Flaggen

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Berlin am 27.5.2018 – Demo „Zukunft Deutschland“

  • Fahne oder Flagge? Bundesflagge – Nationalflagge
  • Die Regenbogenfahne
  • Regenbogen
  • Staat

Die Regenbogenfahne ist das Symbol für links-grüne Transformation, Islamisierung und eine geradezu psychotische Verherrlichung von Homo und Trans
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40 Deutschlandflaggen: Staatsschutz gegen Schwarz-Rot-Gold
Entsetzen in Nachrodt-Wiblingwerde“, titelt die Redaktion des Nachrichtenportals Lokaldirekt vergangenen Montag über einen Vorgang, der die Behörden der kleinen Sauerland-Gemeinde derzeit in ihren Bann zieht. Was ist passiert? „Überall wehen sie im Wind. In klein, in groß, am Stock, am Laternenmast, auf dem Berg, im Tal – einfach überall“, hyperventilieren die Lokaljournalisten, „sogar am Funkturm im Wald.“ Über vierzig Deutschlandflaggen zählen die empörten Sauerländer, „teilweise hängen sie so hoch, daß sie mit der Hand nicht einfach zu entfernen sind“. Ein Schild mit schwarzrotgoldener Schrift „National Stolz ist kein Verbrechen“ ließ die Spürhunde von Lokaldirekt Witterung nach Rechtsaußen aufnehmen, zur Social-Media-Kampagne „Aktion Flagge hissen“. Auf der Stelle wurde Bürgermeisterin Birgit Tupat eingeschaltet. „Wenn Fahnen auf öffentlichen Wegen einen rechten Hintergrund haben, dann geht das gar nicht“, beschied die auch von der CDU gewählte Tupat und alarmierte umgehend Feuerwehr und Straßenmeisterei zum Abhängen und natürlich auch die Polizei. Diese hat die umstürzlerische Aktion sogleich an den Staatsschutz in Hagen weitergeleitet, der nun die Ermittlungen aufnimmt.
… Alles vom 24.10.2025 von Matthias Bäkermann bitte lesen ain der JF 44/25, Seite 2
https://www.junge-freiheit.de

 

Schwarz-rot-gold-Anschlag im Sauerland! – Staatsschutz ermittelt
40 Deutschlandfahnen heimlich in Nachrodt-Wiblingwerde aufgehängt! Staatsschutz ermittelt! Die Farben des deutschen Kampfes um Einheit, Freiheit und Frieden sollen plötzlich rechts sein.
Ein Skandal macht die Welle in den Medien. In der 6.000-Seelen-Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde im Sauerland haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag 40 Deutschlandfahnen aufgehängt. Seitdem die einstige Bundeskanzlerin Merkel bei einer Feier empört eine Deutschlandfahne zur Seite geschmettert hat, gilt die Bundesflagge als mutmaßlich rechts.
In der Verfassung unseres Landes, jenem großartigen Grundgesetz, steht jedoch im Artikel 22 Absatz 2 sehr schlicht: Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold. Diese Fahne aufzuhängen, ist folglich nichts weniger als ein Ausdruck der Verfassungstreue.

Sollten da tatsächlich irgendwelche „rechten Kräfte“ am Werk gewesen sein, dann müsste man sehr ernsthaft fragen, warum es ausgerechnet die Fahne ist, die in unserem Land für Einigkeit und Recht und Freiheit steht. Es ist die Flagge, die immer dann zum Einsatz kam, wenn es darum ging, das Land in Freiheit und Frieden zu einen und eine demokratische Regierung zu errichten.
Von Hambach nahmen diese Farben ihren Weg über Frankfurt nach Weimar, gingen unter im Berlin der NS-Zeit. Sie wurden wiedergeboren in Bonn. Letztendlich hisste ein wiedervereinigtes Volk die Fahne am 3. Oktober 1990 in Berlin über dem nun geeinten Land. Diese Fahne ist, man muss es einmal sagen, ein Graus für jeden Heraldiker. Und dennoch: in dieser Gestalt steht sie für die Freiheit, für die Demokratie und für den langen Weg der deutschen Völker hin zu einer noch immer mühsamen nationalen Einheit.
… Alles vom 22.10.2025 von Peter Winnemöller. bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/schwarz_rot_gold_anschlag_im_sauerland_#google_vignette

 

Regenbogenfahne auf Rathäusern: Wo ist hier Diskriminierung?
Zu „Bitte mehr Trikolore wagen“ von Christian Vollradt, JF 28/25
Was mich immer wieder komisch berührt, ist die Regenbogenfahne auf unseren Rathäusern. Die LGBTQI-Community ist eine Minderheit, die von sich behauptet, diskriminiert zu werden. Mich würde einmal interessieren, wo und wie das geschieht.
Schon zu DDR-Zeiten wurden Homosexuelle akzeptiert. Eine Diskriminierung gab es nicht. Allerdings bekamen sie auch keine Sonderstellung, wie es heutzutage manchmal den Anschein hat. Ihre Umzüge haben den Charakter von Faschingsveranstaltungen, und teilweise tragen sie ihre Sexualität zur Schau, was mit Anstand nichts mehr zu tun hat. Exhibitionismus ist in Deutschland verboten, aber bei ihren Umzügen kann man Männer oben als Frauen verkleidet und unten ohne alles sehen. Mehr Freiheit geht eigentlich nicht. Die Polizei schreitet nicht ein. Wo ist da Diskriminierung zu erkennen? Es kommt noch hinzu, daß ihre Renten von den Kindern und Kindeskindern der Heteros erarbeitet werden, und daran sind sie nicht oder nur in sehr geringem Maße beteiligt. Insofern besitzen sie sogar eine bevorzugte Stellung.
Und noch etwas zu Kindern. Die scheinen in dieser Gesellschaft weniger wichtig zu sein als der Christopher Street Day. Dazu wird die Regenbogenfahne auf den Rathäusern gehißt, am Tag des Kindes geschieht nichts. Man hat das Gefühl, die Gesellschaft schafft sich ab. Sie sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt. Die Geburtenrate beweist es.
… Alles vom 18.7.2025 von Rüdiger Liebold, Dresden bitte lesen in der JF 30/25, Seite 23

 

Streit über die Bundestagspräsidentin: Klöckner hissen der CSD-Flagge ab
Plötzlich redet wieder jemand Klartext
… Klöckner lehnt es ab, zum Christopher Street Day in Berlin das Symbol der Vielfalt auf dem Bundestag zu hissen. Warum solidarisiert sich der Bundestag nicht mit der guten Sache?

Klöckner setzt der moralischen Pflicht zum Bekenntnis die juristische Pflicht zur Neutralität entgegen. Der CSD ist als politische Demonstration angemeldet, auch wenn er wie ein bunter Karneval der Kulturen daherkommt. Der Bundestag sollte sich als Institution nicht mit politischen Anliegen gemein machen, findet seine Präsidentin. Oder sollte sie auch beim „Marsch für das Leben“ die Flagge der Veranstalter hissen? Dieser Marsch richtet sich gegen Schwangerschaftsabbrüche, jegliche Form von Sterbehilfe und Stammzellforschung. Eine rhetorische Frage.
Sogar der Bundeskanzler schaltete sich in dieses Scharmützel ein. Auf den Bundestag gehörten nur Schwarz-Rot-Gold und die Europa-Flagge, stellte Friedrich Merz fest: „Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt.“ Prompt hieß es, er habe die queere Community zur Zirkusattraktion herabgewürdigt. Oder das Zirkusgewerbe beleidigt, je nach Standpunkt.
… Alles vom 8.7.2025 bitte lesen auf
https://www.t-online.de/nachrichten/kolumne-uwe-vorkoetter/id_100808148/julia-kloeckner-ist-eine-strenge-bundestagspraesidentin-aber-zu-recht.html

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Deutsche Flagge – Symbol nationaler Identität
Ein Streit mit kulturkämpferischer Note schwappt durch das Land. Es geht um ganzjährige Beflaggung öffentlicher Gebäude – mit Schwarz-Rot-Gold. Bislang wird die deutsche Flagge nur an wenigen nationalen Gedenktagen im Jahr gehißt. In fast allen westlichen Staaten ist es dagegen selbstverständlich, nicht nur Behörden und Schulen permanent zu beflaggen.

Erste Vorstöße seitens der CDU vor zehn Jahren, eine stärkere Präsenz der Nationalflagge durchzusetzen, versandeten. Einem Beschluß auf ihrem Bundesparteitag 2019 für eine Dauerbeflaggung folgte – nichts. Erst seit die AfD auf Landkreis­ebene unter Einreißen der Brandmauer begann, dies in Sachsen-Anhalt und Thüringen durchzusetzen, nimmt das Thema Fahrt auf.
Der Flaggenstreit berührt den wunden Punkt der deutschen Neurose: die ungelöste Aussöhnung mit uns selbst.
Inzwischen befassen sich auch westdeutsche Landtage mit dem Flaggenstreit. „Gesunder Patriotismus“ könne „identitätsstiftend“ sein, fällt bei SPD-Bildungsminister von Rheinland-Pfalz, Sven Teuber, der Groschen, um die Beflaggung dann abzulehnen: Der AfD sei nur an „Spaltung, Polarisierung“ gelegen. Die deutsche Flagge spaltet und soll deshalb nicht gezeigt werden?

Demgegenüber überboten sich in den vergangenen Jahren Ministerien, öffentliche Einrichtungen, aber auch Großunternehmen darin, die Regenbogenflagge zu hissen – Symbol der Homosexuellenbewegung und einer linken LGBTQ-Agenda. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) erntete linken Gegenwind, weil sie sich weigerte, die Regenbogenflagge am „Christopher Street Day“ auf dem Reichstag zu hissen – unter Verweis auf politische Neutralität. Dafür meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz stolz, ganzjährig regenbogenbeflaggt zu sein.
Letztlich berührt der Streit den wunden Punkt der deutschen Neurose: unsere ungelöste Aussöhnung mit uns selbst, das Schicksal zu akzeptieren, einer Nation anzugehören, seiner Identität nicht entfliehen zu können – so brüchig sie auch je nach Blickwinkel empfunden wird. Jede Gemeinschaft bedarf positiver Vergewisserung, positiver Symbole, um zu überleben. Wollen wir das nicht?
Erkennbar schämen sich viele Angehörige der politischen Klasse dieses gemeinsamen Bandes und glauben, ihm mit Ersatzidentitäten entkommen zu können. Gerade angesichts der Spannungen, unter denen unser Gemeinwesen steht, wäre kaum etwas wichtiger als eine Rückbesinnung auf den nationalen Zusammenhalt – von links bis rechts. Wovon soll im übrigen sonst positive Integrationskraft ausgehen, die insbesondere auch jene Migranten prägt, die sich willig einzufügen – in was? – bereit sind? Also: Mehr Mut zu nationalen Symbolen!
… Alles vom 4.7.2025 von Dieter Stein bitte lesen in der JF 28/25, Seite 1

 

Dessauer Stadträtin: Deutschlandfahnen können „für ausländische Mitbürger beleidigend wirken“
In Dessau wurde ein Antrag der AfD, öffentliche Gebäude mit einer deutschen Nationalfahne zu beflaggen, abgelehnt. Eine Stadträtin lehnt die Beflaggung generell ab, weil das für „ausländische Mitbürger beleidigend“ wirken könne.
„Erschreckend“ findet es die Stadträtin Ulrike Brösner, wie oft in Dessau-Roßlau eine Deutschlandfahne hängt. Sie wandte sich damit gegen einen Antrag der AfD. Die Partei hatte im Hauptausschuss und im Stadtrat versucht, eine Vorschrift durchzusetzen, nach der vor öffentlichen Gebäuden ganzjährig eine Deutschlandfahne hängen soll. „Für ausländische Mitbürger kann das beleidigend wirken, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß“ – wird Brösner von der Mitteldeutschen Zeitung in Bezug auf eine Beflaggung mit Deutschlandfahnen weiter zitiert. Sie gehört dem Freies-Bürger-Forum an.

Im April war im Jerichower Landkreis in Sachsen-Anhalt ein AfD-Antrag angenommen worden, der die ganzjährige Beflaggung öffentlicher Gebäude vorsieht. Die CDU hatte für den Antrag gestimmt. Im Antragstext hieß es, dass die „Zugehörigkeit zur eigenen Nation“ als „kleinster gemeinsamer Nenner“ gesehen werden könnte bei zahlreichen Krisen.
Die Beflaggung könnte einen identitätsstiftenden Charakter haben. Denn ohne eine gemeinsame Zugehörigkeit gäbe es „am Ende auch einen Mangel an etwas, in das sich fremde Menschen hinein integrieren könnten, was zu noch mehr Problemen führt“ (Apollo News https://apollo-news.net/afd-antrag-angenommen-deutschlandfahnen-wehen-ganzjhrig-vor-schulen/ berichtete).
… Alles vom 3.6.2025 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/dessauer-stadtrtin-deutschlandfahnen-knnen-fr-auslndische-mitbrger-beleidigend-wirken/

Einige Kommentare:
Richtig so – ich fühle mich auch immer zutiefst beleidigt und gekränkt, wenn ich im Italienurlaub die Italienische Fahne sehe, ganz zu schweigen, wenn ich in Österreich urlaube. Da bekomme ich das zittern und werde ganz unruhig, womöglich werde ich dann auch aggressiv und werde womöglich noch gewalttätig. Pischer
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Es wäre uns allen geholfen, wenn diese Stadträtin in die USA auswandern würde. Dort hängt an jedem zweiten Haus eine US Flagge, dort könnte sie mit ihrem Neo-Ökosozialismus die Amerikaner auf den Pfad der Pseudo-Moral führen… Tom Käs
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Wie beknackt muss man sein, die eigene Landesfahne beleidigend für Ausländer zu sehen? Ich lebe die meiste Zeit in Frankreich und bin mitnichten beleidigt, wenn an jedem Rathaus die Tricolore weht. IchSag
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Eine Stadträtin lehnt die Beflaggung generell ab, weil das für „ausländische Mitbürger beleidigend“ wirken könne. Mal nachdenken: Die Fahne ist ein Staatssymbol. Evtl. meint Frau Brösner ja auch, dass der Bundesadler, die Nationalhymne und das Grundgesetz für ausländische Mitbürger schwer zu verkraften sein könnten. Sollten wir nicht allerorten die Regenbogenflagge und Fahnen der Herkunftsstaaten aufhängen, um nicht beleidigend zu sein und eine Willkommenskultur umzusetzen. Im Übrigen besagt Art. 22 GG: Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold. Agiert, wer sie nicht aufhängen möchte, nicht eigentlich verfassungsfeindlich im Sinne einer verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates? HPHEssen
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Bitte was ? Zeig mir einen der angeblich nach Deutschland geflüchtet ist, der sich von der deutschen Nationalfahne beleidigt fühlt. Typisch linke Spinner. Seidel
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Ich kenne keinen ausländischen Mitbürger, der sich durch die deutsche Fahne beleidigt fühlt. Die meisten mögen Deutschland und die Deutschen. Hier versucht offensichtlich eine Politikerin aus dem linksgrünen Lager, einen Keil zwischen Deutsche und gut integrierte Migranten zu treiben. Die Oberste
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So ist es halt, wenn man Menschen in Ämter erhebt, die mit Deutschland nichts anfangen können. Sie hassen alles, was dieses schöne Land ausmacht, und wollen unsere Kultur und unser Leben mit aller Macht zerstören. Grün_n
Ende Kommentare

 

Staatssymbol: Sollen wir mehr Deutschlandfahnen wagen?
Hurra, du Schwarz, du Rot, du Gold

Christian Vollradt
Auf der Bühne im Hintergrund eine große schwarz-rot-goldene Fahne, darauf ein leicht abgewandelter Bundesadler mit weißblonder Frisur und angedeuteter Sonnenbrille: Schlagerstar Heino startete dieser Tage seine Tour „Made in Germany“ betont patriotisch. Auch zahlreiche Fans des 86jährigen Sängers schwenkten Deutschlandfähnchen bei dessen Auftritt im sächsischen Coswig. Begeistert mit dabei: Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU).
Da paßt durchaus ins Bild, daß sich im benachbarten Sachsen-Anhalt gerade Landesvater Reiner Haseloff (CDU) dafür ausgesprochen hat, die Deutschlandflagge vor öffentlichen Schulen täglich zu hissen. Schwarz-Rot-Gold vor staatlichen Schulen sei „ein Statement für unser Land“ und „gerade für junge Menschen ein gutes Zeichen“, sagte der Ministerpräsident vergangene Woche der Mitteldeutschen Zeitung. In anderen europäischen Ländern, etwa in Frankreich, sei das „gang und gäbe“, argumentierte der Christdemokrat.
Auch seine Bildungsministerin und Parteifreundin Eva Feußner zeigte sich aufgeschlossen. „Das Zeigen der Bundesflagge ist Ausdruck der Zugehörigkeit zu unserem demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat“, äußerte sie gegenüber dem Blatt. Schwarz-Rot-Gold stehe für „die Werte unseres Grundgesetzes und die Errungenschaften der parlamentarischen Demokratie“. Sie lehne es jedoch entschieden ab, „wenn demokratische Symbole von politischen Kräften instrumentalisiert werden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht nur in Frage stellen, sondern deren Positionen auch im Widerspruch stehen zu den Werten, die unsere Flagge repräsentiert“.

Hintergrund der Äußerungen sind die beiden Landkreise Jerichower Land und Mansfeld-Südharz, in denen die Kommunalvertretungen beschlossen hatten, die Deutschlandflagge dauerhaft vor öffentlichen Gebäuden und Schulen zu hissen (JF 20/25). Bislang erfolgte eine Beflaggung nur an Feier- und Trauertagen. Mansfelds Landrat André Schröder (CDU) begründete den Entschluß damit, der Umgang „mit Nationalsymbolen, wie der deutschen Fahne, kann Identität stiften.“ Dort, wo ein funktionsfähiger Fahnenmast vorhanden sei und alle weiteren technischen Voraussetzungen vorlägen, werde „ganzjährig die Nationalflagge gehißt“.

Im Jerichower Land hatte die AfD das Thema mit einem entsprechenden Antrag angestoßen, dem auch die CDU zustimmte. In den Landkreisen Burgenlandkreis, Saalekreis und im Harz stehen entsprechende Anträge noch zur Debatte.

Eine Diskussion um den Stellenwert nationaler Symbole in der Schule flammt immer mal wieder von neuem auf. Bereits 2019 hatte beispielsweise die Schüler Union Baden-Württemberg auf dem Bundesparteitag der CDU den Antrag gestellt, vor den Schulen in Deutschland sollten dauerhaft die Deutschlandflagge, die Flagge des jeweiligen Bundeslandes und die Europaflagge wehen. So sollten Werte eines geeinten freiheitlichen Europa – und eben nicht die undemokratischen Werte von Links- und Rechtsextremisten vermittelt und „offener Patriotismus“ gelebt werden, hieß es zur Begründung.

Die Grüne Jugend im „Ländle“ hielt die damalige Flaggen-Debatte für „völligen Quatsch“. Ihr Sprecher betonte, man finde „die LGBTIQ-Fahne super, wir finden die Fahne der UN, der Vereinten Nationen super als internationale Weltgemeinschaft, als Symbol“. Es gebe aber nachvollziehbare historische Gründe, daß man in Deutschland einen anderen Umgang mit Patriotismus und staatlichen Symbolen pflege, als viele andere europäische Länder.
Noch länger her ist die Empörung, die sich aus einer Forderung des 2015 verstorbenen CDU-Politikers Gerhard Mayer-Vorfelder entspann. Der bei der Kernwählerschaft populäre Konservative hatte Mitte der achtziger Jahre als baden-württembergischer Kultusminister von den Schülern nicht nur mehr Ordnung, Disziplin und Fleiß gefordert, sondern auch daß sie im Unterricht die Nationalhymne singen sollten – inklusive der ersten Strophe („Deutschland, Deutschland über alles“).
Insbesondere die oppositionellen Sozialdemokraten ereiferten sich daraufhin. „Anhaltende Unruhe“ verzeichnete das Protokoll der betreffenden Sitzung des Stuttgarter Landtags. Von einem „nationalistischen Sauflied“ war da mit Blick auf die erste und zweite Strophe die Rede. Man müsse sich schämen; „Sind Sie überhaupt noch nüchtern?“, pöbelten die Kritiker des leutseligen und genußfreudigen Ministers.
Da ging fast unter, daß ihm der berühmte Tübinger Politikprofessor Theodor Eschenburg argumentativ zur Seite sprang. Der verwies darauf, daß es in der Hymne „klare defensive Passagen“ gebe – etwa ausdrücklich mit der Formulierung „… zum Schutz und Trutze …“ Die aufgeregte Debatte schwappte vor knapp vierzig Jahren vom Südwesten aus auf die gesamte Bundesrepublik über und erhitzte die Gemüter. Zum Ärger der Linken bejahte auch der damalige Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann (CSU) stolz die Journalisten-Frage, ob er wirklich alle drei Strophen singen wolle.
Apropos Nationalhymne: Die sang Heino beim eingangs erwähnten Konzert auch zum Abschluß mit seinen Fans. Natürlich nur die dritte Strophe.

… Alles vom 16.5.2025 von Christian Vollradt bitte lesen in der JF 21/25, Seite 6
https://www.junge-freiheit.de 

 

Deutschlandfahne im Freibad Pforzheim abgehängt
Die Fahne runter
Seit Jahren thront sie majestätisch über den Köpfen der Badegäste im Pforzheimer Wartbergfreibad: die Deutschlandfahne. Ganz unkontrovers, schwarz-rot-gold. Auf dem Zehn-Meter-Turm. Doch damit ist Schluß. Seit einigen Wochen ist der Fahnenmast verwaist. Was war passiert? Ein Mitarbeiter des Bades sagte der JUNGEN FREIHEIT, es habe sich um eine Dienstanweisung der CDU-geführten Stadtverwaltung gehandelt – da könne man nichts machen. „Wir würden mit der Fahne die vielen Badegäste mit Migrationshintergrund provozieren“, gibt der Angestellte die Begründung wieder. Bereits in der vergangenen Badesaison hätten sich vereinzelte Badbesucher beschwert. Keine Bürgerinitiative, keine Unterschriftenaktion – nur einige wenige Einzelpersonen. Die Chefs des Bads hätten das nicht ernstgenommen, schildert der Mitarbeiter gegenüber der JF. Bis am 21. Juni dieses Jahres dann die offizielle Dienstanweisung kam, das unliebsame Textil zu entfernen.
Noch am selben Tag leistet die Badleitung Folge. Auf Nachfrage der jungen Freiheit bestätigte ein Sprecher der Stadt die Anweisung, die Fahne abzunehmen. Es hätten sich „tatsächlich Gäste beschwert, daß die Deutschlandfahne dort hängt. Es haben sich danach aber auch Gäste beschwert, daß die Fahne abgehängt worden ist“. Das Bad sei „ein Dienstgebäude der Stadt“. Dort würden „die Regelungen der Verwaltungsvorschrift des Staatsministeriums Baden-Württemberg zur Beflaggung der Dienstgebäude“ gelten. Weil der Sprungturm keine Vorrichtung zur Anbringung einer Flagge habe, bestünde die Gefahr, „daß die Fahne herabfällt und es zu Verletzungen von Badegästen kommt“. Apropos Schutz der Gäste: Seit einem Jahr patrouillieren eigens drei Sicherheitskräfte an Becken und Liegewiese. Weil es – anders als früher – vermehrt zu „Auseinandersetzungen“ zwischen Besuchern kam. Unklar, ob es dabei um die Fahne ging
… Alles vom 26.7.2024 von Vincent Steinkohl bitte lesen in der JF 31-32/24, Seite 7

 

Grundgesetz ja, Nationalflagge nein – Die Flagge ist unnötig?
von Dieter Stein

Braucht Deutschland mehr Patriotismus? Eine von der Bundesregierung im Frühjahr 1989 eingesetzte Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ hatte sich tatsächlich dieser Frage gewidmet. Der im Dezember 2020 vorgelegte Abschlußbericht stößt dabei zu verblüffenden Erkenntnissen vor.

Es wird die Notwendigkeit formuliert, daß ein erfolgreiches „freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen“ auf positive „Identifikation“ der Bürger angewiesen sei und hierfür „Gewißheiten über gemeinsam Geleistetes und Errungenes, Erduldetes und Überwundenes“ dienten. Am Ende komme man nicht darum herum – „wie andere Nationen auch“ –, ausdrücklich „nationale Symbole“ zu nutzen: „Symbole und Rituale schaffen Bindung und ein Identitätsgefühl.“

Das sind gleich mehrere Triggerpunkte für alle, die die Nation als „Konstrukt“ historisch abgehakt glaubten. Die Kommission unter Leitung des ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck fordert auf, sich mit „patriotischem Stolz“ nach 30 Jahren Einheit „heiterer Grundstimmung“ zu besinnen.

Im Kern muß es darum gehen, eine Nation als Schicksalsgemeinschaft zu begreifen, deren Solidarität nur dann aktivierbar ist, wenn im kollektiven Unterbewußten verankert ist, daß es eine besondere Zusammengehörigkeit gibt. Hierfür reicht es eben nicht, nur an den Verstand zu appellieren, sondern vor allem müssen auch Gefühle angesprochen werden. Man mußte nur italienischen Spielern während der EM beim Singen ihrer Hymne zusehen, um das zu begreifen.

Deutschland hat unverändert ein Problem damit. In erster Linie hadern wesentliche Teile seiner Elite damit, daß das Land überhaupt existiert. Nationale Gefühle sind suspekt. Symbolträchtig eingebrannt hat sich hier das Bild einer Bundeskanzlerin Merkel, wie sie ihrem Generalsekretär am Wahlabend 2013 eine deutsche Flagge entwindet, die dieser zu euphorisch schwenkte.

Zurück zur Kommission. Sie empfiehlt eine stärkere Sichtbarkeit von Schwarz-Rot-Gold, um die Nationalfarben nicht „antidemokratischen Kräften“ zu überlassen und in den „Fokus der Erinnerungspolitik“ zu stellen. Sie riet, Schülern von Abschlußklassen ein Exemplar des Grundgesetzes und eine Nationalflagge zu überreichen. Das Grundgesetz hätte den Verstand, die Flagge die Gefühle angesprochen. Eine charmante Idee. Es hätte den Eintritt ins Erwachsenenleben in einen größeren Rahmen gebettet.

In einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme verwarf das Bundeskabinett diesen Vorschlag. Lediglich das Grundgesetz soll verschenkt werden. Von der Nationalflagge wird abgeraten.
16. Juli 2021, JF 29/21, Seite 1
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Beflaggung – Rechtliche Lage
Zu welchem Anlass und in welcher Form Dienstgebäude des Bundes, zu denen auch Rathäuser zählen, beflaggt werden, regelt der Beflaggungserlass der Bundesregierung. Eine Dauerbeflaggung ist bei den meisten Einrichtungen und Gebäuden „nicht vorgesehen“, heißt es im Protokoll Inland der Bundesregierung. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für die obersten Bundesbehörden in Berlin und Bonn oder die Bundesbank in Frankfurt am Main. Regelmäßig beflaggt werden Dienstgebäude des Bundes zu wiederkehrenden Anlässen, wie dem Tag der Arbeit oder dem Tag der Deutschen Einheit.

 

 

Fahne oder Flagge? Bundesflagge – Nationalflagge
Eine Fahne trägt man, die Flagge wird gehißt. Eine Fahne ist ein Unikat.
Das Wort Fahne bedeutete ursprünglich Tuch,
Das Wort Flagge leitet sich ab vom englischen Wort flag für „schlaff hängen“.
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Im amtlichen Sprachgebrauch des Bundes wird grundsätzlich von „Flagge“ und nicht von „Fahne“ gesprochen.
Korrekterweise bezeichnet man die „Deutschlandfahne“ als „Bundesflagge“. Sowohl Artikel 22 Absatz 2 des Grundgesetzes („Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.“) als auch die „Anordnung über die deutschen Flaggen“ und der „Erlass der Bundesregierung über die Beflaggung der Dienstgebäude des Bundes“ verwenden ausschließlich die Bezeichnung „Flagge“.
https://www.protokoll-inland.de/Webs/PI/DE/beflaggung/allgemeines/flagge-oder-fahne/flagge-oder-fahne-node.html

 

Die Regenbogenfahne
Die Regenbogenfahne ist aus der Friedensbewegung bekannt. Seit den 1970er Jahren gilt sie auch als internationales Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Der US-Künstler Gilbert Baker hatte sie ursprünglich für den Gay Freedom Day 1978 entworfen. Mittlerweile steht sie für die vielfältige Lebensweise der LSBTI*Q-Gemeinschaft – ein Sammelbegriff für homo-, bi-, intersexuelle oder queere Menschen sowie solche mit einer Transidentität.
An öffentlichen Gebäuden in Deutschland wurde sie erstmals 1996 zum Christopher Street Day gehisst – an den Berliner Rathäusern Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg.