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Blick vom Feldberg nach Süden über die Schwarzwald-Berge im Januar 2019

Blick vom Feldberg nach Süden über die Schwarzwald-Berge im Januar 2019

40% der Deutschen wollen mit Bargeld bezahlen
Wo Bargeld verboten ist, setzt Tauschwirtschaft ein
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Eberhard Hamer: Vom realen Bargeld zum irrealen Digitalgeld
„Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zurzeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er weltumspannend stattfindet, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formal legal stattfindet“ (Vom Verfasser: „Der Welt-Geldbetrug“, Hannover 2005, S. 61 ff.).

Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, das auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Wegen seines Realwerts war die Ausgabe deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass jeder in jedem Land wusste, wie viel dieses Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.
Der Edelmetallvorrat war somit die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld. Solche Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum 1. Weltkrieg.
Jede Goldumlaufwährung hatte allerdings den Nachteil, dass Gold nicht so stark vermehrbar ist, wie die Wirtschaft wuchs, dass also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über. Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen aufzubewahren waren. Der Wert beruhte darauf, dass die Gelscheine jederzeit bei der Zentralbank in entsprechendes Gold oder Silber umgetauscht werden konnten (Goldkernwährung). Da aber nicht alle Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold bestanden, reichte normalerweise ein Volumen von weniger als zehn Prozent Gold für ein um 90 Prozent höheres Währungsvolumen an Geldscheinen.
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Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten. So konnten die Bürger zumindest auf eine indirekte Geldwertgarantie bauen (Gold-Devisenwährung).
Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gründung des privaten Federal Reserve-Systems in den USA. Ein privates Bankenkartell um die beiden Hochfinanzgruppen Rotschild und Rockefeller hatte sich eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, das gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für das anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte. Von dieser privaten Bank wurden nach dem 1. Weltkrieg die Geldreserven der Welt zusammengekauft mit der Folge, dass viele nationale Währung ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (1. Währungswirtschaftskrise).

Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde deshalb in Bretton Woods 1944 wieder ein neuer Gold-Dollar-Standard beschlossen, denn aus der Kriegspleite Deutschlands und der Bezahlung der Rüstungsgüter der kriegsführenden Nationen sammelte die Federal Reserve Bank über 30.000 Tonnen Gold der Welt ein – mehr als die Hälfte des verfügbaren Goldes –, das zur Deckung des Dollar-Standards diente. Der Dollar war nun Hauptreservewährung der Welt. Deshalb nutzten die Zentralbanken überall Dollars, um Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden (Petrodollar). Die Dollar-Herrschaft über die Welt hatte begonnen.

1971 kündigte Präsident Nixon die Einlösungspflicht von Dollar in Gold und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar auf, weil die FED übermäßig viele Dollar in Umlauf gebracht und die anderen Zentralbanken dafür Golddeckung verlangt hatten. Der Goldvorrat war geschrumpft, die Deckung des Dollars in Gold nicht mehr zu halten, der Dollar wurde immer weniger wert, war nur noch gedrucktes legalisiertes Zahlungspapier.

Eine ungedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung. Dazu bedarf es des Vertrauens der Geldscheininhaber, dass ihre Scheine langfristig wertgesichert seien. Der langfristige Kurswert – das Vertrauen – einer freien „Quantitätswährung“ hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. von der Geldmenge im Verhältnis zur Gütermenge ab. Das Problem: Während sich in den letzten 50 Jahren die Gütermenge der Welt nur verfünffacht hat, hat sich die Geldmenge versechzigfacht.

Die Bundesbank hat in ihrer Satzung die Verpflichtung, für Geldwertstabilität zu sorgen. Sie war deshalb Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationistin des Weltwährungssystems und wurde deshalb in eine Europäische Zentralbank eingegliedert, die zwar ebenfalls für Geldwertstabilität sorgen sollte, aber nie gesorgt hat, vor allem nicht unter dem dubiosen Präsidenten Draghi und noch weniger unter der wegen Korruption vorbestraften Präsidentin Lagarde.

Inzwischen hat keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem etwa zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet.

Durch geschickte Manipulation von Devisenkursen wird noch ein scheinbares Wertverhältnis der Währungen vorgetäuscht, damit die Menschen es als Tauschmittel weiter verwenden. Seine Wertaufbewahrungsfunktion hat es aber schon lange verloren.

Die US-Hochfinanz steuert über die ihr gehörende FED das Geld und die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld dieser US-Hochfinanz, von niemandem außer von ihr garantiert, aber nach Kräften missbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte missbraucht.

Durch die ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Hochfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt und vor allem die Rohstoffe der Welt zusammengekauft hat. Aber auch der amerikanische Staat konnte durch die Dollarvermehrung immer mehr ausgeben als er einnahm und hat inzwischen fast 90 Billionen Dollar Schulden (Gläubiger ist die FED als Schöpfer dieser Kredite und Schulden). Ebenso haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland drastisch vermehrt. Der US-Staat lässt sich also in immer größerem Ausmaß von der Welt Sachgüter gegen wertlose Dollar liefern – eine moderne Form von Tributen. Praktisch heißt das: Die Zentralbanken in China, Japan, Europa usw. sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Praktisch werden sie aber immer wertloser und werden alle anderen Währungen dadurch ebenfalls wertloser.

Damit hat aber der Schuldner USA es selbst in der Hand, wie stark er durch eine Abwertung des Dollars seine Gläubiger entreichern – betrügen – und sich auf deren Kosten wieder entschulden will, denn 70 Prozent aller Dollars sind im Ausland. Jede Abwertung des Dollars würde also den Schuldner entlasten und seine Gläubiger betrügen.

Vom Papiergeld zum digitalen Geld
Ein billionenfach missbrauchtes und entwertetes Papiergeld wird heute immer weniger in Scheinen dokumentiert, sondern zu über 80 Prozent bereits von Konto zu Konto digital transferiert. Statt des Papiergelds haben die Banken und Konzerne nur noch digitale Konten und Ansprüche gegeneinander. Das noch sichtbare Papier hat sich in einen unsichtbaren Rechtsanspruch aufgelöst, der nur digital besteht und gehandelt wird.

Das Zentralbankensystem unter Führung der FED will deshalb die Papierwährung schon lange durch eine digitale Währung ersetzen.

Hemmnis ist bisher der Bargeldverkehrt. Nach dem Gesetz ist nur Bargeld gleich Geld. Die umlaufenden Münzen und das gedruckte Papiergeld sind eigentlich immer noch das gesetzlich vorgeschriebene Zahlungsmittel. Gerade in Deutschland zahlt ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung immer noch „in bar“ statt über Konto oder digital.

Das Recht auf Bargeldzahlung ist nun vom Bundesverwaltungsgericht und vom Europäischen Gerichtshof zumindest für die Erfüllung hoheitlicher Abgaben abgeschafft worden. Man kann also Steuern, Sozialabgaben und Rundfunkzwangsgebühren o.a. nicht mehr bar, sondern muss sie über ein Bankkonto zahlen. Damit ist die Gesetzeslage, nach der Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist, durch die höchstrichterliche Rechtsprechung ausgehebelt, wie es das Großkapital, die Finanzpolitik und die Banken wollten, nämlich die digitale Währung und Bezahlung.

Aus diesem Grunde wurde 2015 auch schon ein gesetzlicher Anspruch auf ein Zahlungskonto bei einer Bank für jedermann formuliert. Wenn jeder ein Konto haben soll und kann, ist damit die Grundlage für die digitale Zahlung von Konto zu Konto gesichert.

Wenn aber künftig im privaten Rechtsverkehr nicht mehr mit Bargeld, sondern nur noch von Konto zu Konto digital bezahlt werden soll, bedeutet dies, dass unsere wirtschaftliche Existenz ins Belieben der Bank gerät. Sperrt die Bank unser Konto, können wir nicht mehr zahlen, nicht mehr einkaufen, nicht mehr existieren, dass nicht nur die Bank, sondern auch der Staat Totalkontrolle über unsere Kontobewegungen hat (der gläserne Mensch), dass die Möglichkeiten zur Geldmanipulation der Banken und Staaten noch steigen: sie können Abwertungen und Währungsreformen allein durch Mausklick zwangsweise durchführen, also die Gläubiger um ihre Einlage und deren Wert bringen, ohne dass diese Rechtsmittel dagegen hätten.
In Indien hat man vor zehn Jahren die Totaldigitalisierung der Währung versucht und ist dabei gescheitert, weil die Landbevölkerung und ältere Bevölkerung damit nicht zurechtkamen. Der EuGH hat ja auch ein Bargeldverbot erst zugunsten öffentlicher Abgaben digital entschieden, noch nicht im privaten Zahlungsverkehr. Versuche, auch privaten Zahlungsverkehr total zu digitalisieren stoßen in Deutschland auf großen Widerstand. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung wollen weiter mit Bargeld zahlen.

Würde also auf Druck des Großkapitals, der FED und ihrer Zentralbanen sowie der Finanzpolitik die Digitalisierung auch des privaten Zahlungsverkehrs vorgeschrieben, würde dies nach Ansicht des Mittelstandsinstituts Niedersachsen scheitern, weil unsichtbare, in Fremdbelieben stehende Zahlungsvorgänge bei der einfachen Bevölkerung das Gefühl von realer Leistung zu Gegenleistung nicht ersetzen.

In den Dörfern gibt es heute unabhängig von Bargeld immer noch ein waches Bewusstsein von realer Leistung und Gegenleistung, praktisch einen „stillen Ausgleichsanspruch“. Wenn ein Dorfbewohner irgendwelche Leistungen für einen Nachbarn geleistet und dafür kein Geld genommen hat, bleibt dennoch beim Begünstigten das Gefühl, er habe seinem Nachbarn noch etwas zu erstatten und beim Leistenden das Gefühl, er habe beim Nachbarn noch etwas zugute. Der Autor hat in Jahrzehnten ländlicher Umgebung dies hundertfach erlebt.

Wenn also dieses moralische Gefühl von Leistung und Gegenleistung nicht digital befriedigt werden kann und mit Bargeldzahlung nicht mehr befriedigt werden darf, werden sich andere Zahlungsmodalitäten durchsetzen, wie Sachleistung gegen Sachleistung wie nach dem 2. Weltkrieg, wo es bis zur Währungsreform eine „Zigarettenwährung“ und Kaufmöglichkeiten von Lebensmitteln gegen Silberbestecke, Bilder oder ähnliche Sachwerte gab. Wo das Geld versagt, wertlos geworden ist oder Bargeldzahlung verboten wird, setzt automatisch Tauschwirtschaft ein. Es könnte also sein, dass statt Digitalisierung ein wachsender Tauschmarkt das Geldsystem ersetzt.

Dazu gehört auch, dass immer in der Geschichte universales Tauschmittel Gold- oder Silbermünzen waren. „Wenn in Geld nicht mehr bezahlt werden darf, wird in Gold bezahlt“, hat schon mein Vater gewusst. Gold wurde immer schon als Zahlung in der Geschichte angenommen.

Dennoch sollte uns die gegen alles bisherige Währungsrecht verstoßende Entscheidung des EuGH aufrütteln: Wenn das Papiergeld keinen Realwert mehr hat, mit Bargeld nicht mehr bezahlt werden soll oder darf und wir der Bankenknechtschaft ins Digitalgeld nicht trauen, wird wie nach dem 2. Weltkrieg zur Tauschwirtschaft Naturalie gegen Naturalie übergehen.

Der Autor hat in einem Dorf in Niedersachsen fast für jeden Bauern kostenlos Rechtsberatung als Anwalt geleistet. Diese Bauern aber haben bei irgendwelchen Gegenleistungen immer gesagt: „Wir schulden Dir ja noch etwas“, sie haben es kostenlos gegengeleistet.

Der Autor hat auch nach dem 2. Weltkrieg erlebt, wie man zwar gegen Geld nichts mehr kaufen konnte, aber gegen Silberstücke, Schmuck oder Bilder die immer noch knappen Lebensmittel bekam.
Wenn also nach dem Geldzeitalter die Tauschwirtschaft wiederkommt, wird es für uns entscheidend sein, ob wir tauschfähig sind. Das kann mit Gold- oder Silbermünzen sein, mit Schmuck oder anderen Wertgegenständen, kann auch eine für andere notwendige Leistung sein, für die dann Gegenleistung gegeben wird. Solche Leistungen waren nach dem 2. Weltkrieg z. B. Handwerkerleistungen, Arztleistungen o.a. Wer also etwas kann, was andere brauchen, wird auch in der Tauschwirtschaft „zahlungsfähig“ bleiben.
Wer dagegen nur Ökologie, Egoismus, Spaßtheorien oder Alternativpolitik anzubieten hat, wird dafür kaum noch Gegenleistung erwarten können. Die Tauschwirtschaft bringt unsere Gesellschaft jedenfalls wieder zurück auf den Boden der Realität.
Nach dem Verbot der Bargeldzahlung wird es also Zeit, sich für die Tauschwirtschaft zu präparieren: Habe ich Fähigkeiten, die andere brauchen und für die ich Gegenleistungen zu bekommen erwarten kann? Wenn nicht, habe ich Gold- und Silbermünzen oder andere Wertsachen, die ich in der Tauschwirtschaft einsetzen kann? Wenn nicht: Noch ist es Zeit, sich Tauschwerte zu beschaffen, solange der Edelmetallmarkt noch funktioniert.
Wer allerdings den Baerböcken vertraut, sollte es wohl darauf ankommen lassen und mit ihnen untergehen.
18.52.022, Eberhard Hamer

Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
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Einig Kommentare:
Ich hätte so gern Prof Hamer als Bundesfinanzminister
Man fühlt sich immer wie gegen eine Mauer gerannt, wenn man den Leuten auch nur sanft solche Hinweise gibt. Also mehr in der Stadt, auf dem Lande sind die Leute meist bodenständiger und haben noch ein natürliches Gespür für Gefahren. In den Städten dürfte es hoffnungslos sein, das „woke“ Märchen der Hauptstrompresse verhindert jedwedes selbstständige Denken, zumindest bei vielen.
Ich hätte so gern einen Bundesfinanzminister mit der Kompetenz „unseres“ hochverehrten Professors Eberhard Hamer. Mir wäre wirklich wohler, in diesen Zeiten braucht es einen Steuermann mit Durchblick.
Und nicht zu unterschätzen die Generationenerfahrung, denn nicht alles steht in Büchern, man muss es auch in Praxis bestehen sehen. Wenn ich dagegen Lindner, Baerbock, Habeck, Scholz sehe… oh je.
19.5.2022, B.S.

Russlands Wirtschaft ist im erstem Quartal um 3,7% gewachsen.
Mittlerweile in EU Offizielle ! Inflation betraegt 8, irgendwas %, aber in besonderes Idiotischen Laender,wie 3 Baltische Aussterberate ist die wie in Estland 19%.
Wenn man die reale Inflation raten moechte, sollte man die offizielle mit Faktor 2 multiplizieren.
EU ist am Ende!
19.5.2022, Wer

Die beste Anlage ist eine private Goldreserve – Krügerrand
Aktuell ein sehr wichtiger und inhaltlich treffender Artikel von Herrn Prof. Dr. Hamer.
Ich fürchte allerdings, dass die meisten in Deutschland einerseits zu dumm und andererseits zu faul sind, daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen.
Entgegen den damaligen (anlässlich der Finanzkrise) vorschnellen (vordergründigen!) Lügen-Versicherungen von Merkel und Steinbrück, dass der Staat für die Guthaben der Bürger garantiert, ist dies weder zahlenmäßig noch praktisch überhaupt möglich.
Letztlich zählt nur das als „Vermögen“, was man weitgehend wertbeständig greifbar besitzt – und was der Staat im Zweifel nicht rauben kann. Die beste Anlage ist nach wie vor eine private Goldreserve. Zwar sinkt im Moment der Goldpreis, aber Gold bleibt auf weite Sicht wertbeständig.

Man muss auch nicht gleich Tausende Euro in Gold anlegen. Kleine Stückelungen von 1/10 oz Krügerrand tun es auch schon als erste Notreserve. Für 2.070 € gibt´s 10 x kleine Krügerrand.
Ich selbst als „Prepper“ hortete nicht nur Konserven und Mineralwasser, sondern auch Goldmünzen, die als Anlage und als Zahlungsmittel im Katastrophenfall fungieren.

Die Empfehlung lautet: Krügerrand.
Der Krügerrand ist die bekannteste und zugleich beliebteste Goldmünze der Welt. Auch für Einsteiger ideal, um in Gold zu investieren. Seit 1967 wird er von der South African Mint herausgegeben. Die typisch rötliche Farbe der Münze entsteht durch Zugabe von Kupfer, was für höhere Kratzfestigkeit sorgt. Der 1 oz Krügerrand hat ein Gewicht von 33,93 g, davon 31,1 g Feingold und ca. 2,83 g Kupfer.
1 oz Krügerrand Goldmünze – Südafrika 2022
1.844,00 €
1/10 oz Krügerrand Goldmünze – Südafrika verschiedene Jahrgänge
207,10 €

Krügerrand:
Gewicht: 33,93 Gramm – 1 OZ (= Unze) – Preis aktuell: 1.729,00 €
Größe: Durchmesser Ø 32,77 x Dicke 2,84 mm
Feinheit: 91,67% – 22 Karat
Hersteller: South African Mint
Goldpreis: in EUR je Gramm (1 g) 55,59 EUR (bei Barren 99 %)
(Preisangaben lt. Degussa v. 19.5.2022)
19.5.2022, A.v.St.

Abschaffung des Bargelds = Abschaffung der Freiheit
Man sollte Folgendes auch berücksichtigen:
– Der gesamte Online-Geldverkehr hat für den Staat den entscheidenden Vorteil, dass sich alles – auch im Nachhinein – buchmäßig kontrollieren lässt. Da das Bankgeheimnis abgeschafft wurde, kann z. B. das Finanzamt auf alle Konten zugreifen (was den meisten Bürgern gar nicht bekannt ist und was sie auch gar nicht interessiert in ihrer Dummheit und Staatsgläubigkeit).
– Die Abschaffung des Bargeldverkehrs bedeutet gleichzeitig Abschaffung entscheidender bürgerlicher Freiheiten.
– Wenn nun (was Herr Prof. Lauterbach betreibt und mit ihm alle Kartellparteien) das sog. Impfregister eingeführt wird, so wird dieses sog. Impfregister auf Basis der >> Steuer-Identitäts-Nummer << eines jeden Bürgers geführt. Da wird sich noch mancher der Sofasitzer und Kartell-Wähler wundern!
– Mit dem Impfregister (das ist im Grunde nur ein Deckname) ist es möglich, dass am Ende jede Behörde, jeder Polizist – nach Eingabe der Identitäts-Nr. – alle Daten eines jeden Bürgers zentral abfragen kann (wenn dies als Software so eingeführt wird).
– Das gibt es bisher nur in China – und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es auch in Europa (und speziell in Deutschland) so weit ist. Insbesondere die GRÜNEN sind begeistert von dieser Überwachungsstruktur, die kommen wird.
– Die AfD hat leider in der gesamten Impfzwang-Diskussion dieses schäbige und menschenfeindliche Impfregister gar nicht angeprangert und infrage gestellt. Ist dies mal wieder Dummheit, Faulheit oder was?
19.5.2022, A.St.

Aktien?
So gesehen schon richtig, dass große Fonds und „Heuschrecken“ durchaus manipulieren können, aber eben nicht zentral alle Kurse.
Es sind in der Regel nahezu bei allen Aktien die Großanleger, die für Kursschwankungen verantwortlich sind, nicht die Kleinanleger.
Man hat es vor 14 Tagen bei Rheinmetall gesehen. Ich erwarb im Sept. 2020 Rheinmetall noch für 81,00 € das Stück, also preiswert. Die Aktie schoß dann durch den Ukraine-Krieg hoch bis 220,00 € – bis ein Großaktionär in Millionenhöhe Aktien verkaufte – sie rutsche auf 179,00 €. Im Moment steht der Kurs bei 190,20 €.
An dem Beispiel sieht jeder, dass man mit Aktien Glück und Pech haben kann. Das ist nahezu wie im Spielcasino beim Roulette. So sehe ich dies auch nur. Aktien sollte man nur kaufen, wenn man Geld übrig hat. Als Altersvorsorge völlig ungeeignet!
19.5.2022, Ste
Ende Kommentare

 

Kanada und Paypal zeigen, wie die totalitäre Zukunft ohne Bargeld und mit Impfpässen aussieht
Aus einer abstrakten Bedrohung der Freiheit durch rein digitalen Zahlungsverkehr ist schneller als erwartet Realität geworden: Die Regierung des linksliberalen Musterlandes Kanada lässt protestierenden Truckern und deren Unterstützung Verdächtigen die Konten einfrieren. Paypal zeigt, dass man sich gegen willkürliche Kontensperrung kaum wehren kann und die EZB lässt durchblicken, dass sie Bargeld gern los wäre und stattdessen digitales Zentralbankgeld einführen möchte.
Was derzeit in Kanada passiert, ist ein Lehrstück darüber, wie schnell der Totalitarismus auch in vermeintlich stabilen westlichen Demokratien sein hässliches Haupt erheben kann, und welche große Bedeutung dabei die Kontrolle der Finanzströme spielt. Weil sich die Lastwagenfahrer seit vielen Tagen mit Straßen und Städteblockaden gegen die drastischen Grundrechtseinschränkungen per Impfpass durch die Regierung von Premierminister Justin Trudeau wehren, hat dieser den Notstand ausgerufen. Auf den sozialen Medien wird nicht ohne Häme daran erinnert, dass der gleiche Politiker Ende 2020, als indische Bauern Straßen blockierten um ihre Anliegen durchzusetzen, ihnen als erster ausländischer Staatschef seine Solidarität bekundete.
Das Notstandsregime hat die Banken des Landes aufgefordert, den beteiligten Truckern die Konten zu sperren, sobald sie Indizien für eine Beteiligung hätten. Den Banken wurde dafür Immunität gegen Strafverfolgung und Zivilklagen zugesichert, solange sie in gutem Glauben handeln. Auch Kreditgenossenschaften, Versicherer, Kapitalanlegegesellschaften und Anlageberatungen wurden in das Sanktionsregime einbezogen.

Einerseits droht den Banken nun ein Bankrun von Leuten, die zur Sicherheit lieber ihre Guthaben bar abheben wollen. Aber andererseits, riskiert jeder, der das tut, in die finanzielle Schleppnetzfandung zu geraten und erst dadurch als Unterstützer der Trucker erkannt zu werden. Dann doch lieber die Füße stillhalten und hoffen, dass es einen nicht erwischt.

Die Zentralbanken treiben den Finanztotalitarismus voran
Die Zentralbanken, einschließlich Bundesbank und Europäische Zentralbank (EZB) tun zwar so, als könnten sie keine Wässerchen trüben und wollten dem Bargeld, also der finanziellen Privatsphäre der Menschen, nichts Böses. Aber im Rahmen der G20 kooperieren sie ganz offiziell mit der Better Than Cash Alliance, die sich die weltweite Beseitigung von Bargeld unter dem Schlachtruf „finanzielle Inklusion“ zur Aufgabe gemacht hat. In diesem Sinne arbeiten sie an der Einführung von digitalem Zentralbankgeld, das die Bargeldbeseitigung erleichtern soll.
… Alles vom 17.2.2022 bitte lesen auf
https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/kanada-paypal-cbdc/

 

 

Rürup: Bargeld macht den gläsernen Menschen
„Es mutet beinahe nach einer konzertierten Aktion von EU-Kommission und EZB an, um das aus ihrer Sicht hinderliche Bargeld loszuwerden. Die Abschaffung des Bargeldes würde aus jedem den sprichwörtlichen ‘gläsernen Menschen’ machen. Alle Gewohnheiten, Vorlieben, Neigungen und Wünsche, zu deren Befriedigung jemand Geld ausgibt, wären nicht nur den abwickelnden Finanzinstituten, sondern letztlich allen Anbietern von Gütern und Dienstleistungen über Big-Data-Applikationen sowie Behörden und Geheimdiensten bekannt. Assoziationen mit dem im heutigen China getesteten Sozialpunktesystem liegen nahe.“
Bert Rürup, VWL-Professor und von 2005 bis 2009 Chef des Rats der Wirtschaftsweisen,
im „Handelsblatt“ am 27. August 2021

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Prof Otte: „Das Ende des Bargelds wäre der Weg in totale Kontrolle“
Ein Land ohne Bargeld: Was de facto in Schweden schon Realität ist, wird dem deutschen Steuermichel derzeit auf zahlreichen Kanälen immer häufiger schmackhaft gemacht. Schon wieder keine Münzen für den Parkscheinautomaten dabei? Überall „problemlos bezahlen“ ist doch ganz toll. Unterdessen erklären uns Anti-Korruptionsexperten, warum das Bargeld lieber heute als morgen abgeschafft werden sollte. Zeitgleich soll fast unbemerkt die Obergrenze für den anonymen Kauf von Edelmetallen gegen Barzahlung deutlich gesenkt werden. Vom gläsernen Bürger redet niemand. Vom Verlust der Freiheit schon gar nicht. Der renommierte Wirtschaftsökonom, Prof. Dr. Max Otte, in seinem Enthüllungsbuch „Weltystemcrash“: Wehret den Anfängen!
3.11.2019

Max Otte: Weltsystemscash
350 Seiten, 24,99 €

 

Wird das Bargeld abgeschafft?
Es ist eine bedrohte Art: Das Bargeld. Der Staat hasst Bargeld – weil seine Besitzer nicht kontrollierbar sind. Die Zentralbanken auch: Sie wollen Negativzinsen durchsetzen, damit die Konjunktur anspringt. Bankengeld könnten sie zerstören. Jetzt stört nur noch Cash, das die Bürger bunkern.
…. Alles vom 16.2.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/video/kommentar/wird-das-bargeld-abgeschafft-2/
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Negativzinsen
Sollten Negativzinsen auf Barzahlung Wirklichkeit werden, ist das nicht mehr, oder weniger, als die Enteignung der persönlichen Freiheit. Die Enteignung als Sparer ist ja seit Jahren schon lange Realität geworden. In den Regierungstreuen Medien werden Aktien angepriesen, die dem, der darauf gehört hat, alleine für 2018 einen ca. 18 – 20 %tigen Verlust seines Geldes beschert hat. Persönlich kann ich es nachvollziehen, dass es eine gewisse Bargeldgrenze gibt, um Geldwäschern das Handwerk zu entziehen. Doch wenn es Negativzinsen auf Bargeld gibt, sollte ein jeder sich darüber im Klaren sein, dass das nicht weniger ist, als die absolute Kontrolle eines jedes Individuums! Jede Zahlung, egal wo auch immer ist nachvollziehbar! Von Banken, von den Behörden usw.!
Die Finanzinstitute haben keine weiteren Mittel mehr, um die Konjunktur weiter anzutreiben, als den Bürger dazu zu zwingen, mehr zu kaufen. Geplant ist folgendes. In einem Geschäft sind pro Produkt zwei Preisschilder. E – Geld ( Digitales Geld), oder Bargeld. Für ein Produkt was z. B. 100 Euro E – Geld kostet, muss man bar 103 Euro zahlen. So ist der „inoffizielle“ Plan!
Das ist eine Abwertung des Bargeldes und eine Abschaffung der persönlichen Freiheit! Man hat Angst, dass die Bürger ihr Geld zuhause horten, da es eh keine Zinsen mehr gibt. Wenn man sich an die Griechenlandkrise und die Schlangen vor den griechischen Banken erinnert, sollte jedem bewusst werden, dass es einen „roten Knopf“ gibt und man dann nur noch eine begrenzte Menge an Bargeld pro Tag an der Bank abheben kann. Warum hat man das damals in Griechenland so gemacht und wie bereiten sich hiesigen Banken darauf vor Deutschland, die gesamte Welt ist in einem gewaltigen Umbruch und das….Bargeld ist nur der Anfang.
16.2.2.19, CO, TO
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Ersatzwährungen
Es geht hier um die totale Kontrolle. Den „Teleschirm“ aus 1984 trägt ja heute (fast) jeder freiwillig mit sich herum. Auch jedes neue Auto hat heutzutage einen GPS-Tracker mit Handykarte zwangsweise fest eingebaut. Und wer glaubt, dass diese Daten nur für „Notfälle“ verwendet würden, der glaubt auch aun den Osterhasen! Sie halten mich jetzt für eine Verschwörungstheoretiker? Dann frage ich Sie: Wieso sind es eigentlich immer „amerikanische Quellen“ die warnen können, wenn wieder einmal ein Terrorist einen Anschlag in Deutschland plant? Auch unkontrollierbare Finanzströme sind den Regierenden ein Graus. Deshalb wollen sie es abschaffen. Dieser Versuch wird scheitern! Schnell wird es Ersatzwährungen geben, mit denen man dann seine „Bargeschäfte“ abwickelt. Entweder Dollar oder Franken; letzterer vor allem im Süden, wo man sich Bargeld unauffällig in der Schweiz besorgen kann.
16.2.2019, B.F., TO
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Realtausch?
In der Zone war Geld (außer Aluchips) auch verboten. Da half man sich mit Fremdwährungen. Der 50-DM-Schein hieß zum Beispiel „blaue Fliesen“. Clevere Ärzte ließen sich von ihren Patienten mit Antiqiutäten vergüten. Badkeramik wurden gegen Holz getauscht und umgekehrt. Besonders unter Handwerkern wurde fast nur getuckelt. Auch Leistungstausch war an der Tagesordnung. Es lohnt sich schon jetzt, sich Fertigkeiten in der Realwirtschaft anzueignen. Ich halte zum Beispiel Schafe und habe 2 Hektar Wald sowie 35 Obstbäume. Gegen Genderstudien und Framinggutachten wird man nichts tauschen können.
16.2.2019, K.A.
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Dollar
Dass der Bar–Dollar abgeschafft wird ist höchst unwahrscheinlich, dann haben wir demnächst hier halt Verhältnisse wie auf dem Balkan und Osteuropa, man legt seine Ersparnisse in US Dollar an, die nächste Stufe wäre dann die „Silberwirtschaft“, eine viertel Unze kostet so um die 25,- € damit kann man ganz normal einkaufen gehen…. Das einzige Problem; > 90% der Mitbürger werden den Schwachsinn mitmachen, es geht ihnen immer noch zu gut, denn die Rechnungen werden erst die Kinder und Enkel begleichen…. Natürlich wird es auch auf den Dollar keinen Negativzins geben; es wird ´rein marktwirtschaftlich geregelt, Staaten die eine Geldverschlechterung betreiben, werden ihre Währung verlieren, während der (wertlose) Dollar global zur einzigen Währung wird… Als nächsteskommen dann Devisenverbote und Edelmetallverbote in den „Shitholecountries“….
16.2.2019, M..
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Silber?
Wer sein Bargeld in Silber umtauscht ist die weibliche Ausgabe eines Idioten. Auf den Kauf von Silber wird Mehrwertsteuer erhoben. Da sind sofort 19% weg. Über ihre anderen Aussagen lohnt sich garnicht nachzudenken

Ihren Einwand ,“Hans Druchschnitt“, kann man so nicht stehen lassen . Wenn Sie zb. Edelmetalle über eine Internetplatform , zb. ebay, Privat zu Privat kaufen , fällt keine Mwst. an ! Nur so als info
16.2.2019, N.D.
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Negativzins – das geldpolitische Paralleluniversum
Die Zentralbanken und eine ihrer Anstalten, der Internationale Währungsfonds IWF, möchten den Super-Negativzins zur Enteignung der Sparer, Bürger und Investoren im großen Stil nutzen. Sie betreten ein Paralleluniversum, in dem sie sich verlaufen werden. …
Der Nullzins hat dafür gesorgt, dass unproduktive, ineffiziente und eigentlich vom Markt auszusortierende Unternehmen am Leben bleiben. Sie wirken, abgesehen von ihrer Zerstörung der Bankbilanzen, wie ein Mühlstein am Produktivitätsfortschritt der Volkswirtschaft. Das Wachstum wird immer anämischer, selbst in einer Aufschwungphase. Und jetzt wo wir vor dem Abschwung stehen, hat die Geldpolitik kein Pulver mehr zu verschießen. Sie kann nur weiter in das unerforschte Land unter der Nulllinie vordringen in der vagen, aber leeren Hoffnung, mit noch höheren Negativzinsen die Investitionen anzufeuern und die Staatsfinanzen zu entlasten, so dass die Politik ein letztes fiskalisches Nachfragefeuerwerk a la Keynes veranstalten kann, finanziert durch die immer schneller galoppierende Enteignung der Sparer. Kenneth „wann-bekomme-ich-endlich-den Nobelpreis?“
Herr Roggoff, der bereits vor Jahren Negativzinsen von 5, 6 oder 7 Prozent forderte, hat sehr fein erkannt, dass er das eigentlich nur durchsetzen kann, wenn das Bargeld abgeschafft wird, denn sonst legen sich die Menschen das Geld unter die Matratze, um sich vor dem Diebstahl zu schützen.
….
Um das Bargeldproblem auszuhebeln, haben sich die keynesianischen Zauberlehrlinge was ganz Feines ausgedacht: Anstatt das Bargeld abzuschaffen, führen sie zwei Währungen ein: Bargeld und Sichteinlagen. Die Sichteinlagen kann man mit einem beliebigen Negativzins belegen und zwischen Bargeld und Sichteinlagen wird ein Wechselkurs eingeführt, den die Zentralbank willkürlich bestimmen kann. Bei einem Negativzins von 5% werden Ihnen dann am Ende des Jahres nur noch 95 Euro gutgeschrieben, wenn sie 100 Euro in Bar auf ihr Konto einzahlen wollen. Das ist nicht weniger als eine Währungsreform, ein Währungsschnitt, bei dem das Maß der willkürlichen Enteignung nur noch von der Laune der Bürokratie abhängt.
… Alles von Markus Krall vom 14.2.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/negativzins-das-geldpolitische-paralleluniversum/

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Euro vernichtet?
Der Autor des Artikels hat ja, wenn ich mich recht entsinne, für das Jahr 2020, spätestens aber 2021 den Crash des Finanzsystems vorausgesagt, weil die Ertragsgrundlage der Banken durch die das Gebaren der EZB ausgelöscht wird. Aber mit den nun skizzierten Methoden lassen sich wieder Erträge generieren: Die Bank „verdient“ an der Annahme des Bargeldes mit Diskont, und auch beim Negativzins könnte man sie teilhaben lassen. Dass der Euro damit zu halten sein wird, ist natürlich eine Illusion. Aber vllt. ist genau das das Ziel. „Der Euro musste zu seiner Rettung vernichtet werden….“. Als Zwischenwährung, mit und parallel zu einem „untoten“ Euro, wird sich der US-Dollar anbieten. Der ist für internationale Transaktionen das adäquate Zahlungsmittel. Etwas, das der Euro auch werden wollte, aber bis jetzt nie geschafft hat und auch nicht mehr schaffen wird.
14.2.2019, D.K., TO
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Sozialismus?
Ach was… ich glaube nicht mehr daran, dass hier irgendwer irgendwas lernt und seine Erfahrungen daraus zieht. Wir sind gerade dabei, uns innerhalb von nur 100 Jahren die 3. (!!) Diktatur hochzupäppeln. Dabei hätten wir doch schon aus der 1. lernen müssen. Und erst recht aus der 2., die noch gar nicht lange zurück liegt. Die Erfahrung zeigt (leider), dass es nix wird mit dem Lerneffekt.
Dem Sozialismus ist offenbar nicht beizukommen. OBWOHL er ca. 100 Millionen Tote zu verantworten hat, VERGESSEN das die Menschen offenbar sofort wieder und glauben schon nach kurzer Zeit WIEDER, ein sozialistisches System werde die Ungerechtigkeiten am besten beseitigen. Hier fehlt eine seit langem überfällige öffentliche Debatte. Jemand wird doch wohl in der Lage sein zu erklären, dass Gerechtigkeit auf verschiedenen Wegen erreicht werden kann und dass der konservative Weg einer der vielversprechendsten ist. So eine öffentliche Debatte wäre auch dazu geeignet, den grün-linken vermeintlichen Welt-Verbesserern die Deutungshoheit wieder abzunehmen. Denn bis heute halten die Bürger die sozialistisch ausgerichteten Parteien für diejenigen, die sich mit „Gerechtigkeit“ angeblich am besten auskennen. Alle anderen (vor allem natürlich Konservative) werden dann automatisch zu Ausbeutern umgedeutet. Das muss aufhören, denn es ist ein Zerrbild, das uns als Gesellschaft extrem schadet.
14.2.2019, D.D.
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Was würde geschehen?
Die Anleger flüchten in Sachwerte und Fremdwährungen. Eine echte Immo-Blase würde folgen, der Euro-Kurs müsste abstürzen. Den einfachen Malochern bleibt nur der Konsum. Die Penunze wird schnellstmöglich ausgegeben. Das ergibt eine oberflächliche Konjunkturbelebung, führt jedoch bald zur galoppierenden Inflation. Denn der Handel wird die Gunst der Stunde für Preiserhöhungen nutzen. So oder so, die Kohle oder Asche ist weg (hier: metaphorisch). Da fällt mir ein Volkslied ein: Oh, du lieber Augustin, alles ist hin./Geld ist weg, Madl ist weg, Augustin liegt im Dreck./ oh, du lieber Augustin, alles ist hin. Doch nach dem Untergang gilt: Und neues Leben blüht aus den Ruinen. Zumindest in Ostasien.
14.2.2019, H.L.
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„Der Nullzins verrichtet sein Zerstörungswerk. Der Negativzins ist sein Turbolader.“
Welche Warnsignale braucht man eigentlich noch, um zu erkennen, daß wir schnellstens aus dieser Fehlkonstruktion Euro aussteigen und zu den nationalen Währungen zurückfinden müssen? Wir werden zunehmend von den EU-Kommissaren enteignet, während andere Volkswirtschaften permanent auf unsere Kosten leben. Wenn wir jetzt am Euro festhalten, verlieren wir noch den letzten Rest an Wohlstand und Industrie, den sich die Nachkriegsgenerationen erarbeitet haben. …
„Ich werde in absehbarer Zeit darauf umsteigen, nur noch Bargeldzahlungen zu akzeptieren – Überweisungen und Lastschrifteinzüge mit entsprechendem Aufschlag. “ Draghi und seine Euroschergen werden schon dafür sorgen, daß Ihnen dieser Ausweg vesperrt wird: https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html
14.2.2019, A.N., TO
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Der Staat und seine Bürger?
1. Unsere überschuldeten Staaten haben keinerlei Absicht ihre Schulden jemals zu tilgen – im Gegenteil: Sie verschulden sich weiter
2. Unsere überschuldeten Staaten wären bereits jetzt nicht mehr in der Lage normale Zinssätze von 3 oder 4% zu zahlen.
3. Somit bleiben den Staaten nur die Optionen „Inflation“ oder „Negativzins“
4. Mit Bargeld verliert der Sparer im gleichen Maße in dem sich der Staat entschuldet.
5. Dem Bürger bleibt somit nur die Flucht in Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Edelmetalle.
6. Aber der Bürger sollte sich nicht zu früh freuen:
Der Staat hasst jeden, der klüger ist als er. Er wird sich durch Enteignungen und Goldverbote zu rächen wissen
14.2.2019, B.M.

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