{"id":10628,"date":"2012-09-10T08:53:19","date_gmt":"2012-09-10T06:53:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=10628"},"modified":"2023-01-11T11:27:10","modified_gmt":"2023-01-11T10:27:10","slug":"palliativ","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/palliativ\/","title":{"rendered":"Palliativ"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Senioren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/\">Senioren<\/a> &gt;Palliativ<\/p>\n<div id=\"attachment_8977\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/wurth\/blumen-maske-pan120808\/\" rel=\"attachment wp-att-8977\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8977\" class=\"size-full wp-image-8977\" title=\"blumen-maske-pan120808\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/blumen-maske-pan120808.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/blumen-maske-pan120808.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/blumen-maske-pan120808-180x73.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8977\" class=\"wp-caption-text\">Blumen und Maske unter badischer Sonne am 10. August 2012<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/trauer\/sterben\/\">DGHS: Humanes Sterben \u2013 Edith Vieser in Freiburg<\/a>\u00a0(11.1.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-tod\/\">Der Tod mit Covid \u2013 eine Beschreibung<\/a>\u00a0(25.1.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Experten Streit Palliativmedizin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/experten-streit-palliativmedizin\/\">Experten Streit Palliativmedizin<\/a>\u00a0(15.4.2020)<\/li>\n<li>Sterbenden und Schwerkranken helfen &#8211; Kurse vom Palliativzentrum (19.10.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schmerzen-palliativ-infos\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schmerzen-palliativ-infos\/<\/a>\u00a0(11.4.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz1.htm#9. Palliative Care Symposium am 26.Nov im Rieselfeld\">9. Palliative Care Symposium am 26.Nov im Rieselfeld<\/a>&gt;Hospiz1 (16.11.2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz1.htm#Christoph Student \u00fcber Todesangst und Jenseitsglaube\">Christoph Student \u00fcber Todesangst und Jenseitsglaube<\/a> &gt;Hospiz1 (16.11.2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz1.htm#Palliativnetz im Elztal und Simonsw\u00e4ldertal geplant\">Palliativnetz im Elztal und Simonsw\u00e4ldertal geplant<\/a> &gt;Hospiz1 (22.3.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/palliativ.htm#Schmerztherapie - Palliativstation - Ethische Herausforderung\">Schmerztherapie &#8211;\u00a0 Palliativstation &#8211; Ethische Herausforderung<\/a> &gt;Sterbehilfe1 (14.11.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sterbehilfe1.htm#Das Recht, mit wenig Schmerzen zu sterben\">Das Recht, mit wenig Schmerzen zu sterben<\/a> &gt;Sterbehilfe1 (13.11.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz1.htm#Gastlichkeit in die Klinik bringen: Er\u00f6ffnung der Palliativstation\">Gastlichkeit in die Klinik bringen: Er\u00f6ffnung der Palliativstation<\/a> &gt;Hospiz1 (2.12.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/palliativ.htm#Ambulante Palliativ-Pflege - De-Institutionalisierung\">Ambulante Palliativ-Pflege &#8211; De-Institutionalisierung<\/a> (7.12.2005)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-tod\/\">Corona-Tod<\/a><\/li>\n<li>Palliativmedizin<\/li>\n<li>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Palliativmedizin &#8211; DGP<\/li>\n<li>Interdisziplin\u00e4res Palliativzentrum S\u00fcdbaden<\/li>\n<li>Palliativnetz Freiburg &gt;Palliativ<\/li>\n<li>Pallium e.V. in B\u00fchl<\/li>\n<li>Palliativstation &#8211; Palliativmedizin Uni Freiburg &gt;Hospiz<\/li>\n<li>Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung<\/li>\n<li>SAPV: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung in Freiburg (19.5.2009)<\/li>\n<li>F\u00fcnf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern &#8211; The top fife regrets of the Dying<\/li>\n<li>Bis zuletzt leben k\u00f6nnen\u00a0 (10.12.2008)<\/li>\n<li>Ern\u00e4hrung Schwerstkranker: Palliativmedizin, Patientenverf\u00fcgung (27.11.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/trauer\/sterben\/\">Sterben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sterbenden und Schwerkranken helfen &#8211; Kurse vom Palliativzentrum<\/strong><br \/>\nMenschen ermutigen, sich Schwerkranken und Sterbenden zuzuwenden \u2013 das m\u00f6chte das Palliativzentrum S\u00fcdbaden mit seinen Letzte-Hilfe-Kursen. Worum es darin geht, verr\u00e4t Lars Wiegmann im Interview.<br \/>\nWas kann ich einem Angeh\u00f6rigen Gutes tun, wenn er sich vom Leben verabschiedet? Viele f\u00fchlen sich hilflos, wenn sie geliebten Menschen beim Sterben zusehen m\u00fcssen. Um das zu vermeiden oder zumindest die empfundene Hilflosigkeit zu lindern, bietet das Interdisziplin\u00e4re Palliativzentrum S\u00fcdbaden regelm\u00e4\u00dfig sogenannte Letzte-Hilfe-Kurse an. Kathrin Blum hat \u00fcber dieses Angebot mit dem Palliativmediziner Lars Wiegmann gesprochen.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Schon beim Thema Erste Hilfe sind viele verunsichert und trauen sich nicht zu, unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Bei der Letzten Hilfe sieht das vermutlich kaum anders aus.<br \/>\nWiegmann: Ja, das ist vergleichbar. Und das ist auch unsere Motivation f\u00fcr diese Kurse. Im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen sehe ich h\u00e4ufig, dass sich viele Angeh\u00f6rige hilflos und unsicher f\u00fchlen. Durch die Vermittlung von Grundwissen m\u00f6chten wir die Teilnehmer ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Durch entsprechendes Wissen k\u00f6nnen Sicherheit und Handlungsspielr\u00e4ume entstehen.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Welche Bereiche umfasst dieses Wissen?<br \/>\nWiegmann: Die Kurse sind in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um das Sterben als Teil unseres Lebens, im zweiten um vorbeugen und entscheiden, zum Beispiel durch Vorsorgevollmacht und Patientenverf\u00fcgung. Im dritten Teil stehen medikament\u00f6se und nicht-medikament\u00f6se Optionen einer suffizienten Symptomlinderung im Fokus: Braucht es Medikamente und wenn ja, welche M\u00f6glichkeiten gibt es? Neben physischen geht es auch um psychische Schmerzen sowie im letzten Abschnitt um das Abschiednehmen und die Trauer. Sterben ist individuell und einzigartig und macht viele Menschen unsicher. Durch Teilen dieser Unsicherheit kann man diese reduzieren. Wer sich gemeinsam mit anderen k\u00fcmmert, gewinnt Sicherheit. Man kennt auch das von den Erste-Hilfe-Kursen.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Sie m\u00f6chten die Kursteilnehmer zur Letzten Hilfe ermutigen. Wie kann das gelingen?<br \/>\nWiegmann: Indem wir die letzte Phase des Lebens thematisieren und wieder mehr ins Leben holen, entmystifizieren wir das Sterben und den Tod. Beides ist mit Angst und Schrecken besetzt und die wenigsten machen sich Gedanken dar\u00fcber, bis sie selbst betroffen sind, beispielsweise weil ein Familienmitglied oder Freund schwer erkrankt. Wer sich fr\u00fchzeitig mit dem Sterben auseinandersetzt und informiert, gewinnt Handlungsf\u00e4higkeit und verliert \u00c4ngste.<br \/>\nBZ: So verschieden wie die Menschen, sind vermutlich auch ihre Bed\u00fcrfnisse in der Zeit des Abschieds. Inwieweit k\u00f6nnen Ihre Tipps verallgemeinert werden?<br \/>\nWiegmann: Es gibt durchaus ein paar Dinge, die vielen Sterbenden gut tun. Ein gro\u00dfes Thema ist beispielsweise die Mundpflege. Die ist sehr wichtig, weil viele nicht mehr trinken k\u00f6nnen. Dazu machen wir praktische \u00dcbungen, wie wir etwa die Lippen befeuchten und das Durstgef\u00fchl reduzieren k\u00f6nnen. Das schon einmal ge\u00fcbt zu haben, gibt Sicherheit und ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wie es sich anf\u00fchlt. Und wir vermitteln die Erkenntnis, dass Zuwendung den Sterbenden gut tut.<br \/>\nBZ: Brauchen nahe Angeh\u00f6rige diese nicht mindestens genauso dringend wie die Patienten?<br \/>\nWiegmann: Auch darum geht in unseren Kursen. Wie viel kann ich leisten? Wie geht es mir damit? Solche Fragen thematisieren wir. Betroffene kann man vernetzen, ihnen Hilfsangebote aufzeigen. Unterst\u00fctzung kann es von Pflegediensten, ambulanten Hospizgruppen, Seelsorgern, Haus\u00e4rzten oder von Spezialisten, wie beispielsweise dem Palliativnetz Freiburg, geben. Unser Ziel ist es, Angeh\u00f6rige bestm\u00f6glich zu st\u00e4rken \u2013 und das professionelle Team darum herum zu gruppieren. Das funktioniert am besten, wenn beide Systeme \u2013 Betroffene und Unterst\u00fctzende \u2013 gut informiert sind und sich aufeinander einlassen.<br \/>\nBZ: An wen richten sich die Kurse explizit?<br \/>\nWiegmann: Die Letzte-Hilfe-Kurse sind bewusst so konzipiert, so dass jeder mitmachen kann. Sie richten sich nicht ausschlie\u00dflich an Betroffene. Es geht jeden an. Genau wie auch die Erste Hilfe. Die Zahl der Teilnehmer ist auf je 20 Personen beschr\u00e4nkt, damit wir auch auf individuelle Fragen eingehen k\u00f6nnen.<br \/>\nBZ: Sind die Teilnehmer erfahrungsgem\u00e4\u00df tats\u00e4chlich bunt gemischt, oder interessieren sich doch eher \u00e4ltere Menschen f\u00fcr die Thematik?<br \/>\nWiegmann: Die Gruppen sind in der Regel bunt gemischt. Es interessieren sich junge und \u00e4ltere Menschen gleicherma\u00dfen f\u00fcr die Letzte Hilfe. Ein Gro\u00dfteil sind Angeh\u00f6rige, die sich Orientierung verschaffen m\u00f6chten, um die Themen in der Familie weiter zu behandeln. Ein St\u00fcck weit k\u00f6nnen unsere Kurse auch helfen, die Angst vor dem eigenen, aber auch Sterben anderer zu nehmen \u2013 darauf lassen die R\u00fcckmeldungen der Teilnehmer schlie\u00dfen.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Das Sterben ist f\u00fcr viele ein Tabuthema. Viele scheuen sich davor, dem Tod nahe zu kommen.<br \/>\nWiegmann: Das ist einerseits verst\u00e4ndlich. Andererseits erleben wir, dass Menschen, die mit Sterbenden arbeiten, beispielsweise Helfer von Hospizgruppen, ihre Arbeit als unglaubliche Bereicherung und gro\u00dfen Schatz erfahren. Es gibt einem die M\u00f6glichkeit, innezuhalten, die Schnelllebigkeit des Alltags zu vergessen, indem man sich ganz auf den Menschen, der einen braucht, einl\u00e4sst. Erfahrungen, die wir im Kurs weitergeben k\u00f6nnen, sind die, dass Sterben nicht nur Leid, Trauer und Grausamkeit bedeutet. Sondern, dass da ganz viel Raum ist f\u00fcr W\u00e4rme, N\u00e4he, Sinnhaftigkeit und Zwischenmenschlichkeit, f\u00fcr Zuwendung, Dankbarkeit, Hoffnung und Liebe.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.10.2019 von Kathrin Blum bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/in-letzte-hilfe-kursen-lernen-teilnehmer-schwerkranken-menschen-zu-helfen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/in-letzte-hilfe-kursen-lernen-teilnehmer-schwerkranken-menschen-zu-helfen<\/a><\/p>\n<p><em>Lars Wiegmann (44) ist Facharzt f\u00fcr An\u00e4sthesiologie in der Praxisklinik Z\u00e4hringen. Seine Schwerpunkte liegen auf Schmerztherapie und Palliativmedizin, er ist Pr\u00e4sident des Interdisziplin\u00e4ren Palliativzentrums S\u00fcdbaden und Mitarbeiter des Palliativnetzes Freiburg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die n\u00e4chsten Kurse finden statt:<\/strong><br \/>\nAm Freitag, 8. November 2019, von 16 bis 20 Uhr sowie am Samstag, 9. November, von 9 bis 13 Uhr im Hospiz Karl Josef in Freiburg. Am Samstag, 30. November, findet ein Kurs von 9 bis 13 Uhr in der Begegnungsst\u00e4tte Evangelisches Stift Freiburg statt. Die Teilnahme kostet 20 Euro,<br \/>\nAnmeldung per E-Mail an: <a href=\"mailto:letztehilfe@palliativzentrum-suedbaden.de\">letztehilfe@palliativzentrum-suedbaden.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Palliativzentrum S\u00fcdbaden<\/strong><br \/>\nDas Interdisziplin\u00e4re Palliativzentrum S\u00fcdbaden ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlicher Berufsfelder. Ziel des Vereins ist eine Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung, indem Wissen vermittelt und die Vernetzung von Haus\u00e4rzten, Schmerztherapeuten, Onkologen, Neurologen, Internisten, Geriatern, Pflegediensten, Pflegeeinrichtungen, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und Psychologen im station\u00e4ren und ambulanten Bereich gest\u00e4rkt und gef\u00f6rdert wird.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.palliativzentrum-suedbaden.de\">https:\/\/www.palliativzentrum-suedbaden.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Palliativmedizin<\/strong><\/p>\n<p>Die Palliativmedizin besch\u00e4ftigt sich mit der aktiven, ganzheitlichen Behandlung von Patienten, die unheilbar erkrankt sind. Insbesondere bei Tumorpatienten kann jedoch durch eine professionelle Schmerztherapie die Lebensqualit\u00e4t deutlich gesteigert werden. In der Regel haben die Patienten nur noch eine begrenzte Lebenserwartung. Nicht die Verl\u00e4ngerung der \u00dcberlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualit\u00e4t, also die W\u00fcnsche, Ziele und das Befinden der Patienten, stehen im Vordergrund der Behandlung. In der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sterbehilfe1.htm#Schmerztherapie - Palliativstation - Ethische Herausforderung\">Universit\u00e4tsklinik in Freiburg<\/a> gibt es eine Abteilung, die sich intensiv der Palliativmedizin widmet.<br \/>\n<strong>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Palliativmedizin &#8211; DGP <\/strong><\/p>\n<p>Die 1994 gegr\u00fcndete\u00a0Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Palliativmedizin\u00a0(DGP)\u00a0steht f\u00fcr die interdisziplin\u00e4re und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin T\u00e4tigen: Knapp 60 Prozent der DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt \u00fcber zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung t\u00e4tigen Berufsgruppen. Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplin\u00e4r und berufsgruppen\u00fcbergreifend auf allen Ebenen zu f\u00f6rdern.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Fach Palliativmedizin steht f\u00fcr die bestm\u00f6gliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihrer Angeh\u00f6rigen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dgPalliativmedizin.de\">www.dgPalliativmedizin.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Palliativstation im Universit\u00e4tsklinikum Freiburg<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Unter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/palliativ.htm\">Palliativmedizin (Palliativ Care)<\/a> versteht man im Gegensatz zur heilenden (kurativen) oder vorbeugenden (prophylaktischen) Behandlung die Schmerz lindernde und andere belastende Symptome behandelnde Versorgung. Diese wird einem Menschen zuteil, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und dessen Lebenserwartung auf wenige Tage oder Wochen begrenzt ist. Neben der medizinischen Behandlung stehen vor allem die pflegerische Versorgung, die psychologische Betreuung und die spirituelle Begleitung im Mittelpunkt.<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/palliativ\/palliativ1-061202\/\" rel=\"attachment wp-att-10637\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-10637\" title=\"palliativ1-061202\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palliativ1-061202-180x135.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palliativ1-061202-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palliativ1-061202.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/palliativ\/palliativ2-061202\/\" rel=\"attachment wp-att-10638\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"palliativ2-061202\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palliativ2-061202-180x135.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Blick nach S\u00fcden im Wohnzimmer\u00a0 \u00a0 Blick nach Osten am 2.12.2006<\/p>\n<p align=\"left\">&#8222;Pallium&#8220; kommt vom Lateinischen und bedeutet &#8222;Umhang&#8220; bzw. &#8222;Mantel&#8220;. Ein Mantel sch\u00fctzt und w\u00e4rmt. Die Palliativmedizin begleitet Menschen sch\u00fctzend, die an einer nicht mehr heilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden. Seit 2002 gibt es die Forschungsgruppe Palliativmedizin in Freiburg. Ein Team um Frau Dr. Gerhild Becker (Theologin und \u00c4rztin), Prof. Hubert Blum, Prof. Hermann Frommhold (Strahlentherapeut) und Carola Xander (Psychoonkologin) leitet die Palliativstation im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/uniklinik.htm\">Uniklinikum Freiburg<\/a> und betreut 12 Doktoranden. Man arbeitet interdisziplin\u00e4r: Arzt, Psychologe, Krankenpfleger und Sozialarbeiter.<br \/>\nBeim Tag der Begegnung am 2.12.2006 wurden die Besucher von den Mitarbeitern der Palliativstation freundlich empfangen und informiert &#8211; auch von Silke Walter, der pflegerischen Leitung der Palliativstation. Desweiteren informierten folgende &#8222;G\u00e4ste&#8220;:<br \/>\nStation\u00e4res Hospiz: Alfred Debes vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz.htm#Hospiz Karl Joseph\">Hospiz Karl Josef <\/a>in der T\u00fcrkenlouisstrasse.<br \/>\nAmbulante Hospizdienste: Cornelia Kirchner von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz.htm#Hospizgruppe Freiburg\">Hospizgruppe Freiburg e.V.<\/a><br \/>\nPflege: Frau Kullmann von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/pflege.htm#Br\u00fcckenpflege f\u00fcr Krebskranke Freiburg\">Br\u00fcckenpflege am Tumorzentrum Freiburg<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/kirchen.htm#Klinikseelsorge Universit\u00e4tsklinik Freiburg\">Klinikseelsorge<\/a>: H\u00e4nni-Grina von der Ev. Klinikseelsorge und Andrea Kohler vom Kath. Klinikpfarramt.<\/p>\n<p>Palliativstation, Robert-Koch-Strasse 3, 79106 Freiburg, Tel. 0761\/270-9545<br \/>\n<a href=\"mailto:palliativmedizin@uniklinik-freiburg.de\">palliativmedizin@uniklinik-freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.uniklinik-freiburg.de\/gastro\/live\/palliativ.html\">www.uniklinik-freiburg.de\/gastro\/live\/palliativ.html<\/a><\/p>\n<p>Auf der Website zu finden \u00fcber: Einrichtungen &gt; Abteilungen &gt; Innere Abt. II &gt; palliativ<br \/>\nSpendenkonto Forschung Palliativstation:<br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"><strong>DB Freiburg, 30148100, BLZ 68070030, Verwendungszweck 1020003701<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Spendenkonto Patientenversorgung Palliativstation:<br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"><strong>SPK FR, 2004406, BLZ 68050101, Verwendungszweck 3411704900<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sterbehilfe1.htm#Ern\u00e4hrung Schwerstkranker: Palliativmedizin, Patientenverf\u00fcgung\">Ern\u00e4hrung Schwerstkranker: Palliativmedizin, Patientenverf\u00fcgung<\/a> &gt;Sterbehilfe1 (27.11.2007)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sterbehilfe1.htm#Schmerztherapie - Palliativstation - Ethische Herausforderung\">Schmerztherapie &#8211;\u00a0 Palliativstation &#8211; Ethische Herausforderung<\/a> &gt;Sterbehilfe1 (14.11.2007)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz1.htm#Gastlichkeit in die Klinik bringen: Er\u00f6ffnung der Palliativstation\">Gastlichkeit in die Klinik bringen: Er\u00f6ffnung der Palliativstation<\/a>&gt;Hospiz1 (2.12.2006)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Interdisziplin\u00e4res Palliativzentrum S\u00fcdbaden<\/strong><\/p>\n<p>Interdisziplin\u00e4res Palliativzentrum S\u00fcdbaden seit 2007 mit dem Ziel der Vernetzung, \u00d6ffentlichkeitsarbeit\/Veranstaltungen f\u00fcr Schwerkranke und Angeh\u00f6rige, Fort- und Weiterbildungen, Qualit\u00e4tszirkel<br \/>\nMitglieder: \u00c4rzte, Pflegekr\u00e4fte, Institutionen<\/p>\n<p>Interdisziplin\u00e4res Palliativzentrum S\u00fcdbaden, Breisacher Stra\u00dfe\u2005117, 79106 Freiburg, Tel.\u00a00761\/ 2061896, <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.palliativzentrum-suedbaden.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.palliativzentrum-suedbaden.de<\/a>\u00a0<!-- RSPEAK_STOP --><br \/>\n<strong>Palliativnetz Freiburg<\/strong><\/p>\n<p>Ziel: Schwerstkranke Menschen, die nur noch kurze Zeit zu leben haben, zu Hause so versorgen, dass sie schmerzfrei sind. &#8222;Das Netz erg\u00e4nzt die Pflege und unterst\u00fctzt den Hausarzt&#8220; (Johannes Sackmann, Evangelischen Sozialstation). Damit soll die Einweisung ins Krankenhaus auf den Tod hin \u00fcberfl\u00fcssig\u00a0gemacht werden.<\/p>\n<p>Ablauf: \u00a0Sobald ein Hausarzt die SAPV (spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung) verordnet hat, wird das Team des Freiburger Palliativnetzes informiert. Dieses \u00fcbernimmt nun folgende Aufgaben:<br \/>\nBeratung des Kranken, der Angeh\u00f6rigen und \u00c4rzte. Koordination der Hilfe. \u00dcbernahme der\u00a0 schmerzlindernden Versorgung (engl. Palliativ Care) zu Hause wie auch im Pflegeheim bzw. Delegation der Palliativversorgung an einen Pflegedienst f\u00fcr eine bestimmte Zeit.<\/p>\n<p>Palliativnetz Freiburg &#8211; gemeinn\u00fctzige GmbH, Flurstra\u00dfe 2, Tel 0761\/3809 8880<br \/>\nPalliativ-Care-Team: Drei Arztstellen, sieben Pflegekr\u00e4fte, ein Koordinator und eine Sekret\u00e4rin.<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.palliativnetz-freiburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.palliativnetz-freiburg.de<\/a><\/p>\n<div>Gemeinn\u00fctzige GmbH mit acht Gesellschaftern: ambulante Pflegedienste, kirchlichen Sozialstationen,\u00a0 Klinik f\u00fcr Tumorbiologie, Praxisklinik Z\u00e4hringen. Die Universit\u00e4tsklinik mit Br\u00fcckenpflege, Palliativstation und Tumorzentrum &#8211; &#8222;Freiburger Weg&#8220; &#8211; ist (noch) kein Mitglied.<br \/>\nPallium e.V. in B\u00fchl<\/div>\n<p>Pallium bedeutet \u201cMantel\u201d. Aus diesem Wort leiten sich die Begriffe \u201cPalliativmedizin\u201d und \u201cPalliativpflege\u201d ab. Hierbei handelt es sich um die medizinische und pflegerische Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung, deren Leidensweg sich oft \u00fcber Jahre hinziehen kann. Wir m\u00f6chten diesen\u00a0 Menschen die M\u00f6glichkeit geben, in Ihrer h\u00e4uslichen Umgebung bleiben zu k\u00f6nnen und sich dabei sicher und gut versorgt zu f\u00fchlen. Wir helfen konkret mit, die Lebensqualit\u00e4t durch Linderung der belastenden Symptome wie Atemnot, Schmerzen, Unwohlsein und Angst zu verbessern. Auch die Angeh\u00f6rigen erhalten von uns eine geeignete Betreuung in dieser Phase.<br \/>\nPallium e.V. , PALLIUM B\u00fchl gGmbH<br \/>\nHauptstra\u00dfe 86 &#8211; 77815 B\u00fchl , Tel 07223 \/ 801 &#8211; 338<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pallium-care.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.pallium-care.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung<\/strong><\/p>\n<p>Die &#8222;Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung&#8220; hat sich der Lehre, Forschung und Patientenversorgung in der Palliativmedizin verschrieben. &#8222;Ich denke, dass Sterben Leben ist \u2013 Leben vor dem Tod&#8220;, sagte der Stifter Wilhelm Eitel. Pers\u00f6nliche Erlebnisse haben ihn und seine Frau dazu bewogen eine Stiftung zu gr\u00fcnden. Die &#8222;Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung&#8220; soll unheilbar Erkrankten bis zuletzt gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Lebenszufriedenheit verschaffen. &#8222;Wir wollen die Universit\u00e4t Freiburg zum Schulungszentrum der Palliativmedizin machen.&#8220; Deutschland sei in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland. Bis heute geh\u00f6rt Palliativmedizin nicht zur Standardausbildung eines Mediziners. Den Kapitalstock der Stiftung von100 000 Euro wollen Eitel und seine Frau j\u00e4hrlich erh\u00f6hen.<br \/>\nmehr vom 6.5.2009 auf <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/zwei-neue-tragende-stiftungssaeulen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/zwei-neue-tragende-stiftungssaeulen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SAPV: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung in Freiburg<\/strong><\/p>\n<p>Ein neuer &#8222;Freiburger Weg&#8220;: &#8222;Noch nie zuvor ist es in Freiburg gelungen, so viele unterschiedliche Interessen zusammenzubringen&#8220;, blickt Rupert Niewiadomski von der katholischen Sozialstation auf die vergangenen eineinhalb Jahre zur\u00fcck. In dieser Zeit haben niedergelassene Palliativmediziner, Pflegedienste, station\u00e4re Palliativeinrichtungen, die &#8222;Br\u00fcckenpflege&#8220; und die ambulante Hospizgruppe an einem Runden Tisch unter Moderation des st\u00e4dtischen Seniorenb\u00fcros ein Netzwerk der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) f\u00fcr Freiburg und Umgebung gestrickt. Sollte es in absehbarer Zeit gelingen, auf diesem &#8222;Freiburger Weg&#8220; loszugehen, w\u00e4re Freiburg die erste Stadt im Land, die die gesetzliche Vorgabe auch umsetzen w\u00fcrde. &#8230;.<br \/>\nAlles von Gerhard M. Kirk vom 19.5.2009 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/ein-neuer-freiburger-weg\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/ein-neuer-freiburger-weg<\/a><\/p>\n<p>Das Palliativ-Netzwerk Freiburg informiert am Samstag, 23. Mai, von 9.30 bis 12.30 Uhr Haus\u00e4rzte und andere Interessierte \u00fcber den &#8222;Freiburger Weg&#8220; \u2013 beim Badischen Roten Kreuz, Schlettstadter Str 31.<\/p>\n<p>Palliativnetz Freiburg nimmt die Arbeit auf<br \/>\nUnheilbar kranken Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung die Schmerzen zu lindern und ihre Lebensqualit\u00e4t zu verbessern \u2013 daf\u00fcr wurde das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/palliativ.htm#Palliativnetz Freiburg\">Palliativnetz Freiburg<\/a> gekn\u00fcpft, das nun mit seiner Arbeit beginnt. Denn, erkl\u00e4rt der Palliativmediziner und Schmerztherapeut Martin Ehmer: &#8222;Dass operativ und heilend nichts mehr geht, hei\u00dft nicht, dass man nichts mehr macht.&#8220;<br \/>\nAlles vom 22.10.2010 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/das-palliativnetz-fuer-mehr-lebensqualitaet-ist-geknuepft\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/das-palliativnetz-fuer-mehr-lebensqualitaet-ist-geknuepft<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern &#8211; The top fife regrets of the Dying<\/strong><\/p>\n<p>1. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.<br \/>\n2. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte nicht so viel gearbeitet<br \/>\n3. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte den Mut gehabt, meine Gef\u00fchle auszudr\u00fccken<br \/>\n4. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten<br \/>\n5. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte mir erlaubt, gl\u00fccklicher zu sein.<\/p>\n<p>Palliativpflegerin Bronnie Ware:<br \/>\nThe top fife regrets of the Dying, <a href=\"https:\/\/www.balboapress.com.au\/\">www.balboapress.com.au<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bis zuletzt leben k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Kein sterbender Mensch soll leiden, das muss nicht sein.&#8220; Was Johannes Sackmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Evangelischen Sozialstation Freiburg so unmissverst\u00e4ndlich ausdr\u00fcckt, ist etwas, auf das Versicherte mit Beginn des Jahres 2009 sogar einen gesetzlichen Anspruch haben. Dann n\u00e4mlich zahlen die Krankenkassen die Verordnung von spezialisierter ambulanter Palliativversorgung. Und das bedeutet: Pflegekr\u00e4fte und Palliativmediziner lindern die Schmerzen unheilbar kranker Menschen \u2013 und zwar bei ihnen zu Hause. &#8230;.<br \/>\n10.12.2008, mehr bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bis-zuletzt-leben-koennen\">www.badische-zeitung.de\/bis-zuletzt-leben-koennen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ern\u00e4hrung Schwerstkranker: Palliativmedizin, Patientenverf\u00fcgung<\/strong><\/p>\n<p>Vortrag der Hospizgruppe S\u00fcdlicher Breisgau \/ &#8222;Hat der Sterbeprozess begonnen, ergibt es keinen Sinn, ihn aufzuhalten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Palliativmedizin ist die komplizierteste Medizin \u00fcberhaupt, weil es um Kommunikation und ethische Entscheidungen geht, die immer wieder \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen&#8220;, stellte Martin Ehmer bei einem Vortrag fest, zu dem die Hospizgruppe S\u00fcdlicher Breisgau eingeladen hatte. Im Mittelpunkt stand die Ern\u00e4hrung schwerstkranker Menschen. Es referierten auch Peter Thunert, wie Ehmer Facharzt f\u00fcr An\u00e4sthesie, Schmerztherapie und Palliativmedizin in Freiburg, und die Freiburger Ern\u00e4hrungsberaterin Beate Braunsberger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hospiz.htm#Palliativstation im Universit\u00e4tsklinikum Freiburg\">Palliativmedizin<\/a> ist derzeit beim Medizinstudium noch kein Pflichtfach, weshalb \u00c4rzte ohne Zusatzausbildung mit den Grunds\u00e4tzen dieses Faches nicht vertraut sind. Folglich herrscht oft auch Unkenntnis dar\u00fcber, welche Ern\u00e4hrung bei einem Kranken mit begrenzter Lebenserwartung sinnvoll ist. Insbesondere bereitet die Entscheidung Schwierigkeiten, ob die k\u00fcnstliche Ern\u00e4hrung mit der sogenannten PEG (perkutane, endoskospische Gastrostomie) abgebrochen oder gar nicht erst angelegt werden soll. Mit der Begr\u00fcndung, man k\u00f6nne den Patienten doch nicht verhungern lassen, pl\u00e4dieren h\u00e4ufig auch Angeh\u00f6rige f\u00fcr die Magensonde, ohne dabei den Nutzen f\u00fcr den Kranken zu hinterfragen. Sei etwas wirksam, argumentierte Thunert, m\u00fcsse es noch lange nicht n\u00fctzlich sein wie etwa im Falle einer reversiblen Schluckst\u00f6rung. Auch wollte der Arzt die operativ angelegte PEG-Sonde nicht zur Basisbetreuung rechnen, wenn es nur um das Verlangen des Patienten nach Nahrung und Fl\u00fcssigkeit gehe. Dieses sei auch einfacher zu stillen. &#8222;Bei unsicherer Prognose kann man es zumindest versuchen. Hat aber der Sterbeprozess begonnen, ergibt es keinen Sinn, ihn aufzuhalten.&#8220; Um eine PEG ethisch und rechtlich zu legitimieren, muss die Ma\u00dfnahme medizinisch notwendig sein und dem Bed\u00fcrfnis des Patienten gerecht werden. Vor allem muss er eingewilligt haben, andernfalls liegt K\u00f6rperverletzung vor, erfuhren die zahlreichen Zuh\u00f6rer von Thunert. K\u00f6nne sich der Kranke nicht mehr \u00e4u\u00dfern, m\u00fcsse die Patientenverf\u00fcgung herangezogen oder sein mutma\u00dflicher Wille ermittelt werden.<\/p>\n<p>Ehmer stellte klar, dass die Patientenverf\u00fcgung juristisch bindend ist. &#8222;Wir m\u00fcssen uns danach richten.&#8220; Steht, wie h\u00e4ufig im geriatrischen Bereich, die Entfernung der PEG zu Debatte, bekommt der Begriff &#8222;Sterbehilfe&#8220; Gewicht. Drei Arten werden unterschieden: Die aktive und strafbare, die passive als Verzicht auf lebensverl\u00e4ngernde Ma\u00dfnahmen (etwa in Form der Magensonde) bei Todkranken und die indirekte Sterbehilfe. Hier gilt laut Bundes\u00e4rztekammer, dass bei Sterbenden die Linderung des Leidens Vorrang hat und deshalb eine m\u00f6gliche Lebensverk\u00fcrzung hingenommen werden darf. Den richtigen Weg abzuw\u00e4gen, stellt laut Ehmer oft eine Gratwanderung dar. Beate Braunsberger nannte eine Reihe geeigneter Lebensmittel f\u00fcr die Ern\u00e4hrung Todkranker und wies auf eintretende Geschmacksver\u00e4nderungen hin. Wie die anderen Referenten hob auch sie hervor, dass Nahrungs- und Fl\u00fcssigkeitszufuhr f\u00fcr Sterbende eine schwere Belastung darstellen kann. &#8222;F\u00fcr wen ist es wichtig, dass der Sterbende isst oder trinkt? Hat er \u00fcberhaupt Hunger oder Durst?&#8220; , sei zu fragen. Der Energiebedarf bei Sterbenden sinke ab und Mundtrockenheit d\u00fcrfe nicht mit Durst verwechselt werden. Da gen\u00fcge dann ein Befeuchten der Lippen und Mundschleimh\u00e4ute. Schwerstkranke, so Braunsberger, h\u00e4tten oft eine Aversion gegen bestimmte Speisen wie Fleisch, Zwiebeln oder hartgekochte Eier, auch gegen Essensger\u00fcche. Zu ber\u00fccksichtigen sei ferner, dass etwa Schmerzen oder Depressionen mit Appetitlosigkeit einhergingen.<br \/>\nDorothee M\u00f6ller-Barbian , 27.11.2007, BZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe\u00a0&gt;Senioren &gt;Palliativ DGHS: Humanes Sterben \u2013 Edith Vieser in Freiburg\u00a0(11.1.2023) Der Tod mit Covid \u2013 eine Beschreibung\u00a0(25.1.2021) Experten Streit Palliativmedizin\u00a0(15.4.2020) Sterbenden und Schwerkranken helfen &#8211; Kurse vom Palliativzentrum (19.10.2019) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schmerzen-palliativ-infos\/\u00a0(11.4.2013) 9. 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