Minderheit

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Alsace bilingue – Zweisprachiges Elsass – Demonstrations 2020

 

Minderheitspolitik darf nicht rassistisch gegen Weiße sein
Die von links geprägte Identitätspolitik möchte mit der Bevorzugung von Minderheiten die Gesellschaft umbauen. Kritik kommt dazu von links wie rechts:

Sahra Wagenknecht (Linke) moniert, daß es dieser gewandelten „Lifestyle-Linken“ primär um Minderheiten geht, die hierzulande durch Herkunft, Kultur, Religion usw. sowie weltweit durch Klimawandel, Wirtschaftssystem, usw. geschädigt sein sollen, und daß dadurch die eigentliche Klientel linker Politik, nämlich die hierzulande benachteiligt beschäftigten Arbeitnehmer, vernachlässigt wird.

Die Rechte moniert, daß dieser linke Minderheitenschutz plötzlich dann nicht mehr gilt, wenn Weiße in der Minderheit sind, wie dies zunehmend z.B. in Kitas, in Grundschulklassen, in Wohnquartieren und im öffentlichen Raum heute schon Realität ist. Hinter der Identitäts- bzw. Minderheitenpolitik verbirgt sich also „Antiweißer Rassismus“, so Thorsten Hinz.

Eine Minderheit gilt unabhängig von Ethnie, Herkunft, Kultur, Religion. Eine Minderheit kann auch weißer Hautfarbe sein. Kriterium für eine Minderheit allein ist die Unterzahl und nichts sonst.
1.9.2021

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Schulen: Nur noch knappe Mehrheit ohne Migrationshintergrund
Deutsche ohne Migrationshintergrund sind an deutschen Schulen in einigen Bundesländern nur noch knapp in der Mehrheit im Vergleich zu Migrantenkindern. Die JUNGE FREIHEIT hat in allen Bundesländern nachgefragt und in den allermeisten Fällen die aktuellen Zahlen erhalten.

In Hamburgs allgemeinbildenden Schulen ist das Verhältnis bereits zu ihren Ungunsten gekippt. Von den rund 257.000 Kindern im Schuljahr 2020/21 hatten 51,4 Prozent einen Migrationshintergrund.

In Bremen wiesen 44,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen in allgemeinbildenden Schulen einen Zuwanderungshintergrund auf. Wie in den meisten anderen Bundesländern auch war der Anteil an berufsbildenden Schulen mit 31,9 Prozent deutlich geringer.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, lag der Wert insgesamt bei 39,3 Prozent. An Hauptschulen lag die Quote der Schüler mit ausländischen Vorfahren bei 62,5 Prozent, gefolgt von Realschulen (50,2 Prozent) und Gesamtschulen (45,8 Prozent). In Grundschulen betrug dieser Anteil immerhin 44,9 Prozent. An Gymnasien machten Kinder und Jugendliche mit ausländischen Wurzeln weniger als ein Drittel aus.

In Berlin lag der Wert für die allgemeinbildenden Schulen bei 39,3 Prozent, für die berufsbildenden Schulen bei 28 Prozent.

In Hessen hatten 38,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen ausländische Wurzeln. Für berufsbildende Schulen wurde der Migrationshintergrund nicht erhoben.

In Schleswig-Holstein hatten im vergangenen Schuljahr 30 Prozent der rund 290.400 Kinder und Jugendlichen, die eine Grund-, Regional- oder Gemeinschaftsschule oder ein Gymnasium besuchten, ausländische Wurzeln. An berufsbildenden Schulen war der Wert mit 13 Prozent deutlich geringer.

Auf Rang sieben liegt Baden-Württemberg: Von den rund 1.100.000 Schülern an allgemeinbildenden Schulen hatten 27,2 Prozent ausländische Vorfahren.

Für Bayern lagen die Zahlen für das vergangene Schuljahr noch nicht vor. Nimmt man jedoch die Werte von 2019/20, folgt auf Baden-Württemberg der benachbarte Freistaat mit einem Anteil von 23,9 Prozent an allgemeinbildenden und 18 Prozent an berufsbildenden Schulen.

Auf einem ähnlichen Niveau liegt die Quote der Schüler mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz. Hier waren dies 2020/21 knapp über 23 Prozent an allgemein- und 16,4 Prozent an berufsbildenden Schulen.
In den beiden übrigen westdeutschen Bundesländern, Niedersachsen und Saarland, wird der Migrationshintergrund an Schulen nicht ausgewiesen.

Am kleinsten ist der Wert in Brandenburg. Von den fast 295.000 Kindern und Jugendlichen an allgemein- und berufsbildenden Schulen hatten im vergangenen Jahr 7,1 Prozent ausländische Wurzeln.

In Mecklenburg-Vorpommern lag dieser Wert an allgemeinbildenden Schulen bei 7,4 Prozent, an berufsbildenden Einrichtungen bei 8,7 Prozent.

Dahinter folgte Thüringen, wo diese Quote für alle Schulformen zusammengenommen bei acht Prozent lag.

In Sachsen betrug der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund an allgemeinbildenden Schulen 10,9 Prozent und an berufsbildenden Schulen 7,3 Prozent.

Das Landesstatistikamt in Sachsen-Anhalt teilte mit, in dem Bundesland werde nicht zwischen Schülern mit und ohne Einwanderungshintergrund unterschieden, sondern lediglich zwischen deutschen und nichtdeutschen. 6,3 Prozent der nicht ganz 200.000 Kinder und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen waren in diesem Bundesland demnach Ausländer. Bei berufsbildenden Schulen lag der Anteil mit 7,1 Prozent etwas höher.
… Alles vom 27.8.2021 bitte lesen in der JF 35/21, Seite 4