{"id":102866,"date":"2022-07-26T15:58:04","date_gmt":"2022-07-26T13:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=102866"},"modified":"2026-04-22T20:19:08","modified_gmt":"2026-04-22T18:19:08","slug":"heizung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/heizung\/","title":{"rendered":"Heizung"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/kraft-waerme-kopplung\/\">Kraft-Waerme-Kopplung<\/a> &gt;Heizung<\/p>\n<div id=\"attachment_105417\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/brennholz-saegen-schauinsland-pan221003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105417\" class=\"size-full wp-image-105417\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/brennholz-saegen-schauinsland-pan221003.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/brennholz-saegen-schauinsland-pan221003.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/brennholz-saegen-schauinsland-pan221003-180x117.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-105417\" class=\"wp-caption-text\">Schauinsland am 3.10.2022: Brennholz s\u00e4gen und spalten<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Wieviel CO2 hat die Gasheizung eines Dreifamilienhauses verursacht? (20.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/trennung-von-klima-und-staat\/\">Trennung von Klima und Staat<\/a>\u00a0(30.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/prof-sinn-erdoel-gas-verbote\/\">Prof Sinn: Erd\u00f6l-\/Gas-Verbote<\/a>\u00a0(1.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/\">Habeck: W\u00e4rmepumpen kosten 300 Mrd \u2013 nichts wird erreicht<\/a> (14.6.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/geg\/\">Geb\u00e4udeenergiegesetz: Es gibt viele gute Gr\u00fcnde f\u00fcr das Heizen mit Holz<\/a> (27.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/geg\/\">GEG: Ampel schafft eine existenzvernichtende Klimasteuer<\/a>\u00a0(12.5.2023)<\/li>\n<li>Ampel-Zynismus: 80-J\u00e4hrige d\u00fcrfen ihre \u00d6l-\/Gasheizung weiterbetreiben (3.4.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sanktionen-nein-erdgas-ja\/\">Sanktionen nein \u2013 Erdgas ja<\/a>\u00a0(17.9.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/bodensee\/\">Bodensee zum Heizen und K\u00fchlen<\/a> (19.8.2022)<\/li>\n<li>Gasliefervertrag f\u00fcr Mehrfamilienhaus gek\u00fcndigt: Antwortschreiben (27.7.2022)<\/li>\n<li>W\u00e4rmepumpen sollen der Kern einer W\u00e4rmewende sein (25.7.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/\">Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen k\u00f6nnen W\u00e4rme erzeugen, wenn Strom billig ist<\/a>\u00a0(25.7.2022)<\/li>\n<li>Der Einsatz von W\u00e4rmepumpen ist nicht der Weg ins Paradies (25.7.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/geg\/\">GEG &#8211; Geb\u00e4udeenergiegesetz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wieviel CO2 hat die Gasheizung eines Dreifamilienhauses verursacht?<\/strong><br \/>\nNeue schwarz-gr\u00fcne Regierung in Baden-W\u00fcrttemberg h\u00e4lt am CO2-Wahn fest: Ist \u201eklimaneutral\u201c auch wissenschaftsneutral?<\/p>\n<p>Die Regierungsbildung des Landes Baden-W\u00fcrttemberg liegt in den letzten Z\u00fcgen oder besser gesagt Zuckungen. Die Gr\u00fcnen werden trotz der Stimmenverluste mit Cem \u00d6zdemir weiterhin den Ministerpr\u00e4sidenten stellen; der eigentliche Gewinner nach Stimmzuw\u00e4chsen, die CDU, bleibt dank der \u201eUnterst\u00fctzung\u201c aus Berlin Juniorpartner. Dass die Gr\u00fcnen mit ihrem bisherigen Ministerpr\u00e4sidenten Kretschmann an der Spitze bei der Landtagswahl zwar Stimmen verloren hatten, \u00e4ndert wie \u00fcblich nichts an den Machtverh\u00e4ltnissen; regiert wird brandmauerkonform und in bew\u00e4hrter Kombo, wenn auch ohne Senior- und Juniorpartner; beide, Gr\u00fcne und CDU, sind zusammen an der Macht und stellen gleich viele Abgeordnete. Im \u201eL\u00e4ndle\u201c wird sich damit kaum etwas \u00e4ndern; insbesondere wird weiter an der energiepolitischen Klima-Null-Politik festgehalten. Das bedeutet: Anders als die EU im Jahr 2050 und Deutschland im Jahr 2045 will die Regierung in spe in Stuttgart sogar schon im Jahr 2040 \u201eklimaneutral\u201c werden. Nun ja; der Bahnhof \u201eStuttgart 21\u201c sollte, wie der Name seit Jahrzehnten suggerierte, 2021 in Betrieb gehen; b\u00f6se Zungen meinen inzwischen allerdings, mit \u201e21\u201c sei stets 2100 gemeint gewesen. Die Kosten f\u00fcr das Bahnprojekt haben sich vervierfacht \u2013 doch die angestrebte vorzeitige Klimaneutralit\u00e4t des Landes wird diese Kostenexplosion bei weitem in den Schatten stellen.<br \/>\n.<br \/>\nOb und in welchem Umfang das CO2 wirklich zur Klimaver\u00e4nderung beitr\u00e4gt, ist wissenschaftlich umstritten. Ich verstehe nichts von Chemie, aber einiges von Physik und verfolge die Klimadebatte von Wissenschaftlern halb ehrf\u00fcrchtig, halb ungl\u00e4ubig, wobei Letzteres eher schon \u00fcberwiegt \u2013 was ich anhand der Gasrechnung f\u00fcr mein Dreifamilienhaus erl\u00e4utern will: Neuerdings m\u00fcssen die Gaslieferanten mit der Menge an bezogenem Gas n\u00e4mlich auch angeben, wieviel CO2 die Beheizung der Wohnungen angeblich verursacht hat.<br \/>\nLaut der Abrechnung des letzten Jahres haben die Mieter meiner drei Wohnungen 1.426 Kubikmeter Gas verbraucht, die fast drei Tonnen CO2 verursacht haben sollen; exakt 2.839 Kilogramm CO2 soll beim Beheizen und f\u00fcr Warmwasser der drei Wohnungen emittiert worden sein. Ich rechnete nach: Erdgas besteht \u00fcberwiegend aus Methan (CH4) mit einem spezifischen Gewicht von 0,717 kg je Kubikmeter, also weniger als Luft mit 1,29 Kilogramm pro Kubikmeter.<br \/>\nDie Jahresmenge Gas wog also 1.022 Kilogramm. Wenn diese 2.839 Kilogramm CO2 verursacht haben sollen, entspr\u00e4che die Nutzung zur W\u00e4rmegewinnung einem Faktor von 2,777 mehr CO2-Gewicht, als zuvor das CH4-Gewicht betragen hatte. Ein befreundeter Diplom-Chemiker versuchte mir das mit Formeln zu erkl\u00e4ren, die f\u00fcr mich aber \u201eb\u00f6hmische D\u00f6rfer\u201c sind. Kann das Verbrennen von leichtem Methan schwereres CO2 verantworten? Er meint Ja. Und das soll dann noch sch\u00e4dlicher sein als Methan, obwohl Methan sehr viel k\u00fcrzer in der Atmosph\u00e4re verbleibt als CO2? Fragen \u00fcber Fragen.<\/p>\n<p>Wann wird das Atmen strafbesteuert?<br \/>\nDen errechneten CO2-Preis der Gaslieferanten jedenfalls m\u00fcssen nach dem unergr\u00fcndlichen Willen des Gesetzgebers die Vermieter mittragen, was kompliziert im \u201eKohlendioxidkostenaufteilungsgesetz\u201c (CO2KostAufG) geregelt ist. Eine Frage sei hier allerdings gestattet: Haben denn die Vermieter diese Heizw\u00e4rme ben\u00f6tigt oder die Mieter? Was kommt als n\u00e4chstes, wann werden die Vermieter auch noch f\u00fcr den von den Mietern direkt verursachten CO2-Aussto\u00df haftbar gemacht? Folgendes k\u00f6nnte schon in gr\u00fcnen Hirnen herumspuken: Der Mensch setzt mit jedem Atemzug beim Ausatmen fast das Hundertfache an CO2 frei, was er beim Einatmen an dem Spurengas aufgenommen hat. Der CO2-Anteil der Luft betr\u00e4gt 430 ppm (parts per million), also 0,043 Prozent, doch in der ausgeatmeten Luft, nach dem Gasaustausch in der Lunge, betr\u00e4gt er rund vier Prozent. Das Atemminutenvolumen nun betr\u00e4gt in Ruhe 10 bis 15 Liter pro Minute; sagen wir 11,1 Liter, um besser rechnen zu k\u00f6nnen. Ein Kubikmeter Einatemluft wird auf das rund 90-fache mit CO2 angereichert. In 90 Minuten sind das 40 Liter reines CO2. Das CO2 eines Kubikmeter Ausatemluft wiegt 79 Gramm. Im Jahr mit 8.760 Stunden atmet ein Mensch 461 Kilogramm CO2 aus. Diese Quelle kommt auf \u201eein Kilogramm CO2 in der Ausatemluft pro Tag, also 365 Kilo im Jahr. Laut Dr. Matthias Heil vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Herz- und Lungenforschung atmet ein durchschnittlicher Mensch im Jahr zwischen 168 Kilogramm CO2 (2.100 Kubikmeter Luft) und 2.040 Kilogramm CO\u201c (25.500 Kubikmeter Luft!) aus\u201c. Was man aber nicht verstehen muss.<\/p>\n<p>Auf das Konto meiner f\u00fcnf Mieter in den drei beheizten Wohnungen gehen also \u2013 mit dem Mittelma\u00df 400 Kilogramm gerechnet \u2013 2.000 Kilogramm ausgeatmetes CO2 im Jahr \u2013 zwei Drittel des (angeblichen) CO2-Aussto\u00dfes der Gasheizung. K\u00f6nnte der Gesetzgeber da nicht demn\u00e4chst bald auf die \u201egr\u00fcne\u201c Idee kommen, auch das Atmen mit der CO2-Abgabe zu belegen? Und muss diese Abgabe dann ebenfalls der Vermieter tragen, weil die Mieter schlie\u00dflich die halbe Zeit in der Mietwohnung verbringen und dort atmen? Atmen wir gar das Klima kaputt? Nein, geben die Klimap\u00e4pste Entwarnung: Die Natur absorbiere angeblich den CO2-Aussto\u00df der Menschen; eine Erkl\u00e4rung, die sie aber nur f\u00fcr das CO2 der Ausatemluft gelten lassen, nicht jedoch f\u00fcr das (chemisch identische!) sonstige CO2!?? K\u00f6nnen die CO2 absorbierende Vegetation und sonstige nat\u00fcrlichen CO2-Senker etwa genau unterscheiden, welche CO2-Partikel aus den M\u00e4ulern oder anderen K\u00f6rperteil von Mensch und Tier kommen und welche aus einer Heizanlage? Nach \u00dcberzeugung der ideologischen Klimawissenschaft offenbar schon\u2026<\/p>\n<p>Ursache und Wirkung vertauscht?<br \/>\nWie auch immer: Klimawissenschaftler gelangen zunehmend zur Erkenntnis, dass nicht das CO2 die Erdtemperatur vor sich hertreibt, sondern dass die CO2-Konzentration umgekehrt den Temperatur\u00e4nderungen folgt \u2013 aus vielerlei Ursachen. In der Erdgeschichte war die Erdatmosph\u00e4re \u00fcber lange Zeit bereits mit 4.000 ppm CO2 ges\u00e4ttigt \u2013 einem Vielfachen von heute, doch damals gab es noch keine Menschen und folglich auch keine k\u00fcnstlichen Emissionen. Und in der kleinen Eiszeit, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit 280 ppm CO2 endete, waren die Wachstums- und Lebensbedingungen so schlecht, dass die Erde \u2013 in den von Menschen bewirtschafteten Zonen \u2013 keine zwei Milliarden Menschen ern\u00e4hren konnte. Jedes Zehntelgrad mehr Temperatur l\u00e4sst die Meere entsprechend w\u00e4rmer werden, was ihre Gasaufnahmekapazit\u00e4t senkt, woraufhin das im Wasser gebundene CO2 an die Atmosph\u00e4re freigegeben wird. Die heute weitaus \u00fcppigere Vegetation (deshalb werden Gew\u00e4chsh\u00e4user mit CO2 begast!) \u2013 kann inzwischen \u00fcber 8 Milliarden Menschen ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Sollte diese physikalisch plausible und durch CO2-Isotopenmessungen (die auf einen steigenden Anteil von zuvor in den Ozeanen gebundenen CO2 in der Atmosph\u00e4re hindeuten!) gest\u00fctzte wahre Herkunft des zus\u00e4tzlichen CO2 zutreffen und diese Erkl\u00e4rung der Zusammenh\u00e4nge den Tatsachen entsprechen ist, dann w\u00e4ren all die billionenschweren Klimaschutzinvestitionen v\u00f6lliger Unfug und monstr\u00f6s in den Sand gesetzte Unsummen. Und das Wettrennen um die schnellste \u201cKlimaneutralit\u00e4t\u201d w\u00e4re erst recht absurd, wenn CO2 kaum klimarelevant ist. Zwar ist es grunds\u00e4tzlich nicht nur sinnvoll, Ressourcen zu schonen, sondern auch n\u00f6tig, weil auch die nach uns lebenden Generationen Rohstoffe brauchen; aber der Fokus auf das CO2 erscheint zunehmend als ein kostspieliger und zerst\u00f6rerischer Irrweg. Deutschland hat seinen CO2-Aussto\u00df seit 1990 zwar rechnerisch halbiert, und auch im \u00fcbrigen Europa sieht es tendenziell \u00e4hnlich aus \u2013 doch wem hat das gen\u00fctzt? Weltweit sind die Gesamtemissionen seither drastisch gestiegen. Auch die globalen Temperaturen sind allen Ma\u00dfnahmen zum Trotz leicht gestiegen. Besonders stark hingegen sind die Schulden. Der Preis des gr\u00fcnen Klimasozialismus ist verheerend: Wirtschaftlich kann der Kontinent gegen\u00fcber andere nicht mehr mithalten und Deutschland, seiner Klimalobby sei \u201cDank\u201d, am wenigsten. D\u00fcrfen wir uns als Resultat dieser suizidalen Politik dann wenigstens den wirtschaftlichen Heldentot zugutehalten?<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.4.2026 von Albrecht K\u00fcnstle, <a href=\"mailto:kuenstle.a@gmx.de\">kuenstle.a@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ampel-Zynismus: 80-J\u00e4hrige d\u00fcrfen ihre \u00d6l-\/Gasheizung weiterbetreiben<\/strong><br \/>\nDie Entwurzelung der Menschen &#8230; wird zum politischen Programm dieser Bundesregierung<br \/>\nDie Bundesregierung erweist sich als Zynikerin voller menschlicher K\u00e4lte: \u00dcber 80-J\u00e4hrige d\u00fcrfen ihre \u00d6l- und Gasheizung weiterbetreiben. Bei allen anderen muss die Heizung raus. Man gew\u00e4hrt also jenen eine scheinbare Gnade, mit deren baldigem Ableben man rechnet.<br \/>\nDas ist also der \u201eKompromiss\u201c in der Ampel, der als Sieg der FDP und der Vernunft gefeiert wird: Denn nachdem er zun\u00e4chst als Verlierer verkauft wurde, konnten sich Habeck und sein Ministerium in Wahrheit mit ihren Pl\u00e4nen durchsetzen. Ab 1. Januar 2024 d\u00fcrfen nur noch neue Heizungen in Ein- und Zweifamilienh\u00e4user eingebaut werden, die mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Ausgenommen sein sollen von der Regelung k\u00fcnftig nur Hauseigent\u00fcmer, die \u00fcber 80 Jahre alt sind. Sie d\u00fcrften sich auch weiter herk\u00f6mmliche Gasheizungen einbauen lassen, wenn ihr bisheriges Ger\u00e4t kaputtgeht. Geht das Haus sp\u00e4ter an einen j\u00fcngeren Eigent\u00fcmer \u00fcber, beginnt eine \u00dcbergangsfrist: Innerhalb von zwei Jahren muss der neue Besitzer dann nachweisen, dass er mit mindestens 65 Prozent \u201eerneuerbarer\u201c Energie heizt \u2013 die es (bislang) noch gar nicht gibt.<br \/>\nAbsicht dahinter ist offenbar, die Lebensplanung vieler Menschen zu zerst\u00f6ren. Denn das eigene Haus oder die Eigentumswohnung ist nicht blo\u00dfe Sentimentalit\u00e4t \u2013 sie ist Bestandteil der wirtschaftlichen Lebensplanung vieler B\u00fcrger. Ein wenig Rente, vielleicht ein Zuschuss von der Betriebsrente \u2013 das klappt im Alter, wenn man mietfrei wohnt.<br \/>\nDie Ampel setzt auf B\u00fcrokratie und Regeln statt Klugheit und Eigenverantwortung. Wenn neue Heizungen sich so rechnen, wie behauptet wird, wird sie jeder einbauen, der es m\u00f6glich machen kann. Aber genau das ist ja offensichtlich nicht der Fall. Die B\u00fcrger werden gezwungen, wirtschaftlich unsinnige L\u00f6sungen zum eigenen Schaden und zur Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Basis anzuwenden.<br \/>\nDamit, sagt Bundeskanzler Olaf Scholz w\u00f6rtlich, \u201edamit halten wir den Klimawandel auf\u201c. Mehr Gr\u00f6\u00dfenwahn war selten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.4.2023 bitte lesen im Newsletter von <a href=\"https:\/\/tichyseinblick.de\">https:\/\/tichyseinblick.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gasliefervertrag f\u00fcr Mehrfamilienhaus gek\u00fcndigt: Antwortschreiben<\/strong><br \/>\n<strong>Wohlstand auf der Kippe<\/strong><br \/>\nHier ein Antwortschreiben an meinen Energieversorger, der mir zu Lasten meiner Mieter den f\u00fcr drei Jahre vereinbarten Gasliefervertrag vorzeitig k\u00fcndigen will und stattdessen einen \u201eEGT Privatgas Strategie SPOT\u201c anbietet. Der neue Gaspreis soll kein Fixpreis mehr sein, sondern sich am Spot(t)markt orientieren. Dieser aber ist so unberechenbar wie unsere bundesdeutsche Politik. Nicht mit mir:<\/p>\n<p>\u201eSehr geehrte Herren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer,<br \/>\nschon die Regierungen unter Kanzlerin Merkel verschrieben sich dem Ausstieg aus fossilen Energietr\u00e4gern. Seit die Gr\u00fcnen nun richtig am Dr\u00fccker sitzen und Habeck zum Energieminister gekr\u00f6nt wurde, hat diese Strategie eine letzte Steigerung erfahren. Zum beschlossenen Ausstieg aus der Kohle sollte das Erdgas nur noch die entstehende L\u00fccke schlie\u00dfen, obwohl es sauberer als Kohle ist. Doch den deutschen Machthabern ging es mit dem \u201cAusstieg\u201c nicht schnell genug, was sich jetzt bitter r\u00e4cht.<\/p>\n<p>Nordstream2 wurde gebaut und sollte in Betrieb genommen werden, nicht, um noch mehr Gas aus Russland zu beziehen. Sondern diese Pipeline sollte die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas gew\u00e4hrleisten f\u00fcr die Ausfallzeiten von Nordstream1 wegen Instandhaltung und f\u00fcr den Fall m\u00f6glicher Sabotage. Das gleiche galt f\u00fcr die \u00dcberlandleitungen durch die \u00f6stlichen Nachbarl\u00e4nder, wenn deren politische F\u00fchrungen die Gash\u00e4hne abdrehen, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Oder das Gas zu unseren Lasten abzweigen, wie das bei der Ukraine der Fall ist, die nicht \u201eauf dem Trockenen sitzt\u201c. Auch Polens Speicher sind voll.<\/p>\n<p>Doch die Sabotage erfolgte durch die USA und Br\u00fcssel (auf Bestellung aus D?). Nach der Fertigstellung von Nordstream2 wurde die Inbetriebnahme der Pipeline von der Gr\u00fcndung einer anderen Rechtsform in Deutschland abh\u00e4ngig gemacht. Nachdem diese Gesellschaft EU-rechtssicher gegr\u00fcndet war, wurde die Boykottstrategie f\u00fcr das russische Erdgases ge\u00e4ndert. Die neue Begr\u00fcndung war, man wolle nicht Putins Krieg in der Ukraine mit dem Bezug russischen Gases finanzieren. Was eine arglistige T\u00e4uschung ist, denn weniger als ein Prozent des Erl\u00f6ses der Gaslieferungen flie\u00dft in Putins Milit\u00e4r wies ich nach.<\/p>\n<p>Bis diese Woche galt Deutschland als einziges Land der Welt, das selbstverschuldet einen Energienotstand ausgerufen hat. Nun tat es auf Betreiben der EU-Chefin von der Leyen auch die EU. Doch es sind wenige L\u00e4nder, die uns aus der Patsche helfen wollen, einige haben sofort erkl\u00e4rt, dass sie ihre Energietr\u00e4ger selbst ben\u00f6tigen. Deren Politiker nehmen ihren Amtseid ernst, Schaden nur von ihrem jeweils eigenen Volk abzuwenden und nicht auch noch vom deutschen Volk, das seine Regierung erst vor Kurzem neu w\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Deshalb: Nehmen Sie die gew\u00e4hlte Bundesregierung in Regress, geehrte Herren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, und versuchen Sie nicht, bestehende Liefervertr\u00e4ge ohne ausreichende Rechtsgrundlage aufzuk\u00fcndigen \u2013 pacta sunt servanda! Auf \u00a7 313 BGB (St\u00f6rung der Gesch\u00e4ftsgrundlage) i.V.m. \u00a7 242 BGB k\u00f6nnen Sie sich nicht berufen, solange die Bundesregierung nicht einen rechtswirksamen Notstand ausruft, auf den Sie sich als Energieversorger berufen k\u00f6nnten. Im \u00dcbrigen enden befristete Vertr\u00e4ge wie der unsere durch Fristablauf und nicht durch eine K\u00fcndigung als einseitige Willenserkl\u00e4rung Ihrerseits.<br \/>\nAber ich w\u00e4re bereit, freiwillig eine Preisanpassung zu akzeptieren, wenn Sie<br \/>\nder Bundesregierung Regress androhen, falls diese nicht<br \/>\nbereit sein sollte, Nordstream2 in Betrieb zu nehmen, um<br \/>\ndie Versorgungssicherheit mit Erdgas zu gew\u00e4hrleisten, damit<br \/>\nsich die Gaspreise auf den M\u00e4rkten stabilisieren k\u00f6nnen.<br \/>\nSobald Sie mir ein entsprechendes Schreiben an Berlin vorlegen, verhandeln wir \u00fcber eine Vertragsanpassung nach billigem Ermessen gem\u00e4\u00df \u00a7 242 BGB. Wobei ich mich frage, ob meine Bereitschaft zu einer Preisanpassung nicht als rechtswidriger \u201eVertrag zulasten Dritter\u201c gelten w\u00fcrde, auf Kosten meiner Mieter.<br \/>\nIn Ihrer Haut m\u00f6chte ich nicht stecken, aber das Debakel haben Sie nicht Putin zu verdanken, sondern der energiepolitisch amoklaufenden Bundesregierung\u201c,<br \/>\ngezeichnet Albrecht K\u00fcnstle<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.7.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/die-andere-sicht.de\/2022\/07\/27\/kuenstles-sicht-unsere-regierungen-wollten-kein-gas-mehr\/\">https:\/\/die-andere-sicht.de\/2022\/07\/27\/kuenstles-sicht-unsere-regierungen-wollten-kein-gas-mehr\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpen sollen der Kern einer W\u00e4rmewende sein<\/strong><br \/>\nW\u00e4rmepumpen sind begehrt. Die Anlagen funktionieren wie ein K\u00fchlschrank \u2013 nur umgekehrt. Theoretisch kann man mit ihnen auch k\u00fchlen. Der Stromverbrauch kann sehr unterschiedlich sein.<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt, Deutschland braucht &#8222;schnell mehr W\u00e4rmepumpen&#8220;. Sein Ziel sind 500.000 neu installierte W\u00e4rmepumpen pro Jahr ab 2024. Daf\u00fcr bekommt er viel Zustimmung: Der Bundesverband Erneuerbare Energie bezeichnet den Einbau von W\u00e4rmepumpen als &#8222;Kernbestandteil der W\u00e4rmewende&#8220;, die Deutsche Energieagentur nennt das Projekt einen &#8222;zentralen Beitrag zum Klimaschutz&#8220;, der Zentralverband Sanit\u00e4r Heizung Klima l\u00e4sst wissen: &#8222;Das Heizungsbauerhandwerk steht bereit&#8220;.<\/p>\n<p>Was ist eine W\u00e4rmepumpe aus technischer Sicht?<br \/>\nDas Ger\u00e4t funktioniert im Prinzip wie ein K\u00fchlschrank \u2013 nur nutzt man die Technik umgekehrt. Beim K\u00fchlschrank ist die Erzeugung von K\u00e4lte das Ziel, die W\u00e4rme entsteht auf der R\u00fcckseite als zwangsl\u00e4ufiger Nebeneffekt. Eine W\u00e4rmepumpe hingegen ist ein \u00e4hnlicher K\u00e4ltekreislauf, nur hat dieser die Erzeugung von W\u00e4rme zum Ziel. Daf\u00fcr muss ein anderes Medium abgek\u00fchlt werden; das kann die Luft sein, das Erdreich, Grundwasser oder auch Abw\u00e4rme. Man kann den Begriff W\u00e4rmepumpe tats\u00e4chlich bildlich verstehen: Man pumpt W\u00e4rme von einer Seite auf eine andere, k\u00fchlt also ein Medium ab und erw\u00e4rmt daf\u00fcr im Gegenzug ein anderes.<\/p>\n<p>Aber daf\u00fcr ist Strom n\u00f6tig. Ist das dann eine besonders effiziente Stromheizung?<br \/>\nKann man so sehen, denn der Prozess wird \u2013 wie ein K\u00fchlschrank \u2013 elektrisch betrieben. Entscheidend f\u00fcr die Energieeffizienz ist die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ). Diese besagt, wie viele Kilowattstunden W\u00e4rme mit einer Kilowattstunde Strom erzeugt werden. Im Extremfall sind heute Werte bis etwa sechs m\u00f6glich, schlechte Werte liegen kaum \u00fcber zwei. Eine JAZ von zumindest ann\u00e4hernd vier sollte angestrebt werden.<\/p>\n<p>Wovon h\u00e4ngt die Effizienz einer W\u00e4rmepumpe ab?<br \/>\nVor allem vom Temperaturhub, also der Differenz der Temperaturen einerseits der genutzten W\u00e4rmequelle und andererseits der Zieltemperatur. Je geringer dieser Hub ist, umso effizienter kann die W\u00e4rmepumpe arbeiten, das ist schlichte Physik. Je geringer die Vorlauftemperatur einer Geb\u00e4udeheizung ist, desto weniger Strom ben\u00f6tigt man. Fl\u00e4chenheizungen, wie Fu\u00dfbodenheizungen, kommen mitunter mit 30 Grad Vorlauftemperatur aus \u2013 ein solcher Wert ist sehr effizient mit einer W\u00e4rmepumpe zu erzielen.<br \/>\nDie klassischen Heizk\u00f6rper, die Radiatoren, ben\u00f6tigen je nach Auslegung und Raumgr\u00f6\u00dfe hingegen oft 60 Grad oder mehr. Da geht die Effizienz der W\u00e4rmepumpe deutlich in die Knie. Als zweiter Faktor kommt die Temperatur des Mediums ins Spiel, das man abk\u00fchlt. Diese sollte umgekehrt m\u00f6glichst hoch sein.<br \/>\nEnergieknappheit: Wer sich von Gas unabh\u00e4ngig machen will, bekommt vor dem Winter keine neue Heizung mehr<\/p>\n<p>Welche Medien sind daf\u00fcr nutzbar?<br \/>\nAm billigsten nutzbar ist nat\u00fcrlich die Au\u00dfenluft. Diese ist aber auch die ineffizienteste W\u00e4rmequelle, vor allem, weil diese gerade dann, wenn man viel Heizw\u00e4rme braucht, naturgem\u00e4\u00df besonders kalt ist. Will man bei minus 15 Grad der Au\u00dfenluft noch W\u00e4rme entziehen, kann die W\u00e4rmepumpe fast zur reinen Stromheizung mutieren \u2013 dann bringt eine Kilowattstunde Strom im Extremfall nur noch eine Kilowattstunde W\u00e4rme. Effizienter sind zum Beispiel Erdkollektoren, denn im Erdboden sind die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf geringer. Erdkollektoren sind gro\u00dffl\u00e4chige Schlangen, die etwa 1 bis 1,5 Meter unter der Erdoberfl\u00e4che verlegt werden, um die W\u00e4rme aufzunehmen. Diese nachzur\u00fcsten ist aber bei bestehenden Geb\u00e4uden oft nicht praktikabel, weil die n\u00f6tige Fl\u00e4che betr\u00e4chtlich ist. Als Faustregel der Kollektorgr\u00f6\u00dfe gilt die H\u00e4lfte der zu beheizenden Wohnfl\u00e4che \u2013 da m\u00fcsste mancherorts der ganze Garten abgetragen werden. Eine andere Option sind Erdsonden, die in Tiefen hinab reichen, wo die Temperatur konstant ist. 99 Meter sind ein g\u00e4ngiges Maximum, weil ab 100 Meter Tiefe das Bergrecht gilt.<\/p>\n<p>Was bedeutet in diesem Zusammenhang ein kaltes Nahw\u00e4rmenetz?<br \/>\nEin kaltes Nahw\u00e4rmenetz bringt zwar W\u00e4rme ins Haus, deren Temperatur reicht aber \u2013 anders als bei einem klassischen Nahw\u00e4rmenetz \u2013 zum direkten Heizen nicht aus. Man ben\u00f6tigt dann zus\u00e4tzlich eine W\u00e4rmepumpe. Ein kaltes Nahw\u00e4rmenetz kann zum Beispiel Abw\u00e4rme von 10 oder 15 Grad ins Haus liefern. Sinnvoll kann dieses Konzept sein, weil die W\u00e4rmepumpe im Haus dann weder eine Erdbohrung ben\u00f6tigt, noch ist sie auf die ung\u00fcnstige Variante Au\u00dfenluft angewiesen. Die W\u00e4rmepumpe entzieht die ben\u00f6tigte Energie schlicht dem Wasser, das im kalten Nahw\u00e4rmenetz zirkuliert. Dieses wird dabei dann zum Beispiel von zehn auf acht Grad abgek\u00fchlt.<\/p>\n<p>Kann man mit der W\u00e4rmepumpe auch k\u00fchlen?<br \/>\nJa, das ist ihr gro\u00dfer Vorteil. Dabei ist der Betrieb der W\u00e4rmepumpe selbst f\u00fcr die K\u00fchlung o1ft nicht einmal n\u00f6tig, denn oft reicht alleine die bestehende Infrastruktur f\u00fcr eine passive K\u00fchlung. So kann man etwa mit einer Erdsonde im Sommer K\u00e4lte von etwa zehn Grad aus dem Erdreich empor f\u00f6rdern und damit das Wohnhaus effizient klimatisieren. In diesem Fall l\u00e4uft nur die Umw\u00e4lzpumpe, nicht die W\u00e4rmepumpe. \u00c4hnliches geht auch mit kalter Nahw\u00e4rme.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.7.2022 von Bernward Janzing bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/waermepumpen-sollen-der-kern-einer-waermewende-sein--215358149.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/waermepumpen-sollen-der-kern-einer-waermewende-sein&#8211;215358149.html<\/a><\/p>\n<p>Kommentare<br \/>\n&#8230;und wieder wird die n\u00e4chste Sau durchs Dorf getrieben. Erst sollen alle weg vom \u00d6l, nehmen wir halt Gas. Jetzt auf einmal W\u00e4rmepumpen. Glauben die, man kann alle paar Jahre seine Heizung ersetzen?<br \/>\n25.7.2022, St.T.<\/p>\n<p>Wir haben seit 2006 eine Grundwasserw\u00e4rmepumpe<br \/>\nund sind sehr zufrieden damit. Auf der einen Seite des Hauses ist der Entnahmebrunnen, auf der anderen Seite der Schluckbrunnen. Es werden je nach dem 2 &#8211; 4 Grad W\u00e4rme dem Grundwasser entzogen.<br \/>\n2006 gab Badenova einen Sondertarif f\u00fcr W\u00e4rmepumpen, der wurde aber wieder aufgehoben<br \/>\n25.7.2022, Maria Treskow<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Einsatz von W\u00e4rmepumpen ist nicht der Weg ins Paradies<\/strong><br \/>\nW\u00e4rmepumpen sollen ein wichtiger Teil einer W\u00e4rmewende werden und Gasheizungen ersetzen. Diese Vorschusslorbeeren kann Bernward Janzing nicht nachvollziehen.<br \/>\nEine bizarre Debatte. Gasheizungen sollen partout raus aus den Kellern, W\u00e4rmepumpen daf\u00fcr mit Macht hinein, weil diese ja \u2013 so die verbreitete Lesart \u2013 nur erneuerbare Energien nutzen. Naja, sie nutzen halt Strom. Das tun sie im Idealfall zwar sehr effizient, aber es ist eben Strom und der entstammt in Deutschland noch zur H\u00e4lfte der Atomkraft und den fossilen Energien. So erh\u00f6ht jede neue W\u00e4rmepumpe den Druck auf die Stromwirtschaft, vor allem f\u00fcr kalte Wintertage ausreichend fossile Kraftwerke bereitzuhalten.<br \/>\nDas soll jetzt nicht grunds\u00e4tzlich gegen die W\u00e4rmepumpe sprechen; diese Technik kann in effizienten Geb\u00e4uden sinnvoll sein. Aber der von Energiewende-Verfechtern erweckte Eindruck, wenn alle H\u00e4user erst W\u00e4rmepumpen haben, heizen wir alle Kohlendioxid-neutral, in ein Zerrbild.<br \/>\nAuch bei den Kosten vertr\u00e4gt die Debatte mehr Realismus. Der panische Versuch, vom Gas wegzukommen, aus Angst, den Brennstoff schon bald nicht mehr bezahlen zu k\u00f6nnen, ist zwar nachvollziehbar. Doch die W\u00e4rmepumpe heizt nicht unbedingt billiger. Denn die Strompreise werden noch immer \u2013 bittere Realit\u00e4t eben \u2013 stark durch den gro\u00dfen Anteil der Fossilen im Strommix gepr\u00e4gt. Vor allem zu jenen Zeiten, in denen die Erneuerbaren schw\u00e4cheln, wird Strom in Zukunft sehr teuer sein.<br \/>\nDie aktuellen Winterpreise geben einen Vorgeschmack. Die Kilowattstunde Strom zur Lieferung in den beiden kommenden Quartalen wird derzeit f\u00fcr \u00fcber 40 Cent gehandelt. Und das sind wohlgemerkt die Gro\u00dfhandelspreise. Der Strom muss dann noch in die H\u00e4user gelangen, es kommen also noch die Netzentgelte hinzu, neben Steuern und Abgaben. Da kann die W\u00e4rmepumpe schwerlich eine billige Alternative zur Gasheizung sein.<br \/>\nDie W\u00e4rmepumpe ist eine interessante Technik, aber der Hype um sie ist nicht sachgerecht. Auch die W\u00e4rmepumpe ist nicht der Erl\u00f6ser, der uns in ein Paradies ohne Kohlendioxid-Emissionen katapultiert. Wenn an kalten, windstillen Winterabenden die W\u00e4rmepumpen en masse anspringen, wird die Heiztechnik mitverantwortlich daf\u00fcr sein, dass Kohle- und \u00d6lkraftwerke aus der Reserve geholt werden m\u00fcssen. Die W\u00e4rmepumpen werden das Stromsystem noch herausfordern \u2013 so viel Ehrlichkeit geh\u00f6rt zur Debatte dazu.<br \/>\n&#8230; Gesamten Kommentar vom 25.7.2022 von Bernward Janzing bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-einsatz-von-waermepumpen-ist-nicht-der-weg-ins-paradies--215358112.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/der-einsatz-von-waermepumpen-ist-nicht-der-weg-ins-paradies&#8211;215358112.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Energie &gt;Kraft-Waerme-Kopplung &gt;Heizung Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Wieviel CO2 hat die Gasheizung eines Dreifamilienhauses verursacht? (20.4.2026) Trennung von Klima und Staat\u00a0(30.7.2025) Prof Sinn: Erd\u00f6l-\/Gas-Verbote\u00a0(1.8.2023) Habeck: W\u00e4rmepumpen kosten 300 Mrd \u2013 nichts wird erreicht (14.6.2023) Geb\u00e4udeenergiegesetz: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/heizung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":15,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-102866","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102866"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102866\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148173,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102866\/revisions\/148173"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}