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Blick im Schnee nach Südosten in Titisee-Neustadt zum Hochfirst am 3.1.2011 – Testo links, Badeparadies rechts

Das Unternehmen Testo wurde 1957 gegründet. Am Anfang stand ein elektronisches Fieberthermometer. Heute messen Testo-Geräte unter anderem die Temperatur von Lebensmitteln und analysieren Abgase. Auch die Kalibrierung von Messgeräten spielt eine wichtige Rolle. 2021 lag der Umsatz bei rund 405 Millionen Euro. 3400 Menschen sind beschäftigt.

Testo AG in Titisee-Neustadt am 25.10.2012

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Testo-Chef Knospe beklagt Mangel an Softwareexperten in Südbaden
Geht es nach Burkart Knospe, sollen mehr Softwareexperten in Südbaden ausgebildet werden. Die Uni Freiburg sollte ihr Angebot an Studiengängen ausdehnen, sagt der Chef des Messtechnikspezialisten Testo.

BZ: Stirbt der Hochschwarzwald wirtschaftlich, weil die jungen Leute lieber in der Großstadt leben wollen und Innovationen, also erfolgreiche Neuentwicklungen am Markt, im Umfeld der Unis in den Großstädten entstehen?
Knospe: Vor zwei oder drei Jahren hätte ich Ihnen Recht gegeben. Die Pandemie hat jedoch einiges verändert. Der Wunsch, einen Garten zu haben, ist in der Zeit pandemisch bedingter Isolation größer geworden. Das eigene Haus mit Grundstück findet man auf dem Land leichter und günstiger als in der Stadt und jeder, der im Umland lebt, entlastet den kritischen Wohnungsmarkt in Freiburg. Von zu Hause arbeiten ist im Zuge der Pandemie einfacher geworden. Es gibt zudem auch im Schwarzwald viele Neugründungen von Unternehmen, auch wenn es denen vielleicht an der öffentlichen Wahrnehmung fehlt. Die eigentlichen Schwierigkeiten sehe ich aber woanders.
BZ: Wo denn?
Knospe: Ob sich ein Betrieb nun in Freiburg oder im Umland befindet – alle haben das gleiche Problem. Ihnen fehlen Softwareexperten. Diese müssen in die Region geholt werden, denn die Hochschulen in Südbaden qualifizieren nicht genug Nachwuchs. Softwareentwickler sind zentral für eine positive, wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Die gute Ausbildungsarbeit an den Hochschulen Furtwangen und Offenburg reicht allein nicht aus. Die Uni Freiburg sollte Ihr Angebot an attraktiven Studiengängen ausdehnen, um Südbaden zu helfen.
… Alles vom 12.6.2022 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/testo-chef-knospe-beklagt-mangel-an-softwareexperten-in-suedbaden–213848141.html

Kommentar:
Ja, das Problem ist der Mangel an Softwareexperten (Facharbeiter, Informatiker, Ingenieure). Aber mit dem Ausbau der Informatik-Studiengänge (Uni, duales Studium) ist es überhaupt nicht getan. Burkart Knospe redet wie so viele Firmenchefs der Political Correctness gemäß um die beiden allseits bekannten Tabus herum:
(1) Die Bildungspolitik von Merkel- und nun Ampel-Regierungen diskreditiert weiterhin Berufsbilder, die mit etwas mit Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften zu tun haben, während gleichzeitig die Geisteswissenschaften gepusht werden.
Das Mißverhältnis zwischen Blabla und wertschöpfenden Jobs wächst. So gibt es in D z.B. weitaus mehr Lehrstühle für Gender als für Physik. Sprüche wie „Karohemd und Samenstau, er studiert Maschinenbau“ werden immer noch an den Schulen verkündet – von Lehrern wohlgemerkt.
(2) Unsere unkontrollierte Migrationspolitik sorgt weiter dafür, daß vornehmlich junge, muslimische Männer aus Islam-Staaten ins Land kommen, die allenfalls prekäre Tätigkeiten aufnehmen können oder die soziale Alimentierung anstreben, sich aber leider nicht zu Softwareexperten ausbilden lassen. Wir brauchen eine Migrationspolitik, die Leute mit Grips motiviert, nach Deutschland zu kommen.
Warum hat Testo-Chef Knospe nicht den Mut, unsere seit 2002 katastrophale Bildungs- und Migrationspolitik offen anzusprechen?
12.6.2022, E.K.
Ende Kommentar

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