{"id":116890,"date":"2023-11-03T09:33:29","date_gmt":"2023-11-03T08:33:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=116890"},"modified":"2023-11-03T09:51:57","modified_gmt":"2023-11-03T08:51:57","slug":"arbeitsproduktivitaet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/","title":{"rendered":"Arbeitsproduktivitaet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">Soziales<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soziales\/arbeit\/\">Arbeit<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsmarkt\/\">Arbeitsmarkt<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeiten-lohnt-nicht\/\">Arbeiten-lohnt-nicht<\/a> &gt;Arbeitsproduktivitaet<\/p>\n<div id=\"attachment_114936\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/bazmstamm-weg-treppe-pan202307.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-114936\" class=\"size-full wp-image-114936\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/bazmstamm-weg-treppe-pan202307.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/bazmstamm-weg-treppe-pan202307.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/bazmstamm-weg-treppe-pan202307-180x105.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-114936\" class=\"wp-caption-text\">Baumstamm \u00fcber Wanderweg mit Treppe im Schwarzwald 7\/2023<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Hamer: B\u00fcrgergeld statt Arbeit &#8211; Produktivit\u00e4t &#8211; Sozialversorgung (3.11.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ein-drittel-versorgt-zwei-drittel\/\">Ein Drittel versorgt zwei Drittel<\/a> (8.9.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/arbeit.htm\">Arbeit und Arbeitsmarkt in Zukunft<\/a>\u00a0&gt;Arbeit<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeiten-lohnt-nicht\/\">Arbeiten lohnt nicht<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Arbeitsmarkt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsmarkt\/\">Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsverweigerung\/\">Arbeitsverweigerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">B\u00fcrger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">Buergergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/eigeninitiative\/\">Eigeninitiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/grundeinkommen\/\">Grundeinkommen \u2013 Einkommen \u2013 B\u00fcrgergeld<\/a>\u00a0&gt;Einkommen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/jobverlust\/\">Jobverlust<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Lohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">Lohn und Gehalt \u2013 Gerechter Lohn<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mindestlohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/praktikum.htm\">Praktika \u2013 Praktikumsstellen<\/a>\u00a0&gt;Praktikum<\/li>\n<li><a title=\"Rente\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/rente\/\">Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/schein-arbeit\/\">Schein-Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schwarzarbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/schwarzarbeit\/\">Schwarzarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialausgaben\/\">Sozialausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/versorgungssicherheit\/\">Versorgungssicherheit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hamer: B\u00fcrgergeld statt Arbeit &#8211; Produktivit\u00e4t &#8211; Sozialversorgung<\/strong><br \/>\n<strong>Warum sinkt trotz mehr Besch\u00e4ftigung unsere Produktivit\u00e4t?<\/strong><br \/>\nDas Klagen unserer Wirtschaft \u00fcber das Fehlen ihrer Fachkr\u00e4fte ist unbestreitbar richtig. Andererseits steigt in Deutschland die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen und der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten immer noch st\u00e4ndig an, hatten wir im August mit fast 41 Millionen Erwerbst\u00e4tigen die h\u00f6chste Besch\u00e4ftigung unserer Geschichte. Irgendwas stimmt zwischen dem Facharbeitermangel und dem Besch\u00e4ftigungsboom also nicht. Und auch, dass wir wegen des Mangels an qualifizierten Facharbeitern unbegrenzt unqualifizierte Analphabeten der Welt ins Land holen m\u00fcssten, stimmt mit der Begr\u00fcndung des Facharbeitermangels jedenfalls nicht \u00fcberein.<br \/>\nDas Mittelstandsinstitut Niedersachsen sieht vielmehr zwei von der Politik selbst geschaffene Gr\u00fcnde f\u00fcr den Widerspruch zwischen Arbeitskr\u00e4ftemangel und dem st\u00e4ndig gestiegenen Arbeitskr\u00e4fteangebot:<br \/>\n1. die immer \u00fcppigere Arbeitsersatzversorgung und<br \/>\n2. den Trend von Leistungsarbeit zu unproduktiver Besch\u00e4ftigung.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>B\u00fcrgergeld statt Arbeit<\/strong><br \/>\n3,9 Millionen erwerbsf\u00e4hige Arbeitslose, die B\u00fcrgergeld beziehen, k\u00f6nnten arbeiten, wollen aber nicht, weil sie sich mit der Sozialunterst\u00fctzung gut versorgt f\u00fchlen. Weitere mehr als 3,5 Millionen Fl\u00fcchtlinge k\u00f6nnten arbeiten, d\u00fcrfen aber nicht oder wollen nicht (wie 80 % der Ukrainer), weil sie sich ebenfalls im Sozialsystem wohlf\u00fchlen.<br \/>\nDa die Bundesregierung das Arbeitsersatzgeld (B\u00fcrgergeld) nun auch noch erh\u00f6ht hat, werden hunderttausende Niedrigverdiener sich nun \u00fcberlegen, ob sie nicht den gleichen Lebensstandard ohne Arbeit der bisherigen m\u00fchevollen Arbeit vorziehen wollen. Die Klugen unter ihnen werden aus dem Arbeitsmarkt in die Sozialversorgung wechseln (evtl. mit Nebent\u00e4tigkeit).<br \/>\nDass sich die Schere zwischen Arbeitskr\u00e4ftebedarf unserer Wirtschaft und dem Angebot eigentlich reichlich vorhandener Arbeitskr\u00e4fte immer mehr \u00f6ffnet, liegt grunds\u00e4tzlich daran, dass es nur ein Recht auf Arbeit, nicht aber eine Pflicht zu Arbeit bei uns gibt. Das war in der DDR ganz anders. Dort gab es keine Arbeitslosigkeit, weil es auch eine Pflicht zu Arbeit gab und diejenigen, die morgens keine Lust auf Arbeit hatten von anderen Mitarbeitern des Betriebes aus dem Bett zur Arbeit geholt wurden. Die DDR hatte deshalb formell keine Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p><strong>\u201eB\u00fcrgergeld f\u00fcr alle\u201c als Anspruch auf Rundumversorgung<\/strong><br \/>\nIn der Bundesrepublik gibt es aber nicht nur ein Recht auf Arbeit, also eine Bringschuld des Staates an denjenigen, der so nett ist, Arbeit anzunehmen, sondern per Entscheidung des Bundessozialgerichts auch ein Recht auf Hartz-IV-Sozialversorgung als \u201eMenschenrecht f\u00fcr alle in diesem Lande\u201c, die nicht arbeiten wollen oder k\u00f6nnen. Die Bundesregierung hat dies zum \u201eB\u00fcrgergeld f\u00fcr alle\u201c als Anspruch auf Rundumversorgung auch ohne Arbeit geschaffen.<br \/>\nNicht nur 70 Prozent aller Immigranten meiden deshalb jeden Arbeitsplatz und leben lieber von der \u00fcppigsten Sozialversorgung in der Welt; \u2013 auch Millionen Deutsche haben sich an diese Sozialversorgung statt Arbeit mit \u201eB\u00fcrgergeld f\u00fcr alle\u201c gew\u00f6hnt.<br \/>\nKein Wunder, wenn deshalb dem Mittelstand nicht nur die Fachkr\u00e4fte fehlen, weil sie von Staat und Konzernen abgeworben werden und Lehrlinge die anstrengende praktische Arbeit im Handwerk meiden; \u2013 auch f\u00fcr einfache T\u00e4tigkeiten, f\u00fcr welche selbst ungebildete Immigranten in Frage k\u00e4men, finden die Betriebe keine Mitarbeiter mehr, weil die Hilfsarbeiterl\u00f6hne gegen\u00fcber der Sozialversorgung zu unattraktiv sind.<br \/>\nPer saldo haben wir mehr als sechs Millionen Erwerbsf\u00e4hige, die arbeiten k\u00f6nnten, sich aber lieber von uns sozialversorgen lassen. Die nur 2,5 Millionen offenen Arbeitspl\u00e4tze k\u00f6nnten also \u2013 wenn die Sozialversorgung gek\u00fcrzt w\u00fcrde \u2013 theoretisch schnell besetzt werden.<br \/>\nUnser Arbeitskr\u00e4ftemangel ist also quantitativ k\u00fcnstlich produziert, weil Sozialpolitiker und Sozialfunktion\u00e4re die vorhandenen Arbeitskr\u00e4fte mit immer attraktiveren Sozialersatzleistungen in die Sozialbetreuung locken.<\/p>\n<p><strong>Statt produktiver Arbeit unproduktive Besch\u00e4ftigung<\/strong><br \/>\nIn unserer Gesellschaft sinkt der Anteil derer, die in Mittelstand und Industrie produktiv Sozialprodukt erwirtschaften und steigt der Anteil derer, die aus der Leistung ersterer von \u00f6ffentlichen Umverteilungs- und Transferleistungen leben.<br \/>\n\u201eStellt man die beiden f\u00fcr den Markt leistenden Gruppen der Unternehmer und ihrer direkt f\u00fcr den Markt arbeitenden Mitarbeiter bzw. Arbeitnehmer mit etwa 34 Prozent den von Steuern und Sozialabgaben Lebenden (37,7 Prozent) und den Angeh\u00f6rigen (28,4 Prozent) gegen\u00fcber, so erwirtschaften auf dem Arbeitsmarkt ein Drittel produktiver Marktleister das Einkommen f\u00fcr zwei Drittel weiterer Bev\u00f6lkerungskreise, die zwar ebenfalls zum Teil flei\u00dfig t\u00e4tig (z. B. \u00f6ffentlicher Dienst), aber eben aus den Abgaben der Marktleister der ersteren Gruppe bezahlt werden.<br \/>\nUnter den ca. 45,7 Mio. von der amtlichen Statistik ausgewiesenen Erwerbst\u00e4tigen in Deutschland haben wir nur ca. sechs Mio. Selbst\u00e4ndige und ca. 35 Mio. sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigte, also insgesamt 41 Mio. \u2013 die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p><strong>Gesellschaftliche und politische Fehlsteuerungen<\/strong><br \/>\nStatistisch m\u00fcsste eigentlich diese Besch\u00e4ftigungsquote mehr als ausreichen, um jeden Fachkr\u00e4ftebedarf bei uns zu decken. Dass unsere Leistungsberufe dennoch nicht gen\u00fcgend Mitarbeiter haben, liegt an gesellschaftlichen und politischen Fehlsteuerungen schon unserer Jugend.<br \/>\n.<br \/>\nBeispiel: Marie L. kommt aus einem aufgestiegenen Arbeiter-Elternhaus und sollte es im Leben besser haben. Sie hat also nicht nur wie ihr Vater bei gleicher Intelligenz die Grundschule besucht und dann einen praktischen Beruf erlernt, sondern schaffte mit M\u00fche die Gesamtschule. Auch danach hat sie keinen praktischen Beruf gesucht, sondern wollte mit \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung (BAF\u00d6G) \u201eein paar Jahre studieren\u201c, hat sich wegen ihrer Intelligenzdefizite f\u00fcr \u201eSozialwissenschaft\u201c entschieden. Dort bekam sie einen Abschluss und ist nun \u00f6ffentliche Angestellte f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsbetreuung \u2013 wird also praktischer produktiver T\u00e4tigkeit lebenslang nicht mehr zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nUnsere Sozialproduktberechnung z\u00e4hlt jede bezahlte Besch\u00e4ftigung als produktiv (die der Hausfrauen dagegen unsinnigerweise \u00fcberhaupt nicht). Die Mittelstands\u00f6konomie bestreitet diese statistische Berechnung, weil sie zwischen produktiver Arbeit und unproduktiver Besch\u00e4ftigung unterscheidet.<br \/>\nDie produktive Arbeit unserer mittelst\u00e4ndischen Unternehmer und Mitarbeiter wird nach Erfolg bezahlt und nur nach Erfolg. Wenn sie erfolglos arbeiten, geht der Arbeitsplatz zugrunde. Die Mehrzahl unserer statistisch auch als Arbeit gerechneten \u201eBesch\u00e4ftigungen\u201c dagegen werden nach \u201eArbeitszeit\u201c ohne Erfolgskontrolle und oft sogar ohne Erfolg bezahlt.<\/p>\n<p><strong>Gesellschaft, die nicht mehr produzieren will<\/strong><br \/>\n173 Lehrst\u00fchle und mindestens ebenso viele Institute der \u201eGender-Forschung\u201c (Ideologie) und \u00fcber 200 Umweltlehrst\u00fchle und -institutionen bilden Scheinakademiker aus, die zwar statistisch nachher besch\u00e4ftigt sind, aber nie produktiv zum Sozialprodukt beitragen, sondern dies sogar mindern.<br \/>\nSomit hat sich die Produktivit\u00e4t unseres Arbeitsmarktes von mit Leistungslohn bezahlter Arbeit hin zu nur nach Zeitverbrauch berechneter \u2013 oft unproduktiver \u2013 Besch\u00e4ftigung immer st\u00e4rker zugunsten letzterer gewandelt. Wir sind inzwischen eine Gesellschaft, die sich beruflich zwar zum Teil noch besch\u00e4ftigt, nicht aber mehr produzieren will. Deshalb haben wir auch doppelt so viele Studenten wie Lehrlinge (2,9 zu 1,3 Mio.) und bereits eine Mehrheit von gering-, un- oder sogar kontraproduktiven Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen.<br \/>\nMit Gender-\u201eAkademikern\u201c kann man keine Heizungen bauen, keine Energiewende durchf\u00fchren, keine Autos produzieren , keine Exporterl\u00f6se erzielen.<br \/>\nInzwischen ist die \u201eSozialindustrie\u201c zwar nicht produktiv, aber unser gr\u00f6\u00dfter Gewerbesektor. So wird auch deutlich, weshalb die Sozialindustrie f\u00fcr ungehemmte Zuwanderung ist: Massenimmigration ist auch ein Massenbesch\u00e4ftigungsprogramm f\u00fcr unproduktive Sozialbetreuer (17 zu 1). Je mehr Immigration, desto mehr Positionen f\u00fcr Sozialfunktion\u00e4re und Sozialarbeiter.<br \/>\nWir sind inzwischen nicht nur statistisch von einem Land mit fr\u00fcher dominierendem Gewerbe (\u00fcber 50 Prozent) zu einem Land mit heute dominierender Dienstleistung (fast 70 Prozent) geworden, sondern auch zu einem Land, in dem nicht mehr unsere gewerbliche Wirtschaft des Mittelstandes, sondern die unproduktiven Besch\u00e4ftigungen der B\u00fcrokratie, der Gender-, Umwelt-, Sexual- oder Sozialverwaltung dominieren.<br \/>\nDass Sozialfunktion\u00e4re f\u00fcr \u201e\u00d6kologie statt \u00d6konomie\u201c k\u00e4mpfen und die staatliche Aufgabe vor allem in Fl\u00fcchtlingsbetreuung, Gender- und Queer-F\u00f6rderung und anderen kontraproduktiven T\u00e4tigkeiten sehen, ist besch\u00e4ftigungsbedingt und dass unsere Regierung zus\u00e4tzlich durch willk\u00fcrliche Energiepreissteigerung, Verbote und Klimavorschriften deindustrialisieren will, ist aus ihrem ideologischem Verst\u00e4ndnis zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nWenn aufgrund dieser Politik aber bewusst gewerbliche Wirtschaft und Industrie reduziert werden und wenn unser Bildungssystem schon die jungen Menschen statt f\u00fcr produktive Leistungsberufe zu Schwafel-Besch\u00e4ftigungen erzieht, k\u00f6nnen wir uns weder \u00fcber den Absturz unserer Produktivit\u00e4t noch \u00fcber Facharbeitermangel beklagen. Beides sind nur Folgen unseres gesellschaftlichen Mainstreams und unserer politischen Klima- und Umverteilungspolitik.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nWir sind am Arbeitskr\u00e4ftemangel unserer produktiven Berufe mehrfach selbst schuld:<br \/>\n&#8211; Wir belasten unsere produktiven Unternehmer und Mitarbeiter mit den h\u00f6chsten Steuern und Sozialabgaben der Welt.<br \/>\n&#8211; Und wir finanzieren damit immer mehr minder-, un- oder sogar kontraproduktive Besch\u00e4ftigung (auch nur Selbstbesch\u00e4ftigung).<br \/>\n&#8211; Wir bilden sogar die Mehrheit unserer Studenten f\u00fcr unproduktive oder geringproduktive Besch\u00e4ftigung aus statt f\u00fcr produktive Leistungsberufe.<br \/>\n.<br \/>\nH\u00e4tten wir in unserer Regierung auch nur einen einzigen gelernten \u00d6konomen, w\u00fcrden wir nicht so blind in den wirtschaftlichen Absturz steuern,<br \/>\n&#8211; dass n\u00e4mlich eine immer unproduktiver werdende Wirtschaft trotz aller gesellschaftlicher ideologischer H\u00f6henfl\u00fcge im internationalen Wettbewerb zur\u00fcckf\u00e4llt, den derzeitigen Lebensstandard nicht mehr halten kann \u2013 auch nicht mehr will \u2013<br \/>\n&#8211; und dass wir dennoch Hilfs-, Beitrags- und Kriegszahlungen an die ganze Welt auf Dauer leisten und wachsende Millionen arbeitsloser Zuwanderer auf Dauer ohne Arbeit lebenslang sozialversorgen, ist \u00f6konomischer Wahnsinn, ideologisch motiviert.<br \/>\nDie Zeiten, in denen man von Nichtarbeit besser als von Arbeit und von unproduktiver Besch\u00e4ftigung besser als von produktiver Arbeit leben kann, werden bald vorbei sein.<br \/>\nUnd weil eine immer gr\u00f6\u00dfere Mehrheit der Menschen ihren Lebensunterhalt nicht mehr aus Eigenleistung, sondern aus Umverteilungs-, Sozial- und fremden Transferleistungen des Staates erwartet, wird der Staat schon bald die von ihm versprochenen Leistungen nicht mehr finanzieren, nicht mehr erf\u00fcllen k\u00f6nnen, sondern die Menschen wieder auf produktive Arbeit verweisen m\u00fcssen. F\u00fcr die Mehrzahl unserer Menschen wird dies eine Schock-Erfahrung werden.<br \/>\n3.11.2023, Eberhard Hamer, <a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstandsinstitut<\/a> Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Soziales\u00a0&gt;Arbeit\u00a0&gt;Arbeitsmarkt &gt;Arbeiten-lohnt-nicht &gt;Arbeitsproduktivitaet &nbsp; Hamer: B\u00fcrgergeld statt Arbeit &#8211; Produktivit\u00e4t &#8211; Sozialversorgung (3.11.2023) Ein Drittel versorgt zwei Drittel (8.9.2022) Arbeit und Arbeitsmarkt in Zukunft\u00a0&gt;Arbeit Arbeiten lohnt nicht Arbeitsmarkt Arbeitsverweigerung B\u00fcrger Buergergeld Eigeninitiative Grundeinkommen \u2013 Einkommen \u2013 B\u00fcrgergeld\u00a0&gt;Einkommen Jobverlust Lohn und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":649,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-116890","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/116890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116890"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/116890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116908,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/116890\/revisions\/116908"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}