Corona-Tod

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Hochschwarzwald am Schauinsland 13.1.2021: Wetterbuchen im Schnee

 

 

Film Prof Haditsch: „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“
Exklusiv für ServusTV macht sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler, wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten, mit neuen Perspektiven auf die Pandemie und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Film 90 min
5.5.2021, https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/
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90 Minuten Pflichtfernsehen – für Befürworter und Maßnahmen-Kritiker
„Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“
Die Medien bestimmen die Wahrnehmung der Pandemie. In Österreich wurde kürzlich ein Film in der Primetime ausgestrahlt, der hierzulande im Mainstream-TV als Verschwörungstheorie abgetan würde. „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ ist die Weltreise des Linzer Virologen Martin Haditsch auf der Suche nach Antworten. Antworten, die Licht ins Dunkel einer Krise bringen, für die unsere Regierung offensichtlich keine Lösung hat.
https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/
Gerade deshalb sollte dieser 90 Minuten umfassende Mix aus Wissen und Erfahrung gleichermaßen Pflicht für Lockdown-Befürworter wie für Maßnahmen-Kritiker sein. Er könnte die Grundlage für einen offenen Diskurs sein, der hierzulande bis heute unmöglich erscheint. Wie um dies zu bestätigen, hat nicht ein einziger der von Haditsch befragten Wissenschaftler bislang eine Rolle in der Corona-Politik der Bundesregierung gespielt. Klaus Stöhr, ehemaliger Projektleiter bei der WHO und Impfstoffentwickler beim Schweizer Pharma-Giganten Novartis, fragt sich daher nicht ohne Grund: „Hat man die Pandemie vom Ende zum Anfang durchdacht oder ist man gestolpert von Lockdown zu Lockdown?“
… Alles vom 11.5.2021 von Christian Euler bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/90-minuten-pflichtfernsehen-fuer-befuerworter-und-massnahmen-kritiker/

 

 

Der Tod mit Covid – eine Beschreibung
von Dr. Jochen Ziegler

Wir lesen seit einem Jahr, wie furchtbar der Tod mit COVID ist. Bekanntlich weiß kein Mensch, wie es ist, zu sterben, denn die Toten können nicht sprechen. Doch betrachten wir heute einmal den Tod an COVID aus der Sicht des klinisch tätigen Arztes, der sich am Krankenbett zum Patienten beugt (algriechisch „klinomai“ bedeutet “ich beuge mich” und daher kommt das Wort Klinik). Aber was passiert da wirklich? Daher ein Vergleich des klassischen Todes an Viruspneumonie, wie wir ihn bis Anfang 2020 kannten, mit dem neuen Tod an COVID.
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Von der Zeit, seit es Homo sapiens gibt (und vorher war es auch nicht viel anders), bis Februar 2020 lief der Tod an einer Viruspneumonie wie folgt ab: Als alter, schwacher Mensch, und das bedeutete auch im Paläolithikum mit 70 oder 80 Jahren, als die durchschnittliche Lebenserwartung zwar viel kürzer war als heute, doch die meisten Menschen, die 15 wurden, es auch zu einem hohen Alter brachten, merkte man irgendwann, dass man sich erkältet hatte und Schnupfen und Heiserkeit bekam.
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Damals wie heute geht es dann wie folgt weiter: Die Symptome gehen nicht weg, man bekommt zusätzlich Husten, Fieber und Gliederschmerzen und muss sich schließlich hinlegen. Das Fieber wird schlimmer, der Husten auch, und das Bewusstsein trübt sich. Man ist dankbar, wenn die Angehörigen da sind und einem zu trinken geben, kalte Tücher auflegen oder einen zum Husten aufrichten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt nimmt man die Umwelt nur noch schemenhaft wahr, hat ernsthafte Atembeschwerden und fühlt sich schlecht. Aber dann erlebt man alles schon nur noch aus der Ferne, wie durch einen Schleier und wie in Watte gepackt.
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Variante 1: Patienten scheinen nicht zu leiden
Irgendwann kann man nur noch sehr schlecht atmen, weil die Lunge zunehmend verschleimt. Die Sauerstoffversorgung reicht nicht mehr, um die Atemmuskulatur zu versorgen, man kann nur noch sehr schwach husten und hustet den Schleim, der bei der vergeblichen Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Virus erzeugt wird, nicht mehr ab. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung noch schlechter, es kann zum Versagen der Nieren und anderer Organe kommen, bis schließlich auch die Atemmuskulatur aussetzt. Das Atmen hört auf. Wenig später bleibt das Herz stehen.
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Von diesen Vorgängen merken die Sterbenden wenig oder nichts. Denn meist ist das Bewusstsein stark getrübt oder verschwunden, der Patient befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand, dem Sopor oder Tropor. Er stirbt in Frieden. Manche Patienten sind auch noch halbwach, aber auch sie scheinen nicht zu leiden – das Leben endet friedlich, es ist kein Todeskampf, wie es unsere Medien beschreiben, die sagen, die Patienten erstickten qualvoll. Doch wer einmal beim Tod eines solchen Patienten zugegen war, weiß, dass dies nicht stimmt, sondern dass der Tod durch Lungenpneumonie im Alter ein mildes Lebensende ist.
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Auf der zellulären Ebene besteht die Krankheit darin, dass die Zellen des Lungenepithels, mit deren Hilfe wir das Kohlendioxid, das der Körper laufend produziert, ausscheiden und abatmen sowie Sauerstoff aus der Atemluft erhalten, aufgrund der Infektion das Virus replizieren. Dabei werden Zellen zerstört, und es entsteht wegen der allgemeinen Entzündungsreaktion Schleim, der sich in den Alveolen, den Lungenbläschen, in denen der Gasaustausch stattfindet, ansammelt, und den Gasaustausch erschwert. Die Virusreplikation geht immer weiter, weil das Immunsystem zu schwach ist, um alle infizierten Zellen zu zerstören. Daher ist COVID in erster Linie eine natürliche Todesursache: Es tötet vor allem Menschen, deren Immunsystem am Ende ist. Diese Menschen sind fast alle alt und gebrechlich, einige von ihnen sterben sogar an der für junge Menschen und rüstige Alte harmlosen akuten unspezifischen Impfreaktion, die die SARS-CoV-2-“Impfstoffe” bei fast allen Impflingen auslösen.
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Einige Patienten unter 70, die an COVID sterben, sind frühzeitig gealtert, beispielsweise durch lebenslanges Rauchen. Auch für sie ist die Krankheit eine natürliche Todesursache. Sehr wenige junge Patienten (unter 50) sterben an COVID, dann aber fast immer durch eine erbliche oder erworbene Immunschwäche. Daher ist bei der überwältigenden Mehrzahl der Patienten, die an COVID sterben, auch eine Wirkung der Impfung extrem unwahrscheinlich, denn diese setzt ein funktionales Immunsystem voraus, was immuninkompetente und alte Patienten ja gerade nicht haben. Sterben sie nicht an COVID, sterben sie kurze Zeit später an einer anderen Krankheit. Es gibt keine theoretische und vor allem auch keine praktische Rationale für die Impfung.
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Variante 2: An Schläuche und Röhren angeschlossen
Betrachten wir nun, wie seit Februar 2020 an Viruspneumonie gestorben wird. Dieser exitus letalis ist immer noch ein natürlicher, aber ein einsamer Tod, bei dem der Mensch an Schläuche und Röhren angeschlossen inmitten der hochtechnischen Umgebung einer Intensivstation den Geist aufgibt (die Formulierung klingt despektierlich, beschreibt im Wortsinn aber treffend was da vor sich geht). Denn wenn heute ein Mensch, der im Pflegeheim oder auch zu Hause lebt, dem Tod aber bereits nahesteht, an Grippe erkrankt, wird ein Abstrich gemacht. Wird festgestellt, dass er eine SARS-CoV-Infektion hat, wird er hospitalisiert und von seinen Angehörigen isoliert. Wenn sich sein Zustand verschlechtert, darf er nicht etwa nach dem altbewährten Muster sterben, das oben geschildert ist, sondern wird auf die Intensivstation verlegt und dort alsbald intubiert, mit intravenös gegebenen Sedativa in ein künstliches Koma gelegt und künstlich beatmet.
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Doch da das Immunsystem das Virus nicht unter Kontrolle bringen kann, ist die Therapie fast immer sinnlos und nur bei wenigen jungen Patienten indiziert. Bei den Menschen mit Immunversagen tritt unter der maschinellen Beatmung dennoch Organversagen auf. Da es nicht zum spontanen Atemstillstand kommen kann, wird der Organismus länger am Leben erhalten, als das natürlicherweise der Fall wäre. Beim Nierenversagen wird dann teilweise noch eine Dialyse durchgeführt, obwohl der nahende Tod schon feststeht.
Es wurde bei COVID sogar extrakorporale Membranoxygenierung eingesetzt, bei der das Blut unter Umgehung der Lungen durch eine künstliche Lunge oxygeniert wird, doch angesichts der zellulären Ursache des Todes ist diese hochinvasive Therapie bei den Patienten sinnlos. Die Menschen sterben einsam in einer technischen Umgebung, ihr Körper ist von Maschinen umgeben, an diese angeschlossen und von Pharmaka durchflutet. Eine solche „Behandlung“ auf der Intensivstation kostet im Durchschnitt über 30.000 EUR.
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Was wir 2020 erreicht haben
Durch die weltweite COVID-Hysterie wurde eine natürliche Todesursache, die durch ein Virus ausgelöst wird, das laut WHO bei unter 70-Jährigen lediglich eine Letalität von 1–2 Promille der Infizierten aufweist, zu einer globalen Pandemie stilisiert. Nun haben wir es geschafft, die Menschen, die oftmals durch COVID und andere Pneumonieerreger von einem leidvollen Leben erlöst werden, nicht mehr im Kreis ihrer Angehörigen oder zumindest im Altersheim in Frieden sterben zu lassen, sondern mit Blaulicht in eine Klinik zu fahren und sie dort an Maschinen am friedlichen Sterben zu hindern, bis irgendwann so viele Organe ausgefallen sind, dass man die Maschinen endlich abstellen kann.
Das soll nicht bedeuten, dass man bei Patienten unter 70 keine Intensivmedizin einsetzen sollte, doch sind das nur wenige Fälle. Bei den allermeisten Patienten nehmen wir derzeit eine sehr teure Vorbestattung auf der Intensivstation vor. Technik sinnvoll einzusetzen, erfordert eine pluralistische Werteethik und eine Medizin mit Vernunft, Ethos und Augenmaß. Das haben wir im Umgang mit COVID vollkommen aufgegeben.
… Alles vom 25.1.2021 von Jochen Ziegler bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_tod_mit_covid_eine_beschreibung
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Dr. Jochen Ziegler ist Arzt und Biochemiker. Er arbeitet als Berater für private Anbieter des Gesundheitssystems und lebt mit seiner Familie in Hamburg.
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Einige Kommentare:
… wo bleibt der Aufschrei der Palliativmediziner?
Vielen Dank für diesen differenzierten Artikel. Das ganze Jahr über frage ich mich, wo eigentlich der Aufschrei der Palliativmediziner bleibt. Seit ich erlebt habe, wie meine Mutter mit Krebs im Endstadium ins Hospiz kam und dort mit Liebe, Menschlichkeit und Fürsorge aus dem Leben und Leiden in den Tod entlassen wurde, weiß ich, wie ich sterben möchte: Jedenfalls nicht an Maschinen angeschlossen, die mein Leiden ins Unendliche ausdehnen und mir damit die Würde nehmen. Nicht dem Machbarkeitswahn der modernen Medizin ausgeliefert ( nicht falsch verstehen: Die moderne Medizin ist reich an Segnungen, aber wie alles sollte man sie mit Maß und Ziel einsetzen), sondern als Mensch unter Menschen.
25.1.2021, A.H., AO
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,,Bleiben Sie Gesund.„
Wenn man sich heutzutage mit jemanden persönlich unterhält, ja dass soll es noch geben, dann sagt der Gegenüber meist am Ende des Gesprächs: ,, Bleiben Sie Gesund.„ Und er meint damit, dass man sich kein ,,Corona„ einfängt und möglicher Weise daran stirbt. An andere Krankheiten wird dabei nicht gedacht. Denn vor Corona wurde diese Bemerkung nur sehr selten ausgesprochen, denn da gab es noch keine politisch und medial ausgelöste Panik durch irgendwelche Grippewellen. Und Covid-19 ist für mich auch nur eine neuartige Grippewelle mit überzogener Darstellung. Auch vor Corona wurde schon gestorben. Mal schwer mal leicht, eben so, wie es durch das Schicksal eines Menschen für ihn bestimmt ist.
25.1.2021, K.S.
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Ihren Text, Herr Dr. Ziegler, sollte man mit Leuchtbuchstaben …
Für diesen wohltuend sachlichen Beitrag bin ich sehr dankbar, zählt doch Sachlichkeit und Nüchternheit in unserer Gesellschaft, und gerade jetzt in “Coronazeiten”, als verachtenswert, unmenschlich und unsolidarisch. Ihren Text, Herr Dr. Ziegler, sollte man mit Leuchtbuchstaben am Reichstag anbringen, damit bei den politischen Panikverbreitern endlich mal wieder der Verstand einsetzt.
25.1.2021, :M-A.SCH, AO
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Das Märchen des „grausamen Erstickungstodes“
Der linken medialen Panikindustrie dient das Märchen des „grausamen Erstickungstodes“ zur e m o t i o n a l e n Untermauerung ihrer inszenierten Pandemie. Angst agiert als „systemrelevantes“ Hilfsmittel zum gesellschaftlichen Umbruch, zur Transformation. Die Formel lautet: endlos Infizierte + Seuche/ Pandemie = ANGST= staatlicher Infektionsschutz = willkürliche Machtausübung. Ganz einfach. Ein ungenauer PCR-Test, UNGENAU nach eigenen, neuesten Angaben der WHO, produziert wahllos PCR- Infizierte, heißt viele Corona- Kontaktpersonen ohne Infektiöses Virenmaterial. Dieser Test dient als Grundlage für die neue Definition der WHO des Begriffs „PANDEMIE“. Eine Pandemie, früher nach Mortalität bemessen, tritt jetzt ein, wenn mehr als 50 Menschen von 100 000, eruriert mittels PCR- Test, entdeckt werden.
Diese Rechnung geht IMMER auf! Damit die Sache läuft, setzt Merkel noch einen drauf: 10 pro 100 000 sollen es NUR noch sein, sicherheitshalber, hahaha. Linke Zero- Brainer möchten das Unmögliche als Handlungsanweisung zum Dauerlockdown. Das Virus soll ausgelöscht werden per Gesellschafts- Schließung und Restle wirft den Schlüssel weg. Zwei Anhänger dieses Wahnsinns beraten Merkel, der die Macht so richtig schmeckt! Wir werden seit einem Jahr wegen einer angeblichen Pandemie gegängelt, trotzdem spricht kein Mensch über ERKRANKTE, (nur PCR- Infizierte), was zwangsläufig notwendig und logisch wäre, und bei einer echten Pandemie WICHTIG:
Wieviele der Infizierten erkranken? Wie schwer? In welchen spezifischen Alters- und Vorerkrankten- Gruppen??? Keine Angaben, nirgends.
Aber Krematoriumsbilder. Viele Co.- Positive, auch eindeutig Unfalltote, werden posthum ´positivˋ getestet, bestätigt das RKI . „Seuchentote“ werden verbrannt. Die Gelegenheit für die Medien bei den Bestattungsunternehmen Särge, die sonst in der Erde verschwinden, vor dem Krematorien zu filmen. ANGST- BILDER! Pfui, schämt Euch. Danke an den Autor.
25.1.2025, S.SCH
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Schriftliche Patientenverfügung
Wir werden alle sterben auch wenn wir es täglich verdrängen . Das ” Wichtigste ” wird in allen Medizin Reportagen immer ausgeklammert bzw nicht beschrieben . Wenn Sie friedlich einschlafen wollen , machen sie eine schriftliche Patientenverfügung mit Hilfe ihrer lieben Angehörigen . Derjenige den Sie bestimmen , wird das Dokument unterzeichnen . Ansonsten werden Sie wiederbelebt , an Maschinen angeschlossen und das Sterben auf ewig verlängert .
25.1.2021, P.D.
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… des Menschen unermessliche Hybris
Für mich gibt es am heutigen technischen Menschen vor allem eins auszusetzen: Seine unermessliche Hybris, die immer nur das sieht, was er gerade entwickelt, z.B. jetzt gerade Computermodelle und Digitalisierung. Aber die Hybris ist älter. Sie meint beispielsweise schon lange, Sindbads Vogel Rock oder der Leviathan im Meer wären reine Fabelwesen gewesen. Fabel war vielleicht nur, dass der Mensch nicht die ganze Welt kannte und vor allem nicht den Weltraum und dazu die Tiefen der Meere und dachte, dass alles so da wäre und lebte. Heute kann man Magnetfelder auf dem Boden des Pazifik studieren, man weiß um Plattentektonik, bei der Evolution kommen ständig Erkenntnisse hinzu durch Funde. Aber dass die Alten einst ein vollständiges versteinertes Skelett von einem Mososaurus in Marokko gefunden haben könnten, das zum Leviathan wurde, oder einen vollständigen Saurier, aufrechter Gang erkennbar, vielleicht sogar mit einigen Federn am Kopf, den man dann zum Vogel Rock machte, geht der Hybris nicht auf.
Die Hybris sagt: Was ich gerade weiß, ist so richtig, und wenn man ihr glaubt, fließt ihr der Mammon zu.
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Meiner Meinung nach täte man gut daran, sich mit dem menschenwürdigen Sterben zu beschäftigen, die Gefährdeten dennoch davor zu schützen und für alle Anderen das Leben wieder anlaufen zu lassen. Nur das wäre ethisch genug. Die Virologen forschen derweil weiter an etwas, das erforschbar, aber nicht beherrschbar ist, weil es sich um eine Naturintelligenz handelt, eine, ohne die wir gar nicht existieren würden. Und Hybris ist auch, zu meinen, Evolution würde bei uns aufhören. Evolution wird uns überleben. Das menschenwürdigere Ende muss in den Mittelpunkt rücken.
25.1.2021, F.J.
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30.000 Euro in die Taschen des Klinikbetreibers
Vielen Dank für diesen nüchternen Bericht über das Sterben – mit oder an Covid oder überhaupt. Einen „Fehler“ haben Sie indes gemacht, werter Herr Dr. Ziegler: Sie schreiben, die Behandlung auf der Intensivstation KOSTE 30.000 Euro. Es ist aber so, dass diese 30.000 Euro in die Taschen des Klinikbetreibers fließen, der also ein starkes Interesse an der Apparatemedizin und vielen Kandidaten dafür hat. Es ist – wie alles und immer – eine Frage des Profits. Mein Ehemann ist vor knapp 9 Jahren an Lungenkrebs gestorben.
Er selber ist stets gelassen mit der Krankheit umgegangen, vom Moment der Diagnose bis zum Tod. Behandlungen (Chemo und Bestrahlung) hat er mit meiner ausdrücklichen Billigung abgelehnt und dies in einer Patientenverfügung festgehalten, aber dankbar alle palliativen Maßnahmen angenommen. Seinen schrägen Humor hat mein Mann bis zuletzt behalten. Ich hingegen habe monatelang schreckliche (vor ihm verborgene) Angst vor dem Tod meines Mannes gehabt, weil ich auch mit der Vorstellung gelebt hatte, dass eine „verkrebste“ Lunge zu einem Erstickungstod mit unvorstellbaren Qualen verbunden sein müsste[*]. Was aber ist tatsächlich geschehen? Er ist ganz friedlich vom Leben in den Tod hinübergegangen, ohne Schmerzen, ohne Qualen, wirklich völlig entspannt. Er war übrigens – wie ich auch – ein gläubiger Christ. Das mag die Sache erleichtern. [*] Das Palliativ-Team hat mir immer wieder versichert, mein Mann leide kaum oder gar nicht und dass mein eigenes Leiden erheblich größer sei. Glauben konnte ich das aber erst, als alles vorbei war.
25-1-2025, I.G.
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Die Einsamkeit ist das Schlimmste
… dass es ganz natürlich ist, in Alten-und Pflegeheimen zu sterben, weil es in der Regel die letzte Station vor dem Lebensende ist. Da ich selbst jahrelang ehrenamtlich im Seniorenheim gearbeitet habe, möchte ich meine eigene Erfahrung hier schildern. Das Schlimmste für die Menschen in dieser Einrichtung ist EINSAMKEIT! Sie sehnen sich nach Berührung, nach liebevoller Zuwendung und Ansprache. Ohne diese menschliche Zuwendung von Angehörigen, Besuchern und Pflegern verkümmern sie regelrecht. Sie sind unendlich dankbar, wenn man sie in den Arm oder bei der Hand nimmt, ihnen zuhört oder etwas erzählt; mit ihnen singt, Spiele macht, Gedichte vorträgt und sie aufheitert – und vor allem an die frische Luft geht, auch wenn sie im Rollstuhl sitzen. Ich habe jedoch auch erlebt, dass viele müde vom langen und beschwerlichen Leben sind und den Tod herbeisehnen, dass sie das Ende ihres Lebens nicht unbedingt endlos hinauszögern wollen.
Mit den angeblichen Schutzmaßnahmen nimmt man ihnen das Allerwichtigste, nämlich menschliche Zuwendung! Sie dürfen nicht mehr besucht werden, sie werden isoliert und eingesperrt und freies Atmen ist nicht mehr erlaubt. Es ist so unfassbar grausam was man ihnen im Namen dieser Pseudohumanität antut! Und viele sterben jetzt nicht an Corona, sondern an der unerträglichen Verlassenheit.
25.1.2021, M.SCH
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Vielen Dank für diesen ehrlichen und damit mutigen Einblick
in die Realität hinter verschlossenen Krankenhaustüren. Es bestärkt mich dabei, meine 82-jährige Mutter vor genau diesem Schicksal bewahren zu wollen. Welch grausame Ironie, dass die deutschen Politiker ihre mutlosen und herzlosen Maßnahmen immer damit begründen, alles zum Schutz genau dieser Menschen zu tun.
25.1.2021,E.F.

Schließung von Palliativstationen
Ein Zeichen und Element der offensichtlich politisch erwünschten Brutalisierung ist die Schließung von Palliativstationen der Krankenhäuser (wie auch bereits im Frühjahr 2020). Und selbst eine Vielzahl von Hospizen ist geschlossen. Solche segensreichen Errungenschaften der Medizin + Pflege für todkranke Menschen sind wohl nicht systemrelevant.
25.1.2021,S.N.
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Also, als tatsächlich auf Intensiv tätiger Arzt
muss man diese Darstellung doch etwas relativieren: erstens überlebt weit mehr als die Hälfte der COVID-Erkrankten eine invasive Beatmung und ist danach – wenn auch sicherlich geschwächt – als geheilt zu betrachten. Daher ist eine Beatmung keineswegs generell sinnlos. Zumindest bei uns werden ausschließlich Patienten beatmet, die entweder selber auf Maximaltherapie bestehen oder deren Angehörige dies fordern, bei altersschwachen Pflegeheimbewohnern wird das von uns nicht empfohlen (aber auf expliziten Wunsch natürlich gemacht). Weiterhin gilt zu erwähnen, dass generell keine Patienten in höherem Lebensalter an die ECMO kommen, im Gegensatz zu oben dargestellter Beschreibung. Auch wenn die Datenlage zugegebenermaßen schwach ist, so habe ich selber einige Patienten gesehen, die als kerngesunde 30jährige ohne ECMO eine Influenza oder COVID nicht überlebt hätten.
25.1.2021, O.B.
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