Corona-Demo

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Sonnenaufgang Anfang Februar 2020 über den Bergen des Schwarzwaldes bei Freiburg

Sonnenaufgang Anfang Februar 2020 über den Bergen des Schwarzwaldes bei Freiburg

 

Corona-Demonstration in Berlin: Das gewaltige Echo
Auch nach einer halben Woche beherrscht die Corona-Demonstration in Berlin weiter die Schlagzeilen in Medien und Politik. Offensichtlich haben die Demonstranten einen wunden Punkt getroffen: Warum wurden frühere Demonstrationen wie BLM von denen beklatscht und bejubelt, die jetzt nach Demonstrationsverbot rufen? Darf es nur noch Demos geben, die der Regierung in den Kram passen?
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https://youtu.be/bbqqFuGEVTM  Gespräch Roland Tichy mit G. Winter

Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht – jetzt wird stellenweise verlangt, es abzuschaffen; manche SPD-Politiker fordern sogar, die Teilnehmer „irgendwohin“ abzuschieben. Warum dieser Hass und diese Aufregung? Denn offensichtlich haben brave, zum sehr weit überwiegenden Teil Bürgerliche ohne Gewalt demonstriert – schon das eine Besonderheit. Oder versteht die Politik nicht mehr, wie sie mit kritischen Bürgern umgehen soll? Auch viele Medien haben sich erneut blamiert – durch einseitige, einheitliche und unfaire Berichterstattung, die nachweislich die Fakten verdreht und verfälscht.
… Alles vom 5.8.2020 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/video/5-vor-12/corona-demonstration-in-berlin-das-gewaltige-echo/
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Kommentare:
Danke für das schöne Gespräch
Berlin elektrisiert auch mich. Ich denke, es schägt so große Wellen,
… weil diese phantastischen Bilder um den halben Globus gingen und Menschen weltweit neue Kraft daraus schöpfen.
… der Tag etwa 1,3 Mio. Menschen mobilisiert hat! (Dr. Schiffmann bekam dies von der Berliner Polizei bestätigt: https://www.youtube.com/watch?v=WYJwUCLi-Lg&feature=youtu.be bei Min.1:05.)
… weil die MACHT Schlafende (!) benötigt. Und dieses Land scheint aufzuwachen.
Je lauter die MSM „kreischen“, umso besser. Mich freut das!. Danke TE. Für alles.
5.8.2020, Ami, TO
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Lieber Herr Tichy, lieber Herr Winter, herzlichen Dank
für Ihren Einsatz zum Erhalt unseres demokratischen Rechtsstaates! Auch ich habe mich sehr über die vielfältige Demonstration in Berlin gefreut. Hoffentlich wacht ein größer werdender Teil der Bevölkerung endlich auf und erkennt, dass wir Bürger unseren demokratischen Staat verteidigen müssen. Dies ist unser Land und unser Staat und nur wir Bürger können entscheiden, wie wir leben wollen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser noch demokratischer Staat in eine global gesteuerte Planwirtschaft umorganisiert wird.
5.8.2020, Hof, TO
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In den Niederlanden keine Maskenpflicht
Ich liebe es, „solche“ mit den eigenen Waffen zu schlagen! Übrigens gab es beispielsweise in den Niederlanden niemals eine Maskenpflicht. Den Nachbarn genügt wohl das Wissen, dass das Virus an der deutschen Grenze Richtung Meer von sich aus „halt“ macht.
1.8.2020, Kas
Ende Kommentare

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Entweder eine Corona-Epidemie bricht aus – oder wir wurden angelogen
Grundrechte-Demos werden auf 500 Teilnehmer limitiert und von der Polizei kontrolliert durchgeführt (z.B. Stuttgart). Rassismus-Demos finden mit 25.000 Teilnehmern statt, wobei die Polizei zuschaut (z.B. Berlin). Diese Inkonsequenz bzw. Verletzung des Grundsatzes „Gleiches Recht für Alle“ führt den Bürger zur Frage „Bricht eine neue Corona-Epidemie aus oder wurden wir von der Regierung angelogen?

Grüne Logik läßt diese Frage unbeantwortet. Dazu Benjamin Bauer (Grüne): „Sollten durch die Demos neue Corona-Fälle auftreten, gehen sie aber auf die Rechnung des institutionalisierten Rassismus. Er treibt die Menschen in die Verzweiflung und auf die Straßen.“
Demzufolge gibt es also Demos mit guten, höheren Zielen und Demos mit bösen Zielen. Und Erstere stehen über dem Recht. Weshalb Jan Fleischhauer (7.6.2020 auf https://www.janfleischhauer.de ) sarkastisch fragt:
“Der Rassismus ist auch an der Ausbreitung des Virus schuld,
deshalb ist es umso wichtiger,
unter Missachtung der Corona-Regeln gegen Rassismus auf die Straße zu gehen.
Grüne Logik.”
Es gilt zweierlei Recht.?
7.6.2020

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Pfingstwochenende: Corona-Demos, Bürgerrechte,Meinungsfreiheit

Spaziergang für Meinungsfreiheit am Pfingstmontag 1.6.2020
https://youtu.be/Yo9y8jZqlYw
Am Sonntag 31.5.2020 fand in der Stuttgarter Innenstadt die „9. Mahnwache für das Grundgesetz“ der Initiative Querdenken 711 statt. Der Youtuber Markus Gärtner war vor Ort und hat einige interessante Eindrücke und Statements von Teilnehmern eingeholt.
https://youtu.be/84qk03kWJNQ

Ärzte für Aufklärung
Rede des Artzes Dr. Heiko Schöning am 31.5.2020 in Hamburg, der auch auf die Tatsache aufmerksam macht, daß durch die Maßnahmen 5.000 bis 125.000 Menschen ums Leben gekommen sind:
https://www.youtube.com/watch?v=0GqeoKZ5vIY
https://www.aerzte-fuer-aufklaerung.de
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Die Maske als Maulkorb
Rede von Vera Lengsfeld auf dem Montagsspaziergang in Schmalkalden am 1. Juni 2020

Liebe Mitstreiter und Freunde!
Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich diese Rede Wort für Wort vom Blatt ablese. Das ist reiner Selbstschutz. Sie ist zeitgleich auf meinem Blog vera-lengsfeld.de freigeschaltet, dass jeder mitlesen kann, falls die Antifa wieder versuchen sollte, die Demonstration mit Lärm aller Art zu stören. Und sie ist für die Journalisten der Propaganda-Medien, die statt die Regierung zu kontrollieren, was ihre Aufgabe wäre, sich damit beschäftigen, die Kritiker der Regierungsmaßnahmen zu verfolgen, öffentlich anzuprangern, um sie schließlich mundtot zu machen. Ein beliebtes Mittel ist, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und ihnen damit einen anrüchigen Touch zu geben. Wenn der Text aber bereits gedruckt vorliegt, ist das nicht mehr so einfach. Wir können die Medien nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer offensichtlicher zu lügen und damit durchschaubarer zu werden.
Seit Wochen gärt es in unserem Land. Immer mehr Menschen zweifeln an den Corona-Maßnahmen, die in einer angeblichen Gefahrensituation verordnet wurden, die unsere Kanzlerin die größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg erhöht hat. Mit diesen Maßnahmen wurde nicht nur das öffentliche Leben „heruntergefahren“, wie Merkel es nannte, sondern der Wirtschaft einschneidende Einschränkungen auferlegt, um ein angeblich tödliches Virus zu stoppen, das allein in Deutschland Hunderttausende Tote, das RKI sprach sogar von einer Million, verursachen würde.

Von Anfang an wurden Kritiker an der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen stigmatisiert und mit Begriffen wie Verschwörungstheoretiker, Rechte, Aluhutträger, oder gar Rechtsradikale belegt.
Heute wissen wir, dass diese Maßnahmen aufgrund einer Fehlprognose getroffen wurden. Die leergeräumten Intensivstationen blieben weitgehend leer, weil notwendige Operationen an Krebspatienten und anderen akuten Fällen nicht durchgeführt werden konnten. Die Sterberate in Deutschland lag im März unter der Sterberate des Vorjahres und noch erheblicher unter der Sterberate von 2018. Im April gab es eine leichte „Übersterblichkeit“, aber es fehlen bislang Untersuchungen, wie das mit der spürbar gestiegenen Selbstmordrate oder den verfrühten Sterben von Alten in den Heimen, die rigoros von ihren Angehörigen isoliert wurden, oder gar mit nicht durchgeführten notwendigen Operationen zusammenhängt.

Was aber feststeht ist, dass trotz vermehrterer Kontakte, aufgrund gelockerter Verbote, die Infektionsrate sinkt. Trotzdem werden die Corona-Beschränkungen nur zögerlich gelockert. Man hat den Eindruck, dies geschieht hauptsächlich, um die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lockdowns gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dabei kommt es zu absurdesten bürokratischen Gängelungen, die als angeblich notwendige Hygieneregeln verkauft werden. In zahlreichen Schulen unseres Landes wurden Kreise auf dem Schulhof gemalt, in denen die Kinder in der Hofpause isoliert stehen müssen. Das Schulhaus ist zum Einweg-Labyrinth geworden, um Kontakte unter den Schülern zu vermeiden. Aber sobald die Schule aus ist, haben die Kinder engsten Kontakt miteinander. Wir leben inzwischen nicht mehr in Deutschland, sondern in Absurdistan!

Wer das thematisiert, muss sich warm anziehen. Eine beliebte rhetorische Figur der Propaganda gegen die Meinungsfreiheit ist, dass Menschen, die doch frei in der Öffentlichkeit ihre Meinung äußern und beklagen, es gäbe keine Meinungsfreiheit, sich selbst widersprächen und damit lächerlich machten.

Ja, man kann noch sagen, was man will, wenn man den Mut dazu aufbringt. Aber dann muss man damit rechnen, dass, wie es einem Arzt in Sachsen-Anhalt passiert ist, dass der Deutschlandfunk bei der Leitung der Klinik, in der er beschäftigt ist, anruft und um Stellungnahme bittet, was die Leitung von seinen Aktivitäten hält. Oder der DLF nennt eine protestierende Ärztin bei vollen Namen, so dass jeder googeln kann, wo sich ihre Praxis befindet. Tut DLF das, damit es einen Besuch der Antifa bei der Ärztin gibt? Oder politisch-korrekte Patienten fern bleiben? Das sind handfeste Versuche, von Medien, die wir alle mit unseren Zwangsgebühren bezahlen müssen, die Meinungsfreiheit abzuwürgen! Oder nehmen wir Attila Hildmann, den veganen Starkoch, dessen Produkte aus den Biolädenregalen entfernt wurden, weil er seine Meinung frei und öffentlich äußert. Bei Hildmann wird die Meinungsfreiheit mit Wirtschaftssanktionen belegt. Die geschichtlichen Parallelen muss man gar nicht benennen, sie springen förmlich ins Auge.

Noch schlimmer hat es den Unternehmer Michael Ballweg in Stuttgart getroffen, der Technik für eine Querdenken-Demo zur Verfügung stellen wollte. Auf den LKW wurde ein Sprengstoffanschlag verübt, der nur zufällig kein Menschenleben kostete. Wenn die freien Medien nicht wären, hätten wir nicht von diesem Anschlag der Antifa erfahren. Die Mainstream-Presse berichtete erst, als das Verbrechen nicht mehr zu verschweigen war. Ähnlich war es mit der mörderischen Prügelattacke gegen Menschen, die zur Querdenken-Demo am 16. Mai gehen wollten. Einer davon, ein Daimler-Betriebsrat – der auch Mitglied der als politisch rechts denunzierten Gruppe Zentrum Automobil ist, die zu den traditionell eher linken Gewerkschaften in Konkurrenz steht, liegt noch heute im Koma. Die Antifa hat inzwischen auf ihrer Plattform indymedia eine Art Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem wörtlich steht:

“Es geht uns mit körperlichen Angriffen darum, das öffentliche Auftreten der Faschisten soweit wie möglich zu unterbinden. Wir treiben den gesundheitlichen, organisatorischen und materiellen Preis dafür in die Höhe. Sie sollen mit Schmerzen, Stress und Sachschaden rechnen und dadurch möglichst isoliert, gehemmt, desorganisiert und abgeschreckt werden.“
Aber nicht solche Ankündigungen erschrecken unsere Politiker und die staatstragenden Medien. Habt ihr schon mal von einer Forderung gehört, die Antifa zu verbieten? Nein? Ich auch nicht. Im Gegenteil. Ihre Finanzierung soll „verstetigt“ werden, wie es im Politikerdeutsch heißt. Renate Künast von den Grünen hat im Bundestag gefordert, dass die Antifa zuverlässig Geld bekommen soll, ohne dass sie lästige Projektanträge stellen muss. Wozu die Antifa fähig ist, sehen wir gerade in den USA, wo sie eine Spur von Verwüstung in vielen Städten hinterlässt.

Aber nicht der Terror der Antifa, angezündete Autos, zerbombte LKWS, zerstörte Büros, Anschläge auf Wohnhäuser, ins Koma geprügelte Menschen finden unsere Politiker und Medien erschreckend. Nein, erschreckend finden Politiker, dass die Identitären nach der Antifa-Prügelattacke ein Banner auf dem Haus des DGB in Stuttgart angebracht haben, das auf die Verbindung von DGB und Antifa hinwies. So etwas löst Verbotsforderungen bei der SPD aus, die zu dem ins Koma geprügelten Daimler-Betriebsrat schweigt. Auch Kanzlerin Merkel hat kein Wort über diese Gewalttat verloren. Diesmal hat die Antifa ja auch kein Stöckchen hingehalten, das eine angebliche Hetzjagd zeigt, sondern selbst den Knüppel geschwungen.
Noch ein Wort zu den angeblichen Verschwörungstheorien, von denen die Bürger sich fehlleiten lassen. Angeblich soll es eine Verschwörungstheorie sein, dass Bill Gates die ganze Weltbevölkerung impfen lassen will.

Welch Rolle hat dann in dieser Verschwörung die ARD gespielt, die Bill Gates in der besten Sendezeit in einem ausführlichen Interview zu Wort kommen ließ, in dem er offen davon sprach, dass alle Menschen auf diesem Planeten geimpft werden müssten. War das nun der echte Bill Gates oder hat die ARD einem Aluhutträger mit Gates Aussehen ein Podium gegeben? Und was ist mit Melinda Gates, die öffentlich verkündet hat, sie fände bei Merkel immer ein offnes Ohr, wenn sie im Kanzleramt anrufe? Und was ist mit Merkel selbst, die gesagt hat, die Krise wäre erst zu Ende, wenn es eine Impfstoff gäbe und deren Regierung bereits Weichen gestellt hat für einen Impfpass, ohne den man seine Grundrechte nicht zurückbekommt? Ist es Verschwörung, wenn man hier 1+1 zusammenzählt?

Nein, wir sollen abgelenkt werden von dem, was die Politiker bereits „neue Normalität“ nennen, denn die geplanten Einschnitte in unsere Freiheitsrechte würden die meisten jetzt noch nicht hinnehmen. Wir sollen langsam daran gewöhnt werden. Nicht umsonst ist unsere Kanzlerin eine Anhängerin des „Nudgings“, mit dem Menschen langsam zu einem Verhalten geführt werden sollen, das die Politiker für das einzig richtige halten.

Auch zu Pfingsten sind wieder tausende Menschen im ganzen Land auf den Straßen. Es sind so viele, dass die Antifa schon beklagt, nicht mehr die Kapazitäten für die nötigen Gegendemos zu haben. Gut so! Diese Bewegung hat schon erste Erfolge. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Vorstoß von Ministerpräsident Ramelow, die Corona-Maßnahmen ab dem 6. Juni vollkommen aufzuheben, damit zu tun hat, dass er unsere Stärke richtig einschätzt. Aber weil er wieder ein Stück zurückgerudert ist, weil Merkel ihn daran erinnert zu haben scheint, wem er seine Wiederwahl zu verdanken hat, und er an der Maskenpflicht festhalten will, dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Ramelow hat, als er die Aufhebung der Corona-Maßnahmen verkündete auf Twitter gefragt, ob wir denn in einem Polizeistaat leben wollten. Unsere klare Antwort ist: Nein, wir wollen nicht in einem Polizeistaat leben. Deshalb werden wir nicht ruhen, bis die Maske, die in Wirklichkeit ein Maulkorb ist, gefallen ist. Wir stehen auf Grundgesetz! Die Maske muss weg!
… Alles vom 1.6.2020 von Vera Lengsfeld bite lesen auf

Die Maske als Maulkorb


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Festnahme Attila Hildmann in Berln – Video für Propaganda umgedeutet
Manchmal wundere ich mich über mich selbst. Das ich immer noch zu naiv bin, oder immer noch an das Gute im Menschen glaube. Und so habe ich gestern in meinem Wochenbriefing geschrieben: Weil meine Aufnahmen offenbar die einzigen sind, auf denen die Brutalität der Festnahme von Attila Hildmann voll zu sehen ist, wollte sie sogar RT bzw. Ruptly kaufen, das frühere Russia Today. Ich fragte daraufhin auf twitter öffentlich die Kollegen von ARD und ZDF, ob sie nicht Interesse hätten. Null Reaktion. Dafür hat RTL/n-tv reagiert und die Szenen nach einigem hin und her übernommen. So ganz irrelevant scheinen sie also doch nicht zu sein.“
Ich war felsenfest überzeugt, dass meine Aufnahmen für eine realistische Wiedergabe der Festnahme verwendet werden. Und jetzt das. Eine Leserin schrieb mir, dass sie die Szene in den Nachrichten gesehen habe: „RTL berichtete heute Abend, der Pressesprecher der Berliner Polizei kann überhaupt nicht die Aggressivität der Bürger verstehen, die gegen die Polizei vorgehen. Und dabei haben sie die Verhaftung von Hildmann gezeigt und ihn als brutalen Schläger dargestellt.“
Sie können sich den Beitrag in den Abendnachrichten hier selbst ansehen (ab Minute 13.15).
https://www.tvnow.de/shows/rtl-aktuell-33/2020-05/episode-146-sendung-vom-25-05-2020-3163560
Und die Leserin hat Recht: Da wird meine Aufnahme der Festnahme als Beispiel für Gewalt gegen die Polizei dargestellt: „Der Frust entlädt sich an den Einsatzkräften, sie werden angespuckt und beschimpft“, sagt die Sprecherin genau in dem Moment, in dem mein Video mit Hildmann gezeigt wird. Dass der Koch Polizisten anspuckte, stand aber nie im Raum.

RTL vermittelt in dem Nachrichtenbeitrag genau das Gegenteil des Eindrucks, den ich hatte als jemand, der die ganze Szene mitsamt ihrer Vorgeschichte direkt vor Ort verfolgte. Und – viel objektiver – das Gegenteil des Eindrucks, den das Video vermittelt. Auf dem ist auch zu sehen, wie ein Polizist den am Boden liegenden, von mehreren Beamten gehaltenen Hildmann das Knie gegen den Rücken rammt und ihm die Hose heruntergerissen wurde (hier können Sie sich selbst ein Bild machen).
https://www.youtube.com/watch?v=g9E6JZpD6Fs&t=327s
Angesichts der Tatsache, dass kurz zuvor in dem Beitrag gesagt wurde, „der Pressesprecher der Berliner Polizei kann überhaupt nicht die Aggressivität der Bürger verstehen“, wirkt das wie blanker Hohn und Zynismus.

Ich fühle mich bzw. mein Video missbraucht. Als Propaganda-Werkzeuge. Die Aufnahme wird völlig missbräuchlich eingesetzt, um den Zuschauer in die Irre zu führen. Der kurze Ausschnitt, der gezeigt wird, stellt mit der Kommentarstimme die Ereignisse völlig auf den Kopf. Gar nicht davon zu reden, dass es ein Mindestgebot an journalistischer Ethik gewesen wäre, zumindest mich als Augenzeugen zu befragen. Oder festzustellen, dass die Berliner Polizei, zumindest laut ihrer Presseerklärung, Hildmann gar keinen Widerstand gegen die Polizei vorwirft?
Mir fehlen einfach die Worte.
… Alles vom 25.5.2020 von Boris Reitschuster bitte lesen auf
https://www.reitschuster.de/post/wie-ich-zum-propaganda-werkzeug-wurde

 

 

Verschwörungstheorie 1.0.1 – Rede von Prof Otte am 23. Mai in Darmstadt
Rede „Verschwörungstheorie 1.0.1“ von Max Otte am 23. Mai 2020 bei der Freiheitsdemonstration „Querdenken 615 Darmstadt“: gehalten hat.
https://youtu.be/KKO7GAxDGAc
Prof Otte ist Ökonom, Fondsmanager, Demokratie-Aktivist und Bestsellerautor

 

 

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Der bürgerliche Protest – am Beispiel der Berliner Initiative 1bis19.de
Ein Treffen mit Corona-Demonstranten, die keine Aluhüte tragen

In dieser Woche hat die Bundeskanzlerin über die Grosswetterlage gesprochen. «Natürlich gibt es in der Demokratie die Demonstrationsfreiheit», sagte sie während einer Pressekonferenz, bei der es eigentlich um etwas anderes ging, nämlich den geplanten Wiederaufbaufonds der EU. «Es gibt Verschwörungstheorien», fuhr Angela Merkel fort, «es gibt rechtsextreme, linksextreme Positionen, es gibt Hass zwischen den Völkern, zwischen Gruppen, Antisemitismus.» Die Aufzählung entstand spontan, sie war nicht abgelesen. Merkel wollte gewiss nicht alle Gesichter des Protests beschreiben, der derzeit im Land stattfindet. Trotzdem ist es bemerkenswert, was ihr auf Anhieb zum Begriff Demonstrationsfreiheit einfällt.
Die Kanzlerin ist nicht allein. In den Medien sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Berichte über die Demos gegen die Corona-Massnahmen erschienen, und sie kannten irgendwann nur noch ein Thema. Für «Die Zeit» war die «Stunde der Verschwörungstheorien» gekommen. Ein «bunter Haufen aus Linken, Rechten, Impfgegnern, Verschwörungstheoretikern und verirrten Bürgerlichen protestiert gegen die Corona-Beschränkungen», meldete die «FAZ». Und in der «Süddeutschen Zeitung» warnte ein Autor vor einer «Allianz des Unsinns». All diese Zeilen hatten ihre Berechtigung. Trotzdem haben sie ein schiefes Bild der Wirklichkeit gezeichnet.

Es ist wahr, dass sehr viele Demonstranten Quatsch erzählen. Das Gerede von der Bill-Gates-Verschwörung ist genauso schwer erträglich wie die Behauptung, in Deutschland sei die Diktatur ausgebrochen. Oder die Judensterne, die auf Armbinden und manchen T-Shirts zu sehen sind: Wer so etwas sieht, darf den Träger nicht nur zur Rede stellen, er muss es tun. Die Meinungsfreiheit mag auch geschichtsblinden Schwachsinn schützen. Doch sie entbindet diejenigen, die nicht davon befallen sind, nicht von der Bürgerpflicht, dem Schwachsinn Einhalt zu gebieten. Wahr ist aber auch, dass es noch einen anderen Protest gibt.

Ein Name war rasch gefunden: «1 bis 19»; in den ersten 19 Artikeln des Grundgesetzes sind die wesentlichen Grundrechte enthalten, von denen seit Beginn der Pandemie etliche durch blosse Verordnungen eingeschränkt wurden. Am 25. April standen Brandenburg, Gayling-Westphal und 14 andere vorm Kanzleramt. «Angst essen demokratische Seele auf» stand auf einem Plakat, «Im Zweifel immer für die Freiheit» auf einem anderen.

Das Coronavirus müsse man sehr ernst nehmen, sagt Brandenburg und zieht damit eine erste klare Linie zwischen der eigenen Initiative und den vielen Demonstranten, die die Pandemie wahlweise für harmlos oder sogar frei erfunden halten. Auch die Masken und das Abstandhalten seien sinnvoll. Sein Problem, so der Arzt, sei ein anderes: «Mir geht es darum, wie das alles zustande gekommen ist.» Die Kanzlerin und Ministerpräsidenten hätten Grundrechte wie «eine Art Über-Exekutive» im Handstreich ausgehebelt, in informellen Telefonkonferenzen und ohne öffentliche Debatte. «Parlamentsvorbehalt, erprobte Verfahren der Gesetzgebung, all das schien plötzlich überflüssiger Tand zu sein.»
Gayling-Westphal nickt. Die junge Anwältin sagt, sie sei vor allem von den Parlamentariern enttäuscht. «Dass die Legislative nicht schon am zweiten Tag der Massnahmen auf ihr originäres Entscheidungsrecht gepocht hat, kann ich nicht nachvollziehen.» Es sei ja schön und gut, dass viele Massnahmen nun gelockert würden. Aber es bleibe die Drohung, sie jederzeit wieder zu verschärfen. Spätestens jetzt müssten die Parlamente die weiterhin bestehenden Einschränkungen auf eine gesetzliche Grundlage stellen.
«Was ist das für ein Staatsfunk?»
Auch auf die Medien sind die vier nicht gut zu sprechen. Sie habe wochenlang vergeblich nach kritischen Kommentaren gesucht, sagt Gayling-Westphal. Deshalb habe sie überhaupt die Entscheidung getroffen, zu demonstrieren. So etwas habe sie zuvor auch noch nie gemacht. Brandenburg stimmt zu. Als die ersten Ministerpräsidenten angefangen hätten, Massnahmen zu lockern, hätten vor allem ARD und ZDF davon gesprochen, dass sie nun vorpreschten. «Meine Güte!», schimpft er. «Was ist das für ein Staatsfunk?»

Insgesamt hat die Gruppe sieben Artikel umformuliert, um die gegenwärtige Rechtslage aus ihrer Sicht darzustellen.
Ist das geistreich? Ist es angemessen? Lustig? Darüber kann man streiten. Darüber muss man streiten. Weil eine Demokratie, pathetisch gesprochen, ohne Streit implodiert. Und all diejenigen, die sich nicht die Mühe machen, zwischen den Wirrköpfen und Extremisten einerseits und den bürgerlichen Demonstranten andererseits zu unterscheiden, tragen ihren Teil dazu bei. Schon deshalb kann man den Konsensstörern von «1 bis 19» nur wünschen, dass sie noch lange durchhalten.
… Alles vom 22.5.2020 von Eric Gujer bitte lesen in https://www.nnz.ch

Corona-Protest für Nicht-Wutbürger
https://www.1bis19.de
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«Covidioten»: Wie die pauschale Abwertung von Corona-Protesten vernünftige Kritik verdrängt
13.5.2020, https://www.nzz.ch/international/coronavirus-pauschale-abwertung-von-protesten-verdraengt-kritik-ld.1556319

 

Berlin Corona-Demo 16.5.2020: Keine Extremisten – viel Polizei – Angstmache
In den Medien wird sehr viel über die Corona-Demonstrationen berichtet, und recht eindeutig. Wie in diesem Kommentar im FOCUS, für den ich 16 Jahre gearbeitet habe: „Wilde Corona-Proteste, bei denen tausende Teilnehmer demonstrativ Abstands- und Anstandsregeln brechen, scheinen gerade zu einer Bewegung zu werden. Doch es reichen wenige Blicke in die Menge, um zu erkennen, dass hier besonders Wutbürger, Extremisten und Verschwörungstheoretiker den Ton angeben und genau gegen das verstoßen, was sie so lautstark einfordern.“
Ich schrieb dazu auf twitter: „Frage an den Kollegen vom Focus: Auf wie vielen Demos waren Sie denn persönlich, dass Ihnen, wie Sie schreiben, ‘wenige Blicke in die Menge‘ reichen, ‘um zu erkennen, dass hier besonders Wutbürger, Extremisten und Verschwörungstheoretiker den Ton angeben‘“?
Eine Antwort habe ich nie bekommen. Leider ist das ziemlich typisch für viele Medien bzw. Kollegen heute. Steile Behauptungen aufstellen – und dann wegducken, wenn es darum geht, sie zu belegen.
Ich habe am Samstag das gemacht, was ich für meine Pflicht halte als Journalist: Ich bin zu den Demonstrationen gegangen. Um mir selbst ein Bild zu machen. Was ich da Unglaubliches erlebt habe, schildere ich in einem Video, mit Bildern und Videos direkt vom Geschehen. Anzusehen hier:
https://youtu.be/_bFlKeEP_u8
https://www.youtube.com/watch?v=_bFlKeEP_u8&t=380s
18.5.2020, Boris Reitschuster, https://www.reitschuster.de

Boris Reitschuster: „Es ging darum, Angst zu erzeugen“ – Brief an zur Corona-Demo 16.5.2020 an die Polizeipräsidentin von Berlin:
https://www.reitschuster.de/post/es-ging-darum-angst-zu-erzeugen

 

 

Protest 16.5. in Freiburg will sich nicht von rechts unterwandern lassen
Die größte und hitzigste Veranstaltung fand ab 15.30 Uhr auf der Nordseite des Münsterplatzes statt. 300 Menschen, darunter auch Familien mit Kindern, folgten dem mittlerweile vierten Aufruf der „Freunde der Freiheit“. Etliche spontane Redebeiträge griffen Politiker von Merkel bis Kretschmann, Wissenschaftler wie Drosten und Wieler, sowie Journalisten namentlich an, darunter auch von der Badischen Zeitung. Einige der Demonstranten wehrten sich dagegen, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden. Auch die Nähe zu Rechtsextremen oder Antisemiten stritten sie ab. „Wir haben nichts damit zu tun“, sagte Veranstalterin Denisa, die nur ihren Vornamen nannte, auf BZ-Nachfrage. Sie wolle politisch nicht Partei ergreifen und sich weder von links noch von rechts vereinnahmen lassen, sondern normalen Bürgern aus unterschiedlichen Berufen eine Plattform bieten. Mehr zu sich und ihrem Umfeld wollte sie nicht sagen. Tatsächlich waren Plakate mit rechtsextremem Inhalt nicht zu sehen.
Die Polizei beobachtete vor Ort mit Dutzenden Beamten die Lage. Einmal musste sie die zweistündige Versammlung wegen einer Aktion der Antifa unterbrechen, die lautstark die Kundgebung störte. Dabei kam es vor dem Hintereingang des Modehauses Breuninger zu Wortgefechten. Die Polizei ging dazwischen und deeskalierte die Situation. Sie forderte die Antifa-Gruppe auf, sich auf die Südseite des Platzes zu begeben, was diese schließlich auch tat.
Auf dem Platz der Alten Synagoge blieb die Stimmung der heterogenen Versammlung mit mehr als 200 Menschen, darunter auch Impfgegner, friedlich. Die Regionalgruppe von „Nicht ohne uns“/“Demokratischer Widerstand“ forderte das Ende der „Corona-Diktatur“. Panikmache von Regierung und Medien sorge für Angst in der Bevölkerung. Von einer Unterwanderung durch rechts könne keine Rede sein. „Wir sind liberale Leute, die das Grundgesetz verteidigen“, betonte auf BZ-Nachfrage die Organisatorin, eine Reiseveranstalterin aus dem Umland, die keine näheren Angaben machen wollte. Auf dem Augustinerplatz sangen rund 25 Personen das Lied „Die Gedanken sind frei“. Einige Teilnehmer gingen danach Richtung Platz der Alten Synagoge. Die Veranstalterin hatte die Kundgebung als Privatperson angemeldet; die Mitstreiter kämen aus dem Freundeskreis, sagte sie. Ob man sich einer der größeren Gruppierungen anschließe, sei noch offen. Auf dem Rathausplatz fand zudem eine Meditation für das Grundgesetz statt.
… Alles vom 18.5.2020 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/protest-in-freiburg-will-sich-nicht-von-rechts-unterwandern-lassen

https://www.nichtohneuns.de

 

 

Corona-Demo 16.5.2020 Stuttgart: Friedlich gegen Grundrechte-Einschränkungen – Rede Prof Homburg
In Stuttgart fand am Samstag 16.5.020 die 8. Demonstration der Initiative „Querdenken 711“ gegen einschneidende Corona-Maßnahmen und für das Grundgesetz statt.
In diesem Video zeigt der Journalist Markus Gärtner weitgehend unkommentierte Mitschnitte, Redeauszüge und Statements von Teilnehmern.
https://youtu.be/E9AroxWDoZc
Die Aufnahmen sprechen für sich. Es war eine völlig friedliche Veranstaltung, die sich gegen Extremisten von beiden Seiten verwahrte und ein sofortiges Ende der Beschneidung von Grundrechten gefordert wurde.
https://querdenken-711.de/
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Rede von Prof Stefan Homburg in Stuttgart
Der Auftritt von Prof. Stefan Homburg in Stuttgart bei der „Querdenken 711“-Demo ist ein Meilenstein für die Aufarbeitung der Corona-Phase und die Kritik an den Maßnahmen gegen die Pandemie geworden.
https://youtu.be/9CcT250d50I .
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Linke schlagen drei Demonstranten nieder
STUTTGART (dpa). Nach dem Angriff auf Teilnehmer der Stuttgarter Corona-Demonstration ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der versuchten Tötung. Am Samstag waren drei Menschen, die auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen waren, von Unbekannten niedergeschlagen worden. Ein Mann liege noch immer mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Art der Verletzungen deute auf einen Tötungsversuch hin. Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff vom linken Spektrum ausging.
19.5.2020, https://www.badische-zeitung.de/corona-demonstranten-niedergeschlagen–185688144.html

Die o.a. dpa-Meldung wurde erst am 19.5. veröffentlicht, also drei Tage nach der Tat. Die linken Täter sind NICHT gefasst – werden Sie es jemals?
Man stelle sich vor, die brutale Überfall wäre von Rechtsextremisten verübt worden: Ganz zu recht Aufschrei, Heute-Spezial, Täter gefasst, Medien berichten auf der ersten Seite: So aber mediales Vertuschen bzw. Verschweigen.
19.5.2020

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Corona-Demo 16.5.2020 Berlin: Angelika Barbe festgenommen
Die DDR-Widerstandkämpferin und Bürgerrechtlerin Angelika Barbe (CDU) soll heute 16.5.2020 um ca. 15 Uhr auf einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen von der Berliner Polizei festgenommen und abgeführt worden sein:
https://twitter.com/i/status/1261643686112366592

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Angelika Barbe äußert sich zur gestrigen Verhaftung durch die Berliner Polizei (Dokumentation)
„Wir sind gerade zurück, nachdem wir von der Polizei auf dem Alexanderplatz abgeführt wurden. Diese Festnahme ist in mehrfacher Hinsicht schockierend, nicht nur wegen der entwürdigenden Filmaufnahmen. Wir trafen gegen 14:50 Uhr auf dem Alex ein, der nicht sehr belebt war und wunderten uns über einen abgesperrten Bereich mitten auf dem Platz. Ich wandte mich an einen Polizisten, der mir freundlich erklärte, das sei der genehmigte Teil für die Demo der Antifa. Wenn wir daran teilnehmen wollten, könnten wir das gern tun. Inzwischen waren mehrere Passanten neugierig geworden, wir kamen ins Gespräch.
Plötzlich wurde ich von einem Polizisten mit der Nummer 34113 angeblafft, ich sollte den Alex verlassen. Perplex antwortete ich, daß ich mit einer Freundin und meinem Mann hier sei, mich mit Menschen unterhalten und auch einkaufen wolle. Es erzürnte Ihn offensichtlich, daß ich nicht sofort seinem Befehl gehorchte. Er sprach mir sofort einen mündlichen Platzverweis aus. Verwundert wandte ich mich an einen anderen Polizisten und fragte, warum die Antifa geschützt würde, wir Passanten aber nicht bleiben dürften. Er forderte mich ebenfalls auf zu gehen. Ich lenkte ein und erklärte, einkaufen zu wollen, er ließ mich daraufhin weiter laufen.
Wenige Augenblicke später kam 34 113 hinterhergestürmt und rief: „Nein, die zeigen wir an!“ Daraufhin stürzten etwa 5 Polizisten von hinten auf mich zu, zwei ergriffen rabiat und schonungslos meine Arme, schleiften mich mit Gewalt weiter, zwei flankierten den Zugriff. Da ich kürzlich eine Knie-OP hatte und noch immer unter Schmerzen leide, kann ich nicht so schnell laufen und rief immer, sie sollten langsam sein und mich nicht hetzen, ich würde keinen Widerstand leisten und selbst gehen. Im Gegenteil sie liefen schneller, drehten mir noch den Arm um und verbogen meine linke Hand, was die Zuschauer nicht sehen konnten. Ich zeigte auf meine Knienarbe und bat verzweifelt um langsames Gehen. Das werteten sie als Widerstand.
Es war eine willkürliche Verhaftung, ich habe keinen Widerstand geleistet und wurde aus der Gesprächsgruppe herausgefischt. Mein Mann fragte die Polizisten, warum sie ausgerechnet mich gefaßt hätten, zumal etliche ebenfalls auf dem Platz standen und unbehelligt blieben.
Er wartete dann weitab von anderen Passanten vor der Absperrung, wo die Anzeigen erfolgten und wurde aufgefordert, sofort den Alexanderplatz zu verlassen. Er erwiderte, daß er auf mich warte. Daraufhin wurde er in bewährter DDR-Sippenhaft auch noch wegen angeblicher „Gefährdung der Sicherheit“ mitverhaftet. Wir bekamen nach eineinhalb Stunden einen Platzverweis für den 16. Mai und jeder eine Anzeige. Sie erklärten uns nicht wofür. Eigentlich wurden wir nur daran gehindert, der Antifa zuzuhören. Die Vorwürfe, den Abstand nicht eingehalten bzw. keinen Maulkorb getragen zu haben, erhoben sie nicht.
Zu Weihnachten wurden Omas noch als Umweltsäue verunglimpft und jetzt werden sie abgeführt, wenn sie dort stehen, wo sie nicht stehen sollen. Aber noch wurde nicht befohlen, daß Rentner bei Rot über die Kreuzung zu gehen haben.
Schockierend waren Aggression und übergriffige Gewaltanwendung der Polizei. Schockierend war der willkürliche Zugriff beliebiger einzelner Personen aus der Menschenmenge. Es ging darum, Angst zu erzeugen mit total unangemessener, völlig überzogener und unverhältnismäßiger Gewaltanwendung gegenüber gewaltlosen Bürgern. Man wollte Bilder aus der Vorwoche vermeiden, als Tausende auf dem Alex „Freiheit“ und „Wir alle sind das Volk“ riefen.
Wenn das Recht nicht mehr gilt, dann sind wir alle der Willkür des Staates ausgeliefert –auch hinsichtlich von Zwangsimpfungen. Deshalb sind und bleiben Demonstrationen für die Freiheit wichtig.“
17.5.2020, Angelika Barbe
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Kommentare:
Es macht sprachlos. Sinnlose Gewaltanwendung gegen eine ältere Dame mit Behinderung,
auf die sie permanent verwies. DDR-Verfolgte, zu denen die Bürgerrechtlerin Angelika Barbe gehört, haben das seltene „Pech“, dass sie in ihrem Leben wiederholt einer solchen gesellschaftlichen Entwicklung ausgesetzt werden. Eine Einmaligkeit in der Geschichte. Und die Bezüge zur Nicht-Aufarbeitung der DDR und seine Kader sind evident. Zynisch könnten die politisch Verfolgten der DDR, deren Hinweise auf die aktuelle Entwicklung jahrzehntelang (30 Jahre) ignoriert wurden, sagen: Ihr habt es so gewollt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Es ist tiefe Trauer und Zorn, dass ein Gemeinwesen auf diese Weise zerstört wird. Es ist unser Land und es ist unsere Heimat. Wir haben nur diese. Die Folgen für den Fortbestand der staatlichen Ordnung können die „Protagonisten“ offenbar nicht verstehen. 89 haben sich die Kader der DDR in das geeinte Deutschland gerettet. Darüber könnte ich Bände schreiben. Das blieb nicht folgenlos, auch wenn die Ursachen heute von globalen und geostrategischen Interessen determiniert werden. Es konnte aber nur dazu kommen, weil die Menschen in Lethargie verharrten und die Zeichen ignorierten.
17.5.2020, M.S., PPO

Gewalt nur gegen normale Bürger?
Bei Antifa, arabischen Clans, Drogendealern und Islamisten hält die Polizei sich zurück, da diese Gruppen Gewalt mit Gewalt beantworten, bei normalen Bürgern ist das nicht zu befürchten, also feste drauf, armselig
17.5.2020, N.S.
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Die Bilder vom Alex und der vorläufigen Festnahme von Angelika Barbe
sind für politisch Verfolgte der DDR Bilder des Grauen und der Wiedererinnerung. Gerade der Alex war 1989 Schauplatz der Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht.
Die Unsensibilität im Umgang mit Andersdenkenden und die in Videos immer wieder zu beobachtende unangemessenen Gewalt ist inakzeptabel. Das Vertrauen vieler Bürger in den Staat und seine Institutionen wird weiter geschwächt.
Die Folgen lehrt die Geschichte. Nur hat man nichts aus ihr gelernt.
16.5.2020, M.S.

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Schlaglichter einer Demo-Welle: in S, L, B, HB, AC
Es wird wieder demonstriert in Deutschland. Vor allem samstags, aber auch an allen anderen Tagen der Woche. Es sind Demonstrationen, die es eigentlich nicht geben sollte, nachdem mit dem Infektionsschutzgesetz neben vielen anderen Grundrechten auch die Versammlungsfreiheit beschnitten und jegliche Demonstration verboten wurde. Doch einige Bürger hatten Gerichtsentscheidungen erwirkt, nach denen gerade der Protest gegen ein generelles Versammlungsverbot nicht einfach pauschal verboten werden dürfe. Die Genehmigung von Protestversammlungen gegen all die Zwangsmaßnahmen, Verbote und Gebote, die mit der Abwehr von Covid-19-Infektionen begründet werden, war nicht mehr zu verhindern, auch wenn sie zuweilen nur zähneknirschend erfolgt. Schon allein deshalb sind diese Demonstrationen in der Geschichte der Bundesrepublik etwas Besonderes.
Nun demonstrieren Woche für Woche immer mehr Menschen gegen die Unverhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen, insbesondere die Einschränkung der Grundrechte. Und sie demonstrieren verteilt auf viele größere und kleine Städte und Orte. Mag es in Stuttgart am Samstag (10.5.2020) mit 10.000 Teilnehmern die größte derartige Versammlung gegeben haben – so ist dennoch das Besondere, wie sehr sich der Protest in die Fläche verteilt. Es gibt kaum einen vollständigen Überblick über alle Demonstrationsorte. Schon gar nicht eine Gesamtzahl von Demonstranten. Mal sind es einige Tausend, mal einige Hundert, die kommen. Mindestens einige Zehntausend werden am Samstag demonstriert haben.

Auch Achgut.com verfügt nicht über das nötige Korrespondentennetz, um einen solchen Überblick zu gewinnen. Aber um wenigstens schlaglichtartig ein paar Blicke in das vielfältige Demonstrationsgeschehen zu werfen, haben wir einige unserer Autoren gebeten, zu schauen, wie das bei ihnen vor der Tür ausgesehen hat (in Stuttgart, Leipzig, Berlin, Bremen, Aschaffenburg).
… Alles vom 11..5.2020 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/schlaglichter_einer_demo_welle
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Demos: Keine Öffnungsdiskussionsorgien, sondern Verschwörungstheorien
Angela Merkel mag die von ihr so genannten „Öffnungsdiskussionsorgien“ (DO) nicht. Wie schon bei der Migrationskrise 2015 sind DO auch bei der Coronakrise unerwünscht. Der Bundestag schweigt, obwohl er auf DO bestehen müsste, schließlich ist das Parlament zur Kontrolle der Exektutive dar.
Ganz anders die immer zahlreicheren Demonstranten, die an den Wochenenden zu Tausenden die Verhältnismäßigkeit von Lockdown der Ökonomie einerseits und Bedrohung durch das Covid19-Virus andererseits hinterfragen. Und die reichweitenstarken Medien machen es sich in ihrer Willfährigkeit der GroKo gegenüber einfach: Die Forderungen der Demonstranten nach Aufhebung der Grundrechtebeschneidungen werden als Verschwörungstheorien abgetan, um sich so die inhaltliche Auseinandersetzung bzw. DO zu ersparen. Warum nur wird so vehement behauptet, die demonstrierenden Bürger gingen nicht aus Sorge und Angst um Job, Firma und Familie auf die Straße, sondern um irgendwelche Verschwörungstheorien zu diskutieren? Warum?
11.5.2020
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Wo bleibt die Öffnungsdiskussionsorgie im Bundestag?
Weiterhin müssten die Parlamentarier, wenn sie denn ihre Rolle ernst nähmen, in jeder Bundestagssitzung darüber reden, was uns der Lockdown ökonomisch und psychologisch gekostet hat und immer noch kostet. Wie viele Unternehmen haben Pleite gemacht? Wie viele zusätzliche Arbeitslose wird es geben? Wie hat sich eigentlich, parallel zur Zahl der Corona-Toten, die Suizidrate entwickelt?
Weiß die Bundesregierung, wissen insbesondere die kinderlose Kanzlerin und der kinderlose Bundesgesundheitsminister, was sich in den vergangenen Wochen in Familien abgespielt hat? Die Zahl der Fragen geht gegen unendlich. Und die Abgeordneten sind keine Erfüllungsgehilfen der Exekutive. Sie sind zu ihrer Kontrolle da. …. Alles vom 11.5.2020 von Susanne Gaschke bitte lesen auf
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article207882843/Corona-Ausnahmezustand-Wo-bleibt-die-Diskussion-im-Bundestag.html

Corona-Demonstranten sind keine Verschwörungstheoretiker
Panik-Politik stoppen. Die Zivilgesellschaft muckt auf. Und das tut sie deutlich schriller, als es dem politischen Establishment in Berlin recht sein kann. Die Zeit der Schockstarre scheint vorbei. Zehntausende demonstrierten am Wochenende in Stuttgart, Berlin, München und Frankfurt am Main, begleitet von dem Vorwurf, es handele sich um Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale. Die Botschaften von Transparenten und Sprechchören belegen diesen Vorwurf in seiner Pauschalität nicht.
….
Aber Fakt ist, es geht um Ängste, die allein dadurch, dass sie massenhaft artikuliert werden, eine politische Kraft entfalten, die wiederum Fakten schafft. Die Restriktionen der Corona-Politik, die wie im Handstreich die Gewerbefreiheit, das Recht am Eigentum, die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht eingeschränkt haben und zum Teil noch immer tun, rufen mit Zeitverzögerung allergische Reaktionen hervor.
Die etablierte Parteipolitik und ihre mediale Begleitkohorte haben die Meinungsführerschaft bei diesem Thema verloren. Immer mehr renommierte Philosophen, Ökonomen und Staatsrechtler melden sich zu Wort, die nicht Merkels bisherige Politik angreifen, wohl aber eine Fortsetzung der bisherigen Politik. Der Philosoph Professor Julian Nida-Rümelin:
„Unser Leben kann nicht noch 12 oder 18 Monate so weitergehen, bis es vielleicht einen Impfstoff gibt: Hier eine Lockerung, dort das Streichen einer Einschränkung, um die Lockerung dann wieder zurückzunehmen, wenn die Infektionen erneut steigen. Ich verstehe, dass die Politik erst einmal gesagt hat: Wir richten uns ausschließlich nach epidemiologischem Rat. Jetzt aber muss sie ihre Gesamtverantwortung für die Wirtschaft, für die Kultur und für unsere beschnittenen Grundrechte wahrnehmen und den Gesundheitsschutz im Auge behalten.“
Professor Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts:
„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Sinn und Zweck eines Verfassungsstaates in erster Linie der Schutz der Freiheit ist. Gesundheitsschutz rechtfertige nicht jedweden Freiheitseingriff. … Ich stelle mit Bedauern fest, wie wenig der Gedanke der parlamentarischen Demokratie derzeit überhaupt eine Rolle spielt.“
… Alles vom 11.5.2020 von Gabor Steingart im Morning Briefing bitte lesen auf
https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=FFinV744558

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Kritik wird als Verschwörungstheorie abgetan
Die Verschwörungstheoretiker respektive Aluhüte sind unter uns. Die gibt es rechts und links, oder auch rinks und lechts und überhaupt. Mit den Verschwörungstheorien verhält es sich wie mit den Statistiken: Jeder kocht diejenige Brühe auf, die ihm am besten in den Kram passt. Eine Prise Gates, zwei Löffel Soros und ein Fond von jüdischer Weltverschwörung. Wahlweise abgeschmeckt mit ein bisschen Mondlandungs-Fake und 9/11-Petersilie. Als Krönung vielleicht noch ein Schlag Schmand vom Bilderberger. Gelöffelt wird die Suppe in allen Milieus und Bildungsschichten, selbst wenn sie lauwarm ist. Auch Medien sind dafür anfällig. Wenn man beispielsweise der Trump-Berichterstattung deutscher Amerikaflüsterer lauscht, so ist die Grenze zwischen Berichterstattung und Verschwörungs-Geraune so fließend wie ein verunglückter Schokoladenpudding. Mit den Religionen haben Verschwörungs-Erzählungen gemeinsam, dass alles, was dagegen spricht, in eine Bestätigung der einmal akzeptierten steilen These umgewandelt wird. Der Glaube an Verschwörungen immunisiert gegen Einwände.

Im Zuge der Mutation des Corona Virus von einer Infektion der Atemwege hin zu einer Grippe für die politische Glaubwürdigkeit sind die Verschwörungs-Fuzzis inzwischen nützliche Idioten für diejenigen, die das Thema am liebsten in einer Gruft auf dem Wiener Zentralfriedhof versenken würden. Zu groß ist die Angst, die Virenlast könnte den gegenwärtigen politischen Entscheidungsträgern auf die Füße fallen wie ein Glas von Attilas Bolognese.
Überfällige Kritik an der politischen Behandlung und der Instrumentalisierung der Corona-Causa zum Zwecke der Machterhaltung und -mehrung wird deshalb kurzerhand als Verschwörungstheorie abgetan und erspart jede inhaltliche Auseinandersetzung.
… Alles vom 10.5.2020 von Dirk Maxeiner bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_die_stunde_der_ufos
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Einige Kommentare:

Lieber Herr Maxeiner, heute mal ein ganz schwieriges Thema: Verschwörungstheoretiker.
Da kann man nur Schiffbruch erleiden. Hier soll ein kleines Beispiel dienen, ein Interview des Verschwörungstheoretikers Dr. Schiffmann mit einem Radiosender (ich vermute, das ist ein Münchner Sender):
„Frage vom Radio: Sind Sie ein Verschwörungstheoretiker?
Gegenfrage: Was ist ein Verschwörungstheoretiker?
Radio: Jemand, der Thesen aufstellt, die sich dann als nicht haltbar herausstellen.
Antwort Schiffmann: Das trifft, so wie ich das sehe, auf das RKI zu. Keine 7 (?) Mio. Tote, keine Überlastung des Gesundheitswesens, keine exponentielle Krankheitskurve, deutlich überschätzte Sterblichkeit, etc.“
Nach dieser Definition des Radios ist unser Wirtschaftsminister aber ein ganz gewaltiger Verschwörungstheoretiker. Hatte er nicht im Fernsehen in einer „Schwätzrunde“ behauptet, dass durch Corona kein Arbeitsplatz verloren gehen würde?
Sprach er nicht von 3 Mio. Kurzarbeitern? Na gut, jetzt haben wir 10 Mio. aber das ist die normale Inflation beim Staat. Bestes Beispiel sind steigende Baukosten bei Prestigeprojekten.
Dr. Drosten ist auch ein Verschwörungstheoretiker. Seine Prognosen zu der Schweinegrippe und zur Corona-Krise lagen bzw. liegen auch komplett daneben. Nur komisch, dass die damaligen Verschwörungstheoretiker (z.B. Dr. Wodarg) Recht hatten!
Mein Fazit ist: Verschwörungstheoretiker ist der, der nicht Merkel folgt. Deshalb bin ich bekennender Verschwörungstheoretiker. Für mich gibt es in der Situation nur eine Frage: wie lange ist es noch straffrei Verschwörungstheoretiker zu sein? Klimaleugner sollten ja auch schon weggesperrt werden.
10.5.2020, B.K-F., AO

“Verschwörungstheorie” ohne dahinterstehende Idee ist Blödsinn
Lieber Herr Maxeiner, hab Ihren Beitrag zweimal gelesen und nicht final sinntief verstanden. Liegt aber wohl an mir bzw. meinem Konsum von Literatur und Beiträgen in den letzten Tagen. Wahrscheinlich steh ich heute einfach zu weit entfernt von Ihrem Beitrag, um ihn begreifen zu können.
Nicht wenige von uns wird in den nächsten Wochen und Monaten das Schmunzeln über “Verschwörungstheorien” vergehen. Nicht nur wegen der bereits bestehenden Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit und den leeren (Brief-)taschen, sondern auch wegen einer mentalen Leere, in die wir uns haben nudgen lassen. Wo kein Sinn, da kein Leben. Wobei der Begriff selbst die größte Kongruenz dazu hat, weniger Erkenntnisse aus Leaks und Quellenfindung – dazu muss man sich flussaufwärts gegen den Strom arbeiten. Das ist mühsam. Viele der im Umlauf befindlichen “Verschwörungstheorien” fehlt die Theorie, also eine konsistente Idee dahinter, dann ist das eben keine “Verschwörungstheorie” sondern Blödsinn. Wenn man weltweit die Mehrheit in Stallhaltung hält, sollten wir uns hier nicht über den aufquellenden Blödsinn wundern. Ideenkonstrukte als “Verschwörungstheorien” zu brandmarken ist ja eh ein politische Vorgang zum Machterhalt, quasi ein Wegbeißen. Doch es scheint so langsam die Zeit anzubrechen, in der sich die Spreu vom Weizen der Pläne hinter den (für die meisten von uns hier – einschl. mir) sichtbaren Kulissen zu trennen beginnt und wir von der theoretischen in die ganz praktische Planphase kommen. Wer in seiner Jugend Science Fiction verschlang, wird bald ein breites Grinsen ins Gesicht bekommen. Und das wird für lange Zeit so bleiben. Nur weil wir etwas (meinentwegen einen “Alien”) nicht sehen, hören oder fühlen können, heißt das nicht, das dieser NICHT existiert. Unser Bewußtsein markiert die Grenzen des Wahrnehmbaren. Definiert unsere Wirklichkeit. Das ist doch unsere gemeinsam zu lösende Herausforderung für die kommende Zeit.
10.5.2020, D.J.
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In einer Zeit des Niedergangs blühen Verschwörungstheorien (VT),
weil sie unangenehme Einsichten auf fiktive Ursachen abwälzen. Es gibt leider keine griffigen Kriterien um VTs von plausiblen Erklärungen zu unterscheiden. Das beste Kriterium ist immer noch Ockhams Rasiemesser, siehe [englisches wikipedia: Conspiracy theory, Occam’s razor]. Klar, es gab und gibt echte Verschwörungen, etwa Cäsars Ermordung oder Preis-Kartelle. Natürlich haben Milliardäre, Konzerne und Kartelle mächtige Interessen. Trotzdem sind die gängigen VTs Nonsens. Spontan fällt mir hierzu folgendes ein:
1) Die Interessen der “Schurken” sind oft nicht einheitlich, sondern divergent.
2) Eine Verschwörung braucht Handlanger, Organisation, Planung, Kontrolle. Daher kann sie leicht auffliegen
3) Es gibt oft keinen greifbaren, plausiblen Benefit für die “Schurken”. Wird George Soros (Alter 89!) reicher oder mächtiger wenn irgendwo die Regierung kippt?
4) Es gibt einfacherer Erklärungen. Etwa die Interessen staatlicher Organisationen oder der Politkaste (die Selbsterhaltung unproduktiver Organisationen ist so trivial dass eine Verschwörung überflüssig ist).
5) Das Kräfteverhältnis ist nicht plausibel. Meistens sind staatliche oder supranationale Organisationen (Notenbanken, Staatsapparate, Staatshaushalte, EU, UNO, …) viel mächtiger und finanziell viel stärker als die “Schurken”. Zum Beispiel ist Bilanzsumme der EZB (grob 5000 Milliarden) um den Faktor hundert größer als die größten “Schurken”.
6) Sehr oft sind Ereignisse, die scheinbar zielgerichtet sind, die Folge von Dummheit, Inkompetenz, Unfähigkeit und dem Versuch, das Versagen zu vertuschen.
10.5.2020, Th.B.
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Und beeindruckend ist, wie die Lügenpresse und Propadandajournale nunmehr das Wort “Verschwörungstheoretiker” verwenden. Und niemandem fällt auf, dass genau die Verwendung entsprechender Begriffe der nationalsozialistischen Ideologie entstammt (empfohlene Lektüre: LTI von Victor Klemperer).
Aber was will man von dieser Art Journalisten erwarten. Wenn mir langweilig ist schaue ich mir deren Lebensläufe an – ähnlich wie diejenigen des Großteil der aktuellen Politikergeneration: Versager und Gescheiterte. Vielleicht sorgt die Krise ja dafür, dass diesen Schmierenblätter die wirtschaftliche Existenz wegbricht.
Ich lese seit langem nur noch die größte Schweizer Tageszeitung und eine US-Zeitung (jeweils in der kostenpflichtigen Variante) und unterstütze achgut.com und andere alternative Medien. Und was die Schmierenpresse so von sich gibt drucke ich zumindest aus, um später einmal Beweise zu haben, dass in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts der Gleiche Mist verbreitet wurde wie vom Völkischen Beobachter und anderen NAZI-Apparaturen.
10.5.2020, h.H.
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Die beschriebenen Verschwörungstheorien bekommt man laufend serviert:
Die erfundene Pandemie, eine Verschwörung Chinas, der “Bilderberger”, von Bill Gates oder den “Rothschilds” (so denkt es in ihnen nunmal, da brechen alte Komplexe und Lebensfrust durch). Wenn man gegen die Aussetzung von Grundrechten ist, aber nicht paranoid genug, um die weltweiten Corona-Zahlen und -Berichte für “Fake News” zu halten, kann man (vielleicht) mit Anhängern solcher Einschränkungen diskutieren, nicht aber mit solchen Verbitterten, die einerseits nichts, andererseits alles glauben. “Verschwörungstheoriker” gibt es wirklich; das entschuldigt selbstverständlich nicht, Gegner staatlicher Corona-Maßnahmen automatisch ihnen zuzuordnen. Daß Politik und Medien, auch die Wissenschaft, mit ihrem Aktivismus und ihrem selektiven Umgang mit Informationen zu vielen Themen entsprechend strukturierte Leute in die Arme der Aluhutverteiler getrieben haben, ist leider auch wahr.
10.5.2020, B.I.

Wenn schon ein katholischer Kardinal von Weltregierungsambitionen wähnt,
dann denke ich mich: der muss ja wissen, was los ist – vielleicht wollen ja welche das “Himmelreich auf Erden” errichten – müsste den Katholen doch bekannt vorkommen … . Problem für die: Es sind womeglich andere, die das errichten, nicht sie. Trotz Alleinvertretungsanspruch. Der Papst hat schon dementziert. Vorsichtshalber.
10.5.2020, G.G
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Der Kampf gegen “RÄÄÄCHTS” hat wohl etwas an Schlagkraft verloren,
zieht nicht mehr so richtig, deshalb kommen jetzt die “Verschwörungstheoretiker”, die mindestens ebenso schlimm sind, da sie die Frechheit besitzen, Dinge in Frage zu stellen, nicht alles zu glauben, selber zu denken, außerhalb der MSM zu recherchieren, Achgut, TE u.a. zu lesen und sich- das ist das Schlimmste – eine eigenen Meinung anzumaßen und die auch noch auszusprechen. Das geht gar nicht und ist in unserer “toleranten” und “diskussionsfreudigen” Gesellschaft unbedingt zu verurteilen!
10.5.2020, M.SCH
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Mir ist gerade etwas aufgefallen und so etwas nennt man Gehirnwäsche. Wer den Suchbegriff “Dr.Gunter Frank”, also einen beliebigen Mediziner eingibt, dem leuchtet über der Homepage des Mediziners ein roter Warnbalken entgegen mit “Warnung zu Covid-19 … link zur Bundesregierung (nicht erschrecken, Merkel erscheint) … link WHO”.
10.5.2020, M.S.
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Der deutsche Wähler, der noch vor Vierteljahresfrist bereit war, an der Hand von Greta, Robert und Annalena fröhlich in den Klimasonnenuntergang zu hüpfen, kehrt nun angesichts einer realen Gefahr zu Bewährtem zurück:
Augen zu – CDU Diagnose: Nicht therapierbar
10.5.2020, M.F.
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Der kath. Kardinal Müller übte Kritik an den Coronamaßnahmen und gilt fortan als Verschwörungskritiker. Gestern kam die Meldung, heute hat er schon den Eintrag ” Verschwörungskritiker” bei Wikipedia.
10.5.2020, C.P.
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“Aluhüte” sind das Resultat von einem von der Politik und ihren Auswirkungen gefrusteten Volk,
das nach Antworten auf die Misere sucht, und der Vernebelungstaktik der Verantwortlichen, um die richtigen Antworten zu verschleiern. “Aluhüte” haben im Kern ein richtiges und wichtiges Anliegen. Sie wollen ihre Rechte als Bürger einfordern und mitreden. Das will der Politikapparat aber nicht und fütterst sie gezielt mit absurden Fehlinformationen und Halbwahrheiten. Die UFO Geschichte hat meines Wissens ihren Ursprung in und um die Ereignisse der Area 51, wo die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg erbeutete deutsche Düsenflugzeuge testete, was den in der Nähe wohnenden Menschen natürlich auffiel, und dann mittels UFO Mythos verschleiert wurde. Wenn die Geheimhaltung versagt, muss die Propaganda eben korrigieren. Der “Aluhut” ist das Resultat. An den meisten Verschwörungstheorien ist etwas dran, sie werden nur bis ins Groteske übersteigert, damit die Regierenden ihre Kritiker als “Verschwörungstheoretiker” oder eben “Aluhüte” diskreditieren können und die Kritik so ins Leere läuft.
10.5.2020, R.P.

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Querdenken-711: Demo gegen Corona-Regeln in Stuttgart
An der fünften „Mahnwache Grundgesetz“ der Initiative „Querdenken 711 – Stuttgart“, die sich gegen die Einschränkung der Grundrechte zum Gesundheitsschutz während der Corona-Pandemie ausspricht, haben am Samstagnachmittag auf dem Cannstatter Wasen nach Auskunft der Polizei mehr als 4000 Demonstranten teilgenommen. Der Veranstalter und Gründer der Initiative, der Stuttgarter IT-Unternehmer Michael Ballweg, spricht von 5000 Teilnehmern. Rund die Hälfte war erwartet worden.

In seiner Rede betonte Michael Ballweg, dass Schweden als mögliches Modell für einen anderen Umgang mit der Epidemie Vorbild sein könne. „Wieso können wir das nicht diskutieren“, fragte er. Er könne auch nicht verstehen, wieso bereits heute das Volksfest abgesagt wurde, wenn es erst in fünf Monaten stattfinde. Von der Rednertribüne wurden immer wieder Audiosequenzen wie ein „Welt“-Interview mit dem Hochschulprofessor Stefan Homburger eingespielt, in dem er den Lockdown als unberechtigt darstellt.
Neben Ballweg sprach der Leipziger Anwalt Ralf Ludwig von der Partei „Widerstand 2020“, die sich erst vor kurzem gegründet hat. „Ich denke, dass von Stuttgart ein großes Signal in die Bundesrepublik und ganz Europa geht“, sagte Ludwig, der die Selbstverantwortung des Einzelnen in der Pandemie betont.
… Alles vom 2.5.2020 bitte lesen auf
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.demo-gegen-corona-regeln-in-stuttgart-teilnehmer-fordern-raschere-lockerung.d6c3ade7-7662-4680-8e7c-f9981d43385d.html

https://www.querdenken-711.de

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