Impfstoffnationalismus

„Es gibt einen wirksamen Impfstoff, über den die Herdenimmunität der Bevölkerung gegen das Covid19-Virus erreichbar ist“. Die GroKo propagiert diese Aussage, kommt ihr aber – anders als z.B. Großbritannien, Israel und sogar die USA – nicht nach. Dies kann folgende Gründe haben: Die Regierung in Berlin
1) gewichtet den Impfstoffnationalismus-Vorwurf stärker als die Gesundheit der Bürger.
2) ist unfähig, 60 Mio Deutsche zwecks Herdenimmunität rasch durchzuimpfen.
3) glaubt ihrer eigenen Aussage selbst nicht so richtig.
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Das Lesen dieser drei Punkte (oben) mitsamt den Medienberichten (ganz unten) stimmt pessimistisch: Noch immer in Vergangenheitsbewältigung gefangene unfähige Politiker mitsamt willfährigen Medien und Kirchen verbreiten Angst. Dabei haben wir allen Grund zu Optimismus, wenn wir uns nur demütig und bescheiden gegenüber der Natur verhalten würden:
Die Natur mit ihren Bakterien und Viren braucht uns Menschen nicht und wird in wellenförmigen Bewegungen weiter so sein wie sie ist. Auch das Covid19-Virus wird sich ab dem 1.1.2021 in seiner Welle abschwächen – unter Bildung von Mutationen (nun aus GBR), die dem Menschen mildere Symptome bringen.
In diesem Geschehen sind wir mit unserer hektischen „Lockdown+Impfung“-Politik keine Akteure, sondern allenfalls machtlose Mitläufer.
Akteure sind wir mit der Möglichkeit, unser eigenes Immunsystem zu stärken – durch viel Bewegung, gute Ernährung und Beachtung der Abstandsregeln. Letztere – AHA-Regeln genannt und mit teuren Werbespots beworben – sind keine Erfindung der GroKo, sondern Teil eines gesunden Menschenverstandes, der sich kulturell über Jahrhunderte hinweg entwickelt und den uns zuletzt Hannah Arendt in Erinnerung gerufen hat.
Jeder einzelne Bürger kann über sein Immunsystem preiswert (wenn nicht gar kostenlos), jederzeit und überall verfügen. Er kann seine Abwehrkräfte auch gegen Covid19 stärken – körperlich („an apple a day …“), geistig (diesen Text schreiben) und seelisch (mal die Oma besuchen).
5.1.2021

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Impfstoffnationalismus und dreimal Nazi
Vom knalldummen Geschwätz der Politik und der Medien. Könnt Ihr Euch noch erinnern?
-Am Jahresanfang hieß es, jeder der vor dem Corona-Virus aus China warnt, gar mit Maske rumläuft und Reisebeschränkungen fordert, ist ein übler Nazi.
– Dann war es plötzlich umgekehrt. Dann war jeder – bis gerade eben – noch ein Nazi, der das Corona-Virus und seine Wirkung in Frage stellte, oder Masken und Isolation ablehnte. „Corona-Leugner”, auf einer Stufe mit „Holocaust-Leugner”. Und vor allem die, die sich nicht impfen lassen wollen: Alles Nazis.
– Und innerhalb der letzten 48 Stunden gab es wieder einen Wechsel: Nun sind auf einmal die Nazis, die fragen, wo denn der Impfstoff bleibt und warum nicht genug da ist, weil sie sich gerne impfen lassen würden.
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Weil nun der Begriff ein bisschen zu verbraucht ist und die erneute Kehrtwende zu auffällig wäre, nennt man das jetzt „Impfstoffnationalismus” oder sowas. Heißt aber: Jetzt ist jeder ein Nazi, der fragt, warum er sich nicht impfen lassen kann.

Muss man sich klarmachen: Der Impfstoff wurde in Deutschland und mit sehr viel von deutschem Steuergeld entwickelt, aber es bekommen ihn erst mal die anderen, damit wir hier nicht als „Nationalisten” dastehen. So eine Art altruistischer Selbstmord aus Antifaschismus.
… Alles vom 5.1.2021 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2021/01/05/impfstoffnationalismus/#more-40198
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Hilfe, «Impfstoffnationalisten»!
Wie deutsche Politiker und Kommentatoren versuchen,
Kritiker verächtlich zu machen
Wer es wagt, die Impfstrategie von Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen infrage zu stellen, wird als Antieuropäer verunglimpft. Der Vorwurf ist anmassend, und er spaltet die gereizte Gesellschaft nur noch weiter.

Die deutsche Regierung reiht sich lieber in die Warteschlange ein und lässt anderen Staaten den Vortritt, als sich den Vorwurf des «Impfstoffnationalismus» gefallen lassen zu müssen. Mit dem polemischen Wort wird der Normalfall zum Verdammungstatbestand entstellt: dass ein Land eigene Interessen artikulieren und verfolgen darf, ohne deshalb gleich zum rücksichtslosen Hasardeur zu werden. Führende deutsche Politiker und zahlreiche Kommentatoren fremdeln mit einem solchen, in anderen Ländern völlig selbstverständlichen Pragmatismus

«Wenn wir», erklärte der (Bundes-)Präsident, «nach der Pandemie nicht in einer Welt leben wollen, in der der Grundsatz ‹jeder gegen jeden und jeder für sich› noch mehr Raum greift, dann müssen wir die Pandemie mit einem Geist der Zusammenarbeit überwinden, nicht im Geist des Impfstoffnationalismus». Die Alternative ist jedoch falsch gestellt, das Urteil schief und der Begriff anmassend: Eine Pandemie sollte wie jedes Naturereignis nicht instrumentalisiert werden, um politischen Programmen zum Durchbruch zu verhelfen. Eine Pandemie sollte mit wirksamen Gegenmitteln bekämpft werden, nicht mit moralischen Dienstanweisungen von hoher Warte. Und man ist auch nicht Nationalist, wenn man die eigene Regierung kritisiert. Diese absurde Entwicklung hat die Debatte mittlerweile genommen.
… Alles vom 5.1.2020 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/hilfe-impfstoffnationalisten-wie-kritiker-verunglimpft-werden-ld.1594826
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Einige Kommentare:
Dabei ist „Impfnationalismus“ vermutlich nur eine Vorstufe zum „Impfnazi“
Ein guter Beitrag, der das Dilemma schon im ersten Satz auf den Punkt bringt: wer die Verlagerung der Zuständigkeit an die EU – hier offenbar sogar auf Anweisung direkt durch Merkel – als wesentliche Ursache anspricht, wird als Antieuropäer verunglimpft. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass zu wichtigen Themen keine rationale offene Diskussion zur Beseitigung der wirklichen Ursachen von Problemen geführt wird, sondern stattdessen eine quasi religiöse Scheindebatte zum Schutz der Heiligen stattfindet. Man doktert an Symptomen (hier Spahn), weil man aus ideologischen Gründen die Ursachen nicht sehen will.
Die Heiligen und das Glaubensgebäude sollen bei all diesen Diskussionen um jeden Preis außen vor bleiben. Und um jeden Gedanken in die ungewünschte Richtung gleich zu ersticken wird von den Priestern (hier wohl wieder mal Steinmeier) im Vorwege schon das passende Vokabular generiert. Dabei ist „Impfnationalismus“ vermutlich nur eine Vorstufe zum „Impfnazi“.
Es ist doch offensichtlich, dass die zentrale EU-Bürokratie bei wichtigen Themen immer wieder versagt und dass die Dinge, die dort ablaufen, weder effizient sind, noch mit Demokratie viel zu tun haben. Doch statt das Übel einmal bei der Wurzel zu packen, wird es immer wieder sakrosankt unter den Teppich gekehrt! So entwickelt sich die EU, die als ein Verbund souveräner Staaten, die miteinander Handel trieben, relativ gut funktioniert hat, hin zu einem sozialistischen Moloch, der noch viel Unheil bringen wird.
5.1.2021, J.E.
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M. E. verfehlt die Debatte um das Impfstoffmanagement von Merkel
das eigentliche Problem des Impfstoffs: Dieser ist nicht ausreichend erprobt, und es sind wesentliche Fragen bzgl. seiner Wirksamkeit und etwaiger Folgeschäden bei Geimpften nicht beantwortet. Deshalb weigern sich ja zahlreiche Mediziner und Pflegekräfte, sich impfen zu lassen. Die Erörterung dieser Problematik sollte mMn Vorrang haben.
5.1.2020, E.D.
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Ein wirklich freier Journalismus befindet sich auf der Reservebank.
Das Problem in Deutschland ist viel tiefgreifender, als es hier noch sehr human ausgedrückt wurde. Wer für politisches Handel mit nationalen Interessen eintritt, wird nicht als Antieuropäer beschimpft, sondern es wird die Nazikeule geschwungen. Ein wirklich freier Journalismus befindet sich auf der Reservebank. Das Sagen haben die angepassten Medien wie die ÖRR oder eben entsprechende Blätter. Der Investigative Journalismus, die letzte Hoffnung des freien Journalismus und der Meinungsfreiheit, wird mit allen Mitteln diffamiert. Womit?
Alles was nicht dem politisch verordneten Mainstream folgt wird als rechtspopulistisch abgestempelt. Selbst die ÖRR schrecken in ihrer falschen und irreführenden Berichterstattung vor nichts zurück. Die täglich sinnlosen „Neuinfektionsmeldungen“ sind noch das kleinere Übel. Mit der perfiden Verbreitung von Todeszahlen wird Angst in der Bevölkerung erzeugt, wodurch jede politische, freiheitsberaubende Massnahme angenommen und von der Mehrheit sogar verteidigt wird.
Dass dieses Horrorszenario nicht zu den realen Daten des statistischen Bundesamtes passt wird natürlich ignoriert. Die Bevölkerung ist tief gespalten. Alternative Expertenmeinungen genau wie analytische Aufbereitungen zur Ableitung geeigneter Massnahmen werden im Keim erstickt, die Leute medial mundtot gemacht. Ich befürchte, dass dieser sinnfreie politische Aktionismus ohne roten logischen Faden in nicht allzu ferner Zeit in nicht mehr friedlichen Auseinandersetzungen endet.
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Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, in Ergänzung zu meinem vorherigen Kommentar, besuche man folgenden Link https://www.mydrg.de/kliniksterben/. Das Impfchaos und die „katastrophale“ Überlastung der Krankenhäuser kann auf folgenden gemeinsamen Nenner gebracht werden: von den ca. 24000 Intensivbetten sind ca. 4000 im Zusammenhang mit Covid belegt. Es stehen physisch noch weitere 12000 bereit (Reserve). Aufgrund der Gesundheitssparpolitik fehlen qualifizierte Pflegekräfte. Weiterhin fehlen Räumlichkeiten, weil Patienten mit Infektionsverdacht, es gibt auch andere Infektionskrankheiten als Corona, erst einmal einzeln isoliert untergebracht werden müssen.
In diesem Zusammenhang wurden in 2020 über 20 Krankenhäuser geschlossen und die Menschen ersatzweise zu Hause eingesperrt. Weiter braucht dieser deutsche Zustand nicht kommentiert werden.
5.1.2021, A.SCH
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Eine deutsche Regierung hat den Auftrag,
die Interessen der eigenen Bevölkerung zu vertreten. Innerhalb Europas aber steht der Zwang des deutschen Gutmenschentums über allem anderen und wenn es brenzlig wird, ziehen wir zurück. Man kann es auch öffentlich vertreten, eine europäische Lösung des Impfprozesses bevorzugt zu haben. Was aber nicht vertretbar ist, sind zu wenige Impfdosen zu akzeptieren und eine Bestellpraxis hinzunehmen, die an wissenschaftlicher Ahnungslosigkeit und fehlender Anwendungsrealität nicht zu überbieten ist und wo andere EU-Staaten knallhart ihre eigenen Interessen durchsetzen (Beispiel Sanofi und Frankreich). Da dieses Versagen eben vehement geleugnet wird, erzeugt es umso mehr Verdruss in der Bevölkerung.
5,1,2021, Dr. R.K.
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So kommt es halt, wenn Politiker an Politik denken anstatt an Menschen
Eine – an und für sich positive – Europa-Ideologie ist in Deutschland inzwischen wichtiger als das Leben und die Gesundheit der eigenen Bürger.
5.1.2021, J.N.
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Seit langem ist bekannt, dass die Nationalstaaten vieles besser
erledigen könnten, als das Bürokratiemonster in Brüssel. Brüssel hat mehr als einmal bewiesen, dass es zu langsam und zu bürokratisch agiert. Die EU muss auf das Subsidaritätsprinzip zurückgeführt werden! Jede Abgabe nationaler Kompetenzen sollte untersagt, mindestens parlamentarisch festgelegt werden.
Im konkreten Fall hätte Deutschland durchaus im schnellen Alleingang große Mengen Impfstoff kaufen können und müssen! Niemand hätte Deutschland verboten, einen Teil davon solidarisch in Europa weiter zu reichen.

Als erfahrener Projektmanager weiß ich: im Notfall sind schnelle Maßnahmen das A und O, deren Wucht an sich am möglichen Schaden orientieren muss. Wenn ich eine solche Entscheidung delegiere, dann muss ich Fristen und Ziele definieren. Sind diese überschritten, dann widerrufe ich die Delegierung und handele selbst. Wie hätten die Kanzler Schmidt, Kohl, Schröder gehandelt? So: was kostet der lockdown, wie viele Menschen sind gesundheitlich gefährdet? Dann wäre der Ankauf von allem, was verfügbar ist, sofort gerechtfertigt gewesen. Notfalls hätte man eben untaugliche Ware vernichtet, zu viel taugliche Ware verschenkt oder günstig weiter verkauft. Merkel und von der Leyen zusammen mit dem Beamtenapparat haben stattdessen die Krämerseele auf die größte Bedrohung seit 1945 losgelassen. Schröder zu Merkel: „sie kann es nicht“.
5.1.2021, H.h.
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… Schaden vom Volk zu nehmen
Ergänzen möchte ich zudem, das unsere Minister und Kanzlerin einen Amtseid abgelegt haben. Dieser lautet sinngemäß, Schaden vom Volk zu nehmen. Eindeutiger kann man einen Eid nicht brechen.
Jetzt auf die EU Solidarität zu verweisen ist mehr als lachhaft. 2015 hat Merkeln einen Alleingang par excellence hingelegt an dem die anderen heute noch den Solidar-Gedanken suchen.
5.1.2021, G.N.
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JA…ich bin gerne Impfstoffnationalist,
genau so gerne, wie ich mich zu aller erst um MEINE Familie kümmere, wenn es notwendig ist; in solchen Situationen interessieren mich andere zunächst mal nicht! Und es genau so zu tun, hat Merkel einen Eid geleistet.
Aber sich darauf zu kaprizieren, es von IHR zu fordern, ist heutzutage in D. schon beinahe „faschistoid“- so sehe ich das. Darüber hinaus Merkels Alternativlosigkeit ist vergleichbar mit dem, wie es früher in der DDR laut gegrölt wurde; ‚Die Partei hat immer recht‘. Ich stelle für mich fest, meine Verachtung für diese Jetzt handelnde Politklasse wächst täglich…und sie ist alternativlos! Vor nichts allzu langer Zeit galt D. als das Land, das fast alles organisieren und hervorragend managen konnte.
5.1.2021, L.R.S.‘ .

Schaut man sich den Verlauf der Pandemie in Schweden an,
kann man sehr gut erkennen, dass die Pandemie dort am auslaufen ist. Im Rest Europas ist durch eine andere Vorgehensweise die 2. Welle am Höhepunkt angekommen und wird ab jetzt auf natürliche Weise abklingen (wie bei jeder Grippewelle ). Ich halte daher eine Impfung für wenig sinnvoll. Ich prophezeie, dass in spätestens 3 Monaten die Impfstoffe aufwendig entsorgt werden (hatten wir schon einmal).
5.1.2021, E.G.
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… deutsche Interessen
Ein völlig zutreffender Kommentar! Es ist das große Manko der deutschen Politiker, dass diese keine deutschen Interessen, sondern bestenfalls EU-Interessen verfolgen. Der ehemalige grüne Aussenminister Fischer hat das vor einigen Tagen in der NZZ ebenfalls deutlich gemacht. Er sagte, dass „unsere Geschichte es nicht zulässt“ „in Deutschland national zu denken“.
Mit anderen Worten: Wegen der NS-Zeit vor 76 Jahren definieren deutsche Politiker keine nationalen Interessen mehr, sondern verstecken sich hinter EWG, EU, NATO usw. Sie trauen den Deutschen keinen souveränen Staat zu, der eigene Interessen definiert und verfolgt. Das ist anmassend, diskriminierend und noch nicht einmal eine richtige Konsequenz aus der NS-Zeit. Der Antisemitismus blüht derzeit auch wegen der politisch ermöglichten Massenzuwanderung aus arabischen Ländern.
5.1.2021, K.H.
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Impfstoff-Nationalismus und Schulden-Nationalismus?
„Impfstoff-Nationalismus“, ein Begriff, der uns gerade noch gefehlt hat. Bezeichnend ist auch, von wem dieser Begriff an vorderster Front erstmals in die Welt hinaus posaunt wird. Es sind deutsche Spitzen-Politiker mit Regierungsverantwortung und die politischen Vertreter von Moral und Anstand in Deutschland und in der EU, welche es richtig und nötig finden, ihre Sicht der Dinge mit solchen diffamierenden Begriffen zu verteidigen. Warum ist in Deutschland und der EU eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die weitverbreitete grassierende Schulden Wirtschaft in vielen, auch grossen Mitgliedsländern, als „Schulden-Nationalismus“ zu bezeichnen?
5.1.2021, A.G.
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