{"id":117190,"date":"2023-11-10T19:00:30","date_gmt":"2023-11-10T18:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=117190"},"modified":"2026-07-07T18:20:40","modified_gmt":"2026-07-07T16:20:40","slug":"arc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/arc\/","title":{"rendered":"ARC"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Globalisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/\">Globalisierung<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/wef\/\">WEF<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/national\/\">national<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">Buerger<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservativ\/\">konservativ<\/a>&gt;ARC<\/p>\n<div id=\"attachment_112764\" style=\"width: 651px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/schilderdemo-freiburg230603pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-112764\" class=\"size-full wp-image-112764\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/schilderdemo-freiburg230603pan.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"483\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/schilderdemo-freiburg230603pan.jpg 641w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/schilderdemo-freiburg230603pan-180x136.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-112764\" class=\"wp-caption-text\">Friedensdemo in Freiburg an Oberlinden 3.6.2023<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li>ARC in London: Rekonstruktion des Abendlandes (3.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/alliance-responsible-citizenship\/\">Dritte ARC-Konferenz 23-25.6.2026 in London<\/a> (1.7.2026)<\/li>\n<li>ARC pl\u00f6tzlich Massenbewegung: Die globalen Libert\u00e4r-Konservativen sammeln sich (19.2.2025)<\/li>\n<li>Allianz f\u00fcr verantwortungsvolle Staatsb\u00fcrgerschaft: Konservative Visionen gegen die woke Welt (8.12.2023)<\/li>\n<li>ARC-Konferenz in London (10.11.2023)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/abendland\/\">Abendland<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alliance for Responsible Citizenship (ARC)<br \/>\nARC als Gegenst\u00fcck zum WEF<br \/>\n.<\/strong><br \/>\nDie &#8218;Alliance for Responsible Citizenship&#8216; (ARC) ist eine internationale Gemeinschaft mit der Vorstellung einer besseren Welt, in der jeder B\u00fcrger gedeihen, seinen Beitrag leisten und sich entfalten kann.<br \/>\nWir laden Sie ein, gemeinsam mit uns ein besseres Narrativ als Antwort auf die grundlegendsten sozialen, wirtschaftlichen, philosophischen und kulturellen Fragen des Lebens zu entwickeln.<br \/>\nWir lehnen die Unvermeidlichkeit des R\u00fcckgangs ab und suchen stattdessen L\u00f6sungen, die auf die h\u00f6chsten Tugenden der Menschheit und ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit zu Innovation und Einfallsreichtum zur\u00fcckgreifen.<br \/>\nWir sind B\u00fcrger aus der ganzen Welt, aber jeder von uns ist sich bewusst, dass sich unsere Gesellschaften an einem Wendepunkt befinden: jetzt ist es an der Zeit, eine bessere Geschichte zu entwickeln, und wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns an dieser Vision zu arbeiten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.arc-conference.com\/deutsch\">https:\/\/www.arc-conference.com\/deutsch<\/a><strong><br \/>\n<\/strong>===========================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ARC in London: Rekonstruktion des Abendlandes<\/strong><br \/>\nBei der ARC-Konferenz geht es um Wiederaufbau. Wie kann der Zerfall der Zivilisation verhindert werden?<br \/>\nBenedikt Rue\u1e9e, London<br \/>\nAuftakt mit Pauken und Trompeten in London. Der Wert der klassischen Musik f\u00fcr das Abendland wurde nicht nur zur Er\u00f6ffnung der Konferenz der \u201eAlliance for Responsible Citizenship\u201c (ARC) unterstrichen. Immer wieder gab es Musikeinlagen durch ein Orchester oder Solisten wie Ignat Solschenizyn, den Sohn des russischen Literaturnobelpreistr\u00e4gers Alexander Soschenizyn. Denn genau darum ging es bei der diesj\u00e4hrigen ARC: um eine R\u00fcckbesinnung auf das Abendland und dessen Werte. Vom 23. bis 25. Juni trafen sich f\u00fcr diese ambitionierte Mission etwa 4.000 Teilnehmer aus rund 85 Nationen in der Olympia-Messehalle der britischen Hauptstadt. Die JUNGE FREIHEIT war vor Ort und hat einen Blick hinter die Kulissen geworfen.<br \/>\nIns Leben gerufen hatte die Konferenz im Jahr 2023 der bekannte kanadische Psychologe Jordan Peterson in Zusammenarbeit mit Milliard\u00e4r Paul Marshall, der Tory-Oberhausabgeordneten Baroness Philippa Stroud und dem Thinktank Legatum Institute. Da Peterson aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden absagen musste, moderierte Stroud durch die Tage, k\u00fcndigte Podiumsredner an und interviewte hochrangige G\u00e4ste aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft aller Couleur. Den Anfang machte etwa der Artemis-2-Astronaut Victor Glover, der an die Einzigartigkeit und den sch\u00f6pferischen Wert des Planeten erinnerte.<\/p>\n<p>\u201eRadikal progressiver Liberalismus\u201c als Gefahr f\u00fcr das Abendland<br \/>\nKritiker der ARC wie die etwa 20 Antifa-Demonstranten, die sich lediglich am Morgen des ersten Tages vor dem Eingang des viktorianischen Backsteingeb\u00e4udes im Stadtteil Kensington versammelten, skandierten dennoch Parolen wie \u201eNur Faschisten!\u201c. Auch Spiegel-Journalistin Ann-Katrin M\u00fcller machte auf der linken Plattform Bluesky Stimmung gegen die liberal-konservative Konferenz. Dort w\u00fcrden sich \u201eVertreter der extremen Rechten, Abtreibungsgegner und Klimaleugner\u201c treffen. Medien-Staranwalt Ralf H\u00f6cker, der zum zweiten Mal dabei war, reagierte im JF-Gespr\u00e4ch mit deutlichen Worten: \u201eIch halte das alles f\u00fcr extrem irrsinnig, was diese Frau da schreibt.\u201c Es sei \u201everst\u00f6rend\u201c, wie man die ARC in die rechtsextreme Ecke zu dr\u00e4ngen versuche.<\/p>\n<p>Wie der schwarze Astronaut Glover oder Klimaforscher und ARC-Redner Steven Koonin, der den menschengemachten Anteil am Klimawandel als erwiesen erachtete, in das enge Bild der Spiegel-Journalisten passten, bleibt ein R\u00e4tsel. Denn auch die weltweit bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali sprach \u00fcber das gef\u00e4hrdete europ\u00e4ische Erbe. Wenn Eigenverantwortung und die R\u00fcckbesinnung auf westliche Werte bedeuteten, ein \u201eWhite Supremacist\u201c zu sein, \u201edann bin ich das\u201c, sagte die somalischst\u00e4mmige Ali und erntete prompt Gel\u00e4chter und Applaus aus dem Publikum. Nat\u00fcrlich sei sie das nicht, betonte sie. \u201eSelbsts\u00fcchtigkeit und Narzissmus\u201c aber h\u00e4tten sich durch den \u201eradikal progressiven Liberalismus\u201c ein Einfallstor zu diesem Denken verschafft.<\/p>\n<p>Mit Baron Maurice Glasman, einem Life Peer der Labour-Partei, pflichtete ein prominenter Linker der These Alis bei, dass eine \u201eDekonstruktion\u201c des Westens stattfinde. Glasman zufolge h\u00e4tten DEI- (Vielfalt, Gleichheit, Inklusion) und ESG-Vorschriften (Umwelt, Soziales, Unternehmensf\u00fchrung) eine \u201ezerst\u00f6rerische Progressivit\u00e4t\u201c angenommen. Die B\u00fcrokratieinstrumente diskriminierten einerseits systematisch Wei\u00dfe und schadeten andererseits der heimischen Wirtschaft zum Vorteil einiger weniger Gro\u00dfunternehmen. Trotz untergeordneter politischer Divergenzen einte rechte wie linke Stimmen an dieser Stelle der dar\u00fcberstehende Gedanke, dass nicht weniger als der Zerfall unserer Zivilisation drohe.<\/p>\n<p>Die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den Niedergang des Abendlandes verankerte die ARC in einem Buch, das jedem Teilnehmer ausgeh\u00e4ndigt wurde. Der christliche Autor Johnny Patterson liefert in \u201eThe Age of Reconstruction\u201c (Das Zeitalter der Rekonstruktion) aber zugleich eine Anleitung, wie die f\u00fcnf br\u00f6ckelnden S\u00e4ulen, auf denen der Westen beruhe, repariert oder neuerrichtet werden k\u00f6nnten. Die Aufgaben best\u00fcnden demzufolge in einer positiven R\u00fcckbesinnung auf die zivilisatorische Geschichte des Abendlandes, in der Wiederherstellung des sozialen Gef\u00fcges, im Ankurbeln der Wirtschaft, in der R\u00fcckkehr zu einem funktionierenden Energiesystem und in einem pragmatischen Umgang mit neuen Technologien wie K\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p>Ankn\u00fcpfend daran nannte die Tory-Vorsitzende Kemi Badenoch die \u201eNet-Zero-Politik\u201c utopisch und kritisierte die europ\u00e4ische Asylpolitik scharf. Als Tochter nigerianischer Migranten betonte sie, dass Migration nicht per se schlecht sei \u2013 wohl aber, wenn Migranten mit falschen Angaben Badenochs \u201eHeimat ausbeuten\u201c und sp\u00e4ter in ihren Communities Moscheen besuchten statt sich zu integrieren.<\/p>\n<p><em><strong>Die ARC will eine \u201eGeneration von Erbauern\u201c st\u00e4rken<\/strong><\/em><br \/>\nZu einem \u00e4hnlichen Schluss kam der Reform-UK-Vorsitzende Nigel Farage. Er r\u00fcgte die \u201eZwei-Klassen-Polizeiarbeit\u201c, die sich im echten Leben und im Internet durch die Verfolgung regierungskritischer Meinungen ausbreite. Der \u201eAktionsplan zur Bek\u00e4mpfung von Rassismus\u201c der britischen Beh\u00f6rden habe letztlich zum \u201eDesaster\u201c um den Tod des Studenten Henry Nowak gef\u00fchrt. Daher sei eine R\u00fcckabwicklung der Masseneinwanderung unerl\u00e4sslich. Diese habe Gro\u00dfbritannien zudem durch billige Arbeitskr\u00e4fte an Produktivit\u00e4t beraubt. Farages wirtschaftspolitische Forderung, \u201eauf Atomkraft\u201c zu setzen unterstrich er mit den Worten: \u201eEnergie, Energie, Energie!\u201c<\/p>\n<p>Pessimistisch war Farage beim Thema Antisemitismus. Auch der erkl\u00e4rte Israel-Freund und Springer-Chef Mathias D\u00f6pfner meinte, Angriffe auf Juden k\u00f6nnten \u201eerst der Anfang\u201c sein. Das gesamte Modell der offenen Gesellschaft stehe unter Druck. So w\u00fcrden Islamisten die \u201eWoke-Bewegung\u201c als Vehikel nutzen, um die Gesellschaft zu unterwandern. Einen Hoffnungsschimmer w\u00fcrde dagegen ein Journalismus Mitte-rechts leisten, den D\u00f6pfner als \u201eunterversorgt\u201c bezeichnete \u2013 nicht zuletzt, weil 90 Prozent der Medien links seien. Mit dem Kauf der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph wolle er diesen Journalismus im englischsprachigen Raum st\u00e4rken. Neue Medien sind laut D\u00f6pfner nicht nur \u201edringend notwendig\u201c, sondern k\u00f6nnten \u201eeine Renaissance\u201c der gesamten Branche bedeuten. Staatsnahe Medien oder jene, die sogar vom Staat abh\u00e4ngig sind, w\u00fcrden hingegen zu einem Vertrauensverlust beitragen.<\/p>\n<p>Der \u00fcber Zoom zugeschaltete Sprecher des US-Repr\u00e4sentantenhauses, Mike Johnson, machte f\u00fcr das Medienmisstrauen die \u201eDiskursfeindlichkeit\u201c der Linken verantwortlich, die die Medien dominierten. Im Gespr\u00e4ch mit dem ehemaligen australischen Vize-Premier, John Anderson, sprach der Republikaner dar\u00fcber, wie unabh\u00e4ngige Medien gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnten. Verantwortlich sei am Ende der m\u00fcndige B\u00fcrger, der aus der \u201eSelbstisolation\u201c heraustreten und mit anderen Menschen in Kontakt kommen m\u00fcsse \u2013 im Internet und im echten Leben. Vorbild f\u00fcr Johnson sei der im September vergangenen Jahres von einem mutma\u00dflichen Linksextremisten erschossene Aktivist Charlie Kirk, den der Trump-Vertraute einen \u201egesch\u00e4tzten Freund\u201c nannte.<\/p>\n<p>In diesen sich zuspitzenden Problemen steckt ARC-Mitgr\u00fcnderin Stroud zufolge eine Chance, das Ruder herumzurei\u00dfen, einen Wandel herbeizuf\u00fchren und so ein \u201ehoffnungsvolles Bild\u201c f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen zu zeichnen. Anders als sonstige konservativ angesiedelte Konferenzen blieb die ARC nicht bei der Ursachenbeschreibung stehen, sondern ermutigte zum eigenverantwortlichen Handeln und er\u00f6ffnete Netzwerken ein Forum, um \u00fcber Wege aus der Krise offen zu diskutieren. Diese Debatten wurden auf den Podien teils offen ausgefochten, wodurch mitunter klare Trennlinien deutlich wurden. Der gemeinsame Strang blieb, sich f\u00fcr eine \u201eGeneration von Erbauern\u201c einzusetzen, die die Erz\u00e4hlung ablehnt, dass die besten Zeiten hinter uns l\u00e4gen. Die christliche Podcasterin Carina Jung sagte der JUNGEN FREIHEIT, durch ihre Teilnahme an der ARC neuen Mut gesch\u00f6pft zu haben: \u201eIch bin der \u00dcberzeugung, dass wir eben nicht der Dekonstruktion unterliegen, sondern dass wir wirklich an der Rekonstruktion teilnehmen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.7.2026 von Benedikt Rue\u1e9e bitte lesen in der JF 28\/26, Seite 14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ARC pl\u00f6tzlich Massenbewegung: Die globalen Libert\u00e4r-Konservativen sammeln sich<\/strong><br \/>\nDie zweite ARC-Konferenz an der Themse ist sehr viel gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger als die Gr\u00fcndungsveranstaltung vor zwei Jahren. Das Netzwerk hat sein Momentum. Die Krise des Westens schildern die meisten Teilnehmer 2025 trotzdem sch\u00e4rfer als vor zwei Jahren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nW\u00e4hrend es 2023 darum ging, das libert\u00e4r-konservative l\u00e4nder\u00fcbergreifende Netzwerk erst einmal zu gr\u00fcnden, steht jetzt bei der ARC die Frage nach dem Gegenprogramm zu Postnationalismus und gro\u00dfer Transformation im Zentrum. In seiner Rede am zweiten Konferenztag kreiste der britische Journalist Douglas Murray um die Frage: Was macht die westliche Tradition eigentlich aus? Im Kern der woken, postkolonialen Ideologie, so Murray, stehe nach wie vor das Dogma, \u201edass wir im Westen selbst keine eigene Farbe haben, sondern dass Farben das sind, was uns andere bringen.\u201c Diese Frage \u00fcberw\u00f6lbt alle anderen: Worin liegt die kulturelle Besonderheit des Westens? Von dieser Antwort, meint er, h\u00e4ngt ab, ob der Westen als eigener kultureller Raum \u00fcberlebt.<br \/>\nObwohl sich das ARC-Netzwerk in einer sehr viel st\u00e4rkeren Position sieht als 2023, und obwohl sich der Wokismus zumindest in den USA im Niedergang befindet, versch\u00e4rfen sich die \u00f6konomischen und kulturellen Krisen in fast allen westlichen L\u00e4ndern. Daraus ergibt sich das n\u00e4chste Leitmotiv der Konferenz: die dr\u00e4ngende Zeit. \u201eDiese ganze Diskussion, was ein Mann und was eine Frau ist\u201c, so Murray, \u201ewer hat eigentlich Zeit f\u00fcr so etwas?\u201c Das Gef\u00e4hrliche an diesen Debatten, so lautet seine nicht ausgesprochene Antwort, liegt darin, dass sie nur Energie f\u00fcr die wirklich wichtigen Gesellschaftsthemen rauben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.2.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/ploetzlich-massenbewegung-die-globalen-libertaer-konservativen-sammeln-sich\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/ploetzlich-massenbewegung-die-globalen-libertaer-konservativen-sammeln-sich\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Allianz f\u00fcr verantwortungsvolle Staatsb\u00fcrgerschaft: Konservative Visionen gegen die woke Welt<\/strong><br \/>\n<strong>Einmal kurz die Welt retten<\/strong><br \/>\nAlarmstufe Rot f\u00fcr die Welt \u2013 das sei das Motto unserer Zeit. \u201eWir befinden uns inmitten eines kulturellen und gesellschaftlichen Wandels, in dem ideologisch linke Politik und die progressiven Denker der Zeit vorgeben, da\u00df wir uns in der Endzeit befinden und alles, was wir einst gewu\u00dft haben, nicht mehr richtig ist. Heute sind Geschlechter ein soziales Konstrukt des Patriarchats, Landesgrenzen sind \u00fcberfl\u00fcssig, das Klima ist die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Menschheit und Geld wird einfach per Knopfdruck neu geschaffen\u201c, erkl\u00e4rte der kanadische Psychologe Jordan B. Peterson und verk\u00fcndete im Februar, in einer Folge des Joe Rogan Podcasts, die Gr\u00fcndung der Alliance for Responsible Citizenship (Allianz f\u00fcr verantwortungsvolle Staatsb\u00fcrgerschaft; ARC), ein internationaler Zusammenschlu\u00df, dessen Ziel es sei, \u201eso etwas wie eine alternative Zukunftsvision zu entwickeln \u2013 eine Alternative zur apokalyptischen Erz\u00e4hlung, die zumindest implizit von Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum verbreitet wird\u201c.<\/p>\n<p>Die ARC-Vision ist, die Menschen \u201emaximal gegen Angst und Verzweiflung\u201c zu st\u00e4rken und \u201edurch Glauben und Hoffnung\u201c zu motivieren, damit sie sich im \u201eStreben nach einer bl\u00fchenden und reichhaltigen Welt vereinen\u201c. Weitere Kernthemen sind verantwortungsvolle Staatsb\u00fcrgerschaft \u2013 selbst denken und Verantwortung f\u00fcr sich und seine Familie \u00fcbernehmen, Familie und soziales Gef\u00fcge \u2013 f\u00fcr gest\u00e4rkte und stabile zwischenmenschliche Beziehungen, einen offenen Austausch und gute Regierungsf\u00fchrung \u2013 zur F\u00f6rderung von Unternehmertum und Innovation; Energie und Ressourcen sowie Verantwortung f\u00fcr die Umwelt.<\/p>\n<p>Die Liste der Unterst\u00fctzer ist ein Sammelsurium bekannter Rechter<br \/>\nPeterson betonte gegen\u00fcber Rogan, da\u00df die Gruppe eine \u201epromenschliche Sichtweise an der Umweltverantwortungsfront\u201c haben w\u00fcrde. \u201eWenn Sie alternative Energiequellen entwickeln wollen, kein Problem. Denn, hey Mann, je mehr Energiequellen wir haben, desto besser. Aber du kannst deine utopische Vision im Dienste deines Narzi\u00dfmus nicht den Armen aufzwingen. Wir werden versuchen, die Armen reich zu machen. Wir werden versuchen, die absolute Armut zu lindern\u201c, so Peterson \u00fcber die Ziele der ARC.<br \/>\nAuf seiner Netzseite schrieb er einige Tage sp\u00e4ter, da\u00df negative Zukunftsvisionen gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Menschheit seien. Das B\u00fcndnis will anders sein und \u201eeine positive, hoffnungsvolle, konservative zivilisatorische Vision, statt einer Politik, die die Menschen mit apokalyptischen Visionen erschreckt oder sie durch ha\u00dferf\u00fcllte Parteinahme manipuliert\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.12.2023 von Liz Roth bitte lesen in der JF 50\/23, Seite 12<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ARC-Konferenz in London<\/strong><br \/>\nAm Themse-Ufer liegt (vielleicht) die bessere Geschichte<br \/>\nDrei Tage lang trafen sich konservative, liberale und libert\u00e4re Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer aus Dutzenden L\u00e4ndern in London, um die \u201eAssociation for Responsible Citizenship\u201c zu gr\u00fcnden. Ist die ARC ein anti-wokes Gegengewicht zu Davos? Ein bisschen, aber auch etwas dar\u00fcber hinaus. Es verschieben sich gerade ein paar Gewichte.<\/p>\n<p>\u201eRemember who we are\u201c, erinnern wir uns daran, wer wir sind. \u201eDas ist es, worum es in der ARC-Konferenz ging.\u201c Jordan Peterson ruft diesen Satz von der B\u00fchne des Magazin London im Norden von Greenwich zu den eintausendf\u00fcnfhundert Zuh\u00f6rern unten im Saal. Dann geschieht etwas, was Peterson, Psychologe, Autor mit gro\u00dfem Publikum, Professor in der altmodischen Bedeutung des Begriffs \u2013 Bekenner \u2013, sonst nie passiert. Seine Stimme zittert. F\u00fcr ein, zwei Sekunden ver\u00e4ndern sich seine Gesichtsz\u00fcge. Er wischt eine Tr\u00e4ne weg. Peterson h\u00e4lt an diesem Sp\u00e4tnachmittag des 3. Novembers den Schlussvortrag der ARC-Konferenz. ARC steht f\u00fcr \u201aAssociation for Responsible Citizenship\u2018. Sein Vortrag soll drei Konferenztage zusammenfassen, in denen es, frei \u00fcbersetzt, um die Begr\u00fcndung einer neuen B\u00fcrgerlichkeitsidee ging, mit Teilnehmern aus den USA, Kanada, S\u00fcdamerika, Asien. Afrika und Australien. Vielleicht merkte Peterson erst in diesem Moment, dass sich in seinem Vier-Worte-Satz alles b\u00fcndelt, wor\u00fcber Konservative, Liberal-Konservative und Libert\u00e4re, wor\u00fcber Dutzende Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker in drei Sp\u00e4therbsttagen auf der B\u00fchne und alle 1500 G\u00e4ste in den Pausen und sp\u00e4ter beim Abendessen debattierten. Wer sind Wir im Westen? Wovon sprechen wir, wenn wir B\u00fcrger sagen?<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKonservative und liberale Denkfabriken gibt es, sogar die eine oder andere Stiftung, wobei keine davon \u00fcber ann\u00e4hernd so viel Mittel verf\u00fcgt wie die Open Society Foundation von George Soros oder das Gro\u00dfkonglomerat World Economic Forum, kurz WEF, mit seinem j\u00e4hrlichen Auftrieb in Davos.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBisher gab es \u00fcberhaupt keine internationale Struktur, in der ein Jordan Peterson zu 1500 Zuh\u00f6rern aus Dutzenden L\u00e4ndern h\u00e4tte sprechen k\u00f6nnen. Noch w\u00e4hrend der Konferenz in London ging das Wort vom Anti-Davos um, das es nicht ganz trifft. Denn die Veranstaltung verfolgte ja gerade den Zweck, \u00fcber ein blo\u00dfes Gegenbild hinauszukommen. Andererseits passt es zumindest soweit, als die ARC dem WEF in ihrer Struktur \u00e4hnelt, nur eben mit anderem Vorzeichen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDas ARC-Netzwerk will nicht nur ein Gegengewicht zu den Akademikern, Studenten und Journalisten bilden, die gerade die Massaker der Hamas bejubeln oder zumindest kleinreden und den Westen in die Rolle des Dauerangeklagten zu dr\u00e4ngen suchen, nicht nur zu antiwestlichen Stichwortgebern wie Ibram X. Kendi und Neosozialisten in der Politik von Alexandria Ocasio-Cortez und Rashida Tlaib bis Ricarda Lang. Es greift auch den crony capitalism an, die Verschmelzung von wirtschaftlicher mit politischer Macht, die Globalsteuerungsphantasien, wie sie ein Klaus Schwab auf etwas clowneske, ein Bill Gates mit seiner Stiftung auf eine etwas elegantere Art verfolgt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.11.2023 von Alexandr Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/arc-konferenz-london-themse\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/arc-konferenz-london-themse\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nSolange solche Realit\u00e4tsverweigerer und Nichtsahnenden wie Frau Lang und ihresgleichen die Geschicke in Deutschland bestimmen, wird sich schwerlich eine Haltung durchsetzen, die auch nur im Ansatz dem Beispiel \u201eRemember who we are\u201c gleich kommt. Deutschland kriecht weiterhin auf dem Pfad des \u201eMea Culpa\u201c Gedankens und nur langsam- sehr langsam dr\u00e4ut es dem einen-oder der anderen, dass wir wie die Lemminge der Klippe des Absturzes gef\u00e4hrlich nahe kommen. Sollte es \u201eMerry old England\u201c vormachen, so liegt dem zugrunde, dass sie dort aufgrund ihrer jahrhundertealten Kolonialgeschichte viel gelernt haben. Bereuen tun sie es wohl nicht, dort auf der Insel\u2026.. Poi<br \/>\n.<br \/>\nLeider eine sehr angels\u00e4chsische Veranstaltung. Vielleicht m\u00fcssen die L\u00e4nder des Kontinents ihren eigenen Anfang beginnen. Wobei ich da weniger an Frankreich glaube, als an die Niederlande, die Schweiz, \u00d6sterreich und den ehemaligen Ostblock. Italien? W\u00e4re sch\u00f6n. Man h\u00f6rt diesbez\u00fcglich so wenig von denen. Ich w\u00fcnsche mir dann noch vor allem noch die S\u00fcdamerikaner dazu. Eines neues Erwachen des Individuums. Es w\u00e4re fast zu sch\u00f6n! P.H.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;Globalisierung &gt;WEF &gt;national\u00a0&gt;Buerger &gt;konservativ&gt;ARC Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen ARC in London: Rekonstruktion des Abendlandes (3.7.2026) Dritte ARC-Konferenz 23-25.6.2026 in London (1.7.2026) ARC pl\u00f6tzlich Massenbewegung: Die globalen Libert\u00e4r-Konservativen sammeln sich (19.2.2025) Allianz f\u00fcr verantwortungsvolle Staatsb\u00fcrgerschaft: Konservative Visionen gegen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/arc\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1180,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-117190","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117190"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151281,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117190\/revisions\/151281"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}