Zwei Grosswindraeder in St.Peter

Für den Bau von zwei Großwindrädern in St. Peter erhielt die Ökostromgruppe Freiburg nach mehrjährigem Vorlauf jetzt die Genehmigung. Die zwei ENERCON-Anlagen E 101 mit je 3 MW Leistung und 186 m Gesamthöhe sind es bislang die größten Windenergieanlagen im Schwarzwald. Diese 9,5-Millionen-Investition ist für die Ökostromgruppe die 30. Geneh-migung, wodurch zwischen Kinzig und Hochrhein mehr als die Hälfte der installierten Windenergieleistung von Ökostrom projektiert wurde. Geschäftsführer Andreas Markowsky: „Mit der neuen Generation der Windmühlen kann die Energiewende forciert werden. Wir hoffen, St. Peter ist die Vorhut für einen kräftigen regionalen Windkraftausbau in den nächsten Jahren“. Die Stromproduktion der beiden Anlagen wird mit 11 Millionen Kilowattstunden pro Jahr dem jährlichen Gesamtverbrauch des Bioenergiedorfes St. Peter entsprechen, so dass, zusammen mit den übrigen regenerativen Anlagen, diese Vorzeigekommune in bedeutendem Umfang zum Stromexporteur wird. Beide Anlagen werden in der bewährten Form der Bürgerbeteiligung umgesetzt. Eine davon durch die regiowind GmbH & Co. St. Peter KG. Von deren über 100 Miteigentümern hatten bei der Erweiterung von zwei auf drei Anlagen im Jahr 2010 noch einige wenige Bedenken geäußert, die Zustimmung zur vierten Anlage im Frühjahr 2012 fiel einstimmig aus. regiowind-Geschäftsführer Johann-Martin Rogg: „Auch in St. Peter hat sich gezeigt: Je mehr die Menschen über die neuen großen Windenergieanlagen wissen, desto eindeutiger fordern und fördern sie deren Errichtung“.
28.8.2012, www.dreisamtaeler.de

www.oekostrom-freiburg.de

Dieser Beitrag wurde unter Hochschwarzwald, Wind abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort