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Ernte in Freiburg: Kaki, Feige, Traube, Esskastanie am 17.10.2023

Das Hamas-Massaker vom 7.10.2023 ist ein Wendepunkt
Wer sich jetzt nicht klar an die Seite unserer bedrohten und angegriffenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit jüdischem Glauben stellt und den Antisemitismus deutlich verurteilt, ebnet auch durch Schweigen und (sehr pointiert, emotional und deutlich ausgedrückt  pseudointellektuellpazifistisches) Relativieren weiteren Pogromen und Übergriffen, wie sie „nie wieder“ in Deutschland für möglich gehalten wurden, den Weg.
8.7.2023
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Igor Levit und das erkaltete Deutschland: Die Unfähigkeit zu trauern
Wie sich die Dauerpräsenz des Holocaust auf die Empathie für Israel auswirkt
von Thorsten Hinz

Der Pianist Igor Levit hat viel Energie darauf verwendet, sich auch außerhalb der Musiksäle einen Namen zu machen. Er ist Mitglied der Grünen und äußert sich seit Jahren über soziale Medien, in Interviews, Talkshows oder vor Ort zu politischen Themen: Menschenrechte, Demokratie, Klimaschutz, Rassismus, Rechtsradikalismus, Fridays for Future – zu allem hat er eine dezidierte Meinung und teilt sie in oft emotionsgeladenen Formulierungen mit. 2019 twitterte er, AfD-Anhänger hätten ihr „Menschsein verwirkt“. Das ging sogar AfD-Gegnern zu weit, worauf er erklärte, er habe das Wort „Menschsein“ im Sinne des jiddischen Wortes „Mentsch“ gebraucht, welches einen „ehrenhaften, umsichtigen Menschen“ meint. Damit stand Levit – Jahrgang 1987 und 1995 mit den Eltern als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland gekommen – wieder auf der sicheren Seite.
Als vor drei Jahren ein Musikkritiker in der Süddeutschen Zeitung sich über seine mediale Umtriebigkeit belustigte und das Spiel des russischen Pianisten Daniil Trifonov – der wie Levit in Nishni Nowgorod geboren wurde – über seines stellte, begnügte die Chefredaktion sich nicht mit einem Gegenartikel, sondern hielt eine zerknirschte Bitte um Entschuldigung für angezeigt. 2020 wurde Levit das Bundesverdienstkreuz verliehen. Begründung: „Bei ihm seien künstlerisches Wirken, gesellschaftspolitisches Engagement und Solidarität mit anderen untrennbar miteinander verbunden.“

Daran gewöhnt, von einem warmen Kokon aus Beifall, Symphatiebekundung und Ehrfurcht umhüllt zu sein, konstatiert Levit seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober einen Kälteschock. „So allein wie noch nie“ fühle er sich, sagte er der Wochenzeitung Die Zeit in einem Interview (15. November). Er vermißt die breite Solidarisierung mit Israel und den angefeindeten Juden in Deutschland. Zu den Kundgebungen hätten sich „nur erschreckend wenig Menschen“ eingefunden. „Die jetzt fehlende Empathie hat bei mir dazu geführt, daß ich mein Grundvertrauen in das, was Gesellschaft in Deutschland ist, verloren habe“, sagte er. „Das ist der eigentliche Bruch, den ich empfinde.“

Das Hamas-Massaker löste bei Juden einen Schock aus
Die Kritik gilt der eigenen, der überwiegend rot-grün angehauchten Kulturbranche: „Einige haben sich positioniert, aber die allermeisten nicht. Mit einigen habe ich im Hintergrund gesprochen und gefragt: Wo seid ihr? (…) Und da bekam ich nur die Antwort: Israel ist halt kompliziert. Ich bin aber nicht Israel!“ Er fühlt sich verraten: „Ich habe immer darauf vertraut, daß meine politischen Verbündeten, die von universeller Menschlichkeit sprechen, die immer ihre Stimme gegen Rassismus oder Frauenfeindlichkeit erhoben haben, auch für Juden einstehen. Jetzt, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Judenhaß-Explosion erlebe, merke ich: Oh, warte mal, Antisemitismus ist offensichtlich für einige von euch doch nicht so schlimm, Freunde. Das Verhalten vieler, die sich sonst immer gegen dehumanisation hinstellen und jetzt durch Schweigen dehumanisation der Juden betreiben – dieses erkaltete Verhalten schockiert mich.“
Nun ist es nachvollziehbar, daß mit jedem Tag, an dem neue Schreckensbilder und -nachrichten aus dem Gazastreifen eintreffen, vielen Menschen die eindeutige Parteinahme für Israel immer schwerer fällt. Andererseits muß man weder die Komplexität des Nahost-Konflikts negieren noch dem bundesdeutschen „Schuldkult“ anhängen, um den Schock zu begreifen, den das Hamas-Massaker vom 7. Oktober bei Juden ausgelöst hat. Dafür braucht es wirklich nur ein wenig Einfühlung in ihre Situation. Israel galt als ultimativer Schutzraum, als die unverrückbare Lebensversicherung für Juden weltweit. Dieses absolute Sicherheitsversprechen ist dahin. Die Schutzräume der grenznahen Kibbuze sind buchstäblich zu Todesfallen geworden.
In das geschichtliche Gedächtnis der Juden sind Verfolgung, Pogrome und natürlich der Holocaust tief eingeschrieben. Man geht gewiß nicht zu weit, wenn man ihnen ein besonders ausgebildetes Sensorium für Gefahren unterstellt. Vor dem historischen Hintergrund hat es eine besondere Qualität, wenn für sie auch in Deutschland die Verhältnisse ins Rutschen kommen und sie sich einer exklusiv auf sie bezogenen Gewaltdrohung ausgesetzt sehen. Insofern ist es allzu verständlich, daß Levit zwischenmenschliche Solidarität vermißt. Er fügt hinzu: „Ich würde am liebsten alle anschreien: Merkt ihr eigentlich nicht, daß es gegen euch geht? ‘Tod den Juden!’ heißt ‘Tod der Demokratie!’. Wenn ihr an Demokratie glaubt, und euer Land ist an einem Punkt, wo jemand wie ich rennen muß: Dann müßt auch ihr rennen! Daß sich diese Dringlichkeit nicht auf die Straße übersetzt, finde ich erschütternd.“

Nun ist das aggressive Dominanzgebaren moslemischer Zuwanderer im öffentlichen Raum – denn darum geht es doch – keine Neuigkeit. Spätestens seit 2015 hat die Zuwanderung speziell aus islamischen Ländern die Sicherheitslage für sämtliche Normalbürger dramatisch verschlechtert. Erst jetzt, seitdem Gewalt sich speziell gegen Juden richtet, haben die großen Medien das Thema für sich entdeckt, wobei sie auf die Judenfeindschaft fokussiert bleiben und diese als gesamtgesellschaftliches Problem zu verallgemeinern versuchen.
Der Zusammenhang aber, den Levit herstellt, verdient eine psychologische und zeithistorische Vertiefung. Um es auf den Punkt zu bringen: Woher soll Empathie mit anderen – hier: mit Israel, mit jüdischen Betroffenen – denn kommen, wenn die Deutschen nicht einmal mit sich selbst empathisch sein können und ihnen die Fähigkeit dazu systematisch abtrainiert wurde? Aus diesem Grund bilden sie auch keine handlungsfähige Willensgemeinschaft mehr und können sich der Zerstörung des demokratischen Rechtsstaates und ihrer Lebenswelt überhaupt nicht entgegenstellen.

Der aktuelle Empathie-Mangel hat eine Vorgeschichte. Es war den Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht vergönnt, die eigenen Leiden – Bomben- und Landkrieg, Millionen Kriegstote, Vertreibung, Gefangenschaft, Teilung usw. – zu realisieren und in gemeinschaftlicher Trauer zu verarbeiten. Trauer war nur in verborgener Privatheit möglich. In der DDR stand das offizielle Totengedenken unter der Losung „Dank Euch, ihr Sowjetsoldaten“. Im wiedervereinten Land wird über angemaßte „Opfermentalität“ und „Selbstviktimisierung“ gehöhnt und „Deutsche Täter sind keine Opfer“ skandiert. Sprüche wie: „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei“, gelten als zwar überzogene, aber tolerable und tendenziell achtenswerte Meinungsäußerungen. Ende April, Anfang Mai 1945 wurde die vorpommersche Kleinstadt Demmin zum Schauplatz eines Massenselbstmordes mit über 900 Toten. In Angst und Panik über das Wüten der Rotarmisten stürzten Frauen sich mit ihren Kindern in den Peene-Fluß. Am 8. Mai 2016 – in Mecklenburg-Vorpommern offiziell der „Tag der Befreiung“ – warfen Antifa-Aktivisten, die im staatlichen Kampf gegen Rechts die Speerspitze bilden, Sex-Puppen in die Peene, die wie Leichen im Strom trieben. Der Skandal wurde lediglich regional vermerkt.

Ergo: Die Erkaltung gegenüber der „dehumanisation“ – der Entmenschlichung – der jüdischen Hamas-Opfer, die Levit beklagt, haben seine grünen Gesinnungsfreunde gegenüber deutschen Opfern seit jeher an den Tag gelegt. Eben diese „Unfähigkeit zu trauern“ führt zur eigenen Entmenschlichung, zum Empathieverlust gegenüber sich und anderen und letztlich zu einem totalen Realitätsverlust.

Das Trauerbedürfnis auf die Holocaust-Opfer projizieren
Das faktische Trauerverbot für die eigenen Opfer wurde unter Hinweis auf jene Opfer verhängt, die von Deutschen verursacht worden waren. Darunter nehmen die Holocaust-Toten wiederum eine herausgehobene Stellung ein. Auf sie soll das Bedürfnis nach Trauer projiziert werden. Doch dieses Verfahren kann nicht aufgehen, denn die Realisierung des selbst erfahrenen Leids entlädt sich in expressiven Affekten wie Schmerz, Wut und Erbitterung, die nach Ausdruck und Bearbeitung verlangen, während das Leid, das man anderen zugefügt hat, zu reflexiven Reaktionen wie Scham oder Schuldgefühlen führt. „Scham ist nicht schrill“, mahnte der ungarische Schriftsteller György Konrád (1933–2019), der dem Holocaust um Haaresbreite entgangen war. Das Gedenken an verursachtes Leid kann die Trauer um erlittenes Leid nur ergänzen, nicht ersetzen.

Was hierzulande stattfindet, ist vielmehr eine Kombination aus Verdrängung und einem Rollenspiel, einem heuchlerischen Entweichen in eine Als-ob-Identität, die bei der ersten Belastungsprobe in sich zusammenfällt. Der Extremfall des Spiels ist der sogenannte „Kostümjude“, der nichtjüdische Deutsche, der sich jüdische Identitäten und Opfergeschichten aneignet. Ein anderes Rollenmodell ist der stets wachsame, antifaschistische Philosemitit, der den Antisemitismus auch dort aufspürt und bekämpft, wo es ihn gar nicht gibt. Die von Anfang an wenig glaubwürdige Mitteilung des Sängers Gil Ofarim, er sei in einem Leipziger Nobelhotel antisemitisch diskriminiert worden, hat umgehend Hunderte Demonstranten auf die Straße gebracht. Das sind die gemeinschaftlichen Ersatzhandlungen von Desorientierten, die ihnen temporär jene Nestwärme bieten, die das demoralisierte nationale Kollektiv ihnen vorenthält. Proisraelische Bekundungen versprechen hingegen unter dem Eindruck des Hamas-Terrors und der demographischen Verschiebungen vor Ort statt Nestwärme ein Risiko, das man lieber nicht eingeht.
Auch jüdische Verbandsfunktionäre waren und sind von der Situation heillos überfordert. Wo immer nach 1990 es Versuche gab, deutsche Leidensgeschichten zu thematisieren, waren sie stets mit dem Vorwurf der Holocaust-Relativierung und des Geschichtsrevisionismus zur Stelle und blockierten fatalerweise die notwendige Katharsis, die das Gedenken an jüdische Opfer erst authentisch und belastbar macht.

Wenn Levit jetzt zur deutschen Gesellschaft kein „Grundvertrauen“ mehr fassen kann, hat das ganz wesentlich damit zu tun, daß diese Gesellschaft kein Grundvertrauen zu sich selbst besitzt.
In einem Rundfunk-Interview äußerte Levit sich erfreut über den Zuspruch aus eher konservativen Kreisen. Hoffentlich meinte er nicht Leute wie den früheren Bild-Chef Julian Reichelt, der im Internet-Magazin Nius den Israelis als freundschaftliche Handlungsempfehlung mit auf den Weg gab, sich für den Gazastreifen die alliierten Flächenbombardements auf Deutschland als Vorbild zu nehmen. Die Alliierten „nahmen den Tod Hunderttausender Zivilisten nicht nur in Kauf, sie verursachten ihn ganz bewußt, weil sie der (richtigen) Überzeugung waren, daß es ein befreites und friedliches Europa nur geben könne, wenn Deutschland in jeder Hinsicht gebrochen wäre. Israel steht vor der Aufgabe, vor der auch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg standen: Wie kann es gelingen, den Feind ein für allemal zu vernichten?“ Dazu nur soviel: Der Historiker und Emigrant Golo Mann, der 1945 in amerikanischer Uniform nach Deutschland zurückkehrte, bezeichnete die Bombenangriffe als „nächtliche Massenmorde“. Die Absicht der Kriegsgegner zu feiern, das Land in „jeder Hinsicht“ (!) brechen und „ein für allemal“ (!) vernichten zu wollen, ist Ausdruck einer BRD-typischen masochistischen Moral.

Beinahe verzweifelt resümierte Levit auf Twitter: „Und in all den Jahren hat die Politik mir 24/7 garantiert, daß Judenhaß ‘nie wieder’ geschehen dürfe. Solche Statements, wie dieses hier, sind keine Politik. Kindergarten. Wie soll man das ernst nehmen?“ Nein, das ist kein Kindergarten, die Bundesrepublik bildet längst ein Irrenhaus, dessen Insassen gegen selbsterrichtete Gummiwände sinnlos anrennen.

Die alten Erzählungen taugen politisch nicht mehr
In Berlin tönten junge, mutmaßlich linke Teilnehmer einer Sitzblockade vor dem Auswärtigen Amt: „Free Palestine from german guilt“ („Befreit Palästina von deutscher Schuld“). Die Aussage ist unscharf. Gemeint ist wohl die Aufforderung an die Bundesregierung, sich nicht wegen der NS-Vergangenheit zu einer einseitigen Parteinahme für Israel erpressen zu lassen und damit neue Schuld – an den Palästinensern – auf Deutschland zu laden. Ausgeblendet wird dabei der Hamas-Terror und die Bedrohungslage Israels.
In der Losung steckt wohl auch eine Identifikation mit den Palästinensern in dem Sinne: Sie leiden unseretwegen, und was ihnen – durch Israelis, durch Juden – jetzt angetan wird, das geschieht auch uns. Dahinter mag die verschämte Vorstellung eines indirekten Schuldausgleichs und der heimliche Wunsch stehen, von Schuldvorhaltungen wegen der NS-Verbrechen künftig verschont zu werden. Die Losung könnte weiterhin schlicht bedeuten, daß Israel, das die Palästinenser unterdrückt, allein wegen der deutschen Schuld existiert. Was aber bedeutet dann die Befreiung von ihr? Soll Israel verschwinden?

Auf jeden Fall wird das vage Gefühl formuliert, daß die alten Erzählungen politisch wie lebenspraktisch als Handlungsanweisungen nicht mehr taugen. Doch stehen den Verwirrten kein Realitätssinn und keinerlei Denkmodelle für politische und lebenspraktische Vernunft zur Verfügung. Deshalb könnte es dahin kommen, daß der Ausweg aus dem Wahnsinn in seiner Übersteigerung gesucht wird und es im Land noch viel kälter und bitterer wird, als es heute schon ist.
Und Igor Levit, der gefeierte Pianist, muß sich sagen lassen, daß er mit seinem „gesellschaftspolitischen Engagement“, das zwischen Naivität, Realitätsverkennung und Narzißmus changiert, dazu sein Scherflein beigetragen hat.
… Alles vom 1.12.2023 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 49/23, Seite 16
https://www.junge-freiheit.de

 

 

Weil so oft heruntergerissen: Augsburg hängt Israel-Flagge vor Rathaus ab
Augsburg wird künftig auf die bisher wehende Israel-Fahne vor dem Rathaus verzichten. Zu oft wurde sie in den letzten Wochen weggerissen. Stattdessen will man mit einer „Friedens-Flagge“ es nun allen recht machen. Die bayerische Stadt Augsburg kapituliert vor den Israelhassern.
… Alles vom 12.11.2023 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/weil-so-oft-heruntergerissen-augsburg-verzichtet-auf-israel-flagge-vor-rathaus/

 

Israel muss nicht moralischer sein als andere – und auch keine Waffenruhe akzeptieren
Der Druck auf Israel wächst, die Angriffe gegen die Hamas einzuschränken. Doch der jüdische Staat hat dasselbe Recht zur Selbstverteidigung wie die Ukraine – auch wenn der Krieg lange dauert und viele Opfer fordert.
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Je länger Israel mit Luftwaffe und Bodentruppen zurückschlägt, umso mehr wird der Bocksgesang der Israel-Kritik anschwellen. Man beklagt die steigenden Opferzahlen unter den Palästinensern und verlangt die Schonung der Zivilisten – als liessen sich in dem dicht bevölkerten Gebiet Kombattanten und Nichtkombattanten trennscharf auseinanderhalten. Die Verantwortung für das tausendfache Sterben trägt die Hamas, weil sie den Gazastreifen als Schlachtfeld wählte.
Israel muss bei seinen Angriffen verhältnismäßig vorgehen. Aber auch dann wird die Zahl der Toten unweigerlich wachsen, was die Islamisten und ihre Sympathisanten vom Uno-Generalsekretär António Guterres bis hin zu «Fridays for Future» ausnutzen.
Wer nach Mäßigung ruft, sollte zugleich darauf hinweisen, wer den Krieg begonnen hat und wer sich verteidigt. Diese moralisch wie völkerrechtlich eminent wichtige Unterscheidung fällt den westlichen Regierungen im Ukrainekrieg nicht schwer. Sie bezeichnen Putin unmissverständlich als Aggressor. Nie machten sie sich das Postulat zu eigen, Kiew müsse aus humanitären Gründen in Friedensverhandlungen einwilligen.
Aber die Ukraine ist nicht Israel. Der jüdische Staat wurde nie mit denselben Massstäben gemessen. Nirgendwo tobt der Informationskrieg so heftig wie im Palästinakonflikt. Dabei wird Israel eine höhere Moral abverlangt als anderen. Selbst Unterstützer wie Präsident Joe Biden rufen das Land zum Schutz der Zivilisten auf und zur Einhaltung von Normen, um die sich die Hamas nicht schert. Das ist realpolitisch richtig, um den Konflikt einzugrenzen und keinen Flächenbrand zu provozieren. Aber der Appell zur Zurückhaltung wäre noch überzeugender, wenn sich die USA jemals selbst daran gehalten hätten, etwa im Irakkrieg.

Im Kampf der Narrative ist das Land ohnehin unterlegen. Uralte Ressentiments mischen sich mit zeitgeistigem Postkolonialismus und einseitigem Antirassismus. Dabei ist Judenhass Rassismus in Reinkultur. Die erdrückende Überlegenheit ist ein Mythos. Er wird gepflegt, um die Israeli umso leichter an den Pranger stellen zu können. Diese gelten als privilegiert, die Palästinenser als benachteiligt.
… Alles vom 3.11.2023 von Eric Gujer bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/israel-muss-im-gazakrieg-keine-feuerpause-akzeptieren-ld.1763525?ga=1&kid=nl164_2023-11-2&mktcid=nled&mktcval=164_2023-11-03

 

Vertreibung und Genozid – Zwei unbegründete Vorwürfe an Israel
„Vertreibung“-Vorwurf an Israel:
Mit wohlklingenden Worthülsen verdeckt BDS das eigentliche Ziel: die Auslöschung des jüdischen Staates. Gefordert wird zum Beispiel der Einsatz der demografischen Atombombe gegen Israel: die Rückkehr von sieben Millionen vertriebenen Palästinensern. Tatsächlich vertrieben oder geflohen sind 1947/48 etwa 700.000 Palästinenser. Das war die Folge des von ihnen begonnenen, mit arabischen Verbündeten geführten und verlorenen Krieges gegen die Gründung Israels.
Wer sich in Deutschland damit solidarisiert, müsste folgende Position beziehen:
1.) Schlesien und die übrigen „Ostgebiete“ sind „unser“. Hitler hat zwar den Zweiten Weltkrieg begonnen, aber unser Landverlust ist Unrecht.
2.) Die zwölf Millionen deutschen Vertriebenen sollen – samt Kindern und Kindeskindern – zurück in ihre „Heimat“.
Diese „Logik“ widerspricht dem moral- und geschichtspolitischen Fundament des neuen Deutschland.
Wolffsohn: Solidarität mit Israel – aber aus rein taktischen Gründen (19.5.2019)
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„Genozid“-Vorwurf an Israel
In der täglichen antisemitischen Propaganda aus der islamischen Welt ist es mittlerweile zur Standardformulierung geworden, dass Israel an den Palästinensern im Gazastreifen einen „Genozid“ verübe. Diese Gleichsetzung von Bombenopfern mit dem Holocaust ist nicht nur krass antisemitisch. Sie verkennt auch Ursache und Wirkung. Die Palästinenser im Gazastreifen haben zugelassen, dass sie von der Hamas geführt werden. Das ist ihre Schuld – genauso wie es die Schuld der Deutschen war, dass sie 1933 die Nazis an die Macht ließen und 12 Jahre lang ihrer Führung folgten. Der Gründer der Muslimbrüder und geistige Vater der islamistischen Hamas, Hassan al-Banna, war übrigens ein glühender Antisemit und verehrte Adolf Hitler.
Sarrazin: Die deutsche Staatsraison droht leerzulaufen (9.11.2023)
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Daniele Ganser: Nahost-Konflikt, Ukraine Krieg und Taiwan Zuspitzung
Ganser im Exklusiv-Interview über Nahost-Konflikt, Ukraine Krieg und Taiwan Zuspitzung
29.10.2023
https://youtu.be/jWMeQKJG7rI
Daniele Ganser nimmt Bezug auf den Vortrag von Michael Lüders (s.u.)

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Michael Lüders: Krieg im Nahen Osten – Wie geht es weiter?
20.10.2023
https://youtu.be/ONeDDZNb8Ks
https://michael-lueders.de/
Einige Kommentare
Herr Scholl Latour wäre stolz auf Sie. Man merkt regelrecht wie nah Ihnen das Thema geht und dennoch bleiben Sie sehr gefasst und sachlich. Mich hat der Podcast fasziniert und gleichzeitig extrem erschüttert obwohl mir vieles davon nicht neu ist. Möge Gott Sie beschützen! Danke, dass es noch Menschen wie Sie gibt! bee
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Danke Herr Lüders, dass Sie so viel Aufklärung betreiben. So viel davon ist wichtig! Gerade hier, im vielfach gefesselten (natürlich auch zu recht geschichtsgefesselten) Deutschland. Die Erkenntnis der Aufklärung bedeutet ja geschichtserfahren stets einen Bruch. Danke, dass Sie mit helfen hierbei. mar
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Zum Glück gibt es Menschen wie Michael Lüders, die noch einen klaren Kopf bewahren und versuchen in dieser aufgeheizten Situation so sachlich wie möglich zu analysieren. Respekt gebührt deshalb auch israelischen Intellektuellen wie Moshe Zuckermann oder Shir Hever, die ebenfalls unglaublich mutig sind und sachlich bleiben, davor ziehe ich meinen Hut! Und ich teile nicht jede ihrer Ansichten. jem
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Von Politikern muss man sich anhören, was getan werden muss. Von Geschichts- und Menschenkennern – wie Dr. Michael Lüders zweifellos einer von ihnen ist – kann man erfahren, was nicht getan werden darf. Welcher Politiker, welche Politikerinnen nehmen sich das bitte zu Herzen? Hoffnungsvoll dennoch und eben gerade deshalb auch ich. wol
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Greta Thunberg unterstützt die Hamas und wirbt mit Nazi-Symbol
Klimaschulschwänzerin Greta Thunberg stellt sich klar hinter die Anschläge der Hamas. Mehrfach haben Thunberg und Fridays for Future durch eindeutig antisemitische und Pro-Palästina-Sympathiebekundungen von sich reden gemacht hat. Die Verwendung nazistischer Symbole ist eine weitere Steigerung.

Auf ihrem Instagram-Account mit fast 15 Millionen Followern veröffentlichte Thunberg am Freitagmorgen ein Foto, das sie mit einem Schild zeigt, auf dem „Stand with Gaza“ (Deutsch: „Steh auf der Seite von Gaza“) steht. Neben ihr sind auf dem Bild ihre Mitstreiter zu sehen, von denen eine Person eine palästinensische Fahne mit der Aufschrift „Free Palestine“ zeigt. In der mittlerweile 270. Woche ihres sogenannten „Klimastreiks“ werde an diesem Freitag in Solidarität mit Palästina und Gaza protestiert, heißt es im Begleittext. Gleichzeitig verlinkt Thunberg unter anderem auf das Konto von „Palestinian Youth Movement“, der Israel vorwirft, hinter der Bombardierung eines Krankenhauses in Gaza zu stecken und von 500 Todesopfern spricht – beides wird von der israelischen Armee bestritten. Dieses „Massaker“ zeige das „verdorbene Gesicht des zionistischen Regimes“ und enthülle „seine wahre genozidale Natur“, heißt es auf dem Account, der von Thunberg beworben wird.
Besonders auffällig ist die Stoffkrake. Das ist aber keineswegs das Kuscheltier der kindischen Thunberg. Es ist vielmehr das Symbol der Nazis für das von ihnen so genannte Finanzjudentum, das angeblich die Menschen aussaugt. Damit stellt sich Thunberg und mit ihre Friday for Futures nicht nur in die Reihe der Terrororganisation der Hamas, sondern auch in die Tradition der Nazis. Beide, Hamas wie Hitler, stehen für die Forderung nach völliger Vernichtung alles Juden. Bekanntlich geht es der Hamas nicht um Palästina, sondern um die menschenvernichtende Ideologie.
Nachtrag: Mittlerweile hat Thunberg den Kraken-Tweet gelöscht, war ein Missverständnis, behauptet sie. Sie hat sich aber keineswegs von der menschenfeindlichen Forderung der Hamas distanziert und damit ihre antisemitische Grundhaltung bestätigt.
… Alles vom 20.10.2023 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/greta-thunberg-gaza-palastinenser/

Einige Kommentare:
Und die NGO-Kirchen haben sie vor nicht allzu langer Zeit quasi als Heilige, als Prophetin angebetet. Das zeigt die Perversion, die sich inzwischen bei uns breitgemacht hat. Der ganze Klimahype, die Klimaterrorristen sind nichts anderes als eine Massenbewegung, die ganz bewusst auf Angst und Hysterie setzt, um einer links-grün-woken Ideologie Raum zu verschaffen. Poe
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Thunberg und all den anderen ist doch nie um das Klima gegangen ! Ach wie wurde sie hochgejubelt und vergöttert und vor jeder Kritik in Schutz genommen ! Jetzt zeigt sie ihr wahres Gesicht und ist überrascht und empört ! Mir zeigt das nur ein weiters mal wie dumm und einfältig die Politik und Medien im Umgang mit Thunberg waren ! Ey wird jetzt an der Zeit die FFF und letzte Generation vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen und all ihre kriminellen Aktivitäten auf das härteste zu bestrafen Hum
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Also, wenn die Hamas jetzt nicht all ihre Raketen auf grünen Wasserstoffantrieb umstellt, dann weiß ich echt nicht mehr weiter. Auch Terrorismus geht klimaneutral. P.K.
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Vielleicht hat sich Greta schlicht noch keine Gedanken gemacht, wie es ihr selbst wohl unter einem Nazi-Regime oder in einem islamistischen Staat ginge? Manche Menschen sollen es da ja nicht so einfach haben. Das wäre eine Erfahrung, die ihr möglicherweise die Augen öffnen würde. Wobei ich das niemandem wünsche, nicht einmal Klima-Greta. Jer
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Greta Thunberg ist ja nicht selbständig tätig, sondern eine PR-Marionette, gesteuert von einem PR-Team. Da ist es unmöglich, dass die Krake (war mir bisher unbekannt, aber ein Welt-Artikel weist darauf hin: ein antisemitisches Symbol aus den alten Tagen, als man die Juden beschuldigte, „wie eine Krake“ die Welt zu beherrschen) nur zufällig auf das Bild gekommen ist. Vermutlich sind, nach Ansicht der Hinterleute von Frau Thunberg, die Juden jetzt auch am Klimawandel schuld.
Das ist irre. Was wohl die Frau Luisa Neubauer dazu sagt: man muss sie befragen.
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Anti-jüdische Ausschreitungen in D: Vom Multi-Kulti-Traum in den Bürgerkrieg
Das Ende des Multi-Kulti-Traums könnte angesichts der anti-jüdischen Ausschreitungen in Berlin nicht deutlicher zutage treten. Während der Araber-Mob randaliert, stellt sich für die Politik die Frage, wie sie sich angesichts eines drohenden Flächenbrandes in Nahost verhalten wird.

Der Nahost-Konflikt ist auf Berlins Straßen angekommen: Pro-Palästina-Demonstranten verwandeln in Berlin-Neukölln ganze Straßenzüge in eine Bürgerkriegskulisse.

Erinnerungen an Reichspogromnacht werden wach
„Die antijüdische Gewalt auf den Straßen Berlins hat damit eine neue Dimension erreicht“, klagt Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die Eskalation an. Die israelische Botschaft in Deutschland schrieb: „Wir vertrauen darauf, daß die deutschen Strafverfolgungsbehörden diesen Fall mit unnachgiebiger Strenge verfolgen werden. Dies ist ein entscheidender Moment für jede Demokratie.“
….
In dieser Nacht brannte zwar keine Synagoge, aber dieser Terroranschlag brannte sich tief in die Seele vieler jüdischer Mitbürger ein. Erinnerungen an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 werden unwillkürlich wach. Der große Unterschied zur Judenverfolgung vor genau 85 Jahren ist die Tätergruppe. Es marschieren keine schwarzen Stiefel der SA- und SS-Brigaden durch Berlin, sondern ein mit Palästina-Fahnen bewaffneter Mob.
Nun ist das eingetreten, wovor Migrations- und Islamkritiker schon seit Jahren warnen: Ein Teil der moslemisch-migrantischen Parallelgesellschaft hat sich in eine Gegengesellschaft umgekehrt. Ihr Kompaß ist nicht das Grundgesetz, ihr Leitstern ist der islamisch-tradierte Judenhaß. …
Allein die Solidaritätsbekundungen der deutschen Regierung mit Israel machen uns alle zur Projektionsfläche des Hasses. Seit dem entmenschlichten Angriff der Hamas auf unschuldige israelische Zivilisten am 7. Oktober blättert auch hier in Deutschland der dünne Firnis des Multikulti-Traums ab. Viele derjenigen, die stets für eine Politik der offenen Grenzen eingestanden sind, erwachen nun in ihrer selbstverschuldeten Realität.
… Alles vom 20.10.2023 von Laila Mirzo bitte lesen in der
https://www.juedischerundschau.de
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Laila Mirzo ist Chefredakteurin der Jüdischen Rundschau.
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Einige Kommentare:
Ihrem Kommentar und ihrer Analyse der aktuellen Situation in Deutschland im Allgemeinen und Berlin im Besonderen stimme ich zu. Für jeden rechtschaffenden gebildeten Demokraten ist diese Pogromstimmung unerträglich . Politisch ist das Staatsversagen auf dem höchstmöglichen Level! Jeder anständige Bürger kann sich nur für das Bild was Deutschland gerade abgibt, schämen.
Zur Wahrheit gehört allerdings auch dazu: die große Mehrheit der Wähler in West-Deutschland wollte es so oder nimmt es zumindest billigend in Kauf. Das wollen vor allem nicht die CDU/CSU Wähler hören, und die der FDP. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Parteien glasklare linke/linksextreme Politik umsetzen.
Der Nährboden seit 2015 für alles, was wir gerade erleben. … Hes
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Es wäre ein Leichtes diese Zustände schon im Vorfeld zu vermeiden. Die Brennpunkte sind bekannt, ebenso die Akteure. Die Bundespolizei sorgt jedes Bundesliga-Wochenende in neun! Städten in der Bundesrepublik für Recht und Ordnung. Und da „marschieren“ insgesamt über eine halbe Million angetrunkene Fans durch die Großstädten. Und dann soll es nicht möglich sein, diese paar Vandalen von ihrem kriminellen Treiben abhalten zu können? Nee nee, diese Bilder SOLLEN produziert werden. Warum? Tja, wir werden, wie es seit 100 Jahren der Fall ist, von fremden Mächten missbraucht, damit diese ihre messianische Mission vollenden können. Daß die sich mit ihrem Handeln völlig auf dem Holzweg befinden, interessiert diese Recht wenig, funktioniert das System doch auch so Recht gut. Aber für mich steht eines fest: Wen Gott einmal vertrieben hat, den nimmt er nicht wieder zurück. H.L.
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Ein glaubwürdiger Schritt der deutschen Juden wäre, daß sie den überkommenen „Zentralrat“ auflösen (der eh für kaum noch eine Juden spricht) und Josef Schuster schassen. Aber natürlich: Gegen Deutsche und Rechte als Bedrohung der Juden läßt sich dann nicht mehr wie bisher argumentieren. Das war immer die Funktion des Zentralrates. Nicht nur Deutsche müssen sich hinterfragen. Auch für die Juden ist es Zeit, im 21. Jahrhundert anzukommen. Sie haben in diesem nicht weniger Feinde als im 20. Aber es sind eben andere. Hel
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Deutschland: Gefangen zwischen Bekenntnis zu Israel und Toleranz zum Islam
Eine Exekutive, bei der spätestens seit dem krassen Gegensatz ihrer Härte im Umgang mit Demonstranten während der Corona-Zeit zu ihrem geradezu fürsorglichen Geleitschutz für Klimakleber deutlich ist, dass sie entweder auf Anweisung oder womöglich sogar aus sich heraus bereit ist, mit zweierlei Maß zu messen. Andererseits eine Politik, die seit Jahren bewusst das Land mit Migranten flutet und nun eingestehen müsste, dass sie dabei zutiefst fahrlässig und planlos gehandelt hat.
Das Bekenntnis zum Schutz jüdischen Lebens gehört zur Gründungs-DNA der Bundesrepublik. Aber dieses Bekenntnis trifft nun auf die angelernte Hypermoral, nach der alle willkommen sind und zusammenleben können. Um diese Illusion möglichst lange aufrechtzuerhalten, hat Deutschland und haben weite Teile Europas alles daran gesetzt, die eigene Identität so weit zu verleugnen, dass zumindest von Seiten der Gastgeber kein Konflikt zu erwarten war.
Gefangen zwischen dem selbstgewählten Bekenntnis zu Israel und der selbstauferlegten Toleranz zum Islam findet sich Deutschland planlos wieder, uneins und unfähig, sich zu fragen, was es selbst denn überhaupt möchte, und hofft stattdessen, mit billigen Solidaritätsbekundungen über die eigene Handlungsunfähigkeit hinwegzutäuschen, in der Hoffnung, dass auch dieser Sturm möglichst schnell wieder vorüberzieht. Doch den Gefallen wird der Sturm der Ampel nicht machen, denn er braut sich jetzt erst richtig zusammen.
… Alles vom 18.10.2023 im Newsletter bitte lesen auf https://www.tichyseinblick.de

 

Slavoj Zizek auf der Buchmesse: Wenn schon eine Frage zu Palästinensern für Tumult sorgt
… Zu den Kernaussagen Zizeks gehört, dass die Palästinenser aus der Analyse ausgespart werden. Der Rahmen der Buchmesse sei aber doch Vielfalt und Inklusion. Mehrmals machte er deutlich, dass die Terroranschläge ein schreckliches, brutales Verbrechen seien und er betonte, dass Israel jedes Recht habe, sich zu verteidigen.
Doch gab es ein „aber“: Um zu verstehen, was dort geschehe, müsse man den Hintergrund miteinbeziehen: die Palästinenser, wobei auffallend war, dass Zizek in diesem Zusammenhang oft auf Palästinenser, die im Westjordanland leben, Bezug nahm, wohl um einer rhetorischen Gleichsetzung mit der Hamas zu entgehen. Sehr schnell steuerte Zizek auf einen neuralgischen Punkt zu:
„Aber ich habe etwas Merkwürdiges festgestellt: Sobald man anfängt, den komplexen Hintergrund der Situation zu analysieren, wird man verdächtigt, den Terrorismus der Hamas zu unterstützen oder zu rechtfertigen. Ist uns klar, wie merkwürdig dieses Analyseverbot ist? In welche Gesellschaft gehört ein solches Verbot?“ Slavoj Zizek
… Alles vom 18.10.2023 bitte lesen auf
https://www.telepolis.de/features/Slavoj-Zizek-auf-der-Buchmesse-Wenn-schon-eine-Frage-zu-Palaestinensern-fuer-Tumult-sorgt-9337705.html

 

Muß sich Deutschland aufgrund der Staatsräson-Politik stets hinter die Regierungspolitik von Israel stellen?
Zwei Meinungen PRO und CONTRA

CONTRA: Außenpolitik ist kein Gefühlskino
So richtig es war und ist, die verabscheuungswürdigen Schlächtereien der Hamas rund um Gaza zu verurteilen, so notwendig ist es aber auch, das eklatante Versagen der israelischen Führung nicht mit der moralischen Unterstützung von langfristig verhängnisvollen Rachemaßnahmen zu bemänteln helfen. Die Deutschen im Jahr 2023 haben weder an dem Konflikt in der Ukraine noch an dem in Israel Schuld oder tragen dafür Verantwortung. Ohnehin ist Deutschland weder militärisch noch vom diplomatischen Gewicht her in der Lage, etwas Entscheidendes in diesen Kriegen zum Guten hin zu bewegen.
Die Tatsache, dass Deutschland wegen des Holocaust in der NS-Diktatur zu Israel besondere Beziehungen hat, darf nicht zu dem Fehlschluss führen, unter allen Umständen sich in konkreten Situationen hinter die Führung in Jerusalem zu stellen. Das ist umso weniger wegen der verhängnisvollen deutschen Einwanderungspolitik möglich. Wer über viele Jahre Heerscharen extrem judenhassender Migranten über die Grenze lässt, muss außenpolitische Positionen auch unter möglichen innenpolitischen Konsequenzen prüfen.
… Alles vom 18.10.2023 von Wolfgang Hübner bitte lesen auf
https://t.me/WolfgangHuebneraktuell
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PRO: Nö Herr Hübner! Israel ist ein Land mit besonderer Bedeutung für Deutschland. Israels Sicherheit ist durch Deutschland zu unterstützen. Die hierher eingereisten Muslime haben das zu akzeptieren, oder sich ein anderes Land zu suchen. Und sollten Sie sich mal im Völkerrecht einlesen, Israel hat jedes Recht die Hamas zu vernichten. Auch wenn dabei zivile Opfer zu beklagen sind. Das Völkerrecht stellt die zukünftige Sicherheit des Verteidigers über die Verhältnismäßigkeit. Ist so. Kann man nachlesen.
Nein, ich will Bockbärchen nicht in Schutz nehmen. Aber Ihren Blick, Herr Hübner, will ich auf die drohende Katastrophe für Deutschland ziehen. Denn die EUDSSR ist dabei eine Luftbrücke einzurichten, und glauben Sie das die Flieger aus dem Gaza alle leer zurückfliegen? Da ist ein Direktimport von Kriegstraumatisierten einschlägiger Ausrichtung in die deutschen Sozialsysteme und Kriminalstatistiken zu erwarten.
Davor habe ich wirklich ANGST. Grüße Peter Blum

 

Sicherheit von Israel ist für Deutschland Staatsräson
Das besondere Verhältnis zwischen Deutschland und Israel findet Ausdruck im Bekenntnis von Angela Merkel (vor der Knesset 2008) und Olaf Scholz (Regierungserklärung am 12.10.2023): „Die Sicherheit von Israel ist für Deutschland Staatsräson“.
Martin E. Renner beschreibt im Beitrag „Israel steht für uns alle“ (siehe unten) die daraus resultierende Verpflichtung der deutschen Politik aus konservativer Sicht.
Aus der „Staatsräson“ ergeben sich außenpolitische wie innenpolitische Verpflichtungen. Die ersteren sind kleiner, da Deutschland in der Weltpolitik eine immer geringere Rolle spielt. Die wirtschaftliche Macht (Deindustrialisierung) wie auch das internationale politische Ansehen (Glaubwürdigkeit moralgeleiteter feministischer Aussenpolitik) der Deutschen schwinden.
In der Innenpolitik hingegen stellt uns die „Staatsräson“ vor große Aufgaben und Probleme – allein zahlenmäßig, denn In Deutschland leben ungefähr 100.000 Juden und 8 Millionen Muslime. Der öffentliche Raum ist geprägt von Migranten, die im Islam sozialisiert worden sind und hierzulande ihren Hass auf Juden leben. DPolG-Chef Wendt weist auf „500 gewaltbereite radikalislamistische Gefährder“ hin (s.u.).
17.10.2023

 

Martin E. Renner: Israel steht für uns alle
Es gibt aktuell kein wichtigeres Thema als die unfassbar unmenschlichen Gräueltaten der Hamas am 7. Oktober 2023, mit denen sie unermessliches Grauen und Leid über Israel brachten. Taten, die jeden Glauben und jede Gewissheit an die universale Gültigkeit der Menschenwürde erschüttert haben.
Und genau die menschliche Würde war es, was die unmenschlichen „Hamas-Bestien“ ihren Opfern nehmen wollten und nahmen. Neben deren Leben. Das Leben von Frauen. Von Kindern. Von alten Menschen. Von arglosen und schuldlosen Zivilisten. Daheim, in den eigenen vier Wänden, oder auf den Straßen. Das Leben von feiernden Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ein Musik-Festival besuchten.

Morde auf der einen Seite der Straße. Süßigkeiten auf der anderen Seite
Es ging und geht um grausamste Entmenschlichung, um betont auffällige und einprägsame Erniedrigung und um bestialische Vernichtung. Es ging und geht um einen öffentlich zelebrierten Vernichtungswillen, um Blutrausch und Mordwahn, der die gleichgesinnt unmenschlichen Sympathisanten in überschwängliche und verzückte Volksfeststimmung versetzen sollte. Was auch gelang und gelingt.
In Berlin wurde im Nachgang dann von den entsprechenden und allseits bekannten Gruppen auf den Straßen ihrer „Hoheitsgebiete“ süßes Gebäck und allerlei andere Süßigkeiten verschenkt.
Wenn man diese Vorgänge tiefer gehend beschreiben will, ist man rasch in Gefahr, den Boden seiner eigenen Zivilisation und Kultur unter den Füßen zu verlieren. Und es ist sehr schwer darüber nachzudenken, was schlimmer zu beurteilen ist: Die „Bestien dieser Taten“ – oder diejenigen, die diese Untaten euphorisch feiern.

Archaische Denk- und Verhaltensmuster contra aufgeklärter Sittlichkeit
Unser „westliches“, nein, besser und treffender: Unser christlich-jüdisch – und durch die „Aufklärung“ – geprägtes Wertesystem ist hier zur Beschreibung der Vorgänge nicht anwendbar. Weil es die primitiven und archaischen Denk- und Verhaltensmuster des frühen Mittelalters lange überwunden hat und nicht mehr kennt.
Und genau dieser Umstand wird von dem grün-linken Unverstand, von der grün-linken Borniertheit und der grün-linken Hypermoral und Ignoranz negiert und geleugnet. Weswegen von dieser Seite niemals vernünftige Problemanalysen und sinnvolle Lösungsvorschläge zu erwarten sind.
Es lässt sich ganz ohne Glaskugel vorhersagen, welche „Gesinnungsallianz“ schon bald wieder unterschwellige und auch offene Kritik am nun zu erwartenden israelischen Gegenschlag und am israelischen Vorgehen üben wird.
Denn natürlich werden nun im Gazastreifen in Bälde „unschöne Bilder“ von „unschuldigen Opfern der palästinensischen Zivilbevölkerung“ entstehen und weltweit veröffentlicht werden.

Zwei grundlegende Aspekte müssen beachtet werden
Erstens und zugleich ein weiterer Beweis für die perfide und infame Geisteshaltung der Hamas: Opfer der palästinensischen Zivilbevölkerung sind von der Terror-Hamas als „Märtyrer fremden Willens“, bewusst einkalkuliert. Und zugunsten einer fortwährend wirkenden Propaganda-Strategie geradezu willkommen.
Zweitens war und ist Israel nicht der Aggressor, sondern seit Jahrzehnten in der abwehrenden Defensive. Seit seiner Staatsgründung in der permanenten und existentiellen Defensive. Einer Defensive, die nicht nur über Recht und Unrecht entscheidet, sondern über „Leben oder totale Vernichtung“ wirkt.

Nicht nur Vernichtung des Staates, sondern Vernichtung des jüdischen Lebens
Genau das ist das erklärte Ziel der Terrortruppen der Hamas. Solange das so ist, kann es keine Basis für Kompromisse geben. Keine Basis für Verhandlungen. Diplomatische Bemühungen verbleiben darum bestenfalls im Status eines zeitlich begrenzten „Aufschubs“ und haben deshalb keine endgültige Valenz.
Würde die Hamas ihre Terrorhandlungen einstellen und ihren archaischen und durch islamischen Hass geprägten Vernichtungswillen überdenken und davon abrücken, dann würde sofort Frieden herrschen.
Würde Israel seine Verteidigungsmaßnahmen einstellen, stünden Israel und seine Menschen vor der sofortigen Auslöschung und vollständigen Vernichtung.
Wer sich dieser erschreckenden Realität und dieser Ausweglosigkeit nicht stellt, kann nur zu falschen Schlussfolgerungen gelangen.
Insbesondere nach dieser neuen „Qualität“ des blutigen 7. Oktobers 2023 darf man sich friedliche Verhandlungen natürlich wünschen und erhoffen. Aber man kann sie in dieser Situation von Israel und von den Angehörigen und den Hinterbliebenen dieser bestialisch dahingemeuchelten und geschändeten Frauen und Kinder nicht fordern.
Sowohl aus menschlicher, aus weltanschaulicher und auch aus politischer Perspektive hat Israel das Recht und die Pflicht, den verantwortlichen Gegner und Feind mit allen Mitteln zu sanktionieren und zur grundsätzlichen Umkehr zu zwingen.

Es soll niemand meinen, uns ginge das hierzulande nichts an
Das Gegenteil ist der Fall. Israel führt den Kampf. Ist jetzt gezwungen, den Kampf zu führen, der uns – auch hier in Europa – unweigerlich bevorsteht. Auch, weil grün-linke und bolschewoke „Weltverbesserer“ und „Bessermenschen“ das eigentliche Kernproblem immer und immer wieder leugnen: Den globalen, unbedingten Macht- und Unterwerfungsanspruch im Islam.
Schon seit Jahrzehnten widersprechen wir hier in den westlichen europäischen Staaten diesem Anspruch des Islams nicht deutlich genug. Wir stellen uns nicht dagegen und sind bisher nicht entschlossen genug „das Eigene“ gegen „das Fremde“ zu verteidigen.
Seit Jahrzehnten haben unsere Regierungen weggesehen und beschwichtigt. Haben schöngeredet und das eigentliche Problem ignoriert und damit jeden Lösungsansatz negiert.
Und seit Merkels vollständigem Dammbruch – 2015 – haben wir uns diese islamische Geisteshaltung, welche aktuell zu den schrecklichen Ereignissen in Israel geführt hat, bedingungslos und ungefiltert ins eigene Land importiert und durch Steuergelder finanziert.
Und zwar millionenfach. Noch haben wir hierzulande keinen „Gaza-Streifen“. Aber wir haben bereits die entsprechende Parallel-, nein, Gegengesellschaft und wir haben mittlerweile in nahezu allen Ballungsgebieten unbetretbare „No-Go-Areas“. Die alle eines gemeinsam haben: Eine mehrheitlich islamische Prägung.
Nicht in Gaza, sondern es war in Berlin, wo angesichts der blutigen Mordorgie des 7. Oktobers 2023 auf der Straße süßes Gebäck und andere Süßigkeiten gereicht und jedes Todesopfer bejubelt wurde.
Und es ist das politische und auch das mediale Berlin, welches jetzt tränentriefend Anteilnahme und Verständnis heuchelt – das eigentliche und wirkliche Problem aber noch immer nicht sehen will.
Das große und eigentliche Thema ist nicht „Antisemitismus“, wie es in diesen Tagen allüberall zu sehen, zu hören und zu lesen ist.
Das eigentliche Thema heißt Islam und deren extremistischen und zu Terrortaten aufgerufenen Jünger nicht nur Juden, sondern uns alle – jeden Nicht-Moslem – hassen und korankonform in die Hölle schicken wollen und werden. Wenn wir es zulassen.
… Alles vom 14.10.2023 von Martin E. Renner bitte lesen auf
https://www.facebook.com/people/Martin-E-Renner/pfbid0KjzFmLkZR5SbShkMxrS71kM7UdUFkMwQzhUiqHnhdbT38QHoGRa67kMfMQupNKwXl/

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Seht euch die Bilder genau an. Es geht nicht nur um Israel, sondern den ganzen Westen
… In Deutschland und anderen westlichen Ländern finden Kundgebungen und Jubelfeiern für den Massenmord der Hamas an Zivilisten in Israel statt, bei dem selbst Kleinkinder abgeschlachtet werden. Demonstrationen für Israel, die es in Deutschland auch gibt, können nur unter massivem Polizeischutz stattfinden. Und selbst die Präsenz der Beamten verhindert Übergriffe wie in Neukölln und Chemnitz nicht.
In Chemnitz beispielsweise attackierten ein 17- und ein 20-jähriger Syrer eine Demonstrationsteilnehmerin, rissen ihr ein Israel-Fähnchen aus der Hand, stießen einen Mann, der ihnen im Weg stand, zu Boden und traten auf ihn ein. Es passierte also deutlich mehr als bei der so genannten Hetzjagd in Chemnitz 2018. Der Angriff von 2023 bleibt eine mediale Randnotiz ohne Beteiligung von ARD und Kanzleramt.
In München wird ein Museum nicht an der langen Nacht der Museen teilnehmen – das Jüdische Museum. Es heißt, die Sicherheitslage lasse das nicht zu. In Berlin stellt der jüdische Fußballclub Makkabi seinen Spielbetrieb aus Sicherheitsgründen vorerst ein. Der in Berlin lebende jüdische Rapper Ben Salomo sagte dem Tagesspiegel, die Polizei habe ihm davon abgeraten, sich in Neukölln aufzuhalten.
Selbst die Sicherheit der Juden in Deutschland ist nicht mehr bundesrepublikanische Staatsräson (falls sie es je war). Wohlwollende Förderung gibt es nur für das Gedenken an tote Juden. Die beim offiziellen Deutschland beliebtesten Juden heißen Herr und Frau Stolperstein.
Gleichzeitig gehen die deutschen Zahlungen weiter, etwa 250 Millionen Euro jährlich, die in die Westbank und den Gazastreifen fließen, wo sie, wie Außenministerin Annalena Baerbock unermüdlich betont, nicht direkt den Terror unterstützen. Und in Deutschland selbst genießt eine Kulturschickeria, die Israel dekolonisieren und den Holocaust neu kontextualisieren will, nach wie vor die Unterstützung einer Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
Es geht nicht nur um Juden und Israel. Sondern um den Bestand der westlichen Zivilisation. Deren Feinde befinden sich nicht irgendwo draußen, sondern im Inneren.
Publico wird sich dieses Themas in den kommenden Tagen annehmen. Heute veröffentlichen wir zum zweiten Mal einen Text aus dem Jahr 2021, der heute noch aktueller wirkt als jetzt.
… Alles vom 13.10.2023 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2023/10/seht-euch-die-bilder-genau-an-es-geht-nicht-nur-um-israel-sondern-den-ganzen-westen/
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Einige Kommentare:
Die Etablierten sind nicht blind. Sie wissen darum, dass es zu spät ist. Man vermeidet ein Reizen, um schlafende Hunde, sprich: Gewalt, nicht zu wecken.
Die könnte für Deutschland, gar für die gesamte EU zu einem Krieg im Inneren (man nennt das “Bürgerkrieg”) führen. Spätestens seit Frau Dr. Supergau Merkel 2015 den Weg für die Invasion des Youth Bulge islamischer Länder (und derer, die animistischen Religionen anhängen, wenn überhaupt) freigemacht hat, finden sich nun in Deutschland, an den Fleischtöpfen der Ruhigstellung, 100.000de (nicht Baerbock’sche Kilometer) potenzielle “Kämpfer”. Deren Hass wird steigen, wenn die unterwegs und daheim versprochenen Häuser, Autos und Frauen nicht bei ihnen in der Notunterkunft vorbeischauen… Dieser Unmut wird sich mit dem religiösen Fanatismus mischen.
Wie gesagt: Die Etablierten wissen das. Wir bezahlen sie, leider. Wahrscheinlich bekommen sie aber auch noch von anderen Interessenten an europäischer und deutscher Ohnmacht Honorare… Ich habe die Heuchelei um den politischen Islam satt. M.Sch:
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Dieser Artikel ist eine extreme schwierige Gemengenlage, weil er mehrere Punkte miteinander vereint, die nur zum Teil miteinander zu tun haben. Ich werde mich daher nur auf einige wenige Punkte beschränken.
1) Zuwanderung: Wenn man sich kluge Bemerkung des verstorbenen Peter Scholl-Latour bezüglich Kalkutta ins Gedächtnis ruft, sollte einem klar werden, wie normalerweise Zuwanderung erfolgen sollte und wie nicht. Vernünftige Zuwanderung bedeutet nicht zu viele Menschen aus anderen Kulturkreisen in zu kurzer Zeit aufzunehmen und dann diese auch nicht auf wenige Stellen konzentrieren, denn vernünftige Zuwanderung bedeutet Assimilierung der Zugewanderten. Das heißte diese Menschen müssen die wesentlichen Eigenschaften der neuen Heimat übernehmen. Das dauert und setzt auch die innere Bereitschaft dieser Menschen voraus, denn sonst bildet sich ein Staat im Staat heraus.
2) Konsequenzen falschen Tuns: Natürlich haben die herrschenden politischen Kreise und ihre bezahlte Helfer vom Stamm der “nichts wissenden, aber alles besser wissenden Gutmenschen” in den Medien, dies alles ignoriert und weiter gemacht als könnte dies niemals negative Auswirkungen haben. Denn wer horcht schon auf alte, tote und weiße Männer.
Das ist weder hip, progressiv, noch entspricht es dem Zeitgeist. Nun hat man halt sich in diesem Fall nicht Kalkutta, sondern den Nahen Osten mit all seinen Problemen importiert, weil diese Menschen eben nicht integriert sind. Ganz im Gegenteil, hat man sie auch noch in ihren ursprünglichen Vorstellungen bestärkt und nun “Wunder, oh Wunder” leben diese sie auch entsprechend aus. Die fatale Konsequenz ist leider, daß man den importierten “Nahen Osten” aber auch nicht mehr los wird.
3) Ausblick auf die Zukunft: Das ist erst der Beginn. Was wird wohl los sein, nachdem Israel mit dem Gaza-Streifen “fertig” ist? Die Spirale der Gewalt im Nahen Osten, geboren aus dem Starrsinn zynischer, wirklichtsfremder und auch letztendlich menschenfeindlicher Politiker eskaliert seit Jahrzehnten mit stetig steigenden Opferzahlen auf beiden Seiten und fördert letztlich nichts anderes als Haß, der keine Grenzen mehr kennt. Wenn diese fatale Entwicklung nicht alsbald gestoppt wird, ist eine Umkehr nicht mehr möglich.
Ob der Staat Israel 2060 noch bestehen wird, weiß ich nicht. Allerdings gehe ich bei einer Beibehaltung der jetzigen Entwicklung von einer größeren Wahrscheinlichkeit aus, daß die ganze Region ein großer Friedhof sein wird.
Ich hoffe ich irre mich. O.K.
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Nicht nur Israel wurde angegriffen, sondern die gesamte westliche Welt steht unter Beschuß.
Genau das habe ich bereits Anfang 2020 geschrieben und ich bleibe bis heute dabei. Es ist Dritter Weltkrieg und der Westen ist dabei diesen zu verlieren, dank seiner inneren Feinde und der Trägheit der Mehrheit.
Und wenn man sich all die Bilder anschaut, dann wird klar, warum linke also sozialistische Parteien in aller Welt ( in den USA nennen die sich Liberale) Migration befeuern und so fünfte Kolonnen importieren. Nur die dümmsten Kälber feiern Willkommensfeste für ihre Metzger. Jedes halbwegs normale Volk verteidigt seinen Lebensraum und arbeitet erst einmal daran, daß eigene Volk voranzubringen.
Mit ist egal ob man über mich lacht, aber Migration, Klima, Corona, Gender, das sind alles gesellschaftliche Waffen und die werden nur gegen den Westen eingesetzt. Nur hier deindustrialisiert man, nur dort wo Menschen europäischer Abstammung leben zersetzt man die Bevölkerung mittels Migration und nur hier wiegelt man die Jugend auf und befeuert die Dekadenz und sabotiert Bildung und Wissenschaft.
Nur im Westen gibt es Menschen die lauthals über den eigenen Lebensraum schimpfen und dies auch dürfen. China oder Rußland kennen diese Probleme nicht. China oder Rußland brauchen aber auch keinen Great Reset um alles auszulöschen was den Westen eigentlich ausmacht. Maj
Ende Kommentare

 

 

Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG): Krieg in Israel bedeutet auch Gefahr in Deutschland
„Die Bilder aus Israel sind schockierend und entsetzlich und alarmieren natürlich auch die Sicherheitsbehörden in Deutschland und Europa“, so der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt am 8. Oktober 2023. …
Allerdings bereite die große Unterstützerszene der Terroristen massive Sorgen, erklärte der DPolG-Chef: „Wir brauchen auch in Deutschland eine andere Politik im Umgang mit extremen radikal-islamistischen Personen und Organisationen, die immer wieder mit israelfeindlichen und antisemitischen Parolen und Demonstrationen auffallen und offen ihren Hass zeigen. Möglicherweise muss das Vereinsrecht geändert werden, um die konspirative Arbeit angeblich kultureller Vereine besser beobachten und notfalls mit Verboten und Auflösungen rasch eingreifen zu können.“
Mehr als 500 gewaltbereite radikalislamistische Gefährder in Deutschland seien ein riesiges Terrorpotential, alle Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Auch an dieser Stelle müsse die deutsche Politik sich fragen lassen, wie auf diese Szene dauerhaft reagiert werden soll.
… Alles vom 12.10.2023 bitte lesen auf
https://www.dbb.de/artikel/krieg-in-israel-bedeutet-auch-gefahr-in-deutschland.html