{"id":102849,"date":"2022-07-25T20:57:31","date_gmt":"2022-07-25T18:57:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=102849"},"modified":"2025-08-08T15:50:26","modified_gmt":"2025-08-08T13:50:26","slug":"niederlande","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/niederlande\/","title":{"rendered":"Niederlande"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"EU-Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-migration\/\">EU-Migration<\/a> &gt;Niederlande<\/p>\n<div id=\"attachment_44506\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44506\" class=\"size-full wp-image-44506\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123-180x76.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44506\" class=\"wp-caption-text\">Wintergem\u00fcse in Strudels Hofl\u00e4dele in Zarten bei Kirchzarten im Dreisamtal am 23.1.2014<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Energieversorgung: Die Niederlande m\u00fcssen den Strom rationieren (28.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/niederlande\/amsterdam\/\">Amsterdam: Der Selbstbetrug junger Muslime<\/a>\u00a0(14.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/antisemitisches-pogrom-in-nl\/\">Antisemitisches Pogrom in NL<\/a> (8.11.2024)<\/li>\n<li>Niederlande: Streit zwischen Landwirten und Regierung nimmt kein Ende (5.8.22)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/weizen-in-d-nicht-brotbackfaehig\/\">Weizen in D nicht brotbackf\u00e4hig<\/a>\u00a0(29.7.2022)<\/li>\n<li>Bauernproteste in den Niederlanden (29.7.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/niederlande\/amsterdam\/\">Amsterdam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-protest\/\">Bauern-Protest<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Energieversorgung: Die Niederlande m\u00fcssen den Strom rationieren<\/strong><br \/>\nEinseitige Kernkraft-Kritik: Was Medien \u00fcber technische Alternativen verschweigen<br \/>\nIn den Niederlanden ist es soweit: Der Strom geht wegen der Energiewende aus. Tausende Unternehmen bleiben ohne Elektrizit\u00e4t. Denn das Netz mag mit der Umstellung von Gas auf Strom nicht mehr mithalten. Alex Reichmuth hat die Einzelheiten f\u00fcr den Nebelspalter (https:\/\/www.nebelspalter.ch\/themen\/2025\/07\/die-niederlande-muessen-den-strom-rationieren) aufbereitet.<br \/>\nDie Fakten: In den Niederlanden k\u00f6nnen fast 12\u2019000 Unternehmen bis auf Weiteres nicht ans Stromnetz angeschlossen werden. Andere Grossverbraucher m\u00fcssen sich verpflichten, zu bestimmten Zeiten auf den Bezug von Elektrizit\u00e4t zu verzichten.<br \/>\n&#8230; Alles vvom 28.7.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/klimanachrichten.de\/2025\/07\/28\/einseitige-kernkraft-kritik-was-medien-ueber-technische-alternativen-verschweigen\/\">https:\/\/klimanachrichten.de\/2025\/07\/28\/einseitige-kernkraft-kritik-was-medien-ueber-technische-alternativen-verschweigen\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Niederlande: Streit zwischen Landwirten und Regierung nimmt kein Ende<\/strong><br \/>\n<strong>Explosiv, wie kurz vor der Franz\u00f6sischen Revolution<\/strong><br \/>\n<strong>Starkes Bev\u00f6lkerungswachstum durch Einwanderung<\/strong><br \/>\nDie Stimmung in den Niederlanden wird zunehmend grimmiger. Der bekannte Richter, TV-Moderator und Schriftsteller Frank Visser sieht die Niederlande gar in einer Situation, die mit der kurz vor der Franz\u00f6sischen Revolution vergleichbar ist. Vergangene Woche brannten Mistberge auf den Autobahnen, die Wortf\u00fchrerin der Bauern-B\u00fcrger-Bewegung (BBB), Caroline van der Plas, erh\u00e4lt Morddrohungen und die Regierung lud f\u00fcr das Vermittlungsgespr\u00e4ch mit den Landwirten in der kommenden Woche nur jene Bauerngruppierung ein, die ihr ohnehin eher wohlgesonnen ist.<\/p>\n<p>Die radikale Farmers Defence Force (FDF) ist dabei nicht erw\u00fcnscht. Eine von ihr angemeldete Demonstration w\u00e4hrend des ber\u00fchmten Viertagemarsches in Nijmegen wurde von der Stadt nicht genehmigt. Einem freundlich gesinnten Bauern war es zu verdanken, da\u00df die FDF auf einem an der Marschroute liegenden Grundst\u00fcck dann doch die vorbeimarschierenden 40.000 Teilnehmer mit regionalen Produkten wie Bier, Milch, K\u00e4se, Bratwurst und Obst versorgen konnte.<br \/>\nMarc van den Oever, Chef der FDF, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der Jungen Freiheit: \u201eWir wollen nicht immer nur mit St\u00f6raktionen auffallen, sondern auch zeigen, wie wertvoll unsere regionalen Produkte sind.\u201c Und sein Stellvertreter Jos Ubels \u00e4u\u00dferte sein Unverst\u00e4ndnis \u00fcber die aktuelle niederl\u00e4ndische Bauernpolitik: \u201eWir arbeiten hocheffizient. F\u00fcr jeden Hektar, der hier bewirtschaftet wird, m\u00fc\u00dfte im Ausland ein Vielfaches an Fl\u00e4che herhalten.\u201c<br \/>\nIn den Niederlanden ist der Kampf um das eigene Land voll entbrannt. Ein explosionsartiges Bev\u00f6lkerungswachstum sorgte daf\u00fcr, da\u00df die Einwohnerzahl von 11,5 Millionen (1960) auf jetzt 17,5 Millionen gestiegen ist \u2013 Tendenz weiter zunehmend. Die Bev\u00f6lkerungsdichte ist mit 423 Einwohnern pro Quadratkilometer fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Versorgungsengp\u00e4sse gibt es bei Infrastruktur und Wohnraum. In Amsterdam k\u00e4mpfen Schulen, Betriebe und Wohnungsbaugesellschaften seit Monaten um Stromversorgungsvertr\u00e4ge, die ihnen nicht mehr gew\u00e4hrt werden k\u00f6nnen. Sozialer Wohnraum wird in Den Haag und Utrecht seit einigen Wochen nur noch an Nicht-Niederl\u00e4nder vergeben.<br \/>\nDer agrarpolitische Sprecher des Forums f\u00fcr Demokratie, Gideon van Meijeren, bringt es im Gespr\u00e4ch mit der JF auf den Punkt: \u201eWir haben es in den Niederlanden mit einem massiven Bev\u00f6lkerungswachstum durch Einwanderung zu tun. Das ist der Grund, warum die Regierung nun an das Land der Bauern will.\u201c Und Viehwirte, so van Meijeren, seien hierbei am angreifbarsten. Tierz\u00fcchter h\u00e4tten keine gro\u00dfe Lobby und kein gutes Ansehen, die Massentierhaltung \u2013 durch die Auflagen der EU in vielen F\u00e4llen erst verursacht \u2013 schon gar nicht.<br \/>\nDabei sind die Niederl\u00e4nder der zweitgr\u00f6\u00dfter Lebensmittelproduzent der Welt. In den Bereichen Gew\u00e4chsh\u00e4user, Saatveredelung, Milchroboter und Stalleinrichtung sind sie weltweit f\u00fchrend. So ist es der niederl\u00e4ndischen Firma Agriterra gelungen, die Kartoffelausbeute pro Hektar in dem notorisch vom Hunger bedrohten Ruanda zu versechsfachen. Doch die EU-B\u00fcrokratie und die eigene Regierung sind zum gro\u00dfen Erstaunen vieler Experten nun dabei, diese extrem effiziente Landwirtschaft zu zerst\u00f6ren. Die amerikanische Zeitschrift Newsweek bezeichnet die Niederlande als \u201eErn\u00e4hrungssupermacht\u201c, deren Rolle noch nie so wichtig gewesen sei wie heute. \u201eUnbegreiflich\u201c, so der US-amerikanische Politologe Andrew Michta, sei es, da\u00df der Umweltschutz mittlerweile h\u00f6her bewertet werde als eine sichere Lebensmittelversorgung.<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.8.2022 von Mina Buts bitte lesen in der JF 32\/22, Seite 9<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bauernproteste in den Niederlanden<\/strong><br \/>\nHollands oberstes Gericht erzwingt das Ende des zweitst\u00e4rksten Lebensmittelexporteurs<\/p>\n<p>Die USA mit ihrer riesigen Landmasse und ihrer hochmodernen Landwirtschaft sind weltweit der gr\u00f6\u00dfte Exporteur von Lebensmitteln, was kaum jemand verwundern wird. Erstaunlich ist allerdings, wer bei den Lebensmittelausfuhren die Nummer zwei hinter den USA sind \u2013 n\u00e4mlich die kleinen Niederlande mit ihrer im Vergleich winzigen Fl\u00e4che, die auch noch zu 65 Prozent dem Meer abgetrotzt ist.<br \/>\nDie holl\u00e4ndischen Bauern haben im vergangenen Jahr Exportg\u00fcter f\u00fcr mehr als 100 Milliarden Euro produziert. Das ist mehr, als das Land wertm\u00e4\u00dfig an Maschinen oder \u00d6l und Gas ausgef\u00fchrt hat. M\u00f6glich sind solche Spitzenleistungen nur, weil die holl\u00e4ndischen Bauern in Relation zur kultivierten Fl\u00e4che die effizientesten, produktivsten und modernsten weltweit sind. Kein Wunder, da\u00df die Holl\u00e4nder auf ihre Bauern stolz sind und diese eine wichtige Rolle in Land und Gesellschaft spielen, auch wenn sie nur mehr zweieinhalb Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmachen und die Anzahl aller landwirtschaftlichen Betriebe von einer halben Million im Jahr 1950 auf heute 50.000 gesunken ist, reine Bauernh\u00f6fe gibt es noch 11.000.<br \/>\nDiese Spitzenleistungen, \u00fcber die sich jedes andere Land freuen w\u00fcrde, stehen jetzt auf der Kippe, weil die eigene Regierung das D\u00fcngen mit Stickstoff, wenn schon nicht komplett verbieten, dann wenigstens stark beschr\u00e4nken will. Dazu hat das niederl\u00e4ndische Parlament im Dezember 2020 ein Gesetz erlassen, das jetzt in Kraft tritt und den Einsatz von stickstoffhaltigem D\u00fcnger in der Landwirtschaft bis 2030 um bis zu 70 Prozent verringern soll. Die Auswirkungen f\u00fcr die Agrarwirte w\u00e4ren verheerend: 30 Prozent aller K\u00fche und Schweine m\u00fc\u00dften verschwinden, was Tausende von Mast- und Zuchtbetrieben zur Aufgabe zwingen w\u00fcrde. Die Regierung verspricht, jedem Bauern, der aufgibt, Land und Maschinen abzukaufen oder eine Umstellung auf \u00f6kologische Produktionsmethoden zu subventionieren, aber die meisten Bauern wollen weder aufgeben noch \u00fcber Nacht auf die \u00d6ko-Schiene umsatteln. Das neue Gesetz \u2013 darin sind sich Kritiker und Bef\u00fcrworter einig \u2013 w\u00fcrde die \u00fcber Jahrhunderte entstandene holl\u00e4ndische Kultur der landwirtschaftlichen Intensivwirtschaft massiv und unwiederbringlich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Da stellt sich die Frage, warum eine Regierung auf die Idee kommt, Land, Leute und Landwirtschaft auf einen Schlag so derma\u00dfen einschneidend ver\u00e4ndern zu wollen, und wie das Gesetz dahinter \u00fcberhaupt zustande kommen konnte. Die Antwort hat viel mit gesellschaftlichen Splittergruppen, Anw\u00e4lten, Richtern und Lobbyismus zu tun.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles im Juni 2015, als De Hoge Raad der Nederlanden, der oberste holl\u00e4ndische Gerichtshof, die eigene Regierung dazu verurteilte, die CO2-Emissionen des Landes um 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Kl\u00e4ger war die holl\u00e4ndische Urgenda-Stiftung, eine von Rechtsanw\u00e4lten und Professoren gegr\u00fcndete Umweltorganisation, die ihre Agenda nicht mit Protesten, sondern mit Klagen vor Gerichten durchsetzt. Damit war Urgenda spektakul\u00e4r erfolgreich. Den Anw\u00e4lten der Stiftung ist es gelungen, den Hoge Raad davon zu \u00fcberzeugen, den Schutz der Holl\u00e4nder vor dem Klimawandel als ein Menschenrecht zu interpretieren, das sich aus der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte der UN ableiten und mit dem Klimaabkommen von Paris verkn\u00fcpfen lasse. Mit dieser Entscheidung hat der oberste Gerichtshof der Niederlande eine internationale Vereinbarung, die zwar von der EU ratifiziert wurde, aber kein EU-Gesetz darstellt, \u00fcber das nationale Recht des eigenen Landes gestellt. Das hat es in dieser Form noch nie zuvor auf der Welt gegeben. Eine Klage der Regierung gegen das Gesetz vor dem h\u00f6chsten niederl\u00e4ndischen Berufungsgericht wurde zur hellen Freude von Urgenda 2019 letztinstanzlich abgewiesen. Diese Entscheidung hat zur Folge, da\u00df die niederl\u00e4ndische Regierung nun eine F\u00fclle von Gesetzen erlassen hat, die Wirtschaft und Gesellschaft zu Ma\u00dfnahmen verpflichten, den CO2-Aussto\u00df fl\u00e4chendeckend zu senken \u2013 Ma\u00dfnahmen, die Land und Leute von Grund auf ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Der erste Paukenschlag kam 2019, als der niederl\u00e4ndische Staatsrat die Regierung verpflichtete, das Tempolimit auf Autobahnen von 130 auf 100 Stundenkilometer zu reduzieren. Der n\u00e4chste Akt war eine Gerichtsentscheidung, die den Shell-Konzern dazu verpflichtete, die Kohlendioxidemissionen des Unternehmens bis 2030 um 45 Prozent zu reduzieren. Daraufhin verlegte Shell, der gr\u00f6\u00dfte Konzern der Niederlande, nach 130 Jahren seinen Hauptsitz von Den Haag nach London, strich das stolz getragene \u201eRoyal Dutch\u201c aus dem Namen, gab seinen fast einzigartigen Status als Dual-listed Company auf und versteuert seine Gewinne zuk\u00fcnftig in Gro\u00dfbritannien. Der dritte Akt des Dramas spielt sich im Moment vor den Augen der Welt\u00f6ffentlichkeit ab, die den holl\u00e4ndischen Bauern dabei zusieht, wie sie mit ihren Traktoren Autobahnen, Stra\u00dfen und Rath\u00e4user blockieren, um sich der zunehmenden Einschr\u00e4nkung stickstoffhaltigen D\u00fcngers und dem Untergang ihrer Kultur zu widersetzen. Im Moment ist nicht klar, wie der Showdown zwischen Bauern und Regierung enden wird. Es wird aber vermutlich auf einen Kompromi\u00df hinauslaufen, denn die holl\u00e4ndischen Bauern produzieren eben das in rauhen Mengen, was in diesen Zeiten des Ukraine-Krieges am meisten gebaucht wird: Nahrungsmittel.<\/p>\n<p>Klar ist allerdings, da\u00df in Holland eine winzige Gruppe von exakt 866 Einzelkl\u00e4gern Regierung und Nation dazu gezwungen haben, in die Wirtschaftsstruktur des Landes massiv einzugreifen, was den Wohlstand vieler Niederl\u00e4nder dauerhaft verringern wird. Klar ist au\u00dferdem, da\u00df die von Urgenda erklagten Gesetze nicht demokratisch zustande gekommen sind. Auch in den Niederlanden geht alle Staatsgewalt vom Volke aus \u2013 und entspringt nicht den in Hinterzimmern ersonnenen Ratschl\u00fcssen beamteter Richter, seien diese noch so gut gemeint.<\/p>\n<p>Die Holl\u00e4nder haben mit ihren h\u00f6chstrichterlichen Entscheidungen und den darauf gegr\u00fcndeten Gesetzen einen fatalen Pr\u00e4zedenzfall geschaffen, der inzwischen eine Reihe \u00e4hnlicher Klagen in Belgien, Frankreich, Irland, Gro\u00dfbritannien, der Schweiz und Deutschland inspiriert hat. Auch beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof in Luxemburg sind seit 2019 mehrere Anfechtungen anh\u00e4ngig, mit denen EU-B\u00fcrger, vertreten von erstklassigen Anw\u00e4lten, die EU dazu zwingen wollen, die Beschl\u00fcsse des Klima-\u00dcbereinkommens von Paris in Form von Gesetzen EU-weit durchzusetzen.<\/p>\n<p>Holland beweist einmal mehr das, was Kritiker der EU von Anfang an vorgeworfen haben: Da\u00df die Demokratie auf dem R\u00fcckzug ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.7.2022 von Markus Brandstetter bitte lesen in der JF 30\/22 , Seite 1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;EU\u00a0&gt;EU-Migration &gt;Niederlande Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Energieversorgung: Die Niederlande m\u00fcssen den Strom rationieren (28.7.2025) Amsterdam: Der Selbstbetrug junger Muslime\u00a0(14.11.2024) Antisemitisches Pogrom in NL (8.11.2024) Niederlande: Streit zwischen Landwirten und Regierung nimmt kein Ende (5.8.22) Weizen in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/niederlande\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":27,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-102849","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102849"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":137583,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/102849\/revisions\/137583"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}