Quoten

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Hochschwarzwald am Schauinsland 13.1.2021: Wetterbuchen im Schnee

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  • Die Migrationsquote spaltet die Gesellschaft (24.1.2021)
  • Tribalismus ist Gift für die Bürgergesellschaft (22.1.2021)
  • Die Identitätsdemagogen: Herkunftsquote für Staatsdiener (22.1.2021)
  • Berlin im Quotenwahn: Die deutsche Hauptstadt wird zur Ständegesellschaft (18.1.2021)

 

 

Die Migrationsquote spaltet die Gesellschaft
Damit der Öffentliche Dienst weltoffener wird, fordert Berlins linke Sozialsenatorin Elke Breitenbach eine Migrationsquote. Das Projekt ist umstritten. Sogar der Koalitionspartner SPD hat plötzlich verfassungsrechtliche Bedenken. Aber wer würde davon eigentlich profitieren?
Birgül Akpinar ist Mitglied des Landesvorstands der baden-württembergischen CDU und des Netzwerks Integration. Sie arbeitet seit 1993 im öffentlichen Dienst.

Frau Akpinar, Sie sind die einzige Migranten-Vertreterin im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg. Sind Sie eine Quoten-Migrantin?
(lacht). Um Himmels Willen, nein. Wir sind ja in Baden-Württemberg. Da mögen wir keine Quoten, da zählt Leistung. Ich glaube, ich habe die Stimmen nicht aufgrund meiner Herkunft bekommen. Ich hab mir die erarbeitet. Natürlich habe ich auch Unterstützer in der Partei. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Frauen mit Migrationshintergrund doppelte Leistung erbringen.
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Aber warum kann man nicht zugeben, dass man auf dem Migranten-Ticket Karriere gemacht hat? Ihre Kollegin Düzen Tekkal hat damit keine Probleme. Der Welt hat sie gerade gesagt, sie hätte ihren ersten Job als RTL-Redakteurin nur bekommen, weil sie als Migrantin Themen besetzt hat, die kein Deutscher besetzt hat.
Ich persönlich würde das nicht wollen. Ich möchte nicht, dass die Leute denken, die Frau ist da nur reingekommen, weil sie diesen Migrationshintergrund hat, egal, ob im Beruf oder in der Partei. Ich bin doch kein Feigenblatt. Ich möchte weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Ich möchte einfach nur die gleichen Chancen bekommen – wie jeder andere auch.
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Aber wäre es schlimm, wenn die CDU sagen würde, mit Birguel Akpinar erreichen wir Wähler, die wir sonst nicht erreichen, weil sie schon allein aufgrund ihrer Herkunft bestimmte Akzente setzt und sich gerade dadurch Vertrauen erworben hat?
Nein, schlimm wäre es absolut nicht. Aber es sollte nicht so im Vordergrund stellen. Ich bin nicht für eine Quote. Die CDU muss ja schon bereits ein Frauenquorum, also eine abgeschwächte Form der Quote, bei Parteiämtern und an Mandaten erfüllen. Käme jetzt noch die Migrationsquote, dann geht es in Folge nicht mehr nur um Herkunft, sondern auch um Religion – und irgendwann vielleicht auch noch um die sexuelle Orientierung.
… Alles vom 24.1.2021 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/innenpolitik/migrantenquote-berlin-linke-gruene-breitenbach-integration-frauenquote-oeffentlicher-dienst
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Einige Kommentare:
Mit Frau Akpinar hatten Sie eine hervorragende Persönlichkeit im Interview.
Bravo, Frau Hildebrandt. Ich bin begeistert von der Einstellung dieser Politikerin. Es zeigt sich zum x-ten mal, die Identitätspolitik der Linken und Linksliberalen ist der Totengräber einer modernen Gesellschaft. Nach Lesart dieser Doktrin sind nicht mehr Leistung, Fleiß und Bildung nötig, sondern nur die Zugehörigkeit zu einer vermeintlich benachteiligten Gruppe, um die seltsamsten Ansprüche geltend machen zu können. Das ist der Niedergang der Wissensgesellschaft. Die Identitätspolitik ist rassistisch und diskriminierend und hat in unserer Geschichte in seiner extremsten Form zu millionenfachem Leid und Tod geführt. Anhänger des Totalitären können die Finger nicht von Diktat, Befehl, Gehorsam, Diskriminierung und Klassifizierung der Menschen lassen, egal wen sie als ihr Vorbild erklärt haben. Freiheit und Demokratie können diese Herrschaften nicht ausstehen.
24.1.2021, M.S.
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Quoten = Bürokratie
Tolle Frau. Ich arbeite in einem multinationalen Team hochleistungsfähiger Kollegen aus allen möglichen Ländern. Muslime, Aleviten, Christen, Atheisten, Araber verschiedener Länder, Osteuropäer, Kaukasier… Die paar deutschsprachigen haben oft im Ausland studiert. Verschiedene Kulturen, verschiedene Sozialisationen. Geht hervorragend.
Komisch? Nein, weil die Leistung verbindet! Top.
Hätten wir eine Quote, müsste diese ganz eindeutig
1. für Männer
und
2. für Deutsche ohne Migrationshintergrund
eingerichtet werden. Das Ganze gilt nicht nur bei uns, sondern im gesamten Gesundheitssystem.
Verehrte linke Leistungsgegner: Diese Leute muss man weder betreuen (auf gut bezahlten Arbeitsplätzen für Sonst-für-nix-zu-Gebrauchende) noch quotieren. Sie sind top ausgebildet, leistungswillig -auch ganz gegen die Betreuungsfantasien von linksgrünfaul. Sorry.
Von dieser Migration: Sehr gern sehr viel.
24.1.2021, M.f.
Ende Kommentare

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Die Identitätsdemagogen: Herkunftsquote für Staatsdiener
Der Berliner Senat plant eine Herkunftsquote für Staatsdiener. Das Vorhaben ist ein Schritt zur Zerstörung der Bürgergesellschaft, die Identitätspolitiker in fast allen Parteien vorantreiben. Ihre Ideologie ist toxisch. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das Gift schluckt ….
Es gibt keine Belege für Diskriminierung. Trotzdem sollen „Strukturen aufgeknackt“ werden. …
Wie viele Neuköllner mit arabischem Vater oder Kladower mit Schweizer Mutter tatsächlich darüber frustriert sind, dass sie trotz guter Prädikatsnoten nicht bei der Berliner Staatsanwaltschaft anfangen dürfen, darüber gibt es – siehe oben – keinerlei Erkenntnisse.
Auch sonst beherrscht Tekkal die Technik virtuos, eine unbelegte Behauptung an die nächste haltlose Suggestion zu knüpfen, bis ein ganzes Gewebe aus Demagogie entsteht.

In beiden Fällen, Geschlecht wie Behinderung, handelt es sich um individuelle Merkmale. Der „Migrationshintergrund“ stellt dagegen auf ein überindividuelles Merkmal ab: die Herkunft. Über die Chancen bei der Einstellung soll also mitentscheiden, woher die Eltern des Bewerbers kommen. Aus Bürgern werden damit Angehörige von Kollektiven, denen sie durch Geburt angehören.
Hier liegt der grundsätzliche Unterschied zwischen Bürgergesellschaft und identitätspolitisch geformter Gesellschaft, zu der viele Aktivisten in den USA und Europa als neuer Verheißung aufbrechen wollen: In der Bürgergesellschaft genügt als Identität der Name. Eine Person ist Bürger, darüber, wie er sich sonst zuordnet, politisch, religiös und anderweitig, und was er von dieser Zuordnung nach außen zeigen will, entscheidet er selbst.
In der neuen Identitätswelt besteht die Gesellschaft aus Kollektiven, aus modernen Stämmen. In diesem Neotribalismus entscheidet die Herkunft über Zuordnung und Platz. Wahrscheinlich ahnen die Autoren und Agitationsredner des Berliner Quotengesetzes dunkel, an welche historische Gründe sie damit rühren.
… Alles vom 22.1.2021 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2021/01/die-identitaetsdemagogen/
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Einige Kommentare:
Digitalisierung und Automatisierung
der Verwaltung und Wirtschaft ist unaufhaltsam, bis 2035 werden 35% aller Arbeitsplätze vernichtet werden. In der händischen dt. öffentlichen Verwaltung sicher noch mehr.
22.1.2021, t.A.
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Ich war beruflich oft in Ostasien, bin mit einer Chinesin verheiratet
und habe eine chinesische Stieftochter. Und ich kann Ihnen daher verraten, dass die sich zunehmend genervt fühlen, aufgrund ihres Aussehens und ihrer Herkunft von linkspopulistischen und linksextremen Politikern und Haltungsjournalisten in Schubladen gesteckt zu werden. Beide sind dummerweise in Job und Schule außerordentlich erfolgreich. Und das mögen linke Identitätspolitiker nicht. Lesen Sie SPON. Sie werden erkennen, dass linke Haltungsjournalisten keine erfolgreiche Ostasiaten mögen. Und erfolgreiche Migranten möchten nicht auf ihre Herkunft reduziert werden. Ihr Vorredner, Peter Pasch, verwendet somit die korrekte Bezeichnung für linke Identitätspolitiker und Haltungsjournalisten. Es sind Rassisten. Hat man das begriffen, wird auch klar, warum sie überall strukturellen Rassismus sehen. Die ganzen Rassisten linker Parteien und Medien schließen von sich auf andere, was menschlich ist. Glücklicherweise habe ich mit solchen Rassisten nichts zu tun. In meinem Umfeld finden sich fast nur Angehörige der bürgerlichen Gesellschaft, die keine linken Rassisten wählen.
22.1.2021, M.G.

Ja, eben, Quote markiert Rassismus.
Wer etwas kann, braucht keine Quoten, ganz egal woher man kommen mag.In Berlin soll Mittelmaß installiert werden. Wenn es nicht über schlichte Zugangsbedingungen geht, braucht`s eine Quote. Siehe z.B. Polizei in Berlin.
22.1.2021, bau
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„Menschen mit Migrationshintergrund“ wollen keine Quote
„Berlins rot-rot-grüner Senat plant eine sogenannte Migrantenquote im öffentlichen Dienst der Stadt.“ Das glaube ich nicht, bzw. will es nicht glauben. Denn das ist ohne jeden Zweifel verfassungswidrig in mehrerlei Hinsicht. Wer im öffentlichen Diesnt arbeitet muss nach Recht und Gesetz die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Diese gibt es es aber nicht zweierlei, alle Deutsche Bürger sind vor dem Gesetz gleich. Rechtlich ist es also unmöglich einen Status „Migrant“ zur Geltung zu bringen. Es verstößt nicht nur gegen den Grundsatz, freier, allgemeiner und geheimer Wahlen, sondern betreibt eine rassistische Spaltung der Gesellschaft. Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil von November 2020, in einer anderen Sache, den Recht-Grundsatz in seinem Urteil festgehalten:
„Gemäß GG Art 3, ist es verfassungswidrig Gleiches ungleich zu behandeln, deswegen ebenso, Ungleiches gleich zu behandeln“ Andererseits, wird da eine verfassungswidrige Spaltung der Gesellschaft beterieben, denn das Grundgesetz erlaubt keine Einstufung oder verschiedenartige Behandlung vor dem Recht, ja nach Herkunft.
Wer Menschen vor dem Recht nach ihrer Herkunft kategorisiert und einstuft und dadurch einen unterschiedlichen Bürgerstatus vor dem Recht einräumt, betreibt selber Fremdenfeidnlichkeit und Rassismus.
Viele jener deutschen Staatsbürger welche durch die Politk, fahrlässig fremdenfeindlich als „Menschen mit Migrationshintergrund“ eingestufr werden, wollen dies gar nicht, sie wollen ganz normal Deutsche sein wie alle anderen.
22.1.2021,P.P
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 „Düzen Tekkal erklärt Demoteilnehmer zu Verfassungsfeinden“
Sätze wie aus einer Parallelwelt: „Am Wochenende in Berlin hatten wir ja Zweiundzwanzigtausend, die sozusagen verfassungsfeindlich sind, die die Werte mit Füßen treten, die in Parallelstrukturen leben, die nicht integriert sind“, sagt dazu grinsend Journalistin Tekkal, die dann auch noch debattiert haben will, was dieses komische Deutschsein eigentlich bedeutet.
Aus; https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-maischberger-duezen-tekkal-erklaert-demoteilnehmer-zu-verfassungsfeinden/ 
Die Tekkal ist eine ausgewiesene Deutschen Hasserin, sie sollte sich mit ihrem losen Mundwerk mal etwas zurücknehmen
21.1.2021, N.M.
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Die Forderung nach einer Migrantenquote
lässt sich allein mit einem sogenannten Narrativ (also eine konstruierten, von der Realität abweichenden Geschichte = Lüge) begründen – wie jedes andere linksgrüne, vorgebliche Gerechtigkeitsprojekt auch. Hier ist es die sogenannte Identitätspolitik, die Ausfluss des linksgrünen (De-) Konstruktivismus ist, der nichst anderes ist, als die Umsetzung des althergebrachten Spruches „Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt“.
Hier wunderbar analysiert von Herrn Wendt. Wenn man das nicht auf Fakten, sondern auf nackter Ideologie aufbauende linksgrüne System einmal durchschaut hat, ist es wirklich einfach, die Forderungen richtig einzuordnen. Wirklich erschreckend ist, dass dieser grobe Unfug auch in der CDU praktiziert wird.
21.1.2021, St.B.
Ende Kommentare.

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Berlin im Quotenwahn: Die deutsche Hauptstadt wird zur Ständegesellschaft
In Berlin soll eine Migrantenquote für den öffentlichen Dienst eingeführt werden. Mit einem solchen Gesetz wäre die deutsche Hauptstadt wieder einmal Vorreiter in der Kunst, die Gesellschaft in immer neue Gruppen und Grüppchen aufzuspalten.
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Berlin hat eine bewegte Geschichte, und nichts treibt die gegenwärtige Landesregierung mehr an als der Ehrgeiz, Geschichte zu schreiben. SPD, Linkspartei und Grüne verwalten die Hauptstadt nach dem Motto: Hauptsache, anders. So gab sich Berlin das erste Integrations- und Partizipationsgesetz in einem deutschen Bundesland, das erste Landesantidiskriminierungsgesetz, das Polizisten zwingt, den Tatbestand der Nichtdiskriminierung nachzuweisen, und auch den ersten Mietendeckel. Dass dieser ein Fall für das Bundesverfassungsgericht wurde und faktisch zu weniger Neubauten, höheren Erstmieten und einem deutlich knapperen Wohnungsangebot geführt hat, ficht die Koalitionäre nicht an. Zeichen sollen gesetzt werden. Insofern war es nur eine Frage der Zeit, bis Berlin auch dieses juristische Neuland betreten würde: Eine Migrantenquote von 35 Prozent für den öffentlichen Dienst soll her.

Die Quote als ideologischer Taschenspielertrick
Elke Breitenbach will Gerechtigkeit durch Sichtbarkeit herstellen: «Wir haben den Anspruch, dass alle Menschen in dieser Stadt die gleichen Chancen haben. Strukturelle Diskriminierung nehmen wir nicht hin.» In Berlin weisen zurzeit rund 35 Prozent der Bevölkerung, aber nur 12 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen Migrationshintergrund auf. Ergo seien «festgelegte Regeln und eine klare Förderung in Form einer Quote nötig, damit mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in der Verwaltung eingestellt werden».
Die Senatorin erhebt damit den schlimmen Vorwurf, in einer Stadt, die links regiert wird, agiere der Staat rassistisch. Laut Breitenbach lehnen Landesverwaltung und Landesunternehmen, Stiftungen, Gerichte und Staatsanwaltschaften geeignete Bewerber nur deshalb ab, weil diese ausländische Wurzeln haben. Falls dem so wäre, hätten SPD, Linkspartei und Grüne in ihrem Kernanliegen, Berlin zu einer Musterstadt für Toleranz und Weltoffenheit auszubauen, dramatisch versagt.
… Alles vom 18.1.2021 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/berlin-im-quotenwahn-die-hauptstadt-wird-zur-staendegesellschaft-ld.1596975?mktcid=nled&mktcval=124&kid=nma_2021-1-22&ga=&trco=
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Einige Kommentare:
… nach ethnischer Zugehörigkeit spalten
Was für ein Wahnsinn! Es wird nicht mehr nach Eignung und Qualifikation entschieden, sondern nach ethnischer Zugehörigkeit (oder gibts in Deutschland deutsche Migranten?). Das ist doch genau das, was eigentlich nicht mehr geschehen soll! Das ist nicht nur diskriminierend, sondern forciert die Spaltung der Gesellschaft noch weiter! Mal abgesehen davon, daß dann in der unseligen Berliner Verwaltung noch weniger klappt als bis dato. Nur – die wirklich großen Probleme unserer Zeit werden wieder nicht angegangen, sondern mittels solcher Aktionen einfach nur an den Rand geschoben…. für später. Was für ein Trauerspiel! Wohin soll das denn noch führen?
18,1,2021., B.v.B.,NZZO
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Ständegesellschaft als faschistische Unrechtsordnung
Das zentralste Fundament der Bürgergesellschaften ist die Gleichrangigkeit der Staatsbürger, welches u.a. seinen Ausdruck im Antidiskriminierungsartikel 3 des Grundgesetzes findet, welches eine Ungleichbehandlung seitens der Staatsorgane vollständig untersagt. Sollen auf einmal bestimmte Personen oder Gruppen besser behandelt werden („…manche sind gleicher“), so handelt es sich nicht mehr um eine Bürgergesellschaft, sondern im mildesten Falle – wie der Artikeltitel dies ja auch schon hervorhebt – um eine Ständegesellschaft, im Zweifelsfalle um eine faschistische Unrechtsordnung. Auf jedem Fall sind daher alle Ansinnen dieser Art vollständig und unabänderlich unvereinbar mit der Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung, es handelt sich vielmehr um ein schwerstes Verbrechen gegen diese.
18.1.2021, B.H.
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Regressiver Tribalismus und inbrünstige „Identitätspolitik“
nach US-Ostküsten-Schablone beissen sich mit dem Paradigma der aufgeklärten Bürgerinnengesellschaft à la Voltaire, Franklin, Schiller & Kant. Multi-Clan-Berlin ist anno 2021 eher Dritte Welt als Weltstadt. Dazu passt die skurrile Freiheitsignoranz der westlichen Paradepolitikerin und DDR-geeichten „Alternativlos“-Kanzlerin.
19.1.2021, P-M-
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Man stelle sich vor, Syrien und ähnliche Länder blühen plötzlich auf,
prosperieren kräftig, und die Hälfte der Migranten wandert zurück in ihre Ursprünge. Die Migrantenquote in Berlin sinkt so auf die Hälfte. Muß dann die Hälfte der Migrations-Quotenangestellten und -beamten aus dem Öffentlichen Dienst Berlins wieder entlassen werden?
19.1.2021, W.H.
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Quotenregelungen als eine Art positiver „Rassismus“
Es gab furchtbare Zeiten in Deutschland, da wurde nach Voll-, Halb-, Viertel und „Etcetera-Menschen“ unterschieden, um sie aus der Öffentlichkeit und von Lebenschancen, ja vom Leben selbst auszuschließen. Wendet man nun etwa ein Verfahren an (um Menschen/Bürgern Lebenschancen zu eröffnen) das dann wieder indirekt auf nationaler oder sogar ethnischer Abstammung zusammen mit Migrationshintergrund beruhen könnten und das nicht wenigen gerade daher als geschichtlich und menschlich als sehr anrüchig erscheinen würde? Hat man dies auf dem Hintergrund der im Grundgesetz ausgesprochenen Gleichheit der Menschen an Würde bedacht? Könnte nicht sogar unterstellt werden, solche Quotenregelungen seien eine Art positiver „Rassismus“, obwohl es ja Rassen eigentlich nicht gebe?
Heiligt der sehr gute Zweck, nämlich Menschen Lebenschancen zu vermitteln, das Mittel einer solchen Quote, wenn diese gerade das ungewollt befördern könnte, was sie gut gewollt verhindern will, nämlich Unterschiede ( lat. discrimina) zwischen Menschen, ihrer Abstammung, ja indirekt auch ihrer Hautfarbe zu machen, wenn auch in einem erhofften positiven Sinne und aus guter Gesinnung heraus? Berlin wäre gut beraten, ein solches Gesetz unter Beteiligung aller politischen Parteien und gesellschaftlichen Kräfte der Stadt auszuarbeiten, statt ein solches Quotengesetz aus ideologischen wenn auch wohlmeinenden Gründen durchzudrücken. Schon um der Menschen Willen, die von einer solchen Quote profitieren sollen.
19.1.2021, T.J.
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Die Clans in Neukölln freuen sich schon.
Wer links, grün, rot wählt, der erhält auch links, grün, rot. Also nicht jammern sondern bei Wahlen handeln, oder das Land verlassen.
Quoten sind nichts anderes als progressiver Rassismus, Sexismus etc. Da hilft es auch nicht, dies „positive Diskriminierung“ zu nennen. Diskriminierung bleibt Diskriminierung und ist in der Natur immer positiv für eine Seite. Wo bleibt eigentlich das Verfassungsgericht? Warum haben wir ein Grundgesetz, dass dies explizit verbietet?
19.1.2021, E.S.
Ende Kommentare