung zum Umwelt-Kollektivziel statt individueller wirtschaftlicher Freiheit und Selbst\u00e4ndigkeit. Nicht der Einzelne hat mehr selbst zu bestimmen, sondern der Staat will \u00fcber ihn bestimmen. Und das Denken, Leben und Wirtschaften hat sich wieder einer staatlichen Ideologie und den ideologischen statt \u00f6konomischen Zwecken der Regierung unterzuordnen. Scholz nannte das \u201edie gro\u00dfe Wende\u201c, was die Davos-Weltoligarchie als \u201eThe Great Transformation\u201c vorausgedacht, vorausverlangt hatte. Vor 100 Jahren nannte man dies \u201eGemeinnutz geht vor Eigennutz\u201c und F\u00fchrungsanspruch der Funktion\u00e4re \u00fcber \u201eVolksgenossen\u201c statt B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Man kann diese Entwicklung begr\u00fc\u00dfen oder beklagen. F\u00fcr den \u00d6konomen z\u00e4hlt das Ergebnis:<br \/>\nAlle Zentralverwaltungswirtschaften sind bisher gescheitert, wenn sie nicht individuelle Freiheit und Unternehmertum zumindest dezentral (China) zulie\u00dfen.<br \/>\nDie Macht der Oberschicht hat immer zu einseitiger Bereicherung selbiger gef\u00fchrt und zur Ausbeutung der Mittel- und Unterschicht.<br \/>\nDie Macht der Funktion\u00e4re der Unterschicht dagegen hat immer zu Diktatur und unproduktiver Zentralverwaltungswirtschaft (weil Produktionsfunktion durch Funktion\u00e4re statt durch Unternehmer) und zum Wohlstandsverlust der V\u00f6lker gef\u00fchrt.<br \/>\nDer b\u00fcrgerliche Mittelstand dagegen verlangt nicht Subventionen oder Sozialleistungen, sondern nur Freiheit, Selbstverantwortung und Selbst\u00e4ndigkeit. Je st\u00e4rker dieser b\u00fcrgerliche Mittelstand in den V\u00f6lkern vertreten war und ist, desto st\u00e4rker ist \u00fcblicherweise deren Wirtschaftskraft.<br \/>\nDer h\u00f6chste Mittelstandsanteil in der Bev\u00f6lkerung (mehr als 50 %) war in Deutschland zugleich die h\u00f6chste wirtschaftliche Bl\u00fcte- und Wohlstandszeit (1960 \u2013 2020).<br \/>\nJe mehr Marktwirtschaft durch Mittelstand in einer Gesellschaft funktioniert, desto h\u00f6her sind die Wohlstandswirkungen theoretisch und praktisch international. Je mehr dagegen der Staat reguliert, interveniert, dirigiert und das freie Unternehmertum stranguliert, desto kraftloser sind der Mittelstand und die Wirtschaft eines Volkes.<br \/>\nDie \u201eWende\u201c eines Volkes von wirtschaftlichem Nutzen zu ideologischen Zielen wie \u201eKlimarettung\u201c widerspricht dem Wunsch von Bev\u00f6lkerung und Wirtschaftsteilnehmern nach Erf\u00fcllung ihrer Individualnutzen und kann deshalb auch nur mit staatlichem Zwang gegen den Willen der Bev\u00f6lkerung durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat dar\u00fcber geforscht, weshalb 1933 ein gro\u00dfer Teil des Mittelstandes das nationalsozialistische Zwangssystem gew\u00e4hlt hat. Einer der Gr\u00fcnde war sicher, dass sich diese Ideologie als \u201eZukunftsvision\u201c verkauft hat, ein anderer, dass die Weltwirtschaftskrise viele b\u00fcrgerliche Existenzen vernichtet und in Verzweiflung getrieben hat, die in der neuen Ideologie ihre Rettung sahen. Die Forscher kamen dar\u00fcber hinaus zu der besch\u00e4menden Erkenntnis, dass der angestellte Mittelstand der Lehrer, Beamten, Sozial-, Gesundheits- oder Medienfunktion\u00e4re f\u00fcr ideologische Verf\u00fchrungen schon immer besonders anf\u00e4llig war, wenn die Verf\u00fchrer ihm nicht nur eine neue Idee, ein Lebensziel, sondern auch Rettung aus seinem wirtschaftlichen Absturz versprachen.<\/p>\n<p>Wieder hatten wir in den letzten 20 Jahren wie in den 20ern des vorigen Jahrhunderts eine Scheinbl\u00fcte mit Dekadenz und Werteverlust und wieder endet diese Scheinbl\u00fcte in einer Krise. Und wieder treten Ideologen auf, welche statt \u201eWohlstand f\u00fcr alle\u201c mit staatlichem und medialem Diktat Klima- und Weltenrettung verordnen und daf\u00fcr unsere Lebensgrundlagen (z. B. Energie) mutwillig verteuern, unsere Industrie deindustrialisieren und unsere Wirtschaft zugunsten ihrer Ideologie reduzieren (\u00d6kologie statt \u00d6konomie) wollen.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in diesem Jahrhundert merkt jetzt der selbst\u00e4ndige Mittelstand, dass es doch nicht nur an eigener T\u00fcchtigkeit liegt, ob man als Unternehmer Erfolg hat. Wenn eine wirtschaftsfeindliche Regierung die Grundlagen f\u00fcr den Handlungsspielraum f\u00fcr Unternehmer zerst\u00f6rt, kann der Unternehmer so gut sein, wie er will \u2013 er wird erfolglos bleiben. Der Mittelstand muss zum ersten Mal erkennen, wie wichtig die Politik und deren Rahmenbedingungen f\u00fcr sein \u00dcberleben und seinen Erfolg sind und dass der Staat nicht immer sein Helfer, sondern auch sein Vernichter sein kann.<\/p>\n<p>Viele mittelst\u00e4ndische Unternehmen stehen jetzt in der Quetsche zwischen von der Politik verminderten Marktchancen und gleichzeitig von der Politik drastisch erh\u00f6hten Produktionskosten (Energie, Inflation, L\u00f6hne, B\u00fcrokratie, gesetzliche Auflagen). Noch nie haben in den letzten 60 Jahren so viele Unternehmer im Mittelstandsinstitut Exit-Strategien besprechen wollen, weil ihre Selbst\u00e4ndigkeit in Deutschland immer schwerer durchzuf\u00fchren und immer unrentabler werde.<\/p>\n<p>Das Mittelstandsinstitut sch\u00e4tzt deshalb, dass in den n\u00e4chsten drei Jahren mehr als eine Million Unternehmen aufgeben werden. Ein Verlust von Unternehmern und Inhaberbetrieben bedeutet aber auch im Schnitt den Verlust von vier Arbeitspl\u00e4tzen pro Betrieb, also von vier Millionen Arbeitspl\u00e4tzen. Und der Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen bedeutet nicht nur sinkendes Sozialprodukt, sondern dass auch der Staat weniger Steuern einnimmt und mehr Sozialleistungen zahlen muss. Wenn also der Staat die Existenzbedingungen der Unternehmer zerst\u00f6rt, zerst\u00f6rt er damit nicht nur diese kleine Kerntruppe der Marktwirtschaft, sondern den Wohlstand aller \u201edie in diesem Lande leben\u201c und sogar seine eigene Finanzpolitik.<\/p>\n<p>Wer in ideologischer Verblendung \u201e\u00d6kologie statt \u00d6konomie\u201c politisch durchsetzen will und folgerichtig seine \u201eTransformation\u201c bei den mittelst\u00e4ndischen Unternehmern beginnt, wird nicht lange Freude an seinem Zerst\u00f6rungswerk haben, weil ab irgendeiner Druckstufe der Mittelstand gegen seine Vernichtung und Verarmung zu rebellieren beginnt. Und wenn erst die friedlichsten mittelst\u00e4ndischen Branchen wie z. B. die Bauern, \u00c4rzte und Einzelh\u00e4ndler auf die Stra\u00dfe gehen, gibt es f\u00fcr die herrschende politische Elite nur zwei Alternativen:<\/p>\n<p>Alle f\u00fcr den Mittelstand sch\u00e4dlichen Gesetze sofort zur\u00fcckzunehmen, um dem Mittelstand wieder Existenz- und Freiheitsm\u00f6glichkeiten zu verschaffen. Nur dann k\u00f6nnte es gelingen, die erreichte Wut im Mittelstand wieder zu reduzieren und f\u00fcr die Regierung politisch zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Bleibt dagegen eine Regierung stur bei ihrem Ideologie- und Mittelstandsvernichtungsprogramm, ist es im 18. und 19. Jahrhundert zu Revolution und im 20. Jahrhundert immer zum Zusammenbruch der Ideologie-Regierungen gekommen.<br \/>\nDie vereinte Ideologie-Clique von Medien und Politik sp\u00fcrt dies und reagiert nicht mit rationaler Korrektur, sondern mit w\u00fctendem Hass gegen die AfD, welche sie f\u00fcr den Unmut der Bev\u00f6lkerung verantwortlich macht. Nicht die T\u00e4ter, sondern die Opfer sind schuld! Fiat ideologica, pereat mundus! (Haupts\u00e4chlich die Ideologie \u00fcberlebt, die Welt mag zugrunde gehen).<br \/>\nJetzt r\u00e4cht sich, dass unsere Regierung aus halb und falsch ausgebildeten Ideologen besteht, die auch noch ihre Ministerien von Fachleuten ges\u00e4ubert und mit zehntausend unqualifizierten Parteisoldaten aufgef\u00fcllt haben. Wenn ein ehemals M\u00e4rchenerz\u00e4hler und qualifizierter Ideologe oberster \u00d6konom eines Volkes sein darf und nicht einmal im eigenen Ministerium Fachleute hat, die ihn korrigieren, kommt eben eine ideologische Politik heraus, die die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Volkes und insbesondere des selbst\u00e4ndigen Mittelstandes zerst\u00f6rt. Dann mit Wut, Hass und Verfassungsschutz auf eine Opposition zu schlagen, die eine alternative Politik will, ist ebenso irrational wie die Ideologie-Politik selbst.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen also nicht hoffen, dass die \u00dcberlebensbedingungen f\u00fcr Unternehmer sich vor der n\u00e4chsten Bundestagswahl verbessern, werden also noch hunderttausende mittelst\u00e4ndische Betriebe und Unternehmerexistenzen verlieren. Und ein Unternehmerverlust ist \u2013 wie Untersuchungen des Mittelstandsinstituts erwiesen haben \u2013 in jeder Marktwirtschaft auch ein Verlust von Anbietern, Produktion, Investition und Wirtschaftskraft, f\u00fchrt also zur Rezession. Das ist Verarmung f\u00fcr alle.<br \/>\nMan kann durch Vernichtung der \u00dcberlebensbedingungen des Mittelstandes diesen in zwei Jahren zerst\u00f6ren. Ihn wieder aufzubauen w\u00fcrde aber die dreifache bis f\u00fcnffache Zeit dauern und voraussetzen, dass erst einmal die Politiker an der Macht \u00fcberhaupt die Kernfunktion des Mittelstandes f\u00fcr unsere Wirtschaft begreifen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.1.2024 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/personalunternehmen\/\">Eberhard Hamer<\/a> bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Prof. Dr. Eberhard Hamer<\/a> (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland-<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business\u00a0&gt;Industrie\u00a0&gt;Mittelstand &gt;Mittelstandsunternehmen &gt;Selbst\u00e4ndige Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Eberhard Hamer: Politische Mittelstandsvernichtung\u00a0(11.4.2026) Alle reden von Innovation und Technologie, aber keiner will das Neue\u00a0(9.11.2025) Finanzamt-Staatsb\u00fcrokratie CH &#8211; D: Unternehmensbesteuerung (10.10.2025) D: Mittelstand pleite \u2013 AR: Milei\u00a0(18.8.2025) Ist Gewinn &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/selbstaendige\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":72296,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-119881","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119881"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147810,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119881\/revisions\/147810"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}