{"id":108424,"date":"2023-01-12T20:11:16","date_gmt":"2023-01-12T19:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=108424"},"modified":"2023-01-12T20:12:51","modified_gmt":"2023-01-12T19:12:51","slug":"tempelberg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/tempelberg\/","title":{"rendered":"Tempelberg"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l\u00a0&gt;<a title=\"Israel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/\">Israel<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Israel2013\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/\">Israel2013<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/jerusalem\/\">Jerusalem<\/a> &gt;Tempelberg<\/p>\n<div id=\"attachment_40775\" style=\"width: 652px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/jerusalem-elaksa-pan131026.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40775\" class=\"size-full wp-image-40775\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/jerusalem-elaksa-pan131026.jpg\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/jerusalem-elaksa-pan131026.jpg 642w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/jerusalem-elaksa-pan131026-180x52.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/jerusalem-elaksa-pan131026-640x185.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 642px) 100vw, 642px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-40775\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber die El Aksa-Moschee (graue Kuppel) in Jerusalem zum \u00d6lberg am 26.10.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Juden d\u00fcrfen auf ihrem Tempelberg nicht beten? (11.1.2023)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Juden d\u00fcrfen auf ihrem Tempelberg nicht beten?<\/strong><br \/>\nIsraels neuer Minister f\u00fcr nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir besuchte als eine der ersten Amtshandlungen den Tempelberg der Juden. Unbewaffnet, in Begleitung von mutigen M\u00e4nnern, auch von einem Rabbi. Obwohl er sich auf dem Heiligtum der Juden nicht traute zu beten, wurde er von der islamisch dominierten welt\u00f6ffentlichen Meinung heftig als rechter Polit-Provokateur gegei\u00dfelt. Da muss man sich fragen, welches Weltbild spukt in den K\u00f6pfen derer, die im Besuch des Tempelberges ein Tabu sehen?<\/p>\n<p>Auf dem Tempelberg stand der Tempel der Juden \u2013 von verqueren Islamoberen bestritten. Die heutige \u201eKlagemauer\u201c ist ein Rest des zerst\u00f6rten Tempels, der eine riesige Dimension hatte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerusalemer_Tempel#Tempelbau_(21%E2%80%9319_v._Chr.)\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerusalemer_Tempel#Tempelbau_(21%E2%80%9319_v._Chr.)<\/a><br \/>\n\u00dcber Tage zu sehen ist nur der obere Teil der Westmauer des Tempels, der urspr\u00fcnglich viel tiefer gr\u00fcndete. Der bisher gr\u00f6\u00dfte Steinquader wurde mit einem Gewicht von 550 Tonnen berechnet. Deshalb waren die R\u00f6mer auch nicht in der Lage, im Jahr 70 n. Chr. den Tempel v\u00f6llig dem Erdboden gleichzumachen, nachdem die j\u00fcdischen Zeloten vier Jahre zuvor einen letzten Aufstand gegen die r\u00f6mische Besatzungsmacht unternahmen. Zerst\u00f6rt wurde der unter Herodes erweiterte Tempel, in dem auch der Jude Jesus Christus ein- und ausging.<\/p>\n<p>Die \u00fcberlebenden Juden und Judenchristen wurden ins Exil verstreut und bauten sich dort ihre Minitempel \u2013 Synagogen oder Kirchlein. Irgendwann kamen die Nachfahren vertriebener Juden zur\u00fcck, aber an die Wiedererrichtung ihres Gotteshauses als \u201eDritter Tempel\u201c war nicht zu denken. Denn im 7. Jahrhundert fielen Muhammads Horden im Heiligen Land ein und errichteten auf dem Tempelberg, einem riesigen Tr\u00fcmmerhaufen, zwei Moscheen, die Al-Aqsa-Moschee und den sogenannten Felsendom. Zuvor ebneten sie bzw. ihre Sklaven den Tempelberg <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tempelberg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tempelberg<\/a> ein und nannten ihn \u201eHaram Al Sharif \u2013 das Edle Heiligtum\u201c.<\/p>\n<p>Das Raubgut Tempelberg wurde kurzerhand zum islamischen \u201eHeiligtum\u201c umgewidmet, das zweitgr\u00f6\u00dfte nach Mekka. Ja, Eigentumsfragen sind schlie\u00dflich Machtfragen, die Deutungshoheit haben die Sieger. Und die islamischen Machtverh\u00e4ltnisse in Jerusalem hielten sich \u2013 mit kurzen Unterbrechungen durch die Kreuzz\u00fcge \u2013 bis ins Jahr 1967. Am 7. Juni eroberten israelische Fallschirmj\u00e4ger die Altstadt Jerusalems zur\u00fcck, nachdem die arabischen Nachbarn zu frech geworden waren und den jungen \u201eJudenstaat im Mittelmeer ertr\u00e4nken\u201c wollten.<\/p>\n<p>\u201eOberst Mordechai Gur verk\u00fcndet \u00fcber sein Funkger\u00e4t die Botschaft, die Israel in Ekstase versetzte: \u201aDer Tempelberg ist in unseren H\u00e4nden.\u2018 Zum ersten Mal nach 2000 Jahren ist der Tempelberg wieder unter der Kontrolle des j\u00fcdischen Volkes. Einer der ersten Soldaten, die den Tempelberg betraten, war Rabbiner Shlomo Goren, der Chefrabbiner der israelischen Armee.\u201c Wie es mit dem Tempelberg weiterging, wird hier in der Sendung \u201eDie Juden und der Tempelberg\u201c anschaulich beschrieben.<\/p>\n<p>Moshe Dayan, der 1967 siegreiche Verteidigungsminister war kein religi\u00f6ser Jude, sondern ein Politiker, dem die friedliche Fortexistenz Israels, der Heimstatt der Juden, wichtiger war. Dayan wollte um jeden Preis verhindern, dass der Nahost-Konflikt aus einem politischen Kampf um Land zu einem religi\u00f6sen Krieg wird. Er erkl\u00e4rt in seiner Autobiografie: \u201eEs bestand die Gefahr, dass religi\u00f6se Fanatiker des j\u00fcdischen oder islamischen Bekenntnisses die Heiligt\u00fcmer f\u00fcr sich alleine beanspruchen w\u00fcrden.\u201c So \u00fcberlie\u00df er den gesamten Tempelberg weiter der jordanischen Waqf-Beh\u00f6rde, die das Gebetverbot verh\u00e4ngte. Vielleicht inspiriert durch die Besonderheit der Jerusalemer Grabeskirche, einem Komplex mehrerer Christlicher Kirchen \u2013 die traditionell von einer muslimischen Familie geh\u00fctet wird, welche die Schl\u00fcsselgewalt hat!<\/p>\n<p>Doch als Dayan den arabischen Muslimen den kleinen Finger gab, nahmen sie die ganze Hand. Nicht nur seine, sondern auch den Arm des religi\u00f6sen Judentums. Diese wollen alleine bestimmen, was auf dem j\u00fcdischen Tempelberg erlaubt ist und was nicht. Die Nachgiebigkeit des Feldherrn r\u00e4chte sich bis in die Neuzeit, wo nun der Besuch des neuen Sicherheitschefs Ben-Gvir Ansto\u00df erregte. Doch ist es nicht falsch, wenn ein Kenner schreibt: Gebt-Mosche-Dayan-die-Schuld-daf\u00fcr.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/haolam.de\/artikel\/Israel-Nahost\/53844\/Die-TempelbergKontroverse-Gebt-Mosche-Dayan-die-Schuld-dafuer-nichtBenGvir.html\">https:\/\/haolam.de\/artikel\/Israel-Nahost\/53844\/Die-TempelbergKontroverse-Gebt-Mosche-Dayan-die-Schuld-dafuer-nichtBenGvir.html<\/a><\/p>\n<p>Auch christliche Theologen akzeptieren den islamischen Herrschaftsanspruch. Sie legten bei einem Besuch des Tempelbergs ihr Brustkreuz ab. Eine Steilvorlage f\u00fcr die Berliner Kreuzentferner. Und in Sachen j\u00fcdischem Selbstverst\u00e4ndnis sind sie \u201ep\u00e4pstlicher als der Papst.\u201c Z.B. indem man sich den Kopf von Juden zerbricht: Den Tempelberg betrete man nicht, weil man nicht genau wisse, wo der Tempel stand. Doch, das wei\u00df man sehr genau. Nur, wo genau das Allerheiligste des Tempels war, l\u00e4sst sich nicht metergenau bestimmen. Aber der Tempelberg ist so gro\u00df, dass es unwahrscheinlich ist, man trete vertikal genau das innerste j\u00fcdische Heiligtum mit F\u00fc\u00dfen. Im \u00dcbrigen: Wer auf dem Tempelberg betet, terrorisiert ihn nicht, wie das von muslimischer Seite getan wird. Und wenn sie in der Al-Aqsa-Moschee zusammenkommen, beten sie vielleicht, w\u00fcnschen jedoch zuvor erst einmal allen \u201eUngl\u00e4ubigen\u201c und Israel den Tod.<\/p>\n<p>Ich war leider seit 2001 nicht mehr in Israel. Aber wenn ich nochmal in Jerusalem bin, will ich auf dem Tempelberg zusammen mit j\u00fcdischen Solisten den 23. Psalm von Louis Lewandowski singen (4 Min. zum Anh\u00f6ren) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u0UX1AqXEOQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u0UX1AqXEOQ<\/a> , wie ich das schon einmal in der ehemaligen Synagoge in Kippenheim tat. Wir sollten die Zeit nutzen, in unseren Gottesh\u00e4usern zu beten und zu singen, bevor es uns fanatische Moslems auch in Deutschland verbieten wollen.<br \/>\nZur Vertiefung noch einmal zum Deutschlandfunk: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/heiliges-sperrgebiet-die-juden-und-der-tempelberg-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/heiliges-sperrgebiet-die-juden-und-der-tempelberg-100.html<\/a><\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 11.1.2023 von Albrecht K\u00fcnstle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/die-andere-sicht.de\/2023\/01\/11\/kuenstles-sicht-juden-duerfen-auf-ihrem-tempelberg-nicht-beten\/\">https:\/\/die-andere-sicht.de\/2023\/01\/11\/kuenstles-sicht-juden-duerfen-auf-ihrem-tempelberg-nicht-beten\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global\u00a0&gt;Israel\u00a0&gt;Israel2013 &gt;Jerusalem &gt;Tempelberg Juden d\u00fcrfen auf ihrem Tempelberg nicht beten? (11.1.2023) Juden d\u00fcrfen auf ihrem Tempelberg nicht beten? 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