{"id":101073,"date":"2022-05-20T21:06:56","date_gmt":"2022-05-20T19:06:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=101073"},"modified":"2025-05-23T11:11:13","modified_gmt":"2025-05-23T09:11:13","slug":"ukraine-fanatismus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-fanatismus\/","title":{"rendered":"Ukraine-Fanatismus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0 &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Russland<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/\">Ukraine<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-frieden\/\">Ukraine-Frieden<\/a> &gt;Ukraine-Fanatismus<\/p>\n<div id=\"attachment_99245\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainefreiburg-pan2022maerz05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99245\" class=\"size-full wp-image-99245\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainefreiburg-pan2022maerz05.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainefreiburg-pan2022maerz05.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainefreiburg-pan2022maerz05-180x82.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-99245\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Ukraine&#8220;-Graffito an der Dreisam in Freiburg am 5.3.2022<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Interview mit der ukrainischen Historikerin Marta Havryshko: \u201eDie Ukraine ist keine Demokratie. Die Menschen haben Angst, ihre Meinung zu sagen.\u201c (17.5.2025)<\/li>\n<li>Top-SPD-Au\u00dfenpolitiker: \u201eSind bereit, komplette Unterst\u00fctzung der Ukraine finanziell zu schultern\u201d (7.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/national\/\">Emmanuel Todd: Antinationaler Westen f\u00f6rdert Nationalismus in Ukraine<\/a>\u00a0(21.6.2024)<\/li>\n<li>Eiskalter Marschbefehl: CDU-Kiesewetter will 200.000 ukrainische Fl\u00fcchtlinge in den Krieg schicken (4.12.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/friedensdemo\/\">J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin beim Ostermarsch in Freiburg: \u201eWaffenlieferungen sind \u00d6l ins Feuer\u201c<\/a>\u00a0(7.4.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lula-verhandlungen-ukraine\/\">Lula: Verhandlungen Ukraine<\/a>\u00a0(4.2.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Dreissigj\u00e4hriger Krieg \u2013 Ukrainekrieg<\/a>\u00a0(20.1.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ukrainekrieg-wozu-zynismus\/\">Ukrainekrieg: Wozu Zynismus?<\/a>\u00a0(20.12.2022)<\/li>\n<li>Oskar Lafontaine: \u201eDeutschland handelt im Ukraine-Krieg als Vasall der USA\u201c (30.8.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/wef\/\">WEF in Davos: Hysterie zu Ukraine \u2013 Schweigen zu Jemen<\/a> (27.5.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/denunziation\/ausgrenzung\/\">Den (linken) Moralisten widersetzen<\/a>\u00a0(27.5.2022)<\/li>\n<li>Gr\u00fcnde des deutschen Ukraine-Fanatismus &#8211; Selbsthass (17.5.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-russland\/\">Russland-Bashing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukrainekrieg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Sinnlose Polarisierung:<br \/>\nUkraine-Fanatismus als Gegenst\u00fcck zum Russland-Bashing<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>===========================================================<\/p>\n<p><strong>Interview mit der ukrainischen Historikerin Marta Havryshko: \u201eDie Ukraine ist keine Demokratie. Die Menschen haben Angst, ihre Meinung zu sagen.\u201c<\/strong><br \/>\nDie ukrainische Historikerin und Dissidentin Marta Havryshko ist eine unabh\u00e4ngige Stimme, die sich offen gegen die Verharmlosung rechtsextremer Strukturen und gegen die zunehmende Repression gegen\u00fcber Friedensaktivisten und Regierungskritikern stellt. F\u00fcr ihr Engagement zahlt sie einen hohen Preis: Sie erh\u00e4lt regelm\u00e4\u00dfig Todesdrohungen, weil sie den autorit\u00e4ren Umbau unter Pr\u00e4sident Selenskyj kritisiert. Zugleich verurteilt sie den russischen Angriff. Havryshko lehrt als Assistenzprofessorin an der Clark University in Massachusetts (USA). Im Interview spricht sie \u00fcber die Macht neonazistischer Gruppen, die zunehmende Unterdr\u00fcckung der Opposition und die verbreitete Kriegsm\u00fcdigkeit in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung. Den westlichen Leitmedien wirft sie vor, die Politik der ukrainischen Regierung und die grausame Realit\u00e4t eines sinnlosen Krieges zu besch\u00f6nigen. Das Interview f\u00fchrte Michael Holmes.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWir m\u00fcssen hier zum Schluss kommen. Es war sehr interessant. Ich w\u00fcnsche Ihnen, dass Sie sicher bleiben \u2013 Sie und Ihre Familie. Wir haben viel gelernt. Und es ist eine ganz andere Perspektive als die, die wir normalerweise bekommen. Ich muss sagen, dass ich jetzt wirklich das Gef\u00fchl habe \u2013 auch wenn ich \u00fcber westliche Politiker nachdenke \u2013 dass sie erstens keine Ahnung haben, wovon sie reden, und zynisch mit den Ukrainern umgehen. Ich habe nicht das Gef\u00fchl, dass sie wirklich an der Ukraine oder den Ukrainern interessiert sind. Das macht mich traurig und auch ein bisschen w\u00fctend. Ich denke, die Ukraine und die Ukrainer brauchen bessere Freunde. Aber es ist nicht an mir, das zu sagen.<br \/>\nHavryshko: Danke, dass ich hier sein durfte. Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Bereitschaft, unbequeme Stimmen zu h\u00f6ren, denn viele Menschen haben wirklich Angst, offen dar\u00fcber zu sprechen, was vor sich geht. Und ich glaube, dass Sendungen wie die Ihre den Zuschauern eine andere Perspektive vermitteln werden. Wir k\u00f6nnen uns gemeinsam daf\u00fcr einsetzen, diesen Krieg zu beenden, denn er ist schrecklich. Er sollte enden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.5.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133046\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133046<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Top-SPD-Au\u00dfenpolitiker: \u201eSind bereit, komplette Unterst\u00fctzung der Ukraine finanziell zu schultern\u201d<\/strong><br \/>\nSPD-Politiker und Vorsitzender des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses Michael Roth schlug in einer Spiegel-Diskussionsrunde vor, dass Deutschland die gesamten Verteidigungskosten der Ukraine \u00fcbernimmt, damit Trump keinen \u201eDiktatfrieden\u201c mit Putin beschlie\u00dfen k\u00f6nne.<br \/>\nIm Spiegel-Spitzengespr\u00e4ch sprach sich der SPD-Politiker Michael Roth, Vorsitzender des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses ist, daf\u00fcr aus, Trump einen Vorschlag zu unterbreiten, wenn man verhindern wolle, dass der US-Pr\u00e4sident einen \u201eDiktatfrieden\u201c mit Russland durchf\u00fchre. Roth schlug vor, Trump zu sagen: \u201eWir sind bereit, die komplette Unterst\u00fctzung der Ukraine finanziell zu schultern.\u201d Er erkl\u00e4rte, man k\u00f6nne Trump sagen: \u201eWir sind bereit, Waffen aus den USA f\u00fcr die Ukraine zu kaufen und das ist unser Angebot.\u201d<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/top-spd-aussenpolitiker-sind-bereit-die-komplette-unterstuetzung-der-ukraine-finanziell-zu-schultern\/\">https:\/\/apollo-news.net\/top-spd-aussenpolitiker-sind-bereit-die-komplette-unterstuetzung-der-ukraine-finanziell-zu-schultern\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nNicht mit Steuergeld, das wird f\u00fcr wichtige Dinge im Land gebraucht. Die sollen sammeln gehen und sie werden merken das in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone niemand auch nur einen Cent gibt . Scoo<br \/>\n,<br \/>\nHerr Roth hat Recht! Ich w\u00fcrde noch weiter gehen. Deutschland muss den gesamten Staatshaushalt der Ukraine \u00fcbernehmen.<br \/>\nUnd wenn der Ukraine die Soldaten ausgehen muss es selbstverst\u00e4ndlich sein, da\u00df dann deutsche Soldaten in der Ukraine eingesetzt werden.<br \/>\nUnd au\u00dferdem fordere ich ein Weltb\u00fcrgergeld, finanziert von Deutschland Bernd<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eiskalter Marschbefehl: CDU-Kiesewetter will 200.000 ukrainische Fl\u00fcchtlinge in den Krieg schicken<\/strong><br \/>\n&#8230; Gerade hat der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter der &#8222;Welt&#8220; ein schockierendes Interview gegeben, in dem er alle wehrf\u00e4higen ukrainischen M\u00e4nner in der EU \u2013 davon weit \u00fcber 200.000 in Deutschland \u2013 dazu auffordert, in die Ukraine zur\u00fcckzukehren und die Soldaten an der Front zu entlasten.<br \/>\nDas muss man sich vorstellen: Aus den Reihen des Oppositionsf\u00fchrers im deutschen Bundestag wird nicht etwa endlich ein Ende dieses grausamen Krieges unter Einsatz aller irgendwie noch m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen diplomatischen Kan\u00e4le gefordert, sondern ein CDU-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Oberst der Bundeswehr findet nichts dabei, jene M\u00e4nner und Familien bis ins Mark zu erschrecken, die in diesem vollkommen sinnlosen Krieg nicht zu Tode kommen wollen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKieswetter: &#8230; Die Crux in der Ukraine ist, dass beispielsweise in der europ\u00e4ischen Union \u00fcber 600.000 wehrf\u00e4hige ukrainische M\u00e4nner sich dem Wehrdienst entziehen. Allein in Deutschland sind 220.000. Und die w\u00fcrden nat\u00fcrlich helfen, die M\u00e4nner an der Front zu entlasten. Sie w\u00fcrden aber auch helfen in der Heimat quasi bei der Unterst\u00fctzung des Roten Kreuzes, beim Aufr\u00e4umen von Tr\u00fcmmern, bei der Feuerwehr, bei der zivilen Unterst\u00fctzung. Also, wir sollten auch als Deutsche einen Appell an die wehrf\u00e4higen jungen M\u00e4nner machen. Auch die europ\u00e4ische Union sollte dies tun: 600.000 junge M\u00e4nner und allein die 200.000 in Deutschland. Es w\u00e4ren alleine in Deutschland \u00fcber zehn Divisionen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.12.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/eiskalter-marschbefehl-cdu-kiesewetter-will-jetzt-200-000-ukrainische-fluechtlinge-in-den-krieg-schicken\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/eiskalter-marschbefehl-cdu-kiesewetter-will-jetzt-200-000-ukrainische-fluechtlinge-in-den-krieg-schicken<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Oskar Lafontaine: \u201eDeutschland handelt im Ukraine-Krieg als Vasall der USA\u201c<\/strong><br \/>\nDer Krieg in der Ukraine und das Elend der deutschen Au\u00dfenpolitik: Europa braucht eine eigenst\u00e4ndige Sicherheitspolitik. Eine Fundamentalkritik an der Ampel.<br \/>\nDer Krieg in der Ukraine begann f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der deutschen Politiker und Journalisten am 24. Februar 2022. Mit dieser Sichtweise, die die komplette Vorgeschichte des Einmarschs der russischen Armee in die Ukraine ausklammert, kann Deutschland keinen Beitrag zum Frieden leisten.<br \/>\nDem Dichter Aischylos wird der Satz zugeschrieben: Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Daraus folgt, dass man, um Frieden zu finden, zur Wahrheit, besser: zur Wahrhaftigkeit zur\u00fcckkehren muss. Und dazu geh\u00f6rt, dass jeder Krieg seine Vorgeschichte hat. Und die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges beginnt mit dem Selbstverst\u00e4ndnis der USA, sie seien eine auserw\u00e4hlte Nation mit dem Anspruch, die einzige Weltmacht zu sein und zu bleiben.<\/p>\n<p>Daher m\u00fcsse die USA alles unternehmen, um das Aufkommen einer anderen Weltmacht zu verhindern. Das gilt nicht nur f\u00fcr China und Russland, sondern ebenso f\u00fcr die EU oder in Zukunft vielleicht f\u00fcr Indien oder andere Staaten. Wenn man diesen Anspruch akzeptiert und gleichzeitig wei\u00df, dass die USA den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rapparat der Welt haben, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass es das Beste ist, sich unter die Fittiche dieser einzigen Weltmacht zu fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>\u201eDeutschland ist kein souver\u00e4nes Land\u201c<br \/>\nDiese \u00dcberlegung ist aber nur dann richtig, wenn die Schutzmacht eine friedliche Au\u00dfenpolitik betreibt und aufkommende Rivalen nicht milit\u00e4risch einkreist, st\u00e4ndig provoziert und dabei das Risiko eines Krieges in Kauf nimmt. Hat die Schutzmacht auf dem Territorium ihrer B\u00fcndnispartner milit\u00e4rische Einrichtungen, von denen aus sie ihre Kriege f\u00fchrt, dann gef\u00e4hrdet sie mit einer aggressiven Geopolitik nicht nur sich, sondern auch die B\u00fcndnispartner.<br \/>\nDer Flughafen Ramstein beispielsweise war und ist f\u00fcr die Kriegsf\u00fchrung der USA im Vorderen Orient, in Afrika und in der Ukraine unverzichtbar. Daher ist Deutschland, wenn die Amerikaner Kriege f\u00fchren, immer Kriegspartei, ob es will oder nicht. Weil er diesen Zusammenhang gesehen hatte, wollte beispielsweise Charles de Gaulle keine Nato-, sprich US-Einrichtungen auf franz\u00f6sischem Boden. Ein Land, so sagte er, muss \u00fcber Krieg oder Frieden selbst entscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dass Deutschland kein souver\u00e4nes Land ist, wurde wieder deutlich, als US-Kriegsminister Lloyd Austin in Ramstein zu einer Konferenz einlud, in der die Vasallenstaaten ihren Beitrag zum Ukraine-Krieg liefern mussten. Selbstverst\u00e4ndlich beanspruchen die USA auch die Entscheidung dar\u00fcber, ob ein Land wie Deutschland eine Energieversorgungsleitung wie Nord Stream 2 in Betrieb nehmen darf.<\/p>\n<p>Krieg mit langer Vorgeschichte<br \/>\nZur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges geh\u00f6ren auch \u00dcberlegungen von US-Strategen, nach denen die Ukraine ein Schl\u00fcsselstaat ist, wenn es um die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent geht. Aus diesem Grund, so der ehemalige Sicherheitsberater Pr\u00e4sident Carters, Brzezinski, in einem 1997 erschienenen Buch mit dem Titel \u201eDie einzige Weltmacht\u201c, m\u00fcsse die Ukraine zu einem Vasallenstaat der USA gemacht werden. Zwar warnten kluge US-Politiker wie George Kennan davor, die Ukraine zu einem milit\u00e4rischen Vorposten an der Grenze Russlands zu machen, aber die Pr\u00e4sidenten Clinton, Busch, Obama, Trump und Biden trieben die Nato-Osterweiterung und die Aufr\u00fcstung der Ukraine immer weiter voran, obwohl Russland seit mehr als 20 Jahren darauf hinwies, dass es US-Truppen und Raketen an seiner ukrainischen Grenze nicht akzeptieren werde.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens mit dem Putsch auf dem Maidan 2014 zeigten die USA, dass sie nicht bereit waren, auf die Sicherheitsinteressen Russlands R\u00fccksicht zu nehmen. Sie setzten eine US-Marionettenregierung ein und taten alles, um die Streitkr\u00e4fte der Ukraine in die Nato-Strukturen einzubinden. Gemeinsame Man\u00f6ver wurden abgehalten und die st\u00e4ndigen Einw\u00e4nde der russischen Regierung wurden \u00fcberh\u00f6rt.<br \/>\nKein Staat sollte an der Grenze einer Atommacht Raketen einer rivalisierenden Macht ohne Vorwarnzeiten aufstellen und das blau\u00e4ugig mit der freien B\u00fcndniswahl begr\u00fcnden.<br \/>\nIn diesem Zusammenhang wird das verlogene Argument herangezogen, jeder Staat habe das Recht, sein B\u00fcndnis frei zu w\u00e4hlen. Aber kein Staat sollte an der Grenze einer Atommacht Raketen einer rivalisierenden Macht ohne Vorwarnzeiten aufstellen und das blau\u00e4ugig mit der freien B\u00fcndniswahl begr\u00fcnden. Man stelle sich vor, Kanada, Mexiko oder Kuba w\u00fcrden Truppen Chinas oder Russlands auf ihrem Territorium zulassen und gleichzeitig Raketenbasen erm\u00f6glichen, von denen aus Washington ohne Vorwarnzeit erreicht werden k\u00f6nnte.<br \/>\nSeit der Kubakrise 1962 wissen wir, dass die USA das niemals akzeptieren und im Zweifel einen Atomkrieg riskieren w\u00fcrden. Aus diesen \u00dcberlegungen folgt: Eine aggressive Supermacht kann kein \u201eVerteidigungsb\u00fcndnis\u201c anf\u00fchren. Wie lange wird es dauern, bis Deutschland nach all den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte endlich begreift, dass es seine Sicherheit selbst in die Hand nehmen und sich von den USA unabh\u00e4ngig machen muss?<br \/>\nEs gab deutsche Politiker, die die von der US-Politik ausgehende Gefahr sahen und eine eigenst\u00e4ndige deutsche Au\u00dfenpolitik versuchten. Willy Brandt beispielsweise wusste, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden mit Russland und den osteurop\u00e4ischen Nachbarn gefunden werden muss. Er forderte Abr\u00fcstung und Entspannung und war \u00fcberzeugt, dass Sicherheit nicht gegeneinander, sondern nur gemeinsam erreicht werden kann. Helmut Kohl verhandelte mit Gorbatschow die deutsche Einheit und erkannte, dass Frieden und Zusammenarbeit mit Russland Voraussetzung f\u00fcr eine europ\u00e4ische Friedensordnung waren.<br \/>\nHans-Dietrich Genscher war bei den US-Politikern zeitweise in Ungnade gefallen, weil er einen begrenzten Atomkrieg in Europa f\u00fcrchtete und daher alles tat, um Kurzstreckenraketen und taktische Atomwaffen vom deutschen und europ\u00e4ischen Territorium zu verbannen. Der \u201eGenscherismus\u201c wurde in Washington zum Schimpfwort. Auf die Einstellung mancher US-Strategen, man k\u00f6nnte sehr wohl einen auf Europa begrenzten Atomkrieg f\u00fchren, hat Klaus von Dohnanyi in seinem hervorragenden Buch \u201eNationale Interessen\u201c k\u00fcrzlich wieder hingewiesen.<\/p>\n<p>Wie sich Eskalation verhindern l\u00e4sst<br \/>\nAktuell ist eine die Interessen Deutschlands in den Vordergrund r\u00fcckende Au\u00dfenpolitik noch nicht mal im Ansatz zu erkennen. Die f\u00fchrenden Politiker der Ampel, Scholz, Baerbock, Habeck und Lindner, sind treue US-Vasallen. Scholz bef\u00fcrwortet Aufr\u00fcstung und ist stolz, in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden Waffenlieferungen an die Ukraine ank\u00fcndigen zu k\u00f6nnen. Er handelt, als habe er von der Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts nie etwas geh\u00f6rt. Die Au\u00dfenpolitik der FDP wird von der R\u00fcstungslobbyistin Strack-Zimmermann dominiert, die jeden zweiten Tag neue Waffen f\u00fcr die Ukraine fordert.<br \/>\nDie Gr\u00fcnen haben sich von einer Partei, die aus der deutschen Friedensbewegung kam, zur schlimmsten Kriegspartei im deutschen Bundestag gewandelt. Die \u00c4u\u00dferungen von Annalena Baerbock, wir sollten \u201eRussland ruinieren\u201c, muss man schon faschistoid nennen. Auch die gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei f\u00e4llt aus. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz ist als ehemaliger Angestellter des US-Finanzgiganten Blackrock ein treuer Atlantiker, fordert noch mehr Waffenlieferungen und wollte sogar Nord Stream 1 abschalten.<\/p>\n<p>Die deutsche Au\u00dfenpolitik schadet den Interessen unseres Landes und ist kein Beitrag zum Frieden in Europa. Sie braucht eine v\u00f6llige Neuorientierung. Wenn durch die Geopolitik der USA die Gefahr eines Krieges zwischen Atomm\u00e4chten besteht, dann ist es Aufgabe der deutschen und europ\u00e4ischen Politik, alles zu tun, um unser Territorium aus dieser Auseinandersetzung herauszuhalten.<\/p>\n<p>Europa muss sich von den Vereinigten Staaten abkoppeln und eine vermittelnde Funktion zwischen den rivalisierenden Weltm\u00e4chten einnehmen. Deutschland und Frankreich zusammen haben das Potenzial, eine eigenst\u00e4ndige europ\u00e4ische Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik aufzubauen.<br \/>\nEs ist h\u00f6chste Zeit, damit zu beginnen. Wir k\u00f6nnen uns nicht immer darauf verlassen, dass bei einer kriegerischen Zuspitzung besonnene Milit\u00e4rs einen atomaren Weltbrand verhindern. Beispielhaft sei hier der sowjetische Marineoffizier Archipov genannt, der in der Kuba-Krise den Abschuss eines Atomtorpedos verhinderte, oder der sowjetische Oberst Petrow, der sich 1984 entschied, als die russischen Computer irrt\u00fcmlich einen Anflug atomar best\u00fcckter Interkontinentalraketen der USA meldeten, den f\u00fcr diesen Fall eigentlich befohlenen atomaren \u201eGegenschlag\u201c nicht auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Es ist an der Zeit, Friedensinitiativen nicht l\u00e4nger allein dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan zu \u00fcberlassen. Wenn schon die USA nach eigenem Bekunden nicht bereit sind, auf einen Waffenstillstand und ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine hinzuarbeiten, so ist das doch das existenzielle Interesse der Europ\u00e4er.<br \/>\nDer Gr\u00fcnder der Musikgruppe Pink Floyd, Roger Waters, hat recht, wenn er darauf hinweist, dass man auf der Grundlage der Minsker Vereinbarungen auch jetzt noch einen Frieden erreichen kann. Wenn dagegen die USA erkl\u00e4ren, ihr Ziel sei es, Russland so zu schw\u00e4chen, dass es nie mehr wieder einen \u00e4hnlichen Krieg beginnen k\u00f6nne, so ist das blanker Zynismus. Wie viele Ukrainer und Russen sollen denn noch sterben, bis die USA ihrem geopolitischen Ziel, Russland entscheidend zu schw\u00e4chen, hinreichend nahegekommen sind?<\/p>\n<p>Europa hat jetzt die h\u00f6chsten Energiepreise. Europ\u00e4ische Industriebetriebe sind dabei, abzuwandern und neue Niederlassungen in den USA zu gr\u00fcnden. Auch die Riesenauftr\u00e4ge f\u00fcr die US-R\u00fcstungsindustrie und die exorbitanten Gewinne, die die umweltsch\u00e4dliche US-Fracking-Industrie einf\u00e4hrt, zeigen \u00fcberdeutlich, wem dieser Krieg und die Sanktionen n\u00fctzen.<br \/>\nAngesichts dieser Situation sollten auch die au\u00dfenpolitisch unbedarften Ampelpolitiker begreifen, dass an der Selbstbehauptung Europas kein Weg vorbeif\u00fchrt. Ein erster Schritt w\u00e4re das Dr\u00e4ngen auf einen Waffenstillstand, die Vorlage eines Friedensplanes und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2.<br \/>\nDie Fortsetzung der aktuellen Politik hingegen f\u00fchrt zu einer Verarmung gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung, zerst\u00f6rt ganze Branchen der deutschen Industrie und setzt Deutschland der Gefahr aus, in einen Atomkrieg verwickelt zu werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.8.2022 von Oskar Lafontaine bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oskar-lafontaine-deutschland-handelt-im-ukraine-krieg-als-vasall-der-usa-li.261471\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oskar-lafontaine-deutschland-handelt-im-ukraine-krieg-als-vasall-der-usa-li.261471<\/a><\/p>\n<p><em>Oskar Lafontaine, 78, der Autor des Gastbeitrages, war Ministerpr\u00e4sident des Saarlandes, 1990 Kanzlerkandidat der SPD und von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender und Finanzminister im Kabinett Schr\u00f6der. Von 2005 an arbeitete er in f\u00fchrenden Positionen in der Linkspartei. Am 17. M\u00e4rz 2022 gab er seinen Austritt bekannt und ist seither parteilos<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnde des deutschen Ukraine-Fanatismus &#8211; Selbsthass<\/strong><br \/>\nBis vor kurzem rangierte die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-ukraine\/\">Ukraine<\/a> im deutschen Bewusstsein als das Land der Oligarchen und der Korruption, das Land der \u201eosteurop\u00e4ischen Frauen\u201c, der kaputten Sowjet-Industrie, das Land des gewaltsamem Umsturzes und das Land, das als EU-Mitglied Probleme bereiten w\u00fcrde. Die Ukraine galt als \u201efailed state\u201c. Sie war das Land, durch das Hitler seine Armee geschickt hatte, als er \u201eRaum im Osten\u201c suchte und die Erd\u00f6lfelder im Kaukasus. Keine guten Erinnerungen.<\/p>\n<p>Doch es 2022. Und es wurde Februar. Und \u00fcber Nacht war alles anders. Blau-Gelb erstrahlte, als w\u00e4re es das neue Schwarz-Rot-Gold. Als w\u00e4re Fu\u00dfball-WM unter anderen Vorzeichen eroberten die ukrainischen Nationalfarben den \u00f6ffentlichen Raum . . . und so manches Sakko-Revers.<\/p>\n<p>Im vorauseilenden Glauben, seine Hilfe w\u00fcrde dringend gebraucht, organisierte der gute Deutsche Hilfstransporte Richtung Sonnenblumenland. Historische Bauwerke wurden von engagierten Verwaltungsfachangestellten in Blau und Gelb angestrahlt. Auf Demos rief es \u201eSlawa Ukraine!\u201c. Und: \u201eTod dem Feind\u201c. Ohne Widerspruch, ohne Gegendemo. Jawohl \u2013 das war die traurige Kehrseite des Ukraine-Fanatismus: ein v\u00f6llig ungeschminkter Russen-Hass.<\/p>\n<p>Eine Diagnose lautet, es gebe einen \u201etiefsitzender Faschismus\u201c in der deutschen Gesellschaft. Seinetwegen verbr\u00fcdern sich die Deutschen im Geiste mit den ukrainischen Nationalsozialisten; ebenso trete im Hass auf das russische Element eine rassistische Ideologie zu Tage, die sich dem Slawen f\u00fcr weit \u00fcberlegen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Nun \u2013 und darum dieser Artikel \u2013 ich glaube das nicht. Es sind nicht Faschismus und der Hass auf das Fremde, der die deutsche Gesellschaft, angeheizt von ihren Medien, zu den Verirrungen und Entgleisungen treibt, die sich seit Ende Februar Bahn brechen.<\/p>\n<p>Es ist der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a>. Selbsthass, der \u00fcber mindestens sechs Jahrzehnte auferzwungener mentaler Selbsterniedrigung angestaut wurde und sich nicht l\u00e4nger ertr\u00e4gt. Der deutsche Selbsthass ist die finale Konsequenz der (west)alliierten Re-Education: ihrer ununterbrochenen D\u00e4monisierung der Deutschen, die uns als tief traumatisiertes Volk uns selbst entfremdet hat \u2013 mehr, als wir es je gewesen sind.<\/p>\n<p><em><strong>Weil die Deutschen sich selbst nicht lieben d\u00fcrfen, hassen sie sich.<\/strong><\/em> Sie hassen sich daf\u00fcr, dass sie der normalen Liebe, die jedes Volk sich selbst entgegen bringt, nicht wert sein d\u00fcrfen. Dieser \u00fcber Jahrzehnte angestaute G\u00e4rungsprozess bekommt nun ein Substitut, \u00fcber das er sich entladen darf, \u00fcber das er als korrumpiertes Zerrbild nach au\u00dfen explodiert wie Lava aus einem Vulkan: <em><strong>er bekommt die Ukraine als positives Identifikations-Objekt und Russland als Blitzableiter seines Hasses.<\/strong><\/em><br \/>\nDenn mit ihrem Hass d\u00fcrfen sich die Deutschen keinesfalls selbst treffen, weil sie sich sonst vernichten w\u00fcrden und nicht mehr als diejenigen zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, als die man sie im Westen noch eine Weile braucht: als n\u00fctzliche Idioten, die man ausnehmen kann wie die sprichw\u00f6rtliche Weihnachtsgans und deren spezielle Gabe es ist, als flei\u00dfige, mit Konsum zugedr\u00f6hnte Sklaven das Maul zu halten und dennoch H\u00f6chstleistungen zu erbringen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 17.5.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2022\/05\/17\/gruende-des-deutschen-ukraine-fanatismus\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2022\/05\/17\/gruende-des-deutschen-ukraine-fanatismus\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Neben dem Selbsthass sind es die deutschen Minderwertigkeitskomplexe<br \/>\n<\/strong>\u00a0Traumata haben dieses Volk, auch wenn es noch gar keines war, gepr\u00e4gt. Die German Angst kommt nicht von ungef\u00e4hr, auch nicht die angeborene, bei den meisten jedenfalls, deutsche Destruktivit\u00e4t, damit Kontraproduktivit\u00e4t, das Bed\u00fcrfnis, die Landsleute permanent f\u00fcr alles verantwortlich zu machen, sie nach M\u00f6glichkeit so klein, wie man selbst ist, zu halten und die, bei denen dies nicht so richtig funktioniert, auszusto\u00dfen, zu mobben usw., und sofort. Aber diese Erkl\u00e4rungen kratzen nur an der Oberfl\u00e4che. Das Problem sitzt viel tiefer.<br \/>\n17.5.2022, G.M.<\/p>\n<p><strong>Das erste Wort der deutschen Hymne hei\u00dft &#8222;Deutschland&#8220;<\/strong>.<br \/>\nDas ist so, weil das &#8222;Lied der Deutschen&#8220; drei Strophen hat und die erste Strophe mit dem Satz beginnt:Deutschland, Deutschland \u00fcber alles, \u00fcber alles in der Welt.&#8220;<br \/>\nDas wollen wir doch mal nicht vergessen.<br \/>\n17.5.2022, Rob<\/p>\n<p><strong>&#8222;f\u00fcr sich denken lassen&#8220;<\/strong><br \/>\nAls \u00e4lterer wei\u00dfer deutscher Mann (f\u00fcr sich allein schon ein Hassobjekt der &#8222;politisch korrekten&#8220; Gr\u00fcnen) bin ich immer wieder erstaunt, wie sehr sich der Gro\u00dfteil der Menschen in diesem Land manipulieren l\u00e4\u00dft. Es h\u00e4ngt wohl nicht nur mit dem Selbsthass zusammen, sondern auch damit, dass viele Menschen offenbar gerne &#8222;f\u00fcr sich denken lassen&#8220; anstatt selbst zu denken.<br \/>\nDer von Politikern und Mainstreammedien vorgekaute Einheitsbrei ist f\u00fcr sie leichter zu konsumieren. Viele kommen auch abends ersch\u00f6pft von der Arbeit nach Hause und haben weder Zeit noch Lust, sich mit Ausnahme der Tagesschau zu informieren. Mir ist es einfach unverst\u00e4ndlich, denn ich habe seit Jahren die Geschehnisse in der Ukraine mit Entsetzen verfolgt. Seit dem Jahr 2014 f\u00fchren ukrainische Nationalisten gegen die eigene Bev\u00f6lkerung im Ostteil einen Krieg, der bisher 14000 Tote forderte, darunter viele Frauen und Kinder. Auch Rentenzahlungen in diese Gebiete wurden teilweise eingestellt. Dar\u00fcber wird in den Mainstreammedien nicht berichtet.<br \/>\nAuch nicht dar\u00fcber, dass die Ukraine weder das Protokoll von Minsk (Minsk I), noch das Minsker Abkommen (Minsk II) eingehalten hat. Und dann erst Selensky. Er ist ein Komiker, der in einer Fernsehshow einen Pr\u00e4sidenten spielt und sp\u00e4ter tats\u00e4chlich zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wird. Das klingt doch eher nach einer Figur aus einer amerikanischen Seifenoper, so verr\u00fcckt wie das ist. Er ist vielleicht ein guter Komiker, aber ein lausiger Pr\u00e4sident. Weil ich es wagte, darauf hinzuweisen, dass er mit seinem &#8222;besten St\u00fcck&#8220; Klavier spielen k\u00f6nne (auf YouTube zu sehen), wurde ich sogar in einem anderen Portal von dessen Betreiber als L\u00fcgner bezeichnet und mit einem &#8222;Shadowban&#8220; belegt. Das hei\u00dft, nur ich sehe meine Kommentare, solange ich auf Disqus angemeldet bin. Mit der Abmeldung verschwindet mein Kommentar und andere Leser sehen ihn gar nicht. Sieht so Meinungsfreiheit aus?<br \/>\n17.5.2022, Wol<\/p>\n<p><strong>\u00a0Selbsthass durch Selbsterniedrigung<\/strong><br \/>\n&#8222;Selbsthass, der \u00fcber mindestens sechs Jahrzehnte auferzwungener mentaler Selbsterniedrigung angestaut wurde&#8220; &#8230;.<br \/>\nDas trifft es auf den Punkt!<br \/>\nUnd die Verfechter dieser Selbsterniedrigung vor Jahrzehnten wurden zu Gutmenschen, sie wurden Lehrer, Professoren, Journalisten, Politiker und Sozialarbeiter, studierten Geschw\u00e4tzwissenschaften und sonstiges unn\u00fctzes Zeug.<br \/>\nUnd wurden von den halbwegs &#8222;Normalen&#8220; f\u00fcrstlich alimentiert und konnten so den Samen der Verbl\u00f6dung an die Jugend weitergeben &#8230;.<br \/>\nund nun versinkt unser ehemals erfolgreiches und sch\u00f6nes Land in der vollst\u00e4ndigen Verbl\u00f6dung &#8230;.<br \/>\n17.5.2022, doc<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0 &gt;Russland\u00a0&gt;Ukraine &gt;Ukraine-Frieden &gt;Ukraine-Fanatismus Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Interview mit der ukrainischen Historikerin Marta Havryshko: \u201eDie Ukraine ist keine Demokratie. 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