{"id":119796,"date":"2024-01-23T10:29:22","date_gmt":"2024-01-23T09:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=119796"},"modified":"2026-03-24T09:08:35","modified_gmt":"2026-03-24T08:08:35","slug":"milei","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/milei\/","title":{"rendered":"Milei"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/\">Liberalismus<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/libertarismus\/\">Libertarismus<\/a> &gt;Milei<\/p>\n<div id=\"attachment_119800\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-schachspiel-pan240115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-119800\" class=\"size-full wp-image-119800\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-schachspiel-pan240115.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-schachspiel-pan240115.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/bauernproteste-schachspiel-pan240115-180x102.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-119800\" class=\"wp-caption-text\">Bauernproteste 1\/2024 und Schachspiel: Am Ende f\u00e4llt der K\u00f6nig<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/fdp\/\">FDP \u2013 K\u00e4rcher statt Kettens\u00e4ge<\/a> (24.3.2026)<\/li>\n<li>Bericht Milei-Konferenz: Eine Kettens\u00e4gen-Bewegung f\u00fcr Deutschland? (21.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/team-freiheit\/\">Milei-Konferenz 2026. Sind libert\u00e4re Reformen auch in Deutschland umsetzbar?<\/a>\u00a0(9.2.2026)<\/li>\n<li>Milei-Institut.de: Freiheitskonferenz &#8211; Mehr Milei wagen! (10.12.2025)<\/li>\n<li>Nach Milei&#8217;s Zwischenwahlsieg: Nun kann er sich beweisen (31.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-mittelstand-pleite-ar-milei\/\">D: Mittelstand pleite \u2013 AR: Milei<\/a>\u00a0(18.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/musk-und-die-meinungsfreiheit\/\">Musk und die Meinungsfreiheit<\/a> (30.12.2024)<\/li>\n<li>Indubio Folge 335 \u2013 Milei: Freiheit mit Kettens\u00e4ge (30.6.2024)<\/li>\n<li>Vorschau Indubio: Deutschland und der Radikalreformer Milei (29.6.2024)<\/li>\n<li>Javier Milei bei Hayek-Tagung in Hamburg: Ein politischer Rockstar (28.6.2024)<\/li>\n<li>Laudatio in Madrid f\u00fcr Javier Milei: lang lebe die Freiheit! (26.6.2024)<\/li>\n<li>Hamburger Rede von Javier Milei: Mein Weg zur Freiheit (25.6.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/scholz-d-unhoeflich-zu-milei-ar\/\">Scholz\/D unh\u00f6flich zu Milei\/AR<\/a>\u00a0(25.6.2024)<\/li>\n<li>Javier Milei: Rede beim WEF &#8211; die &#8222;Schlacht von Davos&#8220; (22.1.2024)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/argentinien\/\">Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/team-freiheit\/\">Team Freiheit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bericht Milei-Konferenz: Eine Kettens\u00e4gen-Bewegung f\u00fcr Deutschland?<\/strong><br \/>\n<strong>Sie kommt \u2013 vielleicht<\/strong><br \/>\nIn Schkeuditz trafen sich Libert\u00e4re zur gut besuchten Konferenz des Milei-Instituts. An Themen mangelt es nicht. Die offene Frage bleibt: wer die radikalen Ideen in die Politik bringt.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nVier gr\u00f6\u00dfere Gruppen finden an dem Samstag auf dem Globana-Gel\u00e4nde zusammen: Mitglieder von Hayek-Clubs in ganz Deutschland, Vertreter des Vereins \u201eTeam Freiheit\u201c, darunter dessen Vorsitzender, der Ex-FDP-Politiker Thomas Kemmerich, Freidemokraten wie der fr\u00fchere Vorsitzende der bayerischen FDP Martin Hagen, heute Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der liberal-konservativen Denkfabrik R21, der Autor Rainer Zitelmann und Gebauer selbst \u2013 und au\u00dferdem Besucher, die nach einer Antwort auf die Frage suchen: Entsteht noch einmal eine klassisch-liberale Kraft?<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDer Pr\u00e4sident des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft Kiel Stefan Kooths, gleichzeitig Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft, fasst die Lage in Deutschland aus Sicht eines \u00d6konomen zusammen: Eine noch h\u00f6here Steuerbelastung, wie sie Schwarz-Rot zurzeit gerade debattiert, werde kaum noch zu h\u00f6heren Staatseinnahmen f\u00fchren. Denn f\u00fcr die Steuerschraube gelte das Gleiche wie f\u00fcr mechanische Schrauben: \u201eNach fest kommt ab.\u201c Noch h\u00f6here S\u00e4tze in der Einkommenssteuer, so der Wirtschaftswissenschaftler, w\u00fcrden dazu f\u00fchren, noch mehr Unternehmer, Selbst\u00e4ndige und generell begehrte Fachleute au\u00dfer Landes zu treiben: \u201eDie Steuerbasis erodiert von oben.\u201c Mittlerweile bestrafe die Steuerprogression Mehrarbeit in einer Weise, dass viele sie aus rationalen Gr\u00fcnden vermeiden. Das und nicht die von Politikern pauschal unterstellte Faulheit, so Kooths, halte viele davon ab, sich st\u00e4rker als bisher anzustrengen. Sein Fazit: \u201eDie Leute sind nicht faul, sie sind nur nicht bl\u00f6d.\u201c Sein Vortrag macht deutlich, dass hier nicht, wie eine Linksau\u00dfen-Zeitschrift argw\u00f6hnte, \u201eStaatsver\u00e4chter\u201c zusammenhocken \u2013 sondern B\u00fcrger, die gern die Soziale Marktwirtschaft h\u00e4tten, wie Ludwig Erhard sie damals meinte.<\/p>\n<p>Der Chef des Steuerzahlerbundes Reiner Holznagel rechnet vor, dass der Staat, wie ihn Friedrich Merz und Lars Klingbeil repr\u00e4sentieren, nicht an einem Einnahmeproblem leidet \u2013 sondern es schlicht nicht schafft, vern\u00fcnftig zu haushalten, trotz Sonderschulden in H\u00f6he von einer Billion Euro. Holznagel schl\u00e4gt in seinem Vortrag in die gleiche Kerbe wie Kooths, indem er an einem Beispiel zeigt, wie die Steuerprogression schon ganz unten zuschl\u00e4gt: W\u00fcrde der Mindestlohn wie von der Koalition geplant auf 15 Euro steigen, dann w\u00e4re das f\u00fcr einen Single in Mindestlohn-Vollzeit ein Gehaltsplus von acht Prozent, aber bei seiner Einkommenssteuer ein Plus von 22 Prozent.<\/p>\n<p>Die fr\u00fchere Vizepr\u00e4sidentin der \u00f6sterreichischen Nationalbank und FP\u00d6-Nationalratsabgeordnete Barbara Kolm spricht \u00fcber die grunds\u00e4tzlich unterschiedlichen Chancen, die neue Unternehmen in der EU und in den USA vorfinden. In den USA laute die Frage von Investoren, aber auch Politik: Wie k\u00f6nnen wir das neue Gesch\u00e4ftsfeld gr\u00f6\u00dfer machen? In der EU: Wie k\u00f6nnen wir es regulieren? Der Energieexperte und TE-Autor Frank Hennig tritt zusammen mit dem Kernkraft-Verfechter und Autor Bj\u00f6rn Peters auf die B\u00fchne: Die beiden pr\u00e4sentieren in einem satirischen Dialog das kaum noch \u00fcberschaubare Dickicht der deutschen Energiegesetze, die vor allem dazu dienen, die erratische Energiewende mit immer neuen Staatseingriffen weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Der \u201eTeam Freiheit\u201c-Vorsitzende Kemmerich stellt die Frage, die wahrscheinlich alle im Saal besch\u00e4ftigt: \u201eWie kommen wir da wieder raus?\u201c Er macht den konkreten Vorschlag, den \u00f6ffentlichen Dienst Schritt f\u00fcr Schritt durch Einstellungsstopp von derzeit 5,38 Millionen Angestellten und Beamten auf zwei Millionen zu schrumpfen. Damit, meint er, k\u00e4me das Land auch gut zurecht \u2013 und es w\u00fcrden Milliarden von Euro frei f\u00fcr Investitionen beziehungsweise Steuersenkungen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Veranstaltung des Milei-Instituts, der weitere folgen sollen, funktioniert \u00e4hnlich wie die Sammelpunkte vor Hotels und B\u00fcrogeb\u00e4uden im Fall eines Feuers: Sie markieren den Platz, an dem die Einzelnen zusammenkommen. Sie dienen gleichzeitig als Ausgangspunkte: Von hier aus geht es weiter, irgendwie. Auch Mileis Bewegung in Argentinien begann einmal klein und machtlos.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/milei-konferenz-kettensaegen-bewegung-fuer-deutschland\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/milei-konferenz-kettensaegen-bewegung-fuer-deutschland\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Milei-Institut.de: Freiheitskonferenz &#8211; Mehr Milei wagen!<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nCarlos Gebauer <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/autor\/gebauer\">https:\/\/www.achgut.com\/autor\/gebauer<\/a> , erster Vorsitzender des Instituts, bringt es auf den Punkt, indem er sagt: \u201eNichts ist menschenfreundlicher, wertsch\u00e4tzender und sozial notwendiger als wohlverstanden gelebter Liberalismus. Argentinien zeigt, dass er erreichbar ist.&#8220; Als Beispiel nannte er die Beendigung schlechter Geldpolitik, inflation\u00e4rer W\u00e4hrungstechnik und kujonierender Abgaben. Immerhin ist es Javier Milei in Argentinien gelungen, die galoppierende Inflation zu beenden und Schulden in nennenswerter Gr\u00f6\u00dfe abzubauen.<\/p>\n<p>\u201eGro\u00dfen Freiheitskonferenz\u201c Anfang des kommenden Jahres geplant<br \/>\nStefan Kooths, Forschungsdirektor f\u00fcr Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft und Vorsitzender der deutschen Hayek-Gesellschaft sagte: \u201eW\u00e4hrend man sich hierzulande und auf EU-Ebene mit Deregulierung sehr schwertut, zeigt Javier Milei in Argentinien, wie sich eine marktwirtschaftliche Reformpolitik konkret umsetzen l\u00e4sst.\u201c Das Sinnbild der Kettens\u00e4ge stehe dabei f\u00fcr den Grundsatz, konzeptionell verfehlte Regulierungen nicht nur zu entsch\u00e4rfen, sondern abzuschaffen. Der \u00d6konom sieht die Notwendigkeit einer systematischen Aufgabenkritik des Staates auf der Basis einer tragf\u00e4higen Sozialphilosophie. Der wissenschaftliche Beirat des Instituts wird erg\u00e4nzt durch Thorsten Polleit, \u00d6konom sowie Pr\u00e4sident und Gr\u00fcnder des Mises-Instituts Deutschland, und den Schweizer Publizisten Olivier Kessler. Eine Bindung an eine Partei ist nicht vorgesehen. \u201eDas Institut ist bewusst \u00fcberparteilich gehalten\u201c, sagte Frauke Petry Achgut.com auf Nachfrage.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.12.2025 von Peter Winnem\u00f6ller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mehr_milei_wagen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mehr_milei_wagen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.milei-institut.de\/institut\/\">https:\/\/www.milei-institut.de\/institut\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nach Milei&#8217;s Zwischenwahlsieg: Nun kann er sich beweisen<\/strong><br \/>\n<strong>Argentinien: Sturmwolken und Winde des Wandels ziehen \u00fcber das Land<\/strong><br \/>\nJavier M. del Castillo<br \/>\nEr galt bei vielen bereits als gescheitert. Seine libert\u00e4re Bewegung La Libertad Avanza (LLA, dt.: Die Freiheit schreitet voran) wurde totgesagt \u2013 und das noch vor dem Umsetzen vieler angek\u00fcndigter Reformen. Doch das argentinische Volk erteilte den Kritikern ihres Pr\u00e4sidenten Javier Milei eine Lektion, als es ihm am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit bei den Zwischenwahlen den R\u00fccken st\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Etwa 68 Prozent der 36 Millionen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Mileis LLA war mit rund 41 Prozent der Stimmen die meistgew\u00e4hlte Kraft auf nationaler Ebene und gewann in 15 Distrikten. \u201eWir m\u00fcssen in den n\u00e4chsten zwei Jahren den reformistischen Weg st\u00e4rken, um das Wachstum und das endg\u00fcltige Durchstarten Argentiniens zu konsolidieren\u201c, betonte Milei als er am Sonntag abend vor seine jubelnden Anh\u00e4nger trat.<\/p>\n<p>64 Sitze im Unterhaus erh\u00e4lt die Bewegung des Pr\u00e4sidenten. Die gr\u00f6\u00dfte Oppositionsbewegung, die linke Fuerza Patria (FP), unter F\u00fchrung der Peronisten kommt auf insgesamt 44 Mandate und knapp 32 Prozent der Stimmen. Ein in dieser H\u00f6he errungener Sieg wurde nicht einmal von den Libert\u00e4ren f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Selbst in Buenos Aires, das als Peronisten-Hochburg gilt, konnte LLA gewinnen. Noch am 7. September erlitt die Milei-Regierung dort eine vernichtende Niederlage bei den Parlaments- und Kommunalwahlen: Die oppositionelle Fuerza Patria ging als Sieger hervor und gewann in sechs der acht bestehenden Wahlkreise.<br \/>\nSie lag mehr als 13 Prozentpunkte vor Mileis LLA. Zuvor hatte der Pr\u00e4sident bereits mehrere R\u00fcckschl\u00e4ge einstecken m\u00fcssen, als seine Vetos gegen Gesetze zu nationalen Notlagen vom Nationalkongre\u00df zur\u00fcckgewiesen wurden. Das schw\u00e4chte nicht nur die Positionen der LLA und ihrer Verb\u00fcndeten im wichtigsten Bundesstaat der Argentinischen Republik. Sie erh\u00f6hten auch deutlich die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage bei den landesweiten Parlamentswahlen am 26. Oktober 2025.<\/p>\n<p>Hinzu kamen mehrere aufsehenerregende F\u00e4lle, die die Regierung Milei in Mi\u00dfkredit gebracht haben: Zum einen das Einbrechen der von Milei beworbenen Kryptow\u00e4hrung $LIBRA, wodurch Anleger sch\u00e4tzungsweise 200 Millionen US-Dollar verloren. Zum anderen wird Karina Milei, der Schwester des Pr\u00e4sidenten, vorgeworfen, in eine Schmiergeldaff\u00e4re rund um Pharmabestellungen f\u00fcr Behinderte verwickelt zu sein.<\/p>\n<p>Zudem zog der Abgeordnete Jos\u00e9 Luis Espert, eine der wichtigsten Figuren der Regierungskoalition im Unterhaus, seine Kandidatur in Buenos Aires zur\u00fcck. Er soll ein hohes Beraterhonorar von \u201eFred\u201c Machado angenommen haben. Machado ist ein argentinischer Unternehmer, der unter Hausarrest steht und auf die Entscheidung \u00fcber ein Auslieferungsersuchen eines texanischen Gerichts in einem Verfahren wegen Drogenhandel und Geldw\u00e4sche wartet.<\/p>\n<p>Weiterhin ist die argentinische Wirtschaft von zahlreichen Problemen geplagt: schleppende Industrie, Arbeitslosigkeit, Wertverlust der Reall\u00f6hne, ein geringer Binnenkonsum, Verfall der logistischen Infrastruktur, Energiemangel usw. Hinzu kommen die schlechte Lage der Zentralbank (negative Nettoreserven: zwischen vier und acht Milliarden US-Dollar) und ein massiver Anstieg der Staatsschulden der Zentralregierung. Es gen\u00fcgt, das Rettungspaket von 44 bis 48 Milliarden US-Dollar mit dem IWF und anderen Institutionen vor wenigen Monaten zu erw\u00e4hnen oder die Bem\u00fchungen um Finanzhilfen aus der US-Staatskasse, um zu dem Schlu\u00df zu kommen, da\u00df Argentinien droht, sich im Epizentrum einer neuen Staatschuldenkrise zu befinden \u2013 mit ernsthaftem Risiko eines Zahlungsausfalls.<br \/>\nParallel dazu spukt das Gespenst einer Peso-Abwertung, weil die Regierung Milei den Wechselkurs zum US-Dollar mit Staatsschulden \u201esubventioniert\u201c und k\u00fcnstlich niedrig h\u00e4lt. Dieser Kurs ist in erster Linie wegen seiner K\u00fcnstlichkeit und der Volatilit\u00e4t der zugrundeliegenden Schulden nicht tragf\u00e4hig. Au\u00dferdem ist es ein nicht wettbewerbsf\u00e4higer Wechselkurs f\u00fcr den Au\u00dfenhandel, der zusammen mit Mileis \u00d6ffnungspolitik die Importhindernisse beseitigt und die Handelsbilanz beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>All dies hat die wichtigsten politischen Werte des \u201eMileiismus\u201c ersch\u00fcttert: Ehrlichkeit, Transparenz und Effizienz. Zudem haben diese Skandale das Wiederaufleben fr\u00fcherer \u00f6ffentlicher Vorw\u00fcrfe gegen verschiedene LLA-F\u00fchrungsmitglieder durch entt\u00e4uschte ehemalige \u201eMileiisten\u201c beg\u00fcnstigt.<br \/>\nDeshalb lag immer st\u00e4rker der m\u00f6gliche Zusammenbruch der Milei-Regierung in der argentinischen Luft \u2013 und damit das Gef\u00fchl, da\u00df das Land am Vorabend abrupter Ver\u00e4nderungen steht. Kein Wunder also, da\u00df in der Politik, der Presse und der \u00f6ffentlichen Meinung die Prognosen des \u201eEndes eines Zyklus\u201c und eines \u201eKrisenausbruchs\u201c immer lauter wurden. Diese Vorahnungen fanden ebenfalls bei zahlreichen Medien und Kreisen im Umfeld der Milei-Regierung Geh\u00f6r und Widerhall.<\/p>\n<p>Inmitten dieses Szenarios ragte eine Schl\u00fcssel- akteurin heraus, deren besondere politische und institutionelle Bedeutung mit jedem Tag zu wachsen scheint: die konservative Vizepr\u00e4sidentin der Nation, Victoria Villarruel (Partido Dem\u00f3crata, LLA), die im Falle einer Niederlage Mileis und eines m\u00f6glichen, vorzeitigen R\u00fccktritts des Pr\u00e4sidenten das h\u00f6chste Staatsamt h\u00e4tte \u00fcbernehmen m\u00fcssen.<br \/>\nIm Gegensatz zu Mileis Extravaganzen steht Villarruel f\u00fcr traditionell-katholische Werte, die dem argentinischen Volk teuer sind. Anders als der \u201eMann mit der Kettens\u00e4ge\u201c, dessen Bild durch Skandale befleckt werden sollte, ist Villarruels Ruf frei davon. Die Vizepr\u00e4sidentin zeichnet sich durch Besonnenheit aus. Ihre Dialogbereitschaft wurde von f\u00fchrenden Senatoren und Gouverneuren rasch erkannt und gesch\u00e4tzt. Das k\u00f6nnte der Milei-Regierung zus\u00e4tzlichen R\u00fcckenwind geben, um Allianzen mit Akteuren au\u00dferhalb der LLA zu schmieden. Denn mit dem aktuellen Wahlsieg hat die \u00c4ra Milei am Sonntagabend wohl erst so richtig begonnen.<br \/>\nNun hat der Pr\u00e4sident auch in den Parlamenten eine ernstzunehmende Basis und mu\u00df nicht mehr gegen eine potentielle Zweidrittelmehrheit regieren, da er f\u00fcr viele seiner Vorhaben auch au\u00dferhalb der LLA Verb\u00fcndete hat.<br \/>\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump, der als enger Verb\u00fcndeter Mileis gilt und als sein wichtigster internationaler Unterst\u00fctzer, gratulierte seinem argentinischen Amtskollegen und sprach von einem \u201eErdrutschsieg\u201c. Milei leiste \u201ehervorragende Arbeit\u201c, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. \u201eUnser Vertrauen in ihn wurde vom argentinischen Volk best\u00e4tigt.\u201c Das Ergebnis bringt im Milei-Lager Ruhe ein und n\u00e4hrt einen gewissen Optimismus angesichts des Sturms, der sich \u00fcber Argentinien zusammenzubrauen schien.<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.10.2025 von Javier M. del Castillo bitte lesen in der JF 45\/25, Seite 8<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Indubio Folge 335 \u2013 Milei: Freiheit mit Kettens\u00e4ge<\/strong><br \/>\nAm 22. Juni 2024 hat die Hayek-Gesellschaft den argentinischen Pr\u00e4sidenten Javier Milei in Hamburg mit der Medaille der Hayek-Gesellschaft ausgezeichnet. Das finden nicht alle gut. Aber Dr. Lisa Marie Kraul und Carlos A. Gebauer.<br \/>\nGerd Buurmann spricht mit den zwei Mitgliedern des Vorstands der Hayek-Gesellschaft, der Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Lisa Marie Kraul und dem Juristen Carlos A. Gebauer, \u00fcber Milei, den Liberalismus, die Freiheit und auch die Kettens\u00e4ge, die der neue argentinische Pr\u00e4sident gerne mal herausholt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.6.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_335_freiheit_und_kettensaege\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_335_freiheit_und_kettensaege<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDie Libert\u00e4ren erwecken den Eindruck, die verf\u00fcgten \u00fcber einer Patentrezept: Das wichtigste sollen wohl konkurrierenden W\u00e4hrungen sein, damit der Staat sich nicht mehr \u00fcber die Notenbank grenzenlos finanzieren kann. Haben wir das nicht schon? (In den Jahren zw. 2005 und 2010 habe ich nahezu unser gesamtes Verm\u00f6gen in Gold angelegt). Ich h\u00e4tte auch Dollar oder Yen oder Pfund nehmen k\u00f6nnen. Mein Einkommen ist vergleichsweise bescheiden und trotzdem gelang es, den Wert des Ersparten zu sichern bzw. zu vermehren. Konkurrierende W\u00e4hrungen haben wir schon. Alledings kann ich meine Steuern nicht in Gold bezahlen oder Dollar. Und wirtschaften mu\u00df ich weiter in Euro. Die Libert\u00e4ren denunzieren mit Recht die ausufernde Machtf\u00fclle des Staates, sehen aber nicht, da\u00df jede Macht zur Ausdehnung und zum Mi\u00dfbrauch tendiert. Wenn jedermann unbeschr\u00e4nkt \u00fcber sein Eigentum verf\u00fcgen k\u00f6nnte, was die Libert\u00e4ren doch wollen, k\u00f6nnte mein Nachbar pl\u00f6tzlich auf seinem Grundst\u00fcck einen Wolkenkratzer bauen. Es mu\u00df also Begrenzung sein, es braucht Staat. Die \u201cFormel\u201d, die keine Formel ist sondern die umstrittener Konsens sein m\u00fc\u00dfte, lautet: Soviel Kapitalismus wie m\u00f6glich, soviel Sozialismus wie n\u00f6tig, sonst zerrei\u00dft es uns. Und von links: Soviel Sozialismus wie m\u00f6glich, soviel Kapitalismus wie n\u00f6tig, sonst ruiniert es uns. Die Verantwortung liegt beim W\u00e4hler. Z.Zt. gewinnt der Sozialismus bis wir ruiniert sind. H.Ch<br \/>\n.<br \/>\nH.Ch.: Ihrer Analyse (\u201cDie Libert\u00e4ren erwecken den Eindruck, die verf\u00fcgten \u00fcber einer Patentrezept\u201d) stimme ich vollumf\u00e4nlich zu. Libert\u00e4re sind f\u00fcr mich der extreme Gegenpunkt zum Sozialismus. Hier \u201cGewinne privatisieren und Kosten\/Verluste sozialisieren\u201d, dort \u201cGewinne sozialisieren und Kosten\/verlusten privatisieren\u201d. Hier \u201cdas Individuum ist alles\u201d, dort \u201cDie Gesellschaft ist alles\u201d. Extremisten vestehen sich meines Erachtens nicht auf die Schaffung eines Konsens, weshalb ich Ihrer \u201cFormel\u201d ebenfalls zustimme. P.P.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorschau Indubio: Deutschland und der Radikalreformer Milei<\/strong><br \/>\nArgentiniens Pr\u00e4sident Javier Milei reformiert sein Land radikal. Deutsche Politiker finden das nicht gut, und Kanzler Scholz mochte ihm keinen ehrenden Empfang gew\u00e4hren.<br \/>\nGeehrt und ausgezeichnet wurde er hierzulande dennoch \u2013 von der Hayek-Gesellschaft. Es lohnt sich, \u00fcber Mileis Verst\u00e4ndnis von Freiheit zu reden.<br \/>\n\u201eDie heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym f\u00fcr den Prozess des Stimmenkaufs und f\u00fcr das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die gr\u00f6\u00dften Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allm\u00e4chtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.\u201c<br \/>\nDiese Worte stammen von dem \u00f6sterreichischen \u00d6konomen und Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek. Er war ein Theoretiker des Neoliberalismus und z\u00e4hlt zu den wichtigsten Denkern des Libertarismus im 20. Jahrhundert. Nach ihm ist die Hayek-Gesellschaft benannt.<br \/>\nDie 1998 gegr\u00fcndete Friedrich August von Hayek-Gesellschaft steht f\u00fcr eine Gesellschaftsordnung, die individuelle Freiheit sch\u00fctzt und der Kraft der Ideen Raum gibt. Am 22. Juni 2024 hat die Hayek-Gesellschaft den argentinischen Pr\u00e4sidenten Javier Milei in Hamburg mit der Medaille der Hayek-Gesellschaft ausgezeichnet.<br \/>\nJavier Milei wurde mit begeisterten \u201eLibertad\u201c-Rufen im restlos ausgebuchten Veranstaltungssaal in Hamburg begr\u00fc\u00dft. Vor dem Veranstaltungsort demonstrierten Hunderte Menschen unter dem Motto \u201eNein zu Milei in Hamburg\u201c. Mileis Botschaft an die anwesenden G\u00e4ste im Saal lautete:<br \/>\n\u201eVerteidigen Sie Ihre Ideen mit Leidenschaft. Die Ideen der Freiheit sind so stark, dass sie gewinnen werden, auch wenn zuerst alle dagegen sind.\u201c<br \/>\nVielen Menschen ist Milei als der Mann mit der Kettens\u00e4ge bekannt. Die Kettens\u00f6ge hatte Milei in seinem Wahlkampf in die Kameras gehalten und einen radikalen Umbau von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft versprochen. Sein Motto: Der Staat habe sich ausnahmslos auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren, alles andere solle den B\u00fcrgern in Freiheit \u00fcberlassen werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.7.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/vorschau_indubio_deutschland_und_der_radikalreformer\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/vorschau_indubio_deutschland_und_der_radikalreformer<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nSorry, aber Hayek war kein Denker des Neoliberalismus und schon gar nicht des Libertarismus ! Er war ein Vertreter des klassischen LIberalismus und Sch\u00fcler von Ludwig von Mieses. Denker des Neoliberalismus war Eugen von B\u00f6hm-Bawerk und Wilhelm R\u00f6pke, beide \u201d Kampfgenossen \u201d von Ludwig Erhard. Der Neoliberalismus ist ein sozialer, also ein Sozial-Liberalismus, den Erhard nach dem Krieg in Westdeutschland etablierte aber weit entfernt ist von der Lehre Hayeks oder v. Mieses. S.E.<br \/>\n.<br \/>\nDer erwiesenerma\u00dfen (!!!) gr\u00f6\u00dfte Feind des Liberalismus (als Ausgangspunkt f\u00fcr den Kapitalismus) ist der R\u00fcckzug des Rechtsstaates und des Rechts zu Gunsten des \u201cRecht des St\u00e4rkeren\u201d. Man braucht nur in die USA speziell des 19. Jh. blicken, wie zu dieser Zeit die sp\u00e4teren Wirtschaftstycoone zu Macht und ihrem Reichtum kamen. Dies und die Exzesse der industriellen Revolution in UK und Deutschland (wohl auch in anderen L\u00e4ndern) mit dem Endergebnis \u201czum Leben zu wenig &#8211; zum Sterben zu viel\u201d haben den Liberalismus (und dessen Folge, den Kapitalismus) genauso disqualifiziert wie die zahlreichen Versuche, den Kommunismus bzw. Sozialismus von Ausbeutung, Diktatur und Massenmord zu trennen. Letztlich sind Liberalismus und Kommunismus zwei Br\u00fcder im Geiste, bei denen jeweils eine kleine Clique die gro\u00dfe Masse diktatorisch mehr oder weniger versklavt &#8211; unter Aushebelung jeglichem vernunftbasiertem Recht. Die L\u00f6sung ist die soziale Marktwirtschaft basierend auf einem \u201cLiberalismus light\u201d mit ordentlich definierten Spielregeln. Aber auch hier ist der Grat zwischen beiderseitiger Vernunft und beiderseitigem Bestreben, die jeweils andere Seite zu beherrschen, extrem schmal (wenn es dem Esel zu gut geht\u2026)&#8230; Der Wohlstand des Westens nach dem 2. Weltkrieg war ausschlie\u00dflich dem Wettbewerb der beiden Systeme, Kapitalismus und Kommunismus geschuldet, im welchem \u201cdas Kapital\u201d es unter Gewinneinbu\u00dfen zulie\u00df, dass bei den breiten Massen im Westen sich Wohlstand ausbreitete. Nach der Niederlage des Kommunismus ist dieses Schaufenster, an den sich die Massen \u00f6stlich des eisernen Vorhangs die Nasen plattdr\u00fccken konnten, \u00fcberfl\u00fcssig geworden und die Milliard\u00e4re arbeiten mit den Kommunisten bzw. Sozialisten Hand in Hand zur Errichtung eines neuen feudalen Systems\u2026 T.W.<br \/>\n.<br \/>\nBei Ludwig von Mises oder bei Hayek selbst ist nachzulesen, da\u00df es bereits einmal, vor vielen Jahren, einen Versuch gab, Argentinien f\u00fcr die Freiheit und den kompetenten Liberalismus zu \u00f6ffnen, zu begeistern, die F\u00e4higkeiten der Menschen f\u00fcr die Gesellschaft besser auszusch\u00f6pfen. Die Feinde der Freiheit waren dagegen, der Liberalismus verlor, um es verk\u00fcrzt zu sagen. ++ Das Problem, welches Milei hat, haben wird, es gen\u00fcgt eben nicht, nur den Staat und die Wirtschaft zu entfachen, was w\u00fcnschenswert ist, keine Frage und Milei kann das, auf jeden Fall sehr viel besser, als jeder Sozi und all diese unqualifizierten M\u00f6chtegerns. Der starke Staat, indem er der Gesellschaft Freiheit gew\u00e4hrt, n\u00e4hrt auch seine Feinde mit, die sog. Parasiten, die sich dann erneut des Staats bem\u00e4chtigen. Es bleibt auch abzuwarten, welche Intrigen sich die Linken jetzt bedienen werden, um Milei zu \u201czerst\u00f6ren\u201d oder ihm das politische Leben so schwer wie m\u00f6glich zu machen. Also das, was man in den USA mit Trump getan hat oder in Brasilien mit Bolsonaro. ++ Der Liberalismus funktioniert stabil nur, mit einem j\u00fcdisch-christlichen Wertesystem, als \u201cUnterlage\u201d der Gesellschaft, des gesellschaftlichen Geistes. ++ Wie man aber unschwer erkennt, ist es genau das, was die Linken am meisten hassen und daher arbeiten diese st\u00e4ndig daran, dieses zu ver\u00e4ndern und st\u00e4ndig alte, als neu verkaufte, Revolutionen (also r\u00fccksichtsloses Handeln) aus dem Zauberhut zu ziehen. ++ Sehr positiv finde ich die Haltung von Milei gegen\u00fcber dem T\u00f6ten von ungeborenem Leben, er ist dagegen. I.L.<br \/>\n.<br \/>\nScheint mir wieder ein brandhei\u00dfes Thema, mit unglaublicher Relevanz f\u00fcr die aktuell dr\u00e4ngenden deutschen Probleme zu sein! Indubio hat wirklich ein H\u00e4ndchen daf\u00fcr. Besonders an diesem Wochenende, wo Zehntausende Demokrat*Innen, teils vom Altparteien Staat finanziert, gegen die Opposition marschieren und \u201eUnsere Demokratie\u201d \u2122 verteidigen. Die Woche, in der Nancy endlich erkl\u00e4rte, warum der Deutsche schuld an ermordeten Kindern ist. Da ist Milei und die Hayek Gesellschaft nat\u00fcrlich ein Volltreffer von unglaublicher Relevanz! M.K.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Javier Milei bei Hayek-Tagung in Hamburg: Ein politischer Rockstar<\/strong><br \/>\nHayek-Tagung: Der argentinische Pr\u00e4sident Javier Milei wird in Hamburg von Anh\u00e4ngern der libert\u00e4ren Ideen begeistert gefeiert und erkl\u00e4rt sein Denken<br \/>\nDieter Stein<br \/>\nAls Javier Milei den Raum betritt, springen 300 Zuh\u00f6rer von den St\u00fchlen und rufen mitgerissen von argentinischen G\u00e4sten \u201eLibertad! Libertad! Libertad!\u201c Der vor einem halben Jahr \u00fcberraschend ins Amt gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Argentiniens avancierte in k\u00fcrzester Zeit zum Idol der libert\u00e4r-freiheitlichen Szene \u00fcber S\u00fcdamerika hinaus. Geladen hat die deutsche Hayek-Gesellschaft in ein Hotel am Hamburger Hafen zu ihrer Jahrestagung, um Milei die Hayek-Medaille zu verleihen.<br \/>\nMilei wurde in den Medien bekannt als der Mann mit der Kettens\u00e4ge \u2013 Symbol seines brachial demonstrierten Willens, sein in Jahrzehnten sozialistischer Mi\u00dfwirtschaft ruiniertes Heimatland mit harten marktwirtschaftlichen Reformen zu modernisieren. Mit einer einst\u00fcndigen Rede (Ausz\u00fcge auf dieser Seite) schildert Milei seinen Weg vom konventionell im staatsinterventionsitischen Sinne geschulten \u00d6konomen zu einem radikalen Anh\u00e4nger des Denkens der \u00d6sterreichischen Schule. Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises werden zu seinen Fixsternen.<\/p>\n<p>\u201eWir brauchen weniger Think-Tanks, mehr Aktion-Tanks\u201c<br \/>\nVor Mileis Auftritt hatte der Publizist Rainer Zitelmann in einem Vortrag von den Zuh\u00f6rern eindringlich gefordert, von libert\u00e4rer \u201eSektiererei und Dogmatismus\u201c Abstand zu halten. Es brauche \u201eweniger Think-Tanks, sondern mehr Aktion-Tanks\u201c. Es reiche nicht, in Hinterzimmern mit richtigen Thesen zu Marktwirtschaft und Freiheit vergeistigt den Verstand anzusprechen, man m\u00fcsse die Menschen breitenwirksam durch Humor und Emotion erreichen, es brauche eine bessere PR.<br \/>\nZitelmann machte keinen Hehl daraus, da\u00df Javier Milei genau dies verk\u00f6rpere: \u00d6konomischen Sachverstand als Wirtschaftsprofessor und das Talent zu mitrei\u00dfenden Massenauftritten. In seiner Rede hob Milei diesen Aspekt hervor, seinen Aufstieg als \u201eDavid gegen Goliath\u201c, wie er durch provokantes Auftreten Fernsehtalkshows aufmischte, wie er durch die Pr\u00e4senz in Sozialen Medien besonders die Jugend und breite Schichten erreichte: Er habe Vorstellungen seiner politischen B\u00fccher \u201eso pr\u00e4sentiert, als w\u00e4re es ein Konzert der Rolling Stones, um den Wunsch zu wecken, es noch einmal zu sehen\u201c. Viral gingen Videos von Milei, wie er Ende Mai im Luna Park in Buenos Aires vor Tausenden Anh\u00e4ngern in Lederjacke mit einer Rockband auftritt, mit r\u00f6hrender Stimme singt, um sein Buch \u201eKapitalismus, Sozialismus und die neoklassische Falle\u201c zu pr\u00e4sentieren.<br \/>\nEtablierte Medien berichten \u00fcber Mileis Deutschlandbesuch im Gleichklang als Heimsuchung eines \u201eumstrittenen Rechtspopulisten\u201c. Im Gegensatz zu Bundeskanzler Olaf Scholz verf\u00fcgt Milei indes in Argentinien trotz h\u00e4rtester Einschnitte \u00fcber eine klare Mehrheit in Umfragen. Ob dies so bleibt, bleibt abzuwarten. Gerade wird gemeldet, da\u00df die monatliche Inflationsrate in Argentinien auf nahezu Null gefallen ist.<br \/>\nIn seiner Laudatio auf Milei erinnert der Vorsitzende der Hayek-Gesellschaft, Stefan Kooths, daran, wie sich der Sch\u00f6pfer des marktwirtschaftlichen deutschen Wirtschaftswunders, Ludwig Erhard, gegen \u201eunsicher und halb verzagt\u201c auftretende b\u00fcrgerliche Kr\u00e4fte durchsetzen mu\u00dfte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.6.2024 von Dieter Stein bitte lesen in der JF 27\/24, Seite 12<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Laudatio in Madrid f\u00fcr Javier Milei: lang lebe die Freiheit!<\/strong><br \/>\n<strong>von Jes\u00fas Huerta de Soto (Laudatio f\u00fcr den argentinischen Pr\u00e4sidenten Javier Milei,<\/strong><br \/>\ngehalten im Casino de Madrid, Freitag, 21. Juni 2024)<br \/>\nHeute w\u00fcrdigen wir einen Mann, der keine Angst hat, der nicht z\u00f6gert, sich f\u00fcr seinen Wunsch, die Welt zu ver\u00e4ndern, zu opfern. Einen Mann, dessen Herz beim blo\u00dfen Klang des Wortes \u201cFreiheit\u201d gro\u00dfe Spr\u00fcnge macht. Denn Javier Milei k\u00e4mpft und verfolgt seinen gro\u00dfen Traum, die Freiheit, ohne Rast, ohne Zugest\u00e4ndnisse, mit einer Energie und Leidenschaft, die in der Geschichte nur unter den gro\u00dfen Helden der Freiheit zu finden ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAber dar\u00fcber hinaus ist Javier Milei zu einem Vorbild f\u00fcr alle und besonders f\u00fcr junge Menschen geworden. Denn angesichts des t\u00f6dlichsten Virus, dem Virus des Etatismus, der die menschliche Seele infiziert, geb\u00fchrt Javier Milei das au\u00dfergew\u00f6hnliche Verdienst, die Ideen der Freiheit wie kein anderer popul\u00e4r gemacht zu haben, indem er Tausenden und Abertausenden von Menschen auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen sowie auch \u00fcber die Medien die Wirtschaftstheorie beigebracht und die etatistischen Ideen intellektuell und moralisch zerst\u00f6rt hat, welche bis heute die \u2013 wie er es ausdr\u00fcckt \u2013 \u201canst\u00e4ndigen Leute\u201d gepeinigt haben.<br \/>\nUnd vor allem ist Javier Milei ein Vorbild f\u00fcr die J\u00fcngsten, die noch nicht vollst\u00e4ndig kontaminiert oder s\u00fcchtig nach der Droge des Etatismus sind. Junge Menschen, die, sobald sie die Ideen der \u00d6sterreichischen Schule studieren und ihnen folgen, schnell zu den eifrigsten Verteidigern der Freiheit und zu den entschiedensten Feinden der systematischen Gewalt und des Zwangs werden, die der Staat verk\u00f6rpert.<br \/>\n.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.6.2024 von Jes\u00fas Huerta de Soto bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2024\/06\/lang-lebe-die-freiheit-laudatio-fuer-javier-milei\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2024\/06\/lang-lebe-die-freiheit-laudatio-fuer-javier-milei\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hamburger Rede von Javier Milei: Mein Weg zur Freiheit<\/strong><br \/>\n\u201eWie ich zu den Ideen der Freiheit kam\u201c<br \/>\nJavier Milei wurde am Samstag , 23.6.2024 in Hamburg die Hayek-Medaille verliehen. Hier seine Rede mit deutscher \u00dcbersetzung:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Gmpf4ktyZIo&amp;t=2s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Gmpf4ktyZIo&amp;t=2s<\/a><\/p>\n<p>Rede auf Englisch mit deutschen Untertiteln:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/aktuellinformiert.de\/wef-rede-von-javier-milei-auf-deutsch\/\">https:\/\/aktuellinformiert.de\/wef-rede-von-javier-milei-auf-deutsch\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\nOb eine solche Kehrtwende in diesem ETWAS mitten in Europa m\u00f6glich sein wird, bezweifle ich sehr. Die, die schon l\u00e4nger hier leben leiden seit ca 500 Jahren an der sogenannten Untertanengl\u00fccklichkeit. Nicht behandelbar, Gegenmittel sind nicht bekannt .<br \/>\nHerr Pr\u00e4sident Milei, alles, alles Gute f\u00fcr sie und weiterhin viel Erfolg Bern<br \/>\n.<br \/>\nMilei konnte die jungen Leute f\u00fcr sich gewinnen, er fand durch seine Art einen guten Zugang zur Jugend. Ich sehe da eine Parallele zu Maximilian Krah, der ebenfalls durch seine Authentizit\u00e4t und seine Ansprache einen sehr guten Zugang zur Jugend gewonnen hat. Maximilian Krah ist sehr bedeutend f\u00fcr die AfD. Mar<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Javier Milei: Rede beim WEF &#8211; die &#8222;Schlacht von Davos&#8220;<\/strong><br \/>\n\u201eEier, wir brauchen Eier\u201c, ist wohl der bekannteste Satz der deutschen Torwartlegende Oliver Kahn. Eier braucht auch, wer g\u00f6nnerhaft von Klaus \u201eThe Great Reset\u201c Schwab in Davos vorgestellt wird, um im Anschluss der versammelten Politik- und Wirtschaftselite ins Gesicht zu sagen, dass sie die liberal-libert\u00e4ren Prinzipien verraten, die den Westen gro\u00df gemacht haben. Huevos hat Javier Milei also, der argentinische Pr\u00e4sident, der in seiner Jugend Torwart war.<br \/>\nSeine Rede wird, und das ist nicht schwer zu prognostizieren, in die Geschichte eingehen. Sie ist die mit Abstand am meisten gesehene Rede des diesj\u00e4hrigen WEF. Elon Musk hat sie mehrfach auf X empfohlen. Hier ist sie im Schnelldurchlauf:<\/p>\n<p>Der Westen ist in Gefahr, weil er sich sozialistischen Ideen ge\u00f6ffnet hat. Es ist der Kapitalismus, der die Menschheit aus der Massenarmut katapultierte und ungeahnten Wohlstand geschaffen hat. Der Kapitalismus schafft nicht nur ungeheuren Wohlstand, w\u00e4hrend der Sozialismus in die Armut f\u00fchrt, er ist im Gegensatz zu Sozialismus auch gerecht. Der Kapitalismus ist dem Sozialismus moralisch \u00fcberlegen. Die Sozialisten bem\u00fchen zwar das Mantra der \u201esozialen Gerechtigkeit\u201c, doch ist diese weder sozial noch gerecht. Die \u201esoziale Gerechtigkeit\u201c ist in Wirklichkeit ungerecht, weil sie durch Steuern finanziert wird und damit auf Zwang und Gewaltandrohung aufbaut. Sie ist unsozial, weil sie die Menschen \u00e4rmer macht. Denn die Umverteilung senkt den Anreiz, produktiv zu sein. Der Kuchen wird kleiner, als er sonst gewesen w\u00e4re, weil die Umverteilung den unternehmerischen Entdeckungsprozess zerst\u00f6rt. Der Sozialismus ist immer und \u00fcberall gescheitert, wirtschaftlich, sozial und kulturell. Und er hat \u00fcber 100 Millionen Menschenleben gekostet.<\/p>\n<p>Die Neoklassischen Theorien bereiten dem Sozialismus den Boden. Neoklassiker vergleichen ihr Modell mit der Realit\u00e4t und nennen etwaige Abweichungen der Realit\u00e4t vom Modell dann \u201eMarktversagen\u201c; sie erkennen nicht, dass in Wirklichkeit ihr Modell versagt. Sie sollten ihre Modelle entsorgen. Ein \u201eMarktversagen\u201c existiert nicht. Der Markt ist ein Mechanismus sozialer Kooperation durch freiwillige Tauschhandlungen. Er kann nicht versagen.<br \/>\nAls die Sozialisten merkten, dass die Arbeiter im Kapitalismus nicht verarmten, sondern immer reicher wurden, \u00e4nderten sie ihre Strategie. Den Klassenkampf zwischen Kapitalisten und Arbeitern ersetzen heute angebliche Konflikte zwischen Mann und Frau; oder zwischen Menschheit und Natur. Um die Umwelt zu retten, soll das Bev\u00f6lkerungswachstum kontrolliert werden; Abtreibung wird gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Neomarxisten haben die \u00f6ffentliche Meinung in einem langen Prozess gewandelt, in dem sie Medien, Universit\u00e4ten und auch internationale Organisationen unter ihre Kontrolle brachten. Zu letzteren geh\u00f6rt, das wissen alle Zuh\u00f6renden, auch das WEF. Die sozialistischen Ideen m\u00fcssen frontal und lautstark bek\u00e4mpft werden. Es gibt viele Spielarten des Sozialismus im weiteren Sinne. Sozialisten sind nicht nur jene, die sich selbst als Sozialisten bezeichnen, sondern auch Sozialdemokraten, Christdemokraten, Kommunisten, Keynesianer, Nazis, Nationalisten und Globalisten. Sie alle eint der Glaube an Regulierungen und Staat. Die wahren Helden der Gesellschaft sind die Unternehmer. Sie sind Sch\u00f6pfer der Prosperit\u00e4t, die stolz darauf sein k\u00f6nnen, Gewinne zu machen, indem sie die Bed\u00fcrfnisse ihrer Mitmenschen befriedigen. Sie sollten sich nicht mit dem Staat verb\u00fcnden, auch nicht mittels des WEF. Der Staat ist nicht die L\u00f6sung. Der Staat ist das Problem. Er ist eine Gefahr f\u00fcr die Freiheit.<br \/>\n(Ende der Rede Milei)<\/p>\n<p>Dieser kurze Abriss zeigt die Breite der Themen, die Milei in seiner nur 23-min\u00fctigen Rede behandelt. Stein f\u00fcr Stein nimmt er das etatistische Weltbild auseinander. Er ist die F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit und der charismatische, wortgewandte Ideenverbreiter, auf den die Libert\u00e4ren lange gewartet haben. Ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Freiheit. Die Bedeutung des Kulturkampfes hat er fr\u00fch erkannt. In diesem Kulturkampf geht es um die ideologische Hegemonie (Antonio Gramsci, 1891 \u2013 1937). In diesem Kampf prallen die Forderungen der Linken wie Egalitarismus, Genderismus, Feminismus, Relativismus, Nihilismus, Zentralisierung und Atheismus auf den Wert der Freiheit; aber auch auf die Institutionen, die eine kapitalistische Gesellschaft langfristig zum Bl\u00fchen bringen, wie Privateigentum, nat\u00fcrliche Hierarchien, Tradition, Familie und Christentum.<\/p>\n<p>Diesen Kulturkampf gilt es aufzunehmen, lautstark, selbstbewusst, kompromisslos, immer und \u00fcberall; und darin ist Milei ein einzigartiges Vorbild. Er hat in Argentinien nicht nur den Kulturkampf erfolgreich angenommen, er hat auch den Ertrag der kulturellen Ver\u00e4nderung in Form der Pr\u00e4sidentschaft geerntet. Dabei widert ihn, wie alle Libert\u00e4ren, die Politik eigentlich an. Aber er hat das Opfer auf sich genommen, und er war sich nicht zu schade, im R\u00e4nkespiel der Politik f\u00fcr die Ideen der Freiheit zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Der Kulturkampf ist auf allen m\u00f6glichen Ebenen zu f\u00fchren, nicht nur in Universit\u00e4tsvorlesungen, B\u00fcchern, Vortr\u00e4gen auf Konferenzen und Medienbeitr\u00e4gen; sondern auch in der Politik. Ohne die politische B\u00fchne fehlt ein effektives Instrument zur Beeinflussung der \u00f6ffentlichen Meinung und Kultur. Die Etatisten freuen sich, wenn sie im Parlament untereinander sind und ungest\u00f6rt ihre Eingriffe in die Zivilgesellschaft planen k\u00f6nnen. Daher hat sich Milei letztlich doch entschlossen, die politische B\u00fchne zu betreten; und durch seine Wahl eine unglaubliche Aufmerksamkeit f\u00fcr die libert\u00e4ren Ideen gewonnen. Begriffe wie Libertarismus oder Anarchokapitalismus sind heute salonf\u00e4hig. Die Schweigespirale ist durchbrochen, immer mehr Menschen geben sich als Milei-Unterst\u00fctzer und Anh\u00e4nger der Ideen der Freiheit zu erkennen. Noch mehr Menschen werden sich den Ideen der Freiheit zuwenden, sobald die libert\u00e4ren Ma\u00dfnahmen in Argentinien Fr\u00fcchte tragen. Der Diskurs bewegt sich in Richtung Freiheit. Kulturell ist einiges ins Rollen geraten. Auch in Deutschland ist Mileis allegorische \u201eKettens\u00e4ge\u201c beliebt. Die libert\u00e4re Welle hat nun sogar Davos und das World Economic Forum erreicht.<br \/>\n.<br \/>\nWas sich in Davos abgespielt hat, war vor kurzem noch undenkbar: Ein anarchokapitalistischer Pr\u00e4sident schaut den Globalisten in die Augen, tadelt sie f\u00fcr ihre sozialistischen Ideen und singt eine Ode an die Freiheit, Kapitalismus und freies Unternehmertum. Und zitiert mit Israel Kirzner und Alberto Benegas Lynch Jr. zwei \u00d6konomen der \u00d6sterreichischen Schule. Er kritisiert die Agenda 2030, Neomarxismus, Feminismus, Abtreibung, Steuern, Sozialismus, Leitmedien, warnt vor der Zerst\u00f6rung der Werte des Westens und spricht von Gott als dem Sch\u00f6pfer. Das ist Kulturkampf pur. \u00a1Viva la libertad, carajo!<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.1.2024 von Philipp Bagus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2024\/01\/javier-milei-und-die-schlacht-von-davos\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2024\/01\/javier-milei-und-die-schlacht-von-davos\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Philipp Bagus ist Professor f\u00fcr Volkswirtschaft an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Zu seinen Forschungsschwerpunkten Geld- und Konjunkturtheorie ver\u00f6ffentlichte er in internationalen Fachzeitschriften wie Journal of Business Ethics, Independent Rewiew, American Journal of Economics and Sociology u.a. Sein Buch \u201cDie Trag\u00f6die des Euro\u201d erscheint in 14 Sprachen. <\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/twitter.com\/PhilippBagus\">https:\/\/twitter.com\/PhilippBagus<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Liberalismus &gt;Libertarismus &gt;Milei Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen FDP \u2013 K\u00e4rcher statt Kettens\u00e4ge (24.3.2026) Bericht Milei-Konferenz: Eine Kettens\u00e4gen-Bewegung f\u00fcr Deutschland? (21.3.2026) Milei-Konferenz 2026. Sind libert\u00e4re Reformen auch in Deutschland umsetzbar?\u00a0(9.2.2026) Milei-Institut.de: Freiheitskonferenz &#8211; Mehr Milei wagen! (10.12.2025) Nach &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/milei\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":64369,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-119796","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119796","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119796"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119796\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147001,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119796\/revisions\/147001"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/64369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119796"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}