Home >Business >Gesund >Medizin >Reproduktionsmedizin
- Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen
- Tausende demonstrieren beim Marsch fürs Leben in München (20.4.2026)
- Virologe Hendrik Streeck :Zwei Väter und ein Baby (17.4.2026)
- Leihmutterschaft: Gegen die Gebärmutter-Prostitution (13.3.2026)
- Ein Hinchirurg zu Elon Musks Neuralink-Experimenten (13.1.2025)
- Leihmutterschaft verbieten (16.4.2022)
- Abstimmung zur PID in der Schweiz am 5.Juni 2016 (26.5.2016)
- Chromosomen des Embryos per PID schon vor dem Einpflanzen untersuchen? (30.5.2016)
- PID als Teilgebiet der Reproduktionsmedizin
- Wertewiderspruch zwischen Präimplantations- und Pränataldiagnostik
- Centrum für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg (CERF)
- Kinderlos
- Kinderwunsch
- Leihmutter
- Medizinethik
Tausende demonstrieren beim Marsch fürs Leben in München
Am 18. April versammelten sich tausende Lebensrechtler in München zum Marsch fürs Leben. Während die Veranstalter von bis zu 7.000 Teilnehmern sprechen, geht die Polizei von rund 4.500 Demonstranten aus.
Der Verein Stille der Stimmen e.V., der den Münchner Marsch fürs Leben https://www.marschfuersleben.de/ueber-den-marsch/
organisiert, sprach von einem „eindrucksvollen und friedlichen Zeichen für den Schutz und die Würde jedes menschlichen Lebens“.
Über 300 Polizeibeamte schützten die Veranstaltung. Dennoch wurden die Kundgebung und der anschließende Marsch von Gegendemonstranten teils massiv gestört und behindert. Zeitweise gelang es den Gegnern der Lebensrechtler, den Marsch zu blockieren. Er konnte erst nach 45 Minuten weitergeführt werden.
…
Im Rahmen der Kundgebung https://www.corrigenda.online/leben/muenchner-marsch-fuers-leben-2026-wegen-frauen-wie-simone warben der Publizist und Aktivist Mathias von Gersdorff und die nigerianische Biomedizinerin Obianuju Ekeocha für eine „Kultur des Lebens“.
Ekeocha erläuterte, dass westliche Staaten Druck auf afrikanische Regierungen ausüben, um Abtreibung zu liberalisieren, während sich zahlreiche afrikanische Länder diesem Kurs bewusst widersetzen.
Diese globale Dimension der Lebensrechtsproblematik wurde unterstrichen durch das Grußwort des US-amerikanischen Bischofs Robert Barron https://www.youtube.com/watch?v=ijpkGGQ0Eeo , der sich in einer Videobotschaft bereits im Vorfeld an die deutschen Lebensrechtler gewandt hatte, und diese der Unterstützung durch die US-amerikanischen Katholiken versicherte.
… Alels vom 20.4.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/marsch-fuers-leben-in-muenchen/
Abstimmung zur PID in der Schweiz am 5.Juni 2016
Die Schweiz hat im Sommer 2015 über eine Verfassungsänderung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) abgestimmt. Der angenommene Artikel legt die Grundlagen fest, unter welchen eine PID legal ist. Aufgrund der Annahme konnte der Bundesrat eine detaillierte Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG) vorschlagen, welches bereits im Dezember 2014 vom Parlament angenommen wurde. Gegen dieses FMedG wurde das Referendum ergriffen. Deshalb kommt die detaillierte Ausführung zu den Rahmenbedingungen der PID nun im Juni 2016 vor das Volk.
… Alles vom 26.5.2016 bitte lesen auf
https://www.vimentis.ch/d/publikation/536/Abstimmung+05.+Juni+2016%3A+Bundesgesetz+%C3%BCber+die+medizinisch+unterst%C3%BCtzte+Fortpflanzung+(Fortpflanzungsmedizingesetz,+FMedG)%09.html
Chromosomen des Embryos per PID schon vor dem Einpflanzen untersuchen?
Wetzka: Ja. Wir wissen aus Daten aus dem Ausland, dass bei Frauen über 40 Jahren etwa 80 bis 90 Prozent der Embryonen ungleich verteilte Chromosomen haben – die allermeisten davon sind nicht lebensfähig. Bei dieser Untersuchung geht es deswegen darum, die Behandlung des kinderlosen Paares zu optimieren. Es geht darum, überhaupt schwanger zu werden – nicht, ein Kind auf bestimmte Merkmale wie blond oder blauäugig zu selektieren. Sich nach mehreren Fehlversuchen erst an die Ethikkommission wenden zu müssen – diese Hürde ist für Paare schlicht zu hoch. … Alles vom 30.5.2016 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/gesundheit-ernaehrung/wie-sich-das-deutsche-gesetz-zur-praeimplantatsionsmedizin-auf-die-reproduktionsmedizin-auswirkt–122530738.html
.
Birgit Wetzka (52), Privatdozentin an der Uni Freiburg, arbeitet seit 2002 im CERF, seit 2009 ist sie eine der Praxisinhaberinnen.
PID als Teilgebiet der Reproduktionsmedizin
Die Reproduktionsmedizin hat die Fortpflanzung zum Gegenstand. Sie hat Techniken bereitgestellt, die heute jede einzelne Phase der Fortpflanzung beeinflussen bzw. – wie auch immer definiert – optimieren kann, mit weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen: „Lebens- und Karriereplanung, Familienmodelle, Geschlechterrollen, bis hin zu einem abgeleiteten „Recht auf Fortpflanzung“ – all dies ist völlig neu zu diskutieren, wenn ein Kind bis zu zwei genetische, eine biologische und eine soziale Mutter, sowie einen genetischen und einen sozialen Vater haben kann.“ (www.wunschkinderprojekt.de).
.
Wertewiderspruch zwischen Präimplantations- und Pränataldiagnostik
Die Präimplantationsdiagnostik (PID), also die genetische Untersuchung von Embryonen vor deren Einpflanzung, ist in Deutschland seit 2011 eingeschränkt erlaubt, etwa um Tot-/Fehlgeburten zu verhindern bzw. schwere Erbkrankheiten zu entdecken. In der späteren Schwangerschaft hingegen darf die Pränataldiagnostik nach allen Krankheiten fahnden. Dieser Wertewiderspruch wird oft kritisiert, Beispiel: Der Pränataldiagnostiker entdeckt Trisomie 21 in einem eingepflanzten Embryo, während dies in der PID unentdeckt bleiben musste. Ein Paar, das sich zum Abbruch entscheidet, hätte dies (gerne?) vor der Schwangerschaft getan.
PID-Regelung in Deutschland seit 2011 Regelung:
a) Das Paar stellt einen Antrag beim nächsten zugelassenen PID-zentrum (in FR etwa beim CERF)
b) Nach dem OK werden dem fünf Tage alten, im Reagenzglas gezeugten Embryo Zellen entnommen und genetisch untersucht. Dabei dürfen bis zu drei Embryonen der Gebärmutter eingesetzt und die restlichen befruchteten Eizellen für spätere Versuche eingefroren werden.
c) Mittels Katheder wird der Embryo durch die Vagina in die Gebärmutter eingesetzt.
Centrum für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg (CERF)
Bismarckallee 7f,
79098 Freiburg, Telefon: 0761 207 430
www.cerf-freiburg.de
www.kinderwunsch-hormone.de
