Antirassismus

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Schafe und Elstern bei Freiburg

Schafe und Elstern bei Freiburg

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Rassismus als Doppelbegriff zu Neid?
Ich habe oft über Doppelbegriffe geschrieben. Wenn dasselbe Ding einmal positiv und einmal negativ beschrieben wird, weil man je nach politischer Situation eine positive oder negative Darstellung braucht. Wenn einer nicht verknusen kann, dass ein anderer etwas hat und der nicht, dann nennt man das positiv „eine Gerechtigkeitslücke schließen” oder „Gerechtigkeit herstellen”. Passt es einem gerade nicht, dann nennt man es „Neiddebatte”. Und genau das haben wir hier. „Rassismus”, genauer gesagt „Rassismus bekämpfen”, ist ein Begriff, den man sich zunutze macht, weil er die historische Gegebenheit des Nationalsozialismus im Bewusstsein der Öffentlichkeit als absolut schlecht oder in der Form mit „bekämpfen” als undiskutierbar gut konnotiert wird. Indem man diesen Begriff adoptiert, hat man sich von vornherein die moralisch-empathische Einordnung gesichert. Und baut sich damit den Gegenbegriff zum Neid.
„Rassismus ist nichts anderes als ein rabulistischer Doppelbegriff für den blanken, unerträglichen, gewalttätigen, kriminellen Neid auf Weiße.“
Durch diese Technik der Doppelbegrifflichkeit und der Komplementärbeschuldigung stellt man es so hin, als sei der nicht mehr zu kontrollierende Neid der Schwarzen auf die Weißen deren Schuld und Problem. Es geht nicht, wie immer behauptet, um white supremacy. Es geht um black inferiority.
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Es geht in der ganzen Sache, bei „Black Lives Matter”, dem Zerstören der Gesellschaft, dem Niederbrennen von Straßenzügen, um nichts anderes, als endlich diesen tief verwurzelten Neid, dieses latente Minderwertigkeitsgefühl, weil man selbst nichts hinbekommt und ansehen muss, wie die Weißen in den letzten 500 Jahren im Alleingang die Welt neu erfunden und die Moderne geschaffen haben.
Ein Rassist ist nicht etwa einer, der irgendwie noch Nazi-Gedanken hat, sondern schlicht einer, auf den man neidisch ist und sich deshalb unterlegen fühlt. Deshalb auch diese Frontalangriffe auf Wissenschaft, Ingenierswesen, Finanzwesen, Kunst.

Und deshalb ist ein Rassist jeder, auf den man neidisch ist. Jeder, der mehr leistet als der neidische Teil. Deshalb ist die amerikanische Linke auch so bedacht darauf, wirklich alles zu zerstören, worauf man irgendwie neidisch sein könnte und sich selbst in einen Zustand zurückzuversetzen, auf den niemand mehr neidisch sein könnte. Es geht um nichts anderes als Neid. Es ist eine Neiddebatte. Eine, die man „Gerechtigkeit” nennt.
Nachtrag: Ach, das wesentliche Zitat habe ich noch vergessen:
„Der westliche Mensch überragt den Rest der Welt in einer Weise, die so groß ist, dass sie fast unaussprechlich ist. Es sind die westliche Erforschung, Wissenschaft und Eroberung, die die Welt für sich selbst offenbart haben. Andere Rassen fühlen sich als Untertanen der westlichen Macht, lange nachdem Kolonialismus, Imperialismus und Sklaverei verschwunden sind. Der Vorwurf des Rassismus verwirrt Weiße, die keine Feindseligkeit empfinden, sondern nur verblüfften guten Willen, weil sie nicht begreifen, was das wirklich bedeutet: Erniedrigung. Der weiße Mann präsentiert ein Bild der Überlegenheit, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Und: Überlegenheit erregt Neid. Die Zerstörung der weißen Zivilisation ist der innerste Wunsch der Liga der designierten Opfer, die wir Minderheiten nennen.“ Joe Sobran, National Review, April 1997″
… Alles vom 22.9.2020 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2020/09/22/die-analyse-des-rassismus-eine-definition/#more-38123
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Rassismus ist Neid – und Neid ist der gewalttätige Halbbruder des Ressentiments
Hinter dem ganzen (Rassismus-)Diskriminierungsgezeter steckt – nur Neid? Starker Tobak, hätte man zu Kolonialzeiten gesagt. Wir Nietzsche-Leser sind nicht sonderlich überrascht, wir wissen, dass hinter dem Feminismus, dem Multikulturalismus, dem Gender-Okkultismus, hinter all diesen linken Emanzipationsforderungen das Ressentiment hervorblinzelt, welches sich verlässlich daran zu erkennen gibt, dass die von ihm Befallenen Vortreffliches in Minderwertiges, Gelungenes in Missratenes – und umgekehrt – umlügen. Da die BLM-Bewegung es im Grunde bei der schieren Zerstörung belässt, darf getrost der so einfältige wie gewalttätige Halbbruder des Ressentiments, der Neid, als Motiv herangezogen werden.
… Alles vom 24.9.2020 bitte lesen auf
https://michael-klonovsky.de/acta-diurna

 

Die Ideologie des Antirassismus – Zukunftsfrage Identität
von Dimitrios Kisoudis
Antirassismus ist nicht Gegnerschaft zum Rassismus, sondern eine neue Ideologie mit eigenen Forderungen. Wie sollen wir darauf reagieren? Mit einem Realismus, der wirkliche Unterschiede berücksichtigt. Denn die Massenmigration stellt die heile Gedankenwelt der alten Bundesrepublik grundsätzlich in Frage.
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„Nein, es reicht nicht aus, ‘kein Rassist’ zu sein. Wir müssen Antirassisten sein!“ Dies verkündete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 16. Juni im Schloß Bellevue. Zum Gespräch geladen waren afrikanischstämmige Vertreter der sogenannten Zivilgesellschaft, Anlaß war der Tod des Kleinkriminellen George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis. „Antirassismus“, so Steinmeiers päpstliche Forderung an die Bürger, müsse „gelernt, geübt, vor allen Dingen aber gelebt werden.“
Am 21. Juni schrieb der sechsfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton auf Instagram: „Ihr seid vielleicht nicht rassistisch in eurem Schweigen, aber wir brauchen euch als ANTI-Rassisten. Das bedeutet, daß ihr euch und andere erziehen müßt.“ Der Sohn einer weißen Britin und eines Schwarzen gab seinen 19 Millionen Anhängern darüber hinaus Anweisungen, wie sie Aktivisten der „Black Lives Matter“-Bewegung (BLM) werden. Hamiltons Rennstall Mercedes sprang auf die Ethno-Kampagne auf und lackierte den Silberpfeil, Symbol deutscher Ingenieurskunst, in Schwarz um.

Das schwarze Dogma dieser Tage geht auf die Kommunistin und Schwarzenrechtlerin Angela Davis zurück. Sie forderte 1979 in Oakland: „In einer rassistischen Gesellschaft genügt es nicht, nicht-rassistisch zu sein, wir müssen Anti-Rassisten sein.“ Was der Bundespräsident implizierte, war also: Deutschland ist rassistisch. Davon schien auch seine Parteifreundin Saskia Esken auszugehen, als sie den deutschen Sicherheitskräften „latenten Rassismus“ unterstellte und die Einrichtung einer Beschwerdestelle zur Meldung von Rassismus und Diskriminierung verlangte.

Obwohl Deutschland offenkundig ein Problem mit Migrantengewalt hat, zwingen sie dem Land eine Rassismus-Debatte auf. Sie importieren die „Rassenfrage“ aus den Vereinigten Staaten, um die illegalen Migranten der letzten Jahre zu Unruhen aufzustacheln. Höchste Zeit für Konservative, den Streit anzunehmen und eigene Antworten auf die ethnische Frage zu finden!

Die Neuen Linken spielen Minderheiten gegen die Mehrheitsgesellschaft aus. Um möglichst viele Menschen in den Konflikt hineinzuziehen, geben sie ihrer Ideologie mehrheitsfähig klingende Namen. Wer ist schon nicht gegen Rassismus und Faschismus? Hinter dem Etikett verbirgt sich allerdings eine Utopie, die mit unserer Wirklichkeit radikal bricht: der Menschheitskommunismus.
Der Konservative beteuert brav, kein Rassist zu sein. Dabei spielt für die linken Meinungsmacher gar keine Rolle, ob er Rassist ist oder Nichtrassist. „Rassismus“ bedeutet heute soviel wie „Unterscheidung zwischen Gruppen von Menschen“. Nach dieser Definition ist jeder Mensch Rassist, der Unterschiede sieht und benennt. Ob zwischen den Gruppen wirkliche Unterschiede bestehen, kommt für postmoderne „Forscher“ gar nicht in Betracht. Für sie ist Rassismus eine Herrschaftspraxis, die von Weißen zur Exklusion nichtweißer Menschen ausgeübt wird.
Die ethnische Mobilisierung ist für die Linksradikalen aber nur Zwischenstufe. Ihr Endziel ist der Menschheitskommunismus, der überhaupt keine Unterschiede mehr kennt. Die Mittel dazu sind in Europa Massenmigration und Meinungstota-litarismus.
Die postmoderne Soziologie hat einen ganzen Forschungszweig ausgebildet, um Weißsein und Rassismus untrennbar zu verknüpfen: die „kritische Weißseinsforschung“. Ihren Vertretern zufolge ist die Perspektive des Weißen grundsätzlich verzerrt durch finstere Machtinteressen. Farbige wurden nicht als solche geboren, sondern erst von Weißen zu solchen gemacht. Als „People of color“ sollen sie nun den Spieß herumdrehen und den alten Herrschaftsdiskurs gegen den Urheber wenden. Antirassismus ist Umkehrung und Persiflage des Rassismus.
Die Mischung aus Revanche und Dialektik ist es, die den Menschheitskommunismus so gefährlich macht. Hegel, der Vater der dialektischen Geschichtsbetrachtung, betrachtete Afrika als ungeschichtlichen Weltteil ohne „Bewegung und Entwicklung“, so wie seine Adepten Marx und Engels später slawische Völker als „geschichtslos“ und nutzlos für die Revolution abtaten.

Im Kampf gegen den Kolonialismus ist die erste Welle der Rezeption von Hegel und Marx verpufft. Der Vordenker des Antikolonialismus Frantz Fanon übernahm zwar Hegels Dialektik von Herr und Knecht, gab ihr aber einen falschen Akzent. Nach Hegel hängt das Bewußtsein des Herrn von der Beziehung zum Knecht ab. In der Anerkennung durch den Knecht findet der Herr Selbstbewußtsein. Fanon setzte im Kampf gegen die Herrschaft des Weißen auf sozialistische Revolution und kontinentalen Befreiungskampf. Auch nach Ende des Kolonialismus verharrt Afrika aber weitgehend in Abhängigkeit zu ethnisch fremden Mächten.

In Europa und in Amerika hingegen entdecken afrikanische Migranten und Afroamerikaner den Diskurs des Antirassismus für sich, der politische Macht verspricht. Das Erfolgsrezept: Um Knechtschaft in Herrschaft umzukehren, ist die ständige Anerkennung durch die herrschende Schicht nötig. Kniefall inklusive. „White guilt“, die weiße Schuld, trifft „Black power“, die schwarze Macht. Die unförmige weiße Antifa trifft muskelbepackte BLM-Milizen. Über Jahrhunderte seien die Schwarzen diskriminiert und unterdrückt worden. Jetzt soll eine Politik der Antidiskriminierung (affirmative action) und der Ermächtigung (empowerment) die Verhältnisse umkehren.

Die ethnische Mobilisierung ist für die Linksradikalen aber nur Zwischenstufe. Ihr Endziel ist der Menschheitskommunismus, der überhaupt keine Unterschiede mehr kennt. Die Mittel dazu sind in Europa noch Massenmigration und Meinungstotalitarismus. Wenn Techniken der Biopolitik zum Tragen kommen, droht die Dynamik vollends zu entgleiten. Die Propaganda für Abtreibung unter Weißen auf linken Demos deutet an, zu welcher Bösartigkeit die Antirassisten und Antifaschisten fähig sind. Es ist daher höchste Zeit, diese Ideologien zu stoppen.

Die Ideologie des Antirassismus ist die linke Antwort auf die Massenmigration aus dem Süden. Sie besagt, daß man diese Migration auf keinen Fall ablehnen oder abwehren dürfe, sondern im Gegenteil annehmen und fördern müsse. Wo die Migration bereits erfolgt ist, sei sie schnellstmöglich in eine neue Normalität zu überführen. Dies geschieht durch Fortpflanzung und Einbürgerung. Das aufdringliche und allgegenwärtige „Nudging“ durch Werbeanzeigen, die schwarze Männer als Werbeträger allein oder gemeinsam mit weißen Frauen zeigen, gehört zur Verwirklichung der antirassistischen Utopie wesentlich dazu.

Dagegen berufen sich die Rechten zumeist auf die Gleichheitsidee des 20. Jahrhunderts, in dem eine relative Homogenität der Bevölkerung in Europa noch gegeben war. Doch bereits in den Dokumenten der Gleichheit war der Keim zum Umsturz der alteuropäischen Ordnung angelegt. In der UN-Menschenrechtscharta heißt es 1948, „jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft“ müßten sich die Menschenrechte „stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern“.
Mit dem Migrationspakt haben die Vereinten Nationen gleichsam ein Menschenrecht auf Migration ausgerufen. In Verbindung mit der Ideenwelt der Schwarzenbewegung stellt dieses Menschenrecht Europa vor eine ernste Herausforderung.
Gleichheit war schon damals nicht nur Abwehrrecht des Bürgers gegenüber dem Staat, sondern menschheitsreligiöses Gebot für das Verhältnis aller Menschen untereinander. Mit dem Migrationspakt haben die Vereinten Nationen gleichsam ein Menschenrecht auf Migration ausgerufen. In Verbindung mit der Ideenwelt der Schwarzenbewegung stellt dieses Menschenrecht Europa vor eine ernste Herausforderung. Unsere normativen Vorstellungen von Gleichheit werden mit tatsächlicher Ungleichheit des Verhaltens konfrontiert. Anstatt die Realität mit der Norm zu bekämpfen müssen wir in dieser Lage realistisch urteilen, also von den Tatsachen her.

In Amerika hat der Druck linker Ideologen zur Blüte alternativer Forschungszweige geführt. Der Ökonom und Nobelpreisträger George Akerlof entwickelt in seinem Buch über Identitätsökonomie die These, daß ökonomische Entscheidungen stark durch ethnische Zugehörigkeit beeinflußt sind. Andere Forscher untersuchen, inwieweit genetische Nähe solidarisches oder altruistisches Handeln bedingt. Auch die Intelligenzforschung ist zur Reaktion auf linke Gesellschaftsklempnerei zu rechnen. Unnötig zu erwähnen, daß Forscher wie Charles Murray, der die glockenförmige Verteilung der Intelligenz untersuchte und dabei IQ-Unterschiede zwischen Ethnien feststellte, sich regelmäßig mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert sehen.

Die Auswertungen zu den standardmäßigen Studierfähigkeitstests an US-Universitäten zeigen: Antidiskriminierung oder positive Diskriminierung ist weder gerecht noch führt sie zu stabilen Verbesserungen. Sie benachteiligt überdies ethnische Asiaten, die höchste Werte erzielen, aber vergleichsweise seltener aufgenommen werden. Ethnizität ist kein Konstrukt, sondern eine Realität. Eine Studie der Stanforder Genetikerin Hua Tang hat 2005 gezeigt, daß die Selbstidentifikation von über 3.636 Individuen nur in fünf Fällen von der Clusteranalyse genetischer Daten abwich. In 99,9 Prozent der Fälle stimmten Identifikation und genetische Nähe überein.
Die Frage nach dem Zusammenhang von Genetik und Intelligenz bekommt durch die Migrationsbewegungen eine neue Aktualität. Für welche Arbeit eignen sich Migranten langfristig? Was bedeutet Armutsmigration für die arbeitsteilige Industriegesellschaft? Wenn wir falsche Antworten auf diese Fragen akzeptieren, drohen die Auswirkungen verheerend zu sein. Und mit Verfassungspatriotismus oder zivilem Nationalismus ist hier nichts getan, weil es um Unterschiede in Kognition und Verhalten geht, nicht um Treue zur politischen Ordnung.
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Die europäischen Völker stehen vor der Entscheidung: Realismus oder Menschheitskommunismus unter Preisgabe von Sicherheit, Wohlstand und Identität. Wer die neueste Revolution nicht will, muß auch nein sagen. Es steht zu viel auf dem Spiel, als daß wir aus Höflichkeit oder Ängstlichkeit linken Tabus Folge leisten dürften.
Der Menschheitskommunismus ist ebensowenig realisierbar wie der frühere Kommunismus. Aber die Schäden, die er hervorruft, werden noch weniger reversibel sein. Unter dem Druck einer antirassistischen Ideologie reicht es nicht, nicht-rassistisch zu sein. Wir müssen auch Realisten sein.
.. Alles vom 21.8.2020 von Dimitrios Kisoudis bitte lesen in der JF, 35720, Seite 22

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Antirassismus: Rasse als ‚großer Mensch‘ bzw. Makroanthropos
„Es geht bei der Auseinandersetzung, die unter dem Banner des ‘Antirassismus’ geführt wird, weder um Gerechtigkeit im Einzelfall noch um Gleichheit, noch um die Verwirklichung einer ‘farbenblinden’ Utopie.
Es geht überhaupt nicht nur um die Gegenwart oder finstere Vergangenheit, sondern um das überzeitliche Ganze, die Rasse als ‘großer Mensch’, als Makroanthropos, dem Leid zugefügt wurde, der Ansprüche geltend machen und Genugtuung fordern, der einen Anspruch auf Stolz erheben kann.
Dagegen ist weder mit Argumenten noch einem Mehr an Achtsamkeit anzukommen.“
Karlheinz Weißmann, Publizist, im „Cato“-Magazin am 20. August 2020

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Die Mär des strukturellen Rassismus‘ bei der Polizei
The Wall Street Journal 2. Juni 2020, „The Myth of Systemic Police Racism“, von Heather Mac Donald*)
(Übersetzung und Hervorhebungen von Maria Schneider mit freundlicher Genehmigung des Manhattan Institute, in dem Heather Mac Donald Mitglied ist)

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Dieser Vorwurf der systemimmanenten Vorurteile der Polizei war schon während Obamas Präsidentschaft falsch und ist es auch heute noch. So entsetzlich das Video von Floyds Verhaftung auch sein mag, ist es dennoch nicht repräsentativ für die 375 Millionen jährlichen Kontakte, die Polizeibeamte mit der Zivilbevölkerung haben.
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Eine solide Beweislage zeigt, dass sich die Strafjustiz bei Verhaftungen, Strafverfolgung oder Urteilen nicht von strukturimmanenten Vorurteilen leiten läßt. Stattdessen werden die meisten polizeilichen Maßnahmen wegen strafbarer Handlungen und verdächtigen Verhaltens ergriffen – und nicht wegen der Rassenzugehörigkeit.
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Im Jahr 2019 erschossen Polizeibeamte 1.004 Menschen, von denen die meisten bewaffnet oder anderweitig gefährlich waren. Afroamerikaner machten etwa ein Viertel der Personen aus, die letztes Jahr von der Polizei getötet wurden (235) – dieses Verhältnis ist seit 2015 stabil geblieben. Dieser Anteil schwarzer Opfer liegt unter dem, was man von der Kriminalitätsrate Schwarzer erwarten würde, da der Schußwaffengebrauch bei der Polizei davon abhängt, wie oft Beamte auf bewaffnete und gewalttätige Verdächtige treffen.
Entsprechende Daten dieser Art wurden das letzte Mal im Jahr 2018 veröffentlicht: Damals wurden 53% der bekannten Tötungsdelikte und etwa 60% der Raubüberfälle in den USA von Afroamerikanern verübt, obwohl Afroamerikaner 13% der Bevölkerung stellen.
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Laut einer Datenbank der Washington Post hat die Polizei im Jahr 2019 neun unbewaffnete Schwarze und 19 unbewaffnete Weiße erschossen. Dem gegenüber stehen jeweils 38 Schwarze und 32 Weiße im Jahr 2015. Die Post definiert „unbewaffnet“ sehr weit, um Fälle wie einen Verdächtigen in Newark, New Jersey, miteinzubeziehen, der während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei eine geladene Faustfeuerwaffe in seinem Auto hatte.
Im Jahr 2018 wurden 7.407 Schwarze Opfer eines Mordes. Geht man für das letzte Jahr von einer vergleichbaren Opferzahl aus, so stellen die genannten neun unbewaffneten, schwarzen Opfer, die von der Polizei erschossen wurden, 0.1% aller 2019 getöteten Afroamerikaner dar. Es ist daher 18,5 mal wahrscheinlicher, dass ein Polizeibeamter von einem Schwarzen getötet wird, als dass ein unbewaffneter Schwarzer von einem Polizeibeamten getötet wird.

Der vorstehende Artikel ist meine Übersetzung eines Essays der bekannten, konservativen Autorin Heather Mac Donald aus den USA. Mir wurde die Genehmigung vom Manhattan Institute, wo Frau Mac Donald Fellow ist, erteilt, ihre sehr interessanten und gut recherchierten Essays zu übersetzen und zu posten.
Ich hoffe, wir können so die Aufklärungsarbeit fortsetzen und die Rassismusunterstellungen gegen die Polizei und unschuldige Weiße auf der ganzen Welt und in Deutschland entkräften.
Ihre Maria Schneider
…. Alles vom 30.6.2020 von Maria Schneider bitte lesen auf
https://conservo.wordpress.com/2020/06/30/die-maer-des-strukturellen-rassismus-bei-der-polizei

Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.
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*) Frau Mac Donald ist Fellow am Manhattan Institute und Autorin von „The War on Cops“ (Krieg den Polizisten) (Encounter Books, 2016).

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Antirassismus als Zivilreligion – Kulturkampf
Du darfst nicht!
Kulturkampf: „Antirassismus“ hat sich zu einer weiteren wirkungsmächtigen Zivilreligion entwickelt
von Björn Schumacher
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Das Wort Zivilreligion beschreibt ein von Jean-Jacques Rousseau („Gesellschaftsvertrag“, 1762) geschaffenes und von dem US-Soziologen Robert N. Bellah („Civil Religion in America“, 1967) neu belebtes Konzept. Dabei wird der Religionsbegriff aus seiner klassischen Verknüpfung mit der Transzendenz gelöst. Die Existenz eines höheren Wesens ist dann nicht länger Merkmal von Religion. Sie wird abgelöst von funktionalen Zuschreibungen wie Hypermoral, egalitaristischem Missionarseifer oder Endzeit- und Erlösungsszenarien, deren Fixpunkt regelmäßig im Diesseits liegt.
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Zivilreligiösen Charakter haben der Klimaschutz-Dogmatismus mit seinen apokalyptischen Prophezeiungen und ein Antirassismus, der in einer Hierarchie abstrakter Moralprinzipien den höchsten Rang beansprucht. Zwar läßt sich der unscharfe Rassismus-Begriff präzisieren und für ethische und juristische Debatten fruchtbar machen – beispielsweise als Verleugnung elementarer Menschenrechte auf (staatsbürgerliche) Freiheit, Gleichheit und körperliche Unversehrtheit. Was aber folgt daraus für die Politik? Etwa ein phrasenhafter Einsatz für eine gesellschaftliche „Alles so schön bunt hier“-Vielfalt? Geht es „Black Lives Matter“-Demonstranten primär um moralische Werte oder wollen sie eine utopistische One-World-Agenda („no border, no nation“) durchsetzen?

„Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ tönt es aus Lehranstalten, in denen die Christen-, Juden- und Frauenfeindlichkeit bildungsferner Migrantenmilieus schamhaft verschwiegen wird. Deutsche Kommunen ziehen bekenntniseifrig nach. Bereits seit Jahren präsentiert sich Frankfurt-Rödelheim als „Stadtteil gegen Rassismus“. Wer zu grübeln beginnt, warum es keine Stadtteile gegen Steuerbetrug, Abtreibung und linksextreme Gewalt gibt, hat die Funktion neudeutscher Zivilreligion nicht verstanden. Möchtegern-Humanisten, die nie in Stadtviertel mit migrantischer Mehrheitsbevölkerung ziehen würden, führen unter dem Etikett der Diversität einen Kulturkampf gegen alles, was rechts oder konservativ ist.

Verachtung des Volkes hat eine lange Tradition
Antirassismus-Bekenntnisse von Schulen, Kommunen und niederknienden Sportlern lassen sich daher als volkspädagogischer Appell deuten. Schüler und Auszubildende, Einwohner und Besucher einer Stadt, letztlich alle Deutschen (und gut integrierten Ausländer) sollen kulturfremde Massenzuwanderung und offene Grenzen als selbstverständlich akzeptieren. Das wirkt um so verstörender, als die Grenzöffnung 2015 von keiner parlamentarischen Debatte begleitet wurde, geschweige denn Gegenstand plebiszitärer Willensbildung war.
Diese Verachtung der Demokratie hat Tradition. Bei Platon hieß das Volk „großes Tier“, bei Hegel „rohes blindes Tier“, bei Honoré de Balzac „wildes Tier“. Der an der Universität St. Gallen lehrende Moral- und Staatsphilosoph Dieter Thomä nennt solche Denker „Zoodirektoren“ und mahnende Aufklärer wie Hobbes und Kant „Schulmeister“ („Wer hat Angst vor dem Volk?“, Philosophie-Magazin Nr. 3/ 2019). Er fordert, sich von deren teils absurden Stereotypen zu verabschieden und dem Volk vertrauensvoll zu begegnen.

In fast allen Medien und Talkshows präsent, tarnen sich postdemokratische Gegner des Staatsvolks als „aufrechte Demokraten“. Um so dringender brauchen wir eine Renaissance der demokratischen Idee, ein klares Stoppschild gegen alle, die das Volk bevormunden und einen im großen und ganzen homoge-nen Demos als Grundbedingung funktionierender Volksherrschaft abschaffen wollen. Ins Blickfeld rücken deutsche Lobbyisten und Funktionseliten sowie global agierende Nichtregierungsorganisationen, supranationale Gerichtshöfe und die EU-Kommission.

Markenkern antirassistischen Eifers sind drei von zivilreligiösen Hohepriestern erzwungene Toleranzdogmen: Du darfst keine rassebezogenen Vergleiche anstellen (Vergleichsverbot). Du darfst keine skeptischen Aussagen über nicht-weiße Menschen machen (Kritikverbot). Du darfst dich zum Kolonialismus nur uneingeschränkt negativ äußern (Gebot kultureller Selbstkasteiung). Tollkühn klingen daher die Sätze von Kardinal Walter Brandmüller in einem Interview mit dem Cato-Magazin (Nr. 5/2018): „Die Kolonisierung war gewiß in bestimmter Hinsicht ein naturrechtswidriger Vorgang. (…) Auf der anderen Seite war sie aber auch mit der christlichen Mission verbunden. (…) Man darf nicht verschweigen, daß das, was an Zivilisation heute in den afrikanischen Ländern existiert, eine Folge der Mission bzw. der Kolonisierung war.“

Sinnkrise abendländischer Kultur
Groteske Folgen hat das „Kritikverbot“. Wenn Männer aus archaischen Stammeskulturen „Ehrenmorde“ verüben (weil Frauen oder Mädchen ihre Beziehung zum späteren Täter beenden oder – als Muslimas – westliche Moden und Verhaltensweisen kopieren), kommen nicht etwa Asyl und Massenzuwanderung auf den Prüfstand. Statt dessen gibt es reflexhafte Diskursverschiebungen. Etablierte Politiker und der gesamte zivilgesellschaftliche Komplex bilden „runde Tische gegen Rechts“ oder gegen imaginäre „Nazis“, die Fremde unter „Generalverdacht“ stellen würden.
Die Verwendung solcher Kautschukbegriffe hat im linken Spektrum Tradition. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: In der Tat brauchen wir bürgerschaftliches Engagement – aber nicht „gegen Rechts“, sondern gegen Ideologie, Utopie und Realitätsferne. Abwägende Vernunft muß wieder die Foren politischer Meinungsbildung erobern.
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Zudem bildet das „Kritikverbot“ eine üppige Legitimationsressource für Migranten. Wer nicht mit eigenem Fehlverhalten konfrontiert wird und statt dessen zu hören bekommt, der „strukturelle Rassismus“ alter, weißer Männer sei die Wurzel allen Übels, wird kaum noch Anpassungsleistungen an die autochthone Kultur seines Gastlands erbringen. „Rassismus ist in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen“, schwadronierte der in Gelsenkirchen geborene türkischstämmige Fußballprofi Mesut Özil, als er 2018 wegen seiner weltanschaulichen Nähe zum türkischen Präsidenten Erdogan (und gemeinsamer Fotos mit ihm) in die Kritik geraten war.
Die antirassistische Zivilreligion speist sich aus der Sinnkrise abendländischer Kultur, gesteuert vom schlechten Gewissen westlicher Überflußgesellschaften. Daraus resultiert Hilflosigkeit, zum einen gegenüber massenhaftem Asylmißbrauch, zum anderen gegenüber fordernd auftretenden Entwicklungsländern.
Sind diese bedingungslos entschlossen, ihre Bevölkerungsdynamik zu begrenzen? Zuweilen entsteht der Eindruck, sie wollten ihren Bürgern Siedlungsgebiete im Speckgürtel der Erde erschließen – mit regelmäßigen Geldüberweisungen ins Herkunftsland.
Als völkerrechtlicher Stoßtrupp dienen die Vereinten Nationen, deren Migrationspakt (JF 47/18) sich in wohlfeilen Legitimationsfloskeln übt: „Migration war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte, und wir erkennen an, daß sie in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt.“
…. Alles vom 9.6.2020 von Björn Schuhmacher zu „Antirassismus“ bitte lesen auf JF, 26/20, Seite 16

 

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