{"id":111089,"date":"2023-03-24T20:58:39","date_gmt":"2023-03-24T19:58:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=111089"},"modified":"2025-08-18T22:37:04","modified_gmt":"2025-08-18T20:37:04","slug":"insolvenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/insolvenz\/","title":{"rendered":"Insolvenz"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a>\u00a0 &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/banken\/\">Banken<\/a> &gt;Insolvenz<\/p>\n<div id=\"attachment_37114\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kraehen-pan130826.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-37114\" class=\"size-full wp-image-37114\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kraehen-pan130826.jpg\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kraehen-pan130826.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kraehen-pan130826-180x59.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-37114\" class=\"wp-caption-text\">Kr\u00e4hen am 26.8.2013 auf einem abgestorbenen Kirschbaum<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte <span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span> oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-mittelstand-pleite-ar-milei\/\">D: Mittelstand pleite \u2013 AR: Milei<\/a>\u00a0(18.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ist-gewinn-unmoralisch-nein\/\">Ist Gewinn unmoralisch? Nein<\/a>\u00a0(12.4.2025)<\/li>\n<li>Insolvenz gem\u00e4\u00df Robert Habeck (23.11.2024)<\/li>\n<li>Deindustrialisierung: Die Zahl der Firmenaufl\u00f6sungen steigt (21.6.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">Zu hohe Lohnkosten in D: Stihl geht in die Schweiz<\/a>\u00a0(4.3.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulden-sind-sondervermoegen\/\">Schulden sind Sonderverm\u00f6gen<\/a>\u00a0(6.11.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/personalunternehmen\/\">Globale Konzerne werden subventioniert, der Mittelstand muss zahlen<\/a>\u00a0(3.8.2023)<\/li>\n<li>Die Banken, die Staaten oder die B\u00fcrger retten? (24.3.2023)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/personalunternehmen\/\">Personalunternehmen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Insolvenz gem\u00e4\u00df Robert Habeck<\/strong><br \/>\n\u201eWenn man weniger verkauft oder aufh\u00f6rt zu produzieren, ist man gem\u00e4\u00df des K\u00fcchentisch-\u00d6konomen Robert Habeck ja nicht gleich insolvent. Sicher hat er gelernt, da\u00df man solche Platit\u00fcden nicht mehr vor der Belegschaft eines Autokonzerns oder den Vertretern von Unternehmerverb\u00e4nden \u00e4u\u00dfern sollte. Aber vor seinen eigenen Leuten macht er den Eindruck, als sei er von dieser Idee zutiefst beseelt: Einfach weniger produzieren, weniger heizen, weniger verbrauchen, weniger in Urlaub fliegen, weniger Fleisch essen und sich dabei \u00fcberlegen f\u00fchlen. Doch jene Mitb\u00fcrger, f\u00fcr die das t\u00e4gliche Leben ohnehin ein Wagnis ist, sollen jetzt noch weniger Wohlstand wagen, weniger Widerspruch wagen, weniger Volkswagen wagen.\u201c<\/p>\n<p>Fabian Nicolay, Gesellschafter und Herausgeber, auf dem Blog <a href=\"https:\/\/www.Achgut.com\">https:\/\/www.Achgut.com<\/a> am 23. November 2024<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deindustrialisierung: Die Zahl der Firmenaufl\u00f6sungen steigt<\/strong><br \/>\n<strong>T\u00e4glich verlagern alteingesessene Produzenten ihre Anlagen ins<\/strong> Ausland<br \/>\nLand im Abbruch<br \/>\nUlrich van Suntum \/ Mathias Pellack<\/p>\n<p>Auf seinen Vor-Ort-Reisen durch deutsche Industrieregionen ger\u00e4t Wirtschaftsminister Robert Habeck regelm\u00e4\u00dfig ins Schw\u00e4rmen. Deutschland sei \u201eeiner der st\u00e4rksten Standorte f\u00fcr Biotechnologie, Pharmazie, Life Sciences und Medizintechnik in der Welt\u201c, lie\u00df er sich k\u00fcrzlich vernehmen. Die Branche zeichne aus, \u201ewas die deutsche Wirtschaft traditionell gro\u00df und stark gemacht hat\u201c, n\u00e4mlich \u201eInvestitionen in Forschung, Innovationsst\u00e4rke und hochspezialisierte Fachkr\u00e4fte.\u201c Zwar gebe es gro\u00dfe Herausforderungen im globalen Wettbewerb, aber die Bundesregierung habe bereits eine \u201ePharmastrategie\u201c beschlossen, die den Standort weiter st\u00e4rken werde. Alles in Butter also? Tenor soll sein: Die Ampel wird es schon richten.<\/p>\n<p>Die harte Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. J\u00fcngst publizierte die Schweizer Hochschule IMD ihren Vergleich der Standortfaktoren von 67 Nationen. Deutschland ist zwei Pl\u00e4tze abgerutscht und steht nur noch auf Platz 24. Zu Beginn der Ampel-Zeit 2021 war die Bundesrepublik noch auf Platz 15. Laut einer anderen aktuellen Studie des Mannheimer Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Creditreform Wirtschaftsforschung werden in Deutschland immer mehr Unternehmen geschlossen, und zwar gerade in den forschungsintensiven Branchen. Insgesamt machten im letzten Jahr 176.000 Unternehmen dicht, das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. \u201eWir erleben derzeit eine Welle von Insolvenzen \u2013 aber der Scheitelpunkt ist noch nicht erreicht\u201c, sagt der Mittelstandsberater Markus Brandstetter.<br \/>\nBild<br \/>\nEs betraf H\u00e4ndler, Handwerksbetriebe oder auch die Industrie. So betrug der Zuwachs bei den Schlie\u00dfungen im verarbeitenden Gewerbe satte acht Prozent, in der Untergruppe der forschungsintensiven Industrie sogar 12,3 Prozent. Eine zentrale Ursache daf\u00fcr sind die hohen Energiekosten in Deutschland. \u00d6l und Gas sind zwar weltweit wieder deutlich billiger geworden, aber aufgrund zahlreicher fiskalischer Sonderlasten hierzulande nach wie vor viel teurer. Das treibt vor allem die chemische Industrie aus dem Land, neben China auch nach Indien oder S\u00fcdosteuropa. Neben dem Maschinenbau eine der letzten Gro\u00dfindustrien, in denen Deutschland weltmarkf\u00e4hig war.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21. Juni 2024 von Mathias Pellack bitte lesen in der JF 26\/24, Seite 7<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Banken, die Staaten oder die B\u00fcrger retten?<\/strong><br \/>\nDie Schweizer Gro\u00dfbank Credit Suisse h\u00e4tte nach marktwirtschaftlichen Grunds\u00e4tzen nicht gerettet werden d\u00fcrfen, musste aber zur Erhaltung des Finanzsystems gerettet werden.<br \/>\nZigtausende Mittelst\u00e4ndler, denen unsere Regierung durch die von ihr verursachte Energieverteuerung, durch enteignungsgleiche Sanierungszw\u00e4nge ihrer Geb\u00e4ude und durch eine wilde Umweltb\u00fcrokratie die Existenzgrundlagen vernichtet, werden nicht gerettet. Sie sollen \u2013 nach Habeck \u2013 \u201eeinfach zumachen, bevor sie in die Insolvenz m\u00fcssen\u201c.<br \/>\nNach den Gesetzen der Marktwirtschaft muss eben jemand, der auf dem Markt nicht mehr bestehen kann, vom Markt verschwinden. Eigentlich gilt dieser marktwirtschaftliche Grundsatz aber nur f\u00fcr die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage, nicht f\u00fcr willk\u00fcrliche Ver\u00e4nderungen der Marktbedingungen durch den Staat. Die mittelst\u00e4ndische Wirtschaft muss nun lernen, dass nicht nur eigene Fehler oder Ver\u00e4nderungen des Marktes ihnen das Gesch\u00e4ft verderben kann, sondern dass ihre wirtschaftliche Existenz auch durch die Politik vernichtet werden kann, wenn ideologische Fanatiker \u201e\u00d6kologie statt \u00d6konomie\u201c in der Wirtschaftspolitik durchzwingen d\u00fcrfen, wenn die eigentlich zum \u201eWohl des B\u00fcrgers\u201c vorhandene Staatsmacht von Leuten, die nichts gelernt und nie gearbeitet haben f\u00fcr wirtschaftsfremde Zwecke gegen die wirtschaftlichen Leistungstr\u00e4ger eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Wirtschaftspolitik soll dem Wohlstand dienen<br \/>\nIn Wohlstandszeiten war es selbstverst\u00e4ndlich, dass auch die Wirtschaftspolitik dem Wohlstand dienen sollte, nicht einer phantastischen Weltenrettung, einer Umweltpanik oder einer Flucht vor einem nur eingebildeten Untergang. Der Mittelstand hat zum ersten Mal jetzt gelernt, dass alle eigene T\u00fcchtigkeit, aller Flei\u00df und aller Einsatz den bisher selbstverst\u00e4ndlichen Erfolg nicht mehr bringen, wenn \u00f6konomische Lehrlinge mit naiver Wirtschaftspolitik die Grundlagen nationaler Wirtschaft zerst\u00f6ren. Hunderttausende vernichtete Unternehmen und freiberufliche Existenzen der n\u00e4chsten Jahre werden so durch die \u00f6ffentlichen Rahmenbedingungen statt durch eigenes Verhalten vernichtet.<br \/>\nSolche Mittelstandsvernichtung sieht die marktwirtschaftliche Theorie eigentlich nicht vor. Sie geht davon aus, dass auch der Staat guten Willens die besten Rahmenbedingungen f\u00fcr wirtschaftlichen Wohlstand im Lande schafft. Viel zu lange haben unsere mittelst\u00e4ndischen Unternehmer darauf vertraut, dass dies unabh\u00e4ngig von den gew\u00e4hlten Mehrheiten auch jede Regierung so versuchen w\u00fcrde.<br \/>\nDie Konzerne haben schon immer gewusst, dass man die Politik zu eigenen W\u00fcnschen korrumpieren und lenken k\u00f6nne, dass gute Wirtschaftsbedingungen von guten Beziehungen zwischen Konzernen und Parteien abh\u00e4ngen. Nur Konzerne haben eben auch die Machtmittel, in einer Massendemokratie mit Geld und Mitarbeiterstimmzahl die Parteien zu beeinflussen. Nur Banken und Konzerne sind allerdings auch der Ansicht, dass nicht sie f\u00fcr den Staat da sind, sondern der Staat f\u00fcr sie da zu sein habe, ihnen optimale Bedingungen schaffen m\u00fcsse und dazu auch manipuliert werden d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Absturz einer Gro\u00dfbank gef\u00e4hrdet das ganze nationale Finanzsystem<br \/>\nSo haben wir uns l\u00e4ngst daran gew\u00f6hnt, dass nur die mittelst\u00e4ndischen Firmen den Marktgesetzen von Erfolg oder Risiko und Scheitern unterworfen sind \u2013 \u201emittelst\u00e4ndische Inhaberbetriebe sind Unternehmen, die scheitern d\u00fcrfen, ohne dass der Staat eingreift\u201c \u2013, w\u00e4hrend die Verhinderung des Scheiterns von gro\u00dfen Kapitalgesellschaften auch bei deren eigenen Fehlern ein \u201e\u00f6ffentliches Interesse\u201c ist und der Staat deshalb zu Rettungsma\u00dfnahmen gezwungen wird.<br \/>\nDer Zusammenbruch einer Gro\u00dfbank ist f\u00fcr die Volkswirtschaft schwerwiegender als der Zusammenbruch einer produktiven Kapitalgesellschaft, weil die Banken durch ihre Finanzverflechtungen und Geldgesch\u00e4fte finanziell eng mit tausenden von Firmen verkn\u00fcpft sind, die dann bei einem Bankenabsturz mitgef\u00e4hrdet sind. Und der Absturz einer Gro\u00dfbank gef\u00e4hrdet sogar das ganze nationale Finanzsystem und k\u00f6nnte sich dadurch gesamtwirtschaftlich multiplizieren. Es geht deshalb bei Krisen von Gro\u00dfbanken nicht nur darum, diese selbst zu erhalten, sondern vor allem das Finanzsystem und die volkswirtschaftliche Liquidit\u00e4t f\u00fcr die \u00fcbrigen Firmen zu erhalten, insbesondere, wenn es sich um eine Gro\u00dfbank handelt, die volkswirtschaftlich \u201etoo big to fail\u201c ist, die also die ganze Volkswirtschaft mit in den Abgrund ziehen k\u00f6nnte. Dies war auch der Grund, weshalb die Rettung der Credit Suisse f\u00fcr die Schweiz keine Frage des \u201eob\u201c, sondern nur eine Frage des \u201ewie\u201c war.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich kommen immer mehr Untaten der Credit Suisse-Banker ans Tageslicht, bei denen sie zu hoch spekuliert haben, die Grunds\u00e4tze der Fristenkonkurrenz nicht einhielten, hochrentable, aber faule Anlagen finanzierten, dubiose Staatsfinanzierung und hochriskanten Derivatehandel betrieben. F\u00fcr alle diese leichtsinnigen, unverantwortlichen und kriminellen T\u00e4tigkeiten hat sich der Vorstand mit vielen Millionen bezahlen lassen, haben die Aktion\u00e4re ihre Banker hoch belohnt.<\/p>\n<p>Scheitern der Credit Suisse wird den Schweizer B\u00fcrger viel kosten<br \/>\nWenn ein mittelst\u00e4ndischer Unternehmer einen Teil solcher Fehler gemacht h\u00e4tte und dabei gescheitert w\u00e4re, w\u00fcrde niemand zur Rettung bereitstehen, w\u00e4ren es eben \u201edie Gesetze des Marktes, die eigene Fehler bestrafen\u201c.<br \/>\nH\u00e4tte dagegen die Credit Suisse auch f\u00fcr ihre Fehler b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen, w\u00e4re dies nicht nur f\u00fcr den Schweizer Bankplatz, sondern f\u00fcr Europa und in der ganzen Welt ein Beben des Finanzsystems geworden, w\u00e4ren die meisten Gro\u00dfbanken der Welt davon mitbetroffen worden, w\u00e4ren M\u00e4rkte zusammengebrochen, Firmen und Staaten in Anschlussinsolvenz geraten und der von der Crashforschung beschriebene Zusammenbruch des Banken- und Finanzsystems im Crash geschehen. Dann w\u00e4re der Zusammenbruch der Credit Suisse wie ein Tsunami durch die ganze Finanzwelt und die Weltwirtschaft gelaufen und h\u00e4tte ihre Folgen multipliziert. Das musste in jedem Fall verhindert werden. Also durfte die Credit Suisse f\u00fcr ihre eigenen Fehler nicht b\u00fc\u00dfen, musste gerettet werden und durfte ihre leichtsinnige bis kriminelle Bankster-Bande behalten.<br \/>\nDie Abw\u00e4gung, ob die Bank nach Marktgesetzen scheitern d\u00fcrfe oder nicht, ist also in gesamtwirtschaftlichem Weltfinanzinteresse geschehen. Der Schweizer Staat und die Schweizer Steuerzahler mussten in Haftung gehen, um Schlimmeres zu verh\u00fcten. Die dennoch entstehenden Ausf\u00e4lle haben die Schweizer Zentralbank und der Schweizer Staat nicht nur verb\u00fcrgt, sondern werden sie auch tragen m\u00fcssen. Das Scheitern der Credit Suisse wird den Schweizer Staat und damit die Schweizer B\u00fcrger viel kosten und viele Jahre belasten.<\/p>\n<p>Staatshilfe auf Kosten der B\u00fcrger<br \/>\nDer nun als zuletzt verantwortlich dastehende Schweizer B\u00fcrger hat vorher wenig Nutzen, nun aber den ganzen Nachteil der Credit Suisse zu tragen. Nach marktwirtschaftlichen Kategorien h\u00e4tten lediglich die Eigent\u00fcmer und Gesch\u00e4ftspartner die Verluste tragen m\u00fcssen. Damit letztere damit nicht belastet werden, muss eben Staatshilfe auf Kosten der B\u00fcrger her; \u2013 eigentlich eine Ungerechtigkeit, aber eine finanzpolitische Notwendigkeit.<br \/>\nDie Rettung der Credit Suisse soll das Vertrauen der B\u00fcrger in das Finanzsystem erhalten und ist auch aus diesem Grunde alternativlos.<br \/>\nW\u00fcrden die B\u00fcrger n\u00e4mlich wissen, dass ihre Gelder bei den Banken von Leichtsinnigen und Kriminellen fehlverwendet werden, nicht sicher sind und dass inzwischen ein so unsolides, miteinander verflochtenes Finanzsystem nur noch m\u00fchsam Gro\u00dfrisiken \u00fcberdeckt, dann w\u00fcrden sie fluchtartig ihre Guthaben abziehen, in Sachwerten anlegen und damit das Finanz- und W\u00e4hrungssystem zusammenbrechen lassen. Dies musste auf jeden Fall verhindert werden.<\/p>\n<p>Spekulationsbanken \u2013 Hauptt\u00e4ter aller kriminellen Bankgesch\u00e4fte der Welt<br \/>\nSchon jetzt ist eigentlich verwunderlich, dass die Sparer und B\u00fcrger unserem Finanzsystem immer noch trauen. In Deutschland liegt dies wohl nur noch an der Solidit\u00e4t unserer Mittelstandsbanken, der Volksbanken und Sparkassen. Im Ausland aber haben sie ein solches Sparbankensystem nicht, sondern nur wenige gro\u00dfe Spekulationsbanken \u2013 die Hauptt\u00e4ter aller kriminellen und leichtsinnigen Bankgesch\u00e4fte der Welt.<\/p>\n<p>Helfershelfer sind die Zentralbanken, die entweder wie die Federal Reserve Bank (USA) oder die Bank of England o.a., die als Privatbanken den gleichen Bankstern geh\u00f6ren oder wie die Europ\u00e4ische Zentralbank politisch korrumpiert sind. Die Zeiten einer unabh\u00e4ngigen soliden und nur dem Geldwert verpflichteten Bundesbank sind vorbei. Viele Menschen glauben aber immer noch an die alte Solidit\u00e4t wie diese Bank auch bei den anderen Zentralbanken \u2013 ein verh\u00e4ngnisvoller Irrtum, denn die Zentralbanken haben sich von der Politik treiben lassen,<\/p>\n<p>\u2013 Pleitestaaten zu finanzieren,<br \/>\n\u2013 Nullzins zur Erhaltung von Pleitestaaten durchzusetzen,<br \/>\n\u2013 auf Ausgleich der Target-Salden zu verzichten und damit neue Schulden auflaufen zu lassen,<br \/>\n\u2013 durch ma\u00dflose Kreditvergabe eine Schuldenexplosion mit Geldmengenvermehrung herbeizuf\u00fchren, die nun zur Inflation treibt,<br \/>\n\u2013 Millionenkredite auch an \u00f6ffentliche Institutionen wie die EU zu zahlen, die gar keine Steuereinnahmen haben und ihre Schulden betr\u00fcgerisch als \u201eSonderfonds\u201c, also eigentlich als Verm\u00f6gen darstellen,<br \/>\n\u2013 durch die Unsolidit\u00e4t der Mega-Schulden die W\u00e4hrung zu erodieren, die sie eigentlich treuh\u00e4nderisch sichern m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Credit Suisse \u2013 eine innerlich faule und gescheiterte Bank<br \/>\nUnser ganzes W\u00e4hrungs- und Finanzsystem ist inzwischen leichtsinnig, betr\u00fcgerisch und kriminell durch die Gro\u00dfbanken und Zentralbanken aufgebl\u00e4ht worden, ohne dass der B\u00fcrger bisher reagiert h\u00e4tte.<br \/>\nAls Merkel der europ\u00e4ischen Verschuldung (Schuldenunion) zustimmte und Deutschland so die Gesamtschulden Europas mit\u00fcbernahm, kam es zur Warnung der 200 deutschen Volkswirte und zur Gr\u00fcndung der AfD. Inzwischen aber haben sich die B\u00fcrger offenbar an diese drohende \u00dcberschuldung gew\u00f6hnt und wieder beruhigt. W\u00fcrde aber der Zusammenbruch einer Gro\u00dfbank zeigen, wie gef\u00e4hrdet alle Ersparnisse, Bargeld und monet\u00e4re Anlagen bereits jetzt sind, k\u00f6nnte das Vertrauen der B\u00fcrger in Geld und Banken zusammenbrechen und w\u00fcrde der Finanzcrash mit W\u00e4hrungsreform folgen m\u00fcssen \u2013 eine allgemeine Enteignung von Sparern und allen Geldwertbesitzern.<br \/>\nDer Schweizer Staat hat also mit der Rettung der Credit Suisse nicht nur eine innerlich faule und gescheiterte Bank gerettet, sondern auch ein inzwischen von ungetreuen Zentralbanken und gierigen Gro\u00dfbanken \u00fcberschuldetes und l\u00e4ngst korrekturbed\u00fcrftiges W\u00e4hrungssystem erhalten.<br \/>\nDie Credit Suisse wird in den n\u00e4chsten Jahren auf Kosten der Schweizer B\u00fcrger saniert werden. Das Finanzsystem aber wird von seinen politischen Machthabern kaum saniert werden, sondern f\u00fcr die Interessen weiterer Verschuldung der Nationalstaaten und der EU so lange weiter in den Abgrund getrieben, bis ein anderer Zusammenbruch einer Gro\u00dfbank oder eines gro\u00dfen Schuldnerlandes die B\u00fcrger aufschreckt, Korrekturen erzwingt, den Missbrauch stoppt und mit einer W\u00e4hrungsreform (geplant: Digitalgeld) ein Streichen alter Schulden durch Entreicherung der Geldwertbesitzer erzwingt.<br \/>\nDie Rettung der Credit Suisse bringt also nur Zeit f\u00fcr weiteren Missbrauch unseres Banken- und Geldsystems.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.3.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niederrhein.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niederrhein.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher \u00d6konom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am<\/em><br \/>\n<em>Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business\u00a0&gt;Industrie &gt;Mittelstandsunternehmen\u00a0 &gt;Banken &gt;Insolvenz &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen D: Mittelstand pleite \u2013 AR: Milei\u00a0(18.8.2025) Ist Gewinn unmoralisch? 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