Gender-Sprache

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Freiburger Bächle am 5.9.2008 – zwar nass und sauber, aber kein Trinkwasser

 

  • Gendern. „Wir haben es mit einer Sprachpolizei zu tun“ (21.12.2021)
  • Gendersprache als Zumutung für Migranten und Behinderte (28.11.2021)
  • Die Sprachlosigkeit der Grünen Jugend (18.10.2021)
  • Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender (20.8.2021)
  • Deutsche Sprachwelt – Zeitschrift (13.8.2021)
  • Gendergerecht: BaubürgerInnenmeister und BaubürgerInnenmeisterin (23.7.2021)
  • Sturm im Student*innenfutterglas (16.7.2021)
  • Genderisten sind Sexisten und Neomarxisten (25.5.2021)

Gernder-Sprech wiegelt die Geschlechtergruppen gegeneinander auf

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Gendern. „Wir haben es mit einer Sprachpolizei zu tun“
In Hannovers Stadtverwaltung wird seit 2019 gegendert. Diesen Weg hat ein Rechtsgutachten nun ausdrücklich bestätigt. Für den Rechtswissenschaftler Otto Depenheuer sind derartige vorsätzliche Eingriffe in die natürliche Sprachentwicklung Teil einer politischen Ideologie. Er rät von staatlicher Sprachpolitik ab.
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Weil Sprache sich nicht rechtlich regulieren lässt. Staaten haben immer gut daran getan, die Sprachen sich selbst entwickeln zu lassen. Da die Sprache sich stetig ändert, sie aber auch ihre Eindeutigkeit behalten muss, beobachtet der „Rat für deutsche Rechtschreibung“ die Entwicklungen, überführt diese in sein Regelwerk, den Duden, und sorgt damit für die Eindeutigkeit der deutschen Sprache auch im Wandel. Aber diese begleitende Sprachentwicklung ist das Gegenteil von aktiver staatlicher Sprachpolitik.
Ein solches Unterfangen gab es in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts, als Deutschland eine Rechtschreibreform vom Zaun brach und sich dabei fürchterlich blamierte. Damals war es dem aktiven Widerstand führender Zeitungen zu verdanken, dass der Staat zumindest die gröbsten Fehler zurücknahm. Und jetzt haben wir es wieder mit aktiver staatlicher Sprachpolitik, ja mit Sprachpolizei zu tun, nur diesmal unter dem Vorzeichen der Gendergerechtigkeit.
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Das Kernargument der Befürworter beim Thema Gendern lautet, das generische Maskulinum behandle Männer und Frauen ungleich. Nun ist die Gleichbehandlung im Grundgesetz bekanntlich festgeschrieben. Mal ganz grundsätzlich: Welche Pflichten gehen aus dieser Gleichbehandlung für Staat und Behörden im Umgang mit Sprache hervor?
Das Gebot rechtlicher Gleichbehandlung hat mit der Sprache überhaupt nichts zu tun. Sprache ist keine staatliche Handlungsagenda, sondern Voraussetzung des Staates. Kein Staat beziehungsweise staatsähnliche Herrschaftsgewalt in den letzten 1000 Jahren hat die deutsche Sprache geschaffen. Sie war immer schon da, entwickelt sich im Sprachgebrauch aus sich heraus immer weiter.

Der Sprache kommt die Aufgabe der Verständigung zu – zwischen Menschen über Sachen, Gefühle, Ereignisse etc. Und natürlich verwendet und pflegt auch der Staat die Sprache, um sich mit seinen Bürgern zu verständigen. Nur ist zwischenzeitlich eine völlige Verkehrung in der Perspektive auf die Sprache eingetreten: Sprache wird nicht mehr als Mittel der Kommunikation gesehen, sondern als potenziell verletzendes Medium. Kein Mensch hätte bei Verabschiedung des Grundgesetzes vor 70 Jahren darüber nachgedacht, dass das generische Maskulinum einmal als eine Beleidigung der Frauen angesehen werden könnte.
Jetzt sind wir mit einer relativ jungen, aus den USA importierten Bewegung konfrontiert mit der Folge, dass sich viele Frauen durch die Sprache herabgewürdigt fühlen. Doch die Sprache ist insoweit der falsche Adressat. Es war nie Aufgabe der Sprache, Sensibilitäten zu befriedigen, sondern Verständigung zu ermöglichen. Um es überspitzt zu sagen: Wenn die Sprache jegliche subjektive Sensibilität respektieren müsste, könnte es eine Verständigung zwischen Millionen von Menschen nicht mehr geben. Sprache rekurriert nun einmal auf Allgemeinbegriffe, die alle kennen, nicht auf subjektive Sensibilitäten, die außer dem Subjekt niemand kennen kann: Individuum est ineffabile.
… Alles vom 21.12.2021 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/innenpolitik/gender-gutachten-wir-haben-es-mit-einer-sprachpolizei-zu-tun-sprache-staat-ideologie

Otto Depenheuer ist Professor für Öffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre und Rechtsphilosphie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Köln.

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Gendersprache als Zumutung für Migranten und Behinderte
Macht es nicht die Gendersprache allen Migranten schwerer, Deutsch als Fremdsprache zu lernen? Das erwarten wir schließlich zu recht von allen, die nach Deutschland kommen und hier bleiben wollen. Vor diese ohnehin schon anspruchsvolle Hürde baut die Gendersprache neue Hindernisse auf. So drücken etwa Partizipien wie „studierend“ oder „lehrend“ eine Gleichzeitigkeit der Handlung aus. Dass damit jetzt damit auch Personen gemeint sein sollen, ist für Sprachlerner höchst verwirrend. Auch die Eingriffe in die ohnehin schon schwer zur lernende Beugung von Hauptwörtern durch den Genderstern sind Deutschlernenden nur schwer zu vermitteln, genauso wie der früher unbekannte Zwang, auch der Mehrzahl vieler Hauptwörter ein Geschlecht zuweisen zu müssen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass, wenn man dann beim Einkaufen oder mit Freunden die neue Sprache nutzen will, niemand so spricht wie die Genderfraktion vorschreibt. „Fänden Sie es gut, wenn ihre Kursteilnehmer*innen, von solcher Selbstzerfleischung der Muttersprachler*innen zunehmend angeekelt, das GI verlassen?“ schreibt ein Deutsch lernender Belgier an das Goethe-Institut in Brüssel.
Die Gendersprache ist auch eine Zumutung für Behinderte. Zwar sonnt sich unsere Genderlobby gerne in einer vermeintlichen Menschenfreundlichkeit, aber in Wahrheit tritt sie die Menschenrechte immer da mit Füßen, wo es wirklich zählt, bei den sozial benachteiligten und behinderten Menschen in unserem Land. Hat schon einmal eine hochbezahlte Lehrkraft mit Pensionsanspruch an einem unserer mehr als hundert Genderinstitute ein Bildschirmlesegerät für Blinde benutzt? Und sich anhören müssen, was ein solcher Apparat mit Gendertexten macht? „Polizist:innen“ wird durch die Bildschirmlesesoftware zu „Polizist Doppelpunkt innen“ und aus PilotInnen macht das Programm „Pilot innen“. „Darüber bin ich, ehrlich gesagt, ganz froh,“ schreibt uns die Besitzerin eines solchen Lesegerätes. „Stellen Sie sich mal vor, wir wären im Flugzeug und die Piloten sind nicht innen, sondern außen!“
Deshalb spricht sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband entschieden gegen Gendersprache aus. Auch Autisten leiden. Viele haben sich das Kommunizieren mit kurzen Zweiwortsätzen angewöhnt und kommen damit ganz gut zurecht. Aber die Gendersprache türmt nun vorher unbekannte neue Probleme vor ihnen auf. Von den rund drei Millionen Legasthenikern und Lernbehinderten in Deutschland ganz zu schweigen. Für die wird das korrekte Schreiben und Sprechen nun erst recht zu einer Qual. „Jedes zusätzliche Zeichen stört den Lesefluss erheblich“, sagt eine Sprecherin des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie in Bonn. Als besonders störend werde dabei das große I empfunden, da ein Großbuchstabe sonst immer den Beginn eines neuen Wortes markiere.
… Alles vom 28.11.2021 von Walter Krämer bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/warum_ich_keine_kirchensteuer_mehr_bezahle .

 

 

Schriftsteller Politycki wandert aus wegen Gender
Matthias Politycki. Der Schriftsteller hat Deutschland aus Protest gegen die
Ideologisierung der Sprache verlassen.
Auf der Flucht – von Thorsten Hinz
Der Schriftsteller Matthias Politycki, bekannt vor allem für seinen „Weiberroman“ (1997) und die Satire „In 180 Tagen um die Welt“ (2008), gehört zum festen Inventar des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Das macht den zornigen Text, den er vor kurzem in der FAZ unter dem melodramatischen Titel „Mein Abschied von Deutschland“ veröffentlichte, doppelt bemerkenswert. Die Überschrift bezieht sich auf seinen Umzug von Hamburg nach Wien, die er als Flucht vor der sogenannten Wokeness, der Steigerungsform der Politischen Korrektheit, beschreibt. Denn in Deutschland betrieben Sprach- und Diskurswächter mit „jakobinischem Eifer“ die „Selbstzerstörung“ des intellektuellen und künstlerischen Lebens. Es handele sich um „die Herrschaftsform einer Minderheit, die sich anmaßt, gegen den Willen der Mehrheit die Welt nach ihrem Bild neu zu erschaffen“.
Gender- und Identitätspolitik demolierten auch die Sprache, das ureigene Arbeitsmaterial eines Schriftstellers. „Es geht an das, was wir künftig in welcher Wortwahl und Grammatik noch schreiben dürfen – und wer es aufgrund seines Geschlechts, seiner Hautfarbe, seiner Herkunft, seiner sexuellen Orientierung nicht mehr darf“, ergänzte Politycki in einem Interview. „Ich sehe die Freiheit der Phantasie, die Freiheit des Gedankens und der Sprache tatsächlich bedroht.“ Der einst überzeugte Linke meint darin eine „Pervertierung linken Denkens“ zu erkennen. Da jedoch liegt er falsch. Es ist dessen unvermeidliche Konsequenz, die immer dort eintritt, wo linkes Denken hegemonial geworden ist. Für einen Schriftsteller besteht dann die Gefahr, zum Sprachrohr einer Doktrin, zum Literaturfunktionär, herabgewürdigt zu werden.
Ihr Thema, Herr Politycki! Sie sollten den Lesern über den grassierenden Wahnsinn hier die Augen öffnen. Polyticki, geboren 1955 in Karlsruhe, aufgewachsen in München, hat sich schon in der Vergangenheit als relativer Freigeist erwiesen. 2005 veröffentlichte er in der Zeit den Aufsatz „Weißer Mann – was nun?“, in dem er aufgrund seiner vitalen Eindrücke in Asien und Lateinamerika Zweifel anmeldete, daß der Westen sich weiterhin als Mittelpunkt der Welt betrachten dürfe. Man hielt ihm entgegen, das sokratische Prinzip des Zweifels, das Gewißheiten ständig in Frage stelle, verbürge die unüberwindliche geistige Kraft der freiheitlichen westlichen Kultur. Was damals schon eine Verkennung der doktrinären Zustände war, klingt heute, im Zeichen von Cancel Culture, grotesk.
Politycki meint einen protestantischen Furor zu erkennen und glaubt an den süddeutsch-österreichischen Kulturkatholizismus als mildernde Kraft. Daß er sich da mal nicht täuscht! Karl Kraus begrüßte 1933 in Wien eintreffende Emigranten mit dem sarkastischen Satz: „Die Ratten betreten das sinkende Schiff.“ Schlimmer noch: Während das analoge Kulturleben unter der Corona-Fuchtel erstirbt, übernimmt Amazon die geistig-kulturelle Grundversorgung und legt für seine Filmproduktion als globale Regel fest, wovor Polyticki flieht: „Nur noch Schauspieler zu engagieren, deren Identität (Geschlecht, Geschlechtsidentität, Nationalität, Ethnie, Sexualität, Behinderung) mit den Figuren, die sie spielen, übereinstimmt.“
Ihr Thema, Herr Politycki! Die Literatur braucht einen brutalstmöglichen Realisten, der den Lesern über den grassierenden Wahnsinn die Augen öffnet.
… Alles vom 20.8.2021 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 34/21, Seite 3

 

Gendergerecht: BaubürgerInnenmeister und BaubürgerInnenmeisterin
Der Gender-Ideologen geht es um die Zerstörung und Verhunzung der deutschen Sprache, die von 3/4 der Bundesbürger abgelehnt wird.
Vom „BaubürgerInnenmeister Martin Haag“ ist zu lesen in der BZ vom 23.7.2021 https://www.badische-zeitung.de/kritik-an-widerspruechen-der-politik–203586502.html
Was die „BürgerInnenmeisterin“ von Stegen, Frau Fränzi Kleeb, wohl dazu meint?
23.7.2021

Sturm im Student*innenfutterglas
Der Supermarkt Wollny bei Augsburg bietet „STUDENT*INNENFUTTER“ an. Das Mehrwegglas enthält fair gehandelte Bionüsse und Biorosinen, und all das stammt vom Unternehmen Fairfood Freiburg. Und schon schäumt es auf im Internet. …
Wollny reagiert für Supermarktverhältnisse souverän: „Wir sind Teil der Genderverschwörung. Das sollte eigentlich noch gar nicht publik werden, aber irgendwer konnte da wohl nicht an sich halten …“ Überhaupt sei wichtig, „was drinnen ist, nicht, was drauf abgedruckt ist“.
Überhaupt haben sie sich bei Wollny schon früher für den Bayerischen Kabarettpreis mit einer Mitteilung beworben: Der bekanntlich bei der Corona-Impfung heimlich implantierte Chip reagiere manchmal mit der hausinternen Alarmanlage. Woraus zu schließen ist: Wenn der Alarm losheult, dann ist nicht immer ein*e Ladendieb*in schuld, sondern auch mal Bill Gates.

Letztlich aber verfolgen Supermarkt wie Fairfood das Ziel, „möglichst viele, diverse Menschen anzusprechen“. Also möglichst viele – divers hin, divers her – Student*innenfuttergläser zu verkaufen. Na also.
… Alles vom 16.7.2021 von Niklas Arnegger bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/unterm-strich-sturm-im-student-innenfutterglas–203428295.html

 

Genderisten sind Sexisten und Neomarxisten
Genderismus ist eine Form des grundgesetzwidrigen Sexismus
Wer sich des Gender-Sprech bedient, sieht die einzelne Person nicht primär als Mensch, als Teil einer Gattung, als Teil der Menschheit, sondern als Teil einer Geschlechtergruppe. Er verdreht mithin das Essentielle (Mensch-sein) und das Akzidentelle (Geschlecht). Das tun die Genderisten natürlich nicht einfach so, sondern sie verfolgen damit ein ganz bestimmtes Ziel und zwar ein grundgesetzwidriges. Sie führen nichts geringeres als einen Kulturkrieg.
„Mit dem generischen Maskulinum war keinesfalls der Mann gemeint, sondern der Mensch als solcher, und nicht der Mann galt sprachlich als Oberbegriff und Modell der Frau, wie Feministinnen zu Unrecht kritisierten, sondern der Mensch galt als Oberbegriff und Modell beider Geschlechter“, konstatiert die Philosophin Claudia Simone Dorchain fachkundig und völlig richtig. Was treibt aber die Genderisten dazu an, unsere Sprache so sehr zu verhunzen? ….
Die Genderisten tun das, was sie hier auf der Ebene der Sprache und ihrer Verschandelung tun, selbstverständlich deswegen, um die eine Geschlechtergruppe gegen die andere auszuspielen, um die einen gegen die anderen aufzuwiegeln. Das aber ist nichts anderes als Sexismus, bewusste oder unbewusste Privilegierung und damit natürlich auf der Gegenseite auch Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts. Und dies ist gegen den moralischen Universalismus und gegen die universalen Menschenrechte gerichtet.

Genderisten sind nichts anderes als Neomarxisten und Sexisten
Sexisten teilen wie Rassisten die Menschheit in Gruppen ein und wollen die eine Gruppe gegenüber der oder den anderen bevorzugen oder benachteiligen, so dass eine Person, einfach nur weil sie zu einer bestimmten dieser Gruppen gehört, privilegiert oder diskriminiert wird (neurechte und neulinke Identitätspolitik). Genau das aber verbietet unser Grundgesetz in Art. 3, Abs. 3 Grundgesetz: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Und der Genderismus ist natürlich eine Form des Neomarxismus. Marxisten und Neomarxisten teilen die Welt und die Menschheit immer in Klassen ein und sehen die gesamte Geschichte der Menschheit als eine solche von Klassenkämpfen, wobei sie immer das, was sie als oben ansehen, bekämpfen und vernichten wollen,

Frankreich, das Land der Aufklärung und der Französischen Revolution, hat das sexistische Gender-Sprech (den Genderismus) übrigens bereits verboten.
… Alles vom 25.5.2021 bitte lesen auf
https://juergenfritz.com/2021/05/25/genderismus-ist-eine-form-des-grundgesetzwidrigen-sexismus/

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Gender-Deutsch steht im Widerspruch zum Geist des Grundgesetzes
von Claudia Simone Dorchain
… Alles vom 28.7.2020 bitte lesen auf
https://juergenfritz.com/2020/07/28/gender-deutsch-steht-im-widerspruch-zum-geist-des-grundgesetzes/