{"id":114786,"date":"2023-08-18T16:19:01","date_gmt":"2023-08-18T14:19:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=114786"},"modified":"2026-01-13T18:19:28","modified_gmt":"2026-01-13T17:19:28","slug":"angstgesellschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstgesellschaft\/","title":{"rendered":"Angstgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Psyche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/\">Psyche<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstmachen\/\">Angst<\/a> &gt;Angstgesellschaft<\/p>\n<div id=\"attachment_93683\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/corona-sitzen-verboten-pan210812.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-93683\" class=\"size-full wp-image-93683\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/corona-sitzen-verboten-pan210812.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/corona-sitzen-verboten-pan210812.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/corona-sitzen-verboten-pan210812-180x101.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-93683\" class=\"wp-caption-text\">Corona-Wahn: Sitzverbot in Bibliothek &#8211; Polizei f\u00fchrt Rentner ab 11.8.2021<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/corona-kennedy-gegen-warken\/\">Corona: Kennedy gegen Warken<\/a>\u00a0(13.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politik\/moralpolitik\/\">Volker Boehme-Ne\u00dfler: Angstpolitik<\/a>\u00a0(13.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politik\/moralpolitik\/\">Thorsten Hinz: Der Preis der Moralpolitik<\/a>\u00a0(7.11.2025)<\/li>\n<li>Firuze B: Eine Gesellschaft der Angst (4.9.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hitze-angst-und-panik\/\">Hitze: Angst und Panik<\/a>\u00a0(7.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vahlefeld-die-krisenmaschine\/\">Vahlefeld: Die Krisenmaschine<\/a>\u00a0(29.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/franz-kafka100-jahre-kafkaesk\/\">Franz Kafka 100 Jahre \u2013 kafkaesk<\/a>\u00a0(31.5.2024)<\/li>\n<li>Kafka Esken\u00a0 (8.5.2024)<\/li>\n<li>Hans-Joachim Maaz: Auswirkungen der Angstgesellschaft auf unsere Psyche (11.1.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hinweisgeberschutzgesetz\/\">Hinweisgeberschutzgesetz<\/a> (12.9.2023)<\/li>\n<li>Die Angstgesellschaft (18.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/halloween-kinder-veraengstigen\/\">Halloween: Kinder ver\u00e4ngstigen<\/a>\u00a0(31.10.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politik\/moralpolitik\/\">Moralpolitik<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;Mir liegt allein am Herzen, da\u00df wir Demokratie als friedliche Streitverwaltung begreifen, in der alle Seiten sich ohne Angst \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen.&#8220; (Michael Andrick)<br \/>\n============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Firuze B: Eine Gesellschaft der Angst<\/strong><br \/>\nDie grausamste Form von Gleichheit: Ein Land, das seine B\u00fcrger nicht mehr sch\u00fctzt<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDiese Zahlen sind keine abstrakten Tabellen \u2013 sie \u00fcbersetzen sich in das \u201ePass auf dich auf\u201c, das Eltern ihren Kindern mitgeben, in das Zittern auf dem Heimweg, in das resignierte Kopfsch\u00fctteln, wenn ein mutiger Mensch einmal eingreift.<br \/>\nDie Situation von Frauen in einem Land bestimmt sich nicht dar\u00fcber, wie viele Frauen in Vorst\u00e4nden sitzen, sondern dar\u00fcber, wie T\u00f6chter aufwachsen. K\u00f6nnen sie unbeschwert \u00fcber den Schulhof rennen? K\u00f6nnen sie allein nach Hause gehen? In Deutschland lautet die Antwort seit langem: nein.<br \/>\nZu fr\u00fch m\u00fcssen M\u00e4dchen lernen, dass sie sich klein machen sollen, dass sie schneller laufen m\u00fcssen, dass Vertrauen ein Risiko ist. Ich wollte f\u00fcr sie sprechen, f\u00fcr die Frauen, die M\u00e4dchen, die M\u00fctter, die T\u00f6chter. Doch inzwischen zeigt jede Tat: Die Gewalt frisst sich durch die ganze Gesellschaft.<br \/>\nWer Mut zeigt, zahlt mit Blut. Der Student in Dresden, der Polizist in V\u00f6lklingen: Wer sch\u00fctzen will, riskiert sein Leben oder wird get\u00f6tet. Die Opfer, die \u00fcberleben, verstummen. Sie ziehen sich zur\u00fcck, verschwinden aus der \u00d6ffentlichkeit. Unsichtbar gemacht, oft auch so gewollt.<br \/>\nSo w\u00e4chst eine Gesellschaft der Angst. In ihr spielt das Geschlecht irgendwann keine Rolle mehr. Frauen, M\u00e4nner, Kinder, alle lernen, dass Schweigen sicherer ist als Reden, dass Wegsehen weniger kostet als Eingreifen. Und Eltern stellen sich die grausamste aller Fragen: Was bedeutet es, ein Kind in eine Welt zu setzen, in der Mut gef\u00e4hrlich und Vertrauen t\u00f6dlich sein kann?<br \/>\nWas soll ich meinem Kind beibringen, damit ich mir sp\u00e4ter nicht vorwerfen muss, naiv gewesen zu sein? Mir wurde Freiheit beigebracht. Mir wurde beigebracht, dass ich Rechte habe, W\u00fcrde \u2013 und dass ich sicher bin. Heute denke ich: Meine Eltern waren naiv. Waren sie es wirklich? Vielleicht. Und doch war es sch\u00f6n, dass sie es waren.<br \/>\nIch bin traurig, weil ich wei\u00df: Mein Kind wird alles in sich tragen, um frei zu leben, stark zu sein, befl\u00fcgelt. Und ich werde ihr genau das mitgeben wollen: Freiheit, Vertrauen, Mut. Doch ich sp\u00fcre schon jetzt, wie sich die Angst dazwischen stellen wird. Ich werde mich dagegen wehren wollen \u2013 und vielleicht werde ich manchmal scheitern. Vielleicht werde ich ihr \u00c4ngste einpflanzen, in der Hoffnung, dass sie sie sch\u00fctzen. Vielleicht aber finde ich einen Weg, ihr mehr mitzugeben als Angst.<br \/>\nMeine \u00c4ngste sind nicht die einer Glucke. Ich liebe die Freiheit. Ich liebe sie so sehr, dass mir, als ich noch keine Mutter war, fast kein Opfer zu gro\u00df schien. Ich habe die Freiheit kennengelernt, auf ihren tiefsten und weitesten Ebenen. Aber jetzt? Die Welt da drau\u00dfen ist eine andere geworden.<br \/>\nGerade deshalb schmerzt es, dass ich sie meinem Kind nicht mehr ungebrochen weitergeben kann. Nat\u00fcrlich will man manches besser machen als die eigenen Eltern. Das ist Evolution. Aber hier \u2026 ich wollte es ihnen gleichtun. Ich wollte sie damit auch ehren. So bin ich stark geworden. Und ich kenne so viele Frauen, die drau\u00dfen stark wurden \u2013 nicht, weil sie sich in den vier W\u00e4nden versteckten, sondern weil sie der Welt getrotzt haben.<br \/>\nDieses Geschenk wollte ich so gerne weitergeben. Es ist gro\u00df. Und nun halte ich es in den H\u00e4nden, eingepackt in Liebe, und frage mich \u00e4ngstlich, ob ich es nicht doch lieber wieder im Schrank verstecken soll, bevor mein Kind es sieht.<br \/>\nDoch die Wahrheit ist, dass ich mir heute diese Fragen stellen muss, als w\u00e4re es meine alleinige Verantwortung, mein Kind zu sch\u00fctzen, als w\u00e4re es meine Pflicht, dar\u00fcber so tief nachzudenken, das ist die gr\u00f6\u00dfte L\u00fcge unserer Zeit. Es ist eine Illusion, dass die Sicherheit allein in der Verantwortung der Eltern liegt. Diese L\u00fcge, dieses subtile Abw\u00e4lzen von Verantwortung durch die Regierung, ist der Inbegriff von T\u00e4ter-Opfer-Umkehr.<br \/>\nDer Staat w\u00e4lzt seine Verantwortung auf Familien und Eltern ab. Das ist der wahre Bruch des Gesellschaftsvertrags. Der Bruch mit unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung. Denn ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit \u2013 sondern Anarchie. Und das war nie der Deal.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.9.2025 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/frauenmorde-migration\/\">Firuze B.<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ein-land-das-seine-buerger-nicht-mehr-schuetzt\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ein-land-das-seine-buerger-nicht-mehr-schuetzt\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kafka Esken\u00a0<\/strong><br \/>\nDas <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/franz-kafka100-jahre-kafkaesk\/\">Adjektiv \u201ekafkaesk\u201c<\/a> bedeutet so viel wie unheimlich, unwirklich, bedrohlich, skurril. Es geh\u00f6rt zu den wenigen Adjektiven, die nicht steigerungsf\u00e4hig sind. G\u00e4be es ein Superlativ hie\u00dfe es vermutlich \u201ekafkaesken\u201c. Es l\u00e4ge in einer Namenskreuzung des Schriftstellers Franz Kafka mit der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken. Letztere war am Tag der Arbeit zu Gast in \u00d6sterreich bei ZIB, einer Sendung des ORF [1]. Esken warnte in scharfen Worten vor der AfD. So weit, so normal. Und dann sagte Sie folgendes.<br \/>\n\u201eIch will Ihnen sagen, Goebbels hat 1935 eine Rede gehalten \u00fcber die Dummheit der Demokratie. Denn die habe der NSDAP damals alle Mittel an die Hand gegeben, um sie selbst abzuschaffen. Wir werden nicht bereit sein, der AfD die Mittel an die Hand zu geben, die Demokratie abzuschaffen.\u201c<br \/>\nAuf die ungl\u00e4ubige Nachfrage des Journalisten Armin Wolf, ob sie gerade wirklich die AfD mit Goebbels vergleiche, bekr\u00e4ftigte Esken ihren Standpunkt. \u201eJa. Das ist ne Nazi-Partei.\u201c<br \/>\nDoppelwumms. Die Reaktionen folgten auf den Fu\u00df. Emp\u00f6rung in den sozialen Medien. Au\u00dferdem Strafanzeigen wegen des Verdachts der Volksverhetzung gem\u00e4\u00df \u00a7 130 Absatz 3 [2]. Es war nicht die einzig grenzwertige Aussage Eskens im Interview. So behauptete die SPD-Parteivorsitzende, die AfD wolle 27 Prozent der B\u00fcrger, also alle Migranten aus Deutschland verweisen. Der kafkaeske Treppenwitz des Interviews blieb dennoch auch kritischen Medien verborgen. Es war nicht Goebbels, der sich \u00fcber die Dummheit der Demokratie lustig machte. Es war jemand anderes. Die Aufl\u00f6sung erfolgt am Ende dieser Kolumne. Zuvor sei an \u00e4ltere Kafka-Esken-Aussagen der letzten Jahre erinnert.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.5.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/kafka-esken\/\">https:\/\/clubderklarenworte.de\/kafka-esken\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hans-Joachim Maaz: Auswirkungen der Angstgesellschaft auf unsere Psyche<\/strong><br \/>\n&#8222;Wir leben ein falsches Leben!&#8220; Hans-Joachim Maaz im Interview mit Truth Hunters<br \/>\nDas Jahr 2023 neigt sich dem Ende und in den letzten 3-4 Jahren ist sehr viel passiert &#8211; &#8222;Pandemie&#8220;, Kriege, Inflation&#8230;<br \/>\nWelche Auswirkungen hatten diese ganzen Ereignisse jedoch, auf unsere Psyche? Konntet Ihr Ver\u00e4nderungen beobachten?<br \/>\nDeutschlands renommiertester Psychiater und Psychoanalytiker, Dr. Hans-Joachim Maaz, spricht mit uns \u00fcber den mentalen Zustand unserer Gesellschaft und schlie\u00dft, die vom Mainstream v\u00f6llig ignorierte L\u00fccke, zwischen der \u00e4u\u00dferen und inneren Welt.<br \/>\n11.11.2023 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@TruthHunters432\">https:\/\/www.youtube.com\/@TruthHunters432<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/t.me\/truthhunters432\">https:\/\/t.me\/truthhunters432<\/a><\/p>\n<p>\u201eDie Arbeit an einem selbst, ist leider viel zu sehr in den Hintergrund ger\u00fcckt und verdr\u00e4ngt worden, durch von au\u00dfen auferlegte \u00c4ngste und Ablenkungen. Es ist schwierig sich seinen Problemen zu stellen, davor zu fl\u00fcchten ist noch viel gef\u00e4hrlicher.<br \/>\nWir sind die Truth Hunters. Unser Ziel ist die Wahrheit. Wir zeigen euch T\u00fcren, aber hindurchgehen m\u00fcsst Ihr selbst.\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/t.me\/NeuzeitNachrichten\/5453\">https:\/\/t.me\/NeuzeitNachrichten\/5453<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Angstgesellschaft<\/strong><br \/>\n<em>Nach dem letzten Weltkrieg und der gr\u00f6\u00dften Zerst\u00f6rung, Verarmung und k\u00f6rperlichen wie seelischen Verwundung unseres Volkes brachten kluge Politiker wie Ludwig Erhard wieder Hoffnung. Die 50er- und 60er-Jahre des Wirtschaftswunders waren zugleich eine Phase der Hoffnung auf bessere Zukunft, der Erwartung immer besserer Lebensumst\u00e4nde und der Gewissheit, dass durch den Flei\u00df der V\u00e4ter die Kinder es einmal besser haben w\u00fcrden. Durch Flei\u00df, Hoffnung und Optimismus entstand das Wirtschaftswunder und unser heutiger Wohlstand.<\/em><br \/>\nMehrere Stichprobenumfragen des Mittelstandsinstituts Niedersachsen ergaben jedoch vor allem bei Unternehmern, dass diese heute Hoffnung und Optimismus verloren haben, dass die Menschen zu mehr als 80 Prozent Zukunfts\u00e4ngste haben, auch die Unternehmer. Dies hat zu einer Diskussionsrunde \u00fcber die Fragen einer Hoffnungs- oder Angstgesellschaft sowie deren Gr\u00fcnde und Auswirkungen gef\u00fchrt.<br \/>\nEmpirisch l\u00e4sst sich feststellen, dass optimistische, hoffnungsvolle Gesellschaften in der Regel auch eine positive gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung zeigen, dass aber Angstgesellschaften mit Zukunftsangst und Wirtschaftsrezession sich reduzieren, \u201esich verkriechen\u201c, eine negative gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Das f\u00fchrte zu der Frage nach den Urhebern der Angst und ob diese etwa die Angst unter den Menschen erzeugen, weil sie selbst Angst haben oder weil sie diese Angst als Herrschaftsinstrument missbrauchen wollen.<\/p>\n<p>Herrschaft durch Angstverbreitung<br \/>\nImmer in der Geschichte hat es \u201eHerrschaft durch Angstverbreitung\u201c gegeben. Mit der Angst vor dem ewigen Verderben und der H\u00f6lle hat die mittelalterliche Kirche ihre Herrschaft bis zur Inquisition ausge\u00fcbt, bis Luther den \u201efr\u00f6hlichen Christenmenschen\u201c wiederentdeckt hat, der von der Gnade Gottes und der Vergebung lebe. Kein Wunder, dass die protestantischen Gesellschaften in Norddeutschland, der Schweiz, denn Niederlanden und Gro\u00dfbritannien zuerst gesellschaftliche Freiheiten und wirtschaftlichen Aufschwung zeigten.<br \/>\nAuch Karl Marx hat seinen Kommunismus mit einer \u201ehistorischen Untergangstheorie\u201c gegr\u00fcndet, mit der \u201ezwangsl\u00e4ufigen Konzentration des Kapitals\u201c und der angeblich ebenso zwangsl\u00e4ufigen Verelendung der Massen. Nur Revolution und Kommunismus seien der Weg aus dem Untergang \u2013 bis sich die kommunistische Angstgesellschaft in der Auseinandersetzung mit der pluralen Gesellschaft individueller Freiheit unterlegen zeigte und zum Teil aufl\u00f6ste.<br \/>\nAuch der Aufbau des US-Imperiums nach dem letzten Weltkrieg bediente sich weltweit der Angst vor dem Kommunismus. Vor allem in Europa wurde ein US-Kolonialismus (mit Hilfe von NATO und EU) gegen Angriffs- und Eroberungspl\u00e4ne der \u00fcberm\u00e4chtigen Sowjetunion gesch\u00fcrt und daraus die \u201eeinzige Weltmacht\u201c (Brzezinski) geschaffen.<br \/>\nAls 2020 aus dem chinesisch-amerikanischen Biolabor eine Corona-Pandemie entstand, nutzte der Milliard\u00e4r Bill Gates diese, um mit Hilfe der vorher schon mit seinen Leuten durchsetzen WHO und Gesundheitsorganisationen eine weltweite Existenzangst in der Bev\u00f6lkerung zu erzeugen.<br \/>\nMehr als \u201eMillionen Tote\u201c sagte Lauterbach allein in Deutschland voraus. Eine Reduzierung der Menschheit verlangte der kapitalistische Davos-Clan. Und mit einzigartigem politischen Druck und Bestechungen wurden die Medien und Meinungsmanipulatoren zu immer neuen Horrormeldungen \u00fcber das durch die Pandemie kommende Menschheitssterben hochgeputscht, so dass die Menschen s\u00fcchtig immer neue Impfungen als \u00dcberlebensgarantie erbaten und allein Bill Gates durch seine Impfmittelfirmen Pfizer und Biontech mit unzureichend gepr\u00fcften Impfstoffen im Jahr 2022 100 Milliarden Dollar verdient hat. Inzwischen wird diskutiert, ob die Corona-Krise vom Gro\u00dfkapital vorbereit, ausgel\u00f6st und zu unermesslichen Gewinnen missbraucht worden sei.<br \/>\nSeit \u201edem Ende des Wachstums\u201c des Club of Rome sagten Endzeitpropheten wiederum ein B\u00e4umesterben, Artensterben, einen t\u00f6dlichen Klimawandel und einen \u00f6kologischen Weltuntergang voraus. Fahrt hat diese gr\u00fcne Angst durch die weltweite Finanzierung durch US-Milliard\u00e4re bekommen, welche Denkfabriken, Universit\u00e4ten, NGOs und gr\u00fcne Politiker so \u00fcppig finanzierten, dass die \u201egr\u00fcne Angst\u201c politisches Weltthema wurde, um f\u00fcr eine \u201egro\u00dfe Transformation\u201c zum R\u00fcckgang der Umwelteinfl\u00fcsse eine Reduzierung der Menschen, des Weltbev\u00f6lkerungsverbrauchs, einen Ersatz der alten Techniken gegen neue (Verbrenner gegen Elektroantrieb) und damit f\u00fcr die Finanzindustrie ein gigantisches gro\u00dfes gr\u00fcnes Investitionsprogramm durchzusetzen.<br \/>\nWas das Weltkapital will, erreicht es auch \u2013 nicht nur weltweit, sondern vor allem dort, wo die gr\u00fcne Politik \u201e\u00d6kologie statt \u00d6konomie\u201c regierungsf\u00e4hig geworden ist.<\/p>\n<p>In Deutschland ist die Angst vor dem gr\u00fcnen Untergang besonders verbreitet (schon bei 20 Prozent) und dadurch regierungsf\u00e4hig geworden. So soll Deutschland wiederum von Endzeitpropheten zum Musterfall f\u00fcr die Welt umgebaut werden (\u201eAm deutschen Wesen soll die Welt genesen\u201c). Obwohl Deutschland nicht einmal zwei Prozent des CO2-Aussto\u00dfes ausmacht, wurde so gro\u00dfe Angst vor einem durch uns verursachten Klimawandel erzeugt, dass die deutschen W\u00e4hler und Steuerzahler die Selbstzerst\u00f6rung ihrer Wirtschaft und Gesellschaft daf\u00fcr hinnehmen: K\u00fcndigung der russischen Billiggasimporte, Sprengung der North Stream-Leitungen, Zwangsende der Verbrennermotoren, Zwangsumbau der Heizsysteme (je 30.000 bis 60.000 Euro), Zwangsd\u00e4mmung der H\u00e4user (60.000 bis 100.000 Euro) u.a. Der von der Davos-Clique propagierte \u201eGreat Reset\u201c soll durch Angst zum Schaden der Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft durchgezogen werden. \u00d6konomische Warnungen vor dem Verlust unserer Exportf\u00e4higkeit, vor Sterben und Auswanderung unserer Betriebe und vor zwangsl\u00e4ufiger Verarmung unserer Bev\u00f6lkerung werden ignoriert und als St\u00f6rung der ideologischen Begeisterung diffamiert. Die Angst treibt die Politiker vors\u00e4tzlich zur Sch\u00e4digung ihrer eigenen W\u00e4hler und Steuerzahler.<\/p>\n<p>Schon f\u00fcr private Leute gilt, dass Menschen mit Angst nicht auf-, sondern absteigen. F\u00fcr V\u00f6lker gilt, dass Angstpsychosen keine Bl\u00fctezeit, kein Wachstum, sondern gesellschaftliche Aufl\u00f6sung, Zentralisierung, B\u00fcrokratisierung und Rezession bringen. Wenn schon streitig ist, ob der Klimawandel \u00fcberhaupt durch menschliche Einfl\u00fcsse oder aus nat\u00fcrlichen biologischen Gr\u00fcnden entsteht, ist jedenfalls ein Weltanteil von weniger als zwei Prozent CO2-Aussto\u00df \u00f6konomisch nicht tragf\u00e4hig, wenn man damit die eigene Volkswirtschaft abw\u00fcrgt, Menschen mit Zusatzkosten belastet, sie zur Verarmung zwingt, aber andere L\u00e4nder wie China, Indien und die USA ein Mehrfaches dieses Anteils j\u00e4hrlich zus\u00e4tzlich an CO2 aussto\u00dfen. Schon einmal war der Versuch vergeblich, \u201eam deutschen Wesen die Welt genesen\u201c zu lassen. Der Misserfolg zeigt sich schon jetzt und wird mit Zeitablauf immer offensichtlicher.<br \/>\nSollte bei einer verarmenden Bev\u00f6lkerung die gr\u00fcne Angst nicht mehr wirken, die Gr\u00fcnen ihre politische Macht verlieren und wieder \u201e\u00d6konomie statt \u00d6kologie\u201c vorherrschen, wird die jetzt ge\u00e4ngstigte Bev\u00f6lkerung wie in den 1950er und 1960er Jahren in Deutschland eine neue Hoffnungs-Optimismus-Periode brauchen, um sich von den wirtschaftlichen Folgen der Angstperiode zu erholen.<br \/>\nDie H\u00f6llenangst der katholischen Kirche hat mehr als 1000 Jahre gedauert, die Verelendungsangst der Kommunisten 60 Jahre, die Phase der Corona-Angst nur zwei Jahre, die Phase der Klimaangst wohl auch nicht mehr lange, denn die Angstphasen und die auf ihnen begr\u00fcndeten Herrschaftssysteme werden immer k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Existenzangst im Mittelstand<br \/>\nDas Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat bei zwei Kurzumfragen in diesem Jahr festgestellt, dass vor allem im selbst\u00e4ndigen Mittelstand inzwischen eine Mehrheit der Unternehmer Existenzangst hat (54 Prozent). Auf die Frage, was ihnen Angst mache, waren dies nicht einmal zu einem Drittel die \u201eKlimakatastrophe\u201c oder die CO2-Probleme; auch nicht die fr\u00fcher immer am meisten gef\u00fcrchteten Existenzgefahren von Abgabenbelastung und B\u00fcrokratie. Die gr\u00f6\u00dfte Existenzgefahr sieht der selbst\u00e4ndige Mittelstand inzwischen zu \u00fcber 70 Prozent in einer \u201eexistenzvernichtenden Wirtschaftspolitik\u201c, wobei die selbst geschaffenen Energiekrise, die hemmungslose Verschuldung (auch f\u00fcr die EU), die durch Umweltvorschriften gewachsene Kostenlast und B\u00fcrokratie sowie die gr\u00fcne Produktionsbegrenzungs- und Verbotspolitik genannt wurden.<br \/>\nZum ersten Mal hat der selbst\u00e4ndige Mittelstand gr\u00f6\u00dfte Existenzangst vor der wirtschaftsfeindlichen Politik seiner eigenen Regierung!<br \/>\nDie kommende Rezession und das begonnene Unternehmenssterben im Mittelstand scheinen diese Angst zu rechtfertigen.<br \/>\nZum ersten Mal erleben die t\u00fcchtigen deutschen Unternehmer, dass sie in ihren Betrieben so gut sein k\u00f6nnen, wie sie wollen, aber dennoch scheitern, wenn der Staat ihnen die Rahmenbedingungen f\u00fcr erfolgreiches Handeln zerst\u00f6rt. Wenn mehr Steuern, Sozialabgaben, Umweltverbote und steigende Energie- sowie Rohstoffpreise keine \u00dcberlebenschance mehr im Wettbewerb lassen, kann der Mittelstand nicht \u00fcberleben, aber auch nicht auswandern, sondern muss \u2013 wie Habeck empfohlen hat \u2013 \u201eeinfach die T\u00fcr schlie\u00dfen\u201c. Das werden mehr als eine Million Betriebe in den n\u00e4chsten zwei Jahren tun m\u00fcssen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.8.2023 von Eberhard Hamer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niederrhein.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niederrhein.de<\/a><br \/>\n&#8211;<br \/>\n<em>Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Psyche &gt;Angst &gt;Angstgesellschaft &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Corona: Kennedy gegen Warken\u00a0(13.1.2026) Volker Boehme-Ne\u00dfler: Angstpolitik\u00a0(13.11.2025) Thorsten Hinz: Der Preis der Moralpolitik\u00a0(7.11.2025) Firuze B: Eine Gesellschaft der Angst (4.9.2025) Hitze: Angst und Panik\u00a0(7.7.2025) Vahlefeld: Die Krisenmaschine\u00a0(29.6.2025) Franz Kafka 100 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstgesellschaft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":58023,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-114786","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/114786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114786"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/114786\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144131,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/114786\/revisions\/144131"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/58023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}