Judenhass2021

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Jerusalem mit Klagemauer am 26.10.2013

 

 

Judenhass
„Ein Judenhasser ist, wer an Juden kritisiert,
was er an anderen Menschen nicht kritisiert“
Henrik M. Broder zum Judenhass (Antisemitismus, Antijudaismus, Antizionismus)
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Freiburger Islamwissenschaftler Ourghi: „Muslime sollten den Koran nicht wortwörtlich lesen“
Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi sieht Gründe für den muslimischen Judenhass im Koran. Es brauche einen historisch-kritischen Umgang mit der Geschichte und den Quellen des Islam.
Kürzlich wurde ich Zeuge einer antisemitischen Demonstration in Zentrum von Karlsruhe. Dabei kamen Anhänger der Hamas mit palästinensischen Flaggen, vor allem junge Leute und Kinder, auf den Marktplatz. Sie riefen „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) und skandierten antisemitische Hetzparolen: „Khaibar, oh ihr Juden! Muhammads Heer wird bald zurückkommen“, „das Blut des Märtyrers schreit nach deinem Blut“ und Ähnliches mehr. Der Staat Israel wird als Inkarnation des Bösen gesehen, das es zu vernichten gilt, und die Muslime als Opfer, die zu beschützen sind.
Den Satz „Khaibar, oh ihr Juden!“ hört man immer wieder bei Demonstrationen gegen Israel. Auch die aus Iran importierten Raketen, mit denen die Terrororganisation Hisbollah im Sommer 2006 Israel angriff, trugen den Namen „Khaibar 1“. Und das nicht zufällig. Mit dem Ruf wird an den Kriegszug und Sieg des Propheten und seiner Gemeinde gegen die jüdischen Bewohner der Oase Khaibar im Jahre 628 erinnert. Seine Verwendung reproduziert eine Erinnerungskultur, die die Geschichte des Frühislam im siebten Jahrhundert wiederbeleben will, indem sich die muslimischen Demonstranten und islamistischen Terroristen Muhammad als Vorbild nehmen sollen.

Gründe für den islamischen Antisemitismus liegen tief
Vor dem Ereignis wurden zwei jüdische Stämme auf Befehl des Propheten enteignet und vertrieben. Die Koransure 33, Verse 26 bis 27, spricht offen über das im April 627 an einem dritten Stamm verübte Massaker. 600 jüdische Männer wurden exekutiert, ihre Besitztümer unter den Muslimen verteilt und die Kinder und Frauen als Sklaven verkauft. In der Folgezeit wurde Juden eine Kopfsteuer auferlegt, die sie unter erniedrigenden Umständen zu entrichten hatten. Fortan mussten sie unter diskriminierenden Bedingungen unter muslimischer Herrschaft leben.
Meiner Ansicht nach wird eine politische Lösung des Nahostkonflikts den islamischen Antisemitismus nicht beenden. Es wäre falsch, den Konflikt rein mit der Staatsgründung Israels, der Siedlungspolitik oder den Lebensbedingungen der Palästinenser in Verbindung zu bringen. Die Gründe für den islamischen Antisemitismus liegen tiefer und sie sind religiös konnotiert, sie liegen im Koran und den anderen, als heilig gesehenen Quellen. Im Koran werden die Juden ab dem Jahr 623 als Ungläubige bezeichnet, über die Gottes Fluch komme, solange sie sich nicht zum Islam bekennen. Die Juden seien Fehlgeleitete, ihr Herz sei „härter als Stein“ und viele seien Frevler.

Muslime brauchen eine aufklärend-reflektiere Erinnerungskultur
Auch alltägliche Lebensweisen der Juden werden kritisiert. So nähmen sie Zins, obwohl es ihnen verboten sei, und brächten die Leute in betrügerischer Weise um ihr Vermögen. Extrem diffamierend wirkt die Äußerung im Koran, dass Gott die Juden wegen ihrer Sünden und Torheit eines Tages in Tiere verwandele.
Der heutige islamische Antisemitismus ist zum einen das historische Produkt einer unaufgeklärten Geschichte des Islam. Die Muslime brauchen dringend eine aufklärend-reflektiere Erinnerungskultur. Sie sollten aufhören, den Koran wortwörtlich zu lesen und stattdessen historisch-kritisch an ihn herangehen, ihn also als zeitgeschichtliches Dokument begreifen. Dadurch kann der Koran zu einem Buch des Friedens werden.
Auch der Prophet Muhammad war nur ein gewöhnlicher Mensch und wie alle Menschen nicht frei von menschlicher Tragik. Er war fehlbar, nicht zuletzt in seinem Umgang mit den Juden. Die Mehrheit der Muslime muss sich damit abfinden, dass ihr religiöses Vorbild als Stifter des Islam der Kritik unterzogen wird.
Wichtig für die Muslime wäre auch eine kritisch-reflektierende Aufarbeitung der Historie des Islams, die den zeitgeschichtlichen Kontext des Korans herausstreicht und klar macht, dass die Welt des 21. Jahrhunderts anderen Prämissen zu folgen hat, als sie auf der arabischen Halbinsel im 7. Jahrhundert gegolten haben.
Wichtig ist auch, dass die Wurzeln und Hintergründe judenfeindlicher Passagen in den Heiligen Quellen im islamischen Religionsunterricht behandelt werden und kritisch darüber berichtet wird. Exkursionen für muslimische Schülerinnen und Schüler in die Schoah-Gedenkstätten sollten ebenfalls zum Standard in muslimischen Schulen gehören. Auch Begegnungen zwischen Juden und Muslimen in Synagogen und Moscheen könnten viele Wunden heilen und den Weg zu einem friedlichen Miteinander ebnen.
… Alles vom 27.10.2023 von Abdel-Hakim Ourghi bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburger-islamwissenschaftler-muslime-sollten-den-koran-nicht-wortwoertlich-lesen

Abdel-Hakim Ourghi ist Islamwissenschaftler und leitet den Fachbereich Islamische Theologie an der PH Freiburg. Im Mai ist sein Buch „Die Juden im Koran“ erschienen.

Einige Kommentare:
So bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass der Zwist*) um diesen Freiburger Hochschul-Lehrer seine Bestallung an der Pädagogischen Hochschule in zufriedenstellender Weise gelöst und aufgehoben wird. http://www.badische-zeitung.de/vergleich-im-streit-um-lehrerlaubnis A.Sch
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Ourghi hat ja so Recht. Den Koran nicht wörtlich lesen (da heilige Schrift), sondern aus seiner Zeit heraus interpretieren. Das Schlimme dabei: Sämtliche aus Westeuropa kommende Ansätze, den Islam zu reformieren, werden ignoriert (Bassam Tibi, Abdel-Samad). Ein Reform-Islam muß von Kairo, Mekka, Basra, Ghom usw. aus kommen. Und dieser ist leider nicht in Sicht. E.K.
Ende Kommentare

 

Import von Judenhassern
Anstelle von Menschen integriert sich damit zunehmend ein frauen- und judenfeindlicher Wertekanon. Wer dies kritisiert, ist laut den linksgrünen und woken Bessermenschen ein „Nazi“. Nach dieser Formel holen wir Hunderttausende potentielle Judenhasser ins Land und niemand sollte sich wundern, wenn sich jüdische Menschen erst aus weiten Teilen des öffentlichen Raums, die für sie gefährlich geworden sind, zurückziehen und dann Deutschland komplett den Rücken kehren.
So vollenden die Enkel von Eichmann und Himmler die deutsche Endlösung und machen Deutschland „judenrein“. Ganz ohne Deportationen und Konzentrationslager, dafür mit Regenbogen-Paraden, Islam-Konferenzen und antisemitischen Antisemitismus-Beauftragten.
… Alles vom 8.8.2023 von Laila Mirzo bitte lesen auf
https://juedischerundschau.de/article.2023-08.kommentar-der-chefredakteurin-laila-mirzo.html

 

„Von Arabern verprügelt, weil ich Jude bin“: Dieser Fall muss uns wachrütteln
Israeli spricht Hebräisch und wird zusammengeschlagen – keine Berliner Besonderheit
Der jüngste Fall ist der des israelischen Touristen Jonathan (19). Der war am Samstag kurz nach 22 Uhr zusammen mit einer Bekannten im Berliner Bezirk Kreuzberg unterwegs. Plötzlich hielt ein Auto, heraus sprangen drei Männer, schlugen und traten auf ihn ein. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert.
Der vermutliche Anlass für die üble Attacke: Der Israeli telefonierte auf Hebräisch und sprach auch in seiner Muttersprache mit seiner Begleiterin. Damit hatte er sich als Jude zu erkennen gegeben – mit schlimmen Folgen.
Der Überfallene ist sich sicher: „Ich wurde von Arabern verprügelt, weil ich Jude bin“, sagte er „Bild“. Anschließend seien die drei „als sie mit mir fertig waren, mit ihrem Auto weggefahren und haben laut arabische Musik gehört, regelrecht gefeiert“, berichtete das Prügel-Opfer weiter

Berlin ist so gesehen leider überall. Gerade Menschen arabischer Abstammung leben in Deutschland ihren Hass auf Juden und Israelis aus. Ganz gleich, ob diese Antisemiten einen deutschen Pass haben oder nicht: Jeder Täter ist einer zu viel. Zugleich ist jeder Täter ein Beweis, dass all die schönen Träume von einer heilen Multi-Kulti-Welt eben nur Wunschdenken waren.
Die starke Zuwanderung hat das Entstehen von Parallelgesellschaften begünstigt und sie verfestigt. Das wiederum bestärkt Menschen arabischer Abstammung, ihrem Antisemitismus freien Lauf zu lassen.
Dass alles ist schlimm für die bei uns lebenden und die uns besuchenden Juden. Und es zeigt, dass viele Zuwanderer unsere Werte nicht teilen, sie vielmehr verachten. Und auch, dass am rechten Rand der Ungeist der 1930er-Jahre erschreckend lebendig ist.
Nach 1933 konnten sich Juden in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. 90 Jahre später zeigt sich der Antisemitismus viel unverhohlener als noch vor zehn, zwanzig Jahren: Juden werden diffamiert, verhöhnt, tätlich angegriffen. Ein beschämender Widerspruch zu dem „Nie wieder“, das vielen Deutschen so leicht von den Lippen geht – das aber im Alltag zu oft folgenlos bleibt.
… Alles vom 7.8.2023 von Hugo Müller-Vogg bitte lesen auf
https://www.focus.de/politik/meinung/kommentar-von-hugo-mueller-vogg-von-arabern-verpruegelt-weil-ich-jude-bin-dieser-fall-muss-uns-wachruetteln_id_201189932.html

Araberangriff auf jungen israelischen Touristen in Berlin
Ein 19-jähriger israelischer Tourist ist am Samstagabend gegen 22.15 Uhr in Kreuzberg von mehreren Arabern auf offener Straße zusammengeschlagen worden. Gemeinsam mit einer Bekannten namens Avia (18) war er auf der Hedemannstraße unterwegs zu ihrer Ferienwohnung. Dabei telefonierte er mit einer Bekannten und sprach Hebräisch.
Ein Auto mit vier Männern rollte langsam neben ihnen her, der Wagen hielt an und drei Männer stiegen aus. Sie prügelten und traten auf den jungen Mann ein, bis er verletzt am Boden lag. Seine Freundin weinte und schrie, die Männer stiegen ins Auto und fuhren weg, im Wagen lief laute arabische Musik. Jonathan wurde mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert.
Was wird nun passieren? Nichts wird passieren. Übergriffe von Arabern gegen Juden gehören in araberreichen Zentren wie Berlin zum Alltag im besten Deutschland aller Zeiten. Während die Politik den Kampf gegen rechts intensiviert…
… Alles vom 7.8.2023 von Klaus Kelle bitte lesen auf
https://denken-erwuenscht.com/araberangriff-auf-jungen-israelischen-touristen-in-berlin/
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Einige Komentare:
„Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“, so Karl Lagerfeld in einer französischen Talkshow. Ist in der Welt vom 13.11.2017 zu lesen. Und doch geschieht es: viele schlimme Feinde jüdischen Lebens kommen in unser Land, täglich und in vielen Fällen gesellschaftlich und kulturell nicht integrationsbereit.
Auf den üblichen Disclaimer (… nicht alle, eine Minderzahl, die meisten integrieren sich … usw.) verzichte ich heute mal, denn dieses Problem wird wachsen. Frankreich und Schweden „lassen grüßen“. …Joh
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„Was wird nun passieren? Nichts wird passieren.“ Das kann man so pauschal nicht sagen, werter Herr Kelle. Es wird folgendes passieren: Diese Tat wird dem Staatsfunk keine Meldung wert sein, weil die Täter nicht Stefan, Wilhelm, Peter und Klaus heissen. Das Innenministerium wird dieses Verbrechen unter der Akte „Einzelfälle“ ablegen. Beim nächsten Israelbesuch im Yad Vashem werden die Verursacher dieser schrecklichen Tat, mit Heucheltränen und gebeugten Häuptern, an die ewige Verantwortung der Deutschen gegenüber dem israelischen Volk erinnern.
Ich finde, dass schon ganz schön viel passiert. Und das seid 2015! Ger
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Dieser Fall müsste uns endlich wachrütteln, das gilt ganz besonders für die grün-linke Kaste in den urbanen Café-Latte-Stadtvierteln. Aber auch die grün-links dominierten Medien müssen endlich aus ihren schönen Träumen von einer heilen Multi-Kulti-Welt erwachen. Multi-Kulti ist gescheitert, bei einigen Muslimen sind auch alle Integrationsbemühungen gescheitert. Ich verstehe das Land nicht mehr, allen Weckrufen zum Trotz dürfen Fanatiker mit arabischer Abstammung unter dem Schutz der Muli-Kulti-Träumer ihren Hass auf Juden und Einheimische täglich zelebrieren. Sind die sogenannten politischen Eliten der Altparteien so unendlich naive Träumer oder grenzenlose Feiglinge, die aus Furcht vor dem lauten Nazi-Nazi-Gebrüll tatenlos zusehen, wie die Zahl der Asylsuchenden in der BRD weiter steigt, wie viele Kommunen an ihre Belastungsgrenze stoßen, wie die BRD an seine Grenzen stößt. Gelähmt wie ein Kaninchen vor der Schlange starren sie regungslos auf die Lawine. Dabei sollte jedem klar sein, mit dem kleinen Rest an Willkommenskultur und schwindende Ressourcen für Kitas, Schulen, Sprachkurse, Arbeitsmarkteingliederung wird jede Integrationspolitik in sich zusammenfallen und die Asylsuchenden von heute werden unsere Probleme von morgen. Que
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Ich empfehle den Artikel „Ein Dorf tritt zurück“ in der „Zeitung mit den vier Buchstaben“: https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/aufstand-gegen-die-politik-in-land-und-bund-ein-dorf-tritt-zurueck-84952000.bild.html H.K.
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Geförderter Antisemitismus: Judenhass in islamischen Verbänden
Als im Mai 2021 Demonstranten vor der Synagoge in Gelsenkirchen aufmarschieren und mit Sprechchören ihren Hass auf Juden und Israel skandieren, sorgen die Filmaufnahmen für öffentliches Entsetzen.
Islamisten nutzen den Nahostkonflikt und hetzen in sozialen Netzwerken und auf Demonstrationen offen gegen Juden. Die Folge: Anfeindungen im Alltag, Angriffe und Anschläge auf jüdische Einrichtungen. Experten und Verfassungsschutzbehörden warnen davor, islamistischen Antisemitismus zu unterschätzen.
„frontal“ über offenen Antisemitismus und über islamischen Verbände in Deutschland, die Judenhass in den eigenen Reihen verharmlosen.
https://www.zdf.de/politik/frontal/frontal-vom-26-oktober-2021-100.html

 

Überfall auf 18-Jährigen in Köln, weil er eine Kippa trug
In Köln wird ein 18-jähriger Kippa-Träger am 20.8.2021 aus einer Gruppe von 10 Jugendlichen heraus brutal zusammengeschlagen, beleidigt und schwer verletzt. Reaktionen? Was passiert? Wenig. Kein Aufschrei, keine Kerzen, kein ZDF-Spezial, keine Demo gegen „Hass und Hetze“, keine Fragen. Warum dieses beklemmende Schweigen und Verschweigen?
Dr. David Berger von ‚Philosophia Perennis‘ formuliert ganz vorsichtig: „Daher und da nicht wie sonst die deutsche Nationalität bei den Tätern genannt wird sowie aufgrund der Tatsache, dass in Deutschland die heftigste Gewalt gegen Juden vom aus der islamischen Welt „importierten Hass auf Juden“ ausgeht, lassen sich einige Vermutungen zur Tätergruppe anstellen.“
Gerd Buurmann von ‚Tapfer im Nirgendwo‘ fragt besorgt:
„Was hat die jungen Menschen so sehr vergiftet?
Wo kommt ihr Judenhass her?
Was hat dafür gesorgt, dass sie einen Menschen aus einer Gruppe heraus zusammenschlagen konnten?“
Es gibt keinen guten und bösen Antisemitismus. Wir brauchen überhaupt keinen Antisemitismus.
24.8.2021

Jochbeinbruch, weil er Kippa trug
Üble antisemitsche Attacke in Köln! Ein 18-Jähriger wurde dort am Freitagabend im Kaiser-Wilhelm-Park in der Innenstadt zusammengeschlagen, weil er eine Kippa trug. Die zwei Täter (18 und 19) brachen dem Mann das Joch- und Nasenbein und raubten ihm dann die Kippa (traditionelle Kopfbedeckung von Juden). Das Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. „Er wurde im Gesicht übel zugerichtet“, teilte ein Polizeisprecher mit. …
Die Verdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Bei ihnen handelt es sich um einen Deutschen und einen Deutsch-Türken.
… Alles vom 23.8.2021 bitte lesen aúf
https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/antisemitische-attacke-in-koeln-18-jaehriger-wegen-kippa-zusammengeschlagen-77456182.bild.html

Judenfeindlicher Angriff in Köln
Nach Angaben der Polizei wurde dem jungen Mann am 20.8.2021 in einem Park am Kaiser-Wilhelm-Ring von einer Gruppe, bestehend aus ungefähr zehn jungen Männern, die Kippa vom Kopf gerissen. Laut Angaben wurde das Opfer antisemitisch beleidigt, geschlagen und getreten. Bei dem Angriff wurde ihm ein Gesichtsknochen gebrochen. Zwei mutmaßliche Täter im Alter von 18 und 19 Jahren konnten aufgrund von Aufnahmen einer Videoüberwachung festgenommen werden. „Dabei handelt es sich um einen Deutschen und einen Deutschtürken“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Weitere Details zu den Verdächtigten nannte die Polizei nicht. Die Verdächtigten wurden vernommen und dann wieder freigelassen.
Was hat die jungen Menschen so sehr vergiftet? Wo kommt ihr Judenhass her? Was hat dafür gesorgt, dass sie einen Menschen aus einer Gruppe heraus zusammenschlagen konnten?
… Alles vom 22.8.2021 von Gerd Buurmann bitte lesen auf
https://tapferimnirgendwo.com/2021/08/22/judenfeindlicher-angriff-in-koeln/

Köln: Brutaler Angriff auf Kippaträger
„Ausgerechnet Köln“, lautet der Tenor nachdem einen Kippaträger am Samstag geschlagen und getreten wurde, mit Joch- und Nasenbeinbruch als Folge. Die Stadt am Rhein sorgt sich offenbar vor allem um ihr eigenes Image
… Alls vom 23.8.021 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/koeln-brutaler-angriff-auf-kippatraeger/

Einige Kommentare:
Szenario 1: Die beiden deutschen Stefan S. und Manfred M. griffen den Kippa Träger grundlos an und verletzt ihn schwer. Sie sind vermutlich Sympathisanten der rechten Szene. Beide sitzen in U-Haft.
Szenario 2: s. o.
Szenario 3: Täter #deutsche  …
23.8.2021, Wol

In memoriam Kirsten Heisig.
Es sind leider nicht nur Kippa-Träger (w/t/f), die in Köln zusammengeschlagen, niedergestochen, und getötet werden. Vor ein paar Wochen erst, wurde ein junger Mann tödlich verletzt. Es ist ein deutschlandweites Problem, junge gewalttätige Straftäter, die kaum Konsequenzen befürchten müssen. In memoriam Kirsten Heisig.
23.8.2021, W.L.

Niemals würde ich hier eine Israelfahne vom Balkon raushängen
Ich bin total unwichtig. Eher finde ich das alles bedrückend, da ich mich frühzeitig in der BRD schon als Jugendlicher unverstanden und ausgegrenzt gefühlt habe… Solche Attacken können auch einsam machen… manchmal hatte ich mir gewünscht, dass ich ein ganz normaler Deutscher wäre… Die Geschichten über die Shoah haben mich frühzeitig runtergezogen, psychisch und mental… Wenn ich von solchen Attacken wie jetzt in Köln höre, kommt halt bei mir alles wieder hoch…und ich werde zurückerinnert.
Außerdem lebe ich in einem gefährlichen Berliner-Kiez mit vielen Arabern und Muslimen um mich rum… Die potentielle Gefahr ist immer gegeben. Es gibt öfters auch Messerstechereien und Morde…
Niemals würde ich hier eine Israelfahne vom Balkon raushängen. Das wäre für mich lebensgefährlich.
23.8.2021, Wei

Erst die Juden, dann die anderen „Ungläubigen“, dann die Frauen, dann…
Lippenbekenntnisse, Heuchler: Yad Vashem besuchen, Ausschwitz, Kränze niederlegen, das Ganze elegant damit verbunden, die Opposition zu diskreditieren, bei der es wie auch bei den anderen einzelne dubiose Gestalten geben mag.
Mir wäre lieber, die Politiker würden dies lassen und stattdessen dafür sorgen, dass keine Polizei bzw anderer Schutz vor Synagogen nötig wäre, man mit oder ohne Kippa, mit oder ohne Davidstern durch Köln, Neukölln und ganz Deutschland spazieren gehen könnte. Sozusagen Jude in Deutschland, aber normal. Das nennt mein Freiheit deutscher Bürger, gleich welchen Geschlechts, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Wer dies nicht verstanden hat, sollte auch angesichts der Geschichte Deutschlands hart sanktioniert werden, ohne Ansehen von Geschlecht, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit.Wer Ausländer ist oder die doppelte Staatsbürgerschaft hat, gehört rausgeschmissen.
Die Geschehnisse vor der Synagoge in Gelsenkirchen sind ein Schandfleck, und weder in dieser Stadt noch in NRW regiert die AfD.
Merke: erst die Juden, dann die anderen „Ungläubigen“, dann die Frauen, dann…
23.8.2021, P.B.

Es passierte Schlimmeres (als in Chemnitz) und es passiert nichts
Nur mal zur Erinnerung: da wurde eine Rangelei in Chemnitz (https://twitter.com/azeckenbiss/status/1033790392037199873?lang=de) zu einer Hetzjagd gepusht. Chemnitz wurde international als rechtsradikal gebrandmarkt. Durch die Kanzlerin höchstpersönlich. Der VS Chef, der es wagte zu widersprechen, musste seinen Hut nehmen. Antifakonzerte wurden durch Maas und Steinmeier beworben. Und hier? Es passierte Schlimmeres und es passiert nichts. Das falsche Opfer und die falschen Täter. Und die falsche Regierung.
23.8.2021, Rad

Wenn Polizeisprecher:innen:etten von „Deutscher“ sprechen,
weiß heute niemand mehr wirklich, wer hinter der Tat steckt. Jedoch weiß jeder, was hinter den verschwurbelten Umschreibungen der Täter steckt: Methode.
Ist ein „Deutscher“ ein „Deutscher“ weil er die deutsche Staatsbürgerschaft (aus welchen Gründen auch immer) hat selbst wenn er sich von seiner Abstammung und kulturellen Identität her als (ggf. in diesem Fall) Türke fühlt? Oder ist ein Deutscher ein Deutscher wenn er deutscher Abstammung ist? Und was ist ein „Deutschtürke“? Ein türkischer Staatsbürger, der in Deutschland lebt und/oder geboren wurde? Oder ein deutscher Staatsbürger türkischer Abstammung/Herkunft?
Wie immer verschwurbelt sich die Polizei unter dem politischen Druck des gesellschafltich vergiftet-repressiven Merkelstaates im bewusst Ungenauen. Vertuschung, Vernebelung, Verschleierung sind die ersten Gebote, wenn Täter aus-/fremdländischer Herkunft/Identität verdächtigt werden.
23.8.021, Kon

Als alter Kölner mache ich einen Bogen um diese Stadt.
Das ist die Stadt, in der „Arsch hu“ regiert. Überall hängen irgendwelche Plakate herum, die die Leute wohl zu einem weltoffenen Köln bekehren wollen. Wer aber hinter die Fassade blickt, findet eine kaputte Stadt vor, die Berlin den Ruf wohl streitig machen will. Dazu gehört auch eine vollkommen inkompetente Bürgermeisterin, die es duldet, dass die Antifa ihre Spielchen treibt, es mehrere Drogenzentren gibt und die Stadt mittlerweile einen Grad an Dreck hat, der einer arabischen Stadt alle Ehre macht. Aber Köln ist ergrünt und Reker ist Bürgermeisterin aufgrund grüner Gnaden.
Seit den Silvesternächten hat sich Köln echt gemausert. Und es wird nicht besser, da die Polizei überfordert, die Justiz nachlässig und das Klientel der Partygänger wider ihre Feste feiert. Als alter Kölner mache ich einen Bogen um diese Stadt.
23.8.2021, Hgv

„Deutsche“?
Verwunderlich, dass Frau Reker dem „Kippaträger“ nicht ihre Universallösung empfohlen hat: Eine Armlänge Abstand zu halten…
Täter ein Deutscher und ein Deutschtürke? Erinnert an die schon etwas länger zurückliegende Vergewaltigung einer Frau durch mehrere „Deutsche“ auf Mallorca, die sich dann als Passdeutsche entpuppten.
23.8.2021, Tob
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Muslimisch geprägt: Man muss es Antisemitismus nennen
„Tod Israel“-Rufe bei Demos in Deutschland
… Rufe nach der Vernichtung Israels: „Tod Israel“ wird bei solchen Gelegenheiten gerne gerufen. Wie kommen Menschen dazu, einen Staat auslöschen zu wollen? Es liegt die Vermutung nahe, dass das Jüdische an diesem Staat der Grund sein könnte. Wenn eine Vernichtung Israels nicht antisemitisch motiviert ist, wie ist sie dann motiviert?

Dabei ist dies für viele Israel-Hasser auf deutschen Straßen nur der erste Schritt. Sie wollen mehr als nur das Verbrennen israelischer Flaggen. Sie wollen ihr antisemitisches Weltbild verwirklicht sehen. Sie greifen Synagogen und jüdische Einrichtungen als Symbole Israels an. Hinter diesem Gedanken steckt die Vorstellung eines global agierenden und für den Nahost-Konflikt zuständigen „Weltjudentums“. Und das ist nichts anderes als: Antisemitismus.

Und das wiederum wirft die Frage auf: Geht es den Demonstranten auf deutschen Straßen gar nicht um Frieden in Nahost und die Beachtung palästinensischer Interessen? Geht es ihnen vielmehr um das Ausleben ihres Feindbildes?
Wird der Antisemitismus wieder nur verbrämt? In jedem Fall bekommen sie Unterstützung von der Boykottbewegung BDS. Ihr Berliner Arm bildet jetzt eine Art Querfront mit radikalen palästinensischen Organisationen.

Die „hässliche Fratze“ der Einwanderergesellschaft (AUDIO):
Auch der Politologe Michael Koß erkennt im Skandieren von Parolen wie „Scheiß-Juden“ klaren Antisemitismus. Die derzeitigen Anti-Israel-Proteste in Deutschland kommen seiner Beobachtung zufolge nicht aus der rechtsextremen Ecke, sondern sind vor allem muslimisch geprägt. Stereotypen seien nicht nur unter „Bio-Deutschen“ verbreitet, sagt Koß. Durch Einwanderung werde eine „andere Spielart des Antisemitismus“ nach Deutschland importiert.
… Alles vom 14.5.2021 bitte lesen auf
https://www.deutschlandfunkkultur.de/tod-israel-rufe-bei-demos-in-deutschland-man-muss-es.2165.de.html?dram:article_id=497214

 

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Furcht vor Fremdenfeindlichkeitsvorwurf größer als Sorge um jüdische Bürger
Auch in Freiburg, wie in zahlreichen anderen deutschen Städten gingen jetzt Menschen auf die Straße und haben ihren blanken Judenhass als Kritik an der israelischen Politik im Nahostkonflikt verschleiert. Unsere Politiker, und zwar quer durch alle Parteien, melden sich zu Wort, mit der Härte des Gesetzes durchzugreifen. Wieder ein „Tag der Scham und Schande“. Wie oft werden wir noch solche Tage erleben? Ich fürchte, sehr oft. Denn Hass auf Juden wird wieder geduldet in Deutschland. Wir müssen aufstehen gegen rechtsextremen Faschismus und genauso gegen islamischen Faschismus.
Die Furcht, als ausländerfeindlich zu gelten, ist bei uns ganz offensichtlich größer als die Sorge um unsere jüdischen Bürger, Studierenden und Familien, die den Mut haben (wie lange noch?), wieder hier unter uns zu leben.
Die Bilder und Sprechchöre nicht nur der Demonstration in Köln sind verheerend und katastrophal.
Warum spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht darüber? Warum lässt sie stattdessen ihren Pressesprecher dürre Worte sagen? Kapitulieren wir vor Problemen, die längst nicht mehr nur durch wohlfeile Worte wie „nie wieder“ in den Griff zu bekommen sind? Anstrengung, Mut, Zivilcourage und der Einsatz jedes Einzelnen von uns sind vonnöten – genauso wie Engagement und Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen, Bildungseinrichtungen et cetera gefragt und aufgerufen sind, den zunehmenden Antisemitismus in unserem Land einzudämmen.
5.6.2021, Claudia von Trotha, Freiburg, BZ

 

Imad Karim: Wie „Monitor“ den importieren Judenhass verharmlost
„So unerträglich islamischer Antisemitismus ist, so unerträglich ist auch die Kampagne gegen muslimische Zuwanderer und Zuwanderinnen, die ausgerechnet vom rechten Rand des politischen Spektrums losgetreten wurde. Dort, wo der Antisemitismus in diesem Land zu Hause ist.“ – so die ARD-Sendung „Monitor“ zu den Reaktionen auf die jüngsten skandalösen Hassaufmärsche von Muslimen in Deutschland.
Die rechte Kampagne vom „importierten Judenhass“ vom 27.5.2021
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-antisemitismus-der-anderen-die-rechte-kampagne-vom-importierten-judenhass-100.html

Der aus dem Libanon stammende deutsche Filmregisseur Imad Karim hat Monitor daraufhin wie folgt geantwortet:
„… das ist mehr als peinlich, was Sie hier auf unsere Kosten für Framing betreiben. Seit 44 Jahren lebe ich in diesem Land und habe zum Glück noch nie solche hässlichen, menschenverachtenden, aggressiven, radikalen, vom blanken Hass auf Juden geprägten Demonstrationen gesehen, wie in den letzten Tagen.
Das, was ich sah, erinnerte mich an die ersten 19 Jahre meines Leben in meiner alten Heimat Libanon. Dort mussten wir als Schulkinder und später als Studenten die selben Hassparolen laut schreien und die israelische, wie die amerikanische Fahne zertreten und verbrennen.
Ja, es gibt auch “indigene” Idioten in diesem Deutschland, aber wie viele im Vergleich zur Bevölkerung in diesem Land? Nicht der Rede wert ZUM GLÜCK! Woher ich das weiß, fragen Sie mich? An deren Aktivität. Ja hier und dort gibt es ein paar chauvinistische völkische ewiggestrige gescheiterten Existenzen, die im übrigen, wie ihr Vorbild Hitler den Islam bewundern, aber diese Leute haben nicht einmal verdient, erwähnt zu werden. Aber für Monitor gelten Fakten nicht, denn sie ernähren sich wie ein Blutegel an der und aus der Legende “Rechte und Nazis”.
Ich bin als Moslem geboren und als solcher sozialisiert worden. Ich lernte vom Kindesbein an, Juden zu hassen und es hat mich viel Kraft gekostet, mich von diesem Gift zu bereinigen.
Als Kind und auf Familienfesten mussten wir, Erwachsene und Kinder, bevor wir mit dem gemeinsamen Essen beginnen, gemeinsam laut wiederholen “Allah verfluche die Juden und die Christen” لعن الله اليهود والنصارى und Sie als deutsche Redaktion des ÖR wollen die Zuschauer objektiv informieren?“
… eure Verharmlosung des muslimischen Antisemitismus ist ein Verrat an jeden von uns, der zum Teil sein Leben aufs Spiel setzt, um unsere eigenen Menschen aufzuklären. …
Die Gefahr kommt nun aus Kreisen der vielen, nicht von allen aber der vielen muslimischen Einwanderer und besonders von deren Kindern. Wer vom importierten Judenhass spricht, betreibt keine “rechte Kampagne”, sondern nennt die Gefahr beim richtigen Namen.“
… Alles vom 30.4.2021 von Imad Karim bitte lesen auf https://www.imad-karim.de

 

Alltag in Angst – Der neue Judenhass
Kann eine Studentin ihre Kette mit Davidstern noch sichtbar tragen? Warum bringen oft arabisch-stämmige Männer Hass und Gewalt bei Demos auf die Straße? Eine schonungslose und schockierende WELT-Doku (Video 29 Min.).
23.5.2021
https://www.welt.de/vermischtes/video231312319/Antisemitismus-Alltag-in-Angst-Der-neue-Judenhass.html

 

„Die Zwei-Staaten-Lösung löst nicht das Problem, sondern schafft neue“
Michael Wolffsohn zum Nahost-Konflikt
Der Historiker und Nahost-Experte Michael Wolffsohn hält Deutschlands Forderung der Zwei-Staaten-Lösung für irrelevant. Er spricht von einer „Intifada“ in Deutschland. Im Kampf gegen den Antisemitismus machten die meisten politisch Verantwortlichen „unfreiwillig jeden denkbaren Fehler“.

Diese neudeutschen Bürger (mit türkischen und palästinensischen Flaggen) meinen, es gäbe Deutschland à la carte. Und man lässt sie. Man müsste ihnen klar machen: Wer Deutscher ist, ist Teil der deutschen Schicksalsgemeinschaft, haftet mit, und trägt deutsche Verantwortung mit. Jede Staatsbürgerschaft ist mit Rechten und Pflichten verbunden. Das vergessen auch viele Alteingesessene. ,,,
Faktische Sicherheit (wünschen sich Juden hier am meisten). Die kann aber das so sympathisch pazifistische Deutschland nicht liefern. Wer Sicherheit nicht kann, kann sie niemandem bieten. In Bayern kann man Sicherheit besser als im Bund oder gar in Berlin.

Nullkommanull (Relevanz der 2-Staaten-Lösung). Was geschähe bei dieser angeblichen Lösung mit rund 600.000 Juden im Westjordanland? Ethnische Säuberung? Mit Gewalt oder durch Austrocknung? Geht nicht. Selbst wenn die 600.000 Juden nach Israel gebracht werden könnten – was geschieht mit etwa zwei Millionen israelischen Arabern? Die bleiben, aber „Juden raus“?
… Komplettes Interview vom 20.5.2021 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/israel-michael-wolffsohn-interview/
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Einige Kommentare:
Israel ist der einzige jüdische Staat auf dieser Welt.
Wer ihn angreift, greift das Recht der Juden auf eine eigene Nation, auf Selbstbestimmung, auf einen eigene kulturelle Identität und auf Unabhängigkeit an. Mit Israel steht und fällt die Existenz des jüdischen Volkes. Der islamische Terror gegen Israel hat daher durchaus den Charakter eines beabsichtigten Völkermordes.
Wer sich mit islamischen Antisemiten solidarisiert, der muß sich das Gedankengut auch zurechnen lassen.
20.5.2021, Deu, TO

5 Mio Muslime und 100.000 Juden – Wählerstimmen und Opportunismus
Das gesamte Establishment in Deutschland ist absolut opportunistisch. Vor ein paar Jahren gab es schon einen Punkt, wo ich dachte, es kippt jetzt: Die Moslems sind die neuen Juden und die alten Juden interessieren nicht mehr.
Aktuell ist auch in vielen Medien – außer Springer – so eine Stimmung. Es ist ja aus opportunistischen Gründen auch logisch. Es gibt viel mehr moslemische Wähler in Deutschland als jüdische. Und das Verhältnis wird in Laufe der Jahre noch mehr in eine Richtung gehen.
Auch international gibt es über 50 islamische Länder gegenüber einem jüdischen. Somit ist auch die geschäftliche Entscheidung absolut klar.
Das Einzige, was den dauerhaften Schwenk noch ab und zu aufhält, ist die westliche ausländische Presse. Wo Titel wie „Juden im Land der Nazis nicht mehr sicher.“ durchaus noch interessieren. Und nichts hasst der deutsche Elite-Spießer mehr als wenn er in den westlichen linksliberalen Medien schlecht da steht.
Aber ich denke, DER zentrale Punkt für Israel und die Stellung der Juden weltweit ist die Entwicklung in den USA, wo auch der islamische Einfluss deutlich größer wird. Zum Einen durch die Anzahl der moslemischen Wähler. Zum anderen, weil die woken BLM-Bewegungen die Araber möglicherweise zu PoC erklären und die Juden zu Weißen. Und dann hätten Juden und Israel sehr sehr schlechte Karten mit linken Demokraten an der Macht.
20.5.2021, EB, TO

Meinen manche politischen Kräfte, den Konflikt zu benötigen?
Die Rechtfertigung eines Staates ist nie moralisch oder historisch, sondern liegt rein in seiner militärischen Option begründet. Was die Region des heutigen Israel angeht, so ist das dort nicht anders. Israel besitzt die schlagkräftigste militärische Option in der Region. Insofern hat Herr Wolffsohn absolut Recht. Wer Frieden will & weniger Morden, muß für die 1-Staat-Lösung eintreten, das heißt, die sogenannten Palästinenser müssen das Land (Gaza & Westjordanland) gen Jordanien & Saudi-Arabien verlassen. Alle integrativen Meinungen sind seit 1948 gescheitert. Bei der Frage, warum die 1-Staat-Lösung noch nicht durchgesetzt wurde, kann vielleicht eine Rolle spielen, daß manche politischen Kräfte der Meinung sind, den Konflikt zu benötigen.
20.5.2021, Lau

Der deutlich gefährlichere deutsche Antisemitismus kommt von links
Ob die „politisch Verantwortlichen“ jeden Fehler unfreiwillig machen, ist hoechst zweifelhaft. Der insgesamt (politisch) deutliche gefährlicher deutsche Antisemitismus kommt eindeutig von der linken Seite. Er wurde durch die massive Links verschiebung unter Merkel erst und keineswegs zufaellig sogar salonfähig, was der von rechts nie war. Man sollte die Geschichte nicht zuletzt der DDR und damit die der heute hier Maechtigen, was den Antisemitismus betrifft, nicht vergessen. Merkel und Co. haben sehr Vieles aus der ehemigen DDR sehr erfolgreich importiert, unter anderem auch die Haltung zu Israel und zu den islamischen Staaten. Insoweit haben sie an den Antisemitismus der (National) Sozialisten angeschlossen, wobei sie den Rasseaspekt der Nazis, wobei fuer mich unklar ist, welche Rolle dieser Aspekt, von den echten Rassisten abgesehen, ideologisch tatsaechlich spielte, einfach wegliessen. Mit dem Sozialneid und dem Ziel des kollektiven Gleichen, Verelendung eingeschlossen, war und ist der Antisemitismus „gut“ zu begründen, im Kern vermutlich wirksamer als ueber die (hochgespielte) Rasse. Solange diese toxische Verbindung von (salon) linker Ideologie und Antisemitismus kaum erwähnt, geschweige denn kritisiert und in den Bereich des Unfreiwilligen oder Zufalls geschoben wird, wird sich substanziell nichts aendern. Und das ist nicht die Sache der zahlenmäßig vernachlässigbaren, vor allem aber politisch voellig ohnmaechtigen, extremen Rechten. Das deutsche Abstimmverhalten in der UN gegen Israel hat mit „rechts“ nicht das Geringste zu tun, mit Merkel/Maas-links sehr viel.
20.5.2021, R.E., TO

… aber die Ultraorthodoxen und die Araber wachsen schneller
Der kluge Prof. Dr. Michael Wolffsohn sieht vieles klar, nur die demographisch-ethnischen Probleme Israels erwähnt er nicht: Zwei Bevölkerungsgruppen wachsen immer schneller – die Ultraorthodoxen und die Araber. Mit beiden wird kein säkular-liberaler Staat zu machen sein. Kommt noch hinzu, dass die Elite der superklugen Ashkenazi sich kümmerlich vermehrt und schrumpft, die allerklügsten gerne in die USA auswandern.
20.5.2021, B.G.
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Integration von Menschen aus patriarchal-autoritären Strukturen gelingt,
wenn man klar macht, wer Herr im Haus ist. Also: Antisemiten schnell und konsequent strafen. Keinen Kulturrabatt in Gerichten und an Schulen. Überlegenheit der europäischen Kultur lehren und leben. Grundgesetz und westliche Demokratie konsequent durchsetzen. Ein schlagkräftiges Militär unterhalten.
Das wird dem links-grünen Milieu und der bourgeoisen Boheme in den guten Vierteln nicht gefallen. Aber wer am liberal-hedonistischen Lebensstil hängt, darf sich eben keine patriarchal-autoritären Einwanderer holen, und er darf sie nicht auch noch gewähren lassen.
20.5.2021, M.S.
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Chaim Noll: Kanzlerin hat offenen Judenhass in D wieder möglich gemacht
Und Angela Merkel: Schweigt
Die Bilder, die jetzt um die Welt gehen, dokumentieren Deutschlands neue Schande. Angela Merkel darf sich das Verdienst zuschreiben, dass in einem Land, in dem Judenhass, wo er existierte, wenigstens leise bis unhörbar blieb, erneut das Gegröle von Pogromen zu hören ist. Sie hat die deutschen Juden verraten und verkauft. Und nicht nur die Juden. Sie wird in die Geschichte eingehen als die Kanzlerin, die den offenen Judenhass in Deutschland wieder möglich gemacht hat.
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Zu den Leistungen beider deutscher Nachkriegsstaaten gehörte die weitgehende Überwindung des Judenhasses. Zumindest des offenen. Wie groß er in Deutschland gewesen sein muss, wie populär, wie tief in der „Volksseele“ verankert, dazu bedarf es nach Auschwitz keines weiteren Wortes. Nach der Katastrophe 1945 begann die Mehrheit der Deutschen zu verstehen, dass Judenhass ein Programm des Scheiterns ist.

Ich kenne beide deutsche Staaten vor der Vereinigung, vor allem vor der desaströsen Kanzlerschaft Angela Merkels, und in keinem der beiden wären öffentliche Bekundungen von Judenhass ungestraft geblieben. Sie wurden zunehmend unüblich, unmöglich, undenkbar. Dieser Zustand währte bis vor einigen Jahren. Ich erinnere mich, wie 1988 der Präsident des deutschen Bundestages Philipp Jenninger nach einer rhetorisch missglückten, übrigens an keiner Stelle offen judenfeindlichen Rede anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Reichspogromnacht zum Rücktritt gezwungen wurde. Und an ähnliche Fälle. Die zur Schau gestellte Empfindlichkeit – vor allem bei Grünen und Sozialdemokraten – war, zumindest was ihre eigenen deutschen Landsleute betraf, gnadenlos.

Doch im Schatten geschonter Milieus kehrte der offene Judenhass nach Deutschland zurück, aus einer für viele Ahnungslose (oder sich ahnungslos Stellende) überraschenden Richtung. Allmählich wurde das Wort „Jude“ auf muslimisch dominierten Schulhöfen erneut zum Schimpfwort, zum Epitom des Verächtlichen. Diesmal wurzelte das judenfeindliche Ressentiment nicht in Europas antisemitischer Tradition, sondern in einer anderen. Die nur wenige Europäer zur Kenntnis nahmen. Wer hätte sich vor zwanzig Jahren der Mühe unterzogen, den Koran zu studieren, die Hadithe oder die Charta der Hamas? Wer kannte die zahllosen Stellen im religiösen Schrifttum des Islam, die zur Verachtung, Verfolgung oder Vernichtung der Juden aufrufen?

Seit 2015 trifft zahlreiche Verstärkung ein
Und die wenigen, die sie kannten, haben aus Opportunismus darüber hinweg gelesen und geschwiegen oder wurden, falls sie ihre Bedenken aussprachen, für „islamophob“ erklärt und ausgegrenzt. Inzwischen hat sich in tausend Moscheen und Koran-Schulen ungehindert verbreitet, was sich Deutsche seit Jahrzehnten gegenseitig bei schweren Strafen verboten. Während der gleiche Ungeist in seinem neuem Umfeld ungestraft gedeihen durfte. Seit 2015 trifft zahlreiche Verstärkung ein, Judenhass steht in neuer Blüte. Das Geschrei auf den Demos wird von Jahr zu Jahr lauter. Bisher ist kein deutscher Muslim wegen Judenhass oder – obwohl immer wieder geschehen – offener Anstiftung zum Judenmord bestraft worden.

Mitte vergangener Woche haben vor der Synagoge in Bonn drei „Männer“ eine Israel-Fahne verbrannt (und wenn deutsche Medien zu dem Wort „Männer“ Zuflucht nehmen und nähere Zuschreibung vermeiden, handelt es sich mit Sicherheit um Muslime). Vor der Synagoge in Gelsenkirchen brüllte eine türkische Fahnen schwenkende Meute im Takt „Scheiß Juden“. So dass Kanzlerin Angela Merkel sich dann doch eine Erklärung abgerungen hat. Allerdings ließ sie sich nicht zu einem persönlichen Wort herbei. Sie, die sonst so gern redet, über Bücher, die sie nicht gelesen hat, oder dieser Tage auf dem Kirchentag über „Klimaleugner“, ließ von einem Pressesprecher erklären, dass „unsere Demokratie antisemitische Demonstrationen nicht toleriert“. Das war flau. Und wenig glaubhaft. Seit Jahren kommen die neuen Judenhasser, ob auf deutschen Schulhöfen oder Straßen, straflos davon. Die jungen Muslime fühlten sich durch diese Erklärung eher noch ermutigt (ich möchte nicht wissen, was sie insgeheim von dieser Kanzlerin und ihrer Regierung halten), sie legten am nächsten Tag, Sonnabend, 15. Mai, erst richtig los.

Die Bilder, die jetzt um die Welt gehen, dokumentieren Deutschlands neue Schande. Angela Merkel darf sich das Verdienst zuschreiben, dass in einem Land, in dem Judenhass, wo er existierte, wenigstens leise bis unhörbar blieb, erneut das Gegröle von Pogromen zu hören ist. Sie hat die deutschen Juden verraten und verkauft. Und nicht nur die Juden. Auch viele Deutsche, zum Beispiel alle, die Sympathien für Israel fühlen oder denen Judenhass unerträglich ist. Sie hat durch demonstratives Abstrafen von Islamkritikern in Deutschland eine Atmosphäre angstvollen Schweigens geschaffen. Die, nicht anders als in den späten Jahren der Weimarer Republik, das Gebrüll der Judenhasser umso lauter werden lässt.

Angela Merkel wird in die Geschichte eingehen als die Kanzlerin, die den offenen Judenhass in Deutschland wieder möglich gemacht hat. Jahrzehnte von „Aufarbeitung“ und „Vergangenheitsbewältigung“, von Volksbildung und versuchter Überwindung einer traumatischen deutschen Niederlage wurden von ihr einfach beiseite gewischt. Man darf unter ihrer Regierung in Deutschland wieder offen zum Mord an Juden aufrufen und sich zugleich vom Staat subventionieren lassen. Im Kleinen wie im Großen. Wie tausende auf deutschen Straßen brüllende Judenhasser durch staatliche Gelder unterstützt werden, so im großen Maßstab die Terror-Organisation Hamas über obskure „Hilfswerke“ und NGOs, so dass letztlich in jeder Rakete, die hier in Israel einschlägt, auch ein Teil deutsches Geld steckt. Auch dazu schweigt Angela Merkel. Und auch das verstehen die jungen Muslime auf Deutschlands Straßen als Zeichen ihrer Schwäche und heimlichen Duldung.
…Alles vom 19.5.2021 von Chaim Noll bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/und_angela_merkel_schweigt
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Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater war der Schrift­steller Dieter Noll. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ostberlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Wehrdienst in der DDR verweigerte und 1983 nach Westberlin ausreiste, wo er vor allem als Journalist arbeitete. 1991 verließ er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. 1998 erhielt er die israeli­sche Staatsbür­gerschaft. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland.
http://www.chaimnoll.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Noll
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Überwiegend judenfeindlich: Deutschland sitzt auf einem Pulverfass, im Islam liegt der Ursprung
Es ist lange bekannt – auch der Bundesregierung: Unter der muslimischen Bevölkerung in Europa ist Antisemitismus weit verbreitet. Fast die Hälfte der europäischen Muslime ist laut einer Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) von 2013 der Ansicht, dass man Juden nicht trauen könne. Zum Vergleich: Nur weniger als zehn Prozent der Christen glauben dies. …
Kein Wunder, dass 52 Prozent der Deutschen laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2019 den Islam als bedrohlich empfinden. Befragt wurden auch muslimische Deutsche.
Die jüdische Bevölkerung erlebt die Feindseligkeit der Muslime hautnah. In einer Studie des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung aus Bielefeld von 2017 gaben 81 Prozent der befragten Juden in Deutschland an, schon einmal von Muslimen angegriffen worden zu sein, 61 Prozent hatten verbale Beleidigungen oder Belästigungen erlebt.

Antisemitismus stiftet für Muslime Identität und ist charakteristisch für den Islam
Die Ursachen liegen für Experten im Islam begründet: In der islamischen Welt sind 53 Prozent der Länder autoritär regiert, nur vier Prozent demokratisch, schreibt WZB-Wissenschaftler Ruud Koopmans. Der Berliner Historiker und Soziologe Günther Jikeli hat 2018 eine der wenigen systematisch angelegten Studien zum Antisemitismus unter Muslimen in Europa vorgelegt. Er führte Interviews mit jungen muslimischen Männern unterschiedlicher ethnischer Hintergründe in London, Berlin und Paris. In diesen Gesprächen stellte er unterschiedliche Formen des Antisemitismus fest: „klassischen Antisemitismus“, etwa Stereotype, dass Juden reich seien, Formen des israelbezogenen Antisemitismus und einen Antisemitismus, der vollkommen auf Rechtfertigungen verzichtet. Für Jikeli liegt der Antisemitismus „in der Interpretation der muslimischen Identität“: Feindschaft gegen Juden gehört also zum Islam, zum Muslim-Sein dazu. Antisemitismus ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel bei Muslimen, Judenhass bildet häufig die Norm, so Jikelis Fazit.
Für den Hamburger Politologen Matthias Küntzel gehört die Demütigung der als „schwach und verachtenswert“ wahrgenommenen Juden zum Islam als charakteristisch dazu: „Als arabische Jugendliche in Berlin im Sommer 2014 die Parole: ‚Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein‘ skandierten, wurde diese Abwertung sinnfällig. Als im April 2018 ein Araber in Berlin zu seinem Gürtel griff, um damit einen Kippa-Träger auszupeitschen, nutzte auch er eine archaische Sprache, die mehr ausdrückt als nur Gewalttätigkeit: Ähnlich wie das Bespucken oder Ohrfeigen dient der Gürtelschlag dazu, den anderen herabzusetzen – die Demütigung war hier wichtiger als die physische Verletzung.“

Großer Einfluss arabischer, iranischer und türkischer Medien
Als eine Ursache für die weite Verbreitung von Antisemitismus in muslimischen Milieus in Europa sehen Wissenschaftler den Einfluss arabischer, iranischer und türkischer Medien. Hier werde Antisemitismus häufig ganz offen geäußert, schreibt das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) aus Jena: „Dazu kommt der Einfluss von islamistischen Organisationen, die aus dem Ausland bezahlt werden, auf Moscheevereine und Imame in Deutschland.“
… Alles vom 18.5.2021 bitte lesen auf
https://www.focus.de/politik/deutschland/integration-gescheitert-ueberwiegend-judenfeindlich-deutschland-sitzt-auf-einem-pulverfass-islam-legt-die-lunte_id_13300817.html

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Seit Jahren wird muslimischer Antisemitismus geduldet
Von wegen «Nie wieder!» – Dieser Samstag war ein Tag der Schande für Deutschland. Nach den judenfeindlichen Demonstrationen in mehreren Städten äussern Politiker Empörung. Doch seit Jahren wird muslimischer Antisemitismus geduldet. Und die selbsterklärten Antifaschisten schweigen.
In zahlreichen deutschen Städten entlud sich an diesem Samstag blanker Judenhass, notdürftig als Kritik an der israelischen Politik im Nahostkonflikt maskiert. Tausende Menschen gingen auf die Strasse, um dem Staat Israel den Untergang zu wünschen, Juden als Kindermörder zu beschimpfen, israelische Flaggen zu verbrennen.

Deutschlands Nibelungentreue zu Teheran
Auch an diesem Wochenende war von vielen, die sonst wortgewaltig die Demokratie verteidigen, nichts zu hören. Durch ihr Schweigen stellen sich die selbsterklärten Antifaschisten de facto an die Seite derer, die ein judenfreies Palästina fordern. Sie machen sich damit zu Helfern des islamischen Faschismus.
Wie nun weiter? Die Bilder und Sprechchöre vom Samstag werfen die Frage auf, ob der antitotalitäre Konsens in der Bundesrepublik wirklich gilt. Warum zum Beispiel hat ein Frankfurter Verwaltungsgericht nach dem Verbot durch das Ordnungsamt eine Demonstration genehmigt, deren Veranstalter zuvor offen zum bewaffneten Kampf gegen Israel aufgerufen haben? Warum gestattet man demselben palästinensischen Netzwerk namens Samidoun eine Demonstration in Berlin? Israel hat Samidoun als Terrororganisation eingestuft.
Weshalb verurteilen muslimische Verbände die Ausschreitungen spät und mit dem reflexhaften Hinweis, auch die Stimmung gegenüber Muslimen und Migranten sei in Deutschland «rauer und rücksichtsloser» geworden? Warum steht die deutsche Aussenpolitik bis heute an der Seite Teherans, obwohl das iranische Regime den Terror der Hamas gegen Israel koordiniert und finanziert?
… Alles vom 16.5.2021 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/international/deutschland/jede-antisemitische-demonstration-in-deutschland-ist-eine-schande-ld.1625433