{"id":101187,"date":"2022-05-24T10:44:24","date_gmt":"2022-05-24T08:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=101187"},"modified":"2023-02-14T09:45:40","modified_gmt":"2023-02-14T08:45:40","slug":"mikrosystemtechnik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mikrosystemtechnik\/","title":{"rendered":"Mikrosystemtechnik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a> &gt;Mikrosystemtechnik<\/p>\n<div id=\"attachment_18333\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18333\" class=\"size-full wp-image-18333\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212-180x75.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18333\" class=\"wp-caption-text\">Elektroschrott am 20.12.2012 &#8211; Elektromotoren &#8211; Recyclingprojekt der Diakonie Freiburg<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Baden-W\u00fcrttemberg ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Mikrosystemtechnik (18.5.2022)<\/li>\n<\/ul>\n<p>.<br \/>\n<strong>Mikrostemtechnik &#8211; Verein Microtec S\u00fcdwest\u00a0<\/strong><br \/>\nKleinste mechanische oder optische Bauelemente mit mikroelektronischen Schaltungen \u2013 Mikrosysteme \u2013 sorgen zum Beispiel gemeinsam mit Satelliten im All daf\u00fcr, dass ein Smartphone navigieren kann. Sensoren messen die Bewegung, Richtung und Beschleunigung und verarbeiten diese Daten dann zur Anzeige in der Karten-App.<br \/>\nDie Unternehmen, die in der Region in der Mikrosystemtechnik aktiv sind, sind im Verein Microtec S\u00fcdwest organisiert. Dessen j\u00e4hrlicher Kongress findet am 15. und 16. Mai 2023 im Konzerthaus Freiburg statt. Themen werden sein: K\u00fcnstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Medizintechnik, Quantensensorik und technologische Neuerungen. Auch Nachhaltigkeit und die Arbeitswelt sollen Thema sein. Es ist das zehnte Netzwerktreffen. Erwartet werden 200 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie 20 Ausstellende.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.microtec-suedwest.de\">https:\/\/www.microtec-suedwest.de<\/a><br \/>\n==============================================<\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Mikrosystemtechnik<\/strong><br \/>\nWinzige Bauteile sind f\u00fcr die Wirtschaft im S\u00fcdwesten seit Jahrhunderten von gro\u00dfer Bedeutung. Wo fr\u00fcher Uhren gebaut wurden, werden heute Mikrosysteme entwickelt. Die Industrie organisiert sich im Fachverband Microtec S\u00fcdwest, der nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause am 18. und 19. Mai im Konzerthaus Freiburg zu einer Konferenz l\u00e4dt. \u00dcber die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz von Mikrosystemen in unserem Alltag sprach Valentin Heneka mit Stefan Finkbeiner, Microtec-Vorstand und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Bosch Sensortec.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Herr Finkbeiner, wo begegnet uns Mikrosystemtechnik im Alltag?<br \/>\nFinkbeiner: Die meisten Menschen haben Mikrosystemtechnik immer bei sich, nutzen sie jeden Tag und wissen das vielleicht gar nicht: In jedem Smartphone ist eine Menge davon verbaut. Sensoren erkennen Beschleunigung und Druck oder helfen bei der Navigation, Mikrofone transportieren Sprache. Airbag-Sensoren im Auto erkennen harte Aufschl\u00e4ge und elektronische Bremssysteme merken, wenn das Fahrzeug ins Schleudern ger\u00e4t. Und in der Medizintechnik messen Sensoren den Blutdruck oder erkennen Bewegungsabl\u00e4ufe in der Reha.<\/p>\n<p>BZ: Auch f\u00fcr die Industrie ist Mikrosystemtechnik von Bedeutung.<br \/>\nFinkbeiner: In der Industrie kann sie etwa daf\u00fcr genutzt werden, um herauszufinden, nach wie vielen Stunden der Arm eines Roboters gewartet werden sollte, weil seine Bewegungen leichte Abweichungen zeigen. \u00dcberall gibt es kleinste Bauteile, die daf\u00fcr sorgen, dass Dinge zuverl\u00e4ssiger und genauer funktionieren. Mikrosystemtechnik ist eine Querschnittstechnologie, die zu einem Lawineneffekt gef\u00fchrt hat und heute auf allen relevanten M\u00e4rkten vertreten ist.<\/p>\n<p>BZ: Was meinen Sie mit Lawineneffekt?<br \/>\nFinkbeiner: In Smartphones werden Sensoren verbaut, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Airbags entwickelt wurden. Nehmen wir an, die Sensoren wurden zuvor in 80 Millionen Autos pro Jahr verbaut. Um sie in Smartphones einsetzen zu k\u00f6nnen, mussten sie weiterentwickelt und kleiner werden. Dann aber wurden sie in 1,5 Milliarden Telefone eingebaut. Dann ging es weiter: Die verkleinerten Sensoren konnten nun auch in einen Winkelschleifer eingebaut werden. Die Sensoren erkennen, wenn der Winkelschleifer herunterf\u00e4llt, woraufhin er sich sicherheitshalber abschaltet. Entwicklungen einer treibenden Industrie haben sich auch in weiteren Industriezweigen etabliert.<\/p>\n<p>BZ: Welchen Stellenwert hat Mikrosystemtechnik aus Baden-W\u00fcrttemberg in der Welt?<br \/>\nFinkbeiner: Baden-W\u00fcrttemberg ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Mikrosystemtechnik. Im Badischen gibt es beispielsweise Sick, TDK-Micronas, Litef oder Endress + Hauser, im Schwabenland Firmen wie Bosch oder Festo. Alles Mittelst\u00e4ndler und T\u00fcftler, die die Mikrosystemtechnik ma\u00dfgeblich vorangebracht haben. Durch die Verbindung zum Institut f\u00fcr Mikrosystemtechnik der Universit\u00e4t Freiburg, dem Karlsruhe Institut f\u00fcr Technologie oder den Hochschulen in Furtwangen, Offenburg, Stuttgart oder Aalen hat sich ein hervorragendes \u00d6kosystem entwickelt. Von Forschung und Entwicklung \u00fcber das Mikrosystemtechnik-Bauteil bis hin zum Endprodukt findet alles hier statt. Das hat Baden-W\u00fcrttemberg stark gemacht und wird auch weiterhin eine der St\u00e4rken des Landes sein.<\/p>\n<p>BZ: Hilft uns Mikrosystemtechnik auch im Kampf gegen den Klimawandel? Oder verst\u00e4rkt sie diesen, weil es immer mehr stromhungrige Ger\u00e4te gibt?<br \/>\nFinkbeiner: An beidem ist etwas dran. Mikrosysteme k\u00f6nnen direkt beim Energiesparen helfen. In meinem B\u00fcro messen Sensoren die Luftqualit\u00e4t und die Temperatur. Au\u00dferdem stellen sie fest, wenn jemand den Raum betritt und wie viele Menschen sich darin aufhalten. Ist niemand da, gibt es keinen Grund zu heizen, zu k\u00fchlen oder die Luft auszutauschen.<\/p>\n<p>BZ: Sie stehen dem Fachverband Microtec S\u00fcdwest vor. Worum geht es auf Ihrer Clusterkonferenz im Konzerthaus Freiburg?<br \/>\nFinkbeiner: Diese Konferenz ist wichtig, um die Industrie nach zweij\u00e4hriger Corona-Pause \u00fcberhaupt wieder zusammen zu bringen. Wir wollen einen Austausch schaffen, zwischen denen, die neue Prozesse entwickeln und denen, die sie anwenden. Ein neues Thema wird etwa die Laserlithographie sein, zudem wird es um neue Roboter, Anwendung f\u00fcr das Internet der Dinge und um wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zuverl\u00e4ssigkeit von Materialien gehen.<\/p>\n<p>BZ: Dem Fachverband geh\u00f6ren Firmen an, die in Konkurrenz zueinanderstehen. Kommen Sie sich da nicht in die Quere?<br \/>\nFinkbeiner: Die Zusammenarbeit findet im vorwettbewerblichen Umfeld statt. Wenn man Technologien erschlie\u00dfen will, die mit hohen Kosten und langen Entwicklungszeiten verbunden sind, muss man nach Synergien Ausschau halten. Ich habe ja bereits \u00fcber den Lawineneffekt gesprochen, der sich einstellt, wenn eine Entwicklung nicht nur bei einer Firma, sondern bei 20 Firmen eingesetzt wird. Genau das macht Baden-W\u00fcrttemberg stark.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Stefan Finkbeiner<\/em><br \/>\n<em>Der 56-J\u00e4hrige ist Physiker und seit 2012 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Reutlinger Firma Bosch Sensortec, der f\u00fcr Sensoren und Mikrosystemtechnik zust\u00e4ndigen Tochtergesellschaft von Bosch. Finkbeiner sitzt im Vorstand des Fachverbands Microtec S\u00fcdwest und lebt bei Reutlingen.<\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 18.5.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/mikrosystemtechnik-wird-eine-staerke-bleiben--212978344.htm\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/mikrosystemtechnik-wird-eine-staerke-bleiben&#8211;212978344.htm<\/a>l<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Business\u00a0&gt;Industrie &gt;Mikrosystemtechnik Baden-W\u00fcrttemberg ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Mikrosystemtechnik (18.5.2022) . Mikrostemtechnik &#8211; Verein Microtec S\u00fcdwest\u00a0 Kleinste mechanische oder optische Bauelemente mit mikroelektronischen Schaltungen \u2013 Mikrosysteme \u2013 sorgen zum Beispiel gemeinsam mit Satelliten im All daf\u00fcr, dass ein Smartphone navigieren kann. 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