{"id":111207,"date":"2023-03-30T13:47:43","date_gmt":"2023-03-30T11:47:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=111207"},"modified":"2026-04-10T09:41:15","modified_gmt":"2026-04-10T07:41:15","slug":"leistungsgesellschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/leistungsgesellschaft\/","title":{"rendered":"Leistungsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Gesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">Gesellschaft\u00a0<\/a> &gt;Leistungsgesellschaft<\/p>\n<div id=\"attachment_111212\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mandelbaum-kaierstuhl-burkheim-oberrotweil-pan2303.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-111212\" class=\"size-full wp-image-111212\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mandelbaum-kaierstuhl-burkheim-oberrotweil-pan2303.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mandelbaum-kaierstuhl-burkheim-oberrotweil-pan2303.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mandelbaum-kaierstuhl-burkheim-oberrotweil-pan2303-180x103.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-111212\" class=\"wp-caption-text\">Bl\u00fchender Mandelbaum am Kaiserstuhl im M\u00e4rz 2023<\/p><\/div>\n<p>.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/dummheit\/\">Die dummen 60%: Super 20% und nix 20%<\/a>\u00a0(8..4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/reichtum\/\">IW-Studie: Leistungstr\u00e4ger sind die fiskalischen Packesel der Republik<\/a>\u00a0(2.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/gymnasium\/\">Das Gymnasium war Qualifikation und keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit<\/a>\u00a0(31.1.2026)<\/li>\n<li>Unterschiedliche Leistungsf\u00e4higkeit wird verpakt in Chancengerechtigkeit (31.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/steuerzahler\/\">Benjamin Mudlack: 15 Mio Nettosteuerzahler und 45 Mio Nettosteuerempf\u00e4nger bei 60 Mio Wahlb\u00fcrgern<\/a>\u00a0(20.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/das-eigene-hassen-und-zerstoeren\/\">Das Eigene hassen und zerst\u00f6ren<\/a>\u00a0(8.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Eberhard Hamer: Gibt es ein Zur\u00fcck aus der Anspruchsgesellschaft?<\/a>\u00a0(10.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/kapitalismus\/\">Kein Wirtschaftssystem hat so wirksam die Armut reduziert wie der Kapitalismus<\/a>\u00a0(24.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/ineptokratie\/\">Winfried St\u00f6cker: AfD als Rettung vor politischer \u201eIneptokratie\u201c \u2013 Offener Brief<\/a>\u00a0(3.2.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/\">Sozialbericht 2024: Verm\u00f6gen und Einkommen<\/a>\u00a0(29.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialbericht 2024: Massenmigration ist ein Verlustgesch\u00e4ft<\/a>\u00a0(29.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regulierung\/\">Der fr\u00fchere Wirtschaftsweise Schmidt kritisiert Politik der zu engen Vorgaben<\/a>\u00a0(19.11.2024)<\/li>\n<li>Eberhard Hamer: Von der Leistungs- zur Parasitengesellschaft (8.11.2024)<\/li>\n<li>Keine Leistung mehr in der Schule (8.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Hamer: B\u00fcrgergeld statt Arbeit \u2013 Produktivit\u00e4t \u2013 Sozialversorgung<\/a>\u00a0(3.11.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/leistung\/\">Josef Kraus: Leistungsprinzip in Bildung und Sport<\/a> (7.9.2023)<\/li>\n<li>&#8222;Life-Work-Balance&#8220; statt Leistungsbereitschaft (19..8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nicht-arbeit-und-schein-arbeit\/\">Nicht-Arbeit und Schein-Arbeit<\/a>\u00a0 (17.7.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsverweigerung\/\">Der gro\u00dfe R\u00fcckzug \u2013 vom Arbeitsmarkt<\/a>\u00a0(19.6.2023)<\/li>\n<li>Post-Leistungsgesellschaft: Im Land der zwei Wirklichkeiten (29.3.2023)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">anspruchsgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Arbeitsproduktivit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsverweigerung\/\">Arbeitsverweigerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/ineptokratie\/\">Ineptokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/leistung\/\">Leistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/schein-arbeit\/\">Schein-Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterschiedliche Leistungsf\u00e4higkeit wird verpakt in Chancengerechtigkeit<\/strong><br \/>\n&#8230; Nicht die Lernenden wachsen am Werk, das Werk schrumpft zu ihnen. Und irgendwann ist es so klein, dass es niemanden mehr herausfordert. Das ist kein Missverst\u00e4ndnis und kein p\u00e4dagogischer Unfall. Es ist die logische Folge einer Denkweise, die beschlossen hat, dass alle alles k\u00f6nnen sollen. Unterschiedliche Begabungen passen nicht mehr ins Bild. Unterschiedliche Belastbarkeit st\u00f6rt. Unterschiedliche Leistungsf\u00e4higkeit wirkt ausgrenzend. Also tut man so, als g\u00e4be es sie nicht. Man verpackt das in wohlklingende Begriffe. Inklusion. Teilhabe. Chancengerechtigkeit. Begriffe, die moralisch unangreifbar sind und politisch hervorragend funktionieren. Nur leider nicht in der Realit\u00e4t.<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es viele Wege ins Berufsleben. Akademische Laufbahnen, medizinische Berufe, soziale T\u00e4tigkeiten, technische Spezialisten, Verwaltung, Dienstleistung. Viele davon sind anspruchsvoll, notwendig und verdienen Respekt. Der Blick richtet sich hier bewusst auf das Handwerk und die duale Ausbildung. Nicht, weil andere Wege geringer w\u00e4ren, sondern weil sich an diesem Beispiel besonders klar zeigt, was sich strukturell ver\u00e4ndert hat.<br \/>\nFr\u00fcher hat man Unterschiede organisiert. Schule war gestaffelt. Hauptschule, Realschule, Gymnasium, F\u00f6rderschule. Keine dieser Schulformen war eine Beleidigung. Jede hatte ihre Funktion. Ausbildungsbetriebe wussten das. Handwerksbetriebe gingen gezielt in Haupt- und Realschulen. Nicht aus Imagegr\u00fcnden, sondern weil dort die Menschen sa\u00dfen, die man brauchte. Man sprach miteinander. Man machte Angebote. Ohne Hochglanzbrosch\u00fcren, ohne Employer Branding.<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.1.2026 von Patrick Peschl bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wenn_alle_alles_koennen_sollen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wenn_alle_alles_koennen_sollen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HCgkjX1tpiE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HCgkjX1tpiE<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wenn_alle_alles_koennen_sollen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wenn_alle_alles_koennen_sollen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von der Leistungs- zur Parasitengesellschaft<\/strong><br \/>\nvon Prof. Eberhard Hamer<br \/>\nEiner meiner Freunde ist Imker und hat mir die Wunder des Bienenstaates erkl\u00e4rt. Zigtausend flei\u00dfige Arbeitsbienen bereiten aus den Pollen von weiteren zehntausenden Honigbienen, die diese in den Bl\u00fcten der Umgebung gesammelt haben, Nahrung f\u00fcr den Nachwuchs und Honig f\u00fcr den Vorrat.<br \/>\nIn jedem Bienenvolk leben aber auch einige tausend m\u00e4nnliche Drohnen, die sich ebenfalls vom Ertrag der Honigbienen ern\u00e4hren und eigentlich ihren Sinn verloren haben, wenn die K\u00f6nigin ihren Hochzeitsflug erledigt hat. Im August kommt es dann im Bau zur gro\u00dfen Drohnenvernichtung, weil die Arbeitsbienen die unn\u00fctzen Fresser nicht mehr und vor allem nicht \u00fcber den Winter mit durchf\u00fcttern wollen. Jedes Bienenvolk sorgt so selbst daf\u00fcr, dass seine Produktionskraft erhalten und nicht durch Schmarotzer aufgezehrt wird.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Privilegien der feudalistischen Elite auf Kosten der Untertanen<\/em><br \/>\n\u00c4hnliche Reaktionen hat es auch immer wieder in unserer menschlichen Geschichte gegeben:<br \/>\nIn der Franz\u00f6sischen Revolution wurden die Leistungstr\u00e4ger des Mittelstandes und die Arbeiter vom K\u00f6nig und seinem Adel so ausgepresst, dass sie nur den Weg der Gewalt gegen ihre Ausbeuter sahen. Der Adel war n\u00e4mlich steuerfrei, w\u00e4hrend die Steuern \u2013 vor allem f\u00fcr die Ausgabenw\u00fcnsche des K\u00f6nigs \u2013 f\u00fcr das B\u00fcrgertum so erh\u00f6ht wurden, dass sie trotz Mehrleistung nicht mehr existieren konnten.<br \/>\nIn anderen L\u00e4ndern ist solcher Aufstand gegen die Privilegierten durch die Einberufungen und zus\u00e4tzlichen Kriegsbelastungen der untert\u00e4nigen Bev\u00f6lkerung entstanden (Russland 1917, Deutschland 1918).<br \/>\nIn jedem Staatssystem bildet sich eine feudalistische Elite, die sich immer mehr Privilegien auf Kosten der Untertanen verschafft, bis diese zur Mehrheit aufbegehren und die alte Elite mit ihren Privilegien verjagen. Aber auch die neue Elite schafft sich wieder Privilegien und Feudalvorteile, bis auch sie deretwegen ausgetauscht wird.<br \/>\nEs ist also normal, dass sich jede politische Elite feudalistische Vorteile verschafft und die dadurch Ausgebeuteten die Macht der alten Elite beenden, die Ausgebeuteten aber auch wieder eine neue Elite schaffen, diese sich ebenfalls zu Parasiten entwickelt und wiederum abgel\u00f6st wird: \u201eParetos Elitenkreislauf\u201c.<\/p>\n<p><em>B\u00fcrger und W\u00e4hler werden immer st\u00e4rker ausgebeutet<\/em><br \/>\nIn Deutschland hatten wir zuletzt 1945 einen Elitenwechsel von der Nazi-Elite zu einer wieder demokratischen. Auch diese hat aber im Laufe der Zeit wieder parasit\u00e4r und sogar feudalistisch ihre B\u00fcrger und W\u00e4hler immer st\u00e4rker ausgebeutet:<br \/>\nWie der fr\u00fchere Adel steuerfrei war, sind auch heute die Politiker steuerbeg\u00fcnstigt: Sie haben eine steuerfreie Pauschale (alle anderen B\u00fcrger nicht), k\u00f6nnen sich ihre Di\u00e4ten selbst erh\u00f6hen, verdienen zu 90 Prozent mehr als sie vorher je mit Arbeit verdient haben (wenn \u00fcberhaupt) und bekommen \u00fcppigere Pensionen als die anderen B\u00fcrger.<br \/>\nMerkel hat dem deutschen Volk mehr Sch\u00e4den zugef\u00fcgt als jeder andere Politiker (Milliardenverschuldung in Europa auf deutsche Kosten, Umvolkung mit Massenimmigration, Atomverbot mit Gr\u00fcntransformation u.a.). Sie bekommt daf\u00fcr nicht nur eine Luxuspension, sondern ein Dutzend Dienstpersonal auf Steuerzahlerkosten, um ihren Feudalstatus erhalten zu k\u00f6nnen. Bei Wulff, der seine t\u00fcrkische famili\u00e4re Situation auf das ganze Volk ausdehnen wollte, ist es \u00e4hnlich.<br \/>\nDie Politiker leben inzwischen als eine Feudalclique abgehoben von Arbeit und Lebenswirklichkeit und parasit\u00e4r zum eigenen und zum Vorteil ihrer Machtclique.<br \/>\n.<\/p>\n<p><em>Zahlen muss immer der Mittelstand<\/em><br \/>\nUm ihre Feudalherrschaft zu sichern, braucht eine demokratische Elite st\u00e4ndig mehr Geld, um ihre Anh\u00e4nger bei Laune zu halten und mehr Personal, um ihre Herrschaft abzusichern. Zahlen muss immer der Mittelstand, jetzt wieder mit kr\u00e4ftiger Erh\u00f6hung seiner Sozialbeitr\u00e4ge, mit Steuererh\u00f6hungen (SPD-Plan) und mit Immobilienbelastungen, obwohl dieser Mittelstand wegen seiner \u00dcberbelastung (netto 80 Prozent aller \u00f6ffentlichen Abgaben) von urspr\u00fcnglich 47 Prozent der Bev\u00f6lkerung bereits auf unter 44 Prozent geschwunden ist und mit zunehmender Geschwindigkeit weiter abf\u00e4llt.<br \/>\nF\u00fcr den Mittelstand hat sich unsere zurzeit an der Macht befindliche Elite von Kapital (FDP, CDU)-Vertretern und Ideologie- sowie Sozialaposteln (SPD, Gr\u00fcne, Linke) unser eigentlich freiheitliches System von Demokratie und Marktwirtschaft l\u00e4ngst zum parasit\u00e4ren Ausbeutungssystem \u201etransformiert\u201c. Noch ist aber wohl die Geduld der Ausgebeuteten nicht so strapaziert, dass sie den Elitenwechsel erzwingen.<\/p>\n<p>Unsere parasit\u00e4re Elite hat zum eigenen Machterhalt die gr\u00f6\u00dfte Umverteilung erzwungen, die je auf deutschem Boden bestanden hat:<br \/>\nW\u00e4hrend von allen Netto-Steuerzahlern (27 Mio.) der Anteil der produktiven Wertsch\u00f6pfer seit Jahren dramatisch zur\u00fcckgeht (nur noch 15 Mio.), nimmt der Anteil der unproduktiv und zum Teil unn\u00fctz \u201eBesch\u00e4ftigten\u201c aller \u00f6ffentlichen Organisationen weiterhin dramatisch (12 Mio.) zu. Unser gr\u00f6\u00dfter Wirtschaftsbereich ist die Sozialindustrie (1\/3 des BPS). Unsere fr\u00fcher weltf\u00fchrenden Industriezweige werden zugunsten unproduktiver Klimaideologie \u201edeindustrialisiert\u201c, die Rahmendaten f\u00fcr unsere Wirtschaft durch politische (Sanktionen) und ideologische (Gr\u00fcne) Preissteigerungen an die internationale Spitze getrieben, so dass der dazu noch mit den h\u00f6chsten Steuern und Sozialabgaben der Welt belastete Mittelstand nicht mehr \u00fcberleben kann.<br \/>\nDie proletarische Elite schafft sich statt der b\u00fcrgerlichen durch Massenimmigration wieder eine proletarische Gesellschaft mit W\u00e4hlermehrheit.<br \/>\nDie Umverteilung wird aber auch ideologisch begr\u00fcndet: Schon in der Schule wird den Kindern von rot-gr\u00fcnen Lehrern eingebl\u00e4ut, dass nicht Leistung, sondern Spa\u00df und queer-sexuelle Lust das Lebensziel sei. Auch die Regierung und ihre zu 90 % mit eigenen Leuten durchsetzten Medien trommeln f\u00fcr \u201emehr soziale Gerechtigkeit\u201c, f\u00fcr \u201egleiche Teilhabe\u201c am Wirtschaftsergebnis ohne R\u00fccksicht auf die Beteiligung am Zustandekommen unseres Inlandsprodukts. So wird doppelt umverteilt: die Leistungstr\u00e4ger immer h\u00f6her besteuert und mit Sozialabgaben belastet (mittelst\u00e4ndische Unternehmen 70 Prozent, die Masse der Mittelst\u00e4ndler mit \u00fcber 50 Prozent ihres Ertrages), w\u00e4hrend die Sozialleistungen weit \u00fcber die Sozialbed\u00fcrftigkeit hinaus an immer gr\u00f6\u00dfere Bev\u00f6lkerungskreise verteilt werden. Zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung leben inzwischen von einem Drittel mit wachsender Tendenz.<br \/>\nDie Ausbeutung der eigenen B\u00fcrger durch eine Parasitenregierung hat sich sogar auf die ganze Welt ausgedehnt: 56 Milliarden unter gr\u00f6\u00dften Opfern vom Mittelstand abgepresster Steuern wurden f\u00fcr queer-sexuelle, feministische und gr\u00fcne ideologische Projekte in die ganze Welt verteilt, die meisten v\u00f6llig unn\u00fctz (Korruption) und zudem ohne Ergebniskontrolle, also sinnlos.<br \/>\nUnd alle in ihren L\u00e4ndern gescheiterten \u201eFl\u00fcchtlinge\u201c werden mit den h\u00f6chsten Sozialleistungen und Existenzsicherung der Welt (Bundesverfassungsgericht: \u201eHartz-IV-Versorgung ist f\u00fcr alle in Deutschland Lebenden Existenzminimum aus Menschenrecht\u201c) angelockt, auch wenn sie zu 70 Prozent arbeitsscheu und parasit\u00e4r lebenslang in Deutschland bleiben wollen und d\u00fcrfen. Das zahlende B\u00fcrgertum sieht leidend der fremden Herrschafts\u00fcbernahme zu, weil die herrschende Feudalelite eine Brandmauer gegen jede Kritik und Korrekturforderung errichtet hat.<br \/>\nMarx glaubte noch, dass nur Arbeit produktiv sei und den Wohlstand bringe. Seitdem wird die Arbeit einseitig besteuert und mit Sozialabgaben belegt, nicht das Kapital.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Finanzherrschaft \u00fcber die Realwirtschaft in Deutschland<\/em><br \/>\nRothschild dagegen wusste schon, dass, wer die Herrschaft \u00fcber das Geld hatte, dem es dann egal sein k\u00f6nne, wer regiert.<br \/>\nInzwischen haben wir nicht nur in der westlichen Welt, sondern auch in Deutschland eine Finanzherrschaft \u00fcber die Realwirtschaft, wird man auch nicht mehr durch Arbeit reich, sondern vielmehr durch Finanzspekulation.<br \/>\nDas h\u00e4ngt nicht nur mit den Abgaben zusammen, die f\u00fcr ehrliche Arbeit schon in der Unterschicht bei \u00fcber 30 Prozent, im Mittelstand sogar bei 50 bis 70 Prozent liegen, w\u00e4hrend die Finanzertr\u00e4ge je nach Gestaltung nur zwischen 25 Prozent und gar nichts (steuerfrei) verlieren.<\/p>\n<p>Noch wichtiger ist die politische Macht des Kapitals:<br \/>\nDas f\u00e4ngt schon mit der Parteienkorruption an: Die gro\u00dfen Konzerne geben gro\u00dfe Spenden und verlangen und bekommen gro\u00dfe politische Dankbarkeit daf\u00fcr. Der Mittelstand kann nur kleinere Spenden geben und bekommt daf\u00fcr keine Dankbarkeit. Kein Wunder, wenn sich die FDP daf\u00fcr stark gemacht hat, die IHK-Kammerbeitr\u00e4ge \u201egerechter zu verteilen\u201c, n\u00e4mlich nicht mehr nach Umsatz, sondern nach Mitgliedern, so dass VW statt 800.000 nur noch 800 Euro \u201eH\u00f6chst-Kammerbeitrag\u201c zahlen musste, jedes Kleingewerbe und sogar gemeinn\u00fctzige GmbHs aber seitdem \u201eden Mindestbeitrag\u201c von 240 Euro zahlen m\u00fcssen. Oder dass 95 Prozent unserer Subventionen an nicht einmal vier Prozent Gro\u00dfunternehmen gehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich durch mutwillige Sanktionen gegen Russland, die K\u00fcndigung der Gaslieferungen durch die Ampel-Regierung f\u00fcr 96 Prozent der mittelst\u00e4ndischen Betriebe die Energiekosten verdreifachten und ganze Branchen (B\u00e4ckereien, Metallgewinnung- und Bearbeitung) zur Aufgabe zwingen, werden nur f\u00fcr die Konzerne staatliche Subventionen geplant (Habeck).<\/p>\n<p><em>Mit Macht des Geldes \u00fcbernehmen Konzerne auch gesellschaftlich Macht<\/em><br \/>\nMit der Macht des gro\u00dfen Geldes \u00fcbernehmen die Konzerne auch \u00fcberall gesellschaftlich Macht, wo sie in Verb\u00e4nden vertreten sind: in den Kammern, Verb\u00e4nden u.a. ist in der Regel ein Konzernvertreter auch Pr\u00e4sident und bestimmt den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und \u00fcber beide die Politik. Wenn \u201edie Politik das Gespr\u00e4ch mit der Wirtschaft\u201c sucht, sieht sie deshalb immer nur Konzernvertreter mit parasit\u00e4ren Konzernforderungen. Der Mittelstand schweigt, zahlt und wird gepl\u00fcndert.<br \/>\nDie G\u00fctermenge hat sich in den letzten 50 Jahren vervierfacht, die Geldmenge sich aber vervierzigfacht. Dadurch steigende Aktienkurse und steigende Preise bringen den Finanzanlegern H\u00f6chstgewinne, Banken, Finanzindustrie, Spekulanten und Finanzdienstleister verdienen mit dem wachsenden Geldverm\u00f6gen ein Mehrfaches der produktiven Wertsch\u00f6pfer, auf deren Kosten sie leben.<br \/>\nUmverteilt wird nicht nur national, sondern auch international. Schon Berlusconi gestand: \u201eDie EU ist nur sinnvoll, solange wir damit an deutsches Geld kommen\u201c. Entgegen ihrer Gr\u00fcndungsabsicht als Freihandelsorganisation ist n\u00e4mlich inzwischen die EU zu einer parasit\u00e4ren Subventionsmaschine f\u00fcr die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Pleitestaaten, f\u00fcr absterbende Branchen, f\u00fcr die Bestechung angeblich aufnahmew\u00fcrdiger L\u00e4nder (T\u00fcrkei, Balkan, Ukraine, Moldau), f\u00fcr die Finanzierung von Wahlen europah\u00f6riger Politiker, f\u00fcr von der Leyens dubiose Handy-Milliardengesch\u00e4fte (in welcher die Euro-Staatsanwaltschaft wegen Korruption gegen sie ermittelt). Sogar als drittgr\u00f6\u00dfter Zahler des amerikanisch-russischen Krieges in der Ukraine (nach den USA und Deutschland).<br \/>\nKein Wunder, wenn die EU dazu st\u00e4ndig h\u00f6here Mittel braucht, die sie aus eigener Kraft nicht bringen kann, weil sie kein Besteuerungsrecht hat und nur von Beitr\u00e4gen der Mitgliedsl\u00e4nder lebt. Die CDU-Regierung unter Merkel war es, welche gr\u00fcnes Licht und deutsche Haftung f\u00fcr eine explodierende illegale europ\u00e4ische Schuldenaufnahme gegeben hat (inzwischen \u00fcber drei Bio. Euro), die die EU-Kommission (wiederum illegal) mit verschiedensten Gr\u00fcnden als \u201eGreen Deal\u201c, als \u201eTransformation\u201c, \u201eStabilit\u00e4tsfonds\u201c j\u00e4hrlich an zahlungsunf\u00e4hig gewordene EU-L\u00e4nder (G, SP, I, F) verteilte, um deren korrupte Misswirtschaft weiterhin zu halten. Deutschland haftet f\u00fcr alles. So sorgt die EU daf\u00fcr, dass schlie\u00dflich alle gemeinsam zugrunde gehen.<\/p>\n<p><em>Deutschland nur Geldquelle, nicht politischer oder wirtschaftlicher Partner<\/em><br \/>\nOberhalb der supranationalen Umverteilung von Deutschland in die EU gibt es eine noch h\u00f6here Ebene: die globale Umverteilung.<br \/>\nDeutschland ist einer der gr\u00f6\u00dften Zahler in allen internationalen Organisationen, auch wenn es nicht mitsprechen darf oder noch als Feind gilt (Feindstaatenklausel UNO). Schon der traurige Kohl gestand: \u201eWir haben irgendetwas beschlossen und wenn es dann ins Geld ging, hat alles mich angeschaut und sind wir einig geworden.\u201c Das ist der Grund, weshalb die ganze Welt Deutschland nur als Geldquelle, nicht aber als politischen oder wirtschaftlichen Partner sieht.<br \/>\nAm meisten gilt dies f\u00fcr die USA, welche wachsende Schulden deutscher Export\u00fcbersch\u00fcsse haben und daf\u00fcr laufende Zahlungen f\u00fcr Besatzungskosten, f\u00fcr Milit\u00e4reink\u00e4ufe in den USA, f\u00fcr erzwungene Betr\u00e4ge an Weltorganisationen und die NATO, f\u00fcr amerikanische Fracking-\u00d6l-Lieferungen sowie f\u00fcr die deutsche Kriegslast\u00fcbernahme f\u00fcr den amerikanisch-russischen Ukraine-Krieg verlangen und bekommen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend zeigt sich daraus, wie<br \/>\n&#8211; Deutschland durch eigene Dummheit, Korruption und Erpressung einen immer gr\u00f6\u00dferen Teil seines Sozialprodukts als angebliche Entwicklungshilfe, als Kriegsbeitrag, als Kolonialabgaben und als freiwillige Leistung \u00fcberheblicher Funktion\u00e4re an die ganze Welt verteilt,<br \/>\n&#8211; die EU entgegen ihren Gr\u00fcndungszwecken durch Korruption, Kameraderie und Machtgier zum Geldbeschaffungs- und Geldverteilungsapparat der europ\u00e4ischen Pleitel\u00e4nder auf Kosten Deutschlands geworden ist, der entweder noch die n\u00e4chsten Generationen belastet oder schon bald miteinander zusammenbricht,<br \/>\n&#8211; die gierig wachsende Finanzindustrie die Herrschaft \u00fcber die Realwirtschaft immer unsolider aus\u00fcbt und spekulativ die ganze Marktwirtschaft gef\u00e4hrdet, selbst aber arrogant und \u00fcppig auf Kosten der meisten Wertsch\u00f6pfer lebt,<br \/>\n&#8211; unser Staat immer st\u00e4rker von Markt- in Planwirtschaft \u201etransformiert\u201c wird und unsere Freiheit durch immer mehr und immer speziellere und unsinnigere Vorschriften und B\u00fcrokratie bedroht,<br \/>\n&#8211; und jede Regierung die Oberschicht mit Subventionen und die Unterschicht mit Sozialleistungen zweiseitig bedient, den flei\u00dfigen, werteschaffenden Mittelstand aber immer brutaler mit seinen Kosten und denen der Umverteilung so ausbeutet, dass der B\u00fcrger immer weniger vom Ertrag seiner Arbeit leben kann, aber immer mehr Leute parasit\u00e4r ohne Arbeit auf seine Kosten.<\/p>\n<p>Treiber dieses Ausbeutungssystems ist eine ideologische schwarz-rot-gr\u00fcne Funktion\u00e4rskaste, die selbst parasit\u00e4r am besten von diesem System lebt und ihre Einkommensvorteile feudalistischen Vorrechte und Sonderstellungen sowie ihre Macht mit \u201eBrandmauer\u201c verteidigt.<br \/>\nWarum gehen wir B\u00fcrger eigentlich noch flei\u00dfig zur Arbeit, m\u00fchen wir uns den ganzen Tag f\u00fcr andere? Wir lassen uns von f\u00fcr die Wirtschaft untauglichen Figuren um unsere Leistung, unseren Wohlstand, unsere Zukunft und unsere Freiheit betr\u00fcgen.<br \/>\n8.11.2024, Eberhard Hamer, <a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Keine Leistung mehr in der Schule<\/strong><br \/>\nWir \u201apampern\u2018 unsere Wunschkinder bis sie in die Schule kommen, halten sie von allen Zumutungen und Herausforderung fern und wundern uns dann, dass sie nicht erwachsen werden und keine Verantwortung \u00fcbernehmen wollen. Sch\u00fcler in Bayern fordern per Petition die Abschaffung unangek\u00fcndigter Leistungstest und Abfragen. Die Lehrer unterst\u00fctzen das mit dem Argument, die permanente Angst vor solcher Art von Leistungskontrollen und die Angst, sich vor der Klasse bei Nichtwissen zu blamieren, w\u00fcrde demotivierend wirken. Beim bundesweiten Sch\u00fclersportwettbewerb sollen keine Sieger mehr geehrt werden, nur noch die Teilnahme z\u00e4hlt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.10.2024 von Peter Schewe bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/10\/08\/schlaraffenland-schlaffes-land\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/10\/08\/schlaraffenland-schlaffes-land\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Life-Work-Balance&#8220; statt Leistungsbereitschaft<\/strong><br \/>\nObwohl Deutschland in einer Rezession steckt, h\u00f6rt man \u00fcberall Klagen \u00fcber fehlendes Personal. Wie kann das angehen? Im Juli 2023 hat die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit 2,6 Millionen Arbeitssuchende und 730.000 offene Stellen gemeldet. Auf jede freie Stelle kommen also fast vier Arbeitslose. Warum werden die freien Stellen nicht mit ihnen besetzt?<br \/>\nViele Arbeitspl\u00e4tze erfordern eine bestimmte Berufsausbildung, die nicht ohne weiteres am Markt verf\u00fcgbar ist. Allerdings ben\u00f6tigt man in vielen Branchen keine hochqualifizierten, sondern ungelernte oder angelernte Arbeitskr\u00e4fte, etwa f\u00fcr die Gastronomie oder Reinigungsdienste. Und dort ist der Personalmangel besonders ausgepr\u00e4gt. Solche Stellen k\u00f6nnen oft nicht mit Arbeitslosen besetzt werden, weil diese nicht gezwungen werden k\u00f6nnen, jede beliebige Stelle anzunehmen. Das soll verhindern, dass sie mit der Zeit ihre Qualifikation verlieren und dann nicht mehr in ihrem urspr\u00fcnglichen T\u00e4tigkeitsfeld einsetzbar sind. Und schlie\u00dflich sind etwa ein Drittel der Arbeitslosen kaum noch vermittelbare Langzeitarbeitslose. Darunter fallen sowohl Menschen, die gerne wieder arbeiten w\u00fcrden, als auch Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen.<br \/>\nDiese Gr\u00fcnde reichen aber f\u00fcr eine befriedigende Erkl\u00e4rung der heutigen Personalknappheit nicht aus. Ein wesentlicher weiterer Grund ist: \u00dcber die Jahre hat sich in unserer Gesellschaft, durch Covid-19 verst\u00e4rkt, ein Mentalit\u00e4tswandel vollzogen. Viele Menschen ziehen sich aus dem regul\u00e4ren Berufsleben ganz oder teilweise zur\u00fcck \u2013 sowohl physisch als auch geistig: Das von Motivation und Leistungsbereitschaft gepr\u00e4gte Arbeitsethos hat stark abgenommen, Bequemlichkeit und eine Dolce-Vita-Gesinnung legen sich wie Mehltau \u00fcber die Volkswirtschaft. Viele Menschen fordern f\u00fcr sich eine &#8222;Work-Life-Balance&#8220; oder \u2013 wie es neuerdings hei\u00dft \u2013 eine &#8222;Life-Work-Balance&#8220;.<br \/>\nStatt wie fr\u00fcher die Berufst\u00e4tigkeit als Mittel zu verstehen, um sich Wohlstand zu erarbeiten, sehen heute viele diesen Wohlstand als gegeben an und stellen die private Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt. Unternehmen klagen, dass sie freie Stellen nicht besetzen k\u00f6nnen, weil den Bewerbern die Arbeitsbedingungen nicht passen. Immer weniger Menschen sind etwa bereit, im Mehr-Schicht-Betrieb auch nachts und an Wochenenden zu arbeiten. Andere verzichten auf eine regul\u00e4re Besch\u00e4ftigung, weil ihnen die staatliche Grundsicherung ausreicht, die sie mit Nebenjobs anreichern.<br \/>\nF\u00fcr viele junge Menschen ist es inzwischen \u00fcblich geworden, nach ihrer Schulausbildung erst einmal f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit zu verreisen oder gar nichts tun, statt direkt einen Beruf zu erlernen oder ins Studium zu gehen. 2022 traf dies in Deutschland auf \u00fcber eine halbe Million 15- bis 24-J\u00e4hrige zu. Wohlhabende Eltern, kurzzeitige Aushilfsjobs und staatliche Sozialleistungen machen dies m\u00f6glich.<br \/>\nEs droht \u00fcberdies ein sich selbst verst\u00e4rkender Prozess: Je gr\u00f6\u00dfer die Personalnot der Unternehmen wird, desto leichter k\u00f6nnen die Bewerber ihre Vorstellungen von &#8222;Life-Work-Balance&#8220; durchsetzen, was wiederum die Personalnot verst\u00e4rkt.<br \/>\nDie Entwicklung lie\u00dfe sich stoppen, indem der Staat die Sozialleistungen f\u00fcr arbeitsf\u00e4hige Menschen deutlich reduzierte. Das wird nicht geschehen. Im Gegenteil w\u00fcnschen sich unsere Sozialpolitiker eine immer umfangreichere Grundsicherung bei gleichzeitig sinkenden Bedingungen f\u00fcr ihren Bezug \u2013 bis hin zu einem vom Staat gezahlten bedingungslosen Grundeinkommen. So werden aber die Anreize, mehr statt weniger zu arbeiten, weiter reduziert.<\/p>\n<p>Auch ein neuerlicher Mentalit\u00e4tswandel zur\u00fcck zum fr\u00fcheren Arbeitsethos ist nicht zu erwarten. In einer Meinungsumfrage war k\u00fcrzlich mehr als die H\u00e4lfte der Befragten f\u00fcr ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ein erheblicher Teil unserer Gesellschaft befindet sich in einer Wohlf\u00fchlblase. Dabei wird leicht \u00fcbersehen, dass die Dolce-Vita-Gesinnung den Wohlstand nicht nur gef\u00e4hrdet, sondern ihn bereits absenkt.<br \/>\nDaran kann auch der Ruf nach immer h\u00f6heren staatlichen Sozialleistungen nichts \u00e4ndern. Denn je weniger gearbeitet wird, desto geringer ist die Einkommensbasis, auf der mit Steuern und Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen der Sozialstaat finanziert werden kann.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.8.2023 von L\u00fcder Gerken bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/life-work-balance-statt-leistungsbereitschaft--280412065.html?ts=1692429455#comment_280548789\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/life-work-balance-statt-leistungsbereitschaft&#8211;280412065.html?ts=1692429455#comment_280548789<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentare:&#8216;<br \/>\nAlles richtig geschrieben. Der Gesinnungswandel hin zu &#8222;Auch Leistung tut der Work-Life-Balance gut&#8220; wird erst stattfinden, wenn der Sozialstaat pleite ist, d.h. 1) die Sozialleistungen sowie 2) die Geh\u00e4lter der linken Anywheres (Staat, NGO) auch durch neue Schulden nicht mehr bezahlt werden k\u00f6nnen, und wenn 3) die Verm\u00f6gen der wohlhabenden Eltern aufgebraucht sind. Dieser Wandel wird schneller erfolgen als uns alles lieb ist. Die Leidtragenden sind wie immer die kleinen Leute. E.K.<br \/>\n.<br \/>\nEs k\u00f6nnte auch schon etwas n\u00fctzen wenn Jobs in den untersten Lohngruppen durch Senkung der Lohnsteuer subventioniert w\u00fcrden. Dann w\u00e4ren diese auch attraktiver ung Arbeitgeber w\u00fcrden nicht st\u00e4rker belastet. S.S.<br \/>\n-.<br \/>\nEs reicht wohl Mathe der Mittelstufe f\u00fcr die Erkenntnis, dass die Finanzierung immer mehr Rentner durch immer weniger Menschen mit auch noch selbst gew\u00e4hlt weniger Lebensarbeitsleistung nicht funktionieren kann. Zum Nachteil derer, die 45 Jahre und mehr Vollzeit malocht haben und mit ihrer Rente auf die Arbeitsleistung k\u00fcnftiger Beitragszahler angewiesen sind. Was sich abzeichnet ist die Aufk\u00fcndigung der Solidargemeinschaft als gesellschaftlicher Spaltpilz. K.Sch<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post-Leistungsgesellschaft: Im Land der zwei Wirklichkeiten<\/strong><br \/>\n<em>In Deutschlands Politik und \u00d6ffentlichkeit dominiert eine Gegenwirklichkeit, die das b\u00fcrgerliche Leistungsethos ablehnt und die Leistungstr\u00e4ger f\u00fcr ihre Ziele zahlen lassen will.<\/em><br \/>\nDie Wirklichkeit gibt es eigentlich nat\u00fcrlich nur einmal. Aber im derzeitigen Deutschland scheint es mindestens zwei zu geben. Es geht hier nicht nur um soziale oder lebensweltliche Unterschiede. Die gab es immer und in vielen anderen Gesellschaften und fr\u00fcheren Epochen waren sie wohl noch gr\u00f6\u00dfer als in der heutigen Bundesrepublik. Es geht um etwas anderes, n\u00e4mlich um (mindestens) zwei v\u00f6llig gegens\u00e4tzliche Wahrnehmungen der Wirklichkeit.<br \/>\nDa ist zum einen die hergebrachte Wirklichkeit derjenigen, die auch am heutigen Streiktag wie an allen Werktagen irgendwie an ihren Arbeitsplatz gelangen m\u00fcssen. Die meist auch nicht einfach zu Hause oder im n\u00e4chsten WLan-versorgten Caf\u00e9 arbeiten k\u00f6nnen, weil sie n\u00e4mlich nicht journalistische Kommentare, Konzepte oder \u00e4hnlich Abstraktes produzieren, sondern greifbare Waren und sp\u00fcrbare Dienstleistungen. Menschen also, die zum Beispiel Brot backen oder anderen Menschen die Haare schneiden. Es sind diejenigen, auf die Cora Stephan in einem sch\u00f6nen Buch ein Loblied gesungen hat: Nennen wir sie die \u201eNormalen\u201c. Diejenigen also, die den \u00fcberkommenen proletarischen und klein- oder gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Normen entsprechend leben, das hei\u00dft nicht zuletzt vor allem: arbeiten.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Bewohner dieser neuen Gegenwirklichkeit, deren f\u00fchrende K\u00f6pfe wohl in den meisten F\u00e4llen selbst Nachkommen von b\u00fcrgerlichen Leistungseliten sind (nehmen wir als Paradebeispiel die Reemtsma-Nachfahrin Luisa Neubauer, die Topmanager-Tochter Annalena Baerbock und den Apotheker-Sohn Robert Habeck), kennen die Wirklichkeit des Leisten-M\u00fcssens und -K\u00f6nnens nicht. Sie wurde ihnen nicht zugemutet. Man kennt also weder den Druck noch die Befriedigung, die damit einhergeht, etwas zu tun, auf das Menschen angewiesen sind.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAn einem Streiktag wie gestern kann man sich gut bewusst machen: Die wirklichen Leistungstr\u00e4ger einer Gesellschaft sind nur diejenigen, deren Arbeitsniederlegung f\u00fcr den Rest der Gesellschaft ernsthafte Einbu\u00dfen bedeutet. Da geh\u00f6ren \u00fcbrigens auch die Menschen dazu, die so unfassbare Dinge wie Kunst und Wissen produzieren. Nur streiken die eben selten, weil sie es selbst nicht ohne ihre Leistungen aushalten.<br \/>\nAnders ist das in jener Gegenwirklichkeit, die vom Politik- und Meinungsbetrieb und leider auch von Teilen des Kultur- und Wissenschaftsbetriebs Besitz ergriffen hat. Ob sie nun im Dienste der Rettung der Welt und der ultimativen Gerechtigkeit Bilder verunstalten, Denunziationsportale betreiben oder in einem Koalitionsausschuss ergebnislose Verhandlungen f\u00fchren: Sie k\u00f6nnten so viel streiken, wie sie wollen. Es w\u00fcrde nicht nur niemandem allzu gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen, es w\u00fcrde sogar vielen anderen Menschen das Leben einfacher machen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.3.2023 von Ferdinand Knauss bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/knauss-kontert\/leistung-gegenwirklichkeit\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/knauss-kontert\/leistung-gegenwirklichkeit\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDanke! Tolle Beschreibung und intelligente Analyse f\u00fcr die im Volksmund gern als Taugenichtse bezeichneten \u201eMitb\u00fcrger\u201c. In China werden sie auch Volkssch\u00e4dlinge genannt und dort vehement bek\u00e4mpft und ge\u00e4chtet. B.S.<br \/>\n.<br \/>\nDiese Leute bilden eine wohlstandsverzogene Generation. Deren Ich wurde offenbar nie mit den Bed\u00fcrfnissen und Rechten Anderer oder gar des gro\u00dfen Ganzen ausbalanciert.<br \/>\nDie angebliche \u2013 und zudem angeblich menschgemachte \u2013 \u201eKlimakatastrophe\u201c z.B. ist nichts als eine h\u00f6chst willkommen Rechtfertigung f\u00fcr das eigene Fliehen vor Leistung und Verantwortung. Sie besteht aus nichts als nach Belieben steuerbaren Modellrechnungen, die tats\u00e4chlich nicht mal in Einklang mit den echten Messwerten zu bringen sind. Aber darum geht es ja wie gesagt auch gar nicht. Es ist halt einfach viel angenehmer, den \u201eAlten Wei\u00dfen\u201c die Schuld zu geben, als selbst ein eigenverantwortliches, eigenst\u00e4ndiges Leben zu leben. Als man uns damals in den Siebzigern bis Achtzigern noch Angst machte mit dem angeblich kommenden Waldsterben, hatten wir wenigstens so viel Anstand, uns wirklich um die Umwelt zu sorgen und die damals real vorhandenen industriellen Naturbelastungen durch Technologie, Phantasie, und eigene Konsumrelativierung zu verringern, statt wie heute den Verkehr zu blockieren und danach mit dem Flugzeug in Urlaub zu fliegen.<br \/>\nAber seitdem hat sich diese ganz am Anfang sogar durchaus mit Konservativen durchsetzte Naturschutzbewegung l\u00e4ngst zu einer rein linken Kontroll-, Kujonierungs-, Macht- und Abzock-Bewegung verwandelt. Es sind faule, bequeme Charakterschw\u00e4chlinge, deren Maximalhorizont im Ausbeuten und letztlichen Zerst\u00f6ren der leistungsbereiten Gesamtgesellschaft besteht.<br \/>\nKeine Gesellschaft \u00fcbersteht eine solche Mentalit\u00e4t in Massen. Wir m\u00fcssen lernen, wieder laut und hart \u201eNEIN!\u201c zu sagen (und zu w\u00e4hlen). Ansonsten sind wir n\u00e4mlich tats\u00e4chlich, und das nicht aus Klimagr\u00fcnden, die \u201eLast generation\u201c, die in einer bl\u00fchenden, eingierma\u00dfen friedlichen und freiheitlich-demokratischen Gesellschaft leben konnte. Kar<br \/>\n.<br \/>\nWir leben in einer Anti-Leistungsgesellschaft. Was ist mir f\u00fcr ein Hass entgegen geschlagen als ich 75 h die Wochen gearbeitet habe (was in meinem Beruf \u00fcblich ist). Ich sei karrieregeil (bin ich gar nicht, denn es ging mir nicht um die Position sondern um die Arbeit an sich und ich bin eben t\u00fcchtig veranlagt), ich sei hartherzig gg\u00fc Familie und Freunden, die ich ja notgedrungen nicht mehr bedienen konnte- dabei kamen die alle ganz gut auch ohne mich zurecht. Es ist etwas Sch\u00f6nes und Gutes wenn ein Mensch viel leistet bzw. viel leisten kann. Der Mensch lernt dann etwas \u00fcber sich selbst und die Gesellschaft\/seinen Beruf, was f\u00fcr alle Beteiligten sehr wertvoll sein kann. So ein Mensch- gestanden im Beruf, kann auch politisch etwas Sinnvolles bewirken, denn er hat ja idR einen guten \u00dcberblick \u00fcber gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge sowie Menschenkenntnis erworben. Richtig ist auf der anderen Seite, dass der Wert eines Menschen nicht von dessen Leistungen abh\u00e4ngt. Daraus folgt aber eben nicht, dass man Menschen, die viel leisten, niedermachen d\u00fcrfte, denn diese behaupten ja gar nicht, dass die anderen weniger wert sind. Menschen sind unterschiedlich und trotzdem gleich viel wert (Menschenw\u00fcrde)- was aber in alle Richtungen gilt und was sich mE vor allem die Minderleister hinter die Ohren schreiben sollten. G.F.<\/p>\n<p>\u201eAus gro\u00dfer Verbindlichkeit folgt nicht gro\u00dfe Dankbarkeit, sondern gro\u00dfe Rachsucht.\u201c F.Nietzsche. Ein Muster, das man bei allen parasit\u00e4r lebenden Gruppen beobachten kann. Das Gef\u00fchl der Erniedrigung, ah\u00e4ngig zu sein, bewirkt eine narzisstische Kr\u00e4nkung, die irgendwie kompensiert wird. Das Kernproblem dahinter ist der ausufernde Narzissmus in der Gesellschaft.<br \/>\nVerst\u00e4rkender Faktor ist beispielsweise die Einzelkindkultur, die lauter kleine Prinzen und Prinzessinnen hervorbringt. Die wenigen Kinder werden dann von Eltern und Gro\u00dfeltern ma\u00dflos verw\u00f6hnt und in einem Exzeptionalismus best\u00e4rkt, der keine Leistung verlangt. \u201eMenschliche Werte\u201c sind dann wichtiger als Schulnoten und F\u00e4higkeiten. Man sehe sich nur an, wie diese Leute sich t\u00e4towieren lassen, um ihre Einzigartigkeit hervorzuheben, dabei aber das genaue Gegenteil erreichen., Te<br \/>\n.<br \/>\nGegenwirklichkeit: Fr\u00fcher Bohemiens , heute Utopisten?<br \/>\n\u201eIn fr\u00fcheren Zeiten lebten nur kleine Randgruppen sympathischer Sonderlinge, \u201eBohemiens\u201c, in dieser Gegenwirklichkeit. Und manche von ihnen leisteten schlie\u00dflich eben doch Gewaltiges: in Kunst und Literatur etwa. Was auch damit zu tun hatte, dass sowohl der Sozialstaat als auch die eigenen Eltern weniger zahlungswillig oder -f\u00e4hig waren.\u201c<br \/>\nBei aller Zustimmung zum Gesagten, hinkt der Vergleich dann doch ein wenig. Die Gruppe der Bohemiens, der M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger, der Privatiers und Rentiers (ein heute fast vergessener Begriff) \u2013 l\u00e4ngst nicht alle k\u00fcnstlerisch produktiv, l\u00e4ngst nicht alle Sonderlinge \u2013 war im 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhundert keineswegs klein, sondern erstaunlich gro\u00df, setzte sich aus Adeligen wie im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs zu Geld gekommenen B\u00fcrgern sowie deren durchaus zahlreichem Gefolge zusammen und bev\u00f6lkerte die Salons und Theater, ohne zum leidigen Broterwerb verpflichtet zu sein. Die gro\u00dfen realistischen Romane des 19. Jahrhunderts haben dieser Gruppe von Nichtstuern, die damals selbstverst\u00e4ndlicher Teil der Gesellschaft war, ein Denkmal gesetzt.<br \/>\nWas sie von der im Beitrag beschriebenen Gegenwirklichkeit unterscheidet, ist jedoch der fehlende Eifer zur Ver\u00e4nderung. Die Adeligen und b\u00fcrgerlichen Privatiers hatten sich viel zu gut eingerichtet, um am Status Quo der Gesellschaft zu r\u00fctteln, die k\u00fcnstlerisch t\u00e4tigen Bohemiens, von unbedeutenden Schauspielern und T\u00e4nzerinnen bis hin zu heute noch bekannten K\u00fcnstlern, hingen letztlich zu sehr vom Wohlwollen ihrer G\u00f6nner aus der guten Gesellschaft ab, um gegen diese zu opponieren, fr\u00f6nten h\u00e4ufig auch einem apolitschen \u00c4sthetizismus, dem nichts ferner lag als politische Aktivit\u00e4ten.<br \/>\nDas \u00c4quivalent der heutigen Gegenwirklichkeit scheinen dann doch eher die Weltverbesserer und Utopisten zu sein, die sp\u00e4testens mit der franz\u00f6sischen Revolution Bedeutung erlangten, um dann das ganze 19. und fr\u00fche 20. Jahrhundert hindurch bis hin zu den Berufsrevolution\u00e4ren leninscher Pr\u00e4gung ihr Unwesen zu treiben. Will man zeitlich weiter zur\u00fcckgehen, w\u00e4ren als Vorl\u00e4ufer auch die religi\u00f6sen Schw\u00e4rmer und Sektierer zu nennen, die bevorzugt in unruhigen Epochen gro\u00dfen Aufschwung erlebten. Ful<br \/>\n.<br \/>\nIneptokratie \u2013 eine Herrschaftsfom, worin die Unfaehigsten von den Unproduktivsten gewaehlt werden, wobei die Mitglieder der Gesellschaft, die sich selbst am wenigsten selber erhalten oder gar Erfolg haben koennen, mit Guetern und Dinestleistungen belohnt werden, die aus konfisziertem Wohlstand einer schwindenden Anzahl der Werte Schaffenden bezahlt werden.<br \/>\nDas geht so lange bis sprichw\u00f6rtlich nichts mehr geht. Aussicht auf Besserung besteht meines erachtens nicht. Bleibt nur abzuwarten wie lange sich der dritte!!! versuch mit dem Sozialismus diesmal halten kann. Wur<br \/>\n.<br \/>\nEs geh\u00f6rt zu den zeitlos g\u00fcltigen Wahrheiten, dass man die Minderleister nicht mehr von Honigt\u00f6pfen los bekommt, wenn man sie denn einmal drangelassen hat. Schuld daf\u00fcr tragen \u2013 ebenso zeitlos \u2013 immer die ges\u00e4ttigten und degenerierten Mehrleister. B.G.<br \/>\n.<br \/>\nWenn offenbar mittelm\u00e4\u00dfig begabte Reichenkinder ihre Geltungssucht befriedigen wollen und offensichtlich zu viele Superhelden-Filme gesehen hatten, dann nutzen sie ihr Geld und ihr \u00dcberma\u00df an Freizeit dazu, all jene zu terrorisieren, die die Gesellschaft aufrechterhalten. Der Klimakleber, der den Rettungswagen aufh\u00e4lt, woraufhin ein Mensch stirbt \u2013 das ist das anschaulichste Bild solcher Bewegungen. Solche \u201eAktivisten\u201c sind in meinen Augen nicht nur keine Helden, sondern im Gegenteil, sie sch\u00e4digen die Menschen und die Gesellschaft aus pers\u00f6nlichen narzisstischen Motiven. Hinzu kommt das amerikanische Geld von Superreichen, die ihr Geld an der B\u00f6rse verdienten und sich jetzt berufen f\u00fchlen, auf anderen Kontinenten Politik zu machen. Wieso ist das erlaubt, wenn es doch offen undemokratisch ist? Als erstes sollte die EU reichen Privatpersonen von au\u00dferhalb verbieten, die Politik Europas zu manipulieren. Aber \u2013 ups \u2013 die EU \u2013 das sind jene mit den Korruptionsskandalen, richtig? Soz<br \/>\n.<br \/>\nDer \u201emenschgemachte\u201c Klimawandel ist keine apokalyptische Gefahr f\u00fcr Mensch und Natur, sondern gezielt gesch\u00fcrter Vorwand und pseudowissenschaftliche Drohkulisse, um krude Gesellschaftsideen und wirtschaftliche Interessen auf lange Zeit umzusetzen. Schuld daran sind nicht nur diejenigen, die dieses vorhaben, sondern auch und vor allem diejenigen, die das Ganze unkritisch und beflissen erm\u00f6glichen und umsetzen \u2013 mit gekaufter \u201eWissenschaft\u201c und gekaperten Medien.<br \/>\nEine nicht zu \u00fcbersehende Parallele zur Coronapolitik. Pie<br \/>\n.<br \/>\nWer was schaffen will im Leben, wer flei\u00dfig ist, wer Leistungsbereitschaft zeigt etc. etc. ist mittlerweile GRUNDFALSCH in Deutschland (oder was davon noch \u00fcbrig ist). In einem Staat, der den Leistenden \u00fcber 50% seiner Entlohnung stiehlt , um sie an faule Lauschepper aus aller Welt umzuverteilen, lohnt es sich nicht zu leben. Die Nettosteuerzahler (also: die LEISTENDEN) stimmen immer mehr mit den F\u00fcssen ab- und verlassen das Land. So wie ich auch. Gleichzeitig zieht dieser Staat immer mehr Sozialleistungsempf\u00e4nger aus aller Welt an wie das Licht die Motten. Dass das unm\u00f6glich dauerhaft gut gehen kann wei\u00df jeder, der in der Grundschule die Grundrechenarten vern\u00fcnftig gelernt hat (also viele der Regierungspolitiker zb schon mal nicht).<br \/>\nAls Leistender zu gehen ist die schlimmste Strafe, die man diesem Staat antun kann. Denn auch wenn die Leistenden vom Staat ge\u00e4chtet werden (siehe dazu die obigen Ausf\u00fchrungen im Artikel) , so braucht er sie doch DRINGEND.<br \/>\nEs l\u00e4sst sich auch an anderen Stellen auf der Welt leben \u2013 vielfach sogar besser als in Deutschland. Man mu\u00df sich blo\u00df trauen\u2026\u2026 Eic<br \/>\n.<br \/>\nEine Gesellschaft, die sich eine gro\u00dfe Zahl an \u201ePrinzessinnen\u201c erzieht, die bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter alles von ihren \u201eElter\u201c bekommen haben, weil sie sich ansonsten wie Dreij\u00e4hrige vor dem Bonbonstand schreiend, kreischend und strampelnd auf den Boden geworfen haben (Ich habe sowas nicht nur einmal gesehen!)\u2026 diese Prinzessinnen und \u201eMaltes\u201c (okay, ein Cliche. Aber irgendwo kommt das her\u2026) dann in NGO`s aufs \u201eBerufsleben\u201c vorbereitet\u2026 diese dann noch in politische F\u00fchrungspositionen w\u00e4hlt\u2026<br \/>\nhat nichts anderes als den Untergang verdient. Schade f\u00fcr alle anderen. Aber die haben auch nur zugesehen\u2026 W.S.<br \/>\n.<br \/>\nDie Abkehr von der Leistungsgesellschaft hat viele M\u00fctter und V\u00e4ter, darunter<br \/>\n1. die Quoten-Diskussion und die neuzeitliche Liebe zum \u201eFeminismus\u201c (andiskutierte Quoten f\u00fcr Frauen, Migranten, Ostdeutsche, LSBTIQ-Personen usw.), die letzten Endes Merkmale von Besch\u00e4ftigten\/Menschen f\u00fcr wichtiger halten als deren pers\u00f6nliches K\u00f6nnen, 2. das Ja zur umfangreichen Migration, von der klar ist, dass hier viele Leistungsempf\u00e4nger ins Land einreisen und nicht nur Personen, die unsere Renten sichern (m\u00f6chten),<br \/>\n3. evtl. auch die zunehmende Akademisierung der Generationen, bei denen Nachdenken und Ideologie die profane Hand- und Dienstleistungsarbeit ersetzen,<br \/>\n4. eine in linksgr\u00fcnen Kreisen sich verbreitende sozialistische Distanzierung von den sogenannten Reichen, deren Besitz \u201eumverteilt\u201c werden sollte, wobei meistens unklar bleibt, wer alles in der Schublade \u201eBesserverdienende und Verm\u00f6gende\u201c untergebracht werden soll.<br \/>\nUnd im Zweifel, wenn Geld fehlt, muss \u201eder Bund\u201c ran, er ist wie die Steckdose, aus der der Strom kommt. flo<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Deutschland\u00a0&gt;Gesellschaft\u00a0 &gt;Leistungsgesellschaft . 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