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Blick von St.Peter-Lindlehoeh über den Langeckhof nach Süden ins neblige Dreisamtal am 2.11.2015

Blick von St.Peter-Lindlehoeh über den Langeckhof nach Süden ins neblige Dreisamtal am 2.11.2015

 

WDR: Größter Sender in D (4300 festen Mitarbeiter, 1,2 Mrd Euro/Jahr)
und zweitgrösste Sender der EU (Nach BBC)

 

 

 

ÖR als nicht-kontrollierbares Herrschaftsinstrument
Aktuell finanziert der Souverän also ein zentrales Herrschaftsinstrument zwangsweise, ohne diese entscheidende Institution direkt kontrollieren zu können. Kontrolle durch den Markt und den Erfolg oder Misserfolg im Wettbewerb, ist gänzlich ausgeschaltet. Wir bekommen ein planwirtschaftliches Produkt geliefert und das obwohl die Geschichte gezeigt hat, dass kein von einem zentralen Verwaltungsapparat vorgegebenes Produkt in seiner Qualität je besser war als jene Produkte, die sich im Marktmechanismus durchsetzen.
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Dennoch basiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter anderem auf dem Argument des Marktversagens. Ein ausgewogenes Programm im Sinne des Rundfunkstaatsvertrags könne nur durch öffentlich-rechtliche Sender geliefert werden. Der Bürger scheint nicht in der Lage, ein gutes Programm – zumindest im Sinne der Herrschenden – freiwillig nachzufragen. Folgen wir einmal diesem paternalistischen Argument, das wieder das tiefe Misstrauen gegenüber der Bevölkerung, verankert in der deutschen Geschichte, widerspiegelt, dann möchte ich diese Journalisten, die diese erheblichen Machtpositionen besetzen, wenigstens wählen.
Mehr Demokratie wagen! Alle Rundfunkräte, mit ihren Funktionären und Sitzungen, könnte man sich sparen, ließe man den Souverän selbst abstimmen. Niemand braucht ihn zu vertreten, er kann ganz einfach und direkt selbst entscheiden. Bei der Bundestagswahl wird ihm das ja auch noch zugetraut. Stattdessen hat sich eine Institution, die entscheidend für den demokratischen Prozess ist, gegen Demokratie imprägniert.
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Doch diese Reformträume sind müßig. Ein politisches System wird sich nie aus sich selbst heraus reformieren. Die aktuell Herrschenden wären ja schön blöd. Und daher, liebe Juristen da draußen, ist das bisschen Beitrag verweigern, Bargeldzahlung fordern und Übersicht über die gespeicherten Personendaten verlangen, wirklich alles, was ihr als Munition gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk habt? In einer Zeit, in der die Regierung und die staatlichen Institutionen scheinbar sowieso keiner Budgetbeschränkung unterliegen, ist das vielleicht ein nettes Ventil, um seinem Ärger Luft zu machen, ansonsten aber zwecklos.
So wie ich das sehe, haben wir zwei Alternativen: Entweder, wir stürzen den Meinungshegemon und erzwingen somit die öffentliche Anerkennung, dass niemand die Wahrheit kennt. Nur das würde die Grundvoraussetzung der Demokratie, den Respekt vor der freien Meinung eines jeden und damit vor ihm als Mensch, wieder etablieren. Oder wir machen weiter wie bisher, schreiben ein bisschen, ärgern uns ein bisschen, wählen ein bisschen, sehen zu, wie die zum Feind erklärte Meinung weiter zurückgedrängt wird und warten darauf, dass ein externer Schock die Karten neu mischt und die Ebene vielleicht in die andere Richtung kippen lässt. Das wäre dann dasselbe in Grün. Ansonsten sind wir nur Chronisten unserer Zeit.
.. Alles vom 28.7.2020 von Lisa Marie Kaus bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/warum_gandhi_gegen_merkel_keine_chance_haette
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Einige Kommentare:
… wie Medien unter totalitären Verhältnissen
Freie Medien sympathisierten früher in der Regel mit jenen, die sich dem Establishment entgegenstellten. Mit solchen, die zu widersprechen wagten. Unfreie Medien hingegen „sympathisierten“ mit den Führern ihres jeweiligen Regimes. Sie berichteten im Sinne der Regierenden. Was machen unsere Medien?

Sie werden ihre Attitüde vor sich selber damit rechtfertigen, dass die jetzige Regierung in ihrem Sinne regiert. Deshalb haben sie eben nicht diejenigen zu unterstützen, die der Regierung kritisch gegenüberstehen. Deshalb diffamieren sie diese Kritiker als rechts stehend. Es fällt ihnen schlicht keine bessere Begründung für ihr (undemokratisches) Handeln ein. Sie können nicht etwas zugeben, wogegen sie sich „im Normalfall“ verwahrt hätten. Sie wissen genau, dass ihre eigentliche Rolle nicht die eines Regierungssprechers ist. Aber was sollen sie tun? Wie argumentieren? Die einzige Lösung, die sich in solchen Fällen anbietet, ist, die Kritiker zu verteufeln. Nur so können sie vor sich selber das Gesicht wahren. Sie sind von der Seite der Unterstützer von mutigen Unangepassten auf die Seite der Angepassten gewechselt. Sie erkennen sich als eins mit der Regierung. Als Feinde ihre Kritiker. Sie verhalten sich exakt wie Medien unter totalitären Verhältnissen. Je mehr ihnen ihr eigenes Verhalten klar wird, desto unerbittlicher bekämpfen sie die Regierungskritiker. Sie sind zum Establishment geworden. Wenn nicht gar zum Unterdrücker. Sie sind in die Falle getappt. Merkel hat sie in ihre Tasche gesteckt. Und das war nicht einmal schwer. Wohl selten stand die veröffentlichte Meinung dermaßen im Dienst einer Regierung (samt angeblicher Opposition). Zumindest in einem freien Land. Die Demokratie-Tauglichkeit deutscher Medien wurde auf die Probe gestellt und die Medien haben kläglich versagt. Lieber orientieren sie sich an gewissen US-Vorbildern und machen dabei einen gewaltigen Fehler, die demokratische Feuerprobe wurde nicht bestanden.
28.7.2020, W.A.
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Vielleicht hilft ein historischer Abriss zur Erklärung.
In der DDR hat es sowieso nie freie Medien gegeben, und in der Bundesrepublik wurden die Medien nach angelsächsischem Vorbild auf private Presse und halbamtliche Sender aufgeteilt, beides nach dem Zweiten Weltkrieg. Ferner existiert in den Medien bis heute – entweder qua paritätischer, also politischer Kontrollgremien-Besetzung oder qua journalistischer Karriere plus Anzeigenabhängigkeit – eine Art vordefinierter Kanon oder Korridor, welche Berichterstattung comme il faut ist, und welche einen eher den Posten kostet. Dieser Effekt hat sich dann durch die Folgen von “1968” und zuletzt durch weit über ein Jahrzehnt der Großen Koalition zusätzlich verstärkt. Das ist also keine Verschwörung, sondern eine sich selbst erfüllende Prophezeiung – die allerdings inzwischen systemrelevant geworden ist und ihre Posten und ihre Gelder mit Klauen und Zähnen zu verteidigen sucht, und die gleichzeitig jede Gegenöffentlichkeit kontrollieren, marginalisieren und stigmatisieren möchte; auch das ist eine natürliche Eigendynamik der Macht. Nun geht es also diesen Medien nur noch darum, die grundsätzliche Reformunfähigkeit ihrer Fehlkonstruktion zu beweisen und zu bewahren…, am besten unter Belehrung und nötigenfalls Beschimpfung des Publikums bei gleichzeitiger Sicherung von Subventionen, wenn dieses Publikum die Zahlung verweigert. Damit werden alle Medien immer staatsnäher. Eigentlich kann es nur irgendwann einen neuen Klassenkampf und großen Knall geben… oder zuerst doch eher die öde, schädliche, jahrzehntelange de-facto-Meinungsdiktatur, in der wir uns schon befinden. Wer im Sattel sitzt, der sagt natürlich: Bei freier Diskussion droht uns die Spaltung der Gesellschaft! – Tja, warum nur…?
28.7.2020, j.M.
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Gäbe es in Deutschland freie , unabhängige, objektive und vor allem unparteiische Massenmedien,
und würde auch Öffentlich Rechtlich den Staatsvertrag in diesem Sinne erfüllen, wären die Verhältnisse in Deutschland ganz andere. Die heutige Situation erinnert mich an den James Bond Film “Der Morgen stirbt nie”, in dem ein Medien Mogul mit Falschmeldungen die Welt gezielt ins Chaos stürzen will. Wenn ich bei t-online nur die Schlagzeilen lese möchte ich mich übergeben, nur belangloser Müll oder Gesinnungssch##ße, ebenso geht es mir beim relotierten Spiegel, den ich früher geliebt habe und heute nicht mehr mit der Kneifzange anfassen würde. Es ist unfassbar, wie heute die gleichgeschalteten Medien die Inteligenz ihrer Konsumenten in den Dreck ziehen. So geht es fast mit allen Deutschen Medien. Wer ohne sich total verschaukelt zu fühlen etwas über Deutschland erfahren möchte muss zur schweizer NZZ greifen, traurig aber wahr. Es ist mir natürlich klar, dass die Deutschen nach der Jahrzehnte langen mediealen Gehirnwäsche Selbsthaß und Schuldgefühle für Alles wie einen Virus in sich tragen, der übrigens weit gefährlicher für die Gesellschaft ist, als dieser Corona Schupfenvirus. Aber was ich nicht verstehe ist, wie es zu diesem Gleichklang in der Medienwelt kommen konnte. Das ist mir ein echtes Rätsel.
28.7.2020, M.ST
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Die bittere Alternative am Ende des Beitrags ist längst entschieden.
Option A des wirksamen Widerstandes gibt es nicht. Die Mutigen versuchen zwar ihr bestes, sind aber, wie der Artikel bestechend erklärt, wirkungslos. Wir können lediglich unseren Dissens in der Echokammer bekunden. Mehr ist nicht drin. Traurig, aber war. Wir können aber nicht in ein Exil auf einen fernen Planeten flüchten, wie Joda oder Obi-Wan Kenobi. Das Phänomen ist global.
28.7.2020, M.L.
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Wirklich schöner Artikel Frau Kaus, danke…!
Ich finde, oder sollte ich besser sagen, ich fand? -Den Gedanken einer Grundversorgung der Öffentlichkeit an Nachrichten, Diskussionen, Berichten aus Politik, Kultur und Wissenschaft von hoher Qualität im Sinne vorbildlicher publizistischer Sorgfalt gut. Nur zeigt mir die Realität grade, dass hier irgendetwas ganz gewaltig schief läuft; Und durch das Lesen vieler Kommentare hier auf Achgut werde ich daran erinnert, dass dies in eklatanter Weise nicht erst seit “Corona” so ist. Die Frage ist jetzt, was läuft hier schief? Es ist offenbar nicht möglich, die im Presserecht verankerte publizistische SorgfaltsPFLICHT juristisch einzufordern, sonst könnte einseitige Berichterstattung ja schnell entlarvt und BESTRAFT werden. Das Problem scheint mir, ist die Qualitätskontrolle aus sich selbst heraus; Das kann ja nicht gut gehen. Zusätzlich werden im ÖRR durch das politische Establishment unterstützt, schamlos fürstliche Gehälter gezahlt, sodass der Verdacht der Bestechung nahe liegt und dadurch die Berichterstattung einer freiwilligen aber eben bezahlten Zensur unterliegt. Angesichts der unerträglichen sozialen und nicht mehr bezifferbaren ökonomischen Schäden, die diese Struktur grade produziert, schreit dies zum Himmel vor Ungerechtigkeit! Falls dies Ganze nicht juristisch zu stoppen sein sollte, braucht es wohl doch erst den nächsten großen Knall, wonach dann hoffentlich ein brauchbares Pressegesetz geschaffen wird.
28.7.2020, Th.R.
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„Unser gesamtes Wahlsystem ist aufgrund der verheerenden deutschen Geschichte
im langen zwanzigsten Jahrhundert darauf aufgebaut, den Souverän zu kontrollieren“ – Merkel beweist seit spätestens September 2015, dass dieses System versagt, es hat eine pseudodemokratische Diktatur ermöglicht, die jede Opposition entweder vereinnahmt oder gebrandmarkt (natürlich als rechts) hat. Dabei hilft das Staatsfernsehn kräftig mit und wird dafür mit Unantastbarkeit fürstlichst entlohnt. Zwangsweise vom Bürger. Auch in den angeblich privaten, unabhängigen Sendern und Printmedien herrscht unisono Merkelsprech. Wahrheit? Diskussion? Nicht in diesem System. Es wird sich nicht freiwillig, nicht mit demokratischen Mitteln (Wahlen) ändern. Es bedarf, bedauerlicherweise, zu einer Befreiung eines gewaltsamen Anstoßes, zu dem allerdings sind die zu Kadavergehorsam erzogenen Schneeflöckchen und Genderspinner nicht fähig. Finis germania. Heute lese ich, dass eine Deutsche, die mit vierjähriger Tochter sich dem IS anschloss, wieder nach D zurückkehrte und jetzt hier vor Gericht steht. Weich gepolstert durch ideologisch vernagelte Richter wird sie in einem deutschen Luxuxknast eine lächerliche Strafe absitzen. Solche Menschen sollten nicht mehr einreisen dürfen, und man sollte die deutsche Staatsbürgerschaft aberkennen (können). Finis germania.
28.7.2020, H-J.W.
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Die mächtigste Institution im Staat sind (in Friedenszeiten) die Medien.
Medien bestimmen die Wahlen zu 90%. Medien bestimmen, wer an die Macht kommt. Medien bestimmen den Ausgang der Urteile der obersten Gerichte. Deshalb kann auch kein Richter den Rundfunk-Zwangsbeitrag für illegal erklären. Er wäre nach diesem längst überfälligen Urteil Freiwild. Ein Rechtsstaat zeichnet sich durch seine unabhängigen Medien aus. Haben sich Politik und Medien einmal verbündet, so gibt es kein Zurück mehr. Das Unheil nimmt dann unwiderruflich seinen Lauf. Ist ein Land einmal vom Sozialismus befallen, so wird es ihn nicht mehr los. Die Lösung liegt in der unausweichlichen Katastrophe, in der richtigen Weichenstellung nach dem totalen Zusammenbruch.
28.7.2020, H.ST

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Arabischer WDR-Kanal wirbt Migranten nach Düsseldorf an
Es ist nicht Auftrag des WDR als ÖRR, aktive Migrationspolitik zu betreiben. Der deutsch-arabischen Kanal des WDR hat am 21.1.2020 in einem Video am Beispiel der Stadt Düsseldorf in die arabische Welt die Botschaft gefunkt: Es gibt zu wenige Flüchtlinge in Deutschland:
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@deutsch365
Der #WDR berichtet auf Deutsch und Arabisch:
Es gibt zu wenig #Flüchtlinge in Deutschland.
#TomBuhrow , 21:39 – 21. Jan. 2020
In dem Video wird auf Deutsch und Arabisch und Farsi von über 100 für Migranten leerstehenden Wohnungen in Düsseldorf berichtet. Hier der Aufruf aut twitter:
https://twitter.com/i/status/1219721099761590273
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23.1.2020
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Es ist nicht Aufgabe des WDR, Migranten einzuladen
Also bisher machte das nur die Deutsche Welle, die wird ja in Deutschland nicht ausgestrahlt. Meiner Meinung nach hat der WDR diesen Kanal sofort zu löschen. Der WDR hat nur für den Beitragszahler zu arbeiten und sonst nichts ! Ich finde es unglaublich wie der WDR versteckte Politik macht ! Da wären dringend personelle Konsequenzen angeraten !
21.1.2020, Inc, YO
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Nach WDR-Skandal: Der öffentlich-rechliche Rundfunk braucht qualitative Ertüchtigung
Das närrische Treiben beenden
Die vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) provozierte „Umwelt-“ und „Nazisau“-Affäre und die boshaften Abwehrreflexes einer Redakteure liefern weitere Belege, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland in der bisherigen Form keine Berechtigung mehr besitzt. In den Selbstbeschreibungen stellt er sich als Hort der Staatsferne, der Binnenpluralität, der inhaltlichen Vielfalt dar. Er sieht sich als Plattform für ein breites Meinungsspektrum, hält sich für glaubwürdig, kompetent, informativ und unterhaltsam, versteht sich als „Garant für eine politische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger und wesentlichen Mittler in einer repräsentativen Demokratie“.
Er behauptet seine Unverzichtbarkeit für den „Zusammenhalt des Gemeinwesens wie auch die Integration in Deutschland und Europa“. Ein ÖRR-Verantwortlicher nannte die GEZ-Zwangsgebühr sogar eine „Demokratieabgabe“. Die gebührenfinanzierten Sender betrachten sich als politisch-moralische Anstalt der Nation und beanspruchen jenen Platz, den Schiller in seiner Jenaer Antrittsvorlesung mit Blick auf das antike Griechenland der Schaubühne zugewiesen hatte.
Diese sollte „die sittliche Bildung“ und die „ganze Aufklärung des Verstandes“ befördern und „der gemeinschaftliche Kanal (sein), in welchen von dem denkenden bessern Teil des Volks das Licht der Weisheit herunterströmt und von da aus in milderen Strahlen durch den ganzen Staat sich verbreitet“. Doch ist in den Medien kein „besserer Teil“ tätig und kann von „Sittlichkeit“ und „aufgeklärtem Verstand“ keine Rede sein. Der junge Mann, der die „Umwelt-“ zur „Nazisau“ eskalieren ließ, ist beim WDR als freier Mitarbeiter für „Social Media, Online und den Rest vom Neuland“ zuständig. Er stellte sich via Twitter mit dem Satz vor: „Ich bin ein Antideutscher“ – und war in der Antifa-Szene tätig. Noch vor zwei Jahrzehnten wären solche Personen als verkrachte Randexistenzen verbucht worden. Sie verströmen kein „Licht der Weisheit“, sie werfen bloß mit Schlamm und Schmutz um sich. Wenigstens kommt dieser Person das Verdienst zu, mit seinem Tweet die Naziparanoia als die Keimzelle, als das logische und faktische Prius der Geistesverwirrung, die den öffentlichen Raum beherrscht, kenntlich gemacht zu haben.
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Tatsächlich können die WDR-Redakteure sich die Bugwelle der Empörung nur als Werk von „Rechtsextremen“ vorstellen. Während WDR-Intendant Tom Buhrow sich um Schadensbegrenzung bemühte und halbe Entschuldigungen aussprach, warfen Mitarbeiter des Senders ihm vor, ihnen öffentlich in den Rücken zu fallen und die „innere Rundfunkfreiheit verletzt“ zu haben. Sie meinen die Narrenfreiheit ihres Paralleluniversums, die ihnen das vermeintliche Recht verleiht, hinter dem Feigenblatt „Satire“ zu verstecken, was sie selber unter anderen politischen Vorzeichen sofort als „Haßrede“ oder „Volksverhetzung“ anprangern.
Die internen Kontrollen, welche die Vielfalt und Ausgewogenheit des ÖRR garantieren sollen, haben zu einer politischideologischen Auslese geführt, aus der eine homogene Weltanschauungs- und Priesterkaste hervorgegangen ist, bestehend aus – wie Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt in einem lichten Moment bemerkte – „beamtenähnlichen Journalistenexistenzen“.
Der WDR-Moderator Georg Restle, Chef des ARD-Politmagazins Monitor, hat sich o en über den „Neutralitätswahn“ lustig gemacht und einen „werteorientierten Journalismus“ propagiert. Er meint einen rot-grünen Politik-Aktivismus. Der ist zwar längst durchschaut, vielfach beschrieben und kritisiert worden, doch die von ihm betriebene Schweigespirale funktioniert ungebrochen weiter: Die permanente Favorisierung bestimmter Themen, Personen oder Parteien hinterläßt auf die Dauer bei Andersdenkenden den demoralisierenden und lähmenden Eindruck, sich in einer hoffnungslosen Minderheitenposition zu befinden.
Durch die exzessive Plazierung eines „menschengemachten Klimawandels“ ist es sogar gelungen, eine fixe Idee in die politische Realität zu überführen. Natürlich sollen die Anjas, Dunjas, Mariettas, Georgs und wie sie sonst noch heißen ihr Recht auf Meinungsfreiheit ausleben dürfen, nur eben nicht aus einer Monopolposition heraus, die zudem durch Zwangsbeiträge finanziert wird. Da auf bessere Einsicht und Fairneß dieser Medienkaste nicht zu hoffen und sie überhaupt zur Selbstreflexion unfähig ist, bleibt als einziges Mittel, die Sender auf ihre Kernaufgaben zurückzuführen, ihr Rück und Umbau. Die ließen sich bereits auf technischer und betriebswirtschaftlicher Ebene überzeugend begründen. Im Zeitalter der Digitalisierung, der Media- und Audiotheken, der Abonnenten-Kanäle usw. ist die öffentlich-rechtliche Senderfülle ein kostentreibender Anachronismus, der lediglich zur Au altung politischer Monotonie und kulturellen Niveauschwunds führt. Tierpark-Sendungen, Koch- und Rateshows, endlose Sportübertragungen, espritfreie Krimis, Rosamunde-Pilcherund Inga-Lindström-Verleumungen – das alles kann getrost den Privaten vorbehalten bleiben. Ziel ist nicht die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern seine qualitative Ertüchtigung. Er müßte dazu auf drei Sparten reduziert werden: A
uf einen kompetenten Nachrichtenkanal, der, wenn es in der Welt brennt, das Umschalten auf CNN oder BBC World unnötig macht. Auf einen Kulturkanal, der sich auf anspruchsvolle Filme, auf Opern-, Theater- und Konzertübertragungen sowie gehaltvolle Diskussionensrunden konzentriert. Die dritte Sparte könnte durch einen Basis-Kanal bedient werden, auf dem weiterhin der neue „Traumschi “-Kapitän Florian Silbereisen oder dauerlächelnde Kleiderbügel wie Carmen Nebel bewundert werden können. Alle drei Sender könnten Landesfenster ö nen, die von Länder-Studios bedient werden. D
er GEZ-Beitrag würde auf einen Bruchteil sinken. Natürlich müßte das mit einer gründlichen Evaluierung des Personalbestandes, der überzogenen Gehälter und Pensionsansprüche einhergehen. Keine zwei Jahre hat es gebraucht, um 1990/91 das DDR-Fernsehen abzuwickeln und durch neue Anstalten zu ersetzen. Der Osten wäre Vorbild für das Ganze – was für ein Beitrag zur inneren Einheit
… Alles vom 10.1.2020 von Thorsten Hinz bitte lesen in Junge Freiheit, 3/20, Seite 13

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Oma als Umweltsau: WDR-Journalisten sind nicht mehr Gatekeeper für Information
Der frühere «FAZ»-Herausgeber Paul Sethe konnte 1965 noch behaupten: «Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.» Inzwischen ist jeder, der einen Account bei sozialen Netzwerken besitzt, sein eigener Verleger. Die Journalisten haben das Privileg verloren, über das sie seit dem Aufkommen professionell gemachter Tageszeitungen verfügten: Sie sind nicht mehr Gatekeeper, die über Verbreitung von Information bestimmen. …
Wohin die neue Macht der Schwarm-Publizistik führen kann, musste der Westdeutsche Rundfunk (WDR) erfahren, als er in einem Beitrag Rentner als «Umweltsäue» verunglimpfte. In den sozialen Netzwerken brach ein Höllensturm los, der den Intendanten zum Kotau und die öffentlichrechtliche Anstalt zur Löschung des Beitrags im Internet bewog. Die Führungsriege bewies ein feines Gespür für die Verletzlichkeit eines auf Zwangsgebühren beruhenden Geschäftsmodells. Viele WDR-Mitarbeiter hingegen pochen stur auf das angestammte Vorrecht als Gatekeeper. Sie diffamieren ihre im Internet tobenden Kritiker als rechtsradikalen Mob. Realitätsverweigerung ist gerade für Journalisten kein taugliches Rezept. …
Zu Vertrauen gehört Ehrlichkeit – und wenn die publizierende Klasse ehrlich ist, wird sie konstatieren müssen, dass es ihr schwerfällt, Fehler einzugestehen. So konnte die Vertretung der Redaktoren im WDR nicht zugeben, dass es sich mit dem Objektivitätsgebot und dem Qualitätsanspruch des Service public schlecht verträgt, wenn man eine Generation pauschal beleidigt. In solchen Fällen pflegt die Branche schnell ihre demokratiepolitische Stellung als «vierte Gewalt» in Anschlag zu bringen, um sich gegen Kritik zu immunisieren.
… Alles vom 10.1.2020 von Eric Gujer bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/schweiz/240-jahre-jubilaeum/fake-news-kann-man-medien-noch-vertrauen-ld.1532629

 

WDR-Journalisten gefallen sich in der Rolle des politischen Vormunds
Kurt Tucholsky, Karl Kraus, selbst Rudolf Augstein würden sich im Grabe umdrehen, bekämen sie zu hören, wie sich Tom Buhrow mit dem Bestreben „Menschen zu vereinen“ anbiedern wollte. Dass dem Intendanten des WDR nicht einmal bewusst gewesen sein mag, wie er mit dieser Aussage auf das Niveau gleichgeschalteter Medien früherer Diktaturen zurückfiel, macht die Sache nicht besser. Dummheit und Unbildung schützen nicht vor der Schande. Ganz im Gegenteil erhellen sie peinlich die fortgeschrittene Verkommenheit von Leitmedien. Dabei geht es keineswegs darum, sie der Lüge zu bezichtigen. Das mag hin und wieder zutreffen. Auf das Ganze gesehen, vertuscht das Unwort von der „Lügenpresse“ jedoch mehr, als es erhellt. Nicht die gelegentlich verbreiteten Fake-News oder die Unterdrückung verstörender Nachrichten sind die Ursache des Übels, sondern die um sich greifende Fixierung der Journalisten auf einen politischen Auftrag. Allein damit blamiert sich der Berufsstand bis auf die Knochen. Weil sie sich selbst in der Rolle des Vormunds gefallen, selbst Politik machen wollen, statt sie als Außenstehende kritisch zum analysieren, Roten, Schwarzen wie Grünen gleichermaßen auf die Finger zu sehen, haben sie den Anspruch verwirkt, als Intellektuelle ernst genommen zu werden.
…. Alles vom 4.1.2019 von Thomas Rietzschel bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ein_volk_ein_sender_ein_intendant
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Einige Kommentare:
Ich glaube nicht, dass die ” vierte Gewalt” aus lauter dummen Mitarbeitern besteht
Obwohl der Grossteil den Pfad der “journalistischen Tugenden” verlassen hat. So ein “vorzeigefraeulein” wie Frau Merkel hat es ihnen vorgelebt und leichtgemacht, angepasst in einem “system merkel” Karriere zu machen, Anerkennung zu erhalten ( Preise, Orden, Verdienstkreuze, roter Teppich, auserwählter ihres systems zu sein, “Mutti umarmt dich)”! Du darfst jede Menge kritisches aeussern, vor allem laut, natürlich mit Unterstützung des Merkelregimes für die gewollt, richtige Linienführung, alles obsolet! – und so einfach!! Jetzt sind sie alle gefangen in ihrem Spinnennetz, die dummen, die angepassten, die intelligenten Kariereristen und sie wissen und ahnen, das sie nicht ungeschoren da wieder herauskommen. Haetten wir morgen einen Boris Johnson auf der bildflaeche, mit einem radikalen Systemwechsel in unserer Regierung, wuerde diese ganze “merkel-system-brut” Sprichwörtlich (samt boehmermann) nach und nach wieder von der Bildfläche verschwinden! Und – das wird und muss über kurz oder lang auch passieren, die wendehaelse inbegriffen! Es geht schon lange nicht mehr um Demokratie und Volk, nicht mal der anschein wird noch gewahrt!! Es geht fuer einen “kleinen, sogenannten elitären Kreis” nur noch um Machterhalt und Pfründe, so einfach und simpel sind ihre tatsächlichen Beweggründe! Trump-amerika ist das beste Beispiel! Wenn ich namentlich einen intelligenten Journalisten benennen sollte, der das alles sehr wohl durchschaut, sich aber “galant und trickreich” durch” das elitäre minenfeld mit Den ungeschriebenen Gesetzen” manövriert, dann ist das ist es m.e. Herr Wolfram weimer Und das meine ich nicht als Kompliment. Hoffen wir auf Veränderung zum guten für unser Land, in diesem Sinne, Bleiben wir uns gewogen! ,
4.1.2020
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Aus der Antwort des WDR2 (vom 3.1.20) auf meine Email (vom 29.12.19):
„Darüber hinaus distanzieren wir uns scharf von Form und Inhalt des Tweets, den der freie Mitarbeiter von seinem privaten Account abgesetzt hat. Mit ihm wurde bereits ein sehr deutliches Gespräch geführt, weitere werden folgen.“—
Da ist es heraus: Das privatim in die Irre gegangene Schaf Danny H. soll per ‘Gesprächstherapie’ auf den rechten Weg zurückgeführt und in die WDR-Schafherde wiedereingegliedert werden—einer Kirche, deren Klerus sich (der Justiz vorgreifend) die Schlüsselgewalt in medias res gleich selbst übertragen hat!—Man kann nur hoffen, dass das procedere, dem sich “der freie Mitarbeiter” unter den Augen einer gestrengen Öffentlichkeit im Gerichtssaal zu stellen haben sollte (wie gestreng der Richter sein wird, bleibt abzuwarten), zu dem Resultat führen wird, dass die Kirche der WDR-Festangestellten ihre Gesprächstherapie für die Dauer einer fälligen Besinnungszeit dieses verlorenen Schafs (hinter schwedischen Gardinen) unterbrechen muss.
4.1.2020
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Der feine Herr Buhrow weigert sich, den der “Antifa” nahestehenden
bzw. dieser gar angehörenden (freien) WDR-Mitarbeiter Hollek, der den Begriff “Nazisau” verwendet hat, rauszuwerfen. Im Gegenteil, er müsse seinen kleinen Antifa-Pimpf vor bösen “Rechten” schützen, die dem armen Hascherl “Morddrohungen” geschickt hätten (Gähn). Ebenso stellte sich vor einigen Jahren bereits der damalige Tagesschau-Chef Kai Gniffke , inzwischen Intendant des SWR, in seiner Antwort auf meine persönliche Mail demonstrativ vor den ebenfalls der “Antifa” nahestehenden (inzwischen zum “ARD-Faktenfinder” promovierten) Linksextremisten Patrick Gensing. In seiner Antwort auf meine Mail bezeichnete Gniffke diesen als “anerkannten Experten im Bereich des Rechtsextremismus” und er wies meine “Unterstellungen aufs schärfste zurück”. Das lässt für mich also nur den Schluss zu, dass die Intendanten der ARD sehr genau wissen, dass sie in ihrer ARD Anhänger/Mitglieder der linksextremen “Antifa” beschäftigen und sich ganz bewusst hinter diese Mitarbeiter stellen. Da ich persönlich die “Antifa” für Abschaum halte, überträgt sich diese Einschätzung auch auf die genannten ARD-Funktionäre.
4.1.2020
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Der Staat beschließt die Zwanggebühr. Die Profiteure lecken ihm die Hand dafür
und beißen seine Kritiker. In Deutschland ist der Hund drin. ….
Gerade wenn ein Mensch bemüht ist, etwas zu kaschieren, muß man ihn nur reden lassen. Er verrät sich immer selbst. Ein Gehirn kann nur ausspucken, was es beinhaltet, und das haben Sie wie immer hervorragend zusammengefaßt: EIN Volk, EIN Sender, EIN Buhrow.
4.1.2020

 

 

Warum Deutschlands öffentlich-rechtliche Riesensender eine Schrumpfkur benötigen
Das «Oma-Gate» des Westdeutschen Rundfunks war kein Ausrutscher.
Die grösste gebührenfinanzierte Anstalt des Landes begreift sich als weltanschauliche Orientierungsmaschine, die dem Publikum die Teilnahme an gesellschaftlichen Leben überhaupt erst möglich macht. Ihre Anmaßung ist Programm.
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Wer nicht wusste, dass der Westdeutsche Rundfunk einen Kinderchor hat, der weiss es jetzt. Die halbe Republik hat inzwischen vermutlich das Video gesehen, in dem die Kleinen ihre und andere Omas zu «Umweltsäuen» erklären, oder zumindest davon gehört. Ebenso kennt man jetzt jenen Mitarbeiter des Senders, der Deutschlands Omas zusätzlich zu «Nazisäuen» gemacht hat. Tausende aufgeregte Tweets, zig politische Stellungnahmen und eine Handvoll mal mehr, mal weniger überzeugende Entschuldigungen später könnte man das «Oma-Gate» getaufte Fiasko als Einzelfall abbuchen. Aber das wäre falsch.
Die Diskussion sollte jetzt erst beginnen. Denn dem WDR ist nicht einfach nur ein Fehler unterlaufen. Der Riesensender, mit knapp 4300 festen Mitarbeitern der grösste des Landes und, nach der BBC, der zweitgrösste des Kontinents, ist selbst ein Fehler. Um das zu erkennen, muss man erst das gebührenfinanzierte System als solches und dann den WDR im Besonderen in den Blick nehmen. «Wir ermöglichen den Menschen in Nordrhein-Westfalen, an gesellschaftlichen Diskussionen teilzunehmen», meint WDR-Intendant Tom Buhrow.

Der Kern des Problems (das mit dem eingangs erwähnten «Oma-Gate» nur auf besonders schrille Weise deutlich wurde) liegt im Selbstbild. Anstalten wie der WDR wollen nicht einfach nur ein «Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung» sein, wie es ebenfalls im Staatsvertrag heisst. Sie wollen der Faktor sein. Nicht eine Stimme, sondern die Stimme. Wer das nicht glaubt, muss nur einen Blick in den aktuellen Geschäftsbericht des WDR werfen. In dem Bild, das bei der Lektüre entsteht, sind Zuschauer und Hörer keine souveränen Bürger, sondern Teile eines Publikums, das ohne öffentlichrechtliche Betreuung aufgeschmissen wäre.
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Orientierung für jede Lebensphase
«Wir sind der Kitt für das Zusammenleben», heisst es da. Und an anderer Stelle:
«Gemeinsam wollen wir das Leben jedes Einzelnen jeden Tag ein bisschen wertvoller machen.»
Der Intendant selbst erklärt:
«Wir ermöglichen den Menschen in Nordrhein-Westfalen, an gesellschaftlichen Diskussionen teilzunehmen.»
Dieser Sound zieht sich durchs Dokument.
Der Radiosender WDR 2  «begleitet die Menschen durch den Tag und durch alle Facetten ihres Lebens»,
WDR 4 sorgt «rund um die Uhr für ein gutes Gefühl»,
WDR Cosmo ist «Europas aufregendste Verbindung in die Welt der globalen Subkulturen»,
der Kindersender Kiraka nimmt sein Publikum bei dessen «ersten Medienerfahrungen kompetent an die Hand»,
das WDR-Sinfonieorchester «prägt auf besondere Weise die Musiklandschaft Nordrhein-Westfalens».
Von ganz jung bis alt, vom Instagram-Kanal «Mädelsabend» bis zum Schunkelkabarett «Mitternachtsspitzen»:
Der WDR lässt sein Publikum in keiner Lebens- und Gemütsphase allein. Bei so einem Anspruch ist es nur nachvollziehbar, dass der Sender seine jährlichen Gebührenerträge von rund 1,2 Milliarden Euro nicht als gigantisches Geschenk der Bürger, sondern als Mindestausstattung begreift.

Die allem zugrunde liegende Botschaft des WDR ist dabei immer und ausnahmslos die Stimme des Zeitgeists. Das fängt bei Gendersternchen im Geschäftsbericht an und hört beim Klimaschutz nicht auf. Jede Wette:
Der Leiter des WDR-Kinderchors hat nicht im Glauben gehandelt,
eine gewagte Satire zu produzieren,
als er die deutsche Oma zur «Umweltsau» machte.
Er hat sich als Teil einer Orientierungsmaschine begriffen,
die ihr Publikum mit weltanschaulichem Anspruch an die Hand nimmt.
Diese Anmassung ist das Thema.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verwandelt sein Publikum nicht in mündige Bürger.
Das sind sie schon.
… Alles vom 3.1.2019 von Marc Felix Serrao bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/wdr-als-orientierungsmaschine-eine-schrumpfkur-bitte-ld.1531635

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Nach dem WDR-Oma-Umweltsau-Lied: Rasender Stillstand
Längst nicht nur über die missglückte Satire eines Kinderliedes empören sich Menschen tagelang. Aber die Kontroverse ist ein Indiz für eine alarmierende Entwicklung. Eine Gesellschaft, die sich im Besitz der Wahrheit wähnt, kreist nur noch um sich selbst.
… Alles von Alexander Grau vom 4.1.2020 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/innenpolitik/empoerungsgesellschaft-omagate-wdr-2-kinderchor-umweltsau
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Einige Kommentare:
Gesang im WDR: „fick die Cops – fick die Bullenschweine“
Nicht nur über ein menschenverachtendes und gesellschaftsspaltendes Lied empören sich die Menschen in unserem Land zu recht. Es geht ja weiter mit diesem Wahnsinn … und wieder sind die ÖR beteiligt: „fick die Cops – fick die Bullenschweine“, singt ein Chor sehr „kunstvoll“:
https://www.youtube.com/watch?v=TF-ef5gST4o
Nun ist der Ablenker „Greta“ leider schon so abgenutzt, dass er nicht mehr hilfreich ist. Die Linksextremisten haben schon das Ruder übernommen, möchte man meinen! Hamburg und Leipzig war nur der Anfang?!
4.1.2020,
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Provokation ist in gewisser Weise Strategie um abzulenken und auf der anderen Seite Aufmerksamkeit einzufangen. Hier wäre zu beachten, dass gesellschaftlich vorhandene Höflichkeitsnormen, nicht moralisch diskreditiert werden. Unsere Gesellschaft ist und wird durch viele Normverletzung in einen Unsicherheitsbereich gedrängt. Unterschwellige Konflikte oder Probleme, die aus einer Migration (Verschiedenartigkeit moralischer Vorstellungen) entstehen, die weder vom Bürger einzuordnen, noch abzustellen sind. Weckt viel Aggressionspotential aus dieser Hilflosigkeit. Und das explodiert bei geringen Anlässen. Man muss auch unterscheiden, was aus Wut und Ärger bzw. ideologisch-verbrämter Absicht gesagt wird. „Nach konfuzianischer Ethik galt die Pietät oder Kindesliebe als Kardinaltugend.“ Die NZZ schreibt folgerichtig:“Das «Oma-Gate» des Westdeutschen Rundfunks war kein Ausrutscher.“ (Artikel siehe oben)
https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/wdr-als-orientierungsmaschine-eine-schrumpfkur-bitte-ld.1531635
4.1.2020
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WDR: Wenn das Religiöse auch die politische Macht hat, bremst es die Gesellschaft
Eine interessanter Erklärungsversuch Herr Dr. Grau. Pluralität als Ursache? Ich wage einen Weiteren. Die „moralisch Überlegenen“ haben in Politik, in den Medien, ja auch in der Kunst die Deutungshoheit, die Macht. Die links-grüne Weltsicht hat einen Trend hin zum Religiösen. Wenn das Religiöse auch die politische Macht hat, bremst es die Gesellschaft. So wirkte die Dominanz der katholischen Kirche im Mittelalter, und so ist es zu beobachten, wenn islamische Religionsströmungen die politische Macht innehaben bis in die Gegenwart. Ich habe so etwas auch schon einmal in meinem DDR- Leben erfahren. Die SED hatte mit der alternativlosen, fast religiösen Auslegung des Marxismus- Leninismus eine ähnliche bleierne Gesellschaftssituation verursacht, in welcher die Häretiker des ML verfolgt und mundtot gemacht wurden. So schlimm ist es heute noch nicht, aber erste Ähnlichkeiten sind erkennbar!
4.1.2020, CO
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Grün-Linke Denkmuster sind erstarrt
Zitat: „dieses Innovationsgehabe erweist sich zunehmend als Fassade. Der Glaube an das permanente Einreißen überlieferter Denkmuster ist selbst zum Denkmuster erstarrt.“ Das trifft es glaube ich gut.
Ein Beispiel, das mich schon lange aufgeschreckt hat, ist dass man sich weltoffen wähnt, aber schon bei einer Frauke-Petry- oder gar Lucke-AFD über Grenzen kommt. Das scheint mir ein grotesker Widerspruch angesichts der Buntheit der Welt.
Ein Symbol schien mir auch, wenn Ferda Ataman auf der Integrationsgipfel-Pressekonferenz 2018, neben Angela Merkel sitzend, „zum Mitschreiben“ ihre Ansichten diktiert. Erkennbar zielt das auf den Stuhl neben ihr und die breite Gesellschaft. Diese neue Dynamik und die sich an vielen Stellen auftuenden Widersprüche werden aber von der „breiten Gesellschaft“ nicht aufgenommen (nicht wahrgenommen), sondern auf „ein paar Böse“ projiziert (AFD, Orban etc.). Der neuen Dynamik weicht man aus. Die Widersprüche bestehen aber auch zu eigenen „Schützlingen“.
4.1.2020, M.M.CO
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Die Dynamik von Grün-Links ist statisch geworden.
Ich stimme Ihnen absolut zu, lieber Herr Grau, indem ich Sie zitiere:
„Die Dynamik ist statisch geworden.
Die Fortschrittsrhetorik altbacken.
Das Heterogene homogene Norm.“
Aus letzterer, der normativen Heterogenität, heraus läßt sich n i e m a l s die Welt gestalten, sondern immer nur das Individuum bzw. seine kleine, beschränkte Umwelt.
„Die unterschiedlichen normativen Vorstellungen verhaken zu einem rasenden Stillstand“ – mit dieser Formulierung bringen Sie es auf den Punkt! Aus der selbstbezogenen Verhaktheit erwächst unsere kleinliche Empörungs-Unkultur.
Genauso ist es. Um einer größeren Einheit, einem Volk, einer Kultur oder gar der gesamten Menschheit seinen Stempel aufdrücken zu wollen, braucht es einen dynamischen, g e m e i n s a m e n Antrieb, einen begeisterten Willen, der – wie eine Flut – ein ganzes Volk oder einen ganzen Kontinent ergreift, so wie dies in China der Fall ist. Unsere Gesellschaft dagegen ist erstarrt in ihrem hochnäsigen Individualismus.
4.1.2020, Ch,W., CO
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Bravo, Herr Grau! Aber wie kommen wir aus diesem Dilemma heraus?
Themen gäbe es genug um es zu probieren. Wie wäre es mit einem Herrn Özdemir als Innenminister, dafür aber eine Reaktivierung modernster Kernkraft in Deutschland. Weiter könnte es gehen mit einer Bildungspolitik welche allen Kindern in unserem Land jede Entwicklungsmöglichkeit bietet. Also Spitzenleistungen- und Ergebnisse in Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Dafür wird aber der Zuzug weiterer Migranten, außer Flüchtlingen nach der Genfer Konvention, wirksam gestoppt. Auf das Echo im Forum bin ich jetzt gespannt.
4.1.2020

Ohne linksradikale Hetze gäbe es keine Empörung!
Verwechselt man jetzt Ursache und Wirkung? Mit Fleiß? WDR-Intendant Tom Buhrow entschuldigt sich für „verunglücktes“ Lied: ´Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau´! Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Verharmlosung, während der Urheber zeitgleich noch eins drauflegt: „Richtig, eure Oma ist keine Umweltsau sondern eine Nazi-Sau“. So will ich mich nicht abspeisen lassen, denn ich zahle regelmäßig GEZ. Will aber damit nicht linksradikale Propaganda eines freien Mitarbeiters Danny H. mitfinanzieren müssen! So einfach darf sich das ein verantwortlicher Intendant nicht machen. Ich erwarte von einer Öffentlich Rechtlichen Anstalt, die vom Geld des Beitragszahlers (GEZ) lebt, seriöse Programme und seriöse Mitarbeiter, die mit den ihnen anvertrauten Kindern pädagogisch verantwortungsvoll umgeht. Ich bin entsetzt und verärgert über diese niveaulose und gesellschaftsspaltende Hetze gegen die ältere Generation. Wird jetzt absichtlich Ursache und Wirkung verdreht? Ohne linksradikale Hetze gäbe es keine Empörung!
4.1.2020
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Egozentrische Gesellschaft?
„Eine Gesellschaft, die sich im Besitz der Wahrheit wähnt, kreist nur noch um sich selbst.“ So sehe ich das auch, Herr Grau. Aber die grundlegende Frage ist doch: wer lenkt unser Schiff Gesellschaft überhaupt? Denn es ist mit Sicherheit nicht zufällig in schwere Gewässer geraten. Absicht? Wer behauptet, dass der Klimawandel menschengemacht ist, darf auch annehmen: die Steuerung nach links außen ist kein Zufall oder gottgewollt… ! Aber ein Schiff, das immer nur nach links gesteuert wird, dreht sich folgerichtig im Kreis – also um sich selbst. Das empfinden immer mehr denkende Menschen so und wollen das nicht mehr hinnehmen. Ein sehr kluger Mensch namens Kurt Tucholsky warnte schon früh: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“
Ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dass ein ehrlicher und kompetenter (ideologiefreier) Steuermann unser Schiff wieder übernehmen muss, sonst geht uns recht bald die saubere und menschenfreundliche Luft aus!
4.1.2020

Ich erwarte von einer Öffentlich Rechtlichen Anstalt, die vom Geld des Beitragszahlers (GEZ) lebt,
seriöse Programme und seriöse Mitarbeiter, die mit den ihnen anvertrauten Kindern pädagogisch verantwortungsvoll umgeht. Ich bin entsetzt und verärgert über diese niveaulose und gesellschaftsspaltende Hetze gegen die ältere Generation. Wird jetzt absichtlich Ursache und Wirkung verdreht? Ohne linksradikale Hetze gäbe es keine Empörung!

4.1.2020
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Pörksen zur WDR-Umweltsau: Empörungszwang statt Erkenntnisdrang
Die „Umweltsau-Debatte“ hat gezeigt, wohin es führt, wenn Empörung zum Selbstzweck wird. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen fordert, dass auch Medien-Konsumenten lernen sollten, ihre Empörung zu dosieren

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörsken brachte es mit dieser Antwort auf den Punkt: Die „Umweltsau-Debatte“ sei für ihn ein „Beispiel für weitgehend sinnlose, plötzlich hervorschießende Empörung, die große Gereiztheit, die dann dazu führt, dass sich am Ende des Tages alle übereinander aufregen und die Empörung über die Empörung der jeweils anderen Seite gleichsam zum kommunikativen Normalfall wird.“ Für ihn gebe es zwei unterschiedliche Formen der Polarisierung. „Es gibt eine durchaus erkenntnisträchtige Polarisierung: Gegensätze werden auf einmal greifbar, Alternativen des Denkens und des Handelns werden auf einmal sichtbar. Und es gibt etwas, was man die populistische oder die Spektakelpolarisierung nennen könnte, die nutzlose, sinnlose, absolut nicht erkenntnisfördernde Konfrontation.“ Dabei sei die Grundzutat für eine überschießende Empörung „die pauschale Abwertung einer ganzen Gruppe von Menschen“.
… Alles vom 2.1.2019 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/umweltsau-wdr-skandal-kinderchor-bernhard-poerksen#comments
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Einige Kommentare:
„UMWELTSAU-DEBATTE“ – Empörungszwang statt Erkenntnisdrang
Sachstände erhellt man nicht mit Gelassenheit, sondern mit triftigen Argumenten, die auf n allgemeingültigen anerkannten gesellschaftlichen, publizistischen und rechtlichen Regeln ruhen. Pauschalierende Annahmen und Sprecherauftritte für -wie beispielsweise “Wir haben doch wichtigere Themen ..“ mögen vielleicht für Absender maßgebend sein, sie sind anmaßend, verweisen auf mangelnde Begründung und Voreingenommenheit. Nur aus strittiger Erörterung und Problembenennung können bereinigende Resultate geschaffen werden. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen ist meist dann zur Stellen, wenn fehlgeleitetes mediales , politisches und wirtschaftliches Establishment, schönrederische Unterstützung bedarf. Er leistet damit der Wissenschaft und Zivilgesellschaft einen Bärendienst. Die Entgleisung der WDR-Organe und ihrer Unterstützer, wie hier, ist einfach niveaulos und kann nicht als Satire verharmlost werden, z. B. » Meine Oma fährt mit ’nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis …«
3.1.2019, CO
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Mobbing als Satire?
Richtig, eine grüne Medienelite (n. d. Autor) holt das ganz große Holz raus, mobbt und hetzt unter dem „Deckmantel Satire“ gegen Omas, um zu diskreditieren und wundert sich darüber, dass sich die Alten in einem Shitstorm im Netz äußern. Statt kleine Brötchen zu backen, verteidigt man unsensibel das Vorgehen und schimpft jetzt, dass die Alten nicht Ruhe geben. So sehr man jedes räuspern von der falschen Seite an den Pranger stellt, so sehr will man jetzt Konsequenzen vermeiden. So stellt sich der Journalistenverband vor den Autor, der alle Alten einfach zu Nazis macht. Wie können Medienwissenschaftler so frei von Sensibilität sein. Das zeigt doch nur, wie abgehoben diese Elite ist.
Fazit: Es wird keine Ruhe geben!
3.1.2019, CO
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Es wird keine Ruhe geben!
Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen fordert, dass auch Medien-Konsumenten lernen sollten, ihre Empörung zu dosieren. Na klar, was sonst. Suchen Sie mal im Netz nach „Chemnitz napalm video“. Dort finden Sie garantiert Maria Clara Groppler und das Video vom Auftritt am 03.06.2019 bei Nightwash (ÖR). Maria Clara Groppler: ….. „Deswegen mein Vorschlag: Wie nehmen einfach Löschflugzeuge. Füllen die mit Zitronensaft und lassen die über Chemnitz fliegen. Und wenn das nicht funktioniert: Napalm. Ist jetzt ein bisschen hart. Punkt.“. Und jetzt die Empörung dosieren. Herr Pörksen ist ein Traumtänzer.
2.1.2019, CO
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Bernhard Pörksen ist kein unwissender und unschuldiger Traumtänzer.
Von Beruf „Medienwissenschaftler“, agiert Pörksen in den Medien als typischer aktivistischer Linksintellektueller. Auf der Klaviatur der öffentlichen Meinungsbildung spielt er meisterhaft. Themen setzen, Skandalisieren und Hypen , sowie Bagetellisieren, Abwiegeln und ins Lächerliche Ziehen beherrscht er aus dem Effeff. Er ist selbstverständlich alles andere als ein unvoreingenommener „unparteiischer“ Schiedsrichter. Er hat eine Mission, und diese ist, die linksgrüne kulturelle, auf angeblicher moralischer Überlegenheit beruhende Hegemonie zu erhalten und weiter auszubauen.
2.1.2019,

Das so genannte Postfaktische
Etwas spät habe ich kapiert, was mit postfaktisch im Grunde gemeint sein könte. Erst jetzt begreife ich, dass es da Menschen in meiner Umgebung gibt, die zwar die Realität sehen, für die es aber dennoch wichtiger scheint, ihre rechte Gesinnung zu pflegen. Wer kann sich so etwas eigentlich leisten? Doch wohl nur jene, die in weiche Watte gebettet sind, denen ein gewisses Maß an Wohlstand zu eigen ist. Ihr Überschuss an materieller Abgesichertheit wird dann zur Manövriermasse, mit dem sich gut und gerne Gesinnung pflegen lässt. Und so kommt es, dass gerade die Fettaugen in der Gesellschaft oft die überzeugtesten Links-Grünen sind. Ein reines Luxusphänomen. Wer dagegen im harten Alltag steht, um seine Scherflein besorgt sein muss, der kann diese Spielchen nicht treiben. Aus diesem Grunde trifft man unter den Malochern, die um ihre materielle Basis ringen, nur selten Links-Grüne an. Sie wissen nämlich: die Fakten zu verkennen, bedeutet, sich ganz böse die eigene Haut zu verbrennen.
.1.2019, CO
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Pörksen irrt: Empörung mit vollem Recht!
Seit ich Cicero lese, wird in zahlreichen Kommentaren der „Haltungs-Journalismus“ des ö.r.Rundfunks kritisiert. Schnee von gestern? Frau Hildebrand und Herr Poerksen erkennen die eigentliche „Pointe“ des ganzen Geschehens nicht: Ein Scharfrichter in Sachen Political correctness erlaubt sich auf dem Weg angeblicher Satire genau das, was er unnachgiebig beanstandet! Hat man je von Herrn Poerksen einen Kommentar zur „Dauereregung“ des medialen Mainstreams gehört? Diese Doppelzüngigkeit ist es doch, die uns ciceroleser und viele andere empört.
2.1.2019, CO
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Ihre Frage „Hat man je von Herrn Poerksen einen Kommentar zur „Dauererregung“ des medialen Mainstreams gehört?“ ist sehr berechtigt. eit Jahren betreiben die Vertreter der „political correctness“ übelste Empörungskultur, indem sie jedes Wort, das ein angeblich „Rechter“ äußert, auf die Goldwaage legen. Es fing damit an, daß man den Begriff „Bodensatz“ im Zusammenhang mit abgehängten Menschen in einer Gesellschaft, das der ntadelige Herr Prof. Dr. Lucke benutzte, zu einer Ungeheuerlichkeit hochstilisierte. Jetzt auf einmal, da sich die Empörung auch mal gegen das arrogante links-grüne Establishment richtet, soll plötzlich „abgerüstet“ bzw. „abgekühlt“ werden! Dabei hat man vorher genau das getan, was Herr Poerksen als schlimm beschreibt: „Die pauschale Abwertung einer ganzen Gruppe von Menschen ist d a s Eskalationsmittel überhaupt“, indem man z. B. die PEGIDA-Leute oder die Menschen in der AfD komplett herabgewürdigt hat. W e r hat hier also mit dem „Empören“ angefangen?
2.1.2019, CO
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Ironie an. Aha, es braucht also eine weitere Erziehung der Gesellschaft
um solche Vorfälle abzukühlen. Na dann ist ja alles klar, oder? Wir sind also alle einfach noch zu dumm um mit solchen Beleidigungen richtig umzugehen. Ein WDR, ein Buhrow, ein Holleck, die haben alle alles richtig gemacht! Meine Verwandten, meine Bekannten und ich selbst nehmen das einfach viel zu wichtig was da seitens des zwangsfinanzierten ÖR verbreitet wird. Wir müssen noch an uns arbeiten um in dieser neuen Gesellschaft anzukommen. Wir müssen die alten Werte über Bord werfen, wie Anstand, Ehre und Achtung für Lebensleistungen älterer Menschen – alles Selbstzweck. Die Entscheidung darüber welche Werte eine Gesellschaft als richtig und allgemeingültig ansieht, dies obliegt einfach nicht mehr der Mehrheit sondern den Medien, einigen Parteien und den von ihnen berufenen NGO´s. Wir müssen es einfach akzeptieren, dass Demokratie jetzt eben einfach anders funktioniert. Was ist denn daran auch so schwer zu verstehen? Klar?!
2.1.2019
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WDR von Umweltsäuen finanziert
An dem Vorgehen des WDRs lässt sich nichts beschönigen… zumal in der Mehrzahl (…älteren BürgerInnen) von genau den „Umweltsäuen“ zwangsfinanziert. Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich der „Staatsfunk“ (und mit ihm der Bundespräsident … Feine Sahne Fischfilet… siehe Silvestervorgänge in Leipzig) ihrer NEUTRALITÄT rückbesinnen würden … Wünsche fürs neue Jahr kann man ja mal äußern, auch wenn man kaum an eine Besserung glaubt.
2.1.2019

 

Oma-Umweltsau: Video und Transkript zur WRD-Sendung 28./29.12.2019
Kommunikations-Desaster beim WDR – Der Originaltext im Wortlaut
Die deutsche Rundfunkgeschichte bekommt in diesen Tagen ein neues Kapitel, das man noch lange studieren und diskutieren wird. Wie so oft, kam alles unverhofft. Ein lustiges Liedlein explodierte über Nacht – es war natürlich eine dieser „Rauhnächte“ – zum totalen Kommunikationsdesaster. Ob das Liedlein wirklich lustig ist, kann zunächst dahingestellt bleiben; Humor ist immer auch Geschmackssache. Belustigend ist aber ohne Zweifel, dass sich der größte Sender der ARD, der Westdeutsche Rundfunk, ausgerechnet durch übereifriges Bespielen eines Mediums, das ihn eigentlich gar nichts angeht, nämlich Facebook, einen Medien-GAU eingehandelt hat. Die Hörfunkwelle WDR2 verbreitete dort einen eigens produzierten Song, eine neu betextete Version des fast jahrhundertalten Gassenhauers „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“, die mit der Bezeichnung der Oma als „alte Umweltsau“ Anstoß erregte.
Da das Lied vom WDR-Kinderchor Dortmund gesungen wurde, lautete der erste Vorwurf, die Kinder seien „instrumentalisiert“ worden. Gewiss wurden sie das. Auch die Wiener Sängerknaben und die Regensburger Domspatzen werden „instrumentalisiert“, denn sie suchen sich die Werke, die sie vortragen, nicht individuell selbst aus, sondern werden zur Erzielung eines künstlerischen Effekts eingesetzt. Genauso kann es sich um einen Effekt auf dem Gebiet krasser Komik handeln: die Worte „alte Umweltsau“ aus helltönenden Kindermündern stellen eine Transgression dar; jeder spürt das, und das ist der Kern des Spaßes.
Doch hinter diesem Spaß steckt eine bitterernste Absicht, die der WDR (wie übrigens auch alle anderen Sender) in seinen sämtlichen Programmen zu gefühlten 300 Prozent verfolgt: Man möchte wirklich agitieren. Man möchte wirklich „Umweltsäue“ dingfest machen (nicht die Omas, sondern „wir alle“ seien gemeint, lautete die offizielle Erklärung). Nicht von ungefähr ließ der WDR seine Dortmunder Chorkinder bei anderer Gelegenheit stolz zu „Botschaftern für Klimagerechtigkeit“ ausbilden. Weitgereist sind sie allemal; eine Tournee nach Südkorea gab es auch schon.
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Eine Eiertanz-Sendung
Hier beginnt der eigentliche Skandal, zu dem jene Sternstunde des Radios zählt, die wir hier dokumentieren. Vorgestern abend, am Samstag, dem 28. Dezember, strahlte WDR2 eine Eiertanz-Sendung aus, die historisch genannt zu werden verdient, weil sie eine große Umarmungsgeste zum Publikum mit einer gigantischen Aufführung von Geist- und Sprachlosigkeit verband. In der Hauptrolle: der Programmchef der Allroundwelle WDR2 Jochen Rausch, 63 Jahre, Leiter des Bereichs Breitenprogramme und stellvertretender Hörfunkdirektor, ein Mann, der mit Worten weißes Rauschen erzeugen kann wie die Kanzlerin. Versuchen Sie bitte, die fett hervorgehobenen Passagen des nachfolgenden Transkripts inhaltlich zu erfassen. Wir lernen:
a) dass Donald Trump schuld ist an dem Driss, den Rausch jetzt an der öffentlich-rechtlichen Backe hat,
b) dass Versachlichung das große WDR-Anliegen ist, sobald dem Sender Hetze vorgeworfen wird, und
c) dass es gerade, nachdem man sich „entschuldigt“ hat, darauf ankommt, sich nicht auf die Seite derer „drängen“ zu lassen, bei denen man sich zu „entschuldigen“ versuchte.
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Die ganze Sendung dauerte eine Stunde; die in der Mediathek zur Verfügung gestellte Datei umfasst nur die Hälfte.
https://www1.wdr.de/nachrichten/WDR2-Video-Diskussionen100.html
Schnitte sind nicht gekennzeichnet; jeder Hinweis auf die Kürzung fehlt. Gleichwohl ist es erstaunlich, dass der Hörer-Ärger so ausgiebig zugelassen wurde. In den oberen Etagen weiß man längst, wie gefährlich die Anti-Öffi-Stimmung bei Publikum und Politik zu werden droht, just ein paar Tage, bevor WDR-Intendant Tom Buhrow den ARD-Vorsitz übernimmt. So rief er denn aus dem Krankenhaus, wo er seinen alten Vater besuchte, live in der Sendung an, um sich für den Hühnerstall-Mist „ohne Wenn und Aber“ zu entschuldigen. Eine Geste, die ihn für das linksgrüne Fußvolk seines Senders zum Gegner machte. Denn da liegt das eigentliche Problem, das jedes Lippenbekenntnis von Pluralität und Besserung Lügen straft: Abertausende von Programmmachern gieren nach Bestätigung durch ihresgleichen, die durch linksgrünes Engagement am leichtesten zu haben ist. Schließlich weiß man von jeher, dass der Feind rechts steht und möchte bei der Rettung der Welt unbedingt mitwirken. Daher der rasche Tweet eines freien WDR-Mitarbeiters, dem die „alte Umweltsau“ im Liedlein nicht doll genug war und der auf „Nazisau“ erhöhte.
Transkript Anfang .
…  ..bitte lesen
Transkript Ende
… Alles vom 30.12.2019 von Burkhard Müller-Ullrich bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/kommunikationsdesaster_beim_wdr_der_originaltext_im_wortlaut

Kommentare:
Kinder …
Fröhlich singende, hetzende, tanzende, hüpfende Kinder auf dem Marsch in die Diktatur. Eltern haften für ihre Kinder. Das gilt auch für den Propagandachor eines “Kirchenmusikers”.
30.12.2019, A.R.
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Spaltungen durch Links-Grün: Jung gegen Alt, …
Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, als ginge es Links-Grün um Spaltung. Jung gegen Alt, Arme gegen Reiche, Frauen gegen Männer, Schwarze gegen Weiße, Moslems gegen Christen, Linke gegen Rechte, Kommunisten gegen Kapitalisten, Vegetarier gegen Fleischesser, Fußgänger gegen Autofahrer, Autofahrer gegen SUV-Fahrer, Schiffsreisende gegen Flugreisende, politisch Korrekte gegen politisch Unkorrekte, Schwule gegen Heteros, Klimaschützer gegen Klimaleugner und so weiter und so fort. Warum schlägt sich Links-Grün immer jeweils auf nur eine Seite und hetzt gegen die andere? Was hat Links-Grün von einer Spaltung oder von den vielen Spaltungen? Vielleicht bessere Chancen, um ihren Ansichten Allgemeingültigkeit zu verleihen? Schwächung möglicher Gegner? Dividieren, um zu regieren? Macht? In je mehr Einzelteile man eine Gruppe oder eine Gesellschaft zerlegt, desto leichter lässt sich diese führen und manipulieren. Um so leichter setzt man seine Ziele durch. Und alles geschieht im Namen der Schaffung einer besseren Welt.
30.12.2019, W.A.
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Danke für die Originalwiedergabe.
Im Endeffekt aber nicht wirklich überraschend. Mit unseren Zwangsbeiträgen bezahlen wir eine Verdummung, deren Offensichtlichkeit einfach nur noch peinlich ist. Nun bin ich zu jung, um den Agitationseifer der Öffentlich Rechtlichen mit dem des Dritten Reiches aus eigenem Erleben vergleichen zu können. Die Geldgier der Manipulationsindustrie ist heute aber auf jeden Fall größer. Die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda Angela Erika Kasner-Merkel darf stolz sein auf ihre Medien.
30.12.2019, R.B.
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„Journalistensau”
Man stelle sich vor, ein Kinderchor würde ein Lied umtexten in dem dann das Wort “Journalistensau” vorkommt. Da wäre nix mehr mit Metapher und Satire.:) …
Aus meiner Sicht sind die ‘Entschuldigungen’ (man bittet um Entschuldigung, man entschuldigt sich nicht selbst) vom WDR höchst unglaubwürdig. Es wird getestet, wie weit man gehen kann – und dabei nimmt man den einen oder anderen Kollaterslschaden in Kauf. Auch die ‘Nazisau’ ist kein Zufall, auch hier wird ganz gezielt ausgelotet, wie weit man die Menschen in eine bestimmte Ecke stellen kann. Umso wichtiger ist eine glasklare Ansage derer, die die Party WDR mit ihrem sauer verdienten Geld schmeißen müssen.
30.12.2019, S.G,

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