{"id":106886,"date":"2022-12-04T21:05:18","date_gmt":"2022-12-04T20:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=106886"},"modified":"2026-06-05T22:28:59","modified_gmt":"2026-06-05T20:28:59","slug":"erbschaftssteuer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/","title":{"rendered":"Erbschaftssteuer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Verbraucher\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/\">Verbraucher<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">Steuern<\/a> &gt;Erbschaftssteuer<\/p>\n<div id=\"attachment_106890\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/demo-freiseinfreiburg6pan221203.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106890\" class=\"size-full wp-image-106890\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/demo-freiseinfreiburg6pan221203.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"348\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/demo-freiseinfreiburg6pan221203.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/demo-freiseinfreiburg6pan221203-180x98.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-106890\" class=\"wp-caption-text\">Demo von FreiseinFreiburg am 3.12.2022: Freiheit und Grundrechte<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/verteilungskampf\/\">Thilo Sarrazzin: Konkurrenz der Ungerechtigkeiten<\/a>\u00a0(5.6.2026)<\/li>\n<li>Pl\u00fcnderideologie: Selbst der Kleinanleger geh\u00f6rt zum Kapitalismus (28.6.2025)<\/li>\n<li>Martyna Linartas: Das erbe ist ein unverdientes Einkommen (21.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/generationenvertrag\/\">Jetzt geht es um die wirtschaftliche Substanz Deutschlands \u2013 und um die neue Generation<\/a>\u00a0(8.9.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">Welche Fachkraft w\u00e4re so doof, nach Deutschland zu kommen?<\/a>\u00a0(9.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Der Staat holt sich die H\u00e4user zur\u00fcck<\/a>\u00a0(7.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Treibt der Gutachterausschuss die Immobilienpreise in Freiburg?<\/a> (6.6.2023)<\/li>\n<li>Erbschaftssteuer: Enteignung auf fiskal-b\u00fcrokratischem Wege (9.12.2022)<\/li>\n<li>Erbschaftssteuererh\u00f6hung durch Ampel (1.12.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Eigentum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/\">Einkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">Immobilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/vermoegen\/\">Verm\u00f6gen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Keine Erbschaftssteuer auf das elterliche Haus!<\/strong><br \/>\n======================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pl\u00fcnderideologie: Selbst der Kleinanleger geh\u00f6rt zum Kapitalismus<\/strong><br \/>\nIn der Pl\u00fcnderideologie geh\u00f6rt selbst der Kleinanleger zum Kapitalismus. Also muss er zusammen mit ihm gest\u00fcrzt werden.<br \/>\nWie schon bei der Linkspartei weckt jetzt auch bei den Gr\u00fcnen selbst Kleinbesitz Begehrlichkeiten. Wenn Nietzard mit dem Spruch \u201eeat the rich\u201c auf Instagram wirbt, meint sie keine Milliard\u00e4re, die sich von Pl\u00fcnderlinken sowieso nicht fangen und auswringen lassen. Sondern diejenigen, bei denen es tats\u00e4chlich sozialistisch-realistisch etwas zu holen gibt. Die 15 Milliarden Euro tauchen \u00fcbrigens noch bei einer anderen Partei auf, der SPD. Ihr linker Fl\u00fcgel \u2013 und bei der Gelegenheit fragt man sich, was es dort sonst noch gibt \u2013 schl\u00e4gt dem aktuell stattfindenden Parteitag die Einf\u00fchrung eines \u201eGrunderbes\u201c in der H\u00f6he von 20 000 Euro vor, ausgezahlt f\u00fcr jeden Jungb\u00fcrger zum 18. Geburtstag. Diese Verteilungsaktion w\u00fcrde die n\u00e4mlichen 15 Milliarden j\u00e4hrlich kosten; die n\u00f6tigen Mittel daf\u00fcr soll der Staat ebenfalls bei den Erben einsammeln. Schon seit l\u00e4ngerem l\u00e4uft eine medial-politische Kampagne, um Erbschaften an sich zum \u201eleistungslosen Einkommen\u201c und damit zur \u00f6ffentlichen Verf\u00fcgungsmasse zu erkl\u00e4ren. Im Fall eines breit gestreuten Geldgeschenks zur Vollj\u00e4hrigkeit steht noch nicht einmal die Leistung einer Familie dahinter, sondern nur das Konzept, mit privaten Ersparnissen staatlich Beg\u00fcnstigte zu schaffen.<br \/>\nIn tausenden Politikerwortmeldungen und Medienbeitr\u00e4gen betonen Etatisten immer wieder, welche Milliardensummen durch Erbe und Schenkung in Deutschland von einer Hand in andere gelangen, und beklagen es als Skandal, dass deren Besteuerung angeblich viel zu niedrig ausf\u00e4llt. Als besonders talentiert in der Rahmensetzung zeigt sich Universalstichwortgeber Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW): \u201eDie Dunkelziffer bei Erbschaften und Schenkungen ist gro\u00df.\u201c Es existieren tats\u00e4chlich keine genauen Zahlen dar\u00fcber, welche Werte die B\u00fcrger in Deutschland durch Erbe oder Schenkung weiterreichen. Und zwar deshalb, weil die meisten Erbschaften und Schenkungen weit unter den jeweiligen Freibetr\u00e4gen liegen. Etwa in der H\u00e4lfte der deutschen Erbf\u00e4lle wechseln Werte bis maximal 33 000 Euro den Eigent\u00fcmer. Der Staat erfasst nur steuerpflichtige Vorg\u00e4nge. Indem der DIW-Pr\u00e4sident daraus, dass die meisten bestenfalls Kleinbetr\u00e4ge erhalten, eine \u201eDunkelziffer\u201c macht, empfiehlt er sich mit seinem feinen Gesp\u00fcr f\u00fcr die Zeitl\u00e4ufte schon einmal f\u00fcr den Posten des Vordenkers unter den Raubsozialisten.<br \/>\nBei etwa einer Million Verstorbenen pro Jahr und einem steuerpflichtig \u00fcbertragenen Verm\u00f6gen in Deutschland von 121,5 Milliarden Euro (2023) ergibt sich sehr grob kalkuliert ein Durchschnitt von 121 000 Euro pro Fall. Da allerdings erstens l\u00e4ngst nicht jeder etwas vererbt und \u00fcber Kleinbetr\u00e4ge zweitens niemand Buch f\u00fchrt, fallen die tats\u00e4chlichen Zahlen geringf\u00fcgig anders aus. F\u00fcr 2023 ergab sich f\u00fcr alle steuerpflichtigen Erbschaften und Schenkungen ein Durchschnittsbetrag von 153 000 Euro pro Empf\u00e4nger. Abz\u00fcglich der obersten zwei Prozent, also f\u00fcr 98 Prozent aller Beg\u00fcnstigten, 106 000 Euro. Diese angesammelten R\u00fccklagen eines ganzen Lebens reichen in Ballungsr\u00e4umen bekanntlich noch nicht einmal f\u00fcr den Erwerb einer Besenkammer.<br \/>\nF\u00fcr die H\u00e4lfte der Erben und Beschenkten, siehe oben, entspricht das \u00fcbertragene Verm\u00f6gen bestenfalls dem Wert eines g\u00fcnstigen Mittelklassewagens. So zaghaft wie st\u00e4ndig behauptet f\u00e4llt der Zugriff des Staates trotzdem nicht aus. Der Fiskus kassierte 2023 insgesamt 7,7 Milliarden Erbschafts- und 4,1 Milliarden Euro Schenkungssteuer. Diese Zahl macht die Proportion deutlich, um die es bei der Finanzierung der Grunderbschaft aus der Obrigkeitshand geht: Um zu diesem Zweck 15 zus\u00e4tzliche Milliarden j\u00e4hrlich herauszupressen, also deutlich mehr als das, was die Finanz\u00e4mter heute insgesamt einnehmen, m\u00fcsste der Staat erstens r\u00fccksichtslos bei den Erben mittelst\u00e4ndischer Firmen zupacken \u2013 denn \u00fcberhaupt nur dort kommt es zu gro\u00dfen Verm\u00f6genstransfers \u2013, er k\u00e4me zweitens nicht umhin, die durchschnittlichen Erbschaften und Schenkungen drastisch h\u00f6her zu besteuern als bisher, was bedeutet, dass es unm\u00f6glich bei den ohnehin nicht sehr \u00fcppigen Freibetr\u00e4gen von 500 000 Euro f\u00fcr Ehepartner und 400 000 f\u00fcr Kinder bleiben kann. Und drittens w\u00fcrde das automatisch dazu f\u00fchren, dass der Staat den Scheinwerfer auch in das Fratzscher\u2018sche Dunkelfeld lenkt, also selbst bei Bagatellsummen noch abkassiert.<br \/>\nBisher meinten alle Regierungen einschlie\u00dflich Rot-Gr\u00fcn unter Gerhard Schr\u00f6der, die \u00f6ffentliche Hand sollte sich nicht an niedrigen Nachl\u00e4ssen vergreifen, die sowieso schon aus versteuertem Geld stammen und auch Firmenerben etwas Luft lassen, da dem Staat der Weiterbetrieb des Unternehmens mehr n\u00fctzt als der einmalige Zugriff. Traditionssozialdemokraten sahen in der Verm\u00f6gensbildung etwa bei Facharbeitern etwas, was in der Familie bleiben sollte. Diese Nachsicht gilt nicht mehr.<br \/>\nStattdessen herrscht ziemliches Gedr\u00e4nge, wer j\u00fcngeren Menschen wieviel von den urspr\u00fcnglichen Eigent\u00fcmern weggesteuertes Geld zuwerfen darf. Die Bundes-SPD bietet in ihrem Antrag, siehe oben, 20 000, die Linkspartei 50 000, der th\u00fcringische SPD-Chef und Innenminister Georg Maier schl\u00e4gt ein landesspezifisches Grunderbe von 60 000 Euro vor. Den Satz \u201eTh\u00fcringen ist ein reiches Land\u201c erwartete man bisher nicht unbedingt. Jetzt versteht er sich offenbar von selbst. Der franz\u00f6sische Esoterik\u00f6konom Thomas Piketty fordert ein staatliches Geldgeschenk von 120 000 Euro f\u00fcr alle 25-J\u00e4hrigen. Damit liegt er an der schwer umk\u00e4mpften Spitze, jedenfalls f\u00fcr den Augenblick.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.6.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"CCHLwdOBNB\"><p><a href=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2025\/06\/die-neue-brachiallinke-und-ihr-angebot-raubsozialismus-plus-prophetengruen\/\">Die neue Brachiallinke und ihr Angebot \u2013 Raubsozialismus plus Prophetengr\u00fcn<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eDie neue Brachiallinke und ihr Angebot \u2013 Raubsozialismus plus Prophetengr\u00fcn\u201c \u2013 Publico\" src=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2025\/06\/die-neue-brachiallinke-und-ihr-angebot-raubsozialismus-plus-prophetengruen\/embed\/#?secret=gZRPklnBmY#?secret=CCHLwdOBNB\" data-secret=\"CCHLwdOBNB\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Martyna Linartas: Das erbe ist ein unverdientes Einkommen<\/strong><br \/>\nEinstweilen wollen wir ihr <a href=\"https:\/\/www.moment.at\/story\/martyna-linartas-interview-ungleichheit-erbschaftssteuer\">https:\/\/www.moment.at\/story\/martyna-linartas-interview-ungleichheit-erbschaftssteuer<\/a>\/ ein bisschen lauschen.<br \/>\n\u201eDas Erbe ist ein unverdientes Einkommen. Wer es erh\u00e4lt, hat ja nicht daf\u00fcr gearbeitet.\u201d<br \/>\nStattdessen soll es unter anderem \u00fcber progressive Besteuerung in die H\u00e4nde der Gr\u00fcnen gelangen, die auch fast alle nie gearbeitet haben und das enteignete Geld bevorzugt an eine Klientel verteilen wollen, die mit produktiver Arbeit ebenfalls eher auf dem sogenannten Kriegsfu\u00df steht. Etwa, mein Lieblingsthema, an jene Migranten, die meinen, dass eigentlich die Ungl\u00e4ubigen f\u00fcr sie arbeiten m\u00fcssen. Eine merkw\u00fcrdige Logik. Erben hat ja ohnehin mit Familie zu tun, nicht mit eigener Arbeit; die Vorfahren haben daf\u00fcr gearbeitet, gehortet und geheckt, meistens generationenlang. Man wei\u00df aus der allgemeinen Erfahrung mit Linken, dass ihre Forderungen kein Ende nehmen, dass sie, sobald eine erf\u00fcllt ist, die n\u00e4chste stellen und niemals zu einem Ende kommen. Linke Politik gleicht dem Verhalten eines S\u00fcchtigen. Es bleibt nicht beim Gendersternchen, bei der formalen Gleichberechtigung oder dem dritten Geschlecht, und es wird auch nicht bei der Forderung bleiben, die \u201eSuperreichen\u201d beim Erben st\u00e4rker zu besteuern, denn die werden sich im Zweifelsfalle einfach davonmachen, und dann geht die Verm\u00f6gensrasur eine Stufe tiefer weiter. Au\u00dferdem w\u00e4re das \u00fcber Steuern konfiszierte Verm\u00f6gen der Reichen irgendwann einfach spurlos verschwunden. Den Linken geht bekanntlich st\u00e4ndig das Geld anderer Leute aus. (Inzwischen geht ihnen sogar das Land anderer Leute aus.)<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.10.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/10\/21-oktober-2024\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/10\/21-oktober-2024\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erbschaftssteuer: Enteignung auf fiskal-b\u00fcrokratischem Wege<\/strong><br \/>\n&#8230; In einem besonders gravierenden Fall wurde aktuell das \u201eJahressteuergesetz 2022\u201c durch das Parlament gepeitscht, so dass die B\u00fcrger kaum Zeit hatten, die \u00c4nderung in Hinblick auf ihre eigenen Lebensverh\u00e4ltnisse zu verstehen. Der Finanzminister der FDP, Christian Lindner, und sein Parteikollege vom Bundesjustizministerium, Marco Buschmann, m\u00fcssen es wirklich sehr eilig gehabt haben, da diese Gesetzes\u00e4nderung innerhalb von drei Monaten durch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren lief. Es geht um viel Geld f\u00fcr die Staatskasse, das hier den Mittelstands-B\u00fcrgern abgekn\u00f6pft werden soll: Der Modus der Bewertung und erbrechtlichen Bemessung von Immobilien wurde zu diesem Zweck ge\u00e4ndert. Argumentation wie so oft: Es geht um Gerechtigkeit.<br \/>\nF\u00fcr Erben von Immobilien wird es in Zukunft richtig teuer werden. Wer eine oder mehrere Immobilien sein Eigen nennt und diese nun an Kinder oder Enkel vererben will, hat ab Januar 2023 Probleme, das Eigentum zu \u00fcbertragen, ohne dass wesentlich h\u00f6here Steuern anfallen. Falls die Freibetr\u00e4ge nicht angepasst werden, droht Folgendes: Das neue Gesetz regelt die Bewertung von Eigentum derart, dass es zu wesentlich h\u00f6heren Wertermittlungen als bisher kommt. Vielen Erben wird nichts anderes \u00fcbrigbleiben, als das Eigentum zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu k\u00f6nnen. So funktioniert Enteignung \u201eim besten Deutschland aller Zeiten\u201c. Der FDP sei Dank.<\/p>\n<p><em>Elterliches Wohnhaus in vielen F\u00e4llen nicht zu halten<\/em><br \/>\nKonkret steht die Ermittlung des Verkehrswertes im Fokus. Durch die k\u00fcnftig h\u00f6heren Bewertungen von Immobilien werden Freibetr\u00e4ge schneller ausgesch\u00f6pft und es kommt zu einer hohen Steuerschuld. Die Freibetr\u00e4ge werden wohl nicht angepasst, denn der Fiskus braucht Geld, das er \u00fcber das h\u00f6here, erbrechtliche Steueraufkommen einnehmen will. Die Freibetr\u00e4ge liegen f\u00fcr Lebenspartner bei 500.000 Euro, f\u00fcr Kinder bei 400.000 Euro und f\u00fcr Enkelkinder bei 200.000 Euro.<br \/>\nDie Verl\u00e4ngerung der \u201em\u00f6glichen Nutzungsdauer\u201c von H\u00e4usern von 70 auf 80 Jahre wirkt sich durch die neue Gesetzgebung positiv auf den Zeitwert aus, weil die Bausubstanz als l\u00e4nger bewohnbar oder nutzbar gilt. Auch der Multiplikationsfaktor wurde angepasst. Der Faktor, mit dem der Zeitwert multipliziert wird, betrug bislang 0,9 bis 1,1. Ab Januar soll er mit 1,3 bis 1,5 zu Buche schlagen. Das ist f\u00fcr Erben in der Summe der Steuerberechnung ein riesiger Unterschied, auch wenn der Faktor klein erscheint.<br \/>\nWenn eine Immobilie beispielsweise mit einem Zeitwert von 450.000 Euro bemessen wird und an ein Kind vererbt werden soll, ergibt sich bisher mit 0,9 ein Bemessungswert von 405.000 Euro. Es w\u00e4ren 5000 Euro vom Kind zu versteuern. Mit dem Faktor 1,5 ergeben sich in Zukunft 675.000 Euro. Das hei\u00dft, das Kind, das erben soll, m\u00fcsste nach neuem Steuerrecht bei Anrechnung des Freibetrags von 400.000 Euro f\u00fcr 275.000 Euro Steuern zahlen. Auf diese Weise wird ein elterliches Wohnhaus in vielen F\u00e4llen nicht zu halten sein, vor allem, wenn der Erbfall pl\u00f6tzlich eintritt. Die Kluft zwischen Wertsteigerung und Freibetrag wird mit den Jahren zudem immer gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p><em>Die Konjunktur abw\u00fcrgen und das Wachstum bremsen<\/em><br \/>\nZur Erinnerung f\u00fcr die Freien Demokraten, die sich einst einen schlanken Staat, so wenig Zugriff auf Leben und Eigentum der B\u00fcrger wie m\u00f6glich und den Schutz vor \u00fcbergriffiger Obrigkeitsstaatlichkeit auf die Fahnen geschrieben hatten: Der britische National\u00f6konom David Ricardo wusste bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts um die Sch\u00e4dlichkeit von \u00fcberbordenden Steueranspr\u00fcchen des Staates. So erkl\u00e4rte er: \u201eLasst sie so, wie ihr sie vorfindet\u201c und meinte damit, dass mit Steuern und Abgaben die wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit der Steuerpflichtigen nicht negativ beeinflusst werden sollte.<\/p>\n<p>Schon ein paar Jahrzehnte zuvor hatte der Staatsrechtler Adam Smith seine vier Steuergrunds\u00e4tze propagiert, die das Verh\u00e4ltnis zwischen Staat und Steuerpflichtigen auf gegenseitige Verl\u00e4sslichkeit und Fairness gr\u00fcndete. Er warnte davor, dass die \u201eBesteuerung nicht dem Gewerbeflei\u00df hinderlich ist und die B\u00fcrger von gewissen Gesch\u00e4ftszweigen abh\u00e4lt, die einer gro\u00dfen Zahl von Menschen Unterhalt und Besch\u00e4ftigung geben\u201c. Er wollte, dass der Staat dem b\u00fcrgerlich initiierten Fortschritt nicht im Wege steht, sondern ihn f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Smith bezog sich explizit auf handeltreibende B\u00fcrger und Gro\u00dfunternehmen, die in der vorindustriellen Dynamik Englands am Ende des 18ten Jahrhunderts wie Pilze aus dem Boden sprossen. Er gab den Weg vor: Kluge Wirtschaftspolitik l\u00e4sst den freien Berufen und Unternehmern finanzielle Spielr\u00e4ume f\u00fcr Investitionen in Maschinen und Arbeitspl\u00e4tze und erh\u00f6ht indirekt die Wirtschaftsleistung des Landes. Er hatte erkannt, dass ein Staat mit falscher Fiskalpolitik die Konjunktur abw\u00fcrgen und das Wachstum bremsen kann, wenn er die H\u00f6he der Steuereinnahmen zum alleinigen Ziel seiner Bem\u00fchungen macht. Englands Aufstieg war vorgeschrieben, nach dieser Sichtweise wird Deutschland unter Olaf Scholz allerdings in die entgegengesetzte Richtung tendieren.<\/p>\n<p><em>Industriell ausgebeint, das Tafelsilber verscherbelt<\/em><br \/>\nDer Gedanke dahinter war einfach und gilt nach wie vor. Will der Staat eine florierende und wachsende Wirtschaft, darf er den Unternehmern, Investoren, Freiberuflern und Steuerzahlern nicht die Luft abschn\u00fcren. Leistung muss sich lohnen, Wohlstand und Reichtum d\u00fcrfen nicht stigmatisiert werden, Steuern nicht wie ein Damoklesschwert \u00fcber den Untertanen schweben und zu der Erkenntnis f\u00fchren, dass Engagement nur die Gier des Staates anfacht. Der Staat hat sich weitgehend herauszuhalten und die Steuern und Abgaben d\u00fcrfen deshalb nicht zum wirtschaftlichen Interventionskonzept werden. Schauen Sie auf Deutschland heute und sie wissen, was schiefl\u00e4uft.<br \/>\nDie Engl\u00e4nder f\u00fchrten als erste Nation in Europa eine allgemeine Einkommenssteuer ein und stellten damit die Einnahmensituation ihres Landes auf ein relativ festes Fiskalprinzip, das gleichzeitig den B\u00fcrgern Transparenz und Rechtssicherheit bot.<br \/>\nWie in Vorzeiten, quasi als Falsifikation der Standpunkte von Ricardo und Smith, betreibt die deutsche Bundesregierung eine von Opportunit\u00e4t und Finte gepr\u00e4gte Fiskalpolitik des gefr\u00e4\u00dfigen Staates. Er ist auch fett geworden, der Leib unseres Staatswesens. Staatsquote und Steuers\u00e4tze sprechen ihre eindeutige Sprache: der Mittelstand, um den andere L\u00e4nder Deutschland immer beneidet haben, krankt an dem Aderlass. Das Land wird industriell ausgebeint, das Tafelsilber verscherbelt, rette sich wer kann \u2013 ins Ausland, wohin auch immer.<br \/>\nDer Exodus ist besser als das Verbleiben in diesem bescheidenen Laden der links-reaktion\u00e4ren Pf\u00e4nder und Enteigner, wo sich das banale Mittelma\u00df aus parteipolitischen Kaderschmieden \u00fcber die B\u00fcrger erhoben hat, um deren Leistungswillen und Eigenverantwortung zu bek\u00e4mpfen, als seien sie logische Widerspr\u00fcche zu den Tr\u00e4umen von gesellschaftlicher \u201eGerechtigkeit\u201c. Kein Wunder, dass Unternehmer und Leistungstr\u00e4ger sich in einem so \u00e4rmlich utopischen Milieu nicht weiter aufhalten wollen. Sie ziehen von dannen. Bald werden die Konstrukteure der fadenscheinigen \u201eGerechtigkeit\u201c auf niedrigstem Niveau feststellen: Man kann einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen.<br \/>\nDas ist die Situation, in der die Grundsteuer- und Erbschaftssteuer\u00e4nderungen dieses Jahres daf\u00fcr sorgen werden, dass die Euter des Mittelstandes trotz einer akuten Mastitis unaufh\u00f6rlich gemolken werden. W\u00e4hrend die Start-Ups und Gesinnungs-NGOs mit staatlichen Subventionen gem\u00e4stet werden, kann der klassische Mittelstand den toxischen Standortfaktor aus Ampel-Koalition, exorbitant gestiegenem Kosten und ma\u00dflosem Rentabilit\u00e4ts- und Gesinnungsdruck bald nicht mehr wettmachen. Wenn Unternehmer nicht mehr zahlen k\u00f6nnen oder das Land verlassen haben, werden als Nettozahlers die Privatleute noch ein bisschen l\u00e4nger herhalten k\u00f6nnen. Deshalb will der Staat immer mehr Zugriff auf deren Ersparnisse und die rentenunabh\u00e4ngigen Altersversorgungen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Immobilien. Denn jedes Jahr werden in Deutschland 300 bis 400 Milliarden Euro vererbt oder zu Lebzeiten verschenkt.<br \/>\nEnteignung auf fiskal-b\u00fcrokratischem Wege<\/p>\n<p>Es ist Betongold verbaut, an das man nun \u00fcber die Versch\u00e4rfung des Steuerrechts herankommen will. Das sieht zwar nicht so <em><strong>unappetitlich aus wie Enteignung, hat aber den gleichen Effekt<\/strong><\/em>. So k\u00f6nnen enorme Geldbewegungen in Richtung Staatskasse realisiert werden. Man kann die Enteignung auf fiskal-b\u00fcrokratischem Wege erledigen, indem Zeitwerte von Immobilien per Gesetz vervielfacht, Multiplikationsfaktoren erh\u00f6ht und die Steuerbemessung auf diese Weise hochgejubelt wird, die Freibetr\u00e4ge dagegen werden belassen. Das klingt dann nicht nach Sozialismus und Volkseigentum, sondern nach Statistik und urbaner Flurbereinigung.<br \/>\nDass ausgerechnet ein liberaler Finanzminister diese fiskalische Volte den B\u00fcrgern zumutet, ist paradox, aber zeigt, dass die Liberale Partei im Angesicht der Ampel-Macht wirklich fast alle Grunds\u00e4tze liberaler Wirtschaftspolitik in die Tonne getreten hat. Das ist nicht unbedingt Wahlbetrug, aber Verrat an liberalen Grunds\u00e4tzen allemal.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.12.2022 von Fabian Nicolay bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\">https:\/\/www.achgut.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erbschaftssteuererh\u00f6hung durch Ampel<\/strong><br \/>\nDas Produkt aus Sachwertfaktor mal Wert von Haus bzw. Wohnung bildet die Basis, aus der das Finanzamt die vom Erben oder Beschenkten zu bezahlende Steuer berechnet. Nach der neuen Erbschaftsbesteuerung der Ampel-Regierung erh\u00f6ht sich ab 1.1.2023 der Sachwertfaktor betr\u00e4chtlich.<br \/>\nZumal die bislang seit 2009 niedrigen Freibetr\u00e4ge von 500.555 Euro f\u00fcr Lebenspartner und 400.000 Euro \u00fcr Kinder nicht erh\u00f6ht werden &#8211; trotz Seigerung des Immobilienpreise sowie Inflation. M\u00fcssen die Erben zum Antritt ihrer Erbschaft einen Kredit aunehmen, dann bezahlen sie die Immobilie ihrer Eltern im Grunde ein zweites Mal ab.<\/p>\n<p>Bis zu 500 Prozent mehr: Kopfschmerzen nach Christian Lindners \u201eWermutstropfen\u201c f\u00fcr Immobilienbesitzer<br \/>\n&#8211; Faktische Erh\u00f6hung der Erbschaftssteuer<br \/>\nIm Musterfall eines freistehenden Hauses von 220 Quadratmetern, Baujahr 2004, mit einem Grundst\u00fcck von 700 Quadratmetern schl\u00e4gt vor allem der Sachwertfaktor zu Buche, der sich hier ab 1. Januar 2023 von 0,9 auf 1,3 erh\u00f6hen w\u00fcrde. Zusammen mit dem zus\u00e4tzlichen Regionalfaktor legt der Fiskus nicht mehr wie bisher 487.505 Euro f\u00fcr die Immobilie zugrunde, sondern 714.277. Und fordert keine Erbschaftssteuer wie bisher von 9.625 Euro \u2013 sondern demn\u00e4chst 57.855 Euro, mehr als das F\u00fcnffache.<br \/>\nDie Union versucht jetzt, \u00fcber den Bundesrat deutlich h\u00f6here Freibetr\u00e4ge durchzusetzen: 825.000 Euro f\u00fcr Ehepartner und 660.000 Euro f\u00fcr Kinder. Damit k\u00f6nnte zumindest ein Reihenhaus auf die n\u00e4chste Generation \u00fcbergehen, ohne die Erben in finanzielle Probleme zu st\u00fcrzen. Ob das gelingt, ist offen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.12.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/bis-zu-500-prozent-mehr-ampel-immobilienerben\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/bis-zu-500-prozent-mehr-ampel-immobilienerben\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Erbschaftssteuer2022-2023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-106891\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Erbschaftssteuer2022-2023.jpg\" alt=\"\" width=\"526\" height=\"817\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Erbschaftssteuer2022-2023.jpg 526w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Erbschaftssteuer2022-2023-412x640.jpg 412w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Erbschaftssteuer2022-2023-116x180.jpg 116w\" sizes=\"auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare<br \/>\nDie AfD spricht von \u201elegalisierter Enteignung\u201c. Albrecht Glaser (AfD) erkl\u00e4rte, die Erbschaft- und Schenkungssteuer sei schon immer prek\u00e4r gewesen. Er sprach von einer legalisierten Enteignung und einer extreminvasiven fiskalischen Intervention.Bei der Erbschaftsteuer komme die Besonderheit des Eingriffs in den Familienverband hinzu und das Problem der Zerschlagung von Unternehmen im Mittelstand. Von ihnen k\u00f6nnten Steuerlasten von 20, 30 oder 40 Prozent, bezogen auf den Verkehrswert, nicht getragen werden.<br \/>\n3.12.2022, G.J.<\/p>\n<p>Das ist ein weiterer Sturmangriff der Gr\u00fcnen LGBTQx-en auf die Institution der Familie sowie auf das erarbeitete Verm\u00f6gen der \u201eschon l\u00e4nger hier Lebenden\u201c. Das Verm\u00f6gen der \u201ewei\u00dfen deutschen Kolonialisten und Sklaventreiber\u201c soll an die Millionen zugelaufenen \u201eOpfer\u201c verteilt werden. Zusammen mit dem \u201eB\u00fcrgergeld\u201c wird damit die Axt an das Leistungsprinzip und die Wurzeln der Gesellschaft gelegt, der soziale Wohlfahrtsstaat endg\u00fcltig abgeschafft. Welcome to the Brave New DDR!<br \/>\n2.12.2022, Alj<\/p>\n<p>Gerade jetzt m\u00fcssen solche Gesetze schnell noch durchgepeitscht werden, bevor die Immobilienblase platzt, weil die Raten von den ganzen, in absehbarer Zeit arbeitslos sein werdenden, ehemaligen Gutverdienern nicht mehr aufgebracht werden k\u00f6nnen. Der normale und gehobene Mittelstand und deren Erben werden sich vielfach den Unterhalt einer gr\u00f6\u00dferen Immobilie wegen den explodierenden Kosten f\u00fcr Energie, gesetzlich vorgeschriebener Sanierung , Steuern und Abgaben nicht mehr leisten k\u00f6nnen und unter Preis verkaufen m\u00fcssen. \u2013 Deswegen, schnell die Gesetze noch durch den Bundestag und Bundesrat gebracht, weil die Steuern so auf dem h\u00f6chsten Niveau angesetzt werden k\u00f6nnen. Black Rock und unsere anderen \u201eFreunde\u201c aus den USA werden nichts dagegen haben. Au\u00dferdem muss der ganze teure Irrsinn, den unser Regime dauernd verzapft, ja auch bezahlt werden. L\u00e4uft doch alles wie nach Plan. \u201eIhr werdet nichts mehr besitzen und\u2026\u2026..\u201c<br \/>\n1.12.2022, KJK<\/p>\n<p>Da das Gesetz aus dem Hause Lindner kommt,<br \/>\nstellt sich Frage, wessen Interessen hier bedient werden sollen.Viele Erben werden die H\u00e4user nicht halten k\u00f6nnen und Finanzinvestoren haben schon lange ein Auge auf den deutschen Immobilienmarkt geworfen. Bei all den gebrochenen Wahlversprechen der FDP kommt es auf diese \u00fcber Bande gespielte Umverteilung auch nicht mehr drauf an, zumal der Durchschnittsb\u00fcrger all diese Finessen ohnehin nicht mehr \u00fcberblicken kann. Die FDP bedient also das Gro\u00dfkapital und Linksgr\u00fcn bekommt seine Neidkomplexe gegen\u00fcber dem flei\u00dfigen Kleinb\u00fcrger befriedigt. Die erste Stufe war \u00fcbrigens die Grundsteuerreform. Die vorgegeben Bodenrichtwerte, die auch bei der Erbschaftssteuer Ber\u00fccksichtigung finden, empfand ich schon als abenteuerlich. Inwieweit diese Bodenrichtwerte, die in machen Gemeinden nicht mal nach Lage differenziert wurden, tats\u00e4chlich am Markt realisiert werden k\u00f6nnen, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere Immobilienbesitzer mit gro\u00dfen Grundst\u00fccken, wie sie in der Nachkriegszeit in den Vorst\u00e4dten f\u00fcr den Gem\u00fcsebau bei den Siedlungsh\u00e4usern genutzt wurden- jetzt eben Omas H\u00e4uschen \u2013 werden hier massiv belastet. Dies gilt dann nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Erben.<br \/>\n1.1.2022, Sto<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Verbraucher &gt;Steuern &gt;Erbschaftssteuer Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Thilo Sarrazzin: Konkurrenz der Ungerechtigkeiten\u00a0(5.6.2026) Pl\u00fcnderideologie: Selbst der Kleinanleger geh\u00f6rt zum Kapitalismus (28.6.2025) Martyna Linartas: Das erbe ist ein unverdientes Einkommen (21.10.2024) Jetzt geht es um die wirtschaftliche Substanz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":6837,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-106886","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106886"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150031,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106886\/revisions\/150031"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}