Kabarett

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Abendlicher Blick nach Osten über den Bodensee vom Schachenhorn bei Bodman am 8.7.2020

 

Kabarettist Ludger K. über #allesdichtmachen
Mehr als 50 Videos gab es zu Beginn der Kampagne – haben Sie Favoriten?
Kusenberg: Nadine Dubois und Jens Wawrceck. Letzterer thematisiert die Krux mit „Applaus von rechts“ derart majestätisch süffisant, daß man am liebsten sofort ins Geschäft gehen und den teuersten Hut kaufen möchte, um ihn vor diesem Schauspieler zu ziehen. Doch leider sind die Läden ja zu. Einen Tag später lese ich im Medienmagazin dwdl.de, wie der Chefredakteur schon im Einleitungsblock seines Kommentars den Schauspielern „Applaus von rechts“ vorhält.

Kusenberg: Es gilt: Alle dürfen alles – nur die Folgen unterscheiden sich. Corona mit Satire bringt den einen Berufsverbot, für die anderen gibt’s den Grimme-Preis, ganz einfach.
Die weit überwiegende Mehrheit Ihrer Kollegen der Schauspielzunft sind freiberuflich – die Bretter, die die Welt bedeuten, sind seit einem Jahr verschlossen. Wie kann man da wieder auf die Beine kommen?
Kusenberg: Eine beispiellose Subventionsorgie wird dafür sorgen, daß alles bleibt wie bisher: Die gefügigen Künstler tanzen in defizitären Theatern, die unbeugsamen auf dem Sommerfest der Jungen Freiheit.
… Alles vom 30.4.2021 von Ludger Kusenberg bitte lesen in der JF, 18/21, Seite 7
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Ludger Kusenberg alias Ludger K. amüsiert als Stand-up-Comedian und Kabarettist seit 15 Jahren professionell sein Publikum. Fernsehauftritte u. a. im NDR und auf 3Sat. Sein aktuelles Programm „Böst of – Ein Lästermaul faßt zu(sammen)“ steht im Netz unter https://www.vimeo.com

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Andreas Rebers: Die moralische Selbsterhöhung und ihre Folgen
Wer, wie Zeitungen und andere Medien, der Wahrheit verpflichtet sein müsste, darf nicht in erster Linie Empathie anbieten, für Flüchtlinge, Black Lives Matter oder sonstwen. Der Kabarettist Andreas Rebers über eng gewordene Meinungskorridore und selektive Wahrnehmungen in den Medien.
breaking news breaking news
they will always tell the truth
it is like the dogshit on my shoes
pick them up and get the Blues
breaking news breaking news.
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Neulich habe ich mir überlegt, wie ich in der heutigen Zeit „Untertan“ übersetzen würde. Ich glaube, mit „entertain“!
Ich, der Bürger, sitze am Ende der medialen Nahrungskette und warte auf meinen täglichen Informations- und Meinungsmix. Die Information als Ware.
Auf der einen Seite der Konsument und auf der anderen Seite die Meinungshersteller, die ihre Produkte dann über Informationsdarsteller in Wort und Bild auf den Markt bringen. Der Rest ist Quote.
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Der Meinungsmarkt ist mittlerweile ähnlich aufgeteilt wie die Clankriminalität. Die einen machen die Drogen, die anderen den Menschenhandel und die dritten Immobilien und Körperverletzung. Auf dem Meinungsmarkt kümmern sich die einen um die Willkommenskultur und die Angst vor dem Klimawandel und die anderen arbeiten mit den Kollateralschäden, die durch die Angst vor Zuwanderung oder Dieselhass entstehen.
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Dann trifft man sich in ARD und ZDF und talkt mit unseren Klatschtanten darüber, wessen Angst denn nun berechtigt ist.
… Alles von Andreas Rebers bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/bevormundung-haltungsjournalismus-moral-selbsterhoehung/plus
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Andreas Rebers ist Kabarettist, Musiker, Komponist, Autor und soloselbstständig
https://youtu.be/Gty8KQtrQJM
Andreas Rebers am 1.10.2020 in „Nuhr im Ersten“
https://youtu.be/34qHjlfzRco
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Kommentar:
Andreas Rebers, wie lange dürfen Sie noch?
Nuhr und Eckhardt hatten schon „Feindberührung“. Jetzt suchen Sie auch offen und auf ihre Weise ehrlich sehnsuchtsvoll den „Suizid by Journalismus“.
Uih, Herr Rebers. Sind Sie wirklich bereit für den medialen Tod? Sie haben ja mit allem Recht. Nur, recht haben ist eine Sache, Recht bekommen eine andere.
Die mit 200 Millionen € über parteinahe NGOs und mittels GEZ-Gebühren auf gepamperten Corona unterstützten Medien, sie liefern exakt, was bestellt von ihren Auftraggebern erwartet wird. Ich schaue Sie mir über das Netz gezielt an, schalte die ÖRR ebenso nur noch gezielt ein. Mit Sicherheit brauche ich keine politische Erziehung. Ich brauche politische und gesellschaftliche, neutrale Information und ja, auch ich möchte mir meine Meinung selber bilden. Ganz differenziert zu jedem Thema selbständig denken und bewerten, das will ich. Sie und einige Ihrer Kollegen, Simone Solga fällt mir sofort ein, werden es immer schwerer gemacht bekommen. Halten Sie durch und bleiben Sie klar im Denken.
22.11.2020, E-G-K., CO
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Auf den Punkt gebracht
„Wahrheiten, die wir, also auch Journalisten, wegsperren, werden giftig und dann gibt es Personen wie Strache, Storch und Kubitschek, denen es nichts ausmacht eben diese Giftschränke zu öffnen und es unter die Leute bringen.“ Ich finde es gut, dass manche noch die Giftschränke öffnen, denn sie führen uns vor Augen, was schiefläuft in dieser Gesellschaft. Nein, es sind keine „Nazis“, „Neurechten“, „umstrittenen Autoren“. Es sind Leute, die erkannt haben, dass man manchmal eben auch mit unkonventionellen Mitteln zeigen muss, was schiefläuft. So muss es auch in der DDR gewesen sein. Was nicht in die ideologische Linie passt, haben sie weggesperrt, ausgesperrt, ausgegrenzt. Wozu Dialog? Wozu Debatte? Man sieht also, woher die Agenda und die Strategien der vermeintlich vierten Gewalt kommt. Wir erleben eine Zeit, in der man allmählich ausschaltet, wegzippt, nicht mehr liest, weil überall nur noch dieselbe ideologische Brühe aufgekocht wird. Ich fühle mich als Klassenfeind. Schlimme Zeiten!
22.11.2020,W.J.
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Andreas Rebers: Auf den Punkt gebracht-Chapeau!
Es sind die Interessenkonflikte, welche die Berichterstattung prägen und die i.d.R. materieller Art. Am Ende geht es um`s Geld. Warum sollte ein Moderator/in wie Plasberg oder Will an einer objektiven Diskussion interessiert sein? Dann wird man nicht mehr eingeladen zum Bundespresseball oder zu sonstigen Feiern wo „man“ sich trifft. Mein Großvater pflegte zu sagen:“Man kann aus jedem Mist Parfum machen, wenn man ihn nur lange genug verquirlt“ und die Regierung Merkel hat viel Mist produziert. Wir sind permanent in der Verquirlphase anstatt diese falschen Entscheidungen konsequent zu korrigieren. Energiewende war doch wegen einem Tsunami in Japan oder war es wegen dem Klima? Grenzöffnung war doch wegen einer Situation am Bahnhof in Ungarn oder habe ich da was verpasst? Corona rafft alle Altersgruppen dahin und ist damit eine nationale Katastrophe – ein Blick in die Sterbestatistik beweist das Gegenteil, aber wer ist an der letzten Wahrheit interessiert?
22.11.2020, A.S.
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Rebers erstklassige Wiedergabe des Meinungstransports
in vielen journalistischen Medien. In einer Art und Weise, wie sie nur von ihm kommen konnte. Ich halte Andreas Rebers seit langem für einen unser besten aktuellen Kabarettisten. Dieser Meinungstransport findet allerdings nicht nur über journalistische Wege statt, sondern mal mehr, mal weniger subtil über unser ÖR-TV.
2.1.2020, G.R.
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Klassenkampf – Generationen
Es gibt in Politik und Medien keinen Pluralismus mehr. Die Zivilgesellschaft, die tagtäglich diese Politik und Medien konsumiert, ist ebenso nicht mehr pluralistisch. Ob das an 2015 oder 2020 liegt, ich vermute eher das schleichende Ende der Demokratie. Über 70 Jahre Demokratie, Freiheit und Frieden in Europa scheinen genug und neuere Generationen fühlen sich berufen progressiv, verändernd und insbesondere revolutionär zu sein.
Ältere Generationen können keine Werte mehr vermitteln, die jüngere Generationen langsam übernehmen können, um eine gesunde Symbiose vieler Generationen zu schaffen. Denn die jüngeren älteren Generationen träumen seit vielen Jahrzehnten von Semi-Revolution.
Das hasserfüllte „Wie könnt Ihr es wagen!“ der jüngsten Generation wird somit zur ersehnten Maxime vieler Vertreter der verschiedenen Generationen.
22.11.2020, J.B., CO
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Wer will hier das Gute?
„Unser gut gemeinter Haltungsjournalismus, mit seiner moralischen Selbsterhöhung hat irgendwie etwas Faustisches. „Ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft.“
Habe ich da etwas missverstanden? Ich glaube jedenfalls nicht, dass der inzwischen unerträgliche Haltungsjournalismus etwas Gutes will. Es geht den Haltungsjournalisten, wie im ersten Teil des Zitat ja schon angezeigt, darum, sich selbst moralisch zu erhöhen. Und das finde ich wirklich widerlich. Zumal diese Moral politisch fast ausschließlich links orientiert ist. Die Haltung ist immer mehr oder weniger dieselbe.
22.11.2020, d.F.
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Ich verneige mich
Herr Rebers, ich verneige mich vor Ihnen, vor Ihrem herausragenden Intellekt und vor Ihrem tiefgründigen Humor. Sie sind eine echte Bereicherung in unserer teilweise extrem verblödeten Kulturlandschaft.
23.11.2020, E.W-