Antidiskriminierungsbeauftragte

Anti ist „in“. Der anders als das Bruttosozialprodukt rapide wachsende Staat schafft immer neue hochdotierte Verwaltungsstellen für irgendwelche Anti-Beauftragte, zuletzt die einerdiffam Antidiskriminierungsbeauftragten der Bundesregierung. Diese soll nun durch die Publizistin und Politologin Ferda Ataman besetzt werden.
Ataman ist vor allem durch derbe Statements aufgefallen – sie
. verteidigt die Bezeichnung „Kartoffeln“ für Deutsche.
– twitterte, daß es „nur noch 60 Millionen Blutsdeutsche“ gebe.
– möchte Deutschland „deheimatizieren“ , also als Ursprungsort deutscher Kultur und Lebensart dekonstruieren.
– ist als Mitglied des Journalistenvereins „Neue deutsche Medienmacher“ dafür, daß die Begriffe Ehrenmord, muslimischer Antisemitismus, politischer Islam und Integration als rassistisch auf den Verbotsindex gesetzt werden.
– fasst die harmlose Frage „Woher kommst Du?“ als „ein Relikt aus dem völkischen Nationalismus“ auf.
– plädierte in einem „Diversity Guide“ für „eine 30-Prozent-Quote für Journalist:innen aus Einwandererfamilien, für Schwarze Journalist:innen und Medienschaffende of Color“, wobei sie also die Herkunft über die Qualifikation stellt.
– teilt die Meinung von Aydan Özoguz, wonach eine spezifisch deutsche Kultur „jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar“ sei und man deshalb Migranten auch „keine Anpassung an eine vermeintlich tradierte Mehrheitskultur per se verordnen“ könne.
– freut sich, daß „die goldene Zeit des weißen Mannes bald vorbei“ sei.
– sie meint im Jahr 2020 zu Beginn der Corona-Zeit, sie hätte „schon eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden“ – diese Hasssprache fällt unter Diskriminierung ‚Weiße zuerst“, denn sie will „Bevölkerungsgruppen entlang von Herkunftsgrenzen gegeneinander aufzuhetzen“ (so Alexander Wendt in (3) unten).
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Allesamt Statements über die von Ataman abfällig als „Alemans“ bezeichneten, schon länger hier Lebenden – Statements, die keine Diskriminierung in dieser Gesellschaft abbauen.
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Unmittelbar nach ihrer Nominierung hat Ataman über 12.000 eigene Tweets in den Social Media gelöscht – warum wohl? Aber das Internet vergißt nichts:
https://www.severint.net/2022/06/16/dokumentiert-ausgewaehlte-tweets-von-ferda-ataman/
Hier die „wayback machine“ https://web.archive.org/web/*/https://twitter.com/FerdaAtaman/

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Nachdem SPD und CDU 2020 sagenhafte 1,15 Milliarden Euro für den „Kampf gegen Rechts“ bereitgestellt haben, hat sich ein riesiges Netzwerk von NGOs, Beauftragteneinrichtungen und Migrantenorganisationen etabliert, die um die staatlichen Fördertöpfe buhlen. Üppige Gehälter in konjunkturunabhängiger Festanstellung locken. Kann man es da Ferda Ataman vergällen, wenn sie zugreift zum Job der Antidiskriminierungsbeauftragten?
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Ahmad Mansour, der über Berlin hinaus als Mediator in der Extremismusprävention bekannt geworden ist, wirft Ataman vor, die Diskriminierung von Minderheiten nicht abzubauen, sondern im Gegenteil die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen, denn schließlich vertritt sie die Meinung, „Rassist ist, wer alt, weiß und männlich ist“. Interessant dazu neben (1) das Gespräch von WELT-TV mit Ahmad Mansour „Die verbalen Entgleisungen von Ferda Ataman bauen Rassismus nicht ab, sondern verschieben ihn nur“. https://youtu.be/ViOpISO0iCw

Der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, nannte Ferda Ataman ganz schlicht eine „Spalterin“ (siehe (2) unten). Also ungeeignet als Antidiskriminierungsbeauftragte.
23.6.2022
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(1) Irrsinn! Eine Frau, die Deutsche „Kartoffeln“ nennt, soll jetzt gegen Rassismus kämpfen
Die Bundesregierung nominiert die Politologin und Publizistin Ferda Ataman als neue Antidiskriminierungsbeauftragte. Eine Neubesetzung ist längst überfällig. Doch Ferda Ataman ist eine fatale Fehlbesetzung! Mit ihr werden die Diskriminierungsprobleme in unserem Land nicht bekämpft, sondern einfach nur verschoben – durch die Herabwürdigung neuer Gruppen.
Das Weltbild von Ferda Ataman ist nämlich sehr einfach: Deutschland ist durch und durch rassistisch. Dieses Gefühl bekommt man jedenfalls, wenn man sich ihre Artikel, Interviews und Aktivitäten anschaut. Demnach sind die alten, weißen Männer von Natur aus privilegiert, leben ihre Überlegenheit aus, handeln und denken rassistisch. Angehörige von Minderheiten können in diesem absolutistischen Schema nur das Opfer dieses Rassismus sein und werden als homogene Opfergruppe wahrgenommen, die vor den bösen Weißen geschützt werden müsste.

Das abstruse Weltbild der Ferda Ataman: Rassist ist, wer alt, weiß und männlich ist
In diesem Weltbild existiert Rassismus, der von Nicht-Weißen ausgeht, nicht. In diesem Weltbild muss pauschal der alte weiße Mann der Rassist sein. Diese abstruse Fantasie von homogenen Opfer- und Tätergruppen ist ein Produkt der Identitätspolitik, die Frau Ataman leidenschaftlich vertritt. Hier reklamieren Minderheiten für sich eine Form von Artenschutz – oder sie wird ihnen zugeschrieben –, die selbst wieder biologistische Züge trägt: „Weil ich schwarz bin, können Weiße mich nicht verstehen! Also haben Weiße auch nichts dazu zu sagen“. Dabei ist Rassismus keine Einbahnstraße. Mitnichten führt sie nur von den Weißen in Richtung der anderen.
Es ist eine beliebte Strategie unter linken Aktivisten, Debatten nur dann zu führen, wenn sie kaum bis gar keinen Gegenwind erwarten müssen. So träumen Ferda Ataman und ihr Verein Die neuen deutschen Medienmacher davon, eine Art Datenbank von Personen anzulegen, die als Talkshow-Gäste für alle möglichen Themen in Betracht gezogen werden können, und all jene, die konträre oder diskussionsunwürdige Standpunkte einnehmen, ausschließt. Die Deutungshoheit über diskussionswürdige und -unwürdige Standpunkte beansprucht sie dabei mit ihrem Verein für sich. Message dahinter: Wer nicht die „richtige“ (ihre?) Meinung teilt, hat kein Recht auf Teilhabe an Debatten.
Medien, die sich wehren, die Richtlinien ihres Vereins der neuen Medienmacher nicht beachten, eine andere Meinung äußern, werden jährlich mit dem Negativ-Preis „Goldene Kartoffel“ (ein rassistischer Name) diffamiert. Kritik am Islam wird automatisch als rechts und islamophob bezeichnet. Ferda Ataman lehnt es ab, die Herkunft von Tätern zu benennen, selbst wenn es für die Straftat relevant ist. Laut dem Glossar ihres Vereins der neuen Medienmacher sollten nicht einmal die Begriffe wie „Ehrenmord“, „muslimischer Antisemitismus“, „politischer Islam“ und „Integration“ benutzt werden, da diese ihrer Auffassung nach rassistisch seien.
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Ferda Ataman hat selbst gar kein Problem damit, Deutsche als Kartoffel zu bezeichnen
Sowieso sind Phänomene wie Islamismus, Integrationsprobleme und fehlende Gleichberechtigung von Mann und Frau in diesen Milieus lediglich konstruierte Kampf-Phrasen, die existieren, um die Rechten zu unterstützen und ihr rassistisches Weltbild zu stärken, bestärkt Ataman ihre Haltung in einem Beitrag in der „Zeit“ 2019.
Gleichzeitig hat Ferda Ataman selbst gar kein Problem damit, Deutsche als Kartoffel zu bezeichnen und findet, dass es kaum eine harmlosere Fremdzuschreibung geben kann. Ob die Gefühle anderer beachtet und respektiert werden sollen, orientiert sich wohl an der Frage, zu welcher Gruppe diese Gefühle gehören. Marginalisierte Gruppe? Ja! Weiß? Auf keinen Fall!
Selbstredend, dass Frau Ataman selbst gern äußerst sensibel reagiert, zum Beispiel auf die Frage, woher sie kommt. Eine Frage, über die Ferda Ataman sogar ein ganzes Buch schreiben konnte mit dem Titel „Ich bin von hier. Hört auf zu fragen.“.
Die Gefühle von Polizisten und islamkritischen Denkern scheint sie dagegen weniger zu kümmern. Denn die Polizei ist in ihrem Weltbild böse und pauschal rassistisch, ebenso wie der Verfassungsschutz, Talkshows im Deutschen Fernsehen, Julian Reichelt oder Ronya Othmann. Und Muslime, die sich mit ihrer eigenen Religion oder Kultur kritisch auseinandersetzen, sind automatisch islamophob. Und auch, wenn die meisten von ihnen nur mit Polizeischutz leben können, versteht sie nicht, warum diese bei den Deutschen als mutig gelten. Für sie hört dort die Empathie auf.
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Es geht ihr um Ideologie und wenig um den Abbau von Rassismus oder Diskriminierung
Warum manche Aussagen als deutlich rassistisch eingeordnet werden, andere wiederum nicht, erklärt Ataman durch unterschiedliche Machtverhältnisse und das Problem des strukturellen Rassismus. Dass solche Verhältnisse erstens je nach Situation anders gelagert sein können, dass sich Mehrheitsverhältnisse auch anders darstellen können (z.B. ein deutsches Kind an einer Neuköllner Schule) und dass zweitens eine Verallgemeinerung und das Schüren von Vorurteilen trotzdem moralisch nicht gerechtfertigt sind, ignoriert sie vollständig.
Es geht ihr um Ideologie und wenig um den Abbau von Rassismus oder Diskriminierung. Denn wer Rassismus bekämpfen will, muss jegliche Schattierung von Rassismus ablehnen. Diese logisch zwingende Folge darf nicht in Frage gestellt werden.
Um Rassismus und Diskriminierung wirklich bekämpfen zu können, müssen wir nicht nur Rassisten erkennen und bestrafen sowie die Opfer schützen. Wir müssen uns auch von denjenigen distanzieren, die den Begriff für einen politischen oder persönlichen Gewinn missbrauchen. Zum Beispiel, wenn Linksextreme die Debatte um Racial Profiling bei der Polizei dazu nutzen, um das Gewaltmonopol des Staates in Frage zu stellen und undifferenziert Kritik an der Polizei üben.
Häufig wird die Hervorhebung von Missständen sofort als rassistisch abgetan, wenn es Migration oder Integration betrifft. Als beispielsweise in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ im Kommentar von Berthold Kohler am 28.07.2020 stand: „Damit aus Deutschland nicht ein gescheitertes Einwanderungsland wird, muss es von den Migranten verlangen, was als Mindeststandard auch für die alteingesessenen Deutschen gilt: sich an Recht und Gesetz zu halten“, antwortete die Organisation Neue deutsche Medienmacher , dessen Vorsitzende Frau Ataman ist, in einem Tweet: „Klassisches rechtes Framing: Migrant*innen halten sich nicht an Recht & Gesetz, sind kriminell. Migrantinnen sind keine Deutschen. Deutsche: gesetzestreu, Migrantinnen: kriminell.“

Ich habe schon eine böse Vorahnung, wie die Causa Ataman enden wird
Die Linse, durch die Ataman bei diesem Tweet geschaut hat, war eine, die voreingestellt war für die mögliche rassistische Implikation in einer Aussage gegenüber Migranten. Dass es hier aber nicht darum ging, die Deutschen auf- und Migranten abzuwerten, sondern im Gegenteil für ein gelingendes multikulturelles Zusammenleben die Beurteilung nach gleichem Maß als Bedingung ausgesprochen wurde, ignorierte sie.
Diejenigen, die Denkverbote erteilen, proklamieren oft, für Vielfalt, Einwanderung und Multikulturalismus einzutreten. Doch ihr Verhalten und ihre Aussagen widersprechen dem völlig. Sie zeigen eher, dass sie diese Symbiose vehement ablehnen. Wie soll eine kulturell vielfältige Gesellschaft entstehen, wenn Meinungsfreiheit, kulturelle Innovation und die Erweiterung des eigenen Horizonts verboten werden?
Und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich das Gefühl: Dieser Kampf ist längst verloren. Es wird genauso laufen wie in den unzähligen Debatten der Jahre zuvor. Artikel werden geschrieben und viele werden sogar versuchen, sachlich zu sein und Argumente zu liefern, die einen kritischen Diskurs verfolgen. Dann werden ihnen aber rechtsradikale Entgleisungen folgen, daraufhin wird die ganze Kritik als rechtes Gedankengut abgetan und die Politik, die gerade aus Angst vor Kritik stillhält, wird die rechte Hetze verurteilen und Frau Ataman ihre Solidarität aussprechen. Und die Debatte? Sie wird schweigen….
… Alles vom 19.6.2022 von Ahmad Mansout bitte lesen auf
https://www.focus.de/politik/deutschland/kolumne-von-ahmad-mansour-ferda-ataman-das-abstruse-weltbild-unserer-neuen-anti-hass-beauftragten_id_107972725.html

Ahmad Mansour, lebt seit 14 Jahren in Deutschland, ist Namensgeber und Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention. Als junger Palästinenser in Israel ist Ahmad Mansour beinahe radikaler Islamist geworden. Heute zählt er zu den wichtigsten Islamismus-­Experten Deutschlands.

Einige Kommentare:
Wer Ataman, Claudia Roth und Co verantwortungslos ins Amt hievt,
erntet unvermeidlich das, was wir in Kassel auf der documenta der Schande erleben: Offenen, ungebremsten Hass auf „alte weiße Männer“, der in unverschämt gezeigtem Israelhass gipfelt, mit Juden dargestellt als Schweine und SS-Schergen. Ataman und Roth sind nicht weniger gefährlich als Björn Höcke. Unterschied: Höcke bekleidet kein Staatsamt.
21.6.2022, S.W.

Vor allen Dingen zeigt sie auf, dass man Biodeutsche beleidigen darf.
Von mir aus kann sie auch „Kartoffel“ zu mir sagen, zumindest von ihrem Heimatland aus. Und wir sollten auch sagen, was wir denken, auch wenn wir dann von offensichtlich Unwissenden als Nazis bezeichnet werden. Dieser Begriff „Nazi“ galt mal für diejenigen, die 6 Millionen Juden in Konzentrationslagern gefoltert und umgebracht haben. Heute gilt schon derjenige als Nazi, der außer Focus noch Welt und tichyseinblick liest.
21.6.2022, T.M.

Zu amerikanischen Verhältnissen!
Jegliche Kritik an der jetzigen Regierung ist Rassismus. Da reicht auch eine Maßnahme zu hinterfragen – ebenfalls Rassismus) Ein Schwarzer Amerikaner kritisiert die Regierung: Uncle Tom! Oder „black face of white supremacy „. Das vor einem Hintergrund unglaublicher Kriminalität! Die meisten sind Wiederholungstäter , die auf Grund ihrer Hautfarbe nicht eingesperrt werden, bestenfalls werden ein paar Kröten Kaution verlangt. Durch diese juristische Philosophie sind bereits so viele dieses Jahr ermordet worden….. ein Trauerspiel, aber das festzustellen ist selbstverständlich rassistisch!
21.6.2022, k.a.

Die realexistierende Situation,
die hier in Deutschland vertuscht, heruntergespielt, verharmlost (so sollte es wohl heißen), bzw. schön- und kleingeredet wird, ist die, dass sich eine Menge Leute, die aus anderen Kulturkreisen kommen, uns Biodeutsche verachten, ausnutzen, beschimpfen und attackieren. Sie benehmen sich undankbar, respektlos und frech fordernd. Wer es ausspricht, ist dann rääächts.
21.6.2022, B.K.

Das Einsetzen von Beauftragten gegen Rassismus, Kampf gegen Rechts,
Gleichstellung, Antisemitismus, Frauenrechte, Gender Klamauk usw., beeinträchtigen in Wirklichkeit das Zusammenleben in Deutschland, spalten die Gesellschaft statt sie zu festigen! Warum, weil es nur in eine Richtung geht, gegen Rechts, gegen alles Konservative, gegen Traditionen, gegen Patriotismus, ja im Grunde gegen die Freiheit, die man doch vollmundig verteidigen möchte! Die wirklichen Probleme im Zusammenleben der verschiedenen Kulturen werden unter den Tisch gekehrt, die stören nur im selbst geschaffenen woken,linken Weltbild!
20.6.2022, K.F.

Fatale Fehlbesetzung
Wenn eine Person (in diesem Fall weiblich) ein recht kindisches Weltbild mit sich herum trägt, dem zu Folge Deutschland durch und durch rassistisch ist, dann ist das normalerweise deren Privatproblem. Wenn aber eine SPD-politische Fehlbesetzung wie Nancy Faeser eben jene Person und ihre radikalen deutschlandfeindlichen Ansichten als Antidiskriminierungsbeauftragte beruft, das ist das einfach bevölkungsfeindlich. Die SPD weiß inzwischen genau wie die deutscheBevölkerung tickt, und wie leidensfähig sie ist. Mit dieser Dreitheit jedoch hat sie jede Glaubwürdigkeit endgültig verspielt.
20.6.2022, B.Sch
Ende Kommentare
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(2) Die Kartoffelspalterin
Die linksidentitäre Aktivistin Ferda Ataman, eine Spalterin vor dem Herrn, soll vom Bund als Antidiskriminierungsbeauftragte eingesetzt werden. Hier wird einmal mehr der Bock zum Gärtner gemacht.

Sagten wir, Ataman teile die Gesellschaft in böse Weiße und gute PoCs? Das wäre zu undifferenziert, denn zum bekämpften Lager der Ersteren zählt Ataman eben auch die Assimilierten und vor allem Migranten, die es wagen, Kritik am migrantischen Milieu zu üben: Menschen wie Seyran Ateş, Necla Kelek, Ahmad Mansour und Hamed Abdel-Samad, die Missstände etwa in der muslimischen Gesellschaft benennen. Es gibt da ja so unschöne Phänomene wie patriarchalische Strukturen, Zwangsehen, „Ehrenmorde“, radikalen Islamismus, Clanwesen, um nur ein paar aufzuzählen, aber von denen will Ferda Ataman nichts wissen, und die erwähnten Kritiker sind für sie Verräter, die sich mit Islamkritik bei den Kartoffeln beliebt machen wollen und bei diesen völlig zu Unrecht als „mutig“ gelten, mögen sie auch rund um die Uhr Polizeischutz benötigen.
Provozieren und dann in den Opfermodus schalten
Klingt, euphemistisch gesagt, polarisierend – und ist es auch. Der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde, Ali Ertan Toprak, nannte Ataman eine „Spalterin“. Sie verhindere immer und überall, dass über Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus, z.B. in der muslimischen Gemeinschaft, gesprochen werde
….
Und der Islamwissenschaftler Ahmad A. Omeirate sagt, Ataman wolle mit ihren Neuen deutschen Medienmachern „durch die Hintertür linksidentitäre, nationalistische & islamistische Ideologien aus Migrantencommunities etablieren“. Alle Migranten, die sich am „Mehrheitsgesellschaft-Bashing“ nicht beteiligen wollen, würden zu Feindbildern erklärt und mit fiesesten Methoden aus dem Diskurs gedrängt – vor allem solche, die auf problematische Strukturen innerhalb der eigenen Community hinweisen.
Atamans Nominierung passt damit aber eben auch in die aktuelle Politik der deutschen Regierung: Aktivisten auf einflussreiche Posten hieven, die muslimische Community pampern und die eigene Bevölkerung auf die Anklagebank setzen oder zumindest als Rassismusverdachtsfall einstufen.
Außerdem maximal provokative Leute auswählen, die den erwarteten Protest herausfordern, welcher dann wiederum als „Gefahr von rechts“ markiert wird und das große Mimimi der Linken als ewige Opfer befeuert. Die Angriffe auf Ataman zeigen doch gerade, wie wichtig es war, sie auf diesen Posten zu berufen, wird es dann in dreister Verkehrung von Ursache und Wirkung heißen. Einer Innenministerin Faeser, die radikalen Islamismus nicht wirklich als Problem wahrnimmt und lieber Jagd auf Regierungskritiker von „rechts“ macht, kann das nur perfekt in die Karten spielen.
Mit Ferda Atamans Nominierung wird wieder einmal der Bock zum Gärtner gemacht. Als nächstes erwarten wir die Nominierung von Nasser Abou-Chaker zum Bundesbeauftragten für die Bekämpfung der Clankriminalität. Der Kollege mag auch keine Kartoffeln.
… Alles vom 20.6.2022 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_kartoffelspalterinUnmittelbar

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Alexander Wendt: Das Geschäftsmodell der Ferda Ataman – und wie es scheitern könnte
Die designierte Antidiskriminierungsbeauftragte verdankt ihren Aufstieg dem Prinzip der ständigen Konfliktmaximierung: beleidigen, verdächtigen, Opfer spielen.

Bei Ataman gibt es einen Grundsatz: Ihre Äußerungen hält sie grob, pauschal und nicht selten beleidigend. Beginnen wir mit einer ihrer bekanntesten und schon seit längerem wieder gelöschten Twitter-Äußerung: Ihrer Unterstellung im Jahr 2020 zum Beginn der Corona-Zeit, sie hätte „schon eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden“.
Abgesehen davon, dass die Beatmungsgeräte überhaupt nicht knapp zu werden drohten, suggerierte die damalige Vorsitzende der „Neuen Deutschen Medienmacher“, das medizinische Personal in Deutschland sei entschlossen, bei einer Knappheit eine Selektion nach Herkunft vorzunehmen, und zwar zugunsten von Weißen beziehungsweise, wie sich Ataman an anderer Stelle ausdrückte, „Blutsdeutschen“.
Ihr Beatmungsgeräte-Tweet bezog sich auf eine Kurznachricht eines anderen Twitterers von der Linksidentitären Front, es steht also außer Zweifel, was und wen Ataman meinte.
Ihre Mitteilung lässt sich als Hasssprache einordnen, als Verschwörungstheorie, als Versuch, Bevölkerungsgruppen entlang von Herkunftsgrenzen gegeneinander aufzuhetzen. Mit Sicherheit fällt sie unter Diskriminierung. Also in den Fachbereich, den sie demnächst leiten soll.
….
„Politiker, die derzeit über Heimat reden, suchen in der Regel eine Antwort auf die grassierende ‚Fremdenangst‘. Doch das ist brandgefährlich. Denn in diesem Kontext kann Heimat nur bedeuten, dass es um Blut und Boden geht.“
Sie verwendet ganz bewusst und pauschal einen Begriff aus dem NS-Vokabular. Auf der anderen Seite stehen wieder die nach ihrer Definition Nichtweißen, und zwar als Opfer von allen, die den Begriff Heimat womöglich sogar positiv sehen: „Ist den Leuten eigentlich klar, wie sich eine Heimatdebatte in der aktuellen Gemengelage für jemanden wie mich anfühlt?“, fragt Ataman: „Meine Eltern und Großeltern sind vor einem halben Jahrhundert eingewandert. Und nun wird mir signalisiert, dass Einwanderung die Deutschen nachhaltig verstört und sie deshalb unter Heimatsehnsucht leiden. Weil ich und zu viele von Meinesgleichen da sind.“
Natürlich haben Leute ebensowenig deshalb Heimatgefühle, weil Atamans Großeltern und Eltern und überhaupt Leute nach Deutschland eingewandert sind. Heimatvereine und Heimatstuben sind etwas älter als die Bundesrepublik. Und Heimatgefühle ein ziemlich universelles Phänomen. Die Verknüpfung ist genauso absurd wie die Unterstellung mit den Beatmungsgeräten. Aber genau in dieser Absurdität, grundsätzlich immer vorgetragen im Kreissägenton, liegt das Prinzip der designierten Beauftragten für Rassenfragen, Verschwörungsglauben, Beleidigung und Generalverdacht. In einem Interview mit der Amadeu-Antonio-Stiftung erklärte sie auch: „Und manche finden: Weil der länger hier ist, hat er auch bestimmte Vorrechte. Genau da fängt der Rassismus an.“
Nach diesem Prinzip schaffen sie und andere Kader, die so argumentieren, nicht nur Dutzende oder Tausende, sondern Millionen Rassisten. Dass ein Staatsbürger mehr Rechte besitzt als jemand, der gerade erst zugewandert ist, ergibt sich aus der Verfassung und Gesetzen. Es gibt, soweit der Autor weiß, weltweit keinen Staat, in dem jemandem schon alle Bürgerrechte zufallen, sobald er einen Fuß auf den Boden des Landes setzt. Aber je mehr Rassisten existieren, ob nun als Leute mit Heimatgefühlen oder als Bürger, die ganz richtig finden, dass bestimmte Rechte an die Staatsbürgerschaft gebunden sind, für deren Erwerb ein paar Regeln gelten sollten, desto mehr Rassismus und Diskriminierung gibt es zu bekämpfen, desto höher müssen Etats zur Bekämpfung ausfallen, desto gründlicher müssen die Bekämpfer vor jeder Kritik und überhaupt der Frage geschützt werden, was sie da eigentlich mit öffentlichen Geldern treiben.
In Atamans Welt herrscht eine säuberliche Trennung in gut und schlecht. Dass Migranten aus arabischen und afrikanischen Ländern bei manchen Delikten die Kriminalstatistik dominieren, dass es auch Rassismus von Migranten gibt – etwa, wenn sie mit dem Ruf „Scheiß-Juden“ öffentlich aufmarschieren – dass der politische Islam die offene Gesellschaft bedroht – nichts davon kommt in ihren Texten und Reden vor. Wenn Publizisten wie Ahmad Mansour, Necla Kelek und andere über diese Themen schreiben und sprechen, werden sie nach der Ataman-Logik ruckzuck ins Gegnerlager verfrachtet.

… Alles vom 24.6.2022 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-geschaeftsmodell-der-ferda-ataman/

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