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Sonnenuntergang im Hochschwarzwald bei Schnee – Zweisamkeit im Februar 2021

  • Handbuch für Diversity: Verrat am Qualitätsjournalismus (18.3.2021)
  • Neue Deutsche Medienmacher fordern Diversität, aber fördern Einfalt (18.3.2021)

 

Handbuch für Diversity: Verrat am Qualitätsjournalismus
Die Identitätspolitik rast über unser Land. Sie attackiert die Werte einer freien, aufgeklärten Gesellschaft, greift mit dem Furor der Ideologie die Bastionen der Wissenschaft und Kultur, der Sprache und der Pressefreiheit an. Nun geht es um Deutschlands Medien. Sie sollen „diverser“ werden.

Am Mittwoch legte der staatlich hoch subventionierte Verein „Neue deutschen Medienmacher*innen“ (NDM), https://neuemedienmacher.de/, der sich als Interessenvertretung von „Journalist:innen of Color und Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte“ versteht, ein „Handbuch für Diversity“ vor. Beklagt wird, dass nur fünf bis zehn Prozent der Journalisten in deutschen Medien „eine internationale Familiengeschichte haben“. In manchen Redaktionen seien Weiße „noch ganz unter sich“. Die Medienhäuser sollten endlich „Diversity-Daten“ erheben, wie es derzeit nur der WDR und die Nachrichtenagentur Reuters täten.

In der guten alten Zeit der bürgerlichen Gesellschaft waren Verleger und Chefredaktionen stolz darauf, dass sie Journalisten gemäß ihrer Qualifikation und Leistungen einstellten, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihres sozialen Hintergrunds, ihrer Religion, Hautfarbe oder Rasse. Heute sollen Medienhäuser sich rühmen, so die implizite Botschaft des Diversity-Handbuchs, wenn sie Personalentscheidungen nach Hautfarbe, Herkunft und Religion treffen – das Geschlecht und die sexuelle Orientierung sollen bei der Personalauswahl auch nicht vergessen werden, wird ausdrücklich betont. Das Elend dieser modernen Maßstäbe dominiert schon seit längerem den politischen und gesellschaftlichen Raum: Politiker werben kaum noch mit den besten Ideen und Programmen, nicht mit den klügsten Köpfen und qualifiziertesten Teams. Nein, vor allem sind sie stolz, wenn sie Frauen oder Angehörige irgendeiner ethnischen oder sexuellen Minderheit in Spitzenpositionen hieven.
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Die Apologeten der Identitätspolitik und die Kämpfer gegen den „strukturellen Rassismus“ definieren von vornherein, dass Wissenschaftler, Künstler oder Journalisten gar kein akkurates Bild von Welten liefern können, denen sie nicht entstammen. Also könne kein Weißer angemessen über „people of color“ berichten, kein englischer Wissenschaftler objektiv über die Kolonialgeschichte forschen, keine weiße Autorin Texte einer schwarzen Dichterin übersetzen. Man muss „betroffen sein“,
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus207044985/Journalistin-Ferda-Ataman-Antirassismus-als-Geschaeftsmodell.html , um sich äußern zu dürfen.
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Die Diversity-Vorstellungen der NDM bedeuten einen doppelten Verrat an den Grundsätzen des guten Journalismus, der in erster Linie dem Ideal verpflichtet ist, ein möglichst objektives Bild der Welt zu vermitteln. Diese Ideologie bestreitet von Vorneherein, dass ein umfassend gebildeter, journalistisch gut ausgebildeter, kritischer und selbstkritischer Kopf überhaupt in der Lage ist, über seinen ethnischen, religiösen oder kulturellen Tellerrand hinweg zu blicken. Kurz: es gibt keinen guten Journalismus. Identität definiert die Arbeit.
Die NDM-Journalistin Hadija Haruna-Oelker glaubt, dass eine diverse Zusammensetzung in den Medienhäusern einen „anderen Blick auf die Themen- oder Gästeauswahl“ mit sich bringe. Dies hänge „mit der Sozialisation von Menschen mit Diversitätsmerkmalen zusammen“. Dieses deterministische, sehr schlichte Denken führt zum einen zu einem entsprechenden Verhalten eines jungen Journalisten, der glaubt, völlig zu Recht Sichtweisen und Interessen vertreten zu dürfen; andererseits gibt es in den Redaktionen die Erwartung, dass die Betroffenen am besten über ihr Milieu berichten können.
Dabei ist eher das Gegenteil der Fall: die beste Grundlage für eine gute Berichterstattung ist Distanz und eben nicht persönliche Betroffenheit. Es ist fatal, wenn beispielsweise eine Nachrichtenagentur, die auf ihre Unabhängigkeit größten Wert legt, einer Frau mit palästinensischen Wurzeln Verantwortung für die Nahost- und Israel-Berichterstattung gibt.

Der neue NDM-Angriff auf die Unabhängigkeit des Journalismus fügt sich in der Tat nahtlos ein in die Beschädigung der Demokratie und den Abbau von Freiheitsrechten durch „Cancel Culture“, „gendergerechte Sprache“ und Zensurmaßnahmen im Netz, die mit dem Kampf gegen Hassrede und Rechtsradikalismus begründet werden.
… Alles vom 18.3.2021 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/mehr-diversitaet-in-den-medien-ein-verrat-am-qualitaetsjournalismus/
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Einige Kommentare:
Mal logisch gedacht: wenn jetzt mehr Ausländer in die Redaktionsstuben
hinein sollen, aber die Zahl der Redaktionen bleibt gleich oder sinkt gar, wer muss denn dann die Redaktionen verlassen? Und das soll kein Rassismus sein?
19.3.2021, Kun,TO

Wenn das mal alles und überall durchgequotelt wird,
dann werden die Gruppen die zuerst nach Quoten geschrien haben, ganz schnell die Gekniffenen sein und vom Futtertrog verdrängt werden, bevor sie rangekommen sind. Aber ich bin mal gespannt, ob auch wirklich durchgequotelt wird und die jungen Frauen die besseren Quotenjobs auch wirklich mit Hassan und Aischa teilen wollen. Wär ja voll rassistisch, wenn nicht.
19.3.2021,W.M.

Wann steht der „normale“ Journalist auf
und geht für seine Rechte auf die Barrikaden? Wenn sie weggegenderd, weggequotet sind, wird es zu spät sein. Genau wie bei den RRG Frauen, die die Methoden des Islams so gut finden, erst wenn denen aus religiösen Gründen der Mund und nicht nur das verboten wird, werden sie merken, es ist zu spät um noch etwas zu ändern.
19.3.2021, Wyd

Hören Sie sich einmal Hannah Arendts Aussagen an zu Akademikern
im Nationalsozialismus. Gerade (!) die Gebildeten sind in der Lage, sich die Wahrheit der irrsten geistigen Konstrukte einzureden. Otto Normalbürger vertraut auf sein Stammhirn, und das sagt ihm grob, was funktioniert und was nicht.
19.3.2021,J.B.

… von den Medien geförderter Unterwanderung dieser Gesellschaft
Alle die hier aufgezeigten Fakten führen bewusst und konkret zu einer von der Politik aber auch den Medien geförderten Unterwanderung dieser Gesellschaft, die eindeutig zum Ziel hat, diese ehemalige Wertegemeinschaft für immer zu verändern, nein das reicht, diese zu zerstören. Dieses Zerstörungswerk auch an dieser Front hat längst, für die meisten Deutschen eher unbemerkt, begonnen. Ein Zurückdrängen dieser Entwicklung wäre eine Aufgabe aller Deutschen, wird es aber definitiv nicht geben. Die Deutschen haben sich und dieses Land längst aufgegeben!
18.3.2021, Bis
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90% der Türken lesen immer noch die Sabah oder Türkiye
Da wäre zunächst mal die Frage, welcher „Neu Hinzugekommene“ liest überhaupt unsere Qualitätsmedien, die SZ, Zeit, Spiegel etc. etc. Ich würde sagen, 90% der schon sehr viel länger hier lebenden Türken lesen immer noch die Sabah oder Türkiye. Ob sich deren Redaktionen um irgendwelche diversen Themen kümmern, da bin ich mir nicht so sicher. Im Übrigen sollte sich eine Zeitung danach richten, welche Leserschaft ihre Zeitung liest. Und wenn sich herausstellt, dass eine bestimmte Gruppe eine bestimmte Zeitschrift verstärkt liest, dann wird sich diese Zeitschrift auch ohne staatliches Anschubsen Redakteure sichern, die diese Klientel bedienen können. z.B. wird eine Zeitschrift für PoC überwiegend farbige Redakteure einstellen und wird sich in keinster Weise an irgendeine Quote halten, die sich an der prozentualen Verteilung der Bevölkerung orientiert. Und eine Motorsport-Zeitung wird halt hauptsächlich von Männern für Männer gemacht. Ja, ich weiss, es gibt auch motorsportbegeisterte Frauen; Allein diese wenigen Beispiele zeigen den realitätsfernen Irrsinn dieser unsäglichen Politik.
18.3.2021,W.G.
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Das geschriebene, gesprochene Wort verliert zunehmend an Bedeutung…
die Tatsachen sprechen dafür immer lauter für sich selbst. Ich kenne niemanden, der sich aus den ÖR informiert oder den Qualitätsmedien irgendetwas glaubt, außer den Wetterbericht – und oft noch nicht mal den.
18.3.2021, Dal

Das Schöne an dieser „Vision“ ist, daß es dann endlich die Richtigen trifft, wenn der biodeutsche Gutmensch seinen Arbeitsplatz räumen muß oder keinen erhält, weil die identitätspolitisch richtigen Anwärter an ihm vorbeiziehen. Seine linksgrüne Diversity-Propaganda darf er dann rein ehrenamtlich verbreiten. Und kluge Bürger werden sich den ideologischen Hervorbringungen ohnehin entziehen.
18.3.2021, ima

Warum wollen alle nach D?
Ich frage mich ständig, aus welchem Grund D nach wie vor Top-Destination für Migranten jeglicher Herkunft (meist ohne Nutzen für D) ist. Angeblich ist hier doch alles Nazi und doof und die Herkunftskulturen sind doch soooooo wundervoll.
18.3.2021, Auc

Diversity: Quote GEGEN Meinungsvielfalt
Das Einzige, von dem unsere Vielfaltspinsel gar nichts halten, ist die Meinungsvielfalt. Die Bestrebungen auch noch der kleinsten Minderheit einen bevorzugten Platz in unserer Gesellschaft zu reservieren, kollidiert zwangsläufig mit dem Demokratieprinzip. Der Schutz von Minderheiten ist vornehmste Aufgabe jedes freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Aber darum geht es hier schon lange nicht mehr. Hier sollen Minderheiten nicht geschützt sondern privilegiert werden. Die so genannten „Normalen“, die sich zweifelsohne immer noch in der Mehrheit befinden, werden pauschal als „Kartoffeln“ geschmäht. Jeder, der nicht über die Daseinsveredelung eines Migrationshintergrundes verfügt, wird sehr bald in vielen Bereichen ins Hintertreffen geraten. Leistungsprinzip war gestern, heute gilt die Quote.
So werden Ressentiments geschürt und wenn sie dann vermehrt bei den schon länger hier Lebenden auftreten, hat man ja die Bestätigung für die angeblichen Vorurteile gegenüber den Minderheiten. Die Mehrheitsgesellschaft, die weder in den Medien noch in irgendwelchen Partieprogrammen noch vorkommt, wird zur vernachlässigbaren Minderheit erklärt. Man wird sehen, ob das dauerhaft gut geht. Die SPD, die ja immer noch dem Aberglauben anhängt, dass die Summe aller Minderheiten eine Mehrheit ergibt, ist die erste der Altparteien, die einen Preis für ihre verfehlte Politik bezahlen muss. Andere, vor allem die CDU, werden folgen. Ob die Diversity-Wellenreiter von den Grünen dauerhaft auf dem Wellenkamm weitersurfen werden, wird sich
18.3.2021, J.SCH.,TO
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Der einzige Bereich, in dem mehr Diversität nötig wäre,
ist das Meinungsspektrum.
Eine Quotierung der Mitarbeiter (*innen) nach irgendeiner festgelegten Gruppenzugehörigkeit endet in einer Mischung aus barockem Ständestaat und indischem Kastenwesen.
18.3.2021, V.C.

Es dauerte Jahrhunderte, bis bei uns nicht mehr die Macht,
die Privilegien und der Dünkel des Adels, der Kirchen und der Stände das Schicksal jedes einzelnen je nach Geburt bestimmten, sondern einzig und allein seine Fähigkeiten und seine Leistungen.“ –> Das Leistungsprinzip ist der größte Feind der Linksgrünen. Ginge es nämlich danach, würden die meisten von ihnen bestenfalls Hartz IV kassieren. Mit ihre Lügenmärchen (= Narrativen) von „strukturellem Rassismus“ etc. wollen sich die woken Nichtleister die Gesellschaft gewöhnlichen Verbrechern gleich erpressen, um nicht verdiente „Teilhabe“ für sich zu erzwingen. Diese Leute sind ordinäre Asoziale, die nichts gebacken bekommen, was ihnen andere freiwillig abkaufen. Deshalb wollen sie parasitär auf Kosten der anderen „gleich“ leben. Das ist ihr einziger Antrieb.
„Um die hehren Ziele der Emanzipation durchzusetzen, ignorierten selbst liberale und konservative Frauenverbände, dass dafür sowohl die Leistungsfähigkeit als auch der individuelle Wille notwendig sind – sonst drohen leistungsschwache, wenig engagierte Personen, wichtige Ämter zu besetzen.“ –> Ein Blinder mit Krückstock kann sehen, wo der Emanzipationsexzess hingeführt hat. Allenthalben verstopfen ideologisch verbelndete Weiber, die die Welt verbessern wollen, das System an den entscheidenden Stellen. Auch die vielen, vielen Frauen, die mit diesen Emanzen nichts gemein haben und täglich ganz normal „ihre Frau stehen“, leiden darunter. Es ist höchste Zeit für ein Großreinemachen. Ich sage dazu nur: der Staatbankrott wird’s richten.
18.3.2021, ST.B.

„Elite als Kombination aus Quote und Peter-Prinzip
Bei den deutschen Medien kommt es doch nun wirklich nicht mehr auf solche Dinge an. Ob die nun mit 30% Migrantenanteil unleserliche Propaganda machen oder nicht, ist doch egal. Letztlich ist das nur ein Mosaiksteinchen mehr auf dem Weg nach unten. Die verweiblichten Gesellschaften sollen ruhig noch ein paar Jahre meinen, daß sie ganz doll viel erreicht hätten.
Dann wird für die der Schock umso heftiger, denn lange wird das nicht andauern. Eine „Elite“, die durch eine Kombination aus Quote und Peter-Prinzip entstanden ist, wird den Abstieg noch stark beschleunigen. Das ist der Schubs auf der seifigen Rutschbahn.
18.3.2021,Mon
EndeKommentare
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Neue Deutsche Medienmacher fordern Diversität, aber fördern Einfalt
Von wegen Vielalt
Mit einem «Diversity-Guide» will der Verein Neue Deutsche Medienmacher den Medien erklären, was sie zum Überleben brauchen. Dabei geht es keineswegs um die Vielfalt der Meinungen: Die Fixierung auf Hautfarbe, Herkunft und Geschlecht beschneidet vielmehr die Freiheit, die Demokratie und die Unabhängigkeit des Journalismus.
«Es ist eine Weltpremiere», sagt die Journalistin Ferda Ataman, als sie an diesem Mittwoch den «Diversity-Guide» ihres Vereins vorstellt. Die Neuen Deutschen Medienmacher wollen deutschen Medienhäusern mit Anleitungen und Checklisten unter die Arme greifen.
Schliesslich steige der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Gesellschaft, im Journalismus werde dies allerdings noch nicht hinreichend abgebildet. «Unser Vorschlag: eine 30-Prozent-Quote für Journalist:innen aus Einwandererfamilien, für Schwarze Journalist:innen und Medienschaffende of Color», ist in den Presseunterlagen zum Handbuch zu lesen.
… Alles vom 18.3.2021 von Anna Schneider bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/international/wie-die-neuen-deutschen-medienmacher-einfalt-foerdern-ld.1607156