{"id":114964,"date":"2023-08-24T19:22:55","date_gmt":"2023-08-24T17:22:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=114964"},"modified":"2025-09-05T14:06:29","modified_gmt":"2025-09-05T12:06:29","slug":"selbstbestimmungsgesetz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/selbstbestimmungsgesetz\/","title":{"rendered":"Selbstbestimmungsgesetz"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/\">Frauen<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/maenner\/\">Maenner<\/a>\u00a0 &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Trans<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/geschlechtsangleichung\/\">Geschlechtsangleichung<\/a> &gt;Selbstbestimmungsgesetz<\/p>\n<div id=\"attachment_30637\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30637\" class=\"size-full wp-image-30637\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg 631w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905-180x79.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30637\" class=\"wp-caption-text\">Freiburger B\u00e4chle am 5.9.2008 &#8211; zwar nass und sauber, aber kein Trinkwasser<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbstbestimmungsgesetz-wozu\/\">Selbstbestimmungsgesetz wozu?<\/a> (31.8.2025)<\/li>\n<li>Marla-Svenja und Brunhilde \u2013 Wie Schwestern im Geiste die Republik aufmischen (27.8.2025)<\/li>\n<li>Selbstbestimmungsgesetz \u2013 FAQ (2.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/geschlechtsangleichung\/\">Rezension: Ahrbeck\/Felder \u201eWege und Irrwege der Sexualp\u00e4dagogik\u201c<\/a>\u00a0(15.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbstbestimmungsgesetz-ist-da\/\">Selbstbestimmungsgesetz ist da<\/a> (13.4.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Selbstbestimmungsgesetz \u2013 vom Vorzeigeprojekt der Ampel zu einem ihrer gr\u00f6\u00dften Probleme<\/a>\u00a0(22.1.2024)<\/li>\n<li>Anh\u00f6rung als Farce: Wie die Ampel das Selbstbestimmungsgesetz durchpeitscht (20.12.2023)<\/li>\n<li>Selbstbestimmung oder Fremdherrschaft? &#8211; Kinder als Verf\u00fcgungsmasse (24.8.2023)<\/li>\n<li>Der schrecklichste Paragraf im neuen Selbstbestimmungsgesetz (22.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Selbstbestimmungs-Gesetz: Eltern, die Transsexualit\u00e4t ihres Kindes ablehnen, k\u00f6nnen Sorgerecht verlieren<\/a> (23.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/geschlechtsangleichung\/\">Wer verdient am Trans-Hype? Pharma und Chirurgen<\/a>\u00a0(22.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Das Geschlecht wird ausradiert; Selbstbestimmungsgesetz<\/a> (20.8.2023)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Freiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/\">Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Frauenrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/frauenrechte\/\">Frauenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/biologie\/geschlechter\/\">Geschlechter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/geschlechtsangleichung\/\">Geschlechtsangleichung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gleichheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/\">Gleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/intersektionale-bildung\/\">Intersektionale-Bildung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kinderehe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/kinderehe\/\">Kinderehe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderschutz\/\">Kinderschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/lgbtq\/\">LGBTQ<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Parallelgesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Parallelgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam-Sexualitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-sexualitaet\/\">Sexualitaet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/trans\/\">Trans<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) von 2024 (?)<br \/>\nals Nachfolger des Transsexuellengesetzes (TSG) von 1980<br \/>\n==========================================================<\/p>\n<p><strong>Marla-Svenja und Brunhilde \u2013 Wie Schwestern im Geiste die Republik aufmischen<\/strong><br \/>\nUnsere Autorin hat sich offiziell zur Frau erkl\u00e4rt. Das h\u00e4lt ihre Gemeinde ganz sch\u00f6n auf Trab. Mehr noch Marla-Svenja Liebich, fr\u00fcher bekannt als Sven. Sie h\u00e4lt die ganze Republik in Schnappatmung. Neues von zwei Schwestern im Geiste. Von Brunhilde Plog<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/marla-svenja-liebich-republik-brunhilde\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/marla-svenja-liebich-republik-brunhilde\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Selbstbestimmungsgesetz \u2013 FAQ<\/strong><br \/>\n<strong>Worum geht es beim Selbstbestimmungsgesetz?<\/strong><br \/>\nZuk\u00fcnftig k\u00f6nnen Geschlecht und Vornamen einmal im Jahr ge\u00e4ndert werden. Das gilt f\u00fcr Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren f\u00fcr den Fall, dass das Einverst\u00e4ndnis der Eltern vorliegt.<br \/>\nUnd wenn die Eltern nicht einverstanden sind? Vor allem bei der Verabreichung von Pubert\u00e4tsblockern und bei operativen Eingriffen gibt es \u00c4ngste und Vorbehalte.<br \/>\nDann entscheidet notfalls ein Familiengericht. Letztendlich prallt hier das Erziehungsrecht der Eltern auf den Schutzauftrag des Staates f\u00fcr das Kindeswohl.<\/p>\n<p>Ist denn dem Staat das Kindeswohl wichtig?<br \/>\nNat\u00fcrlich. Das Wohlergehen der Kinder genie\u00dft f\u00fcr den Staat oberste Priorit\u00e4t. Siehe Pandemie. Es ist nicht so, dass hier ein \u00fcbergriffiger Staat bis ins Kinderzimmer eindringen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich. Wer sagte das nochmal? Welcher Politiker wollte die Lufthoheit \u00fcber den Kinderbetten erobern?<br \/>\nDas war der damalige SPD-Generalsekret\u00e4r Olaf Scholz bereits im Jahr 2002 [2]. Zur Verteidigung des jetzigen Kanzlers sei gesagt, dass dieser keine eigenen Kinder hat.<\/p>\n<p>Bin\u00e4r, non-bin\u00e4r, ordin\u00e4r \u2026 ich komme da nicht mehr mit. K\u00f6nnen Sie mich abholen?<br \/>\nDie klassische Biologie ging von zwei Geschlechtern aus. Von Mann und Frau, von M &amp; W. Dabei handelt es sich um ein veraltetes, weil bin\u00e4res, also duales System. Studien von Gender-Wissenschaftlern belegen ein Universum von D. Hinter \u201edivers\u201c verbirgt sich ein Hexadezimalsystem an menschlichen wie unmenschlichen Daseinsformen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das konkret?<br \/>\nSie k\u00f6nnen sich selbstbestimmt als Frau, Fuchs oder Flugzeug definieren. Und niemand besitzt das Recht, das in Abrede zu stellen.<\/p>\n<p>Aber warum gibt es diese Sonderregel? Warum gilt im Kriegsfall wieder die alte Biologie? Das ist doch unlogisch.<br \/>\nEs handelt sich um ein Gesetz der Ampel. Hier verbietet es sich, nach Logik zu fragen.<\/p>\n<p>Die vielen Abk\u00fcrzungen und Anglizismen \u00fcberfordern mich. Was verbirgt sich beispielweise hinter dem Begriff Deadnaming?<br \/>\nWenn Peter sich als Petra definiert, m\u00fcssen Sie sie Petra nennen. Wenn Petra sich ein Jahr sp\u00e4ter als Peter definiert, m\u00fcssen Sie ihn wieder Peter nennen. Falls Sie das nicht tun, gibt es einen strafrechtlichen Bank-Irrtum zu Ihren Ungunsten. Schlimmstenfalls gehen Sie nicht \u00fcber Los sondern direkt ins Gef\u00e4ngnis.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.11.2024 von Peter L\u00f6cke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/selbstbestimmungsgesetz-faq\/\">https:\/\/clubderklarenworte.de\/selbstbestimmungsgesetz-faq\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n[1] <a href=\"https:\/\/www.recht.bund.de\/bgbl\/1\/2024\/206\/VO.html\">https:\/\/www.recht.bund.de\/bgbl\/1\/2024\/206\/VO.html<\/a><br \/>\n[2] <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-wams\/article122357\/Lufthoheit-ueber-Kinderbetten.html\">https:\/\/www.welt.de\/print-wams\/article122357\/Lufthoheit-ueber-Kinderbetten.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anh\u00f6rung als Farce: Wie die Ampel das Selbstbestimmungsgesetz durchpeitscht<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDarum geht es: Das \u201eSelbstbestimmungsgesetz\u201c (SBGG) soll das seit 1980 geltende Transsexuellengesetz (TSG) ersetzen. Trans- und intergeschlechtlichen Menschen soll die \u00c4nderung von Namen und Geschlechtseintrag erleichtert werden. Statt wie bisher zwei psychiatrischer Gutachten sowie einem Gerichtsbeschluss soll mit dem SBGG nur noch eine einfache Erkl\u00e4rung beim Standesamt notwendig sein. 73 Seiten umfasst der SBGG-Entwurf. F\u00fcr Minderj\u00e4hrige bis 14 Jahre sollen nur die Sorgeberechtigten die \u00c4nderungserkl\u00e4rung gegen\u00fcber dem Standesamt abgeben k\u00f6nnen. Minderj\u00e4hrige ab 14 Jahren sollen die notwendige Erkl\u00e4rung selbst abgeben d\u00fcrfen; die Erkl\u00e4rung bedarf der Zustimmung der Sorgerechtsberechtigten. Stimmen diese nicht zu, kann diese Zustimmung vom Familiengericht ersetzt werden; dies allerdings nur dann, wenn die \u00c4nderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen dem Kindeswohl nicht widerspricht. Nach einer erfolgten \u00c4nderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen soll f\u00fcr eine erneute \u00c4nderung eine Sperrfrist von einem Jahr gelten. Was nichts anderes hei\u00dft als dies: <em><strong>Man kann sein \u201eGeschlecht\u201c j\u00e4hrlich wechseln.<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nUnd dann Springers Salto mortale: Am 18. Dezember 2023 ver\u00f6ffentlichte die \u201eWelt\u201c Kortes Stellungnahme.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus249078640\/Bundestag-Die-Transgender-Stellungnahme-die-nicht-vorgetragen-werden-sollte.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus249078640\/Bundestag-Die-Transgender-Stellungnahme-die-nicht-vorgetragen-werden-sollte.html<\/a><br \/>\nOb Springer Korte mit der Ver\u00f6ffentlichung des f\u00fcr die Anh\u00f6rung vorgesehenen Textes rehabilitieren wollte? Die einmal mehr rundgelutschte CDU\/CSU steht jedenfalls als begossener Pudel da.<\/p>\n<p>Da die Stellungnahme hinter einer Bezahlschranke steht, fassen wir hier Kortes Argumente straff zusammen:<br \/>\n1. Besonders problematisch sind aus kinder- und jugendmedizinischer Sicht die vorgesehenen Regelungen bei Minderj\u00e4hrigen \u2026 Es stellen sich hier zwei Fragen. Wer, wenn nicht ein\/e Facharzt\/-\u00e4rztin f\u00fcr KJP, soll \u2013 erstens \u2013 die Bewertung vornehmen, ob die \u00c4nderung der Angaben zum Geschlecht und der Vornamen dem Kindeswohl entspricht (oder diesem zuwiderl\u00e4uft), und \u2013 zweitens \u2013 ob Elternrechte ausreichend ber\u00fccksichtigt werden und Jugendliche mit vollendetem 14. Lebensjahr regelhaft in der Lage sind, Bedeutung, Tragweite und Folgen einer solchen Entscheidung einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen \u2026 Wir wissen aus Langzeitstudien, dass sich die Selbstdiagnose \u201etrans\u201c im Entwicklungsverlauf vieler Kinder\/Jugendlicher nachtr\u00e4glich als Fehleinsch\u00e4tzung herausstellt.<br \/>\n2. Weitere wichtige Argumente gegen den Gesetzentwurf kommen von Frauengruppierungen, die unabh\u00e4ngig von finanzieller F\u00f6rderung durch Ministerien und auch unabh\u00e4ngig vom Deutschen Frauenrat sind. So wird u.a. darauf hingewiesen, dass die gef\u00fchlte \u201eGeschlechtsidentit\u00e4t\u201c im Kern auf traditionellen Geschlechterstereotypen aufbaut. Die staatliche Gleichstellungspolitik nach Art. 3 (2) GG, die diesen Stereotypen durch geeignete Ma\u00dfnahmen entgegenwirken soll, w\u00fcrde damit konterkariert, Geschlechterstereotype und Rolleneinengung, die es ja gerade aufzul\u00f6sen gelte, w\u00fcrden festgeschrieben.<br \/>\n3. Mit der Neudefinition der rechtlichen Kategorie \u201eGeschlecht\u201c, die im deutschen Rechtssystem seit jeher auf k\u00f6rperlichen Merkmalen beruht, k\u00fcnftig aber auf der Grundlage eines \u201eGeschlechtsidentit\u00e4ts\u201c-Empfindens definiert werden soll, k\u00f6nnten Gleichstellungspolitik und Frauen-\/M\u00e4dchenf\u00f6rderprogramme nicht mehr an der objektiv gegebenen, k\u00f6rperlichen Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit ansetzen, um Nachteile auszugleichen, die Frauen aufgrund eben derer erfahren. Geschlechtsbezogene Daten und deren valide Erhebung sind aber essenziell f\u00fcr Sozial-, Medizin- und Kriminalstatistiken ebenso wie f\u00fcr die Transparenz und faire Bewertung bei Sportwettbewerben.<br \/>\n4. Zudem untergr\u00e4bt der Gesetzentwurf die Sicherheit von Frauen und M\u00e4dchen. Er sieht vor, dass M\u00e4nner, die sich per Sprechakt zu Frauen erkl\u00e4rt haben, Zugang zu allen Institutionen und Bereichen erhalten, die zum Schutz von Frauen und M\u00e4dchen vor \u00dcbergriffen und Dominanz durch M\u00e4nner geschaffen wurden. Dazu geh\u00f6ren z.B. Frauenh\u00e4user, \u00f6ffentliche Toiletten, M\u00e4dchen-\/Frauenumkleiden und -duschen in Schulen und Sportst\u00e4tten, Frauengef\u00e4ngnisse, Frauengesundheitszentren, Zimmer f\u00fcr Frauen in Krankenh\u00e4usern und Pflegeeinrichtungen sowie die separierten Bereiche f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen in Unterk\u00fcnften f\u00fcr Gefl\u00fcchtete.<br \/>\n5. Fortgesetzt geleugnet werden von der Regierung die im Zuge mit Self-ID-Gesetzgebung in anderen L\u00e4ndern bereits gemachten Negativ-Erfahrungen. Es wird als frauenverachtend abgelehnt, dass im Selbstbestimmungsgesetz der Begriff \u201eschwangere\u201c oder \u201egeb\u00e4rende Person\u201c statt Frau\/Mutter verwendet wird. Auch werden homosexuelle Frauen sprachlich quasi eliminiert, wenn M\u00e4nner sich per Sprechakt rechtlich zu \u201eFrauen\u201c und so ggf. auch zu \u201eLesben\u201c erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<br \/>\n6. Mehrere Frauengruppierungen und Eltern-Selbsthilfe-Organisationen kritisieren au\u00dferdem, dass das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend deren fristgerecht eingereichte kritische Stellungnahmen erst auf beharrliches Nachfragen hin und mit gro\u00dfer Versp\u00e4tung auf seiner Internetseite ver\u00f6ffentlicht habe. Damit habe das Ministerium den Meinungsbildungsprozess tendenzi\u00f6s beeinflusst.<br \/>\n7. Das sogenannte \u201eSelbstbestimmungs\u201c-Gesetz ist ein Etikettenschwindel. Tats\u00e4chlich geht es schlichtweg um die Forderung nach Best\u00e4tigung durch andere. Es geht darum, dass andere einen als demjenigen Geschlecht zugeh\u00f6rig identifizieren, das man selbst f\u00fcr sich proklamiert. Aus Sicht des Sachverst\u00e4ndigen und der allermeisten Kritiker des Gesetzentwurfs ist es eine Frage der Toleranz, der H\u00f6flichkeit und des Respekts, erwachsene transidentifizierte Personen nach erfolgter sozialer und juristischer Transition in ihrem Wunschgeschlecht, mit dem gew\u00e4hlten neuen Namen und den gew\u00fcnschten Personalpronomina anzusprechen. Das vorgesehene bu\u00dfgeldbewehrte Offenbarungsverbot jedoch w\u00fcrde die ganze Gesellschaft unter Strafandrohung zwingen, eine Illusion zu best\u00e4tigen und Realit\u00e4t zu leugnen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.12.2023 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ampel-selbstbestimmungsgesetz-anhoerung-farce-cdu-csu-korte\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ampel-selbstbestimmungsgesetz-anhoerung-farce-cdu-csu-korte\/<\/a><\/p>\n<p><em>Dr. Alexander Korte (*1969) ist Facharzt f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am LMU-Klinikum M\u00fcnchen sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft. Seit 2004 behandelt er Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Selbstbestimmung oder Fremdherrschaft? &#8211; Kinder als Verf\u00fcgungsmasse<\/strong><br \/>\nDie schlimmste Folge des Selbstbestimmungsgesetzes war bisher nicht Gegenstand der \u00f6ffentlichen Debatte. Eltern haben k\u00fcnftig die M\u00f6glichkeit, das Geschlecht ihres Kindes zu bestimmen. Das ist das Gegenteil von Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>Nein, es h\u00e4tte nicht eines weiteren Beweises bedurft, dass die Ampelregierung alle Anstrengungen unternimmt, die Grundlagen unserer Gesellschaft zu zerst\u00f6ren. Das \u201eSelbstbestimmungsgesetz\u201c, das gestern vom Kabinett beschlossen wurde, ist bei weitem der gr\u00f6\u00dfte und gef\u00e4hrlichste Sprengsatz, der an unser Zusammenleben gelegt wurde. K\u00fcnftig ist die Nennung biologischer Tatsachen strafbar und wird mit einem hohen Bu\u00dfgeld bis zu 10.000 Euro belegt. Wir leben (noch) in einem Land, in dem jeder nach seiner Fasson selig werden kann. Das reicht einer Mikrominderheit aber nicht, sondern wir sollen nach ihrem Diktat leben. Es geht nicht um Selbstbestimmung, sondern um Macht. Die Ampelkoalition hat sich diesem Machtstreben untergeordnet und liefert das n\u00f6tige Gesetz zur G\u00e4ngelung der Mehrheit.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig ist jedem B\u00fcrger gestattet, sein Geschlecht, angeblich ein gesellschaftliches Konstrukt, selbst festzulegen. Dazu muss er lediglich zum Standesamt gehen und den dortigen Eintrag \u00e4ndern lassen. Dann steht M\u00e4nnern, die sich momentan als Frauen f\u00fchlen, alles offen: Damen-Umkleidekabinen, Schutzr\u00e4ume f\u00fcr Frauen, Damentoiletten, Damensaunen, Frauengef\u00e4ngnisse und Listenpl\u00e4tze f\u00fcr Frauen bei Parlamentswahlen. Im Sport deklassieren solche \u201eFrauen\u201c die weiblichen Wettbewerber um L\u00e4ngen. Vor allem darf man nicht aus Versehen daran erinnern, dass der langj\u00e4hrige Nachbar Norbert nun Nele ist.<\/p>\n<p>Aber die schlimmste Bestimmung des Gesetzes war bisher nicht Gegenstand der \u00f6ffentlichen Debatte. Eltern haben k\u00fcnftig die M\u00f6glichkeit, das Geschlecht ihres Kindes zu bestimmen. Das ist das Gegenteil von Selbstbestimmung \u2013 absolute Macht \u00fcber einen anderen Menschen. F\u00fcr Kinder zwischen 0 und 14 Jahren sieht das Gesetz folgendes vor:<br \/>\nS\u00e4uglinge k\u00f6nnen geschlechtsumgewandelt werden<br \/>\nIst die minderj\u00e4hrige Person gesch\u00e4ftsunf\u00e4hig oder hat sie das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, kann nur der gesetzliche Vertreter die Erkl\u00e4rungen zur \u00c4nderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen f\u00fcr die Person abgeben. Eltern k\u00f6nnen also frei entscheiden, welches Geschlecht sie ihrem Kind geben wollen. Das Kind erh\u00e4lt dann die Papiere entsprechend der Festlegung der Eltern, nicht entsprechend seines wirklichen Geschlechts. Eine Pr\u00fcfung durch Standesbeamte ist nicht vorgesehen. Erst mit 14 Jahren h\u00e4tte das Kind die M\u00f6glichkeit, sich sein eigentliches Geschlecht eintragen zu lassen. Sollten die Eltern dagegen sein, m\u00fcsste das Familiengericht nach Kindeswohl entscheiden.<\/p>\n<p>Bis zu einem Alter von 13 Jahren gibt es eine solche M\u00f6glichkeit nicht. Selbst wenn im Kindergarten und in der Schule festgestellt wird, dass sich das Kind in dem ihm zugewiesenen Geschlecht unwohl f\u00fchlt, d\u00fcrfen Kinderg\u00e4rtner und Lehrer das nicht \u00e4u\u00dfern. Tun sie das dennoch, droht ihnen gem\u00e4\u00df Selbstbestimmungsgesetz ein Bu\u00dfgeld bis zu 10.000 Euro wegen Versto\u00dfes gegen das \u201eOffenbarungsverbot\u201c. S\u00e4uglinge k\u00f6nnen also geschlechtsumgewandelt werden und um diesen Akt ist eine gesetzliche Mauer des Schweigens errichtet worden. Ist das die \u201eLufthoheit \u00fcber die Kinderbetten\u201c die Olaf Scholz als Generalsekret\u00e4r der SPD gefordert hat?<\/p>\n<p>Es handelt sich hier jedenfalls um absolut totalit\u00e4re Festlegungen, die geeignet sind, das Leben eines Menschen schon gleich nach seiner Geburt zu zerst\u00f6ren, indem er zur Verf\u00fcgungsmasse seiner Eltern gemacht wird. Diese unfassbare Grausamkeit ist nicht Teil einer Dystopie oder eines Alltags in einer besonders menschenverachtenden Diktatur, sondern ein Gesetz nach dem Willen unserer demokratisch gew\u00e4hlten Regierung.<\/p>\n<p>Theoretisch hat das Kind die M\u00f6glichkeit, so es nicht bereits psychisch gebrochen ist, mit 14 Jahren sein wahres Geschlecht zu erlangen, mit 18 k\u00f6nnte es dann seine Eltern auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen. Die Politiker, die sich dieses gemeingef\u00e4hrliche Gesetz ausgedacht und der Gesellschaft oktroyiert haben, sind juristisch nicht zu belangen. Aber die Geschichte wird ihr Urteil \u00fcber sie sprechen!<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2023 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2023\/08\/24\/selbstbestimmung-oder-fremdherrschaft\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2023\/08\/24\/selbstbestimmung-oder-fremdherrschaft\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Kinder_als_Verfuegungsmasse\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Kinder_als_Verfuegungsmasse<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der schrecklichste Paragraf im neuen Selbstbestimmungsgesetz<\/strong><br \/>\nMorgen soll das Selbstbestimmungsgesetz beschlossen werden. Bei der Diskussion bleibt meist eine Regelung au\u00dfen vor. Gleichwohl hat gerade diese geradezu orwellsche Dimensionen. Es geht um die Frage, wer aus einem Kind k\u00fcnftig ein Transkind machen kann. Hier die Antwort: Es sind die Eltern, und deren Freiheit werden dabei juristisch keinerlei Grenzen gesetzt, wenn es um den sogenannten \u201eGeschlechtseintrag\u201c geht. Der Geschlechtseintrag regelt, halten wir es einfach, ob jemand juristisch als Frau oder Mann gilt. F\u00fcr Kinder zwischen 0 und 14 Jahren sieht das Gesetz folgendes vor (\u00a7 3 Abs. 2 SBGG):<br \/>\n<em>&#8222;Ist die minderj\u00e4hrige Person gesch\u00e4ftsunf\u00e4hig oder hat sie das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, kann nur der gesetzliche Vertreter die Erkl\u00e4rungen zur \u00c4nderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen (\u00a7 2) f\u00fcr die Person abgeben.&#8220;<br \/>\n<\/em><br \/>\n\u00dcbersetzt bedeutet das, Eltern d\u00fcrfen k\u00fcnftig ab der Geburt absolut frei entscheiden, welches \u201eGeschlecht\u201c ihr Kind hat. Ein neugeborener Julius kann an seinem ersten Lebenstag zu einer Sophie werden, eine Julia umgekehrt zu einem Sebastian. Das Kind erh\u00e4lt den passenden Namen und Papiere, die jedenfalls nicht zu seinem biologischen Geschlecht passen. Das M\u00e4dchen wird als Junge aufwachsen m\u00fcssen und der Junge als M\u00e4dchen \u2013 blo\u00df weil die Eltern es so wollen. Dem Standesbeamten steht bei so einem Antrag kein Pr\u00fcfungsspielraum zu.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.lawblog.de\/archives\/2023\/08\/22\/schoene-neue-welt\/\">https:\/\/www.lawblog.de\/archives\/2023\/08\/22\/schoene-neue-welt\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Frauen\u00a0&gt;Maenner\u00a0 &gt;Trans &gt;Geschlechtsangleichung &gt;Selbstbestimmungsgesetz Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Selbstbestimmungsgesetz wozu? 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