{"id":106860,"date":"2022-12-04T19:38:20","date_gmt":"2022-12-04T18:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=106860"},"modified":"2022-12-04T20:08:56","modified_gmt":"2022-12-04T19:08:56","slug":"corona-gastro","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-gastro\/","title":{"rendered":"Corona-Gastro"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">\u00a0Corona-Virus<\/a> &gt;Corona-Gastro<\/p>\n<div id=\"attachment_99979\" style=\"width: 651px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/maske-ade-pan20220405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99979\" class=\"size-full wp-image-99979\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/maske-ade-pan20220405.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/maske-ade-pan20220405.jpg 641w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/maske-ade-pan20220405-180x112.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-99979\" class=\"wp-caption-text\">Maske ade? &#8211; im Schnee Anfang April 2022<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer\/\">Paul Busse: Das Schweigen der Unternehmer<\/a>\u00a0(3.12.2022)<\/li>\n<li>Gastronomie und Tourismus: Verl\u00e4ssliche Tr\u00e4ger der Pandemie (30.9.2022)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gastronomie und Tourismus: Verl\u00e4ssliche Tr\u00e4ger der Pandemie<\/strong><br \/>\nvon Paul Busse<\/p>\n<p>Ab M\u00e4rz 2020 wurde die ausgerufene Pandemie seitens der Regierungen mit einer Vielzahl an Verordnungen f\u00fcr jeden Lebensbereich und deren zeitweise hoher Update-Frequenz begleitet; die Einhaltung der f\u00fcr n\u00f6tig gehaltenen Ma\u00dfnahmen wurde durch alle Medien permanent vermittelt und parallel durch hohe Polizeipr\u00e4senz unterst\u00fctzt und<br \/>\ndort sanktioniert, wo sich Kritiker unterschiedlicher Couleur aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden den Anordnungen verweigerten.<br \/>\nDas RKI teilte bereits Anfang April 2020 mit, dass das Virus nicht die anfangs unter hohem kommunikativem Aufwand unterstellte Gef\u00e4hrlichkeit aufweise. Dennoch wurden die schon 2012 geplanten Ma\u00dfnahmenpakete fast vollumf\u00e4nglich umgesetzt und prophylaktisch das gesamte \u00f6ffentliche und weitestgehend private Leben dem medial aufgebauten Sicherheitsbed\u00fcrfnis folgend untergeordnet und zeitweise zum Erliegen gebracht. Dies geschah durch Ausgeh- und Kontaktverbote, wiederholt \u00fcber l\u00e4ngere Zeiten durch sog. Lockdowns und in gelockerten Phasen durch permanentes Social Distancing in unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen sowie impfstatus- und teststatusgebundenen Zugangsregeln und weitgehenden Maskentragepflichten. So konnten Gastronomie, Tourismus, Sport- und Kulturevents und nahezu alle Freizeitangebote unter radikalem Ausschluss der Nichtgeimpften ge\u00f6ffnet werden. Die Aufhebung der Ma\u00dfnahmen im Sommer galt als Risiko. Die Maskentragepflicht wurde in gesundheits-, krankheits- und pflegebezogenen Einrichtungen sowie dem \u00f6ffentlichen Verkehrswesen weiter aufrecht erhalten und f\u00fcr die \u00fcbrigen Bereiche des t\u00e4glichen Lebens weiterhin empfohlen, um die Gew\u00f6hnungskette aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>Ein besonderer Dank gilt der Gastronomie<\/strong><br \/>\nDer bis September 2022 sichtbare Erfolg des von den Qualit\u00e4tsmedien intensiv verbreiteten Erfordernisses der Umsetzung der staatlichen Ma\u00dfnahmen \u2013 viele Menschen tragen nach wie vor auch im Freien Masken und haben sie jederzeit<br \/>\ngriffbereit \u2013 ist ausschlie\u00dflich der konsequenten und bedingungslosen Umsetzung in der Praxis auch sog. \u201aharter\u2018 und unpopul\u00e4rer Ma\u00dfnahmen gegen Nichtgeimpfte in den genannten Einrichtungen der Tourismusbranche und mit ihr verbundenen Organisationen, Partner und Einrichtungen (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tourismus\/gastro\/dehoga\/\">DEHOGA<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/ihk\/\">IHK<\/a>, DFB etc.) zu verdanken. Die umgehend eingef\u00fchrten finanziellen \u00dcberbr\u00fcckungshilfen erwiesen sich als entscheidend f\u00fcr die breite Akzeptanz durch die mittelst\u00e4ndische und gewerbliche Wirtschaft. Einige kritische Betriebsinhaber haben zwar versucht, durch Teilnahme an Aktionen wie \u201eWir machen auf\u201c die Ma\u00dfnahmenumsetzung zu kippen.<br \/>\nDank des gemeinsam mit Verb\u00e4nden, Beh\u00f6rden und Justiz und der n\u00f6tigen medialen Unterst\u00fctzung aufgebauten Konformit\u00e4tsdrucks konnte die Agenda weitgehend ungest\u00f6rt umgesetzt werden.<br \/>\nWenngleich Wirte, Veranstalter und besonders deren Personal anfangs noch Gewissensbisse hatten, die 2G-\/3G-Regelungen und\/oder Testpflichten technisch und emotional umzusetzen und auch Stammg\u00e4sten Zutritte zu verweigern, setzte schnell der Gew\u00f6hnungseffekt ein. Immerhin ist die Ausgrenzung von Ungeimpften ethisch gerechtfertigt, um das auch von Ministerpr\u00e4sident Kretschmann (\u201eImpfen ist B\u00fcrgerpflicht\u201c) geforderte Ziel der Durchimpfung zu erreichen.<br \/>\nDie zahlreichen regierungsseitigen Aktionen wie \u201eZusammen gegen Corona\u201c begeisterten auch private Akteure in Gastronomie, Handel und besonders Vereine, mit eigenen Aktionen und Geschenken die Impfkampagnen zu pushen,<br \/>\ndurch begleitete mediale Berichterstattung in der Au\u00dfenwahrnehmung zu gewinnen und bei Mitgliedern zu punkten.<\/p>\n<p><strong>Im Herbst\/Winter 2022\/23 muss der Erfolg gelingen<\/strong><br \/>\nDas \u201eWir\u201c-Gef\u00fchl, das sich aus dem \u201eGemeinsam gegen Corona\u201c entwickelt hat und \u00fcber den Sommer abebbte, wird mit neuen Regelungen neu erbl\u00fchen. Die Sorglosigkeit, mit der in fast allen europ\u00e4ischen Staaten die Coronama\u00dfnahmen abgeschafft wurden, ist aus deutscher Sicht unverantwortlich. Nach wie vor gilt der Mitte 2020 ge\u00e4usserte Appell des RKI-Chefs Prof. Dr. Wiehlers: \u201eDie Regeln d\u00fcrfen nie hinterfragt werden. . . . Die Grundregeln d\u00fcrfte und sollte niemand mehr infrage stellen. Das sollten wir einfach so tun\u201c \u2013 jetzt mehr denn zuvor. Die Latte der Schutzma\u00dfnahmen liegt f\u00fcr den kommenden Herbst\/Winter h\u00f6her als die vergangenen Jahre, denn es m\u00fcssen nicht nur die notorischen Impfverweigerer ausgemerzt, sondern auch die ggf. verweigerten Auffrischungsimpfungen nunmehr mit aller Konsequenz durchgesetzt werden; der Widerstand muss zum Erliegen gebracht werden.<br \/>\nDen Ungeimpften, gleich aus welcher Gruppe, muss ggf. ein individualisierter Leidensdruck in einer Intensit\u00e4t auferlegt werden, der ihren Widerstand bricht. Denn Pandemien k\u00f6nnen nur durch Impfen beendet werden. Dienliche Mittel sind versch\u00e4rfte Maskentragepflichten, Abstandsregelungen etc. oder neue Ma\u00dfnahmen wie Betretungsverbote von Lebensmittelgesch\u00e4ften, in der Gastronomie Verbote f\u00fcr Essen to Go u.a.m. Von Gastronomie, Event- und Freizeiteinrichtungen wird erwartet, dass sie sich in bew\u00e4hrter Weise pflichtbewusst zu den jeweiligen Verordnungen bekennt, um den Erfolg nicht zu gef\u00e4hrden. Der sich f\u00fcr die Betriebe erh\u00f6hende Kontrollaufwand ist angesichts des zu erreichenden Zieles selbstredend verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und zumutbar. Dank der weit vorangetriebenen Digitalisierung werden geeignete Apps und Scanner die Kontrollen optimieren.<br \/>\nEines der vordringlich zu erreichenden Ziele ist das bargeldlose Bezahlen von Waren und Dienstleistungen, Zutrittserleichterungen zu Veranstaltungen u.a.m. Hierf\u00fcr muss noch deutlich in den Digitalisierungsgrad intensiviert werden. Online-Bezahldienste und Kartenbetreiber bieten inzwischen cashback-Boni bis in zweistelliger H\u00f6he, um die Barzahlungsgewohnheiten abzul\u00f6sen. Auch in Deutschland gehen Betriebe in Handel und Gastronomie dazu \u00fcber, kein Bargeld mehr zu akzeptieren. Hygiene, Sicherheit und Schnelligkeit sind griffige Vorteile.<\/p>\n<p>Mit der Digitalisierung gestaltet sich das Leben nicht nur komfortabler. Dank der mit dem G-5-Netz zu verkn\u00fcpfenden \u201aK\u00fcnstlichen Intelligenz\u2018 stehen zuk\u00fcnftig in Echtzeit jede denkbaren Serviceleistungen der Industrie und des Staates zur Verf\u00fcgung. Um diese Win-Win-Situation zu erreichen, kommt die Gastronomie- und Freizeitindustrie eine<br \/>\nLeuchtturmfunktion durch Umsetzung der vorhandenen Technologie zu. Der DEHOGA und die IHKn verf\u00fcgen \u00fcber zielgerichtetes Know-how und informieren \u00fcber staatliche F\u00f6rderungen. Zugest\u00e4ndnisse an Verweigerer sind nicht mehr hinnehmbar, zumal die hinzugekommenen Krisen durch Krieg und Energiekostenerh\u00f6hung und daraus abgeleiteten Verhaltensverordnungen am Arbeitsplatz wie zuhause zu massiven<br \/>\nBelastungen der Gesamtbev\u00f6lkerung f\u00fchren. Um die Polizei in ihrem Auftrag f\u00fcr Frieden und Sicherheit zu unterst\u00fctzen,<br \/>\nsoll auch die Bundeswehr an diesem Inlandsauftrag mitwirken d\u00fcrfen. Um die H\u00fcrden f\u00fcr Inlandseins\u00e4tze zu reduzieren, steht eine Grundgesetzes\u00e4nderung an. Ihre Verb\u00e4nde und Kammern unterst\u00fctzen Sie in der Durchsetzung der staatlichen Ma\u00dfnahmen. Wenn wir alle zusammenhalten, wird der Sieg nah und unser sein.<\/p>\n<p><strong>Das verschwiegene \u201aKleingedruckte\u2018<\/strong><br \/>\n<strong>Zu Corona-Ma\u00dfnahmen<\/strong><br \/>\nWiehler &amp; Co. haben guten Grund, das Hinterfragen des tragenden Narrativs, dass nur eine Impfung von der Pandemie befreie und die daraus abgeleiteten unz\u00e4hligen lebenseinschr\u00e4nkenden Ma\u00dfnahmen, zu verbieten. An kritischen und die L\u00fcgen aufdeckenden Journalisten, \u00c4rzten, Wissenschaftlern, B\u00fcrgern etc. wurden und werden empfindliche Exempel statuiert \u2013 von Verunglimpfung \u00fcber Zensur bzw. L\u00f6schung von Medienbeitr\u00e4gen bis hin zu Existenzvernichtung. Wiehler &amp; Co. machten sich schon bald die Geisteshaltung des Reichs\u00e4rztef\u00fchrers Dr. Wagner zu eigen: \u201eEs ist unzul\u00e4ssig, an den von der Reichsregierung zu verantwortenden Ma\u00dfnahmen Kritik zu \u00fcben oder Agitationen gegen die Vorschriften der Impfgesetzgebung zu entfalten. Deshalb ordne ich an, dass s\u00e4mtliche Er\u00f6rterungen der Impffrage in \u00e4rztlichen und \u00e4hnlichen Fachzeitschriften zu unterbleiben haben.\u201c1 Und weiter: Damit jeder verstand, was die Stunde geschlagen hatte, falls eine Durchimpfung der Bev\u00f6lkerung zur Diskussion gestanden h\u00e4tte: \u201eWenn der F\u00fchrer sage, es m\u00fcsse geimpft werden, so habe jeder zu \u00bbparieren\u00ab!\u201c<br \/>\nGedanken- und Wissensaustausch sind das Wesen von Wissenschaft und Grundlage f\u00fcr Erkenntniserweiterung. Ein Verbot, andere wissenschaftliche Erkenntnisse einzubringen, zu denken, zu hinterfragen, zu besprechen ist nicht nur absolut unwissenschaftlich, es missachtet den Menschen in seinem Mensch-Sein.<\/p>\n<p><em>1 Deutsches \u00c4rzteblatt, 15.06.1935<\/em><br \/>\n<em>2 Heyll, U.: Wasser, Fasten, Luft und Licht \u2013 Die Geschichte der Naturheilkunde in Deutschland, Campus Verlag 2006, S. 242<\/em><\/p>\n<p>Die bereits ab April 2020 schnell gewachsene Protestbewegung mit unterschiedlichsten Formaten wurde versucht, durch irrwitzige Auflagen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Nachdem der Erfolg ausblieb und der Protest nicht abebbte, wurde die Polizei instrumentalisiert und bevorzugt in Gro\u00dfst\u00e4dten mit brutalsten Polizeieins\u00e4tzen gegen friedliche B\u00fcrger jeden<br \/>\nAlters und Couleur missbraucht. Der Grund ist einfach: Die Impfkampagnenflops mit der SARS-CoV-Pandemie von 2002\/2003 und der Schweinegrippe 2009\/10 durften sich nicht noch einmal wiederholen. Ein Winkelzug der WHO war die Verw\u00e4sserung der Pandemiedefinition, um leichter die h\u00f6chste Alarmstufe einer Pandemie auszurufen; ein anderer, die Mitgliedsstaaten vertraglich st\u00e4rker an Entscheidungen der WHO zu verpflichten \u2013 wobei die WHO finanziell l\u00e4ngst nicht mehr von Staaten getragen wird, sondern von industrieaffinen und -verbandelten Geldgebern. Das RKI legte zum Jahreswechsel 2012\/13 eine Risikoanalyse zum Bev\u00f6lkerungsschutz im Falle einer hypothetischen \u201eModi-SARS\u201c-Pandemie vor \u2013 nachzulesen in der Bundestagsdrucksache 17\/12051. Der Ma\u00dfnahmenkatalog leitete sich bereits damals von der wissenschaftlich unhaltbaren Pr\u00e4misse ab, dass der Pandemie wirksam nur mit Impfung begegnet werden k\u00f6nne. Ein Aufschrei blieb aus, weil das Papier zu einem geschickten Zeitpunkt ver\u00f6ffentlicht und offensichtlich nicht gelesen wurde.<\/p>\n<p>Es gilt, diesmal einem L\u00fcgenkonstrukt mit sch\u00e4rfsten Mitteln zum Durchbruch zu verhelfen. Auf der einen Seite wurde den Menschen ein Angst- und Panikszenario inszeniert, um sie gef\u00fcgig zu machen, auf der anderen Seite abartig viel Geld in die Hand genommen: \u201aWes Brot ich ess, des Lied ich sing\u2018 gilt f\u00fcr die ganze Linie von der WHO \u00fcber \u201awissenschaftliche\u2018 Forschung bis zur Endstufe kritiklos impfh\u00f6rig gewordener \u00c4rzte.<br \/>\nBereits Anfang April 2020 hat das RKI bzgl. der Gef\u00e4hrlichkeit des Virus Entwarnung gegeben, die Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten wie 2003 oder 2010 abgeblasen werden k\u00f6nnen, was nicht geschah.<br \/>\nSp\u00e4testens hier wurde deutlich, dass eine Agenda durchgezogen wird, die mit \u201aGesundheit\u2018 und \u201aPandemiebek\u00e4mpfung\u2018 nichts zu tun hat. Es gilt zu erkennen, dass in der Realit\u00e4t keine der Horrorszenarien und Modellrechnungen auch nur ansatzweise eingetreten sind, Finanzhilfen im Grunde die Funktion von Schweigegeldern hatten, Appelle wie \u201anur noch drei Wochen durchhalten\u2018 und Versprechungen, dass \u201anur ein Piks\u2018 die Normalit\u00e4t zur\u00fcckbringe u.a.m. T\u00e4uschungsman\u00f6ver waren und sind. Sich einzugestehen, dass man L\u00fcgenbaronen vertraut und alle Ma\u00dfnahmen mit leidvollen Erfahrungen f\u00fcr nichts umgesetzt hat, ist bitter und f\u00e4llt schwer. Trotzdem so weitermachen, weitere Runden als Versuchskarnickel f\u00fcr nebenwirkungsintensive Genspritzen etc.?<\/p>\n<p>Finanzhilfen zu Anfang der Coronazeit wie auch jetzt inflation\u00e4r zur zeitweisen Pufferung der H\u00e4rten durch die hausgemachte Inflation, das sollte man nicht vergessen, sind nicht etwa Geschenke des Staates: Es sind die Steuern, die zuvor von der jetzt in den W\u00fcrgegriff genommenen Wirtschaft und dort Arbeitenden erarbeitet wurden. Die beschw\u00f6renden Mahnungen des Rechnungshofes wegen \u00dcberforderung der Staatsfinanzen \u00fcberh\u00f6ren die Regierenden wohlweislich.<br \/>\nMit der Anwendung raffinierter psychologischer Methoden (\u201eEs braucht Propaganda\u201c, Badische Zeitung 07.05.2022) und handfester Strafbewehrungen gelang es den Regierungen, mithilfe Dauerbeschallung durch die \u201aQualit\u00e4tsmedien, insbesondere im Mittelstand, unterst\u00fctzt durch Druck von Berufsverb\u00e4nden und Kammern, fl\u00e4chendeckend zumindest vordergr\u00fcndig blinden Kadavergehorsam zu entwickeln und staatlichen Vorgaben teils in vorauseilendem Gehorsam zuvorzukommen \u2013 das Milgram-Experiment (1961) ist zur\u00fcck in der Realit\u00e4t. Apropos Qualit\u00e4t: W\u00fcrde ein Wirt (oder wer auch immer) so mit Lug und Trug gearbeitet haben wie bspw. die Regierungen, Wissenschaftler und Medien, Verb\u00e4nde und Organisationen, w\u00fcrde nicht nur der WKD seinen Laden geschlossen haben, er s\u00e4\u00dfe auch im Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p><strong>Befehl ist Befehl?<\/strong><br \/>\nDie Prozesse, die nach dem Krieg und nach der Wende den Mitl\u00e4ufern und Mitt\u00e4tern gemacht wurden, haben eines gezeigt: Der Hinweis, man habe nur Befehle ausgef\u00fchrt, ging schnell ins Leere. Dies zeigen in aller Deutlichkeit die Urteile der sog. Mauersch\u00fctzenprozesse, die nicht nur Sch\u00fctzen, sondern auch alle vorgeschaltete Ebenen bis zu Ministern mit Freiheits- und Geldstrafen belegten. \u201eDieses Gesetz verdiente keinen Gehorsam\u201c, begr\u00fcndete bspw. einer der Richter und erkannte \u201eeinen schwerwiegenden Versto\u00df gegen \u00fcberpositives Recht\u201c.<\/p>\n<p>Wiederholt hoben die Strafsenate ausdr\u00fccklich auf die Verbindlichkeit der Menschenrechtsabkommen wie bspw. den Internationalen Pakt f\u00fcr b\u00fcrgerliche und politische Rechte ab, denen die DDR wie auch die BRD beigetreten sind.<br \/>\nAngesichts des \u00dcberma\u00dfes und Penetranz an Grund- und Menschenrechtsverletzungen bzgl. des Coronageschehens ist zu erwarten, dass es vor den Kadi kommt. Dann wird es nicht nur f\u00fcr \u00c4rzte eng, da sie mit dem \u201aImpfen\u2018 nur notfallzugelassene<br \/>\nExperimentalstoffe injizieren und somit wissentlich gegen den N\u00fcrnberger Codex versto\u00dfen.<br \/>\nAuch die Ma\u00dfnahmenkette vom Verordnungsgeber bis zur Umsetzung gegen\u00fcber Mitarbeitern und G\u00e4sten wird zu beleuchten sein, denn gerade unter den Betriebsinhabern gibt es zahlreiche Hundertf\u00fcnfzigprozentige als aktive T\u00e4ter, wenngleich wohl eine Mehrheit als Mitl\u00e4ufer mit einem blauen Auge davonkommen k\u00f6nnte.<br \/>\nDie Richter werden den Ma\u00dfstab diesmal deutlich h\u00f6her anlegen, weil es sich trotz der Sensibilisierungen (Stichwort \u201eNie wieder\u201c), die jedem Sch\u00fcler in deutschen Schulen zuteil wurden, um erkennbare Wiederholungen aus dunkler Vergangenheit handelt und nicht nur aufgrund des Internets jeder die M\u00f6glichkeit hatte, sich breit zu informieren und sich der Umsetzung der Ma\u00dfnahmen zu versagen.<br \/>\nHier kommen mitentscheidend die Berufsverb\u00e4nde und Kammern ins Spiel, die sich als verl\u00e4ngerte Arme der Verordnungsgeber bet\u00e4tigten und zus\u00e4tzlichen Druck aus\u00fcbten, besonders gegen\u00fcber denjenigen, die sich Hilfe zur Umgehung der Ma\u00dfnahmen erwarteten.<\/p>\n<p>Zwei Beispiele:<br \/>\nDer DEHOGA stellte sich von Anfang an hinter die Regierung und hinterfragte nicht die ungeheuerlich einschneidenden und erniedrigenden Ma\u00dfnahmen f\u00fcr seine Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter. Wie schlecht sich wohl die Mehrheit der Wirte f\u00fchlte, als die dem\u00fctigende Apardheitsbestimmungen eingef\u00fchrt wurden, wurde jammernd hingenommen, obwohl der Verband kein Erf\u00fcllungsgehilfe der Beh\u00f6rde, sondern die Interessenvertretung seiner Mitglieder sein sollte. Ein historisch mutiges, vom Verband \u00f6ffentlich proklamiertes und von den Mitgliedern in zigtausenden<br \/>\nBetrieben umgesetztes NEIN an dieser Stelle \u2013 man nenne es zivilen Ungehorsam oder Zivilcourage \u2013 h\u00e4tte dem k\u00fcnstlich aufrecht erhaltenen Pandemieregelungswahn das \u00fcberf\u00e4llige Ende bereitet.<br \/>\nDoch das Gegenteil ist passiert. Den Betrieben, die an Aktionen wie \u201eWir machen auf\u201c teilnahmen, um dem Irrsinn entgegenzutreten, wurde Unterst\u00fctzung versagt. Aus diesem Verband m\u00fcsste man austreten \u2013 wenn er nicht ein so vielf\u00e4ltiges und gutes Gesamtprogramm f\u00fcr seine Mitglieder h\u00e4tte. Bei jeder neuen Versch\u00e4rfung hat der Verband zwar laut geschrien, aber nicht gegen die Ma\u00dfnahmen, sondern meist<br \/>\nwegen kurzer Inkrafttretungsfristen. Dass die \u00fcbergriffigen Desinfektionsma\u00dfnahmen bis auf den Tisch und der Maskentragezwang f\u00fcr das Servierpersonal extreme Gesundheitsbelastungen darstellen, interessierte den tradiert unterw\u00fcrfigen Verband gleichfalls nicht. Wer will da noch zur\u00fcck in die Branche, in den Service? Auch aktuell<br \/>\nbet\u00e4tigt sich der Verband als Pandemietreiber, indem er die eine oder andere Regelung bem\u00e4ngelt, statt ein Ende der Ma\u00dfnahmen wie in fast allen anderen europ\u00e4ischen Staaten zu fordern. Robert Seegm\u00fcller, Richter am Bundesverwaltungsgerichtshof, vertritt aktuell die Meinung:<br \/>\n\u201eAm besten w\u00e4re es, wenn wir gar nicht mehr so viel dar\u00fcber diskutieren w\u00fcrden, welche Infektionsschutz-Ma\u00dfnahmen erlassen werden sollen, sondern vorrangig zun\u00e4chst einmal dar\u00fcber, ob es \u00fcberhaupt noch welche braucht. Denkbar w\u00e4re es etwa, die Erm\u00e4chtigungen zu Corona-Ma\u00dfnahmen im Infektionsschutzgesetz Ende September einfach ohne Nachfolgeregelung auslaufen zu lassen.\u201c So oder \u00e4hnlich w\u00fcrden Positionen von Verb\u00e4nden lauten, die ihre Mitglieder und deren Probleme ernst nehmen.<\/p>\n<p><strong>Flagge zeigen?<\/strong><br \/>\nWarum weht vor manchem gastronomischen Betrieb die badische Fahne? Ist der Fahnenschmuck nur Deko oder weht hier auch ein etwas rebellischer Wind, weil Wirtsh\u00e4user f\u00fcr die Revolutionen eine wichtige Rolle spielten? In 2018 hisste das Landesmuseum in Karlsruhe ausstellungsbegleitend die badische Fahne auf dem Turm des Schlosses und musste diese wegen Verbots der Landesregierung wieder einholen. Das Verbot entfachte einen Proteststurm und Stuttgart musste klein beigeben \u2013 die Fahne wehte wieder umso stolzer. Die Wirte hinter der vorne gehissten badischen<br \/>\nFahne zeigen jedoch nicht mehr Flagge, sie mutierten zu farblosen Mitl\u00e4ufern. Die Hoffnung bleibt, dass sie fr\u00fcher aufwachen als andere und handeln.<br \/>\nUm etwas zu \u00e4ndern, muss man ins Handeln kommen \u2013 relevant ist, was der Einzelne tut, ohne auf den anderen zu warten, denn dann tut sich nichts. \u201aSei du selbst die Ver\u00e4nderung\u2018 riet Mahatma Gandhi.<\/p>\n<p><strong>Organisationen, die dem Mittelstand in den R\u00fccken fallen<\/strong><br \/>\nDie IHKn sind regionale, branchen\u00fcbergreifende Selbstverwaltungen der Wirtschaft und K\u00f6rperschaften des \u00f6ffentlichen Rechts; Gewerbebetriebe sind Pflichtmitglied kraft Gesetz. Zu den Aufgaben der IHK geh\u00f6rt u.a. die Vertretung der gewerblichen Wirtschaft gegen\u00fcber dem Staat. Doch bei \u201aCorona\u2018 setzt die IHK die Interessen des Staates gegen kritische Mitglieder durch. Ein Beispiel: Die Satzung des Tourismusausschusses der IHK S\u00fcdlicher Oberrhein sieht ausdr\u00fccklich \u201abei Bedarf\u2018 zus\u00e4tzliche Sitzungstermine vor. Die Kammer wie die Ausschussvorsitzenden sahen ob der massivsten staatlichen Eingriffe in das Wirtschafts- und Privatleben ihrer Mitglieder auf Anfrage keinen zus\u00e4tzlichen Gespr\u00e4chsbedarf. Im Gegenteil: Es wurde geraten, abzuwarten und die Sitzungsintensit\u00e4t heruntergefahren. Und mehr: Wer sich coronama\u00dfnahmenkritisch \u00e4u\u00dferte, einen kurzfristigen Gespr\u00e4chsbedarf f\u00fcr n\u00f6tig hielt und die Einladung von namentlich genannten, zu Viren, Impfung und Epidemiologie sachverst\u00e4ndigen Kapazit\u00e4ten aus dem Mitgliederkreis der Kammer als Referenten anregte, erlebte Diffamierung und zuletzt, nach 35j\u00e4hriger aktiver Mitarbeit, den Ausschluss aus dem Ausschuss \u2013 deutlicher Ausdruck eines systembedingten Versagens der Kammer.<\/p>\n<p>Doch bleibt sie noch weit hinter dem Deutschen \u00c4rztetag zur\u00fcck, der Ende Mai 2022 die \u201aberufsrechtliche und strafrechtliche Sanktionierung\u2018 (impf)kritischer \u00c4rzte als Ziel formulierte. Die Abschaffung wissenschaftlicher Diskurse und gar deren Strafbewehrung sind Zeichen eines R\u00fcckfalls in l\u00e4ngst \u00fcberwunden geglaubte Zeiten. Andersdenkende werden einfach ausgeschaltet. \u00d6ffentlich an den Pranger gestellt werden \u00c4rzte, Richter, Anw\u00e4lte, Lehrer und zunehmend jeder mit einer differenzierten Meinung \u2013 und wenige gehen dagegen auf die Stra\u00dfe. Man k\u00f6nnte der N\u00e4chste sein, den die \u00f6ffentliche Diffamierung trifft. W\u00e4ren 2020 auch der breite, staatstragende Mittelstand (Unternehmer wie Handwerker etc.), der heute wie die gesamte Bev\u00f6lkerung<br \/>\n(soweit nicht beim Staat besch\u00e4ftigt) vor dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abgrund steht, gegen die irrsinnigen Ma\u00dfnahmen mit auf die Stra\u00dfe gegangen, w\u00e4re alles vorbei.<br \/>\nDoch es war bequemer, sich von den regierungsh\u00f6rig gewordenen Medien und schnellen Finanzhilfezusagen einlullen zu lassen und die Demonstranten niederzumachen.<br \/>\nW\u00e4re, w\u00e4re, w\u00e4re. Hinterher ist man immer schlauer. Doch ist es nicht zu sp\u00e4t! Die Demos gegen die Coronama\u00dfnahmen waren seitens der Demonstrierenden immer friedlich und werden es auch bleiben. Das Credo, dass die Gewalt des Staates niemals die Gewalt der Gedem\u00fctigten werden darf, wird befolgt, weil es einen Neuanfang nach dem Kollaps gibt. Doch wenn der Winter ob der derzeit menschenverachtenden Wirtschafts-, Gesundheits- und Au\u00dfenpolitik, die in der Fl\u00e4che zu schwerer Not f\u00fchren und wegen anstehender Schlie\u00dfungen von Betrieben die Arbeitslosenzahlen<br \/>\nhochtreiben, der sog. Mob auf die Stra\u00dfe geht, dann Gnade dem Land. Wenn es in der Aufarbeitung um T\u00e4ter oder Mitl\u00e4ufer geht, ist eines sicher: Vor dem Kadi hat jeder selbst sein Tun oder Lassen zu verantworten; Einwendungen, vom DEHOGA, der IHK oder anderen unter Druck gesetzt worden zu sein, werden die Richter l\u00e4chelnd beiseiteschieben. Denn f\u00fcr etwas sicht- und h\u00f6rbaren Widerstand drohen noch keine<br \/>\nKonzentrations-, Umerziehungs- oder Arbeitslager.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Erg\u00e4nzung<\/strong><br \/>\nDie Themen, die heute die Tagespolitik und das Leben der Menschen fremdbestimmen, wurden von langer Hand vorbereitet \u2013 die Umweltkatastrophe, der Ukraine-Krieg, der Energienotstand und nicht zuletzt die Pandemie, sind Spiele mit gezinkten Karten.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Zum Klimawandel<\/strong><br \/>\nZweifellos muss der Raubbau an den lebensnotwendigen Ressourcen, die Entscheider hinter sch\u00f6pfungverachtenden Wirtschaftssystemen wider besseres Wissen in zunehmendem Ma\u00dfe betreiben, dringend \u00fcberwunden werden. Anfang des 17. Jh. \u201ewucherten [die Gletscher] sehr verderblich aus ihren Schlupfwinkeln hervor\u201c und brachten f\u00fcr Jahrzehnte Not und Elend (Saaser Chronik, 1988), in den 1970ern wurde in Wissenschaft und Medien massiv vor einer nahenden globalen Eiszeit gewarnt, ab der Jahrtausendwende vor einer globalen \u00dcberw\u00e4rmung. F\u00fcr beide Untergangszenarien wurden als Folgen Extremereignisse bis hin zur Unbewohnbarkeit erwartet und die Menschen als urs\u00e4chlich verortet.<br \/>\nDer Weckruf der FFF-Bewegung hat seine Berechtigung, nicht jedoch die zum Selbstzweck vorangetriebene Panikpolitik, die jedes Ma\u00df an Gesamtverantwortung ignoriert und binnen Kurzem eine Katastrophe erst herbeif\u00fchrt \u2013 getoppt durch den enthemmten Energieverbrauch einer E-Kraftfahrzeugefokussierung, f\u00fcr das \u201eInternet der Dinge\u201c und die totale \u00dcberwachung, was nur mit G5-Netz realisierbar ist. All dies braucht der Mensch tats\u00e4chlich nicht. Mit den die Pandemie aufrecht erhaltenden Ma\u00dfnahmen wie Masken, Tests, Schutzanz\u00fcge etc. etc. wurde ohne Not durch Produktion und Wegwerfen eine Umweltverschmutzung in unvorstellbar gewesenem Ma\u00df losgetreten und nach wie vor fortgef\u00fchrt (seit Monaten nur noch in Deutschland und dort mit Lust) \u2013 ma\u00dfgeblich durch die, die seit Jahren lautstark Umweltschutz fordern.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Zum Ukraine-Krieg<\/strong><br \/>\nNach der Aufl\u00f6sung des Warschauer Paktes bauten die USA und die von ihr dominierte NATO an einem neuen Feindbild Russland und betreiben \u2013 gemeinsam mit abh\u00e4ngigen EU-Staaten \u2013 aggressiv eine milit\u00e4rische Osterweiterung. Seit bald 20 Jahren arbeiten US-\u201aBerater\u2018 in der Ukraine und Westkonzerne mit konflikttr\u00e4chtigem Portfolio kaufen<br \/>\nsich dort ein oder halten Produktionsst\u00e4tten \u2013 unter Leugnung berechtigter Interessen Russlands. Nach dem Putsch 2014 verbot die Interimsregierung in Kiew in den \u00fcberwiegend russischsprachigen Ostregionen umgehend den Gebrauch der russischen Sprache, schloss die gr\u00f6\u00dfte Partei des Ostens aus der Interimsregierung aus<br \/>\nund verf\u00fcgte weitere ausgrenzende Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nKiew stellte Rentenzahlungen ein, die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete erfolgt aus Russland. Diese Aggressionen Kiews gegen die in den Ostregionen vorherrschende russische und nach Selbst\u00e4ndigkeit strebende Bev\u00f6lkerung m\u00fcndeten in den politisch erw\u00fcnschten blutigen B\u00fcrgerkrieg, der im Westen auch \u00fcber den Einmarsch Putins hinaus wohlweislich flach gehalten wurde.<br \/>\nEs k\u00f6nnte sich zeigen (was den Putsch zur Installierung einer US-geneigten Regierung angeht, best\u00e4tigte Pr\u00e4sident Obama am 01.02.2015 den \u201aUS-Deal\u2018), dass der Provokateur f\u00fcr den Krieg nicht in Moskau, sondern im fernen Washington sitzt. Amerika tut es nicht weh, sondern gereicht zum finanziellen Megaschn\u00e4ppchen, f\u00fcr seine Interessen die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten, besonders willig die Deutschen, in den Ukrainekrieg zu verwickeln und zu verheizen.<br \/>\nDas Anfang 2015 ausgehandelte Minsker Abkommen, das den Krieg beenden und eine politische L\u00f6sung herbeif\u00fchren sollte, wurde seitens der Ukraine beharrlich nicht umgesetzt noch von den mitunterzeichneten Westm\u00e4chten eingefordert. Im Februar d.J. stellte Putin die Aussichtslosigkeit des Abkommens fest und erkl\u00e4rte die Volksrepubliken<br \/>\nLuhansk und Donez zu selbst\u00e4ndigen Staaten. Die F\u00fchrer der beiden Republiken dr\u00e4ngten Moskau auf milit\u00e4rischen Beistand, dem Putin angesichts der Vorgeschichte erwartbar folgte.<br \/>\nNach Faktenlage handelt es sich weniger um einen \u201agrausamen Angriffskrieg\u2018 als um eine letztlich \u2013 leider \u2013 logische (zu) sp\u00e4te Reaktion Putins auf jahrzehntelange imperialistische westliche Ignoranzpolitik. Politologe Prof. John Mearsheimer vertrat schon vor Jahren \u00f6ffentlich die Auffassung, dass die au\u00dfenpolitische Strategie der USA f\u00fcr den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine urs\u00e4chlich ist. Deshalb sehen die Amerikaner den Ukrainekrieg ganz anders, wollen keine Verhandlungsl\u00f6sung und n\u00f6tigen deshalb die Verb\u00fcndeten. Wobei sich die Deutschen, die Russland<br \/>\npolitisch wie kulturell eigentlich so viel zu verdanken haben, unfassbar in auflebender Hurra-Mentalit\u00e4t blindlings den amerikanischen Forderungen unterwerfen. Das ist keine aus der Luft gegriffene Verschw\u00f6rungstheorie, sondern eine gut dokumentierte historische Entwicklung. Sie nicht wahrhaben wollen, steht auf einem anderen Blatt.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Zur Wirtschaftslage<\/strong><br \/>\nHier ist schnell alles gesagt. Die ideologiefixierte sinnfreie Wirtschaftspolitik l\u00e4uft angesichts der selbstgemachten Gas- und Strompreisexplosionen ganz auf Zerst\u00f6rung des Wirtschaftslebens hinaus, was sofort in die Gesellschaft durchschl\u00e4gt. \u201aDie Menschen werden im Winter wegen K\u00e4lte und Not mit Protesten auf die Stra\u00dfe gehen, weil wir eine Demokratie sind\u2018, erl\u00e4uterte die deutsche Au\u00dfenministerin Baerbock in einer englisch gehaltenen Ansprache und f\u00fcgte hinzu, dass die Sanktionen gegen Russland vorrangig seien und sie trotz dieser Situation die Ukraine unterst\u00fctzen<br \/>\nwerde, solange sie die Unterst\u00fctzung brauche. Angesichts des Gehorsams der Deutschen konnte Gauck, der sich abf\u00e4llig \u00fcber Kritiker auslie\u00df, mit seiner sinngem\u00e4\u00dfen \u00c4u\u00dferung vom M\u00e4rz 22 \u201ehungern und frieren f\u00fcr die Ukraine\u201c<br \/>\ndie politische Leitlinie vorgeben. Die Mehrheit der Gastronomiearbeit sehr intensiv mit Strom und Gas. Die Mehrkosten sind nicht mehr umlegbar, Energiesparpotentiale sind meist l\u00e4ngst durch neue Technologien ausgereizt. Die G\u00e4stezahl bricht wegen der<br \/>\nSchwindsucht im Geldbeutel in jedem Fall ein \u2013 Coronama\u00dfnahmen hin oder her. Was bleibt, sind weitere Reduzierungen der \u00d6ffnungszeiten, um vielleicht eine \u201aschwarze Null\u2018 zu erwirtschaften oder gleich zu schlie\u00dfen und das Personal zu entlassen, um diesen Kostenblock zu neutralisieren. Wer Pacht zahlt und\/oder Kredite bedienen muss, hat die A&#8230;-Karte bekommen.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Bargeldverzicht<\/strong><br \/>\nDie nachhaltigste Freiheitsberaubung und der Verfall der Privatsph\u00e4re wird im Durcheinander der st\u00e4ndig wechselnden Krisenszenarien, das psychologischer Bestandteil der Ma\u00dfnahmen ist, kaum bemerkt mit Macht vorangetrieben:<br \/>\nDie faktische Abschaffung des Bargeldes durch Zahlzwang mit elektronischem Geld \u2013 im Supermarkt, an der Tankstelle, im Caf\u00e9, Zutritt zu Veranstaltungen u.a.m. Das Zahlen ist jedoch nur ein Teil des bereits unter Merkel angestrebten Sozialpunktesystems nach chinesischem Vorbild, das das Bundesbildungsministerium im Juni 2021 vorstellte. Von solchen digitalen Bonussystemen wird auch abh\u00e4ngen, ob man bspw. einen gew\u00fcnschten Studienplatz\/Job findet oder nicht.<br \/>\nIn Verbindung mit Methoden der K\u00fcnstlichen Intelligenz ist jeder B\u00fcrger im Detail kontrollier-, steuer- und aussortierbar. Wer also nicht spurt, der hat bald keinen Spa\u00df mehr am Leben. Mit dem kleinen Finger f\u00fcr die Bequemlichkeit beim Zahlen verliert der B\u00fcrger seine individuelle Selbstbestimmung in allen beruflichen und privaten Lebenslagen. Bargeld hingegen bedeutet Unabh\u00e4ngigkeit.<br \/>\nDie fadenscheinigen Vorteile wie Hygiene (ein bis zum Erbrechen widerlegtes Uraltargument), Sicherheit (Datengold f\u00fcr die Konzerne, personifizierte Nutzerprofile zu verfeinern und den Staat, die \u00dcberwachung zu vertiefen sowie die Abh\u00e4ngigkeit des Nutzers) und Schnelligkeit (Ablehnung des Zahlvorgangs durch Voll- oder Teilsperrung des Bezahlmediums, vors\u00e4tzliche oder zuf\u00e4llige stunden- oder gar tageweise Ausf\u00e4lle von Bezahlterminals oder Stromausfall) entpuppen sich als perfideste Taktik, die Menschen maximal gef\u00fcgig und als Folge krank zu machen.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Ausblick<\/strong><br \/>\nDas zerr\u00fcttende Wirtschaftssystem und Gesundheitswesen sind Ausfluss einer materialistischen, das Wesen des Menschen verkennenden Weltanschauung. Zur Gesundung braucht es eine ver\u00e4nderte Geisteshaltung, wie sie bspw. Ludwig Erhard praktizierte. Sie beinhaltete bereits Elemente der Sozialen Dreigliederung Rudolf Steiners.<\/p>\n<p><strong>\u2022 Sp\u00e4tpubertierende R\u00fcpel<\/strong><br \/>\nIn ihrer ideologischen Verbohrtheit und Leugnung kultureller Werte verweigern die Spitze der deutschen Regierung und gar der Bundespr\u00e4sident dem verstorbenen Michail Gorbatschow, dem das deutsche Volk seine Wiedervereinigung und Europa die \u00d6ffnung der Grenzen zu verdanken hat, respektlos die letzte Ehre, das letzte Geleit. Kann man tiefer sinken?<br \/>\nAngesichts des in Galopp versetzten \u00f6konomischen Selbstmords Deutschlands mahnt Michail Gorbatschows Bonmot den verschlafenen Widerstand gegen die staatliche Willk\u00fcr: \u201eWer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben&#8220;<\/p>\n<p>September 2022, Paul Busse, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-freizeit.de\">https:\/\/www.freiburg-freizeit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Deutschland\u00a0&gt;\u00a0Corona-Virus &gt;Corona-Gastro Paul Busse: Das Schweigen der Unternehmer\u00a0(3.12.2022) Gastronomie und Tourismus: Verl\u00e4ssliche Tr\u00e4ger der Pandemie (30.9.2022) &nbsp; Gastronomie und Tourismus: Verl\u00e4ssliche Tr\u00e4ger der Pandemie von Paul Busse Ab M\u00e4rz 2020 wurde die ausgerufene Pandemie seitens der Regierungen mit einer Vielzahl &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-gastro\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":79419,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-106860","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106860"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106860\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106879,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/106860\/revisions\/106879"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/79419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}