Klima-Mythen

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Freiburg um 1280: Burg auf dem Schloßberg. Kirche wurde später mit dem Münster überbaut. Bild: RP

Freiburg um 1280: Burg auf dem Schloßberg. Kirche wurde später mit dem Münster überbaut. Bild: RP

 

 

 

Merkel in Petersburg: Lockdowns für Corona sowie Klima?
Kann es sein, dass die Gleichsetzung der Corona-Pandemie mit dem lebensgefährlichen Klimaschutz, wie die Kanzlerin Angela Merkel es am 28. April anlässlich der Petersberger Gespräche in ihrer Rede machte, ein geschicktes Ablenkungsmanöver von dem tödlichen Virus ist? Um die Pandemie unter Kontrolle zu halten, müssen jetzt schwerwiegende Eingriffe in unser Sozial- und Wirtschaftsleben unternommen werden. Und das Coronavirus lässt sich auch nicht wegreden. Es verbreitet heute Angst, wütet heute, nicht erst morgen oder 2050.
Vielleicht relativiert sich ja die Virusangst, wenn dahinter noch ein viel größerer Angstmacher auftaucht: der nicht greifbare Klimaschutz. Wie gesagt, das ist nur eine persönliche Spekulation, oder eine Angst vor dem Größenwahn des Menschen, auch noch dem lieben Gott das Wetter streitig machen zu wollen. Die Klimaangst ist jedenfalls politisch ein dankbareres Gesprächsthema als die tödliche Pandemie.
… Alles vom 1.5.2020 von Günter Ederer (79): „Die Würde, sterben zu sollen“ bitte lesen auf https://www.achgut.com/artikel/die_wuerde_sterben_zu_sollen

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Vier Mythen um den Klimawandel 
Neue Doku von JF-TV „Mythos Klimakatastrophe“: Ein packender Neunzigminüter untersucht weitverbreitete Medienmythen zur Erderwärmung auf ihren Wahrheitsgehalt – und kommt zu überraschend kühlen Resultaten

Mythos Wissenschaftlicher Konsens
Die Klimadebatte ist keine wissenschaftliche, sondern eine politische. Anders als in den Leitmedien suggeriert, gibt es in der Klimaforschung viele Richtungen. Der Geologe und Klimaexperte Sebastian Lüning (Lissabon) faßt es im Film so zusammen: „Es gibt Forscher, die ganz stark davon überzeugt sind, daß das CO2 alles antreibt, bis hin zu denen, die sagen, ich sehe hier eine Dominanz der natürlichen Klimafaktoren.“ Vom behaupteten Konsens unter den Klimaforschern keine Spur.
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Grünen-nahe Forscher in Medien omnipräsent
In der Öffentlichkeit und auf Wikipedia hingegen dominiert die Deutung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das den menschlichen Einfluß auf das Klima über alles stellt. Forscher wie Stefan Rahmstorf oder PIK-Gründer Hans-Joachim Schellnhuber genießen Dauerpräsenz in den Medien – und sind grünen-nah. Einer politischen Organisation wie dem „Weltklimarat“ IPCC wird die Deutungshoheit über ein ganzes wissenschaftliches Fachgebiet zugesprochen. Dessen Veröffentlichungen werden auch schon einmal so frisiert, daß sie der politisch gewünschten Klimaerwärmung entsprechen, wie der Film am Beispiel „Climategate“ zeigt. Die Hypothese von der hauptsächlich menschengemachten Erwärmung wird zur angeblichen Wahrheit erst durch Übergewichtung in den Medien – und die gezielte Manipulation von Wikipedia-Artikeln, die Wissenschaftler zu „Klimaleugnern“ stempelt.

Mythos Globale Durchschnittstemperatur
Die globale Durchschnitts­temperatur ist weder eine Naturkonstante wie die Lichtgeschwindigkeit noch eine mathematische Konstante wie die Kreiszahl, sondern eine bloß errechnete. Sie wird aus Temperaturen aus der ganzen Welt über ein ganzes Jahr zusammengestellt. Die Durchschnittstemperatur ist also ein statistischer Mittelwert, der aus vielen Einzelmessungen gewonnen wird – ein Konstrukt, denn auf der Erde gibt es Extreme von über 55 Grad in den Wüsten bis knapp -90 Grad in der Antarktis. Der Film zeigt: Die eine gültige Kurve der Durchschnittstemperatur gibt es nicht, jedes Institut, jede Organisation liefert andere. Das hindert den Astrophysiker Harald Lesch nicht, im ZDF Klimaalarmismus mit schlau zurechtgelegten Daten zu betreiben. Auch das zeigt der Film.

Eine gewisse Vorsicht ist geboten auch bei den Meßwerten: Denn die Meßstationen sind sehr ungleichmäßig verteilt: Sie stehen im wesentlichen auf den Kontinenten, und dort in den Industrieländern, in dicht besiedelten Gebieten. Der Wärmeinseleffekt, der in bebautem Gebiet, in Häuserschluchten, an Verkehrswegen, auftritt, ist nur schwer herauszurechnen. Fließt warmes Stadtklima überproportional in die Messungen ein? Kollegen des Meteorologen Klaus-Eckart Puls haben versucht, den Effekt zu quantifizieren – „die kommen auf eine Größenordnung in den letzten hundert Jahren von etwa einem halben Grad oder mehr, und dann bleibt von der CO2-Klimaerwärmung schon aus diesem Grunde nicht allzuviel übrig“.

Mythos Kohlenstoffdioxid
Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein Treibhausgas, und das ist auch gut so, denn es hält die erdnahe Atmosphäre, unseren Lebensraum, warm. Aber: Es absorbiert Wärmestrahlung nur einer bestimmten Wellenlänge (Spektralbande). Die Hauptbande des CO2, die 15-Mikrometerbande, war bereits in vorindustrieller Zeit gesättigt. Je mehr CO2 in der Atmosphäre, desto geringer die Wahrscheinlichkeit bei jedem neuen CO2-Molekül, daß es noch auf Wärmestrahlung der richtigen Wellenlänge trifft, weil diese bereits von den vorhandenen Molekülen zum Großteil absorbiert wird. Es verhält sich wie mit schwarzen Vorhängen vor dem Fenster: Ein lichtdichter Vorhang verdunkelt bereits den Raum. Ein, zwei weitere schwarze Vorhänge bringen kaum noch zusätzliche Dunkelheit. Panik vor zuviel CO2 ist fehl am Platze.
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Rückkopplungseffekte sind das große Rätsel
Unstrittig ist, daß menschliche Tätigkeit den Gehalt an CO2 in der Atmosphäre erhöht hat – von 280 ppm (Anteil pro Million) um 1850 auf heute 400 ppm. Freilich besteht zwischen dem Gehalt des Spurengases CO2 in der Luft und dem Temperaturanstieg mitnichten ein linearer Zusammenhang. Die eigentliche wissenschaftliche Herausforderung, so skizziert es die Deutsche Meteorologische Gesellschaft, besteht in der Frage der atmosphärischen Rückkopplungseffekte von Wasserdampf, Wolkenbildung und Regen. Verstärken sie die strahlungsbedingte Erwärmung nun oder dämpfen sie sie? Von den Leitmedien indes wird der Forschungsstand ignoriert.

Mythos Vorindustrielles Niveau
Die Temperaturen auf vorindustriellem Niveau gelten als die guten und richtigen, ehe der „böse“ Mensch mit seinem CO2-Ausstoß das Weltklima so sehr geschädigt habe. Der jüngste große Bericht des Uno-Klimarats (IPCC) setzt für die Bestimmung des vorindustriellen Niveaus den Zeitraum zwischen 1850 und 1900 an. Ungünstigerweise ein Zeitraum, in dem zum einen die Industrialisierung längst begonnen hatte und der zum anderen ungewöhnlich kalt war – er gilt als Ausklang der Kleinen Eiszeit um 1600.
Doch ein gleichbleibendes Temperaturniveau hat es auf der Erde nie gegeben. Die Temperaturen waren teils deutlich höher, teil deutlich niedriger als wir sie erfahren haben. Im geologischen Zeitalter von einer Milliarde Jahren Erdgeschichte lag, von einigen Eiszeitaltern abgesehen, die weltweite Durchschnittstemperatur überwiegend deutlich höher als heute.
Als mit dem Eozän die Erdneuzeit begann, stiegen vor 54 Millionen Jahren die Temperaturen im Maximum auf das Doppelte von heute, ohne daß es Anzeichen einer Katastrophe gegeben hätte. Im Gegenteil: Flora und Fauna wuchsen üppig. Fossilien in der weltberühmten Grube Messel in Hessen belegen ein subtropisches Klima mit Krokodilen und Riesenschlangen mitten in Deutschland.

Unser Zeitabschnitt wiederum ist das Holozän, eine Warmzeit innerhalb des aktuellen Eiszeitalters, gekennzeichnet durch etwa 20 periodisch auftretende lang anhaltende Eiszeiten, wovon die letzte die Würmeiszeit war. Weswegen diese Temperaturstürze auftraten, ist nicht eindeutig geklärt, noch das relativ plötzliche Auftreten der Warmzeiten. Doch eines ist klar: „Das Klima wandelt sich, seit es eine Atmosphäre auf dieser Erde gibt“, wie es EIKE-Vizepräsident Michael Limburg im Film auf den Punkt bringt. Die heimelige Vorstellung, die Erde habe sich in einem ewigen ökologisch ausgewogenen Idealzustand befunden, bis der Mensch auftrat und Kohlenstoff verbrannte, hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

29.11.2019, „Klimawandel hat es immer gegeben“, JF 49/19, Seite 9, https://www.jungefreiheit.de

 

Mythos Klimakatastrope – TV-Dokumentation
Entzauberung einer Hysterie
Anfang der Woche eine neue Alarm-Meldung der Bundesregierung: Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt legten einen „Monitoringbericht“ vor, der die Dramatik des Klimawandels unterstreichen soll. Seit 1881 habe sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland um 1,5 Grad erhöht – wir wissen: Es liegt eine kleine Eiszeit hinter uns. Seit Monaten geht ein Trommelfeuer an Horrornachrichten auf uns nieder: Wir erleben einen „dramatischen“ Klimawandel, er sei primär menschengemacht und nur durch eine radikale Energie- und Verkehrswende sei der Untergang des Planeten noch aufzuhalten. Stimmt das alles wirklich und ist das die einhellige wissenschaftliche Erkenntnis, wie immer inbrünstig behauptet wird?
Seit einem Jahr recherchierte der Filmemacher Marco Pino für JF-TV und legt jetzt die 90minütige Dokumentation „Mythos Klimakatastrophe“ vor, die es in sich hat. Pino stellt dar, warum das sogenannte „vorindustrielle Niveau“ der Erdtemperatur, das von in Medien präsenten „Klimaexperten“ ständig angeführt wird, eine Schimäre ist und die Erde in den vergangenen Jahrtausenden häufig wärmer war als heute. Pino entlarvt die zentrale These, nach der der CO2-Anstieg linearen oder gar exponentiellen Temperaturanstieg auslöse als Bluff, vielmehr sei CO2 hinsichtlich seiner Treibhauswirksamkeit bereits weitgehend erschöpft und wir hätten es allenfalls noch mit einer abschwächenden Erhöhung zu tun.
Zuletzt zeigt sich in der JF-TV-Dokumentation, daß zahlreiche Rückkoppelungseffekte ungeklärt sind, die den Treibhauseffekt von CO2 kompensieren können. Mit anderen Worten: Es ist eben nicht alles wissenschaftlich einhellig geklärt und sogar sehr vieles strittig.
https://jungefreiheit.de/tv
Eine besonnene Diskussion über Klimapolitik ist jedoch in einem Großteil der Medien und von der Mehrheit der politischen Parteien nicht erwünscht. Man hat sich gläubig einer Agenda unterworfen, die der Politik den Superjoker in die Hand drückt. Wenn ein Problem nichts weniger als den Weltuntergang auslöst – muß dann nicht jedes Mittel recht sein? Muß nicht jedes andere Thema notwendigerweise hinter der „Klimarettung“ zurückstehen? Kann es nicht sogar der Preis der „Rettung des Planeten“ sein, daß der demokratische Diskurs, ja, die Demokratie selbst ausgehebelt werden muß, um die „richtigen“ Entscheidungen zu erzwingen?
Je weiter wir uns von Deutschland entfernen, um so mehr stellen wir fest, daß der Grad der Hysterie, mit dem sich die Öffentlichkeit hierzulande von der „Klimakatastrophe“ in Panik versetzen läßt, weltweit unübertroffen ist. Was ist nur mit den Deutschen los? Haben wir eine spezifische Neigung zu Welterlösungsideen, mit der wir die Welt beglücken wollen? Wir hoffen auf baldige Ernüchterung.
29.11.2019, Dieter Stein, JF 49/19, Seite 1. https://www.jungefreiheit.de

 

Klima-Mythen – Mißverständnis von Natur
Regisseur Marco Pino im Gespräch über Klima-Mythen
von Christian Rudolf

Sehr geehrter Herr Pino, der brandneue erste Teil der JF-Dokufilmreihe trägt den Titel „Mythos Klimakatastrophe“. Warum ist die von zahllosen Wissenschaftlern vorausgesagte Klimakatastrophe Ihrer Ansicht nach ein Mythos?
Marco Pino: Wo sagen denn Wissenschaftler eine Katastrophe voraus? Selbst in den Berichten des Weltklimarates IPCC ist dies nicht der Fall. Vielmehr finden sich dort verschiedene Zukunftsszenarien, die in Klimamodellen errechnet wurden. Diese reichen von einer moderaten bis zu einer heftigen Erwärmung bis Ende des 21. Jahrhunderts. Vor allem aber: Es sind Szenarien, keine Vorhersagen. Doch in unseren Leitmedien nimmt man dann das schlimmste dieser Szenarien, das RCP-Szenario 8.5, heraus und tut so, als sei es eine an Gewißheit grenzende Prognose. Deshalb reden wir ja auch von „Medienmythen“.

Ihr Film unternimmt mit dem Zuschauer einen Ritt durch die Entwicklung des Weltklimas von der Erdfrühzeit an bis in unsere Zeit. Gab es bei der Erarbeitung der naturwissenschaftlichen Fakten eine Überraschung, eine Erkenntnis etwa von der Art „Das hätte ich nicht gedacht“?
Pino: Nein, jedenfalls nicht in diesem Teil des Films. Wer sich schon mal intensiver mit der Klimageschichte beschäftigt hat, wird da auch nichts Neues finden. Vielmehr ist all das altbekannt und findet sich nach wie vor in jedem ordentlichen Lehrbuch. Nimmt man allerdings die gegenwärtige Klimadebatte zum Maßstab, ist die ganze Klimageschichte an sich ja schon eine Überraschung. Es zeigt sich nämlich eindrucksvoll, daß es ein „vorindustrielles Niveau“ nie gegeben hat. Dieses existiert allenfalls in den Köpfen von Politikern, Medienschaffenden und den Gretas dieser Welt. In der Realität hingegen hatten wir alleine in den letzten 2,5 Millionen Jahren gut 20 Eiszeiten und ebenso viele dazwischenliegende Warmzeiten. Und die Temperaturänderungen fanden auch nicht nur, wie gerne behauptet, über Millionen Jahre statt. Im Gegenteil: Der Übergang von Eiszeiten zu Interglazialen beispielsweise erfolgte so schnell, daß man dies bis heute nicht erklären kann.

Klima ist also nichts Statisches? Die öffentliche Debatte wird von Stimmen dominiert, die fordern, alles zu tun, um den Klimawandel zu stoppen.
Pino: Hier zeigt sich, daß diejenigen, die sich als Naturschützer verstehen, nicht wirklich „die Natur“ schützen, sondern allenfalls das Mißverständnis von Natur, in das sie sich hineingesteigert haben. Aber wer weiß. Eines Tages wird allmählich die nächste Eiszeit anbrechen. Das werden wir nicht mehr erleben, und es wird recht lange dauern. Aber irgendwann, wenn Berlin und Hamburg wieder unter Hunderte Meter dicken Eisschilden zu verschwinden drohen, könnte die Forderung „Stop Climate Change“ wirklich sinnvoll sein.
Marco Pino ist Filmemacher und Regisseur mehrerer JF-TV-Reportagen und Dokumentationen, darunter „Perversion im Klassenzimmer“ und „Die Flüchtlingslüge“.
https://www.jf.de/tv

29.11.2019, „Klimawandel hat es immer gegeben“, JF 49/19, Seite 9, https://www.jungefreiheit.de

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