Holzbau

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Blick vom Steig nach Norden am 21.11.2012 zu St.Peter und Kandel – Nebel quillt hoch aus dem Wagensteig-, Iben-, Eschbach-, Glotter- und Rheintal

 

holztreppe140117              eichberg1holzhaus          eichberg2holzhaus
(1) Holztreppe                                 (2) Altes Holzhaus

haus-abriss151123          haus1abriss151124                        haus2abriss151124
(4) Haus Abriss am 23.11.2015     (5) 24.11.2015 um 10 Uhr    (6) 24.11.2015 um 10.02 Uhr

haus3abriss151124          holzhaus160217          holzhaus160218
(7) Haus Abriss am 24.11.2015      (8) Westseite 17.2.2016         (9) Südwestseite 18.2.2016

holzhaus-dach160219                          holzhaus160219                         fussbodenheizung160328
(10) Südwestseite 19.2.2016      (11) Südseite Dach 19.2.2016    (12) Fussbodenheizung
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(1) Holztreppe stützt marode Betontreppe am Hauptbahnhof Freiburg 17.1.2014
(4) – (7) Hausabriß, um eine Neubau in Holzständerbauweise zu erstellen.
(8) – (11) Holzfertighaus errichten in vier Tagen 16.2. bis 19.2.2016

 

Käferholz als preiswerte Alternative im Hausbau
Seit die Holzpreise im Frühjahr ein Rekordhoch erreicht haben, machen sich Bauherren, die ihr Eigenheim aus dem zunehmend beliebteren ökologischen Baustoff Holz errichten wollen, Sorgen um die Bezahlbarkeit der eigenen vier Wände. Doch es gibt Entwarnung: „Auch wenn die Holzpreise derzeit noch etwa zweieinhalb Mal so hoch sind, wie vor einem Jahr, erhöhen sie die Gesamtkosten nur um etwa 5 bis 10 Prozent“ relativiert Bauexperte Sven Haustein von der Bausparkasse Schwäbisch Hall die aktuelle Diskussion.
Die Situation ist paradox: Zwar ist Schnittholz seit Ende 2020 ein extrem knappes Gut, nicht zuletzt deshalb, weil große Teile davon, etwa wegen des Baubooms in China und den USA, exportiert werden. Das bedeutet aber keineswegs, dass Holz insgesamt Mangelware ist. Im Gegenteil: Schwere Stürme, übermäßige Trockenheit, vor allem aber die flächendeckende Ausbreitung des Lebensraums des Borkenkäfers führen dazu, dass in betroffenen Waldbeständen kräftig geholzt und kranke Bäume gefällt werden müssen. Es gibt ein regelrechtes Überangebot an sogenanntem Käferholz. Nur wird dieses auch als Schad- oder Kalamitätsholz bezeichnete Material in der Baubranche pauschal als minderwertig angesehen und spielt in den Überlegungen privater Bauherren bislang keine Rolle. Ein Engpass ist zudem, dass nur wenige spezialisierte Unternehmen Kalamitätsholz fachgerecht aufbereiten können.

„Hinsichtlich der Eignung als Bauholz spielt Borkenkäferbefall in der Regel keine Rolle, da der Käfer seine Gänge nur zwischen Rinde und Stamm anlegt, nicht jedoch im Holzkörper selbst“, sagt Architekt Sven Haustein. Insofern könne insbesondere frisches Käferholz im Hinblick auf die Konstruktions- und Tragfähigkeit des Materials grundsätzlich die gleichen Qualitätskriterien erfüllen wie herkömmliches Schnittholz.

Einen Nachteil hat der Borkenkäfer allerdings: Wo er sich eingenistet hat, folgt oft ein Pilzbefall, der zu leichten Verfärbungen des Holzes führen kann. Dieses Holz kann aber ohne Bedenken in nicht sichtbaren Bereichen verbaut werden. Bisher wird Käferholz hauptsächlich für kurzlebige Produkte wie Verpackungen verwendet. Dabei wäre es aus ökologischer Sicht viel nachhaltiger, dieses Holz in langlebigen Produkten zu verbauen – wie in Häusern.
Tatsächlich gibt es bereits wenige kleine Unternehmen, die sich auf die Errichtung von Häusern aus bis zu 100 Prozent Käferholz spezialisiert haben. Klimabewusste Bauherren sollten sich eingehend beraten lassen und sich über die Marktentwicklung informieren. Aktuell kostet der Festmeter Bauholz (Fichte) zwischen 70 und 95 Euro, etwa doppelt so viel wie die gleiche Menge Käferholz.
Gegen die aus seiner Sicht ungerechtfertigte Marginalisierung von Kalamitätsholz wird jetzt auch der Verband „Holzbau Deutschland“ aktiv.
… Alles vom 13.7.2021 bitte lesen auf
https://newsroom.schwaebisch-hall.de/presseinformationen/eine-menge-holz/

 

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