{"id":103595,"date":"2022-08-20T11:01:19","date_gmt":"2022-08-20T09:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=103595"},"modified":"2026-02-26T08:23:19","modified_gmt":"2026-02-26T07:23:19","slug":"regenbogen-zeitgeist","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/regenbogen-zeitgeist\/","title":{"rendered":"Regenbogen-Zeitgeist"},"content":{"rendered":"<p>d<\/p>\n<div id=\"attachment_90941\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/glottertal-regenbogen-pan210520.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-90941\" class=\"size-full wp-image-90941\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/glottertal-regenbogen-pan210520.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/glottertal-regenbogen-pan210520.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/glottertal-regenbogen-pan210520-180x80.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-90941\" class=\"wp-caption-text\">Regenbogen im Glottertal bei Freiburg im Mai 2021<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Regenbogen (Haltung) contra Schwarz-Rot-Gold (rechtes Signal) (2.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/horrormensch-statt-christkind\/\">Horrormensch statt Christkind<\/a>\u00a0(27.12.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wm-aus-one-love-mund-zu\/\">WM aus: &#8222;One love&#8220; &#8211; &#8222;Mund zu&#8220;<\/a> (2.12.2022)<\/li>\n<li>Die Sprache des Regenbogens &#8211; Glossar (14.8.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture\/\">Cancel Culture<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/flaggen\/\">Die Regenbogenfahne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/flaggen\/\">Flaggen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/regenbogen\/\">Regenbogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">Woke<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Regenbogen (Haltung) contra Schwarz-Rot-Gold (rechtes Signal)<\/strong><br \/>\nUnd dann D\u00fcsseldorf, Rheinpark: Eine Regenbogenbank wird mit Schwarz-Rot-Gold \u00fcberstrichen. Sachbesch\u00e4digung, fertig. Fr\u00fcher w\u00e4re das eine Anzeige und gut. Heute: der Staatsschutz ermittelt. Warum? Weil die Farben nicht nur Farben sind. Regenbogen ist l\u00e4ngst das offizielle Bekenntniszeichen eines politischen Milieus. Schwarz-Rot-Gold ist l\u00e4ngst nicht mehr einfach Normalit\u00e4t, sondern wird in manchen Kreisen als \u201eSignal\u201c behandelt. Die Konsequenz ist absurd und zugleich entlarvend: Deutschlandfarben gelten nicht mehr als selbstverst\u00e4ndlich, sondern als verd\u00e4chtig, sobald sie im vermeintlich falschen Kontext auftauchen. Das ist die Deutschland-Abschaffung im Kleinformat: nicht juristisch, sondern kulturell, durch Stigmatisierung.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas der Kollege Alexander Wendt in seinem Text als \u201eNeubewertung\u201c und \u201eneues Image\u201c beschreibt, passt dazu wie ein Deckel auf den Topf: Die Geschichte wird islamfreundlich umgeschrieben. Kritik wird als Problem markiert, und am Ende entsteht ein Klima, in dem die Mehrheit sich rechtfertigen soll, w\u00e4hrend die Politik die eigene Verschiebung als Moral verkauft. Das ist kein Zufall, kein Versehen. Es ist eine Richtung. Und in dieser Richtung ist der Staatsschutz das perfekte Werkzeug: Er verbietet nicht offen. Er schafft ein Risiko. Und Risiko diszipliniert zuverl\u00e4ssiger als jedes Verbot.<br \/>\nDie Pointe ist bitter: Je h\u00e4ufiger der Staatsschutz wegen Symbolkram ausr\u00fcckt, desto normaler wird die Ausnahme. Die Menschen lernen, was sie besser nicht sagen, nicht malen, nicht zeigen. Nicht, weil sie \u00fcberzeugt w\u00e4ren. Sondern weil man eventuell keine Lust hat, mit dem Etikett \u201epolitisch motiviert\u201c herumzulaufen. So baut sich der Staat den Zwang zur Konformit\u00e4t, nicht durch Argumente, sondern durch Einsch\u00fcchterung im Amtsdeutsch.<br \/>\nDeutschland braucht keinen Staatsschutz als Haltungsservice. Deutschland braucht einen Staat, der tats\u00e4chliche Gewalt gegen jeden B\u00fcrger gleich verfolgt \u2013 und den Rest als Meinungsfreiheit aush\u00e4lt. Wenn ein Land bei Ramadan-Bannern, Karnevalspappe und Banklackierung sofort den politischen Sonderapparat aktiviert, dann ist nicht \u201eHass\u201c das gr\u00f6\u00dfte Problem. Dann ist es die politische Angst vor freier Rede. Und diese Angst frisst am Ende genau das, was sie angeblich sch\u00fctzt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/die-falsche-meinung-als-ermittlungsfall\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/die-falsche-meinung-als-ermittlungsfall\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Sprache des Regenbogens &#8211; Glossar<\/strong><br \/>\nEin JF-Glossar der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Politischen Korrektheit<\/a>: Welche Begriffe Sie kennen m\u00fcssen, um den herrschenden Zeitgeist zu verstehen<br \/>\nZita Tipold \/ Bj\u00f6rn Harms<\/p>\n<p>Sprache ist l\u00e4ngst kein neutrales Medium mehr. Nun, da die \u201ewoke\u201c Ideologie und mit ihr eine ganz eigene Rede- und Sprechweise im Westen die Oberhand gewinnt, wird es zunehmend schwieriger, den neuesten Debatten sinnerfassend zu folgen. Begriffe werden in den Diskurs geworfen, die mehr verwirren als tats\u00e4chlich aufkl\u00e4ren \u2013 mitunter auch, weil die politische Linke genau diese Begriffsverwirrung anstrebt. Und doch ist es hilfreich, sich zumindest mit den Grundlagen der \u201ewoken\u201c Sprachwelt zu besch\u00e4ftigen. Fangen wir also von vorne an. Was meint \u00fcberhaupt \u201ewoke\u201c?<\/p>\n<p>Woke<br \/>\nIm Grunde kann \u201eWokeness\u201c als die Heiligsprechung bestimmter ethnischer oder sexueller Identit\u00e4tsgruppen definiert werden. Entlang dieser Leitlinien \u201eerwacht\u201c ein Bewu\u00dftsein, das noch den kleinsten privaten R\u00fcckzugsort politisiert. Minderheiten dienen als heilige Totems, die nicht kritisiert oder gar beleidigt werden d\u00fcrfen. Immer wieder f\u00fchlen sich \u201ewoke\u201c Angeh\u00f6rige bestimmter Minderheiten auch dazu berufen, f\u00fcr ihre gesamte Identit\u00e4tsgruppe zu sprechen. Und so adressieren sie auch die wei\u00dfe Mehrheitsgesellschaft als Ganzes, ohne jemals die sozialen Hintergr\u00fcnde des einzelnen Individuums zur Kenntnis zu nehmen. Diese Grundlage der \u201ewoken\u201c Ideologie nennt man auch Intersektionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Intersektionalit\u00e4t<br \/>\nIntersektionalit\u00e4t (intersection = Schnittstelle): \u00dcberschneidung bzw. Gleichzeitigkeit verschiedener Diskriminierungsformen. Mehrfachidentit\u00e4t f\u00fchrt zu Mehrfachdiskriminierung.<br \/>\nDie intersektionale Perspektive will das Zusammenwirken mehrerer und zeitgleicher Unterdr\u00fcckungsmechanismen verdeutlichen. Frei \u00fcbersetzt: Es handelt sich um eine Opferhierarchie. Sind Sie ein alter, wei\u00dfer Mann, dann\u00a0 stehen Sie ganz unten in der Gesellschaftspyramide, da Sie laut \u201ewoker\u201c Logik niemals Rassismus, Sexismus oder andere Diskriminierungen erfahren haben. Als schwarzer Einwanderer hingegen \u2013 am besten auch noch behindert, homosexuell bzw. Frau oder idealerweise alles zusammen \u2013 sind sie ganz oben in der Opferhierarchie.<\/p>\n<p>BiPoc<br \/>\nBIPoC wiederum ist ein Sammelbegriff f\u00fcr nicht-wei\u00dfe ethnische Gruppen. Meist wird er von Schwarzen als Selbstzuschreibung verwendet. Er steht f\u00fcr \u201eBlack, Indigenous, People of Color\u201c und soll alle Personen umfassen, die unter dem angeblich strukturellen Rassismus westlicher Gesellschaften leiden.<\/p>\n<p>Wei\u00dfsein<br \/>\nUm nun aber wei\u00dfe Personen ohne schlechtes Gewissen diskriminieren zu k\u00f6nnen, nutzt die \u201ewoke\u201c Ideologie einen Trick: Rasse wird nicht als biologisch-genetische Angelegenheit verstanden, sondern als sozial konstruiert. Wer die Konstrukteure sind? Nat\u00fcrlich die Europ\u00e4er selbst. In einer strukturell-rassistischen Umgebung werden Personen durch Zuschreibungen und k\u00f6rperliche Merkmale \u201erassifiziert\u201c und ausgegrenzt. Dieser Proze\u00df geht mit der Unsichtbarmachung des \u201eWei\u00dfseins\u201c (\u201ewhiteness\u201c) als einer neutralen und damit normierenden Position einher, die mit strukturellen Vorteilen und Privilegien verbunden ist (\u201ewhite privilege\u201c).<\/p>\n<p>Queer<br \/>\nNeben ethnischen spielen in der \u201ewoken\u201c Gedankenwelt auch sexuelle und geschlechtliche Minderheiten eine gewichtige Rolle. Sie sammeln sich unter dem Begriff \u201eQueer\u201c, das vom deutschen Wort \u201equer\u201c abstammt. Es steht in Abgrenzung zur \u201eCis-Heteronormativit\u00e4t\u201c, welche das vorherrschende Gesellschaftsmodell meint, nach dem die Mehrheit der Menschen heterosexuell und mit ihrem biologischen Geschlecht im Einklang lebt. \u201eQueer\u201c l\u00f6st zunehmend das Akronym \u201eLGBTQ\u201c ab, das die verschiedenen Orientierungen zun\u00e4chst einzeln aufz\u00e4hlte (\u201eLesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer\u201c). Da nach und nach immer mehr Buchstaben, etwa f\u00fcr Inter- und Asexuelle, hinzukamen, wurde der Begriff immer l\u00e4nger und sperriger.<\/p>\n<p>Flinta<br \/>\nHierunter fallen \u201eFrauen, Lesben, Intersexuelle, nicht-bin\u00e4re, Transgender und Agender (geschlechtslose Personen)\u201c. Es ist in weiten Teilen eine deutsche Variante zum amerikanischen Begriff LGBTQ, bezieht aber auch Frauen mit ein, die keiner geschlechtlichen oder sexuellen Minderheit angeh\u00f6ren. Das sorgt bei vielen Feministinnen der alten Garde f\u00fcr Unmut, da Frauen nur noch eine von vielen Gruppen sind, um die sich dieser Feminismus bem\u00fcht.<\/p>\n<p>Terf<br \/>\nJene alt-linken Feministinnen werden von der j\u00fcngeren Generation deshalb als \u201eTerfs\u201c bezeichnet. Das Akronym steht f\u00fcr \u201eTrans-Exclusionary Radical Feminist\u201c (Trans-Ausgrenzende radikale Feministin). Der Begriff meint also Frauenrechtlerinnen, die Transsexuelle aus ihrem Kampf ausklammern und sich explizit auf die Sorgen und N\u00f6te biologischer Frauen konzentrieren. Sie unterscheiden sich in diesem Punkt von \u201eQueer\u201c-Feministinnen, die den Kampf um Frauenrechte f\u00fcr jeden f\u00fchren, der sich blo\u00df als Frau f\u00fchlt. Letztere werfen klassischen Feministinnen wie Alice Schwarzer \u201eTransfeindlichkeit\u201c vor und verwenden den Begriff \u201eTerf\u201c als Beleidigung und Stigmatisierung.<\/p>\n<p>Deadnaming<br \/>\nAuch bei anderen Dingen kann die queere Community ungem\u00fctlich werden: Wechseln Transpersonen ihr empfundenes Geschlecht, \u00e4ndern sie meist auch ihren Vornamen. Die alte Identit\u00e4t ist tot. Wagt es jemand, sie mit ihrem fr\u00fcheren Vornamen anzusprechen, lautet der Vorwurf: \u201eDeadnaming\u201c. Im neuen Selbstbestimmungsgesetz, das die Bundesregierung derzeit plant, k\u00f6nnte ein Passus eingef\u00fchrt werden, der Deadnaming unter Strafe stellt.<\/p>\n<p>Ally<br \/>\nInsofern ist es besser, ein \u201eAlly\u201c zu sein, ein Verb\u00fcndeter. Er oder sie geh\u00f6rt keiner Minderheit an, solidarisiert sich aber mit diesen und hinterfragt tagt\u00e4glich seine eigenen Privilegien.<\/p>\n<p>.Token<br \/>\nAls noch schlimmer gelten den Aufgekl\u00e4rten nur prominente Migranten oder schwarze Menschen, die sich partout weigern, der \u201ewoken\u201c Gesellschaftskritik anzuschlie\u00dfen. Mitunter ist es dann wieder erlaubt, von \u201eQuotenschwarzen\u201c oder \u201eOnkel Toms\u201c zu sprechen. Sich f\u00fcr die deutsche Mehrheitsgesellschaft einzusetzen oder sie gar vor der \u201ewoken\u201c Moralpredigt in Schutz zu nehmen, gilt als verp\u00f6nt.<\/p>\n<p>Kulturelle Aneignung<br \/>\n\u00dcberhaupt ist die Trennung zwischen verschiedenen Identit\u00e4tsgruppen in der \u201ewoken\u201c Ideologie \u00e4u\u00dferst streng. Wenn etwa Personen westlicher Pr\u00e4gung bestimmte Bestandteile und Errungenschaften einer anderen Kultur nutzen und sich aneignen, spricht man von \u201eCultural Appropriation\u201c (Kulturelle Aneignung). Wei\u00dfe, die sich als Indianer verkleiden oder Reggaemusik spielen, sch\u00fcren also Ver\u00e4rgerung bei \u201ewoken\u201c Glaubenskriegern. Doch nat\u00fcrlich funktioniert diese Logik nur in eine Richtung, n\u00e4mlich in die anti-westliche. Denn da\u00df die halbe Welt europ\u00e4ische Erfindungen nutzt, dar\u00fcber regt sich bekanntlich (zu Recht) niemand auf.<\/p>\n<p>Groomer<br \/>\nGleichzeitig gibt es auch Begriffe, die im Kulturkampf von rechts eingef\u00fchrt wurden. Als Groomer werden im Englischen Personen bezeichnet, die eine vertrauensvolle Beziehung und eine emotionale Bindung zu einem Kind oder Jugendlichen aufbauen, um es zu manipulieren, auszubeuten und m\u00f6glicherweise physisch oder psychisch zu mi\u00dfbrauchen. Den Schm\u00e4hbegriff nutzen mittlerweile viele konservative Kritiker in den USA, um queere Aktivisten oder gar Lehrer zu beschreiben, die bereits Kindergartenkindern mit allen Mitteln ihre Ideologie aufdr\u00e4ngen wollen. Mitunter best\u00e4rken diese junge Menschen darin, da\u00df man beliebig das Geschlecht wechseln k\u00f6nnte oder es n\u00fctzlich w\u00e4re, gef\u00e4hrliche Medikamente wie Pubert\u00e4tsblocker einzunehmen.<\/p>\n<p>Trigger-Warnungen<br \/>\nDer Begriff \u201eTrigger\u201c stammt urspr\u00fcnglich aus der Traumatherapie. Er umfa\u00dft Anreize, die sensible Gem\u00fcter erregen und Traumata ausl\u00f6sen k\u00f6nnten, also bestimmte Szenen oder Bilder, aber auch diskriminierende Sprache oder rassistische \u00c4u\u00dferungen. Immer h\u00e4ufiger werden B\u00fcchern und Serien sogenannte \u201eTrigger-Warnungen\u201c vorangestellt. In vielen westlichen Universit\u00e4ten sind die Dozenten verpflichtet, diese Warnungen auf der Leseliste f\u00fcr das Semester mit anzugeben. Mitunter fordern \u201ewoke\u201c Studenten ihnen unliebsame Werke gleich ganz zu canceln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture\/\">Cancel Culture<\/a><br \/>\nCancel Culture meint eine besonders aggressive Form der Stimmungsmache gegen Andersdenkende. Wer eine unliebsame politische Meinung vertritt oder sich politisch inkorrekt \u00e4u\u00dfert, soll nach dem Willen von zumeist \u201ewoken\u201c Linken und Linksliberalen sozial ge\u00e4chtet beziehungsweise \u201egecancelt\u201c werden. Es geht ihnen darum, politische Gegner im \u00f6ffentlichen Diskurs mundtot zu machen.<\/p>\n<p>Der Flaggenkrieg<br \/>\nNicht nur die zahlreichen \u201ewoken\u201c Begriffe sorgen f\u00fcr Verwirrung. Auch die Wahl der richtigen Flagge kann f\u00fcr Unstimmigkeiten sorgen. Die seit 1978 von der Schwulen- und Lesbenbewegung genutzte Regenbogenflagge gilt vielen Progressiven l\u00e4ngst nicht mehr als vielf\u00e4ltig genug, da sie nicht gen\u00fcgend Minderheiten repr\u00e4sentiere. Vor knapp vier Jahren entwarf der \u201enon-bin\u00e4re\u201c K\u00fcnstler Daniel Quasar also eine neue \u201eFortschrittsflagge\u201c (\u201eProgress-Pride-Flag\u201c), die neue Farben hinzuf\u00fcgte. Schwarze und braune Streifen sollen k\u00fcnftig auf die Diskriminierung schwarzer und brauner Menschen aufmerksam machen; Rosa, Hellblau und Wei\u00df k\u00fcnftig Transsexuelle, nicht-bin\u00e4re Geschlechter und Intersexuelle repr\u00e4sentieren. P\u00fcnktlich zum Christopher Street Day in Berlin am 23. Juli wollte auch die gr\u00fcne Bundesfamilienministerin Lisa Paus zeigen, wie \u201ewoke\u201c sie ist. Paus hi\u00dfte am Ministerium die neue Fortschrittsflagge. Das Problem: Sie tat es ohne Genehmigung. Das zust\u00e4ndige Innenministerium hatte lediglich die normale Regenbogenflagge erlaubt. Es d\u00fcrfe nicht \u201ebeliebig geflaggt werden\u201c. Wobei man sich nat\u00fcrlich fragen kann, was die Regenbogenfahne dort \u00fcberhaupt zu suchen hat. Familienministerin Paus zeigte sich jedenfalls unbeeindruckt. Sanktionen f\u00fcr falsches Flaggen gibt es nicht, die Fortschrittsflagge blieb bis vergangene Woche sichtbar. (ha)<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.8.2022 bitte lesen in der JF 32\/22, Seite 7<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>d Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Regenbogen (Haltung) contra Schwarz-Rot-Gold (rechtes Signal) (2.2.2026) Horrormensch statt Christkind\u00a0(27.12.2025) WM aus: &#8222;One love&#8220; &#8211; &#8222;Mund zu&#8220; (2.12.2022) Die Sprache des Regenbogens &#8211; Glossar (14.8.2022) Cancel Culture Die Regenbogenfahne Flaggen Political &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/regenbogen-zeitgeist\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":85343,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-103595","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103595"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146236,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/103595\/revisions\/146236"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/85343"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}